WIPOTEC
GmbH
Kaiserslautern
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
und
NACHHALTIGKEITSBERICHT
der
WIPOTEC GmbH
Adam-Hoffmann-Str. 26
67657 Kaiserslautern
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023
A.
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
WIPOTEC GmbH wurde am 13.09.1988 unter der Firmierung
WIPOTEC Wiege- und Positioniersysteme GmbH gegründet und
hat ihren Sitz in Kaiserslautern. In 2017 erfolgte die
Umfirmierung der Gesellschaft in WIPOTEC GmbH.
Die Geschäftstätigkeit der WIPOTEC GmbH
umfasst im Wesentlichen die Entwicklung, die Herstellung und
den Vertrieb von Wägezellen, Wägekits und
Kontrollwaagen für alle Anwendungen des dynamischen
Wiegens. Dies umfasst auch Systeme zur Serialisierung,
Vollständigkeitskontrolle und Aggregation sowie
Inspektionssysteme zur Endkontrolle im Produktionsprozess.
Hierfür werden auch Röntgensysteme und optische
Bildverarbeitung sowie weitere, dem wissenschaftlichen Stand
entsprechende Kontrolltechnologien eingesetzt.
Geschäftsverlauf
Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische
Straffung haben die Weltkonjunktur in 2023 erheblich
belastet. Während die USA ein weitgehend robustes
Wachstum aufwiesen, blieb das Wachstum in China deutlich
hinter den Erwartungen. Die anderen Volkswirtschaften und die
Schwellenländer wiesen ein heterogenes, aber insgesamt
gedämpftes Wirtschaftswachstum auf. Die
weltwirtschaftlich globale Industrieproduktion stagnierte im
ersten Halbjahr 2023 und signalisierte eine leichte
Abkühlung.
Nach der Prognose des Sachverständigenrates
dürfte das globale, weltwirtschaftliche
Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2023 und 2024 um 2,7% bzw.
2,2% wachsen. Hiervon entfallen auf Europa in 2023 0,8%, auf
die USA 2,4% und auf die Länder Asiens 4,5%. Viele
südostasiatische Schwellenländer sind zwar von
einer schwachen Außenwirtschaft betroffen, hier wirkt
aber die Binnennachfrage konjunkturstützend. Für
starke Zuwächse im Bruttoinlandsprodukt Asiens sorgte
vor allem Indien mit einem Zuwachs von 7,0% zum Vorjahr. Die
lateinamerikanischen Volkswirtschaften entwickelten sich
hingegen schwach (1,3% in 2023).
Die konjunkturelle Entwicklung im Euro-Raum war im 1.
Halbjahr 2023 schwach und zeigte im 2. Halbjahr nur ein
geringfügiges Wachstum. Die Wertschöpfung in der
Industrie stagnierte weitgehend, unter anderem infolge der
höheren Energiepreise und Materialengpässe. Der
Sachverständigenrat prognostizierte in seinem Gutachten
2023/2024 für den Euro-Raum für 2023 ein Wachstum
des Bruttoinlandsproduktes von lediglich 0,6% und für
2024 von nur 1,1%. Geprägt wird diese negative
Entwicklung in 2023 durch Rückgänge im BIP in
Deutschland von -0,2%, in Irland von -1,5% und in
Österreich von -0,4%.
Für das Jahr 2024 erwartet der
Sachverständigenrat nur ein geringfügiges Wachstum
des deutschen Bruttoinlandsproduktes von 0,7%. Die
Energiekrise des Jahres 2022 und die erhöhte Inflation
haben erkennbare Spuren in der deutschen Wirtschaft
hinterlassen. Die energieintensiven Wirtschaftszweige leiden
weiterhin unter den Folgen der Energiekrise und haben sich
trotz des Rückgangs der Energiegroßhandelspreise
kaum erholt. Seit dem Ausbruch des Krieges zwischen Russland
und der Ukraine verzeichnen die energieintensiven
Wirtschaftszweige Produktionsrückgänge. Hingegen
ist im Bereich der Ausrüstungs-investitionen ein
positiver Trend erkennbar. Immer noch hohe
Auftragsbestände in Verbindung mit nachlassenden
Auswirkungen der geldpolitischen Straffung dürften in
2024 zu einer positiven Dynamik auf das Wachstum der
Ausrüstungsinvestitionen führen.
Sowohl die privaten als auch die Konsumausgaben des
Staates sind im Berichtsjahr deutlich zurückgegangen und
haben das Bruttoinlandsprodukt in diesem Bereich
gegenüber dem Vorjahr um 1,3% reduziert. Die
Auswirkungen dieser Entwicklung waren für uns in der
Produktsparte Mail- und Logistiksysteme erkennbar.
Nach hohen Wachstumsquoten in 2021 und 2022 war das
Wachstum der deutschen Exporte in 2023 negativ. Die Exporte
der deutschen Wirtschaft haben sich in 2023 gegenüber
dem Vorjahr um 1,5% reduziert. Für 2024 ist vom
Sachverständigenrat lediglich eine leichte Erholung von
0,5% prognostiziert. Darüber hinaus hat sich die
preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft
aufgrund der im internationalen Vergleich hohen Inflation
verschlechtert. Aber auch steigende Lohnnebenkosten,
wachsende öffentliche Abgaben und eine zunehmende
Bürokratie erhöhen die Produktionskosten und
mindern die internationale Wettbewerbsfähigkeit der
Unternehmen.
Aufgrund der global gedämpften Konjunktur und der
geldpolitischen Straffung in den fortgeschrittenen
Volkswirtschaften sind vom Außenhandel und von den
Investitionen keine nennenswerten expansiven Effekte zu
erwarten. Die gedämpfte deutsche Konjunktur dürfte
sich im Prognosehorizont nur sehr langsam erholen.
Bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den
beschlossenen Sanktionen war Russland für die
Unternehmen der WIPOTEC-Gruppe ein interessanter Markt mit
vielfältigen Entwicklungsperspektiven. Wir haben nach
Verabschiedung der Sanktionen unsere wirtschaftlichen
Aktivitäten in Russland kurzfristig eingestellt und
versuchen die eingetretenen Umsatzausfälle durch neues
Geschäft in anderen Marktregionen auszugleichen.
Die Kunden der WIPOTEC GmbH finden sich in
verschiedenen Marktregionen weltweit und sind in zahlreichen
Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, pharmazeutische
Industrie, Lebensmittelindustrie, Logistik, etc. tätig.
Von den Entwicklungen in den jeweiligen Branchen und
Marktregionen, insbesondere im Hinblick auf stetig steigende
Qualitätsanforderungen mit entsprechender Dokumentation,
Nachverfolgbarkeit und erhöhter Messgenauigkeit gehen
daher wichtige Impulse auf die geschäftliche Entwicklung
des Unternehmens aus. Wir verfolgen diese Entwicklungen genau
und versuchen durch innovative und marktgerechte
Lösungen wie auch durch eine räumliche Nähe zu
unseren Kunden unserem Anspruch und den Erwartungen der
Kunden zu entsprechen.
Einschätzung der Unternehmensleitung
Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir uns den
vielen Herausforderungen gestellt und konnten in den
verschiedenen Märkten und Industrien unsere Produkte und
Leistungen erfolgreich anbieten. Allerdings war es uns in
2023 nicht möglich, den Umsatzanstieg des Vorjahres
fortzusetzen. Insbesondere durch eine weltweit verhaltene
Investitionstätigkeit im Bereich Mail & Logistik ist
unser Umsatz in 2023 um 4,0% auf Euro 168,7 Mio. gesunken
(Vorjahr Euro 175,8 Mio.).
Wir danken an dieser Stelle unseren Kunden und unserer
Lieferanten, die uns in diesem nicht einfachen Marktumfeld
unterstützt haben und mit denen wir unverändert in
einem engen Kontakt stehen. Erfreulich ist hierbei, dass wir
weitere interessante Projekte und technologische
Entwicklungen mit unseren Marktpartnern voranbringen konnten.
Unser Dank gilt auch unseren Mitarbeitern/innen und unseren
betrieblichen Mitbestimmungsorganen für das große
Engagement, die erforderliche Flexibilität und die hohe
Leistungsbereitschaft in diesen wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten.
