Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 14592 HL
Vorher
Vinh-Loi Asien Supermarkt Hamburg GmbH
Eingetragen
17.7.2002
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Getränken
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel sowie Import und Export von Waren aller Art, insbesondere asiatischen Lebensmitteln und Getränken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Remi Truong
seit 2.2.2015
Geschäftsführer
To Ngoc Truong
seit 2.2.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

9 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 9 angezeigt

Erbengemeinschaft nach Herrn Van Lac Truong
Germany
14.000 €
11.11%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AsRopa Food GmbH

Glinde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 21509 Glinde, Berliner Straße 6. Sie ist national und international tätig.

Gesellschaftszweck ist der Großhandel, sowie der Import und Export von Waren aller Art, insbesondere asiatische Lebensmittel und Getränke, ausgenommen sind erlaubnispflichtige Warenarten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Angaben des Statistischen Jahrbuchs des Statistischen Bundesamtes zum Großhandel handelten im Jahr 2020 insgesamt 14.341 Großhandelsunternehmen mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren. Der Umsatz lag 2020 bei EUR 249,57 Mrd.; 2021 sanken die Umsätze in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr real um 0,8 %. In 2022 stiegen die Umsätze im Großhandel mit Lebensmitteln zum Vorjahreszeitraum wieder real um 1,1 % an (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Im August 2023 waren die Großhandelsumsätze mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren real um 3,6 % niedriger als im Vorjahreszeitraum (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Der allgemein zu beobachtende Trend, den Großhandel als Zwischenhandel auszuschalten, trifft unsere Gesellschaft nicht. Etwa 91,5 % unserer Waren werden von uns direkt importiert.

Eine direkte Beschaffung der Waren durch unsere Kunden ist zu angemessenen Konditionen, wie wir sie unseren Kunden anbieten können, kaum möglich. Hintergrund ist hierbei, dass wir durch höhere Stückzahlen bzw. Mengen bessere Einkaufskonditionen erhalten. Weiterhin verteilen sich unsere Fixkosten auf eine Vielzahl von vertriebenen Produkten.

2. Geschäftsverlauf

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hatten wir ab September 2022 mit weiter steigenden Umsätzen gerechnet. Grund hierfür war die Eröffnung einer Filiale im Einzelhandelsbereich einer nahestehenden Gesellschaft.

Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Zu dem Umsatzwachstum konnte auch der gestiegene Verkauf unserer margenstarken Eigenmarken sowie Produkte von Samyang beitragen. Insbesondere aus dem europäischen Bereich konnten wir eine stärkere Nachfrage verzeichnen. Anlass hierfür ist unser ausreichend bestücktes Lager trotz vorhandener Lieferschwierigkeiten, sodass die komplette Produktpalette jederzeit lieferbereit war. So haben vorzugsweise Großhändler aus dem europäischen Gemeinschaftsgebiet Waren bei uns bezogen.

Weiterhin konnten wir von dem allgemeinen zu beobachtenden Trend über nachhaltige und gesunde Ernährung profitieren. Angesichts unserer Produkterweiterung im Bereich vegetarischer Lebensmittel konnten wir auch hier starke Umsatzzuwächse erzielen.

Die Preisanstiege im Großhandel aufgrund höherer Kosten für Energie und Vorprodukte sowie Transport konnten jedoch nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden. Dennoch ist unser Betriebsergebnis relativ und absolut gestiegen. Grund hierfür ist das gestiegene Geschäftsvolumen mit unseren margenstarken Artikeln.

3. Darstellung der Vermögens- Finanz und Ertragslage

a. Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022/23 um 17,0 % gegenüber 2021/22 gestiegen. Es wurde dabei ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.135.757,88 (Vj.: TEUR 1.661) erzielt.

Das Geschäftsjahr ist als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. Es wird ein sehr deutlich positives Jahresergebnis ausgewiesen. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2022/23 um TEUR 5.815 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die durchschnittliche Handelsspanne über sämtliche Produkte ist auf 20,2 % gestiegen (Vj.: 18,1 %).

