Cambia 3 Grundstücks GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Wilmes seit 15.6.2021 | Prokura |
Sven Schreiber seit 14.5.2021 | Geschäftsführer |
Ertekin Mutlu seit 19.4.2021 | Prokura |
Nevzat Köstek seit 13.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.32% | |
| 21.99% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Bateg GmbHEigenbeteiligung | 33.23% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BATEG GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANLAGENVERZEICHNIS1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2023 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 1.4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 1.5 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Bilanz für das zum 31. Dezember 2023 endende GeschäftsjahrAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die BATEG GmbH mit Sitz in der Wittestraße 30 in 13509 Berlin, ist beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter der HRB 53655 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Sämtliche Wertansätze lauten auf Euro. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenkriterien für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen, bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren zu Grunde. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet. Es wurde eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 18 Jahren berücksichtigt. Die geringwertigen Anlagegüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben, sofern eine dauernde Wertminderung vorliegt. Sofern die Gründe dafür nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung auf die fortgeführten Anschaffungskosten. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen Leistungen erfolgt gemäß § 255 Abs. 2 HGB, wobei neben den Einzelkosten alle aktivierungspflichtigen Gemeinkosten sowie gemäß dem Wahlrecht auch angemessene Teile der Verwaltungskosten berücksichtigt werden. Eine Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten erfolgt für Vorratsvermögen nicht. Die Bewertung der erhaltenen Anzahlungen erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Erhaltene Anzahlungen wurden insoweit von den Vorräten abgesetzt, als dadurch die entsprechenden Vorräte keinen negativen Bestand aufweisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips abzüglich Einzelwertberichtigungen bei bestehenden Einzelrisiken angesetzt. Auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wurde verzichtet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben zum Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 4 HGB mit den veröffentlichten Zinssätzen der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend in Anspruch genommen, dass ein Aktivüberhang nicht bilanziert wird. Es ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern aus der Rückstellungsbewertung der langfristigen Rückstellungen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 74.301,00, Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.431.428,00 sowie Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von EUR 4.520.073,50 ausgewiesen. Der Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen betrifft mit EUR 49.300,00 die 100%ige Beteiligung an der BATEG Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Berlin. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 EUR 21.081,44 und der Jahresüberschuss EUR -72.586,55. Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 21.08.2023 sowie der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage, ist die BATEG Energy GmbH mit Sitz in Berlin als Ganzes auf die BATEG GmbH verschmolzen. (Die Eintragung im HR erfolgte am 22.09.2023) Mit der Verschmelzung der BATEG Energy GmbH ist die Beteiligung an der Solarpark Anton-Saefkow-Allee GmbH, Berlin, auf die BATEG GmbH übergegangen und wird als Beteiligung mit EUR 25.000,00 ausgewiesen. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft vom 26. Januar 2013. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital EUR 25.000,00 (Vorjahr: EUR 25.000,00). Für das Geschäftsjahr 2023 wird das Jahresergebnis nach Gewinnabführung aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) betragen. Am 21. Mai 2022 wurde mit der Tabbers UG eine neue Tochtergesellschaft mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 1,00 gegründet. Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt das Jahresergebnis EUR -219,40. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betrifft zum einen ein Darlehen (TEUR 3.603, i.Vj. TEUR 3.603) an die BATEG Projektentwicklungsgesellschaft mbH zum Kauf eines Gewerbegrundstückes. Die Forderung hat eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren (bis 31. Mai 2026). Zum anderen wurde der Tochtergesellschaft Solarpark Anton-Saefkow-Allee GmbH, Berlin, ein langfristiges Darlehen im Geschäftsjahr 2022 gewährt und hat zum 31. Dezember 2023 einen Betrag von TEUR 828. Die Forderung hat eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren (bis 31. Dezember 2028). Die in den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesenen Wertpapiere sind Anleihen und Investmentanteile enthalten und weisen zum 31. Dezember 2023 ein Betrag in Höhe von EUR 4.520.073,50 auf. Unfertige Leistungen Gemeinkosten wurden mit einem Prozentsatz in Höhe von 5,60 % der Einzelkosten in die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden nur die zum Bilanzstichtag genehmigten bzw. durch Nachbeauftragungen abgesicherten oder durch Anzahlungen gedeckten Nachträge berücksichtigt. Ein Teilansatz von noch nicht genehmigten Nachträgen erfolgte nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen (TEUR 303 i.Vj. TEUR 36,6) und Forderungen aus der Gewinnabführung (TEUR 122, i.Vj. TEUR 0 ) gegen die Solarpark Anton-Saefkow-Allee GmbH. Außerdem bestehen Forderungen TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 65) aus dem Verrechnungskonto (sonstige Forderungen i.W. aus der Darlehensverzinsung) gegen die BATEG Projektentwicklungsgesellschaft mbH. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 0,5) betreffen Forderungen aus Ausleihungen an die im Jahr 2022 neu gegründete Tabbers UG. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus gewährten Vorschüssen (Auslagenersatz) mit einer Restlaufzeit von weniger als ein Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt TEUR 459 (Vorjahr: TEUR 229) sowie Forderung aus Bonuszahlungen, Kautionen und gegen das Personal. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital In der Gesellschafterversammlung vom 28. Juli 2023 ist beschlossen worden, aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 von EUR 7.281.777,82 einen Betrag von EUR 4.500.000,00 auszuschütten sowie EUR 2.781.777,82 auf neue Rechnung vorzutragen. Somit entwickelte sich der Bilanzgewinn wie folgt:
Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, von dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 13.583.392,55 einen Betrag von 50% des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von EUR 2.563.834,63 auszuschütten - sofern dem nicht Gesellschafterbeschlüsse entgegenwirken - und den verbleibenden Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen entwickelten sich wie folgt:
Für das Geschäftsjahr 2023 musste eine Rückstellung für Steuern von Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 576 gebildet werden. Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind in Höhe von TEUR 1.474 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Sublieferanten, eventuelle Rückzahlungsverpflichtungen aus zwei abgeschlossenen Bauvorhaben in Höhe von TEUR 700, Prämienrückstellungen für Versicherungen von TEUR 41, Rückstellungen für Archivierung TEUR 24, Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von TEUR 100 und Rückstellungen für übrige Sachverhalte von TEUR 31 enthalten. Die Gewährleistungsrückstellungen beinhalten pauschalierte Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.339. Abhängig von der Komplexität der Bauvorhaben werden die pauschalierten Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 0% bis 0,6% (i. Vj. 0% bis 0,6%) der Umsatzerlöse angesetzt. Desweitern beinhalten die Gewährleistungsrückstellungen Rückstellungen für konkrete Risiken bei einzelnen Bauvorhaben in Höhe von TEUR 450. Für die Laufzeit der pauschalierten Gewährleistungsrückstellungen wird ein Zeitraum von fünf Jahren unterstellt. Der zeitliche Anfall dieser Rückstellungen wird geschätzt, wobei im 1. und 5. Gewährleistungsjahr eine Inanspruchnahme von jeweils 35% der geschätzten Gewährleistungsaufwendungen und im 2. bis 4. Gewährleistungsjahr eine Inanspruchnahme von jeweils 10% der gesamten Gewährleistungsaufwendungen unterstellt wird. Eine Abzinsung für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde vorgenommen. Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt, sofern der Anzahlung eine bewertete Leistung gegenübersteht. Der darüberhinausgehende Betrag wird als Verbindlichkeit ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 339 enthalten. Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehälte für Lieferverbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus der Ausführung von Hochbau-, Ingenieurbau- und Schlüsselfertigbauobjekten und wurden ausschließlich im Inland erzielt.
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 624.584,01, Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 81.521,75, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 191.731,82 sowie aus der Verschmelzung mit der BATEG Energy GmbH in Höhe von 144.305,43 ausgewiesen. Außerdem sind hier Erträge aus Verrechnung von Sachbezügen von EUR 179.766,23 enthalten. Die Erträge aus der Weiterberechnung von Umlagen, Baustelleneinrichtungskosten sowie sonstigen Belastungen an die Nachunternehmer wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung direkt aufwandsmindernd bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen mit einem Betrag von EUR 960.638,86 abgesetzt. Sie werden somit als durchlaufende Posten behandelt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von EUR 35.579,84 und Zuführungen zu der Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 267.234,63 enthalten. Die Erträge aus der Gewinnübernahme beinhalten die Gewinnabführung der Solarpark- Anton-Saeffkow GmbH an die BATEG GmbH von EUR 122.707,14. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuervorauszahlungen für das Jahr 2023 von EUR 1.645.023,92 sowie Steuerrückstellungen für das Jahr 2023 in Höhe von EUR 576.393,00. Sonstige Angaben Mitarbeiter In 2023 waren im Jahresdurchschnitt 13 (i. Vj. 13) Mitarbeiter inkl. zwei (i. Vj. zwei) Geschäftsführern in der Verwaltung und 65 (i. Vj. 65) Mitarbeiter im Bereich Planung und Bauausführung angestellt. Geschäftsführung Geschäftsführer waren:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen von ca. TEUR 686 ergeben sich wie folgt:
Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 32, das ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen betrifft. Es bestanden zum 31. Dezember 2023 Haftungsverhältnisse in unbestimmter Höhe als unbeschränkt haftender Gesellschafter der folgenden Arbeitsgemeinschaften: ARGE Bundesdruckerei, Sitz Berlin (Beteiligung in Höhe von 70%) ARGE Sanierung Deutsche Staatsoper, Sitz Berlin (Beteiligung in Höhe von 53%) ARGE Bundesinnenministerium, Sitz Berlin (Beteiligung in Höhe von 50%) ARGE Labor Berlin, Sitz Berlin (Beteiligung in Höhe von 55%) ARGE Zentrum Photovoltaik, Sitz Berlin (Beteiligung in Höhe von 100%) Alle Arbeitsgemeinschaften (ARGEN) haben im Geschäftsjahr 2023 keine Bauleistungen ausgeführt und waren inaktiv. Da die Arbeitsgemeinschaften keine handelsrechtlichen Jahresabschlüsse erstellen, erfolgt auch keine Angabe der Jahresergebnisse. Die BATEG GmbH ist an der BATEG Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Berlin, und der Solarpark Anton- Saefkow-Allee GmbH, Berlin, beteiligt. Die Gesellschaft ist gemäß §290 Abs.1 HGB als Mutterunternehmen grundsätzlich verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Da die Tochterunternehmen, auch zusammen, von untergeordneter Bedeutung für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind, verzichtet die BATEG GmbH gemäß § 290 Abs. 5 HGB i.V.m. §296 Abs.2 HGB auf die Erstellung eines Konzernabschlusses. Nachtragsbericht Durch die weiterhin kriegerischen Handlungen Russlands und die daraus resultierenden Sanktionen der westlichen Staaten gehen wir von Rohstoff- und Energiepreisen auf weiterhin hohem Niveau aus. Die hierdurch sich ergebene weiterhin nicht unerheblichen Preissteigerung sowie Kapazitätsbegrenzungen von Produkten und Dienstleistungen und ihre sich hieraus ergebenden Auswirkungen lassen sich zum heutigen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzen. Auch hier versuchen wir durch Lieferkontingente sowie durch vertragliche Abstimmungen mit unseren Auftraggebern entstehende Mehrkosten abzufedern. Die BATEG GmbH handelt präventiv und ergreift alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Finanzkraft. Darüber hinaus sind keine weiteren Sachverhalte vorhanden, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag haben.