Wir gehen davon aus, dass aufgrund der globalen,
weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch 2024 kein
wirtschaftlich einfaches Geschäftsjahr werden wird,
jedoch verzeichnen wir viele Anfragen und Projekte, die uns
in nahezu allen Marktregionen zuversichtlich stimmen. Die
weitere wirtschaftliche Entwicklung wird aber auch wesentlich
von der zukünftigen Entwicklung der geopolitischen
Kriege und Konflikte bestimmt. Diese internationalen
Konflikte und Spannungen beeinflussen die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft und tangieren
damit auch maßgeblich den Absatz unserer
Unternehmensgruppe.
In global vernetzten Volkswirtschaften, zu denen
sämtliche Staaten der Europäischen Union
zählen, können politische Krisen existentielle
Auswirkungen auf Beschaffungs- und Absatzmärkte,
Lieferketten, auf die Finanzmärkte und Finanzströme
wie auch auf das bestehende Preisgefüge haben. Derartige
Ereignisse sind nicht vorhersehbar, und auch die konkreten
Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können nicht
verlässlich abgeschätzt werden.
B.
Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
Trotz der schwierigen makroökonomischen
Rahmenbedingungen hat sich im Berichtsjahr 2023 die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage der WIPOTEC GmbH insgesamt
zufriedenstellend entwickelt. Wir konnten unser geplantes
Umsatz- und Ergebnisziel, wie auch die guten Vorjahreswerte
nicht erreichen. Innerhalb der Europäischen Union
konnten wir unseren Exportanteil halten, mussten allerdings
im Drittlandsgeschäft aufgrund einer schwächeren
Nachfrage im Bereich Mail & Logistik eine leicht
gesunkene Exportquote verzeichnen.
Ertragslage
Für das Geschäftsjahr 2023 weisen wir einen
Jahresüberschuss von Euro 24,5 Mio. aus (Vorjahr Euro
32,4 Mio.). Neben den gesunkenen Umsatzerlösen ist das
ausgewiesene Ergebnis beeinflusst durch einen Anstieg der
Beschaffungskosten, höhere Aufwendungen für
Personal sowie deutlich gestiegene Kosten für
Kundenbesuche, Messen, Marketing, öffentliche
Beiträge und Abgaben sowie Reparaturen und
Instandhaltungsmaßnahmen. Durch den Wegfall aller
pandemiebedingter Beschränkungen konnten wir
erfreulicherweise im Berichtsjahr wieder an nationalen und
internationalen Messen uneingeschränkt teilnehmen sowie
unsere Kundenkontakte durch vor-Ort-Termine wieder deutlich
intensivieren.
Finanz- und Liquiditätslage
Die Liquidität des Unternehmens war während
des Berichtsjahres stets gesichert; die Gesellschaft konnte
zu jeder Zeit ihre finanziellen Verpflichtungen termingerecht
erfüllen. Aufgrund unserer Kapitalstruktur sowie unserer
langfristig ausgerichteten Finanzierung sind wir nach
heutigem Stand davon überzeugt, auch zukünftig
unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen
zu können. Hinsichtlich der liquiden Posten verfolgen
wir eine konservative, risiko- und
liquiditätsorientierte Anlagestrategie bei mehreren
Finanzinstituten.
Unser gesamtes langfristig gebundenes Vermögen ist
durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote hat sich
im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 6,1%-Punkte von
72,3% auf 78,4% der Bilanzsumme verbessert. Die
Gesellschafter messen in diesen bewegten und herausfordernden
Zeiten, zur Sicherung und Unabhängigkeit der
Unternehmensgruppe, einer ausreichenden
Eigenkapitalausstattung eine besondere Bedeutung bei.
Vermögenslage und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von
TEUR 263.458 auf TEUR 266.448 leicht erhöht. Das
Anlagevermögen beträgt TEUR 95.185 (35,7% der
Bilanzsumme) und beinhaltet maßgeblich mit TEUR 62.005
Betriebsgrundstücke, Produktions- und
Geschäftsgebäude, einen umfangreichen,
technologisch modernen Maschinenpark, technische Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau.
Die Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen im
Wesentlichen geleistete Anzahlungen für den Bau weiterer
Produktionsgebäude im Stammwerk in Kaiserslautern
(Bauabschnitte 14 bis 16), Investitionen in Maschinen und
technische Ausrüstung sowie Anschaffungen in Betriebs-
und Geschäftsausstattung.
Die Zugänge im Finanzanlagevermögen betreffen
in Höhe von TEUR 34 die Gewährung einer
langfristigen Ausleihung sowie die Erhöhung der
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in
Höhe von TEUR 9. Die Abgänge betreffen die Tilgung
von gewährten Gesellschafterdarlehn an Unternehmen der
WIPOTEC-Gruppe.
Die gewährten Gesellschafterdarlehn werden
marktüblich verzinst und sind zur Finanzierung von
Betriebsmitteln und zum Aufbau der betrieblichen
Infrastruktur ausgereicht.
Das Umlaufvermögen zum 31. Dezember 2023
beträgt TEUR 162.729 (61.1% der Bilanzsumme) und ist
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.429 gesunken.
Ursächlich hierfür sind gesunkene Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen durch niedrigere Umsätze im
4. Quartal 2023. Die liquiden Mittel werden im Wesentlichen
in kurzfristigen Geldmarktanlagen in USD und EUR
geführt.
Die Vermögenslage und Kapitalstruktur der WIPOTEC
GmbH ist anhand der nachstehenden Übersicht vereinfacht
aufgezeigt:
Vermögens- und Kapitalstruktur
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Anlagevermögen
|
95.185
|
35,7%
|
89.406
|
33,9%
|
Umlaufvermögen
|
162.729
|
61,1%
|
165.158
|
62,7%
|
Aktive
Rechnungsabgrenzung
|
8.534
|
3,2%
|
8.894
|
3,4%
|
Aktiva
|
266.448
|
100,0%
|
263.458
|
100,0%
|
Eigenkapital
|
209.039
|
78,5%
|
190.500
|
72,3%
|
Rückstellungen
|
31.768
|
11,9%
|
40.203
|
15,3%
|
Verbindlichkeiten
|
25.639
|
9,6%
|
32.751
|
12,4%
|
Passive
Rechnungsabgrenzung
|
2
|
0,0%
|
4
|
0,0%
|
Passiva
|
266.448
|
100,0%
|
263.458
|
100,0%
|
Gesamteinschätzung zur wirtschaftlichen Lage
Die Gesellschaft ist wachstums- und marktorientiert;
Forschung und Entwicklung bilden unverändert eine
zentrale Komponente der Unternehmensstrategie. Ein
langjähriger, anspruchsvoller Kundenstamm, ein
qualitativ hochwertiges und durch Innovationen stetig
ergänztes Produktportfolio, motivierte Mitarbeiter, der
Unternehmensgröße angepasste
Geschäftsprozesse, eine langfristig gesicherte
Finanzierung sowie ein zweckentsprechendes Risikomanagement
sichern ein für die Größe der Gesellschaft
solides Fundament und bilden eine gute Ausgangsbasis für
eine weiterhin stabile und nachhaltige
Unternehmensentwicklung.
Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren
Geschäftspartnern die vielen gesamtwirtschaftlichen
Einflussfaktoren der momentanen Krisensituationen durch die
implementierten Maßnahmen und die Flexibilität
unserer Organisation bewältigen und zukunftsorientierte
Lösungen finden werden. Diese Einschätzung erfolgt
unter dem Vorbehalt, dass sich der Krieg in der Ukraine, die
Konflikte im Nahen Osten und den angrenzenden
Schifffahrtswegen nicht weiter ausweiten und keine neuen
geopolitischen Konflikte unser ökonomisches Umfeld sowie
unsere Absatz- und Beschaffungsstrukturen erheblich
beeinträchtigen werden.
C.
Prognosebericht
Eine Zukunftsprognose wird zunehmend schwieriger, da
diese von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt wird, von
denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches von
WIPOTEC GmbH liegen. Diese Einflussfaktoren wirken auf unsere
Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die
Geschäftsstrategie und unsere Ergebnisse. Wir sind
daher, wie die Mehrzahl der übrigen Marktteilnehmer
auch, von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Lage betroffen, da diese eine
unmittelbare Einwirkung auf Geschäftsprozesse, Kunden
und Lieferanten haben. Unsere zukunftsgerichteten Aussagen
beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und Annahmen
der Unternehmensleitung. Die Einschätzungen für den
künftigen Geschäftsverlauf orientieren sich an den
Chancen und Risiken, die die erwarteten Marktbedingungen und
die Wettbewerbssituation künftig bieten. Sie unterliegen
daher einer Vielzahl von Ungewissheiten und Faktoren, die im
Abschnitt Chancen und Risiken dieses Lageberichtes
beschrieben werden, sich aber nicht auf solche
beschränken.
