XPROMA Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nele Logemann seit 8.3.2022 | Prokura |
Ralf Kolsen seit 10.2.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ralf KolsenXPROMA Verwaltung GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
pos solution GmbHAufgelöst | 76.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
XPROMA GmbHSalzhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die XPROMA GmbH wurde im Jahr 2011 gegründet. Die XPROMA GmbH hat sich auf die Erstellung und den Vertrieb und Service von automatisierten Intralogistik-Systemen, d.h. Automatisierung von Transportsystemen, spezialisiert. II. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der XPROMA GmbH verlief in allen Bereichen erwartungsgemäß zufriedenstellend. Dabei konnte die Marktpositionierung weiter ausgebaut und mit der zusätzlichen Fokussierung auf Lager- und Fördertechnik neue Märkte und Kundengruppen erschlossen werden. Die Kunden der XPROMA GmbH lassen sich aktuell in folgende Industrien aufteilen: • E-Commerce • Industrie • Post In den letzten drei Jahren ist der Umsatzanteil der E-Commerce-Kunden signifikant gewachsen. Im Jahr 2022 betrug der Umsatzanteil 20%, während er im Jahr 2023 bei gleichzeitiger kontinuierlicher Erhöhung des Gesamtumsatzes bereits 51% erreichte. Diese Entwicklung unterstreicht die erfolgreich gelebte Flexibilität der XPROMA GmbH, sich auf wachstumsstarke Marktsegmente und an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Dafür hat die XPROMA GmbH entsprechende Kernkompetenzen gebildet: - Service: Umfassende Betreuung der Kunden, von der Installation bis zur Wartung der Systeme, um höchste Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. - Vertrieb und Beratung: Kompetente Beratung und maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Kunden, um deren Effizienz und Produktivität zu steigern. - Projektmanagement/ -integration: Professionelle Planung und Umsetzung von Projekten, um sicherzustellen, dass alle Projekte termingerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen werden. - Softwareentwicklung: Entwicklung und Integration innovativer Softwarelösungen, um die Leistungsfähigkeit der Intralogistik-Systeme zu maximieren und den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Entwicklung der Gesamtwirtschaft / Entwicklung der Branche Es ist ein Merkmal der Geschäftspolitik, auch viele kleinere Kunden zu bedienen, so dass die administrative Abwicklung einschließlich Depotkontrolle und Reparaturservice relativ aufwendig ist, aber andererseits die Bildung von Klumpenrisiken vermeidet. XPROMA bedient verschiedene Industrien und bietet ein breit gefächertes Portfolio an Produktgruppen an. Dadurch werden mehrere Marktbereiche abgedeckt. Sollte in einem bestimmten Markt eine rückläufige Investitionsbereitschaft festzustellen sein, konzentriert sich XPROMA auf die stärkeren Märkte. So kann flexibel auf Veränderungen am Markt reagiert werden. Zusätzlich zu dieser Flexibilität trägt die breite Kundenbasis von XPROMA zur Stabilität des Unternehmens bei. Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ermöglicht diese Diversifikation, dass XPROMA weiterhin auf einem stabilen Fundament steht und Wachstumschancen nutzen kann. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Trotz dieser Entwicklung, die sich auf die Investitionsbereitschaft im E-Commerce und Paket Logistik Bereich ausgewirkt hat, da hier die Mengen nach den signifikanten Wachstumsraten während der Covid-19 Krise, auf hohem Niveau aber doch rückläufig waren. Durch einen guten Auftragsbestand zum Jahresanfang in diesem Bereich, wurde die XPROMA hiervon nicht negativ beeinflusst. In anderen Kundensegmenten führte die zunehmende Notwendigkeit, Prozesse und Kosten zu optimieren, zu weiteren Automatisierungsprojekten, so dass sich wie bereits im Vorjahr, Chancen für die XPROMA ergeben haben, insbesondere in Bereichen wie der Digitalisierung und Automatisierung. Durch Liefertreue, Qualität und Leistung haben wir von Kunden auch Folgeprojekte entgegennehmen können. Branchenübergreifend zeigt sich zudem ein Trend bzw. eine Notwendigkeit zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Lösungen, der durch regulatorische Vorgaben und veränderte Kundenpräferenzen vorangetrieben wird. XPROMA kann durch Innovationen in diesen Bereichen ihre Marktposition stärken. Geschäftsverlauf und Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der XPROMA GmbH ist weiterhin stabil. Finanz- und Ertragslage Der Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 2023 Euro 16.367.511,82 (Vorjahr Euro 16.044.213,55) Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 124 T € angestiegen. Das Jahresergebnis nach Steuern liegt bei einem Gewinn i. H. v. Euro 4.155.817,86 (Vorjahr Euro 4.131.300,93) Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Umsätze und Aufträge entwickeln sich unter Berücksichtigung des Marktes insgesamt positiv. Vermögenslage Die Bilanzsumme von XPROMA GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 18.280.283,32. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (Euro 15.833.184,33) um Euro 2.270.854,40 erhöht. An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 2,7 %. Die Vorräte an fertigen Erzeugnissen und Waren betrugen zum 31.12.2023 Euro 1.517.097,63 (Vorjahr Euro 921.703,34). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum 31.12.2023 auf Euro 2.232.303,45. (Vorjahr Euro 6.319.353,19). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Es wird für das laufende Geschäftsjahr, wie geplant, ein positives Ergebnis erwartet. Im Branchenvergleich erwartet die XPROMA GmbH ein gutes Ergebnis für das Jahr 2024. Die bisherige Umsatzentwicklung des Jahres 2024 verlief positiv. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die XPROMA GmbH einen Umsatz mindestens auf Vorjahreshöhe, vorausgesetzt, das bisherige Geschäftsmodell wird in unveränderter Form weitergeführt. Grundlage der Schätzungen sind Planungsrechnungen für das Jahr 2024 und der Buchungsstand per 31.12.2023. Die positive wirtschaftliche Lage der XPROMA GmbH wird durch mehrere Faktoren unterstützt. Erstens hat sich die Diversifikation der Kundenbasis und Produktlinien als eine solide Grundlage erwiesen, um Marktschwankungen erfolgreich auszugleichen. Zweitens profitieren wir von der strategischen Ausrichtung auf wachstumsstarke Marktsegmente, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung, die eine kontinuierlich hohe Nachfrage verzeichnen. Ein weiterer positiver Aspekt ist das erfolgreiche Kostenmanagement. Durch effiziente Prozesse und eine optimierte Verwaltungsstruktur konnten die Betriebskosten im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden, was zur Verbesserung der Gewinnmargen beiträgt. Des Weiteren hat XPROMA in den letzten Jahren kontinuierlich in die Mitarbeiterentwicklung und -schulung investiert, was zu einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit und einer geringen Fluktuationsrate geführt hat. Dies fördert nicht nur die Produktivität, sondern stärkt auch die Innovationskraft des Unternehmens. Abschließend ist die finanzielle Stabilität der XPROMA GmbH hervorzuheben. Die solide Eigenkapitalbasis und eine konservative Finanzpolitik gewährleisten, dass das Unternehmen auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten handlungsfähig bleibt und in zukünftiges Wachstum investieren kann. Insgesamt betrachtet befindet sich die XPROMA GmbH auf einem vielversprechenden Kurs und ist gut positioniert, um die geplanten Unternehmensziele für das Jahr 2024 zu erreichen. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint grundsätzlich schwierig. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Die XPROMA GmbH wird die heutige Marktstellung und Wettbewerbsposition durch aktive Nutzung der sich bietenden Chancen weiterhin verstärkt ausbauen bzw. neue Geschäftsmodelle und interne Abläufe implementieren, welche die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen. Basis hierfür ist: • Eine exzellente Reputation im Markt • Ein weltweit agierendes und etabliertes Netzwerk • Ein kostenbewusstes und qualifiziertes Management • Qualifizierte und mit dem Unternehmen verbundene Leistungsträger • Insgesamt geringe Fixkosten Die Strategie der XPROMA GmbH konzentriert sich auf: - Technologieadoption: Ständige Beobachtung und Analyse des Marktes nach neuen, innovativen Technologien, die in das bestehende Portfolio aufgenommen werden können, um den Kunden stets modernste und effizienteste Lösungen anzubieten. - Markterweiterung: Erschließung neuer geografischer Märkte und Ausbau der Präsenz in bestehenden Märkten, um die Kundenzahl und den Umsatz zu steigern. - Kundenbindung: Ausbau der Kundenbeziehungen durch exzellenten Service und maßgeschneiderte Lösungen, die die spezifischen Bedürfnisse der Kunden adressieren. - Effizienzsteigerung: Optimierung interner Prozesse zur Senkung der Betriebskosten und Steigerung der Produktivität, unter anderem durch die Implementierung neuer Technologien und Automatisierungslösungen. Chancen: Es werden Chancen in folgenden Bereichen gesehen: • Wachstumsmärkte: Steigende Nachfrage in aufstrebenden Märkten und Branchen mit hohem Wachstumspotenzial, insbesondere im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung. • Technologische Entwicklungen: Fortschritte in Technologie und Innovation eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten und Märkte. • Partnerschaften: Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Technologieanbietern können die Marktpräsenz und das Angebot von XPROMA stärken. Risiken: Es liegen nur allgemeine wirtschaftlichen Risiken vor, wie z.B.: • Konjunkturelle Schwankungen: Wirtschaftliche Unsicherheiten und konjunkturelle Abschwünge könnten die Investitionsbereitschaft der Kunden beeinträchtigen. • Wettbewerbsdruck: Intensiver Wettbewerb in einzelnen Segmenten könnte zu Preisdruck und Margenverlusten führen. • Technologische Risiken: Schnelle technologische Veränderungen könnten zu einem Bedarf an kontinuierlicher Anpassung und Investition führen. Insgesamt ist die XPROMA GmbH gut positioniert, um die bevorstehenden Chancen zu nutzen und die Risiken zu managen. Mit einer klaren Strategie und einer soliden Grundlage ist das Unternehmen auf einem guten Weg, seine Wachstumsziele zu erreichen und seine Marktstellung weiter zu festigen. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Um den aktuellen gesetzlichen Anforderungen entsprechen zu können, wird das Risikomanagementsystem der XPROMA GmbH laufend weiterentwickelt. Dies soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und aufzudecken. Folgendes internes Risikomanagementsystem wurde implementiert bzw. umgesetzt. Zu dem aktuellen Risikomanagementsystem der XPROMA GmbH gehören ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die Elemente des aktuellen internen Risikomanagementsystems sind • das monatliche Risikocontrolling: Regelmäßige Überprüfung und Bewertung von Risiken zur Identifizierung potenzieller Gefahren und zur Erarbeitung von Gegenmaßnahmen. • das Reporting an die Geschäftsführung: Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung über erkannte Risiken und den Status der Risikomanagementmaßnahmen. • monatliche Abweichungsanalysen: Vergleich der aktuellen Geschäftsentwicklung mit den geplanten Zielen zur frühzeitigen Identifikation von Abweichungen und deren Ursachen. Bezüglich des Forderungsmanagement werden wöchentlich schriftliche und mündliche Mahnintervalle durchgeführt, um den Kundenkontakt zu sichern und Forderungsausfälle zu minimieren. Weitere Projekte zur Optimierung der Verwaltung, wie die Integration eines Vertragsmanagements sowie die elektronische Archivierung sind ebenfalls in Bearbeitung. Zu dem internen Überwachungssystem der XPROMA GmbH gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - den Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht. Durch die Implementierung des o. g. Risikomanagementsystems ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Dies bedeutet, dass bei jeder Entscheidung die möglichen Risiken und deren Auswirkungen berücksichtigt werden. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung des Risikomanagementsystems an die sich ändernden Bedingungen stellt die XPROMA GmbH sicher, dass sie auf potenzielle Gefahren vorbereitet ist und flexibel reagieren kann. Zusätzlich zur Überwachung und Analyse besteht das Risikomanagement der XPROMA GmbH auch darin, eine Risikokultur im Unternehmen zu fördern, in der alle Mitarbeiter sensibilisiert und in die Prozesse eingebunden sind. Dies ermöglicht eine proaktive Identifikation und Minimierung von Risiken auf allen Unternehmensebenen. Reporting Die jeweiligen Bereiche reporten direkt an die Geschäftsführung. Dadurch ist ein konstanter Informationsfluss gewährleistet. Außerdem wurde ein kaufmännisches Controlling zur zeitnahen Überwachung sowie des operativen Geschäftes implementiert. Durch monatliches Reporting sind wir in der Lage, frühzeitig Veränderungen wahrzunehmen, um rechtzeitig in den jeweiligen Bereichen gegensteuern bzw. reagieren zu können. Das Reporting-System der XPROMA GmbH umfasst folgende zentrale Elemente: • Direktes Reporting an die Geschäftsführung: Alle relevanten Informationen und Daten aus den verschiedenen Unternehmensbereichen werden direkt an die Geschäftsführung weitergeleitet, um eine schnelle Entscheidungsfindung zu ermöglichen. • Kaufmännisches Controlling: Ein umfassendes Controlling-System, das alle finanziellen und operativen Aktivitäten des Unternehmens überwacht. Dies umfasst