Berlin, 27. Juni 2024 Dipl.-Ing. Nevzat Köstek, Geschäftsführender Gesellschafter Sven Schreiber, Technischer Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Geschäftes 1.1. Geschäftsmodell Die Firma BATEG GmbH (im Folgenden kurz BATEG genannt) ist eine mittelständische Bauunternehmung, deren regionaler Schwerpunkt in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern liegt. Es werden aber auch Bauvorhaben in angrenzenden Bundesländern abgewickelt. Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst die Planung und Ausführung von Baumaßnahmen vom Rohbau bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung in den Geschäftsbereichen: • Industrie- und Gewerbebau Gewerbe- und Geschäftshäuser Labor- und Forschungsgebäude Bauten für soziale und karitative Einrichtungen Krankenhäuser und Pflegeinrichtungen Kulturbauten/Museen Schulbauten • Wohnungsbau Miet- und Eigentumswohnanlagen • Sanierung Komplettsanierung Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023, unser 29. Geschäftsjahr, war für die BATEG von der wesentlichen Maßgabe geprägt, das System Bauunternehmung durch eine nachhaltige Gewinnerwirtschaftung zu betreiben und zu erhalten. Die Einhaltung der vertraglich zugesicherten Qualität zum vereinbarten Termin gewährleistet dieses Unternehmensziel ebenso, wie die Sicherstellung der Vergütung erbrachter Leistungen. 1.2 Steuerungssystem Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind das Ergebnis vor Steuern, die Bauleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) sowie der Auftragsbestand. Unsere Mitarbeiter:innen stehen im Mittelpunkt allen unternehmerischen Handelns. Hierbei ist es dem Team auch im Geschäftsjahr 2023 gelungen, alle Projekte termingerecht und erfolgreich abzuwickeln. Maßgeblich waren hierbei Kostenbewusstsein, technisches und wirtschaftliches Know-how sowie Einsatzwille und Flexibilität der Mitarbeiter:innen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe1 für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. "Unsere verhaltene Umsatzprognose wird leider bestätigt. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Auf das laufende Jahr schauen wir mit gemischten Gefühlen: Wir erwarten einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent. Und dass, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist." Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau. "Auch neue Aufträge bleiben überwiegend aus: Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang1 von 4,4 Prozent gemeldet." Dass der Auftragseingang im Dezember1,2 im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 4,2 Prozent gestiegen sei, sei nicht auf eine Verbesserung der Baukonjunktur, sondern lediglich auf einen Basiseffekt zurückzuführen: Im Dezember 2022 sei schon ein reales Minus von 23 Prozent ausgewiesen worden. 1 ARBEITSPLÄTZE Aufgrund dieser schlechten Entwicklung hätten die Bauunternehmen im vergangenen Jahr nur noch 1.120 neue Arbeitsplätze geschaffen, nach 15.200 im Jahr 2022. Für 2024 rechne der Verband sogar mit einem vor allem demographisch bedingten Rückgang von 10.000 auf dann jahresdurchschnittlich 918.000 Beschäftigte. "Das ist der erste Beschäftigtenrückgang seit 2008. Langfristig haben wir das Problem, dass beim Anspringen der Nachfrage das Personal fehlt. Dies ist besonders bitter im Wohnungsbau, der vom Beschäftigtenabbau betroffen ist. Demgegenüber werden in den Tiefbausparten weiterhin neue Mitarbeiter eingestellt", fasst Müller die Arbeitsmarktsituation der Branche zusammen. STIMMUNG Müller: "Natürlich ist die Stimmung am Bau unter solchen Vorzeichen schlecht. 22 Prozent beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, 44 Prozent erwarten sogar noch eine Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten (DIHK-Umfrage Anfang 2024). Die Stimmung zu Jahresbeginn war nur während der Finanzkrise 2009 schlechter. Im Hochbau befürchtet sogar jeder zweite eine Verschlechterung. Angesichts der desolaten Lage am Wohnungsbaumarkt ist das kein Wunder." Der Verband erwarte für 2024 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von real 12 Prozent, nach 12 Prozent 2023. Das Bild der Branche bleibt nach wie vor vielschichtig, denn Wohnungen werden dringend gebraucht. Kaum ein innenpolitisches Thema wird in den kommenden Monaten und auch im Bundestagswahlkampf 2025 eine solch brisante Rolle spielen. 2 Eine leichte Entspannung sei hingegen im Wirtschaftsbau zu erwarten. Die Großprojekte im Bahn- und Kabelleitungsbau des vergangenen Jahres werden sich im Umsatz 2024 bemerkbar machen. Der Hauptverbandes der Bauindustrie erwarte ein reales Umsatzplus von zwei Prozent, nach einem Rückgang von einem Prozent im vergangenen Jahr
1 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie,
Presseinfo vom 23.02.2024
Auch im Öffentlichen Bau sind die Umsätze 2023 um real ein Prozent zurückgegangen, was überwiegend der überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus resultierenden schwachen Entwicklung im Straßenbau geschuldet ist. Für 2024 rechne der Hauptverband allerdings mit einem leichten Plus von einem Prozent. Der Verband erwartet für 2024 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von real 12 Prozent, nach 12 Prozent in 2023. 3 2.2 Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der BATEG GmbH in Höhe von 57,5 Mio. Euro haben sich gegenüber dem Vorjahr um 27,4,8 Mio. Euro reduziert. Der Bestand an unfertigen Leistungen hat sich wie prognostiziert um 27,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt zum Stichtag 63,7 Mio. Euro. Insgesamt erhöhte sich die Betriebsleistung 4 um 10,1 Mio. Euro von 74,9 Mio. Euro auf 85,8 Mio. Euro. Über das ganze Jahr hinweg verzeichnete die Gesellschaft eine sehr gute Auslastung und konnte die Baumaßnahmen qualitätsgerecht abwickeln. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 7.296 (i.Vj. TEUR 10.422) erzielt. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5.128, was einer Reduktion von TEUR 2.154 gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Sowohl aus Aufträgen von privaten Auftraggebern als auch aus Aufträgen öffentlicher Auftraggeber konnten wir folgende Bauvorhaben im Jahre 2023 erfolgreich abschließen:
Im Laufe des Jahres 2023 konnte bereits wieder eine solide Auftragslage für die Folgejahre geschaffen werden. Des Weiteren ist der Aufbau überregionaler Kontakte ein Instrument, um auch bei einer sich eventuell wieder abschwächenden Baukonjunktur in Berlin erfolgreich am Markt zu agieren. Als wesentliche Aufgabenstellung erscheint dabei, langfristig einen breit gefächerten Mix aus verschiedenen Bauarten zu erhalten, dazu zählen Rohbau, Sanierung, Ingenieurbau, Schulbauten sowie Wohnungsbau (jeweils schlüsselfertig). Nachfolgende Maßnahmen werden u. a. durch die Mitarbeiter:innen der BATEG GmbH ausgeführt und teils in 2024 bzw. in 2025 oder in den darauffolgenden Jahren fertig gestellt:
3 Vgl. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie,
Presseinfo vom 23.02.2024
Aus diesen Angaben formuliert die Geschäftsführung folgende Kernaussagen zur Geschäftsentwicklung:
3. Lage 3.1. Ertragslage
5 Bauleistung = Umsatzerlöse +
Bestandsveränderung
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 57.481 wurden im Inland generiert und sind aufgrund der in 2023 fertig gestellten Bauprojekte mit TEUR 27.444 unter dem Vorjahresniveau.