Die Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft stellt
unverändert ein bedeutendes Abwärtsrisiko für
die Weltwirtschaft dar. Eine unerwartete Abschwächung
des chinesischen Wachstums dürfte sich auch auf die
wichtigsten Handelspartner USA und Europa nachteilig
auswirken.
Auch die geopolitischen Risiken stellen unvermindert
ein hohes Wachstumsrisiko war. Die zunehmenden politischen
Spannungen zwischen USA und China und hieraus resultierende
Exportrestriktionen für Produkte der Hochtechnologie
tangieren das bilaterale Handelsvolumen nachteilig.
Auch nach mehr als zwei Jahren ist ein Ende des von
Russland geführten Angriffskrieges in der Ukraine nicht
absehbar. Die daraus resultierenden und gegebenenfalls noch
zu erwartenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Einschnitte sind derzeit noch nicht absehbar.
Des Weiteren haben die Terrorangriffe der Hamas auf
Israel das Konfliktpotential im Nahen Osten
einschließlich der Schifffahrtswege von Asien nach
Europa weiter erhöht, mit nachteiligen Auswirkungen auf
die internationalen Logistikketten und den Handel mit
wichtigen Rohstoffen.
Obwohl sich die Versorgungssituation mit Rohstoffen in
den vergangenen Monaten deutlich entspannt hat, beobachten
wir unsere Zulieferketten sehr sorgfältig. Aufgrund der
latenten, geopolitischen Unsicherheiten mit möglichen
Auswirkungen auf den termingerechten Bezug qualitativ
hochwertiger Rohstoffe und Komponenten, insbesondere aus
Fernost, verfügen wir über ausreichende
Sicherheitsbestände; wir wollen diesen strategischen
Ansatz vorerst nicht ändern.
Durch eine Fokussierung unserer gesamten Organisation
auf komplexe und leistungsfähige Systeme und ein breites
Produktportfolio für unterschiedliche Ansprüche im
Bereich des dynamischen Wiegens und der
Inspektionstechnologie stellen wir uns auch im Jahr 2024
einem technologisch anspruchsvollen Kundensegment. Wir haben
unseren Personalstamm in der gesamten WIPOTEC-Gruppe
(national wie auch international) während der gesamten
schwierigen Zeit der Pandemie und auch in dem
umsatzschwächeren Jahr 2023 gehalten und auch an
innovativen Projekten unverändert weitergearbeitet. Die
Anzahl der erforderlichen Mitarbeiter, das Anforderungsprofil
an unsere Fach- und Führungskräfte ebenso wie die
erforderlichen technischen Investitionen sind an den
langfristigen betrieblichen Bedürfnissen ausgerichtet;
wir sehen auch derzeit keinen Grund, diese Strategie in Frage
zu stellen.
Der Einsatz von Wäge- und Inspektionssystemen in
der produzierenden Industrie wie auch in vielen
Dienstleistungsbereichen bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Minimierung von Rohmaterialeinsatz und
Kontrollzeiten sowie die Basis zur Sicherstellung bzw.
Erzielung hoher Qualitätsstandards. Unsere Inspektions-
und Wägesysteme sind heute in vielen international
agierenden Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des
Qualitätssicherungskonzeptes. Wir sehen auch in Zukunft
einen steigenden Bedarf nach derartigen Systemen. Auch
zukünftig werden wir zur Sicherstellung höchster
Qualitätsansprüche unsere hohe Fertigungstiefe in
unserem Stammwerk in Kaiserslautern durch weitere
Investitionen in moderne Bearbeitungsanlagen, in Forschung
und Entwicklung sowie in die Erweiterung der Ausbildung
junger Mitarbeiter gezielt ausweiten.
D.
Chancen und Risiken
Risikobericht
Einflüsse außerhalb der Unternehmen wirken
sich in vielfältiger Weise auf die Erfolgschancen der
Marktteilnehmer aus. Hierzu zählen, neben der
allgemeinen weltpolitischen Lage, das Risiko unvorhersehbarer
Ereignisse aufgrund höherer Gewalt sowie auch die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung und das Marktgeschehen in
den verschiedenen Regionen dieser Welt. Durch eine
transparente Gestaltung der Aufbauorganisation, strukturierte
Prozessabläufe und zeitnahe Analysen unserer
betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, Pläne und Berichte
werden externe und interne Risiken frühzeitig erkannt
und diskutiert. Grenzen zeigen sich allerdings dann, wenn
internationale Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine oder
die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten,
außerhalb jeglicher rationalen Gestaltungs- und
Reaktionsmöglichkeiten liegen.
Validierbare und versicherbare Risiken sind in
wirtschaftlich angemessenem Umfang durch externe
Versicherungen abgedeckt. Das
Versicherungskonzept wird durch einenunabhängigen
Versicherungsmakler für industrielle Risiken betreut. In
jährlichen Gesprächen werden in Abhängigkeit
von unseren geschäftlichen und räumlichen
Aktivitäten alle erkennbaren Risiken besprochen und
bewertet.
Wesentliches Einzelrisiko ist die
konjunkturelle Entwicklung in den für uns
relevanten Märkten. Konjunkturelle Schwankungen in
einzelnen Marktregionen wie auch in verschiedenen Branchen
können auch unsere geschäftliche Entwicklung
nachteilig tangieren. Wir bieten jedoch unser Produkt- und
Leistungsspektrum an Kunden in verschiedenen Marktregionen
und unterschiedlichen Industrien an, so dass auch die Breite
unseres Produktportfolios einen hinreichenden Risikoausgleich
gewährleisten dürfte.
Da in der Regel bei Maschinenverkäufen vor
Auslieferung eine angemessene Anzahlung unserer Kunden
eingeht, besteht nur ein begrenztes
Forderungsausfallrisiko.
Aus der internationalen Ausrichtung unserer
Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und
Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen, die
zu Wechselkursrisiken führen. Aus dem operativen
Geschäftsbetrieb resultierende
Zins- und Währungsrisiken werden zentral erfasst,
bewertet und, falls erforderlich, durch geeignete Instrumente
abgesichert.
Die
Finanzierung des Konzerns ist langfristig und
nachhaltig gesichert. Das Unternehmen verfügt über
eine hohe Eigenkapitalquote. Es ist nicht davon auszugehen,
dass seitens der Finanzierung negative Impulse auf die
Gesellschaft ausgehen werden. Die Fremdfinanzierung des
Unternehmens basiert zu einem wesentlichen Teil auf einem
längerfristigen Darlehn der Landesbank
Baden-Württemberg aus dem Kreditprogramm der
Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einer verbleibenden
Restlaufzeiten bis 2027 und einem festen Zinssatz über
die gesamte Laufzeit.
Alle betrieblichen Kernprozesse werden über ein
unternehmensweit eingesetztes ERP-System in einem eigenen
Rechenzentrum abgewickelt. Sämtliche
IT-Aktivitäten werden von einer Fachabteilung des
Unternehmens mit Unterstützung externer IT-Berater
betreut. WIPOTEC GmbH sowie wichtige Tochtergesellschaften
der Gruppe werden in 2024 auf die neueste Releaseversion der
eingesetzten ERP-Software umstellen. Die entsprechenden
Arbeiten sind in einem fortgeschrittenen Stadium. Wir
investieren kontinuierlich beträchtliche Beträge in
Software, Hardware sowie in organisatorische
Sicherungskonzepte, um die Anfälligkeit unserer Systeme
gegen kriminelle Handlungen gruppenweit zu stärken.
WIPOTEC GmbH kann derzeit ihren Bedarf an Fach- und
Führungskräften am
Arbeitsmarkt decken. Unterstützende
Maßnahmen und weitreichende Sozialleistungen sorgen
dafür, dass das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber
in der Region wahrgenommen wird. Auch die Altersstruktur
unserer Belegschaft trägt dazu bei, dass in den
kommenden Jahren das Ausscheiden von Mitarbeitern der
geburtenstarken Jahrgänge für das Team unserer
Personalgewinnung zu bewältigen sein dürfte.