die Überprüfung von Budgets, Ausgaben und Erträgen, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen. • Monatliches Reporting: Regelmäßige, detaillierte Berichte, die die aktuelle Geschäftsentwicklung, wichtige Kennzahlen und Abweichungen von den geplanten Zielen dokumentieren. Diese Berichte ermöglichen es der Geschäftsführung, fundierte Entscheidungen zu treffen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. • Frühwarnsystem: Integration eines Frühwarnsystems, das potenzielle Risiken und Chancen identifiziert und rechtzeitig an die Geschäftsführung meldet. Dies ermöglicht proaktives Handeln und minimiert negative Auswirkungen auf das Unternehmen. • Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Sicherstellung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller berichteten Daten und Informationen, um Vertrauen und Klarheit in den Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Durch dieses strukturierte Reporting-System ist die XPROMA GmbH in der Lage, ihre Geschäftsprozesse effektiv zu steuern und kontinuierlich zu optimieren. Die Kombination aus direktem Reporting, kaufmännischem Controlling und monatlichen Berichten stellt sicher, dass die Geschäftsführung jederzeit über den aktuellen Stand des Unternehmens informiert ist und schnell auf Veränderungen reagieren kann. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können in der Branche üblicherweise nicht ausgeschlossen werden. Schwankungen bei Lieferantenkosten, Fixkosten u.a. können sich auf die Preisgestaltung und die Margen der XPROMA GmbH auswirken. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, werden Preisentwicklungen kontinuierlich beobachtet und gegebenenfalls Anpassungen in der Preisstrategie vorgenommen. Wesentliche Risiken Prozesskritische Informationssysteme XPROMA nutzt für die Erfüllung der Aufgaben nahezu ausschließlich IT Cloudsysteme um ein niedriges Ausfallrisiko zu gewährleisten. Ein niedriges Ausfallrisiko in der IT durch Cloudsysteme wird durch mehrere zentrale Faktoren gewährleistet. Erstens bieten Cloud-Anbieter eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, da sie über redundante Systeme und geografisch verteilte Rechenzentren verfügen, die Ausfälle in einem einzelnen Rechenzentrum abfangen können. Zweitens implementieren sie strenge Sicherheits- und Wartungsprotokolle, um sowohl geplante als auch ungeplante Ausfälle zu minimieren. Drittens ermöglichen skalierbare Cloud-Infrastrukturen eine schnelle Anpassung an veränderte Anforderungen und Lasten, was die Kontinuität und Stabilität der IT-Dienste sicherstellt. Insgesamt tragen diese Maßnahmen dazu bei, das Risiko von IT-Ausfällen erheblich zu reduzieren und eine kontinuierliche Verfügbarkeit der Dienste zu gewährleisten. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die XPROMA GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine schwache Konjunktur könnte die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen. Investitionsrisiken Es sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Dies minimiert das Risiko, durch fehlinvestierte Mittel finanzielle Verluste zu erleiden. Investitionen werden sorgfältig geprüft und nur getätigt, wenn sie notwendig und wirtschaftlich sinnvoll sind. Personalrisiken XPROMA investiert in Mitarbeiter und Talente, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele des Unternehmens erreicht werden Bestandsgefährdende Risiken Besondere bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage liegen nicht vor. Das Unternehmen verfügt über stabile finanzielle Grundlagen und ein robustes Geschäftsmodell, das gegen kurzfristige Schwankungen gewappnet ist. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind nicht erkennbar. Die XPROMA GmbH hält sich strikt an alle gesetzlichen Vorgaben und Compliance-Regeln, um rechtliche Risiken zu minimieren. Finanzierungsrisiken Besondere Finanzierungsrisiken bestehen nicht. Die finanzielle Situation der XPROMA GmbH ist stabil, und es sind ausreichende Liquiditätsreserven vorhanden, um unerwartete Ausgaben zu decken und Wachstumschancen zu nutzen. Darüber hinaus bestehen gute Beziehungen zu Finanzinstituten, die bei Bedarf kurzfristige Liquidität bereitstellen können. Geschäftsmodell: Durch die kontinuierliche Überwachung und Anpassung unserer Strategien gewährleistet die XPROMA GmbH eine flexible und proaktive Reaktion auf Marktveränderungen und Risiken. Die implementierten Systeme und Prozesse sichern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität des Unternehmens.