Der Materialaufwand erhöhte sich dabei gegenüber dem Vorjahr um 14,0 % auf 79,78 % (Vj.: 81,88 %) bezogen auf den Umsatz. Der Personalaufwand ist um 16,4 % gestiegen; er beträgt 4,54 % (Vj.: 4,56 %) des Umsatzes.

Die sonstigen betrieblichen Erträge werden beeinflusst durch Kursgewinne TEUR 385 (Vj.: TEUR 641). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind rd. TEUR 152 (Vj.: TEUR 345) Kursverluste sowie rd. TEUR 371 (Vj.: TEUR 286) Aufwendungen für Zeitarbeitsfirmen und rd. TEUR 254 (Vj.: TEUR 0) Aufwendungen aus Drohverlusten enthalten.

b. Finanzlage

Die Liquidität unseres Unternehmens war während des gesamten Berichtsjahres gesichert. Zum 31.08.2023 werden in der Bilanz Kassen- und Bankguthaben in Höhe von insgesamt EUR 2.893.402,88 ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind im Geschäftsjahr deutlich um rd. TEUR 2.583 gestiegen und es ergab sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von rd. TEUR 5.138 (Vj.: TEUR -4.894). Der positive Cashflow resultiert aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich für das Geschäftsjahr ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR 164 gegenüber TEUR 148 im Vorjahr. Grund hierfür ist eine neue Kälteanlage aufgrund der Erweiterung der Lagerkapazität.

c. Vermögenslage

61,6 % (Vj.: 77,6 %) der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte und Anzahlungen auf Vorräte (zusammen TEUR 11.267; Vj.: TEUR 13.984). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (zusammen TEUR 2.951) haben einen Anteil von 16,1 % (Vj.: 15,1 %) ausgemacht. Unsere Kapitalstruktur zum Geschäftsjahresende ist durch einen Eigenkapitalanteil von TEUR 12.715 (Vj.: TEUR 10.579) an der Bilanzsumme von 69,5 % (Vj.: 58,7 %) gekennzeichnet. Das Eigenkapital ist durch den Gewinnvortrag gestiegen. Die Verbindlichkeitenquote beträgt 26,7 % (Vj.: 40,0 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten aufgrund der guten Liquidität zurückgeführt und in Anspruch genommene Kontokorrentkredite zurückgezahlt werden (TEUR -1.447). Ebenfalls sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von TEUR 2.534 im Vorjahr auf TEUR 1.804 zurückgegangen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Maßgeblichen Einfluss auf die Unternehmenssteuerung hat die Auswertung verschiedener Kennzahlen. Die Eigenkapitalrentabilität hat 16,8 % (Vj.: 15,7 %) betragen. Der Umsatz (nach BilRUG) je EUR 1 Personalkosten ist mit EUR 22,05 (Vj.: EUR 21,93) leicht gestiegen. Das Zahlungsziel von Kunden beträgt 23,9 Tage gegenüber 23,3 Tagen im Vorjahr. Das Zahlungsziel an Lieferanten ist von 32,6 Tagen auf 20,0 Tage gesunken. Anlass hierfür ist die bessere Liquidationssituation. Die Reichweite des Warenlagers beträgt 99,9 Tage, gegenüber 121,1 Tagen im Vorjahr. Grund hierfür ist das gestiegene Geschäftsvolumen.

5. Gesamtaussage

Die erwartete Umsatzsteigerung in Höhe von EUR 36 Mio. wurde mit einem erzielten Umsatz von EUR 40 Mio. deutlich übertroffen. Auch das erwartete Betriebsergebnis in Höhe von EUR 1 Mio. wurde mit 2,1 Mio. deutlich übertroffen. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insbesondere durch einen Anteil der Vorräte mit EUR 11.267 (61,6 %) sowie einen Eigenkapitalanteil mit TEUR 12.715 (69,5 %) an der Bilanzsumme gekennzeichnet.