Der
Ausbildung und Weiterqualifizierung von Mitarbeitern
wird daher ein wichtiger Stellenwert für die
künftige Entwicklung des Unternehmens beigemessen. Wir
werden auch in den kommenden Jahren die Anzahl der
betrieblichen Ausbildungsplätze und dualer
Studiengänge weiter erhöhen. Durch die neue
WIPOTEC-Akademie wird auch der gezielten Weiterqualifizierung
unserer Mitarbeiter besondere Bedeutung beigemessen.
Schwebende
Rechtsstreitigkeiten von substanzieller
Gefährdung für einen Bereich oder das Unternehmen
liegen derzeit nicht vor. Bekannte oder erwartete Risiken
sind durch ausreichend dotierte Rückstellungen in
unserem Jahresabschluss berücksichtigt. Angriffe auf
Intellectual Property und
Patentschutz können den Technologievorsprung und
damit die Wettbewerbsposition des Unternehmens signifikant
beeinträchtigen. Mit einer aktiven
Schutzrechte-Strategie sowie mit unverändert intensiven
Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung baut
die Gesellschaft solchen Gefährdungen vor.
Die zunehmenden ESG-Anforderungen (
steigender Nachhaltigkeitsfokus) von Regierungen,
Institutionen und Kunden führen zu zusätzlichen
Kosten. Die wachsenden Anforderungen im regulatorischen
Umfeld bergen zusätzliche Haftungsrisiken. Wir
adressieren diese Risiken, in- dem wir uns entsprechende
Nachhaltigkeitsziele gesetzt haben und diese in unserer
Organisation abarbeiten.
Wir sind in vielen Ländern der Welt tätig und
unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und
Regelungen. Änderungen der
Steuergesetze und -regelungen sowie abweichende
Auslegungen von Regelungen können zu höheren
Steueraufwendungen und zu höheren Steuerzahlungen
führen. Künftige Auslegungen bzw. Entwicklungen der
Besteuerungssysteme könnten unsere Geschäfts-,
Vermögens- und Ertragslage beeinflussen. Wir investieren
erhebliche Beträge in steuerliche Beratung und
steuerliche Benchmarkstudien, um
steuerliche Risiken zu identifizieren und fortlaufend
zu bewerten.
Eine kontinuierliche Überprüfung der
Lieferkette und der einbezogenen Partner sichert die
Funktionsfähigkeit der
Supply Chain und begegnet dem Risiko von
Lieferantenabhängigkeiten und kurzfristigen nachteiligen
Veränderungen am Rohstoff- und Energiemarkt. Die
Gesellschaft wird auch weiterhin daran arbeiten, alle
Produktionsaufträge fristgerecht und mit höchster
Qualität ausliefern zu können. Die dafür
notwendigen
Kapazitäten in Deutschland sind vorhanden; der
Maschinen- und Anlagenpark ist auf technologisch modernstem
Stand. Für
schwebende Gewährleistungsfälle und
Haftungsrisiken sind angemessene Rückstellungen
gebildet worden.
Einschätzung der Risikosituation
Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen
und unter Berücksichtigung unserer vielfältigen
Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung von
Gefährdungen, sind derzeit keine zusätzlichen
Risiken erkennbar, die einzeln oder in Wechselwirkung
zueinander in einem für uns heute überschaubaren
Zeitraum den Fortbestand der WIPOTEC GmbH gefährden
könnten. Das Risikopotential, einschließlich der
aktuellen Entwicklung des Krieges in der Ukraine und der
militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten,
bewegt sich derzeit auf einem nach unserer Einschätzung
noch beherrschbaren Niveau.
Das derzeit größte und nicht
einschätzbare Risiko ist eine Ausweitung geopolitischer
Konflikte und Spannungen auf das Gebiet der Nato-Länder.
Neben diesem Worst-Case Szenario können aber auch
andere unerwartete negative Einflüsse aus
gesamtwirtschaftlichen und branchenbedingten Risiken auf die
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
naturgemäß nicht grundsätzlich ausgeschlossen
werden.
Chancen für die Zukunft
Die
Marktposition der Gesellschaft ist gefestigt und die
sich daraus entwickelnden Möglichkeiten für die
Zukunft bieten ein gutes Umsatz- und Ertragspotential. Im
Bereich des dynamischen Wiegens und der
Inspektionstechnologie nimmt die Gesellschaft weltweit eine
herausragende Stellung ein. Das von der Gesellschaft
entwickelte, produzierte und am Markt angebotene Produkt- und
Leistungsportfolio erfüllt höchste qualitative
Ansprüche.
Durch die Ausweitung unseres
Produktportfolios, insbesondere in den Bereichen
Serialisierung und optischer Kontrolle versprechen wir uns
auch für die Zukunft die Erschließung weiterer
interessanter Kundensegmente. Wir messen der Bereitstellung
von technischen
Serviceleistungen, die sich an den geografischen wie
auch zeitlichen Bedürfnissen unserer Kunden orientieren,
eine zunehmende Bedeutung bei.
Zusätzliche Perspektiven ergeben sich aus der
geographischen Expansion, sowohl in Europa, in Asien,
auf dem amerikanischen Kontinent als auch in Australien. Im
Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere lokale Präsenz
in Südamerika durch den Aufbau einer
Vertriebsrepräsentanz verstärkt.
Die
Flexibilität in der Gestaltung
unserer Prozessabläufe und im Ressourceneinsatz
hat sich im bisherigen Alltagsablauf bewährt. Durch eine
offene und konstruktive Kommunikation mit unseren
Mitbestimmungsorganen sind wir in der Lage, auf
veränderte Situationen schnell und angemessen zu
reagieren. Die von außen herangetragenen
Herausforderungen und wirtschaftlichen Turbulenzen der
vergangenen Jahre, insbesondere die Corona-Pandemie haben
gezeigt, dass durch einen sachgerechten und bewährten
Kommunikationsprozess Hindernisse frühzeitig erkannt,
besprochen und Lösungen mit möglichst breiter
Akzeptanz umgesetzt werden können.
E.
Nachtragsbericht
Wir haben im vierten Quartal 2023 das
Geschäftsmodell unserer niederländischen
Tochtergesellschaft WIPOTEC-OCS B.V. neu strukturiert und
einem langjährigen Geschäftspartner in
privatschriftlicher Form eine Beteiligung an dieser
Gesellschaft zugesagt. Die gesetzlich bindende, notarielle
Beurkundung wird in 2024 erfolgen.
WIPOTEC GmbH hat im Jahr 2002 mit mehreren
vertraglichen Ergänzungen Geschäftsimmobilien im
Stammwerk der Gesellschaft in Kaiserslautern über die
Firma Evolute Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
& Co. Vermietungs KG, Mainz, geleast. Der seinerzeit
notariell beurkundete Vertrag enthält ein Ankaufsrecht
im Wege eines aufschiebend bedingten Kaufvertrages für
die geleasten Immobilien, das WIPOTEC GmbH am 27. Februar
2024 mit Wirkung zum 30. Juni 2024 ausgeübt hat. Das
unter der Bilanzposition aktive Rechnungsabgrenzung
ausgewiesene Mieterdarlehn deckt den Kaufpreis der Immobilien
ab.
F.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft unterhält eine zentrale
Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Stammwerk sowie eine
kleinere Entwicklungsabteilung in den Räumlichkeiten
einer inländischen Tochtergesellschaft. Unsere zentrale
FuE-Abteilung und die gemeinsame Umsetzung durch unsere
operativen Einheiten stellen sicher, dass Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten eng auf unsere
Geschäftsstrategie abgestimmt sind. In 2022, 2023 und
2024 haben wir die Auszeichnung "TOP 100" für innovative
Mittelständler in Deutschland erhalten.
Innovationen und Weiterentwicklungen bilden einen der
wesentlichen Erfolgsfaktoren zur Sicherung der Marktposition
unseres Unternehmens. Unsere FuE-Aktivitäten sind darauf
ausgerichtet, innovative und nachhaltige Lösungen
für unsere Kunden zu entwickeln und damit zugleich
unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Einen
unverändert hohen Stellenwert hat für uns die
Entwicklung von produktergänzender Software zur
Ausweitung der von unseren Kunden gewünschten
Funktionalitäten.
