Beteiligungsgesellschaften
Kai Europe GmbH
Kottendorfer Straße 5, 42697 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Takeshi Kuraku seit 24.2.2022 | Geschäftsführer |
Hiroaki Endo seit 24.2.2022 | Geschäftsführer |
Koji Endo seit 5.4.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kai Corporation Tokio | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kai Europe GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeines Die Kai Europe GmbH mit Sitz in Solingen (Handelsregister HRB 15182, Amtsgericht Wuppertal), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Gliederungsschemata gemäß § 266 (Bilanz) und § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) ist den Vorgaben der BILRUG angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr sind keine Veränderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden eingetreten. AKTIVA Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Ausgehend von der erwarteten Nutzungsdauer erfolgen die Abschreibungen linear. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von bis zu 800,00 € netto werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Summe der geringwertigen Anlagegüter ist für die Gesellschaft nicht materiell. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die Forderungen und die übrigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Darüber hinaus wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Vorauszahlungen auf Leistungen, die für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag geleistet wurden und entsprechend erst in den Folgeperioden zu Aufwand führen. PASSIVA Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie sind sämtlich kurzfristig. Die Verbindlichkeiten sind unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundsätze für die Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in derselben Währung werden zum Anschaffungskurs bewertet, soweit sie in Betrag und Fälligkeit übereinstimmen. Sofern wesentliche Aktiv- oder Passivüberhänge vorhanden sind, werden daraus resultierenden Risiken durch entsprechende Maßnahmen Rechnung getragen. ANLAGEVERMÖGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen Kai Europe ist zu 100% an Kai France SARL, Paris, Frankreich, beteiligt. Das Eigenkapital beträgt 661.715 € und der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 beträgt 48.030 €. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Unverändert zum Vorjahr haben die Forderungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsverpflichtungen und sonstige Personalkosten, ausstehende Rechnungen und Gutschriften sowie Rechts- und Beratungskosten nebst Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 2.859.142,85 € (Vorjahr: 3.487.430,66 €) enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen 119.970,62 € (Vorjahr: 42.505.46 €) aus Steuern und 2.970,08 € (Vorjahr: 766,85 €) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen 24 T€ (Vorjahr: 10 T€) Haftungsverhältnisse Es besteht eine Bürgschaftsverpflichtung in Höhe von 27 T€ zu Gunsten von Kai France. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Gesellschaft vertreibt im Wesentlichen auf dem europäischen Markt die importierten Handelswaren. Dabei werden 52,9% (Vorjahr 49,4%) der Umsatzerlöse innerhalb der EU-Staaten, 31,0% (Vorjahr 31,9%) innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und 16,1% (Vorjahr 18,7%) überwiegend in die übrigen europäischen und in einem geringen Anteil in nichteuropäische Industriestaaten erwirtschaftet. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Kostenerstattungen und die Auflösung von Rückstellungen. Sofern Sachzuwendungen zu verzeichnen sind, erfolgt die Bewertung zu den marktüblichen Bedingungen, ebenso wie die Geschäfte mit nahestehenden (verbundenen) Unternehmen und Personen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Provisionen, Werbe- und Vertriebskosten, Reisekosten, Wechselkursverluste, Ausgangsfrachten, Miet- und Leasingaufwendungen neben den allgemeinen Verwaltungskosten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer für das jeweilige Geschäftsjahr. Ergebnisverwendung Wie in den Vorjahren wird das Jahresergebnis nach dem Vorschlag der Geschäftsführung vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Kaufmann Koji Endo, Seki/Japan Kaufmann Hiroaki Endo, Tokio/Japan Kaufmann Takeshi Kuraku, Düsseldorf Keine Angaben zu den Bezügen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 45 (Vorjahr: 46) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon: 32 Angestellte (Vorjahr 31) und 13 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 15). Zusätzlich befanden sich 5 Arbeitnehmer (Vorjahr 6) in ruhendem Arbeitsverhältnis der Elternzeit.