Die Erhöhung der Bauleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) um TEUR 10.141 auf TEUR 84.573 resultiert aus den insgesamt um TEUR 27.444 gesunkenen Umsatzerlösen bei einer um TEUR 37.585 gestiegenen Bestandsveränderung von unfertigen Arbeiten gegenüber dem Geschäftsjahr 2022. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 702 resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion von Wertberichtigungen auf Forderungen und Auflösung von Rückstellungen. Bei steigenden Energiekosten, bedingt durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und damit einhergehenden gestiegenen Materialpreisen und Beschaffungskosten zusammen mit Lohn- und Gehaltssteigerungen bei den Nachunternehmerleistungen, hat sich trotz frühzeitigem Absichern mit Kontingent- und Jahresverträgen sowie nochmals intensivierten Einkaufsbemühungen die Materialaufwandsquote 6 mit 80,44% (i.Vj. 71,51%) um 8,93 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 462 erhöht. Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus Neueinstellungen, Gehaltserhöhungen sowie Rückstellungen für Prämienzahlungen. Die Reduktion der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Investitionen in Sachanlagen und GWG. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Einstellung in die EWB und der Rückstellung für Aufwendungen für Gewährleistung. Das Ergebnis vor Steuern wurde durch die deutlich gesunkenen Umsatzerlöse und die stark gestiegenen Bestandsveränderungen sowie die erfolgreich abgeschlossenen Projekte beeinflusst. Dies führte im Wesentlichen dazu, dass das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis vor Steuern für 2023 (auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 von TEUR 4.510) deutlich um TEUR 2.786 übertroffen wurde. Es kann zum 31.12.2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 7.296 (i.Vj. TEUR 10.422) ausgewiesen werden. Die operative Marge 7 reduziert sich um 5,37 %-Punkte auf 8,63% (i. Vj. 14,00 %).
6 Materialaufwandsquote =
Materialaufwand/(Umsatzerlöse +
Bestandsveränderung)
Nach Abzug der Steuern konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 5.128 (i.Vj. TEUR 7.282) erzielen. 3.2. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:
Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um TEUR 6.74 auf TEUR 44.366 gestiegen. Diese Entwicklung resultiert auf der Vermögensseite im Wesentlichen aus dem Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 7.529 sowie des Anlagevermögens um TEUR 364. Dem steht insbesondere eine Reduktion der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.241 gegenüber. Die Vorräte sind zum Stichtag zu über 100 % (i.Vj. ebenfalls über 100 %) durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Die Eigenkapitalquote 8 zum Jahresende 2023 beträgt 35,33% (i.Vj. 39,99%). Der moderate Rückgang der Eigenkapitalquote, trotz Erhöhung der Eigenkapitals, resultiert aus dem leicht gestiegenen Eigenkapital im Verhältnis zur gleichzeitig wesentlich erhöhten Bilanzsumme. Auf der Passivseite hat sich das kurz- und mittelfristige Fremdkapital um TEUR 6.432 erhöht. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen. Im Gegenzug gab es eine Verringerung der Rückstellungen um TEUR 318.