C. Prognosebericht

Eine Prognose für die nächsten Jahre kann nicht unabhängig von der Entwicklung des Großhandelsumsatzes mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren getroffen werden. Laut Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes waren zu beobachten

a.) für das Jahr 2022 leicht steigende Großhandelsumsätze

b.) im August 2023 einen realen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,6 %

Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen ist unsere Umsatz- und ergebnisprognose durch folgende Zukunftserwartungen geprägt:

a. Umsatzprognose

Nach einer Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2022/23 von 17,0 % rechnen wir mit einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung. Die Buchhaltungsauswertung aus Dezember 2023 für die Zeit September 2023 bis Dezember 2023 ergibt einen gestiegenen Umsatz im Umfang von rd. TEUR 1.408 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2022.Wir gehen deshalb von Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von rund EUR 46,0 Mio. aus.

b. Ergebnisprognose

Für das Geschäftsjahr 2023/24 rechnen wir mit einem positiven handelsrechtlichen Jahresergebnis. Wir planen mit einem Jahresüberschuss 2023/24 in Höhe von rund TEUR 3.000. Für die Geschäftsjahre ab 2024/25 gehen wir ebenfalls von positiven Betriebsergebnissen aus. Der erweiterte Kundenkreis wird zu höheren Umsätzen führen, der etwaige erhöhte sonstige betriebliche Aufwendungen aufgrund höherer Mietaufwendungen durch die erweiterte Lagerkapazität ausgleicht.

Eine weitere Ausweitung des Filialnetzes im Einzelhandelsbereich der nahestehenden Gesellschaften ist um zwei weitere Filialen geplant. Dadurch wird ein positiver Effekt bzw. eine Umsatzsteigerung erwartet. Zudem werden weiterhin neue Entwicklungen und neue Produkte im Sortiment verfolgt. Eine erneute Erweiterung der Lagerkapazität ist geplant, um weiterhin neue Produkte aufzunehmen und die Qualität sowie Vielfalt des Sortiments zu verbessern. Durch die für die ausländischen Lieferanten langjährige und zuverlässige Geschäftsbeziehung werden vermehrt Einkaufsvorteile zu erreichen sein.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Über die unten aufgeführten Unternehmensrisiken hinausgehende Risiken bestehen für die Gesellschaft nicht. Rechtliche und wirtschaftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind nicht bekannt geworden. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist sehr gering. Rd. 46,5 % der Außenstände entfallen auf Forderungen an nahestehende Gesellschaften. Durch die Aufteilung der restlichen Forderungen auf eine Vielzahl von Kunden reduziert die Gesellschaft gefährdende Forderungsverluste deutlich.

Es werden rd. 49,8 % des Gesamtumsatzes mit "Dritten" erwirtschaftet; sodass rd. 50,2 % auf den Umsatz mit nahestehenden Gesellschaften entfallen. Bei diesen nahestehenden Gesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um Einzelhandelsgeschäfte. Das Großhandelsgeschäft ist somit stark vom Einzelhandel abhängig.

Gefährdende Währungsrisiken bei den Außenständen bestehen nicht, da die Verkäufe nahezu ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Aufgrund der Wareneinkäufe im asiatischen Raum bestehen jedoch in diesem Bereich Währungsrisiken, da hier überwiegend in US-Dollar abgerechnet wird. Das Währungsrisiko wird minimiert, da die Importeinkäufe, soweit möglich, gleichmäßig auf das Jahr verteilt werden. Dadurch ist der Zeitraum zwischen Bestellung und Bezahlung kurzfristig und Währungsveränderungen können in den Einkaufspreis einkalkuliert werden. Darüber hinaus bestehen Devisentermingeschäfte zur Wechselkursabsicherung.