G.
Nachhaltigkeit und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil sowohl in
unserem Geschäftsfeld als auch in unserem eigenen
Betrieb. WIPOTEC wurde 1988 gegründet und hat sich seit
Bestehen der Gesellschaft mit verschiedensten Aspekten des
nachhaltigen Wirtschaftens beschäftigt. Über viele
Jahre wurden erfolgreich viele Einzelprojekte, insbesondere
im ökologischen Bereich, der Einsparung wertvoller
Ressourcen, die Wiederzuführung reparierter Bauteile und
Produkte in den Wirtschaftskreislauf, etc. umgesetzt.
Unternehmerische Nachhaltigkeit erfordert jedoch eine
ganzheitliche Strategie und die Verankerung dieser Strategie
und der daraus abgeleiteten Maßnahmen in der gesamten
Unternehmensorganisation.
Die wesentlichen Elemente des Nachhaltigkeitsansatzes
in unserem Unternehmen betreffen die Handlungsfelder
Nachhaltigkeitsstrategie, Wirtschaft, Mitarbeiter/innen,
Umwelt- und Klimaschutz sowie
Gesellschaft. Ein Unternehmen ist immer Teil der
Gesellschaft, insbesondere wenn es ein größeres
Unternehmen ist. Wir sehen uns stark in der Region verankert.
Daher sind viele unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen
und ökologischen Aktivitäten auf die Stärkung
regionaler Strukturen ausgerichtet.
1. Nachhaltigkeitsstrategie
Wir fokussieren uns durch innovative Lösungen auf
Technologien, die unsere Kunden im Bereich des dynamischen
Wiegens und der Produktinspektion voranbringen. Mit unseren
Technologien und Lösungen leisten wir gegenüber
unseren Kunden einen Beitrag, nachhaltiges Wirtschaften und
Wachstum zu generieren. Wir versuchen, unsere Kunden mit
Technologien zu unterstützen, die ihnen konkreten Nutzen
bringen. In unserem strategischen Ansatz versuchen wir, durch
flexible und schnelle Entscheidungsprozesse wie auch durch
intensive Anstrengungen in der Grundlagenforschung und
Entwicklung sowohl die extreme Dynamik unseres
sozio-ökonomischen Umfeldes zu berücksichtigen als
auch dem langfristigen Trend aller Marktteilnehmer zu
nachhaltigem Wirtschaften zu entsprechen. Wir gehen davon
aus, dass dieser Trend, insbesondere aufgrund der erheblichen
gesellschaftlichen Erwartungen, in den kommenden Jahren an
Dynamik gewinnen wird.
Für die Geschäftsleitung und die
Berichterstattung von Nachhaltigkeit sind vor allem die
Auswirkungen des Kerngeschäfts auf Umwelt und
Gesellschaft bedeutsam. Im Fokus unseres strategischen
Nachhaltigkeitsansatzes stehen die Aspekte der Nachhaltigkeit
im Vordergrund, die einen wesentlichen Einfluss auf unsere
Geschäftstätigkeit haben. Kernpunkte unserer
Strategie sind die beiden großen Handlungsfelder "
Schaffung von mehr Wert" und die "
Reduzierung des
Ressourceneinsatzes".
a) Mehr Wert schaffenimpliziert:
Mehr Wert für unsere Kunden und auch für
WIPOTEC. Dies beinhaltet u.a. die Entwicklung
bedarfsgerechter Produkte (Portfoliostrategie), die Abbildung
sachgerechter Funktionalitäten, die Steigerung der
Produktlebensdauer, die zeitnahe Bereitstellung umfassender
Service- und Trainingsleistungen. Wichtige Grundlagen
hierfür sind die Nähe zu unseren Kunden und eine
enge Kommunikation, was wir seit mehreren Jahren durch eine
gezielte Intensivierung unserer räumlichen, lokalen
Präsenz, national wie auch international, vorantreiben.
- Beitrag zur
Gesundheit und Sicherheit, sowohl für unsere
Beschäftigten als auch für die Nutzer unserer
Produkte. Dies umfasst die Reduzierung von
Arbeitsunfällen, die Vermeidung gesundheitlicher
Erschwernisse an den Arbeitsplätzen, die Ausweitung
unseres Gesundheitsmanagements wie auch die Vermeidung
externer Reklamationen im Hinblick auf die Produktsicherheit.
-
Gesellschaftlicher und sozialer Fortschritt
Ein außerordentlich wichtiger Aspekt der
Nachhaltigkeit mit großem Einfluss auf den Erfolg
unserer Geschäftstätigkeit ist die Gewinnung und
Bindung unserer Mitarbeiter/innen. Die erfolgreiche Umsetzung
unserer Unternehmensstrategie ist nur möglich mit hoch
motivierten und zufriedenen Mitarbeitern/innen. Hierzu
zählen die offene und konstruktive Zusammenarbeit mit
unseren betrieblichen Mitbestimmungsorganen, die Beteiligung
der Mitarbeiter/innen am Unternehmenserfolg, der Beitrag des
Unternehmens zur Alterssicherung aller Mitarbeiter/innen,
umfassende soziale Leistungen, ein betriebliches
Gesundheitsmanagement sowie unterschiedliche Maßnahmen
zur Qualifizierung, zur Ausbildung und zur Weiterbildung
unserer Beschäftigten. Eine umsetzbare Strategie zum
Umgang mit dem "knappen Nachwuchs", insbesondere im Bereich
der Ingenieurwissenschaften und Informatik, ist eine
wesentliche Herausforderung der nahen Zukunft, der wir uns
stellen.
Ein ebenso wichtiges Handlungsfeld im Rahmen des
gesellschaftlichen und sozialen Fortschritts sind die
Menschen außerhalb des Unternehmens. Hierzu zählen
die Beschäftigten im Rahmen der gesamten Zulieferketten,
unsere Geschäftspartner aber auch die Bevölkerung
im Einzugsbereich unseres Unternehmens. Wir sind uns unserer
sozialen Verantwortung bewusst und versuchen, durch interne
Regelungen, durch die konsequente Beachtung nationaler und
internationaler Vorschriften, soweit dies unsere Prozesse
tangiert, und durch die Implementierung einer auf
Wertschätzung ausgerichteten Unternehmenskultur diesem
Ziel zu entsprechen.
b) Die
Reduzierung des Ressourceneinsatzes ist bei WIPOTEC im
Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte auf folgende drei
Kernhandlungsfelder ausgerichtet:
-
Reduzierung des Energieverbrauchs und der
CO2-Belastung
Unser langfristiges, energiewirtschaftliches Konzept
sieht sowohl die Reduzierung des Energieverbrauchs als auch
die systematische Substitution durch erneuerbare Energien
vor. Gemeinsam mit externen Partnern arbeiten wir an
Lösungen, um WIPOTEC innerhalb der kommenden Jahre
weitgehend autark von nicht erneuerbaren Energien zu
gestalten.
-
Reduzierung des Wasserverbrauchs
Bereits seit mehreren Jahren ist ein
Regenwasserrückhaltesystem zur Versorgung des
überwiegenden Teils unserer Betriebsgebäude mit
Brauchwasser sowie zur Außenbewässerung unserer
Grünanlagen installiert. Unsere langfristige Planung
sieht vor, dass dieses System erweitert und neben den
Bestandsgebäuden auch alle Neubauten in dieses Konzept
einzubeziehen sind. Wir benutzen diese technische
Infrastruktur auch zu Kühlzwecken im Rahmen der
energetischen Vorkonditionierung der Außenluft. Unsere
konzeptionellen Ansätze sowie die Umsetzung der
entsprechenden Maßnahmen werden seit vielen Jahren
durch ein externes Fachbüro begleitet.
Reduzierung des Materialverbrauchs und des
Abfallaufkommens Unsere Konzepte zur systematischen
Verringerung des Materialverbrauchs werden durch unseren
Produktionsbereich getragen. Unser Ansatz beinhaltet auch die
stetige Reduzierung von Verpackungskosten sowie die Auswahl
adäquater Logistikkonzepte für unsere umfangreichen
Land-, See- und Lufttransporte.
