Kaffee Katze GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carla Fernandes seit 20.10.2023 | Geschäftsführer |
Arzu Wagner seit 22.3.2023 | Prokura |
Anna Clara Södergren seit 6.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zither L Investments Sàrl | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Attends GmbHSchwalbach am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Attends GmbH, Schwalbach am TaunusI. Grundlagen des Unternehmens Die Attends GmbH war bis zum 28. Februar 2021 ein Unternehmen des Domtar Konzerns. Domtar Corp. war ein in den USA registriertes und an den Börsen von New York und Toronto notiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Fort Mill, South Carolina. Im März 2021 wurde der Geschäftsbereich Domtar Personal Care, zu dem die Attends GmbH gehört, an American Industrial Partners verkauft und in Attindas Hygiene Partners umfirmiert. In Europa wird das Unternehmen u.a. mit der Marke Attends über lokale Tochtergesellschaften oder Vertriebspartner vertreten. In Deutschland wird das Unternehmen durch die Attends GmbH, Schwalbach am Taunus, repräsentiert. Gegenstand der Gesellschaft ist der Vertrieb von Einwegkrankeneinlagen und Inkontinenzhilfen sowie sonstiger Hygieneartikel in Deutschland. Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Mit innovativen und marktgerechten Produkten sowie partnerschaftlichen Vermarktungskonzepten beweist sich die Attends GmbH als zuverlässiger Lieferant, der sich gemeinsam mit seinen Kunden den Herausforderungen der veränderten Krankenkassenerstattungen stellt. Das Ziel der Marke Attends ist es, das optimale Nutzen-Leistungs-Preis-Verhältnis für Patienten und den medizinischen Anwender sowie den Fachhandel anzubieten. Die Auswahl der Produkte von Attends reicht von körpernahen Produkten für die leichte Blasenschwäche bis hin zu Produkten für mittlere und schwere Inkontinenz, sowie spezifischen Männerprodukten, Krankenunterlagen, Fixierhilfen und speziellen Hautpflegeprodukten. Inkontinenz ist ein wachsendes Problem einer alternden Gesellschaft, wobei die Inkontinenz meist Symptom oder Begleiterscheinung einer anderen Grunderkrankung ist. Angesichts der vielfältigen Ursachen muss die Versorgung hinsichtlich Saugstärke, Produktgröße, anatomischer Gestaltung und somit Tragekomfort an die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Personen angepasst werden. Menschen, die an Blasenschwäche oder Inkontinenz leiden, brauchen ein zuverlässiges und hautfreundliches Produkt, welches ihre Situation verbessert und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückgibt. Im Rahmen einer externen Studie wurden die Produkte direkt auf der menschlichen Haut getestet. Die Untersuchungen zeigen, dass u.a. die geringe Rücknässe von Attends-Produkten weitestgehend Hautirritationen vermeidet. Daraufhin wurde zuletzt im Februar 2023 den getesteten Attends-Produkten vom proDerm Institut für Angewandte Dermatologische Forschung das proDerm-Qualitätssiegel für geprüfte Hautverträglichkeit verliehen. Die Prüfung durch das proDerm Institut findet regelmäßig statt bei Einsatz neuer Materialien sowie bei Veränderungen. Die Attends GmbH ist einer der führenden Versorger mit qualitativ hochwertigen Inkontinenzprodukten, die so konzipiert sind, dass sie ein weitestgehend normales und uneingeschränktes Leben ermöglichen. Die andauernden Veränderungen in den Marktbedingungen haben eine stetige Überprüfung der internen Kunden- und Wettbewerbsorientierung bei der Attends GmbH zur Folge. Es erfolgen fortwährend Anpassungen der Organisation und Prozesse an die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um die Geschäftsabläufe in allen Organisationseinheiten effektiver, flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten sowie durchgängig auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Die Attends GmbH ergänzt anwendergerechte Produkte mit maßgeschneiderten Beratungs- und Schulungsleistungen. Im Fokus steht die optimale Ausgestaltung der Inkontinenzversorgung. Im Rahmen der kaufmännischen Betreuung wird gemeinsam mit dem Kunden eine möglichst wirtschaftliche Inkontinenzversorgung entwickelt, die auf Wunsch der Einrichtung mittels einer eigens geschaffenen Kostenmanagement-Software unterstützt werden kann. So wurde im Jahr 2021 die Attincare APP eingeführt und über die Jahre stetig weiterentwickelt. Mit diesem Tool ermöglicht die Attends GmbH den Kunden eine optimale und effiziente Gestaltung der Inkontinenzversorgung. Zudem rundet die Durchführung von Seminaren zu im Fokus stehenden Themen zur institutionellen Pflege das Angebot ab. Als Partner der institutionellen Einrichtungen, der die Arbeitsabläufe in den Institutionen kennt, verfolgt die Attends GmbH das Ziel, dauerhafte Kundenbeziehungen aufzubauen, von denen beide Seiten im gleichen Maße profitieren. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland Im Jahr 2023 zeigte sich die deutsche Wirtschaft von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt. Die Auswirkungen der globalen geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, sowie die anhaltenden Lieferkettenprobleme und die Unsicherheiten auf den Energiemärkten beeinflussten das wirtschaftliche Klima in Deutschland erheblich. Die hohe Inflation, bedingt durch gestiegene Energiepreise und Lieferengpässe, führte zu einer erhöhten Belastung für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen. Die deutsche Mittelstandswirtschaft erlebte eine gewisse Erholung in der zweiten Jahreshälfte, als die globalen Lieferkettenprobleme etwas abebbten und die Konsumstimmung sich stabilisierte. Dennoch bleibt die Unsicherheit in Bezug auf zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen ein ständiger Begleiter. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1) Entwicklung der Gesundheitsausgaben Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland verteilen sich auf gesetzliche und private Krankenversicherungen, ambulante und stationäre Einrichtungen sowie private Haushalte und private Organisationen. Gesetzlich krankenversicherte Personen haben Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, zu denen auch die aufsaugenden Inkontinenzhilfen zählen. Gesetzliche Grundlage ist § 33 des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V). Der Sachleistungsanspruch der Versicherten wird durch das Hilfsmittelverzeichnis konkretisiert, welches durch den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstellt wird und in 2019 auf Grundlage des Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung aus dem April 2017 eine Fortschreibung und Aktualisierung mit deutlich erhöhten Qualitätsanforderungen an die Produkte erfahren hat. Nach Informationen des GKV-Spitzenverbands sind rund 90 % aller Bundesbürger und somit Verwender der angebotenen Medizinprodukte in einer Gesetzlichen Krankenversicherung versichert.2) Mit einem Ausgabenanteil von 55,7 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2023 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 279,1 Mrd. EUR und lagen somit 5,2 % oder 13,7 Mrd. EUR über denen des Jahres 2022. Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bildeten 2023 mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 60,3 Mrd. EUR oder 12,0 % den zweitgrößten Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich wiesen sie einen Ausgabenanstieg von 5,8 % oder 3,3 Mrd. EUR auf. Die soziale Pflegeversicherung hatte 2023 einen Anteil von 11,6 % an den Gesundheitsausgaben. Im Vergleich zu 2022 verzeichnete sie nur einen leichten Anstieg von 0,7 % oder 415 Mio. EUR auf 58,1 Mrd. EUR. Der ansteigende Trend der vergangenen Jahre wurde hier 2023 durch den starken Rückgang der Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt. Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 6,1 % oder 2,4 Mrd. EUR auf 40,9 Mrd. EUR. Auf sie entfielen 8,2 % der Gesundheitsausgaben. In den Einrichtungen des Gesundheitswesens werden unterschiedlichste Leistungen erbracht. Neben ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen zählen unter anderem auch die Gewährleistung von Zahnersatz, von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln sowie von Unterkunft und Verpflegung zum Leistungsspektrum. 273 Mrd. EUR und damit mehr als die Hälfte der gesamten Gesundheitsausgaben (54,6 %) wurden im Jahr 2023 für ärztliche, therapeutische oder pflegerische Leistungen aufgewendet. Besondere Bedeutung haben daneben die Ausgaben für Arznei- und Hilfsmittel, die 2023 mit 100,1 Mrd. EUR 20,0 % der Gesamtausgaben abdeckten. Für das Jahr 2024 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte wieder ein deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 538,2 Mrd. EUR geschätzt. Das wären 37,4 Mrd. EUR oder 7,5 % mehr als im Jahr 2023.3) III. Geschäftsverlauf für Attends GmbH Marktbedingungen Der Markt für Medizin- und Pflegeprodukte zeichnet sich durch eine hohe Komplexität aus. Dies spiegelt sich bei der Vielfältigkeit der Erstattungsmöglichkeiten dieser Hilfsmittel und der Vielzahl der existierenden Hilfsmittel-Rahmenverträge in der deutschen Krankenkassenlandschaft mit 94 gesetzlichen Krankenversicherungen per 1. Januar 2025 