Es sind jedoch Beschaffungsrisiken aufgrund des Israel/Palästina Krieges und des daraus resultierenden längeren Zeitraums für die Besorgung der in Asien erworbenen Waren aufgrund von erforderlichen Umwegen der Containerschiffe nicht zu vermeiden. Um diesem Risiko zu begegnen, hat die Gesellschaft ihren Tiefkühl-Lagerbestand um 100% sowie den Trockenwaren-Lagerbestand um 60% erweitert, um genügend Ware bereitstellen zu können. Aufgrund der Umwege wird die Reisezeit der Containerschiffe um bis zu einem Monat verlängert, sodass erhöhte Bezugsnebenkosten zu erwarten sind. Aufgrund der starken Preisanstiege wird eine Weitergabe an den Kunden nur teilweise möglich sein. Dieser Umstand führt jedoch aufgrund eines zu erwartenden weiter steigenden Geschäftsvolumen und der erweiterten Lagerkapazität nicht zu einer Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

2. Chancenbericht

Die wesentlichen Chancen des Unternehmens bestehen in den langjährigen und vertrauensvollen Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Auf dieser Basis kann und soll die insgesamt positive Entwicklung weiter fortgesetzt werden. Angestrebt wird eine Erhöhung des Umsatzes, welcher ansteigende sonstige betriebliche Aufwendungen ohne Belastung des Betriebsergebnisses ausgleichen soll.

Die steigende Nachfrage nach internationalen Lebensmitteln, insbesondere Lebensmitteln aus dem asiatischen Raum, lässt weitere Umsatzsteigerungen, insbesondere im Einzelhandel, erwarten. Durch unsere langjährige Erfahrung bei den Importen, den guten Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten im Ausland und durch die vergrößerte Lagerkapazität gehen wir davon aus, dass der Einzelhandel vermehrt bei uns einkaufen wird. Dies umso mehr, als wir durch die Lagermöglichkeiten in Glinde fast immer alle Waren vorrätig haben können und der Kunde somit auch kurzfristig Ware erhalten kann.

Eine weitere Chance zur Verbesserung der Ertragslage bieten unsere Eigenmarken, da hierdurch ein größerer Freiraum bei der Preisgestaltung und Kalkulation im Vergleich zu Markenartikeln gegeben ist, die einem besonderen Preiswettbewerb unterliegen.

3. Gesamtaussage

Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. Es liegen nur einzelne Risiken vor, die aber durch die hohe Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft beherrschbar sind.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die wesentlichen Finanzinstrumente in der AsRopa Food GmbH sind Forderungen, Verbindlichkeiten und Darlehensverbindlichkeiten bei einer nahestehenden Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten werden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. Die Risikoarten, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, sind u. a. Marktpreis-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Marktpreisrisiken werden durch die guten Lieferanten- und Kundenbeziehungen minimiert. Soweit Ausfallrisiken vorliegen, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Liquiditätsrisiken können auch kurzfristig durch liquiditätsstarke verbundene Unternehmen minimiert werden.

Zur Wechselkursabsicherung bestehen Devisentermingeschäfte.

Die Gesellschaft beobachtet den Markt und die wesentlichen Steuerungsgrößen permanent und ergreift bei Bedarf zeitgerecht die erforderlichen Maßnahmen.

 

Glinde, 28. März 2024

gez. To Ngoc Truong

gez. Rémi Truong

Bilanz

Aktiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.070.634,84 908.493,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 108.308,00 146.097,00
II. Sachanlagen 947.326,84 747.396,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.108,00 17.131,00
2. technische Anlagen und Maschinen 243.742,00 265.833,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.971,00 464.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 164.505,84 0,00
III. Finanzanlagen 15.000,00 15.000,00
B. Umlaufvermögen 17.111.136,20 17.022.221,09
I. Vorräte 11.266.728,13 13.984.488,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.951.005,19 2.727.405,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.893.402,88 310.326,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 121.376,75 87.401,71
Aktiva 18.303.147,79 18.018.115,80