Salzhausen, den 15. August 2024 Ralf Kolsen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangXPROMA GmbH, SalzhausenA. Erläuterungen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 I. Gliederung Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2023 erfolgt nach den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter werden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der jeweils betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Als Herstellungskosten werden hier allein Einzelkosten angesetzt, weil es keine selbsterstellten Anlagen gibt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten sind die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen worden. Fertigungsgemeinkosten enthalten auch Verwaltungskosten sowie Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Verbrauchsfolgeverfahren werden nicht verwendet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, wobei für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet wurde. Rückstellungen sind nach den Grundsätzen der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung gebildet worden. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Währungsumrechnung Fremdwährungsgeschäfte wurden mit dem Kurs am Tage der Erfassung des Geschäftsvorfalls gebucht. Differenzen aus Wechselkursänderungen bis zur Bezahlung sind als Kursdifferenzen in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen enthalten. Die Bewertung von Fremdwährungsbeständen (Forderungen und Verbindlichkeiten) am Stichtag erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2023. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Aktiva 1. Anlagevermögen 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Ausweis betrifft im wesentlichen zugekaufte Lizenzen, Software und Virenschutz. 1.2. Sachanlagen Es wird insoweit auf die Angaben im Anlagespiegel dieses Anhanges verwiesen. 2. Umlaufvermögen 2.1. Vorräte Die Vorratsbestände haben bei gestiegenem Umsatz zugenommen. 2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Laufzeit größer als ein Jahr von 228.336,32 € enthalten. Passiva A. Kapital Das Eigenkapital beträgt € 10.777.494,31. B. Rückstellungen 4.1. Steuerrückstellungen
4.2. Sonstige Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind - abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten - nicht durch von der XPROMA GmbH gestellte Pfandrechte oder ähnliche Sicherheiten gesichert. Auf die Ausführungen zu den Eventualverbindlichkeiten wird verwiesen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
V. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend § 277 Abs. 1 HGB netto ausgewiesen. Erhaltene Preisnachlässe und Gutschriften wurden abgesetzt. 2. Bestandsveränderung und Wareneinsatz Keine Anmerkungen. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung In diesem Posten sind Aufwendungen für Altersversorgung von € 6.070,32 (2022: € 6.132,48) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In 2023 ergibt sich eine Ertragsteuerbelastung von € 1.829.233,47, die mit € 1.829.233,47 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrifft. Von der Möglichkeit, aktive latente Steuern zu aktivieren, ist kein Gebrauch gemacht worden. Es bestand keine Verpflichtung, latente Steuern zu passivieren. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Vermieterin der XPROMA GmbH sind ab dem 1. April 2023 die Eheleute Marita und Ralf Kolsen. Die Jahresmiete beträgt € 220.310,40. B. Ergänzende Angaben I. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war in 2023: Ralf Kolsen, Salzhausen, einzelvertretungsberechtigt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. II. Handelsregister • Firma: XPROMA GmbH, • Sitz: Salzhausen
III. Außergewöhnliche Vorgänge Seit April 2023 ist der neue Firmensitz am Feldring 22 in Salzhausen. Weitere außergewöhnliche Vorgänge waren in 2023 nicht zu verzeichnen. IV. Arbeitnehmer Zusammensetzung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl gem. § 267 HGB:
V. Honorare des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers betrugen in 2023 für: Abschlussprüfung: € 11.000,00 / Steuerberatung: € 0,00 / Andere Bewertungsleistungen: € 0,00 / Sonstige Prüfungen: € 0,00 Bericht des AufsichtsratsEs existiert kein Aufsichtsrat. sonstige Berichtsbestandteile
Salzhausen, den 15.08.2024 gez. R. Kolsen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die XPROMA GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses Wir haben den Jahresabschluss der XPROMA GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XPROMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Angaben können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Elmshorn, den 15. August 2024 gsp
GmbH
gez. G. Garbrecht, Wirtschaftsprüfer gez. F.J. Sahm, Wirtschaftsprüfer |
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