Solingen, den 04. September 2024 Kai Europe GmbH Koji Endo, Geschäftsführer Hiroaki Endo, Geschäftsführer Takeshi Kuraku, Geschäftsführer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01. Januar - 31. Dezember 2023I Grundlage des Unternehmens a. Geschäftsmodell Die Kai Europe GmbH (nachfolgend "Kai" genannt) wurde im Jahr 1980 als Vertriebsgesellschaft der KAI Corporation in Japan zu dem Zweck gegründet, als Großhändler die von den Mutter- und Schwestergesellschaften hergestellten Produkte zu importieren und in Europa zu vertreiben. b. Ziele und Strategien Zu unserem Sortiment gehören hochwertige Schneidwaren für unterschiedliche Branchen und Anforderungen (Haushalt, Friseur- und Textilscheren, Beauty-Care und Medizin). Die Hauptabsatzgebiete erstrecken sich auf die europäischen Länder, den Mittelmeerraum und die GUS-Staaten, wobei unsere Vertriebsorganisation außerhalb von Deutschland auf ein Netz von ausgewählten Distributoren mit entsprechenden Marktkenntnissen in den jeweiligen Ländern aufgebaut ist. Diese Marktkenntnisse und die langjährige Zusammenarbeit mit diesen Distributoren sorgen als zentrale Faktoren für Kontinuität und bilden neben der entsprechenden Fortbildung die Grundlage für die Ausdehnung des Geschäftsvolumens unserer Gesellschaft. Unsere geschulten, langjährigen Mitarbeiter in der Vertriebsabteilung am Standort Solingen, die entsprechend den Vertriebssparten gegliedert ist, unterstützen einerseits die ausländischen Distributoren und bilden andererseits die Grundlage für den inländischen Vertrieb unserer Markenprodukte an unsere deutschen Großkunden und andere Geschäftspartner, um den einheitlichen, ergebnisorientierten Unternehmensansatz zu gewährleisten. II Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche bzw. branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem wirtschaftlichen Einbruch durch die Corona-Krise in den Jahren 2020-2022 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, der die Energiepreise und die Inflation auf Rekordhöhe explodieren ließ, fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 geringer als erwartet aus. Für das Jahr 2023 hat das Bundeswirtschaftsministerium mit einem sehr geringen Wachstum gerechnet, das im Laufe des Jahres immer wieder nach unten korrigiert werden musste. Die deutsche Wirtschaft ist in eine leichte Rezession geraten. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (Destatis) lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 insgesamt bei -0,3% gegenüber 2022 (1,8%). Deutschlands Außenhandel konnte im Jahr 2023 den Rekordumsatz des Vorjahrs nicht erreichen. Mit 1.590 Milliarden Euro (Vorjahr 1.594) ist der Wert der Exporte im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 % gesunken. Der Wert der deutschen Einfuhren im Jahr 2023 belief sich auf 1.366 Milliarden Euro (Vorjahr 1.505). Somit sank der Wert der Importe im Vergleich zum Vorjahr um ca. 9,3 Prozent. Positiv kann bewertet werden, dass die Außenhandelsbilanz nach dem starken Rückgang im Vorjahr auf 224 Milliarden Euro angestiegen ist (Vorjahr 89). Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war im Jahr 2023 sehr von den steigenden Preisen und unstabiler Weltlage wegen des andauernden Krieges in der Ukraine beeinflusst. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Auch der Staat reduzierte erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind zwar im Laufe des Jahres kontinuierlich gesunken, ergaben aber im Jahresdurchschnitt eine Steigerung um 5,9% gegenüber 2022. Die Inflationsrate für 2023 ist damit geringer ausgefallen als im Jahr zuvor (6,9%), ist aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurschnitt besonders stark. b. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr Das Geschäftsfeld von Kai Europe hat sich im Geschäftsjahr 2023 unverändert auf den Vertrieb von Schneidwaren für unterschiedliche Branchen und Anforderungen (Kochmesser, Beauty-Care, Friseur- und Textilscheren und Medizin) sowie ergänzende Haushaltsprodukte konzentriert. Ungeachtet der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher aufgrund des Ukraine-Krieges und der anhaltenden Inflation konnten wir unsere gesetzten Umsatzziele in fast allen Bereichen erreichen. Somit können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Unsere 100%ige Tochtergesellschaft mit Sitz in Paris hat den kontinuierlichen Ausbau der Marktposition in Frankreich und Belgien weiterhin fortgesetzt. Der Umsatz in Frankreich und Belgien ist im Jahr 2023 gesunken, so dass Kai Frankreich das gesetzte Ziel nicht erreichen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz um 5,9%. Kai France wird exklusiv von Kai Europe beliefert. Als Vertriebsgesellschaft steuern wir unser Angebot und damit unsere Geschäftsbereiche auf Basis der Kundennachfrage und der erzielbaren Ergebnisse in den einzelnen Sparten. Unser Geschäft erfolgt sowohl im Einkauf als auch im Verkauf teilweise in Fremdwährung, überwiegend in japanischen Yen und US-Dollar. Auftretende Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen US-Dollar, Yen und EUR haben einen Einfluss auf die Wareneinfuhr und somit einen Einfluss auf den Rohertrag unseres Unternehmens. c. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Lage des Unternehmens Das Gesamtumsatzvolumen von Kai Europe hat im Jahr 2023, ungeachtet der schwierigen Wirtschaftslage und dem Einfluss des fortdauernden Krieges in Osteuropa, wieder zugelegt. Bei der Planung für 2023 haben wir angesichts der stagnierenden Wirtschaft und schlechten Prognosen aus dem Wirtschaftsministerium Verkaufserlöse insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres eingeplant. Wobei wir mit einem steigenden Umsatz im Bereich der Medizin-Produkte und einem Umsatzrückgang in anderen Sparten gerechnet haben. Der Umsatz im Inland ist stabil geblieben. Daher bewerten wir, insgesamt betrachtet, die Geschäftsentwicklung 2023, einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, als sehr zufriedenstellend. ca. Ertragslage Umsatzentwicklung nach Produktbereichen und Artikelumsätzen Branche Beauty Care Die bereits in den Vorjahren eingesetzte Tendenz zum Umsatz-Rückgang im Bereich von Kasho (Friseurscheren) hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Die durch die Folgen der Corona-Pandemie verursachten Friseursalon-Schließungen haben den Markt schwer getroffen. In Anbetracht der schwierigen Situation haben wir einen Umsatz-Rückgang in unserem Budget für 2023 eingeplant. Zu unserer Zufriedenheit ist der Umsatz-Rückgang aber nicht so gravierend ausgefallen wie vermutet, so dass das erwartete Umsatzziel übertroffen wurde. Branche Industries Beim Absatz von Textilscheren haben wir im Vergleich zum Budget einen Zuwachs erreicht. Entgegen unserer Vorsicht hat sich die Situation auf dem Markt besser entwickelt als gehofft. Dieses Ergebnis zeigt, dass unsere Schneiderscheren nicht nur in der Textilindustrie immer mehr Abnehmer finden, sondern sich auch bei den Verbrauchern zunehmender Wertschätzung als Allzweckschere erfreuen. Branche Household Nach einem zweistelligen Umsatzzuwachs in den Corona-Jahren hat sich die Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich Kochmesser weitgehend stabilisiert. Ungeachtet eines leichten Umsatzrückgangs im Jahr 2023 haben wir im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 einen Umsatzzuwachs in Höhe von 13% zu verzeichnen. Durch Erweiterung der Produktion in Japan sind die Lieferengpässe aus den Vorjahren überwunden, sodass wir die ungebrochene hohe Nachfrage nach unseren Haushaltswaren bedienen können. Branche Medical Die stetig wachsende Nachfrage nach unseren hochwertigen medizinischen Produkten hat uns bei der Budgetplanung mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich rechnen lassen. Das Ergebnis hat unsere optimistische Planung noch übertroffen. Nach einem leichten Umsatzrückgang in den Corona-Jahren konnten wir im zweiten Jahr in Folge