wider, die für die Versorgung von rund 75 Millionen Versicherten Rechnung tragen.4) Insbesondere der Markt für absorbierende Inkontinenzprodukte hat sich durch die in Folge der Gesundheitsreform aus 2007 in den Folgejahren durchgeführten Ausschreibungen der Krankenkassen stark gewandelt. Die gängige Praxis der Versorgung von Versicherten über Monatspauschalen, die neben der Versorgung mit Produkten diverse Dienstleistungen im Zusammenhang mit Beratung, Bedarfsermittlung und Logistik umfassen, stellt ein hohes Kalkulationsrisiko für Leistungserbringer dar und führt letztendlich zu sinkenden Preisen und Deckungsbeiträgen. Mit der Verabschiedung des TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz) hat der Deutsche Bundestag am 14. März 2019 auch das Ende der Hilfsmittelausschreibungen beschlossen. Ferner wurden die Regelungen zum Thema Vertragsverhandlungen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern im Hinblick auf eine höhere Transparenz modifiziert. Produktbeschaffung Die Attends GmbH beschafft die zu vertreibenden Produkte nahezu ausschließlich von konzerneigenen Produktionsstätten im Unternehmensverbund. Dies ermöglicht eine direkte Einflussnahme auf die Entwicklung innovativer und marktgerechter Produkte. Die im Dialog mit den Kunden gewonnenen Erkenntnisse über Produktanforderungen können so schnell in der Produktion umgesetzt und in den Markt eingeführt werden. Personalentwicklung Die Anzahl der Mitarbeiter ist zum Ende des Jahres 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 um 3 Mitarbeiter auf 105 gesunken. Das Unternehmen ist weiterhin gut aufgestellt, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. IV. Darstellung der Lage der Gesellschaft Ertragslage Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erzielte die Attends GmbH einen Umsatz von TEUR 34.233. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum in Höhe von TEUR 225 bzw. 0,7 % dar. Durch den größtenteils konzerninternen Bezug von Handelswaren und die dafür vereinbarten Konditionen ergibt sich im Berichtsjahr ein gegenüber dem Vorjahr leicht gesunkener Materialaufwand von TEUR 102. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassten im Vorjahr überwiegend Erträge aus der teilweisen Auflösung von Pensionsrückstellungen (TEUR 604), welche im Berichtsjahr nicht angefallen sind und somit im Wesentlichen die rückläufige Entwicklung des Postens begründen. Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr insbesondere aufgrund inflationsbedingter Gehaltserhöhungen um insgesamt TEUR 69 bzw. 1,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Teilweise gegenläufig wirkt sich eine durchschnittlich geringere Mitarbeiteranzahl im Berichtsjahr aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 208 auf TEUR 3.481 gesunken. Der Rückgang trotz erhöhter Aufwendungen für Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen lag im Wesentlich an geringeren ergebniswirksamen Anpassungen des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug der Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag TEUR 1.059. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz- und Ergebnissteigerung herangezogen. Hierbei wird für die Bewertung der Leistung die Höhe der Umsatzerlöse und des operativen Ergebnisses (vor konzerninternen Anpassungsbuchungen) des abgeschlossenen Geschäftsjahres mit den Werten des vorangegangenen Geschäftsjahres verglichen. Ebenfalls ist ein Budgetplanungsprozess im Unternehmen und im Unternehmensverbund Attindas installiert, welcher die Performance der GmbH im Fokus hat. Die tatsächlichen Kennzahlen werden laufend mit den geplanten bzw. budgetierten Kennzahlen sowie Kennzahlen des Vorjahres verglichen, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit beurteilen zu können. Abgleich der Vorjahresprognose mit der tatsächlichen Entwicklung Die im Budgetplanungsprozess vordefinierte Zahl für das Geschäftsjahr 2023 sah eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr vor. Der tatsächliche Umsatz 2023 hat allerdings das Budget um 1,1 Mio. EUR bzw. -3,0 % verfehlt, wies jedoch einen leichten Anstieg von 0,7 % gegenüber Vorjahr 2022 auf. Die verfehlte Budgeterreichung ist primär auf die niedrigeren Umsätze aus dem B2B Kundensegment zurückzuführen. Das tatsächliche operative Ergebnis (vor konzerninternen Anpassungsbuchungen) lag in 2023 deutlich über dem Budget, was auf eine positive Entwicklung für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogenen Waren zurückzuführen war. Insgesamt sehen wir die Entwicklung der Gesellschaft im Vorjahresvergleich als zufriedenstellend an. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 ist mit TEUR 19.028 um TEUR 1.117 höher als zum 31. Dezember 2022. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der stichtagsbedingten Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.092 aus dem laufenden Liefer- und Verrechnungsverkehr. Teilweise gegenläufig wirken sich die um TEUR 949 ebenfalls stichtagsbedingt gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Reduktion der liquiden Mittel um TEUR 955 aus. Das Umlaufvermögen stellt mit einem Anteil von 99,3 % (Vorjahr 99,0 %) nach wie vor den wesentlichen Teil der Bilanzsumme dar. Unsere Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Bei Bedarf kann zudem auf die konzerninterne Finanzierungsdisposition zurückgegriffen werden. Die frei verfügbaren Mittel versetzen die Gesellschaft in die Lage ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Auf der Passivseite resultiert die Zunahme der Bilanzsumme im Wesentlichen aus dem gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.059 gestiegenen Eigenkapital. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 12.209. Die Erhöhung resultierte aus dem im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschuss. Ausschüttungen wurden nicht vorgenommen. Die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2023 beträgt 64,2 % (Vorjahr 62,3 %). Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rabatte und Boni, sowie empfangene und noch nicht in Rechnung gestellte Dienstleistungen gebildet und befinden sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. V. Chancen- und Risikobericht Die Attends GmbH betätigt sich in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld. Im Zuge der Anstrengungen, den Bundeshaushalt zu sanieren, werden auch die Ausgaben für das Gesundheitssystem nach wie vor auf dem Prüfstand stehen. Alle Veränderungen gehen meist mit reduzierten Erstattungen der Krankenkassen oder einer Einschränkung der Leistungen einher. Dazu kommen Budgetrestriktionen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die fortwährend weitere Anstrengungen unternehmen, um den Kostendruck in den Griff zu bekommen. Der entstandene Preisdruck im Markt wird von institutionellen Einrichtungen, Apotheken, Sanitätshäusern und medizinische Fachhändlern als Leistungserbringer der Krankenkassen an die Hersteller weitergegeben. Diesen Veränderungen begegnet die Attends GmbH mit einer neuen organisatorischen Kundenausrichtung und den Bedürfnissen der Kunden entsprechenden Vermarktungs- und Kooperationskonzepten. Mit einer starken Kundennähe und maßgeschneiderten Systemlösungen wirkt die Attends GmbH Marktrisiken entgegen. Dabei setzt die Attends GmbH auf das Angebot hochwertiger Produkte in Markenqualität. Als Partner der Sanitätshäuser und Apotheken unterstützt die Attends GmbH den Fachhandel zum Thema hochqualitative Inkontinenzversorgung. Die für eine kompetente und umfassende Beratung notwendigen fundierten Produktkenntnisse können in den von der Attends GmbH angebotenen Schulungen erworben werden. In Deutschland waren 2023 rund 18,9 Millionen Menschen 65 Jahre und älter. Das entsprach einem Anteil von 22 % an der Bevölkerung. Im Jahr 1950 war nur jeder zehnte Einwohner über 65 Jahre alt, im Jahr 2050 wird es voraussichtlich mehr als jeder vierte Einwohner sein. Auch der Anteil hochaltriger Menschen nimmt zu. Gegenüber 1950 hat sich der Anteil der über 80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung versiebenfacht und betrug 2023 sieben Prozent. Im Jahr 2050 könnte jede neunte Person in Deutschland 80 Jahre und älter sein.5) Der Bedarf an Inkontinenzversorgung steigt dadurch grundsätzlich. Um an den zu erwartenden Wachstumsraten teil zu haben, setzt die Attends GmbH auf die kontinuierliche Weiterentwicklung hautfreundlicher Produkte. Die deutlich geringere Rücknässe von Attends-Produkten führt zu weniger Hautirritationen und zu weniger Feuchtigkeitsverlust der Haut. Für all diejenigen, die Inkontinenzprodukte auswählen, rezeptieren oder verwenden, ist es eine wichtige Erkenntnis, dass die Trockenheit eines Produktes mit der Hautgesundheit korreliert. Ein möglichst trockenes Inkontinenzprodukt ist nicht nur angenehmer zu tragen und gibt ein sichereres Gefühl, sondern es minimiert auch das Risiko von Hautschäden. Zudem bietet die Attends GmbH eine möglichst große Wahlmöglichkeit, um für jede Ausprägung das geeignete Produkt anbieten zu können. Oft genügen schon dünne, im Slip zu fixierenden Einlagen. In anderen Fällen empfehlen sich saugstärkere Produkte. Je nach Schweregrad der Inkontinenz