8 Eigenkapitalquote: Eigenkapital/Bilanzsumme
3.3. Finanzlage Zur Verdeutlichung der Finanzlage erfolgt anschließend die tabellarische Darstellung in der Kapitalflussrechnung:
Der Finanzmittelfonds (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) enthält wie im Vorjahr keine nicht frei verfügbaren Bestände. Die Aufträge der BATEG GmbH sind so verhandelt, dass aus den laufenden An- und Zwischenzahlungen die Liquidität des Unternehmens sichergestellt ist. Im Berichtsjahr ist die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Zahlungen an Lieferanten und Nachunternehmer sind in der Regel unter Abzug von Skonto vorgenommen worden. Die bereits in dem Vorjahr betriebene moderate Investitionspolitik im Bereich Maschinen und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ist auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin beibehalten worden. Die zur Erbringung der Bauleistungen notwendigen Geräte und Anlagen werden - wie bisher erfolgreich praktiziert - nach Bedarf und Region angemietet. Dies führt zur Vermeidung von Kapitalbindung und dient der Sicherung einer ausreichenden Liquidität. Ebenso entfallen für das Unternehmen aufwendige Transporte zu und zwischen den einzelnen Baustellen. In 2023 wurden insgesamt Investitionen in das immaterielle und Sachanlagevermögen von TEUR 172 in Baumaschinen, Büroeinrichtungen, EDV- und Kommunikationstechnik und geringwertige Wirtschaftsgüter getätigt. Für das Jahr 2024 sind neben den üblichen Ersatzinvestitionen auch die weitere Implementierung einer einheitlichen Softwarelösung, Investitionen in die Digitalisierung sowie der hierzu notwendige Ausbau der EDV-Struktur vorgesehen. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen keine Bankdarlehen aus. Die durch die Geschäftsbanken unterjährig eingeräumten Bankkreditlinien von 3,05 Mio. Euro brauchten aufgrund der guten Liquiditätsausstattung nicht in Anspruch genommen werden. Es erfolgte eine längerfristige Investition in Wertpapiere von weiteren 496 TEuro. Der Gesellschaft stehen zum Jahresbeginn 2024 Aval-Linien in einer Höhe von insgesamt 57,5 Mio. Euro (i.Vj. 57,5 Mio. Euro) zur Verfügung. 35,4 Mio. Euro wurden hiervon per 31.12.2023 in Anspruch genommen. Die Absicherung der Aval- und Banklinien erfolgt ohne Hinterlegung von Barmitteln oder sonstigen Sicherheiten. 3.4. Mitarbeiterbereich Im Berichtsjahr betrug die durchschnittliche Beschäftigtenanzahl 78 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen stellte wie in den Vorjahren auch Praktikumsplätze an Studierende des Bauingenieurwesens zur Verfügung. Hierbei werden aufgrund der bisher positiven gemachten Erfahrungen mit den anschließend übernommenen Kolleg:innen nach erfolgreichem Diplom- bzw. Bachelor/Master-Abschluss auch für die Zukunft Impulse für eine Tätigkeit bei BATEG erwartet. Des Weiteren wurde auch - wie bereits in den Vorjahren - zur Gewinnung von neuem Personal auf externe Dienstleister zurückgegriffen. Zum weiteren Ausbau des technischen und kaufmännischen Know-hows der Firma wurden auch im Jahr 2023 verschiedene interne Schulungen durchgeführt. Weiterhin konnten auch externe Berater:innen für die Durchführung von Seminaren zu rechtlichen und baufachlichen Themenstellungen gewonnen werden. Natürlich stehen auch die teilweise vorgeschriebenen Ausbildungen zur Erreichung von Zertifizierungen oder Berechtigungen (SIVV - Schein, Sicherheitsfachkraft, Ersthelfer usw.) stets im Fokus der Weiterbildungsplanung. 3.5. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 war unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen für die BATEG GmbH wirtschaftlich sehr erfolgreich. Die positiven Werte der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind eine wichtige Voraussetzung für die BATEG GmbH, um sich auch bei erschwerten und veränderten Marktsituationen im "Umfeld Bau" in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln und am Markt nach wie vor erfolgreich zu bestehen. 4. Prognosebericht Nach einem erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2023 erwartet die Geschäftsleitung auch für das Jahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf. Diese Einschätzung beruht zum einen auf einem guten Auftragsbestand zum Beginn des Jahres (Auftragsbestand zum 1. Januar 2024 311,9 Mio. Euro) sowie auf einer Annahme von weiteren interessanten und Erfolg versprechenden Aufträgen im zweiten Quartal 2024. Wir erwarten für Ende 2024 einen leicht steigenden Auftragsbestand im Vergleich zum Anfang des Jahres. So kann die Gesellschaft berichten, dass zum 31. März 2024 die geplante Bauleistung 2024 in einer Höhe von 89,0 Mio. Euro bereits zu 106,1% als Auftragsbestand im Hause vorliegt. Die länger laufenden Vorhaben sichern auch bereits für das Jahr 2025 ein Volumen von ca. 147,8 Mio. Euro sowie für das Jahr 2026 ein Volumen von ca. 84,7 Mio. Euro ab. Da das vorliegende Auftragsvolumen auskömmlich kalkuliert ist, wird ausgehend von positiven Projektergebnissen auch 2024 ein positives Jahresergebnis und ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 (TEUR 7.296) erwartet. Für 2024 wird im Vergleich zum Berichtsjahr mit einer deutlichen Erhöhung der Umsatzerlöse und einer, gegenüber dem Berichtsjahr, stärkeren Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen gerechnet. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist sicherlich, dass der Auftragsbestand per 31.12.2023 in Höhe von 311.958.966 EUR zu ca. 98% aus Auftraggebern der öffentlichen Hand oder Landestöchtern besteht. Mit Blick auf die kriegerischen Handlungen in der Ukraine sind ein Zahlungsausfall, eine Insolvenz oder eine Stornierung eines Auftrages hier als eher unwahrscheinlich zu betrachten. Die kriegerische Auseinandersetzung von Russland mit der Ukraine hat neben steigenden Energie- und Materialkosten auch eine teilweise eingeschränkte Materialverfügbarkeit zur Folge. Neben den finanziellen Belastungen der einzelnen Staaten können die Auswirkungen auf die jeweiligen Volkswirtschaften derzeit weiterhin nicht abgeschätzt werden. Unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2024 der BATEG GmbH liegt die Erwartung zugrunde, dass die unter anderem im Chancen- und Risikobericht beschriebenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und unsere Akquisitionsbemühungen auch weiterhin von Erfolg gekrönt sein werden. Unserer Prognose liegt die Prämisse zugrunde, dass die Auswirkungen aus der Ukraine- Krise keine weitere negative Veränderung hervorrufen. Wir weisen aber pflichtgemäß darauf hin, dass die tatsächliche Entwicklung auch wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen kann, wenn sich z. B. die genannten Unsicherheiten (insbesondere die Entwicklung der Rohstoffpreise, die Preis- und Kapazitätsentwicklung im Nachunternehmerbereich, die kriegerische Auseinandersetzung von Russland mit der Ukraine oder andere Einflussfaktoren) negativ entwickeln und sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen nicht als zutreffend erweisen. 5. Chancen und Risikobericht Bei der Betrachtung der zukünftigen Entwicklung und bei der Analyse der Chancen und Risiken für das Unternehmen sind die primären Ziele die Sicherung der Auftragslage, die Begrenzung der Preis- und Kapazitätsrisiken bei Nachunternehmerleistungen und der Materialpreissteigerungen, sowie die Vermeidung von Forderungsausfällen bei gleichzeitiger Sicherstellung der Liquidität durch ein stringentes Forderungsmanagement. Wie in den zurückliegenden Jahren wird die BATEG GmbH deshalb - unter Annahme einer gleichbleibenden Marktteilnahme - im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit und der wachsenden Komplexität der Projekte weiterhin einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt sein. Ausgehend von dieser Einschätzung, liegt eine Priorität der Geschäftsleitung deshalb auf der Weiterentwicklung des Chancen- und Risikomanagementsystems BATEG (kurz: CRM- BATEG). Unter Anwendung bewährter, überarbeiteter und der Einführung eventuell neuer Instrumente sollen Früherkennung, Vermeidung und Reduzierung von Risiken vorangetrieben werden, die den Unternehmensbestand gefährden könnten. Die Nutzung firmenspezifischer Stärken, die sich aus den flachen Strukturen, der Liquidität des Unternehmens und den kompetenten Mitarbeiter:innen ergeben, wird durch den stetigen Austausch von Informationen aufgezeigt und kommuniziert. Im Zuge der Erarbeitung des "CRM-BATEG" konnten in den vorgehenden Jahren Risikogruppen definiert werden, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens haben könnten:
Durch das frühzeitige Erkennen dieser Risiken, die Erarbeitung von technischen oder kaufmännischen Lösungen und die Definition der eigenen Stärken als Chance gegenüber den Mitbewerbern wurden Faktoren herausgebildet, die die Stellung des Unternehmens am Markt festigen und ausbauen sollen. Für die einzelnen Chancen und Risiken lassen sich die folgenden deskriptiven Aussagen machen, wobei Chancen und Risiken entsprechend ihrer Bedeutung für das Unternehmen, beginnend mit dem wesentlichsten, dargestellt werden (Bedeutung meint hier die Auswirkungen auf das Erreichen von Prognosen unter Berücksichtigung der von uns eingeschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit): In den vergangenen Jahren hat sich die Suche nach geeigneten Fach- und Führungskräften als schwieriges Unterfangen erwiesen, weswegen wir das Personalrisiko auch im Jahr 2024 als eines unserer bedeutsamsten Risiken erachten. Der Findungsprozess von qualifiziertem Fach- und Führungspersonal gestaltet sich, trotz der Krise in der Bauwirtschaft, nach wie vor schwierig. Gründe dafür sind auch dem demographischen Wandel geschuldet. Sollte dieses Risiko eintreten, so ist mit einem Rückgang der Betriebsleistung sowie damit einhergehend auch mit einer Verschlechterung der Ertragslage zu rechnen. Um diesem Prozess weiterhin zu begegnen, sucht die Gesellschaft unter anderem verstärkt den Kontakt zu Ausbildungsstätten und bietet Praktikumsplätze für Student:innen der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder Architektur an. Darüber hinaus wird auch, wie bereits in den Vorjahren erfolgreich praktiziert, verstärkt auf externe Dienstleister gesetzt, um qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Die Mitarbeiterbindung wird deshalb, wie in der Vergangenheit auch, zukünftig verstärkt ein zentraler Bestandteil des Personalmanagements sein. Das Unternehmen investiert daher wie bereits in den letzten Jahren auch in innerbetriebliche und zielgruppenorientierte Schulung und Weiterbildung, in ein erfolgsabhängiges Prämiensystem sowie in diverse Sozialleistungen. Außerdem sollen in Mitarbeitergesprächen die Fähigkeiten, aber auch die Wünsche der Mitarbeiter nach Aus- und Weiterbildung aufgezeigt und umgesetzt werden. Durch die weitere Neueinstellung von Kolleg:innen mit dem Ziel, eine gewisse Personalreserve zu bilden sowie die weitere Schaffung von Kernkompetenzen einzelner Mitarbeiter:innen, soll dem Personalrisiko entgegengewirkt, das erfolgreiche Team an die BATEG gebunden und weiter verstärkt werden. Dem Personalrisiko, als ein von der Unternehmung eingestuftes hohes Risiko, wird und wurde durch die geschilderten Maßnahmen bisher begegnet. Auch in Zukunft wird dies eines der vorrangigen Ziele der Gesellschaft sein. Die Durchführung von Rohbauarbeiten geht immer wieder mit einem hohen Preisrisiko bei Roh- und Baustoffen einher. Die Schwankungen auf den internationalen Rohstoffmärkten hat in den Vorjahren zu Preisschwankungen bei Stahl und anderen Baustoffen geführt. Eine langfristige Vorhersage gestaltet sich hier oft schwierig. Auch die gestiegenen Energiekosten für die regelmäßig am Bau verwendeten