unseren Umsatz im zweistelligen Prozentbereich ausbauen. Entwicklung Umsätze und Ertragslage gesamt Ungeachtet der Marktturbulenzen der letzten Jahre, der stagnierenden Wirtschaftslage in Deutschland und des weiterhin fortdauernden Krieges in der Ukraine bewertet Kai die Entwicklung auf den Märkten langfristig positiv. Diese Zuversicht verleiht uns der kontinuierlich steigende Bekanntheitsgrad unserer Marke und die Treue unserer Kunden. Im Jahr 2023 konnten wir trotz einer sehr schwierigen Marktsituation, verursacht durch andauernd hohe Inflation und Zukunftsängste bei den Verbrauchern, Dienstleistern und der Industrie, die Entwicklung der früheren Jahre fortsetzen und ein Wachstum der Verkaufserlöse von insgesamt 3,6% zum Vorjahr erreichen. Wegen der gestiegenen Einkaufspreise waren wir gezwungen, unsere Verkaufspreise in einzelnen Bereichen anzupassen. Die Einkaufspreiserhöhung ist aber nicht in voller Höhe an die Käufer weitergegeben worden, wodurch die Anpassung der Verkaufspreise moderat ausgefallen ist. In den Vorjahren haben wir kontinuierlich unser Personal sowohl im kaufmännischen als auch im Bereich der Logistik aufgestockt. Durch eine Umstrukturierung und Optimierung der Abläufe sind einzelne Teilzeitstellen weggefallen Unter Berücksichtigung der jährlichen Gehaltserhöhungen, diversen Sonderzahlungen und freiwilligen Sozialleistungen für unsere Mitarbeiter sind unsere Personalkosten im Jahr 2023 um 4,7% gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auch in 2023 überproportional zum Umsatz verändert. Nach Coronazeiten haben wieder zahlreiche Messen und damit verbundene Geschäftsreisen stattgefunden, folgemäßig sind die Kosten im Vertriebsbereich im Vergleich zum Vorjahr um 18,4% angestiegen. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,1% höher ausgefallen. Wir konnten ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 1.871 T€ gegenüber 1.715 T€ im Vorjahr erwirtschaften. cb. Kapitalstruktur Die wesentliche Finanzquelle für das Unternehmen basiert auf dem Eigenkapital. Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber Finanzinstituten. Sollte ein Bedarf an liquiden Mitteln entstehen, stehen uns ausreichende Kreditlinien bei unseren Hausbanken zur Verfügung. Die Investitionen werden aus eigenen Mitteln finanziert. cc. Investitionen Das ERP-System wurde im Geschäftsjahr durch Investitionen in Hardware ausgebaut und durch ein Update aktualisiert, um die Software an die wachsenden Bedürfnisse der Gesellschaft anzupassen. Für 2024 sind weitere Investitionen in Bezug auf Optimierungen vorgesehen. Im Jahr 2020 wurden nach langer Baugenehmigungsphase die Bauarbeiten für einen Anbau von Logistik- und Büroflächen an das bestehende Gebäude aufgenommen. Durch die Corona-Pandemie und den Fachkräftemangel in der Baubranche hatte sich die Fertigstellung leider mehrmals verschoben. Die vollständige Fertigstellung ist nun im 4. Quartal 2023 erfolgt, die neuen Büros und die Lagerfläche konnten in Betrieb genommen werden. Die Abschreibungen sind im Anlagevermögen leicht gesunken, wobei die Abschreibung für den Neubau nur für einen Monat berücksichtigt wurden. cd. Liquidität Um die steigende Nachfrage nach unseren Produkten zu bedienen, hatten wir unsere Vorräte in den letzten Jahren kräftig aufgestockt. Um unsere Geschäftspartner auch zukünftig verlässlich und ohne Verzögerungen beliefern zu können, wurde der Lagerbestand im Berichtsjahr um weitere 6,2% erhöht. Die Finanzierung ist durch Eigenkapital erfolgt. Das effiziente Forderungsmanagement stellt sicher, dass die Umschlagshäufigkeit der Forderungen niedrig bleibt und somit die Kapitalbindung in den Forderungen entsprechend kurzfristig ist. Wir haben durchgehend über ausreichende liquide Mittel verfügt, sodass die bestehende Kreditlinie für den Ausgleich von Verbindlichkeiten nicht in Anspruch genommen werden musste. ce. Vermögenslage Das gezeichnete Kapital blieb im Geschäftsjahr 2023 unverändert. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2023 von 1.188 T€ (Vorjahr: 1.156 T€) sowie des Gewinnvortrags von 11.100 T€ beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 insgesamt 13.788 T€ gegenüber 12.600 T€ zum 31. Dezember 2022. Das Eigenkapital deckt das langfristige Anlagevermögen sowie unsere Forderungen in vollem Umfang und darüber hinaus 39,7% (Vorjahr: 40,2%) des Vorratsvermögens ab. Die Finanzanlagen weisen unsere Beteiligung an Kai France SARL, Paris, aus. III Risiko- und Chancenbericht, Prognosebericht a. Risiko- und Chancenbericht Die weltweite Wirtschaftslage im Jahr 2024 ist stark beeinflusst von den Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Der dadurch verursachte starke Preisanstieg für Energieträger und Rohstoffe haben der Wirtschaft stark zugesetzt. Die damit verbundene Inflation hat sich in 2024 zwar etwas stabilisiert, bleibt aber auf einem viel höheren Niveau als vor dem Ausbruch des Krieges. aa. Risikobericht Nach den Turbulenzen der letzten Jahre, verursacht durch Corona und Krieg in der Ukraine, erholt sich die deutsche Wirtschaft nur langsam von der Krise. Nach der ifo Konjunkturprognose wird das preisbereinigte BIP in 2024 nur um 0,4% zunehmen. Die Inflationsrate ist im laufenden Jahr zur Jahresmitte zwar spürbar zurückgegangen, die unvorhersehbaren Entwicklungen in den zahlreichen Krisenherden im Nahost und Osteuropa könnten diese positive Entwicklung wieder rückgängig machen. Den ifo Konjunkturumfragen zufolge wird die Lage von den meisten Unternehmen nach wie vor schlecht bewertet. Die Leitzinserhöhungen in den Jahren 2022-2023 von 0% auf 4,5% hat das Investitionsverhalten sowohl in der Wirtschaft als auch im privaten Bereich negativ beeinflusst. Investitionen werden aufgeschoben bzw. ganz gestrichen. Besonders stark davon betroffen ist die Bauwirtschaft, wo sich der Abwärtstrend mit einem kräftigen Rückgang von Neubauprojekten fortsetzen dürfte. Der private Konsum dürfte den ifo vorliegenden Konjunkturindikatoren zufolge zunächst noch stagnieren. Die steigenden Einkaufs- und Produktionskosten können von den Unternehmen nicht mehr aufgefangen werden und werden an die Verbraucher weitergegeben. Die Gefahr dabei ist, dass die Preisspirale nicht unendlich weiter steigen kann, die Akzeptanz der Käufer kann durch zu hohe Preise kippen. Das Wirtschaftswachstum wird auch durch die gegen Russland verhängten Sanktionen stark beeinflusst. Ersatz für weggebrochene Lieferketten und Märkte aufzubauen, kostet Zeit und Geld. Kai ist nicht direkt von diesen Sanktionen betroffen, da unsere Umsätze mit Russland bereits in den Vorjahren kontinuierlich zurückgegangen sind. Als international agierendes Unternehmen sind wir von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Zudem besteht aufgrund des Wettbewerbs das Risiko des Verlustes von Marktanteilen und des Bekanntheitsgrads. Kai ist mit den unterschiedlichen Produkten und länderorientiert mit mehreren Distributoren in den verschiedenen Marktsegmenten tätig, um Abhängigkeiten zu vermeiden. Zudem analysieren wir kontinuierlich unser Marktumfeld und unsere Konkurrenzsituation. Ständiger Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe liefern wichtige Informationen über die Bedürfnisse der Kunden. Die gewonnenen Informationen ermöglichen es, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln und anzubieten, um die Wettbewerbsposition zu verbessern und den Bekanntheitsgrad weiter auszubauen. Im Allgemeinen ist Kai bestrebt, Risiken mit Hilfe seines Controlling-Systems so früh wie möglich zu erkennen, um schnell mit Gegenmaßnahmen reagieren zu können. Wir schließen unsere Bücher monatlich ab und analysieren unsere Finanzergebnisse im Vergleich zum Finanzplan. Mit Hilfe unseres EDV-Systems sind wir in der Lage, unsere Finanzergebnisse sehr detailliert und transparent auszuweisen. Unsere Software bietet uns hinsichtlich der Transparenz erweiterte Auswertungsmöglichkeiten. Neben diesem internen Controlling-System