können Einlagen mit Netz-Fixierhöschen sowie spezielle Slips und Inkontinenzhosen eingesetzt werden. Zur Umsetzung dieser Konzepte und um das angestrebte Wachstum personalseitig zu bewältigen, investiert die Attends GmbH in gute und hochqualifizierte Mitarbeiter. Hierbei besteht das Risiko, dass nicht ausreichend gut ausgebildetes Personal rekrutiert werden kann. Durch die eingesetzte Personalpolitik und umfangreiche interne Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wird diesem Risiko entgegengewirkt. Ein Risikomanagementsystem schafft Transparenz und ermöglicht, dass damit verbundene Risiken rechtzeitig erkannt und zeitnah Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ausgehend von den strategischen sowie kurz- und mittelfristigen Planungen erfolgt ein systematisches Controlling der verschiedenen Geschäftsbereiche. Die bevorstehende Digitalisierung im Bereich Rezept-Abrechnung kann sowohl als Chance, sowie auch als Risiko gesehen werden. Die Einführung von E-Rezepten bedeutet für alle Teilnehmer des Marktes eine große Veränderung. Die Unternehmen müssen sich neu aufstellen, interne Prozesse ändern und höchstwahrscheinlich in neue Software investieren. Den dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten können mittel- und langfristig niedrigere Personalkosten im Bereich Rezept-Abrechnung gegenübergestellt werden. Die seit Anfang 2021 stark wachsenden Zellstoffpreise, die aus der steigenden Nachfrage aus China resultierten, haben die Profitabilität in der ganzen Branche im Jahr 2022 stark beeinflusst und spielten weiterhin eine wichtige Rolle im Jahr 2023. Die Preise für Energie und die wesentlichen Rohstoffe befanden sich im Berichtsjahr weiterhin auf einem hohen Niveau und unterlagen einer volatilen Entwicklung. Den Herausforderungen in der Logistik, wie Lademittelknappheit und Fahrermangel, die in vielen Branchen zu Lieferzeitverzögerungen und Preissteigerungen geführt haben, kann die Attends GmbH durch sehr gute Produktionsplanung und offene und faire Kommunikation mit den Spediteuren effektiv entgegenwirken. Der militärische Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die damit verbundenen massiven Sanktionen gegenüber Russland und Weißrussland haben weitreichende Folgen und führen zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft. Bestandsgefährdende Risiken haben sich aus Sicht der Geschäftsführung nicht ergeben bzw. sind derzeit nicht erkennbar. Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet. VI. Prognosebericht Die Versorgungsstrukturen pflegebedürftiger Personen unterliegen einem permanenten Wandel. Die zukünftige Geschäftsentwicklung im Vertrieb von Inkontinenzhilfen ist abhängig von der Nachfrage nach und dem Nutzen von Inkontinenzprodukten sowie den Vergütungsregeln bzw. der Kostenübernahmebereitschaft der Nutzer und Kostenträger. Daher wird die Entwicklung durch eine Vielzahl gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen beeinflusst. Dazu gehören vor allem die Altersstruktur der Gesellschaft, die Häufigkeit bestimmter Krankheiten und die Finanzierungsbedingungen im Gesundheitssystem. Mit ca. 9 Millionen6) Betroffenen ist Inkontinenz eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Nach wie vor ist sie ein Tabuthema, dem sich die Gesellschaft erst langsam öffnet. Die Verwendung von modernen absorbierenden Hygieneprodukten wie Einlagen, Slips oder Inkontinenzhosen helfen den Betroffenen, ihr tägliches Leben leichter zu meistern und weiterhin am sozialen Leben teilzunehmen. Daran muss sich die Entwicklung der Produkte orientieren. Bedingt durch eine verstärkte Aufklärung und Beratung stieg in den letzten Jahren der Absatz der Einwegprodukte spürbar an. Dieser Trend wird sich fortsetzen und aufgrund des demographischen Wandels verstärken. Wegen der starken Altersabhängigkeit für den Bedarf an Hilfsmitteln in der Gesellschaft ist in den kommenden Jahren mit einem weiteren Zuwachs in der Hilfsmittelversorgung zu rechnen. Durch den steigenden Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt auch die Zahl der inkontinenten Personen zu. Für die folgenden Geschäftsjahre wird die erfolgreiche Ausweitung der institutionellen Umsätze mittels der erprobten Erfolgskonzepte weiter fortgesetzt. Weitere organisatorische Anpassungen sollen den Marktauftritt bei bestehenden und potenziellen Partnern stärken. Im Rahmen des Budgetplanungsprozesses für das Jahr 2024 wurde ein Umsatzanstieg auf 35,4 Mio. EUR (+3,3 % gegenüber dem Vorjahr) vorgesehen, während das operative Ergebnis (vor konzerninternen Anpassungsbuchungen) leicht unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen sollte. Im Rahmen der aktuellen Erstellung des Abschlusses zum 31. Dezember 2024 zeigt sich der Umsatz 2024 etwas niedriger als im Budgetplan 2024 (-5,3 %) und leicht unter dem Vorjahresniveau 2023 (-3,3 %). Die positive Entwicklung bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie die budgetierten jedoch nicht rekrutierten Stellen führen jedoch zu einem deutlich erhörten operativen Ergebnis (vor konzerninternen Anpassungsbuchungen) im Jahr 2024 gegenüber dem Budget 2024 bzw. dem Vorjahr 2023. Für das laufende Jahr 2025 ist wiederum ein Umsatzwachstum auf 35,2 Mio. EUR geplant. Aufgrund diverser geplanter Neueinstellungen wird sich das operative Ergebnis (vor konzerninternen Anpassungsbuchungen) für 2025 voraussichtlich wieder deutlich verschlechtern.
Schwalbach am Taunus, den 15. Mai 2025 Carla Fernandes, Geschäftsführerin Anna Clara Södergren, Geschäftsführerin 1) URL: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken [letzter Abruf am 20.02.2025] 2) URL: Alle gesetzlichen Krankenkassen - GKV-Spitzenverband [letzter Abruf am 20.02.2025] 3) URL: Auslaufende Corona-Maßnahmen führen im Jahr 2023 zu leicht rückläufigen Gesundheitsausgaben - Statistisches Bundesamt [letzter Abruf am 11.03.2025] 4) URL: Alle gesetzlichen Krankenkassen - GKV-Spitzenverband [letzter Abruf am 20.02.2025] 5) URL: Demografieportal - Fakten - Ältere Bevölkerung [letzter Abruf am 11.03.2025] 6) URL: Inkontinenz - BVMed [letzter Abruf am 05.05.2025] BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ATTENDS GMBH, SCHWALBACH AM TAUNUSAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023Attends GmbH, Schwalbach am TaunusI. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der Attends GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Attends GmbH mit Sitz in Schwalbach am Taunus ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB, die unter HRB 5042 im Handelsregister des Amtsgerichtes Königstein im Taunus eingetragen ist. Hinsichtlich der Angaben im Anhang wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Satz 2 HGB für mittelgroße Gesellschaften sowie von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in Euro. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die im Wesentlichen unveränderten nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern zwischen 3 und 13 Jahren vermindert. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort im Aufwand erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens mit einem Wert von mehr als EUR 250,00 erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittswertmethode und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Für Pensionsverpflichtungen bestehen leistungskongruente Rückdeckungsversicherungen, welche unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden (kein Deckungsvermögen). Nach IDW RH FAB 1.021 erfolgt die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen entsprechend der Bewertung der Pensionsverpflichtungen (kongruente Bewertung). Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Vorauszahlungen für künftige Zeiträume, die zeitanteilig abgegrenzt wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Forderung bzw. Verbindlichkeit angesetzt und unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Berücksichtigung aller vorhersehbaren Risiken und voraussichtlich anfallenden Verpflichtungen notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren und beträgt zum Abschlussstichtag1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,25 % berücksichtigt. Für das darüberhinausgehende Inflationsrisiko wurde pauschal eine Risikorückstellung von TEUR 128 gebildet. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen, da die Leistungszusagen eingefroren wurden. Aus der in einer Nebenrechnung ermittelten Rückstellungsberechnung unter Verwendung des zum Bilanzstichtag von der Deutschen Bundesbank vorliegenden Rechnungszinses als durchschnittlicher Marktzinssatz über 7 Jahre mit 15 Jahren Laufzeit von 1,75 % für die Bewertung der Abzinsung ergibt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 41. Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die Erfolgsauswirkung aus der Änderung des Diskontierungszinses wurde im Finanzergebnis erfasst. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnder/zuzuführender Rückstellungsbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 71. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des ermittelten Steueraufwandes unter Abzug der geleisteten Vorauszahlungen gebildet. Die anderen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagegitter dargestellt. UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung hat in Höhe von TEUR 3.266 (Vorjahr TEUR 3.489) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Rückdeckungsversicherung wird nicht mit den korrespondierenden Verpflichtungen saldiert, da sie kein Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellt. Sämtliche anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Lieferungen und Leistungen sowie den laufenden Verrechnungsverkehr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. PASSIVA EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital Am gezeichneten Kapital der Attends GmbH in Höhe von EUR 25.000,00 ist zum Bilanzstichtag die Zither L Investments Sàrl, 7, rue Robert Stümper, 2557 Luxemburg zu 100 % beteiligt. Rückstellungen für Pensionen Die Gesellschaft hat Leistungen der betrieblichen Altersversorgung Mitarbeitern gegenüber unmittelbar zugesagt. Der Personenkreis, für den die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen bestehen, ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Attends GmbH hat betriebliche Altersversorgung im Wege der Pensionszusage über die SRA-Unterstützungskasse für Kunden e.V., München, durchgeführt. Der gem. Artikel 28 Abs. 2 nicht passivierte Fehlbetrag dieser mittelbaren Verpflichtung, der aus der Differenz zwischen den bewerteten mittelbaren Pensionsverpflichtungen gemäß § 253 HGB und dem Kassenvermögen der Unterstützungskasse resultiert, beläuft sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 auf TEUR 827 (Vorjahr TEUR). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni und -rabatte (TEUR 1.004), Personalrückstellungen (TEUR 493) sowie Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen und Distributionskosten (TEUR 330). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr bestehen die üblichen Eigentumsvorhalte. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft wurden vollständig in Deutschland erbracht. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten nur geringe Verluste aus Währungsumrechnungen aber keine periodenfremden Erträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Aufwendungen für Beratungs- und sonstige Dienstleistungen, Werbe- und Marketingaufwendungen, Kfz-Aufwendungen und Mietaufwendungen zusammen. Der Posten beinhaltet periodenfremde Aufwendungen in unwesentlichem Umfang. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zudem sonstige Steuern in unwesentlichem Umfang. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (BilMoG-Zuführungsbetrag für Pensionsrückstellung) in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 47) enthalten. Zinserträge Die Zinserträge enthalten keine Zinserträge mit verbundenen Unternehmen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten keine Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen. Zusätzlich sind in diesem Posten die für die Zuführung zur Pensionsrückstellung ermittelten Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr TEUR 90) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023. V. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich folgende Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) beschäftigt:
Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:
Die Befreiung von Angaben gemäß § 286 (4) HGB wird in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 386). Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.058.776,95 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Attends GmbH wird in den Konzernabschluss der AIPCF VII DPC Funding, LP, Grand Cayman, Cayman Islands einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf, in den die Attends GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschaft eingesehen werden. Nachtragsbericht Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.
Schwalbach am Taunus, den 15. Mai 2025 Carla Fernandes, Geschäftsführerin Anna Clara Södergren, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens der Attends GmbH, Schwalbach am Taunusim Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Attends GmbH, Schwalbach am Taunus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Attends GmbH, Schwalbach am Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Attends GmbH, Schwalbach am Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 15. Mai 2025 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Nikolaus Krenzel, Wirtschaftsprüfer Britta Klüsener, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung erfolgte am 16. Mai 2025 |
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