Materialien wie z. B. für Beton, Betonfertigteile und Dämmstoffe trägt nicht unwesentlich zu gestiegenen Preisen bei. Sollten diese steigenden Einkaufspreise nicht an die Bauherren weitergegeben werden können, könnte die Profitabilität negativ beeinflusst werden. Dieser Entwicklung wird durch regelmäßige Marktbeobachtung der Rohstoffmärkte und einem aktiven Einkaufsmanagement der Geschäftsleitung versucht zu begegnen. Die Einkaufsabteilung baut im Zuge einer möglichst langfristig abzusichernden Preisgestaltung auf diesen Informationen auf und setzt, wie in den letzten Jahren bereits erfolgreich praktiziert, eher auf die Absicherung der bereits in der Auftragskalkulation hinterlegten Preise als auf die Möglichkeit späterer Vorteile aus Preissenkungen. Somit haben längerfristige Kontingentverträge für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung zur Absicherung einer gesicherten und kalkulierten Materialversorgung. Neben dem Preisrisiko stellt aber auch die Kapazität und die rechtzeitige Verfügbarkeit der benannten Roh- und Baustoffe in den letzten Jahren ein nicht unerhebliches Risiko dar. Wichtig ist hier, wenn möglich Preisgleitklauseln mit den Auftraggebern zu vereinbaren. Das Preisrisiko ordnet die Unternehmung als hohes Risiko ein, diesem soll auch in Zukunft mit den beschriebenen Maßnahmen entgegengewirkt werden. Der Krieg in der Ukraine hat nach wie vor auch noch Auswirkung auf die Preisentwicklung von Baumaterialien und -stoffen. Hier wird versucht mit den oben beschriebenen Maßnahmen entgegen zu wirken. Sollte dieses Risiko eintreten, so kann dies eine negative Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft nach sich ziehen sofern diese Preissteigerungen nicht von den Bauherren übernommen werden. Um diesen Unsicherheiten zu begegnen, ist das Bestreben der Geschäftsführung, wie in der Vergangenheit auch, in der Kalkulation Rückstellungen hierfür zu bilden und mit den Auftraggebern Preisgleitklauseln zu vereinbaren. Dieses Risiko ordnet die Unternehmung als hohes Risiko ein, dem auch in der Zukunft mit den beschriebenen Maßnahmen entgegengewirkt werden soll. Die vermehrte Durchführung von schlüsselfertigen Bauvorhaben bedarf auch des verstärkten Einsatzes von Nachunternehmern, was mit entsprechenden Preis- und Kapazitätsrisiken bei Nachunternehmerleistungen einhergehen kann. Durch die sich zur Zeit abschwächende Baukonjunktur und dem damit verbundenen Nachfragerückgang nach Bauleistungen, kann es hier zu freien Kapazitäten kommen. Sollte dieses Risiko eintreten, so kann dies eine negative Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft nach sich ziehen. Die Suche nach leistungsfähigen, unseren Qualitätsansprüchen entsprechenden Nachunternehmern mit freien Kapazitäten, stellt somit die Kernaufgabe der Vergabeabteilung des technischen Innendienstes dar. Bei der Akquirierung von neuen Nachunternehmern werden auch die umliegenden Bundesländer mit einbezogen. Eine intensivere Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern, unter Einbeziehung dieser in den Prozess der Angebotserstellung für unsere Auftraggeber, soll dazu dienen, benannte Risiken auszuschließen. Durch den bereits erfolgten und weiter vorangetriebenen Aufbau von Nachunternehmerstrukturen hat sich die Gesellschaft einen Pool an leistungsfähigen und qualitativ guten Nachunternehmen aufgebaut. Das Preis- und Kapazitätsrisiko bei Nachunternehmerleistungen ordnet die Unternehmung zurzeit als mittleres Risiko ein, dem mit den beschriebenen Maßnahmen auch in Zukunft weiterhin entgegengewirkt werden soll. Die Resultate und Auswirkungen, die sich für die Bauwirtschaft aus der teilweise von der sonstigen Gesamtwirtschaft abweichenden Entwicklung ("nachlaufende Branche") ergeben, werden als Branchenrisiken definiert. Es ist klar, dass sich die deutsche Bauwirtschaft auch zukünftig der wirtschaftlichen Rezession nicht entziehen kann. Die Abhängigkeit von Steuereinnahmen (Öffentlicher Bau), der Zu- und Einwanderung (Wohnungsbau) und der Investitionsnachfrage (Industrie- und Wirtschaftsbau) werden sicherlich auch die Nachfrage nach Bauleistungen bestimmen. Hinzugekommen sind auch die Preissteigerungen im Rohstoff- und Materialbereich die einen Rückgang oder Verschiebung von Bauaktivitäten verursachen könnten. Desweitern ist auch die Entwicklung am Kapitelmarkt mit den gestiegenen Zinsen, welche einen Rückgang der Bauaktivitäten nach sich ziehen, zu beachten. Der sich hier abzeichnende und bereits eingetretene Rückgang der Bauaktivitäten, könnte negative Auswirkungen auf die Betriebsleistung und somit auch auf die Ertragslage der Gesellschaft mit sich bringen. In Abweichung vom Bundestrend war in Berlin die Nachfrage nach Bauleistungen durch den Wohnungsbautrend die letzten Jahre gegeben. Wir erwarten, dass sich dieser Trend, eventuell auch abgeschwächt, weiter fortsetzt. Die Gesellschaft wird trotzdem weiter neue Akquisitionswege beschreiten und die Verifizierung der einzelnen Sparten vorantreiben. Auswirkungen auf die Gesellschaft werden als weiterhin nicht sehr hoch eingestuft, da es sich hierbei um ein unternehmensübergreifendes (Branchen-)Risiko handelt, bedingt durch die gute Finanzlage, den "Sonderstatus Berlin", den hohen Auftragsbestand und unsere Akquisitionsstärke. Projektrisiken werden aus unserer Sicht durch die Auswahl und die Abarbeitung der einzelnen Projekte bestimmt. Sollte hier ein Risiko eintreten, so kann dies eine negative Auswirkung auf die Finanz- und Ertragslage und die Reputation der Gesellschaft haben. Die von uns in der Vergangenheit eingeführte Entscheidungsmatrix zur Auswahl der zu kalkulierenden Projekte unter dem Aspekt der technischen, wirtschaftlichen und zeitlichen Machbarkeit hat sich als Auswahlkriterium bisher sehr bewährt. Die Geschäftsführung analysiert und bewertet unter Zuhilfenahme von Wertungspunkten