Eine Strategie knüpft an Ziele, an eine klare
Kommunikation dieser Nachhaltigkeitsziele sowie an einen
Prozess zur Überwachung der Zielerreichung. Sowohl bei
den quantitativen, d.h. zahlenmäßig messbaren
Zielen, als auch bei den qualitativen Zielen muss ein
Zeitpunkt hinterlegt sein, bis wann welches Ziel bzw. bis
wann welcher Messwert erreicht sein muss. Wir haben in den
vergangenen Jahren unsere Strategie und unsere
Aktivitäten immer wieder kritisch analysiert, bewertet
und dabei auch Zielvorgaben festgelegt. In verschiedenen
Handlungsfeldern steht die genaue Quantifizierung der
Messwerte und Zielvorgaben noch aus; jedoch arbeiten wir
hieran intensiv.
2. Nachhaltiges Wirtschaften
Die Wertschöpfungskette reicht von der Beschaffung
der Rohstoffe bis zur Entsorgung und Recycling. Die "Tiefe"
unserer Wertschöpfungskette umfasst mehrere Stufen,
beginnend mit der Beschaffung der Rohstoffe, der Vorfertigung
von Baugruppen, der Montage der verschiedenen Baugruppen und
Komponenten zu Systemen, der Entwicklung und Programmierung
der entsprechenden Software, dem Vertrieb sowie letztlich der
Inbetriebnahme der Maschinen beim Kunden und Schulung des
Bedienungspersonals.
Unsere Geschäftsbeziehungen zu Kunden und
Lieferanten sind auf eine langfristige und nachhaltige
Zusammenarbeit ausgerichtet. Hierbei versuchen wir, auf der
Beschaffungsseite so weit wie möglich Partner aus
unserem regionalen Umfeld in unsere Geschäftsprozesse
einzubinden. Viele unserer Zulieferer sind in der
Vergangenheit mit uns gewachsen und werden uns auch
künftig begleiten.
Das WIPOTEC Compliance System betont unser nachhaltiges
Werteverständnis. Es stellt einen verbindlichen
Handlungsrahmen zur Einhaltung von geltenden Gesetzen,
regulatorischen Vorschriften und einen verbindlichen Rahmen
für die Bewältigung von Interessenkonflikten
für alle Gesellschaften der WIPOTEC-Gruppe dar. Der
Besuch und die Auditierung von Lieferanten, die Kenntnis der
Lieferketten, unsere Investitionen und Anstrengungen zum
Schutz der Daten, unser Verhaltenskodex und die Ablehnung von
Korruption sowie die uneingeschränkte Beachtung
außenwirtschaftlicher Bestimmungen als
exportorientiertes Unternehmen sind wichtige Aspekte unseres
unternehmerischen Handelns. In einem "Code of Conduct" sind
unsere Grundsätze und Verhaltensweisen verbindlich
für das Management und die Beschäftigten unseres
Hauses beschrieben und geregelt.
Unser unternehmerisches Zielsystem basiert auf der
hohen Innovationskraft des Unternehmens durch die
Förderung der Leidenschaft unserer Mitarbeiter für
Technik und technologische Prozesse. Die Bereitschaft und die
Fähigkeit, innovative Produkte zu entwickeln, zu
produzieren und am Markt erfolgreich zu platzieren sind
wichtige Voraussetzungen für nachhaltiges und
erfolgreiches Wachstum. Regelmäßige Investitionen
in moderne Betriebsanlagen sind ebenso eine wichtige
Voraussetzung hierfür wie die Ausbildung und die
Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Wir sehen daher eine besondere Verantwortung in der
Ausbildung junger Menschen. Eine hohe Ausbildungsquote und
gutes Fachkräftepotential stärkt nicht nur unser
eigenes Unternehmen, sondern auch die wirtschaftliche
Gesamtattraktivität der Region. Wir haben auch im
abgelaufenen Geschäftsjahr in beträchtlichem Umfang
Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer
Mitarbeiter durchgeführt. Diese umfassen sowohl
technische Schulungen als auch Trainingsmaßnahmen im
IT-Bereich, in administrativen Aufgabenfeldern wie auch im
Führungsverhalten von Mitarbeitern mit
Personalverantwortung.
Zum 31. Dezember 2023 waren insgesamt 34 junge
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem
Ausbildungsverhältnis zum Mechatroniker/in und
Industriekaufmann/Industriekauffrau. Weitere 16
Mitarbeiter/innen befanden sich am Ende des Berichtsjahres in
einem berufsbegleitenden dualen Studium mit technischer
Ausrichtung. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit
mit der Technischen Universität wie auch mit der
Hochschule Kaiserslautern in verschiedenen technischen
Fachrichtungen.
Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
unterhalten wir in Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. eine
firmeneigene Kindertagesstätte. Darüber hinaus
bieten wir im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
unseren Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ein umfassendes
Gesundheitskursprogramm unter fachkundiger Anleitung.
Die Motivation und die Leistungsfähigkeit unserer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste
Potential für die Umsetzung individuell auf die Produkte
und Prozessanforderungen unserer Kunden zugeschnittener
Technologien. Wir haben klare Zielvorgaben für die
Inanspruchnahme der vielfältigen Leistungen unseres
Gesundheitsmanagements definiert, die wir kontinuierlich
erfassen und bewerten. Die Attraktivität dieser
betrieblichen Sozialleistung bei unseren
Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ist uns ein besonderer Ansporn.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurden unsere
individuellen Leistungen im Bereich des
Gesundheitsmanagements zeitweise eingeschränkt oder
ausgesetzt. Die Vergleichswerte der Jahre 2020 und 2021 sind
daher nicht aussagefähig und hier nicht wiedergegeben.
Einen Zielwert für die oben aufgezeigten Kennziffern
haben wir noch nicht definiert; wir arbeiten daran, unser
Gesundheitsmanagement für unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter attraktiv zu gestalten und passen unsere
Ressourcen der erkennbar steigenden Nachfrage an.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl
unserer Mitarbeiter/innen (Jahresdurchschnitt einschl. der
Auszubildenden und Studenten im dualen Studium) von 869 um
durchschnittlich 3 Personen auf 872 Mitarbeiter erhöht.
Auch in 2023 haben wir Zeitarbeitnehmer in ein unmittelbares
Beschäftigungsverhältnis mit WIPOTEC GmbH
übernommen.
Für Arbeitnehmerüberlassungen halten wir uns
an die
Equal Pay Richtlinie, die Zeitarbeitnehmer den
Stammarbeitnehmern gleichstellt. Dank unseres Wachstums
können wir die meisten der bei uns zeitweise zur
Abfederung von Auftragsspitzen beschäftigen
Zeitarbeitnehmer schon nach kurzer Zeit in unser
Stammpersonal übernehmen.
Die Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften zur
Unfallverhütung und hohe Sicherheitsstandards haben
für unser Unternehmen eine hohe Priorität. Die
Bedeutung der Arbeitssicherheit sowie der Einsatz geeigneter
Hilfsmittel ist in unserem Unternehmen allen Vorgesetzten
bewusst und in der Belegschaft fest verankert.
4. Umwelt- und Klimaschutz
In den vergangenen Jahren sind wichtige Projekte zur
Nutzung erneuerbarer Energien umgesetzt worden. Die Beheizung
wie auch die Kühlung der Produktions- und
Verwaltungsgebäude im Stammwerk Kaiserslautern erfolgt
durch geothermische Nutzung der Erdwärme. Auch im Rahmen
der aktuellen Erweiterung der Betriebsgebäude werden
großflächige Solarkollektoren zur thermischen
Kälteerzeugung sowie zur Unterstützung der
Raumbeheizung für die kühleren Monate des Jahres
eingesetzt. Den Wasserinhalt des
Regenwasserrückhaltebeckens nutzen wir für die
regenerative Vorkonditionierung der Außenluft für
raumlufttechnische Zwecke. Wir nutzen ebenfalls die
Abwärme aus technisch notwendigen Prozessen, wie
beispielsweise die Drucklufterzeugung und die Kühlung
des Serverraums.
Nahezu alle Betriebsgebäude sind in Anlehnung an
den Passivhausstandard errichtet bzw. nachgerüstet
worden. Wir betreiben in unserem Fuhrpark zunehmend
Elektrofahrzeuge und haben die Anzahl der Ladestationen
erhöht. Die Einspeisung der Energie erfolgt aus unserem
firmeneigenen Solarpark. Dieser deckt einen Teil des
betrieblichen Bedarfs an elektrischer Energie ab, dessen
Kapazität in 2016 wesentlich erweitert worden ist.