sind wir in die Berichterstattung des Gesellschafters integriert (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich etc.) und haben unsere wirtschaftliche Lage mit entsprechenden Kommentaren und im Vergleich zu unseren budgetierten Daten darzustellen. Durch unsere Kreditversicherung bei einem namhaften Kreditversicherer haben wir unser Forderungsausfallrisiko erheblich reduziert. Wie die gesamte Wirtschaft müssen auch wir mit einem Umsatzrückgang rechnen. Es sind aber für uns keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Von den EU-Verordnungen zu Materialeigenschaften sind auch Schneidwaren für die Lebensmittelverarbeitung betroffen. Dies hat bereits in den Vorjahren zum Kostenanstieg für das Prüfverfahren geführt, könnte aber auch in der Zukunft mit weiteren Belastungen das Ergebnis beeinflussen. Darüber hinaus könnte der dadurch entstehende Bedarf an zusätzlichen Forschungen durch die Hersteller und Sortimentsänderungen zu einem weiteren Kostenanstieg führen. Die Entwicklung der Wechselkurse zwischen EUR, YEN und US-Dollar beinhalten für unser Unternehmen, wie für alle im Import/Export tätigen Unternehmen, ein Risiko. Um dieses Risiko zu minimieren, haben wir den Wareneinkauf für Artikel, die wir in YEN verkaufen, ebenfalls auf YEN umgestellt. ab. Chancenbericht Abgesehen von den hier aufgeführten negativen Aspekten bleibt abzuwarten, wie sich die070946 Investitionsbereitschaft der Unternehmen und die Konsumnachfrage der privaten Haushalte weiter entwickeln wird. Mit der Betreuung von französischen und belgischen Kunden durch unsere Tochtergesellschaft Kai France haben wir erreicht, dass die Kundenbetreuung vor Ort intensiviert werden konnte. Die kontinuierliche Umsatzsteigerung von Kai France in den Vorjahren bestätigt unsere Prognose, dass dieser Markt ein hohes Umsatzpotenzial bietet. Wir rechnen fest damit, dass die Umsatzentwicklung wieder in eine positive Richtung geht. Als mittelständische Vertriebsgesellschaft der Kai-Gruppe ist die Grundlage unseres Unternehmenserfolges, neben dem langlebigen Produktzyklus der hochwertigen Markenprodukten, auch die langjährige Zugehörigkeit unserer Mitarbeiter. Durch diese Kontinuität und die entsprechende Weiterbildung bieten wir unseren Kunden weiterhin ein kompetentes und stabiles Mitarbeiterteam. Durch den Arbeitseinsatz unserer Mitarbeiter und zahlreichen Vertriebsaktionen wie z. B. besonders hochwertige, limitierte Kochmesser, steigern wir kontinuierlich unseren Bekanntheitsgrad. Trotz einer zunehmenden Zurückhaltung der Verbraucher, verursacht durch die allgemeine Verunsicherung in Anbetracht des mitten in Europa tobenden Krieges, haben wir im ersten Halbjahr 2024 unser geplantes Umsatzziel erreicht. bb. Prognosebericht Die Konjunktur entwickelte sich zu Beginn des Jahres 2024 verhalten. Die anhaltend hohen Zinsen und die sich nur langsam abschwächende Inflation führten zu Kaufzurückhaltung. Die angespannte Wirtschaftslage zeigt ihre Auswirkungen auch auf dem Arbeitsmarkt. Die Frühjahrsbelebung hat sich nur schwach bemerkbar gemacht. Saisonbereinigt stieg die Zahl der Erwerbstätigen nur leicht an und fiel damit deutlich geringer aus als noch im Frühjahr erwartet. Gleichzeitig leidet die Wirtschaft unter dem Fachkräftemangel, freie Stellen können nur schwer besetzt werden. Lag der EZB-Leitzins zum Jahresanfang noch bei 4,50%, so wurde er im Juni auf 4,25% gesenkt. Eine Senkung der Leitzinsen kann zu ebenfalls sinkenden Zinsen auf dem Kapitalmarkt führen und dementsprechend die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Die Anleger werden die Verlierer dieser Zinssenkung sein, die Pluszinsen werden die aktuelle Inflation kaum ausgleichen können. Die Investitionsbereitschaft in der Industrie und in den Privathaushalten wird aber nach wie vor von der angespannten politischen Situation weltweit sowie der unstabilen Wirtschaftslage und dadurch ausgelösten Zukunftsängsten stark beeinflusst werden. Alle Wachstumsprognosen