Passiva

31.8.2023
EUR
31.8.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.714.550,46 10.578.792,58
I. Gezeichnetes Kapital 126.000,00 126.000,00
II. Gewinnrücklagen 12.588.550,46 10.452.792,58
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 696.923,00 166.282,00
C. Verbindlichkeiten 4.891.674,33 7.273.041,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 888.001,73 2.335.151,78
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.003.672,60 4.937.889,44
Passiva 18.303.147,79 18.018.115,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2022 - 31.8.2023
EUR
1.9.2021 - 31.8.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.653.117,70 6.999.482,10
2. Personalaufwand 1.813.044,29 1.557.570,03
a) Löhne und Gehälter 1.494.148,54 1.276.288,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 318.895,75 281.281,92
davon für Altersversorgung 62.655,09 62.037,88
3. Abschreibungen 238.769,26 194.314,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 238.769,26 194.314,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.298.664,99 2.795.469,78
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 152.466,36 345.107,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 464,78 3.471,68
davon Erträge aus Abzinsung 149,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.018,57 72.714,15
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 171,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.034.116,49 720.085,19
8. Ergebnis nach Steuern 2.137.968,88 1.662.799,68
9. sonstige Steuern 2.211,00 2.171,50
10. Jahresüberschuss 2.135.757,88 1.660.628,18
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.135.757,88 1.660.628,18
a) in andere Gewinnrücklagen 2.135.757,88 1.660.628,18
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

1. Allgemeine Angaben

Die AsRopa Food GmbH hat ihren Sitz in Glinde und ist eingetragen in das Handelsregister beim Lübeck unter HRB 14592.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/23 wurde wie im Vorjahr nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 264c, 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die in § 288 HGB vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeiten für den Umfang der Darstellungen im Anhang wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Angaben zur Bilanz

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Soweit es sich um Nutzungsrechte handelt, erfolgt die Abschreibung entsprechend den vertraglich vereinbarten Laufzeiten. Bei der Software wird eine Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren unterstellt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und die Abschreibungen des Berichtsjahres bewertet.

Bei Bauten auf fremden Grundstücken sowie beweglichen Anlagegegenständen erfolgen die Abschreibungen linear. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Bauten auf fremden Grundstücken 25 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Bei den Vorräten sind die Waren zu durchschnittlichen Einkaufspreisen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. sonstiger Wertminderungen angesetzt. Wertrisiken wegen verminderter Verwertbarkeit sind durch pauschale, entsprechend der Verwertbarkeit differenzierte Abschläge berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer bilanziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen aufgrund erkennbarer Einzelrisiken bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Als aktive Rechnungsabgrenzung werden insbesondere Mieten, Versicherungsbeiträge und Leasing-Sonderzahlungen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB).

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

2.2 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forderungsspiegel

davon mit einer Restlaufzeit von
Insgesamt
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
mehr als einem Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.658.932,33 2.658.932,33 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 292.072,86 292.072,86 0,00
2.951.005,19 2.951.005,19 0,00

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich im Vorjahr auf insgesamt EUR 2.727.405,87 und hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von EUR 91,35 (i. V. EUR 176,39) enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten, Personalkosten sowie Drohverluste.

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit von
Insgesamt
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 888.001,73 888.001,73 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 34.576,38 34.576,38 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.769.075,70 1.769.075,70 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 2.200.020,52 960.542,92 1.239.477,60 0,00
4.891.674,33 3.652.196,73 1.239.477,60 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen im Vorjahr EUR 2.335.151,78 und hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen waren im Vorjahr nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen im Vorjahr EUR 2.533.681,58 und hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen im Vorjahr EUR 2.404.207,86; davon entfielen EUR 970.949,88 auf eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 1.433.257,98 auf eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung von Geschäftsguthaben in Höhe von EUR 125.000,00 besichert. Ferner bestehen branchenübliche Besicherungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von EUR 508,30 (i. V. EUR 0,00) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Die AsRopa Food GmbH hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von EUR 200.000,00 für ein nahestehendes Unternehmen übernommen.

Für ein Darlehen in Höhe von ursprünglich EUR 7.093.000,00, das ein nahestehendes Unternehmen in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) aufgenommen hat, haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 1.134.411,76.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird auf Basis der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung der Schuldner derzeit nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Bei Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit längerer Laufzeit belaufen sich die Verpflichtungen auf:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zu einem Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
aus Miet- und Leasingverträgen 820.988,06 3.229.587,52 4.187.109,80

Der Mietvertrag für das Betriebsgrundstück in Glinde sowie das Büro in Berlin sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die vorstehende Aufstellung enthält die Mietverpflichtung für einen Zehnjahreszeitraum.

Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag folgende Verpflichtungen aufgrund von Devisentermingeschäften zur Wechselkursabsicherung:

31.08.2023 Wert der Verpflichtung
EUR
Fremdwährung
USD
Nominalwert
EUR
Beizulegender Zeitwert der Sicherung
EUR
Kauf USD/EUR 11.159.161,42 12.500.000,00 11.412.331,98 -253.170,56

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 19.200,00.

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehört an:

Frau To Ngoc Truong, kaufmännische Angestellte

Herr Remí Truong, kaufmännischer Angestellter

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiterzahl

Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2022/23 im Durchschnitt wie folgt zusammen:

Anzahl
Vollzeitbeschäftigte 22
Teilzeitbeschäftigte 8
Gesamt 30

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses. Mit Beschluss vom 10. Oktober 2023 der Gesellschafterversammlung ist das Jahresergebnis in Höhe von EUR 2.135.757,88 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

5. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Berichtszeitraums sind keine Vorgänge besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Glinde, den 28. März 2024

gez. To Ngoc Truong

gez. Rémi Truong

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.09.2022
EUR
Zugang
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
399.642,03 0,00
2. geleistete Anzahlungen 21.612,00 33.102,00
421.254,03 33.102,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
25.571,69 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 275.000,00 6.019,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.553.908,80 197.416,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 164.505,84
1.854.480,49 367.941,10
III. Finanzanlagen
15.000,00 0,00
Genossenschaftsanteile 15.000,00 0,00
2.290.734,52 401.043,10
Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
Stand am 31.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00 36.046,00 435.688,03
2. geleistete Anzahlungen 0,00 -36.046,00 18.668,00
0,00 0,00 454.356,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 0,00 25.571,69
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 281.019,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.595,62 0,00 1.749.729,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 164.505,84
1.595,62 0,00 2.220.825,97
III. Finanzanlagen
0,00 0,00 15.000,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 15.000,00
1.595,62 0,00 2.690.182,00
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.09.2022
EUR
Zugang
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
275.157,03 70.891,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
275.157,03 70.891,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
8.440,69 1.023,00
2. technische Anlagen und Maschinen 9.167,00 28.110,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.089.476,80 138.745,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.107.084,49 167.878,26
III. Finanzanlagen
0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
1.382.241,52 238.769,26
Kumulierte Abschreibungen
Abgang
EUR
Stand am 31.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00 346.048,03
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 346.048,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 9.463,69
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 37.277,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.463,62 1.226.758,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.463,62 1.273.499,13
III. Finanzanlagen
0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
1.463,62 1.619.547,16
Buchwerte
Stand am 31.08.2023
EUR
Stand am 31.08.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
89.640,00 124.485,00
2. geleistete Anzahlungen 18.668,00 21.612,00
108.308,00 146.097,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
16.108,00 17.131,00
2. technische Anlagen und Maschinen 243.742,00 265.833,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
522.971,00 464.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 164.505,84 0,00
947.326,84 747.396,00
III. Finanzanlagen
15.000,00 15.000,00
Genossenschaftsanteile 15.000,00 15.000,00
1.070.634,84 908.493,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende erteilt:

Dem Jahresabschluss zum 31. August 2023 einschließlich des Lageberichtes der Firma AsRopa Food GmbH, Glinde, erteilen wir in der nachstehend wiedergegebenen Fassung unter Hinweis auf die beigefügten "Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017", die auch gegenüber Dritten gelten, folgenden Bestätigungsvermerk:

An die AsRopa Food GmbH, Glinde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AsRopa Food GmbH, Glinde - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AsRopa Food GmbH, Glinde für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 9. April 2024

ALBIS Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pfülb, Wirtschaftsprüferin

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