Inzwischen verfügen wir in Kaiserslautern über
insgesamt 13 Gebäudekomplexe; 3 weitere Gebäude
sind im Bau und werden in den Jahren 2025 und 2026 fertig
gestellt.
In den vergangenen 15 Jahren wurden eine Vielzahl
unterschiedlicher Maßnahmen durchgeführt, um den
Endenergiebedarf aus öffentlichen Netzen (Strom und Gas)
zu reduzieren. Ohne diese Maßnahmen würde sich der
errechnete jährliche Energiebedarf auf 8.430 MWh/a
belaufen.
a) CO
2
-Neutralität
Im Rahmen des gesellschaftspolitischen Ziels der
"CO2-Neutralität" arbeiten wir intensiv an weiteren
Projekten, um den Bezug externer Energieträger weiter zu
reduzieren. Derzeit wird ein Energiespeichersystem mit einer
Kapazität von 4 MWh und einer Leistung von 1 MW
installiert. Wir sind zuversichtlich, dass dieses System im
Sommer 2025 an unser internes Stromnetz gehen wird.
Außerdem planen wir an der Errichtung und der
Einleitung des Genehmigungsverfahrens für eine
Windenergieanlage in unmittelbarer Nähe zu unserem
Produktionswerk in Kaiserslautern. Die Planungen beinhalten
auch ein Pilotprojekt mit einem Supraleiter zur Kompensation
der Leitungsverluste zwischen Windpark und unserem
Produktionswerk.
Im Hinblick auf unsere CO2-Bilanz wurden seit 2008
umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, die unseren
CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2023 im operativen
Geschäftsbetrieb - jedoch ohne Geschäftsfahrzeuge -
um 96,6% reduziert haben. Gegenüber 2022 konnten wir
unseren CO2-Ausstoß in 2023 nochmals um 5,0%-Punkte
verbessern. Die bisher umgesetzten Maßnahmen sind in
der nachstehenden Grafik visuell verdeutlicht. Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass die Leistung unseres firmeneigenen
Solarparks erheblich höher ist, und die zusätzlich
erzeugte Energie aufgrund zeitlicher, interner
Verbrauchsdivergenzen ins öffentliche Netz eingespeist
wird. Wir gehen davon aus, dass mit der Inbetriebnahme des
oben erwähnten hybriden Batteriesystems der heutige
(CO2-freie) Strombezug aus dem Netz weiter reduziert werden
kann. Unser mittelfristiges Ziel in den kommenden 5 Jahren
ist die Erreichung der CO2-Neutralität hinsichtlich des
Verbrauchs von Strom und Gas.
WIPOTEC GmbH unterhält einen Fuhrpark von
annähernd 100 Fahrzeugen. Der überwiegende Anteil
der Fahrzeuge, insbesondere im Service- und Vertriebsbereich,
wird mit Diesel- oder Benzinmotoren angetrieben. In den
vergangenen Jahren haben wir die Anzahl der betrieblichen
Ladestationen für unsere Elektrofahrzeuge deutlich
erhöht. 2021 betrug der durchschnittliche
CO2-Ausstoß unseres Fuhrparks 128,2 g/km pro Fahrzeug.
Durch den Zukauf weiterer Elektrofahrzeuge konnten wir den
durchschnittlichen CO2-Ausstoß unseres Fuhrparks in
2023 um ca. 2% auf 125,9 g/km je Fahrzeug reduzieren.
Aufgrund der politischen und technischen Diskussionen zur
Elektromobilität, dem langsamen Ausbau der nationalen
Ladeinfrastruktur und der begrenzten Reichweite von
elektroangetriebenen Servicefahrzeugen sehen wir uns derzeit
noch nicht in der Lage, zeitlich zuverlässige
Zielvorgaben zur CO2-Reduzierung unseres betrieblichen
Fuhrparks zu geben.
Wir arbeiten stetig an weiteren internen Projekten, um
den Verbrauch der Ressourcen Wasser, Energie und Material im
Unternehmen zu reduzieren. WIPOTEC nutzt, soweit
möglich, alle Potentiale der Digitalisierung um
Geschäftsprozesse sowie Produkte und Dienstleistungen
nachhaltig zu gestalten.
b) Wertstoffkreislauf
Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit der Umsetzung
eines umfassenden Konzeptes für einen nachhaltigen
Wertstoffkreislauf begonnen. Innerhalb eines Zeitraums von
drei Jahren soll das Aufkommen an Restmüll um 33% von
derzeit 70 to. auf 47 to. reduziert werden. In der gleichen
Zeit werden wir unser Aufkommen an Mischschrott um 40%
reduzieren. Im Rahmen der Umsetzung dieses Konzeptes sollen
die Mülltransporte um insgesamt 70% pro Jahr reduziert
werden. Das neue Wertstoffkonzept basiert auf einer
sortenreinen Trennung des Abfalls am Ort der Entstehung und
einer Aufbereitung bzw. einem Recycling in einem zentralen
Wertstoffhof auf dem Firmengelände. Ein besonderer Fokus
zur Optimierung des Wertstoffaufkommens beruht auf der
Aufbereitung der für uns wichtigen Wertstoffe
Kartonagen, Aluminiumspäne und PE-Folien, die bisher
primär als Abfälle anfallen.
.
Unsere Maschinen schonen aufgrund ihrer langen
Produktlebenszeit Ressourcen. Wir messen und analysieren
diese nachhaltigkeitsrelevanten Ziele in unserem
Servicebereich mit mehreren Indikatoren.
c) Kundenservice und Refurbishment
Eine wichtige Größe ist hierbei die Anzahl
der Umbauten in Relation zu den im Markt installierten
Maschinen. Unser langfristiges Ziel bis zum Jahr 2032 ist
eine jährliche Umbautenquote zwischen 8 bis 10%. Derzeit
liegt unsere Quote bei 4%, bei einem stetigen Anstieg in den
zurückliegenden Jahren. Ein
Refurbishment älterer Anlagen auf einen
technologisch aktuellen Stand ist nicht nur in
ausgewählten Fällen ökonomisch sinnvoll,
sondern schont unsere Ressourcen in erheblichem Umfang.
Eine weitere wichtige Kennziffer ist die Anzahl der
Reparaturen in Relation zu den im Markt aktuell installierten
Maschinen. In Verbindung mit einer Analyse der Fehlerquellen
erlaubt dieser Ansatz Fehlerschwerpunkte festzustellen und
gezielt an einer systematischen Fehlerbeseitigung zu
arbeiten. Wir haben für die kommenden 5 Jahre eine
Zielvorgabe definiert, die wir in den letzten Jahren auch
regelmäßig erreicht haben.
Neben der technischen Leistungsfähigkeit einer
Serviceabteilung sind auch die Kosten der Ersatzteile
über die Produktlebensdauer ein wichtiger Indikator
für Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Die
Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die langfristige
Sicherstellung der Belieferung mit Ersatzteilen und die
Kosten der Ersatzteile sind wichtige Faktoren in der
Nachhaltigkeitsbewertung. Wir stellen intern sicher, dass
auch mindestens 10 Jahre nach dem Auslaufen eines Anlagentyps
noch Ersatzteile bei uns verfügbar sind. Nicht mehr
reparable Teile werden demontiert und sortenrein recycelt.
Als eine wichtige Zielgröße für die
durchschnittlichen Ersatzteilkosten über das gesamte
Maschinenportfolio haben wir eine Größe p.a. von
1,5% bis 2,0% des durchschnittlichen Neuwertes einer Maschine
definiert. Die stetige Beobachtung dieser Größe
soll u.a. sicherstellen, dass unser Ersatzteil- und
Servicekonzept den Anforderungen des Marktes entspricht.
5. Gesellschaft
Mit unserer Geschäftstätigkeit leisten wir
einen Beitrag zur Verbesserung des Gemeinwohls der Region.
Dies bezieht sich nicht ausschließlich auf die Zahlung
der kommunalen Steuern und Abgaben, sondern auch auf
gemeinsame Projekte, wie beispielsweise die Zusammenarbeit im
energiewirtschaftlichen Bereich, die Bereitstellung des
firmeneigenen Gästehauses für geflüchtete
Familien aus der Ukraine, die Ausgaben von lokal
einlösbaren Einkaufsgutscheinen ("Keep Local") an unsere
Mitarbeiter/innen als auch auf zahlreiche Projekte im
sozialen Bereich.