zum Jahresanfang wurden unter dem Einfluss des fortdauernden Krieges in Osteuropa, gestiegenen Produktionskosten sowie des Fachkräftemangels ziemlich niedrig gehalten, die Gefahr einer Rezession ist noch nicht gebannt. Laut der Prognose der Bundesregierung für das Jahr 2024 wird das BIP nur um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Für 2025 prognostizieren verschiedene Institute teilweise sehr unterschiedliche Wachstumsraten, die zwischen 0,2% und 1,5% liegen. Der USD hat im Laufe des Jahres 2023 im Vergleich zum Euro um 3,5% an Wert abgenommen, was im Gegenzug bedeutet, dass Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert zugenommen hat. Der JPY-Kurs zum Euro hat im Laufe des Jahres 2023 den Abwärtstrend aus dem Vorjahr fortgesetzt und mit kleinen Schwankungen immer mehr an Wert verloren, dieser Trend hat sich im ersten Halbjahr 2024 fortgesetzt. Der starke Euro bedeutet für uns als Importeur einen Vorteil bei den Einkaufspreisen, andererseits wird für unsere Exportkunden der Einkauf in Euro teurer, was die Gefahr von sinkenden Umsätzen mit sich bringen kann. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage haben wir für das laufende Jahr 2024 einen Umsatz auf Vorjahresniveau geplant. Bei der durch die aktuelle Situation verursachten Zurückhaltung der Verbraucher müssen wir allerdings damit rechnen, dass das gesetzte Ziel nicht einfach zu erreichen sein wird. Entscheidend für die Umsatzsituation ist die ausreichende Lieferfähigkeit unserer Lieferanten. Die Umsatzzahlen der ersten Monate des aktuellen Geschäftsjahres 2024 haben allerdings unsere Umsatzerwartungen in fast allen Produktgruppen übertroffen. Angesichts der aktuellen Weltlage, steigenden Produktionskosten, sinkendem Konsumklima der privaten Haushalte und der nicht vorhersehbaren Entwicklung des Kriegsgeschehens, müssen wir mit Umsatzrückgängen in den Herbstmonaten rechnen. Erschwerend hinzu könnten Lieferengpässe kommen, verursacht durch längere Frachtzeiten wegen der Blockierung des Suez-Kanals durch Rebellen. Durch die Kapazitätserhöhung der Produktion in Japan und die Aufstockung unserer Lagerbestände konnten wir die in den Vorjahren stark gestiegene Nachfrage im Kochmesserbereich bedienen, der hohe Lagerbestand bedeutet aber auch höhere Kapitalbindung. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wurde ein reduziertes Gesamtergebnis im Vergleich zum Vorjahr geplant. Die eingetretene positive Geschäftsentwicklung in den ersten 8 Monaten des aktuellen Jahres hat unsere sehr vorsichtige Planung jedoch übertroffen, die Entwicklung bis zum Jahresende bleibt abzuwarten. Durch die wiederbelebten Reise- und Messetätigkeiten sowie steigende Personalkosten rechnen wir mit zunehmenden Kosten, daher erwarten wir einen geringen Rückgang des Jahresergebnisses vor Ertragssteuern im Vergleich zum Vorjahr. Wir sind aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im aktuellen Jahr der Überzeugung, dass trotz aller Marktturbulenzen keine Bestandsgefährdung für die Gesellschaft vorliegt.
Solingen, den 04. September 2024 Kai Europe GmbH Koji Endo, Geschäftsführer Hiroaki Endo, Geschäftsführer Takeshi Kurak, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Kai Europe GmbH, Solingen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtesPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kai Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kai Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmensstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, den 06. September 2024 WP
ConsultTeam GmbH
Erwin Köster, vereidigter Buchprüfer Kai Europe GmbH, Solingen Der Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 und der Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses (Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von 1.187.790,92 auf neue Rechnung) wurde am 06.11.2024 durch die Gesellschafterversammlung vorgenommen. |
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