die ausgeschriebene Leistung, den Auftraggeber, die notwendigen Finanz- und Personalressourcen sowie die Örtlichkeit der Maßnahme. Mit Anpassung der Arbeitskalkulation an die neuesten und tatsächlichen Erkenntnisse während der Bauphase, einem permanenten technischen und kaufmännischen Controlling der Maßnahme, einer monatlichen Prognose der Leistung und dem Ergebnis zum Bauende, hat das Unternehmen Instrumente, die zur Vermeidung von Projektrisiken eingesetzt werden. Aus den regelmäßigen Projektsitzungen fließen die Informationen in Form einer Wissens- und Info-Datenbank an alle Abteilungen zurück, wobei besonders die Kalkulation neuer Projekte durch diesen Transfer optimiert werden soll. Die Auswirkungen aus den Projektrisiken stufen wir demnach als gering ein. Den bestehenden Aval- und Kreditrahmen, die eigenen Finanzmitteln sowie die moderate Ausschüttungspolitik sieht die Geschäftsleitung als wesentliche Maßnahmen an, um in der Zukunft mögliche Finanzrisiken und Liquiditätsrisiken zu vermeiden. Durch ein aktives und zügiges Zahlungsverhalten konnte die Gesellschaft auch im Berichtsjahr nicht unerhebliche Skontoerlöse erzielen., Dies wirkt sich, wie auch in den Vorjahren, auf die Beurteilung unserer Bonität durch Lieferanten und Nachunternehmer aus. Durch die Ausweitung der Bonitätsprüfung auf Lieferanten und Nachunternehmen werden mögliche Risiken bereits aktiv bei der Vergabeauswahl eruiert, damit diese im Zuge der Vergabeverhandlungen Berücksichtigung finden können. Die Einholung detaillierter Bank- und Kreditauskünfte von potenziellen privaten und industriellen Auftraggebern sind mittlerweile selbstverständliche Maßnahmen der Geschäftsleitung. Zur Sicherung der Zahlungsströme werden mit nichtöffentlichen Auftraggebern Zahlungserfüllungsbürgschaften über einen Teil der Auftragssumme vereinbart. Die Auswirkungen des Finanzrisikos auf unser Unternehmen schätzen wir momentan als gering ein. Die rechtlichen Risiken, sollten sie denn eintreten, könnten eine negative Auswirkung auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Dieses Risiko sieht das Unternehmen - wie bereits in den vorherigen Geschäftsjahren - als relativ geringe Belastung an. Die Bewertung von Ausschreibungsunterlagen im Zuge einer Angebotserstellung sowie die Ausarbeitung und Durchsetzung von Nachträgen führen in der Regel (im Falle einer juristischen Niederlage) zu überschaubaren Aufwendungen. Bei komplexeren Ausschreibungen bzw. Verträgen werden externe Dienstleister in die Bearbeitung der Prozesse mit eingebunden. Die größten Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Personalrisiko, in steigenden Rohstoff- Energiepreisen und in Kapazitätsrisiken im Rohstoffbereich. Vor dem Hintergrund unserer oben beschriebenen Maßnahmen zur Bewältigung der einzelnen Risiken, unserer finanziellen Ressourcen, unseres sehr guten Mitarbeiterteams sowie des hohen Auftragsbestandes, sehen wir uns, aus heutiger Sicht, für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Mögliche monetäre Auswirkungen im Zuge eines erneuten Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) und zukünftigen volkswirtschaftlichen Folgen für Deutschland, Europa und die Welt nur schwer abschätzbar. Dies könnte zur Folge haben, dass es zum Ausfall von Nachunternehmern und Lieferengpässen von Materialien und Rohstoffen kommen könnte. Sollte dieses Risiko eintreten, so kann dies negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft haben. Chancen kann die Gesellschaft wie folgt definieren:
Im Fokus der Maßnahmen steht für die Geschäftsführung deswegen die weitere Optimierung der im Betrieb vorhandenen oder noch einzuführenden Prozesse, die Sicherung der Auftrags- und Liquiditätssituation, die Qualitätsoptimierung, die Sicherstellung von Arbeitsplätzen, um auch in Zukunft der Tendenz moderaten Wachstums, sowie der Festigung und des Ausbaus der Marktstellung bei weiterhin guter Ergebnissituation gerecht werden zu können. 6. Ausblick und Ziele der Gesellschaft Basierend auf der positiven Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre möchte die Geschäftsführung der BATEG GmbH zusammen mit einem motivierten, gut ausgebildeten und kundenorientierten Mitarbeiterteam auch in Zukunft die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu einem modernen, innovativen und erfolgreichen Bau-Dienstleistungsunternehmen vorantreiben. Auch in Zukunft sollen die anstehenden Bauvorhaben zur Zufriedenheit der Auftraggeber mit wirtschaftlichem Erfolg abgewickelt werden. Die Sicherung der finanziellen Ressourcen, die Erhaltung der vorhandenen technischen und kaufmännischen Kompetenzen sowie die langfristige Bindung von gut ausgebildeten Mitarbeiter:innen sollen das Ziel eines moderaten Wachstums in den kommenden Jahren unterstützen. Diese Ziele sollen durch bereits eingeleitete und eventuelle noch neu zu ergreifende Maßnahmen abgesichert werden:
Durch eine ständige Überprüfung und eventuelle Anpassung der Geschäftsfelder - auch unter dem Aspekt des eventuellen Zukaufs weiterer Kompetenzen und Ressourcen - sowie der laufenden Analyse der Kundenzielgruppen, soll eine immerwährende Optimierung der innerbetrieblichen Geschäftsabläufe erreicht werden, damit die BATEG GmbH ihre positive Weiterentwicklung fortsetzen kann.
Berlin, 27. Juni 2024 BATEG GmbH Dipl.-Ing. Nevzat Köstek, Geschäftsführender Gesellschafter Dipl.-Ing. Sven Schreiber, Technischer Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BATEG GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BATEG GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BATEG GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 27. Juni 2024 ECOVIS
Audit AG
Dipl .- Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer Dipl .- Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer |
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