WIPOTEC GmbH sowie die Tochtergesellschaften der Gruppe
setzen sich für soziale Gerechtigkeit ein und lehnen
diskriminierende Verhaltensformen, national wie auch
international, ab.
Die in Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. betriebene
Kindertagesstätte steht ebenfalls auch einer begrenzten
Anzahl firmenfremder Personen offen. Die Unternehmen der
WIPOTEC-Gruppe fördern gezielte Projekte im
Jugendbreitensport, Projekte in der Unterstützung
behinderter, einsamer oder kranker Menschen. Unsere
Talentförderung erstreckt sich von Radsportsponsorship
über Deutschlandstipendien bis hin zur Finanzierung von
MINT-Schulprogrammen, um mehr Jugendlichen den Zugang zu
mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen zu
ermöglichen.
Kaiserslautern, den 31.
März 2024
Theo
Düppre Geschäftsführender Gesellschafter
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
95.185.336,34 |
89.405.865,78 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
58.075,50 |
716.453,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
58.075,50 |
716.453,00 |
| II.
Sachanlagen |
62.004.835,34 |
54.350.200,62 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
35.050.742,69 |
36.407.260,69 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
6.537.751,68 |
5.614.165,18 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
5.488.781,71 |
6.430.333,71 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
14.927.559,26 |
5.898.441,04 |
| III.
Finanzanlagen |
33.122.425,50 |
34.339.212,16 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
2.961.829,32 |
2.961.829,32 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
2.288.184,09 |
2.630.489,75 |
| 3.
Beteiligungen |
3.214.119,09 |
3.214.119,09 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
24.514.740,00 |
25.432.000,00 |
| 5.
sonstige Ausleihungen |
33.566,00 |
|
| 6.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen |
109.987,00 |
100.774,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
162.729.284,31 |
165.158.150,51 |
| I.
Vorräte |
45.797.620,74 |
44.838.119,70 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
31.762.191,17 |
29.783.197,53 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
11.306.537,64 |
10.692.372,75 |
| 3.
fertige Erzeugnisse und Waren |
2.651.139,93 |
4.286.949,42 |
| 4.
geleistete Anzahlungen |
77.752,00 |
75.600,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
44.608.505,32 |
44.601.421,12 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
21.140.875,34 |
28.722.945,02 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
15.640.294,34 |
13.967.600,36 |
| 3.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
309.538,81 |
582.529,50 |
| 4.
sonstige Vermögensgegenstände |
7.517.796,83 |
1.328.346,24 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
72.323.158,25 |
75.718.609,69 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
8.533.527,27 |
8.893.834,38 |
| Aktiva |
266.448.147,92 |
263.457.850,67 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
209.038.871,54 |
190.500.147,03 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
2.000.000,00 |
2.000.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
167.847.866,96 |
17.847.866,96 |
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
167.847.866,96 |
17.847.866,96 |
| III.
Gewinnvortrag |
14.652.280,07 |
138.280.531,14 |
| IV.
Jahresüberschuss |
24.538.724,51 |
32.371.748,93 |
| B.
Rückstellungen |
31.768.416,60 |
40.202.857,35 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
4.817.082,00 |
4.997.653,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
2.699.687,00 |
6.036.485,12 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
24.251.647,60 |
29.168.719,23 |
| C.
Verbindlichkeiten |
25.638.636,86 |
32.750.400,35 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
7.804.999,76 |
10.900.071,88 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
6.997.177,28 |
6.839.253,66 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.219.283,54 |
2.475.486,27 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.147.863,70 |
3.544.826,93 |
| 5.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht |
202.870,03 |
180.421,29 |
| 6.
sonstige Verbindlichkeiten |
6.266.442,55 |
8.810.340,32 |
| davon
aus Steuern |
1.984.410,52 |
3.612.286,62 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
390.827,64 |
508.061,87 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.222,92 |
4.445,94 |
| Passiva |
266.448.147,92 |
263.457.850,67 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
168.681.236,37 |
175.806.820,17 |
| 2.
Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
1.021.644,60 |
-4.781.590,59 |
| 3.
andere aktivierte Eigenleistungen |
1.370.466,11 |
|
| 4.
sonstige betriebliche Erträge |
10.920.777,38 |
10.470.206,14 |
| davon
Erträge aus der Währungsumrechnung |
576.449,19 |
4.046.958,99 |
| 5.
Materialaufwand |
55.984.733,97 |
57.368.807,04 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
53.891.973,47 |
55.641.466,53 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
2.092.760,50 |
1.727.340,51 |
| 6.
Personalaufwand |
58.884.545,81 |
55.667.935,19 |
| a)
Löhne und Gehälter |
47.853.672,54 |
45.579.222,91 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
11.030.873,27 |
10.088.712,28 |
| davon
für Altersversorgung |
1.363.149,57 |
1.404.525,91 |
| 7.
Abschreibungen |
5.966.401,09 |
5.042.895,94 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
5.966.401,09 |
5.042.895,94 |
| 8.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
30.131.635,31 |
28.553.882,63 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
1.572.890,14 |
1.029.244,87 |
| 9.
Erträge aus Beteiligungen |
2.680.200,00 |
1.730.000,00 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
2.630.000,00 |
1.730.000,00 |
| 10.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
379.700,23 |
335.245,81 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
45.846,43 |
50.197,67 |
| 11.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
2.846.861,20 |
1.047.890,16 |
| 12.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
924.754,75 |
1.091.856,94 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
289.696,00 |
277.032,00 |
| 13.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
9.352.895,62 |
13.996.273,35 |
| 14.
Ergebnis nach Steuern |
24.612.630,14 |
32.450.101,78 |
| 15.
sonstige Steuern |
73.905,63 |
78.352,85 |
| 16.
Jahresüberschuss |
24.538.724,51 |
32.371.748,93 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
WIPOTEC GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Kaiserslautern |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Kaiserslautern |
| Register-Nr.: |
2317 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen EUR 16.207.325,00.
Saldiert mit der Rückdeckungsversicherung i.H.v. EUR
11.390.243,00 ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus
Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB i.H.v.
EUR 0,00, sowie eine handelsrechtliche Rückstellung
i.H.v. EUR 4.817.082,00.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
vorhergehende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des
Geschäftsjahres: 49.659.157,10
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des
Geschäftsjahres: 55.364.437,15
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen:
5.966.401,09
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.583.189,12
|
349.701,85
|
0,00
|
0,00
|
3.932.890,97
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.583.189,12
|
349.701,85
|
0,00
|
0,00
|
3.932.890,97
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
48.488.953,62
|
134.603,64
|
0,00
|
0,00
|
48.623.557,26
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
19.232.728,70
|
2.257.915,80
|
196.763,27
|
570.339,50
|
21.864.220,73
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
26.628.998,24
|
620.979,80
|
13.358,27
|
0,00
|
27.236.619,77
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
5.898.441,04
|
9.599.457,72
|
0,00
|
-570.339,50
|
14.927.559,26
|
Summe Sachanlagen
|
100.249.121,60
|
12.612.956,96
|
210.121,54
|
0,00
|
112.651.957,02
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
3.804.329,32
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.804.329,32
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
2.630.489,75
|
-342.305,66
|
0,00
|
0,00
|
2.288.184,09
|
3. Beteiligungen
|
3.214.119,09
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.214.119,09
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
25.432.000,00
|
-917.260,00
|
0,00
|
0,00
|
24.514.740,00
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
51.000,00
|
38.000,00
|
55.434,00
|
-33.566,00
|
0,00
|
6. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
33.566,00
|
33.566,00
|
7.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
100.774,00
|
9.213,00
|
0,00
|
0,00
|
109.987,00
|
Summe Finanzanlagen
|
35.232.712,16
|
-1.212.352,66
|
55.434,00
|
0,00
|
33.964.925,50
|
Summe Anlagevermögen
|
139.065.022,88
|
11.750.306,15
|
265.555,54
|
0,00
|
150.549.773,49
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
2.866.736,12
|
1.008.079,35
|
0,00
|
0,00
|
3.874.815,47
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
2.866.736,12
|
1.008.079,35
|
0,00
|
0,00
|
3.874.815,47
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
12.081.692,93
|
1.491.121,64
|
0,00
|
0,00
|
13.572.814,57
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
13.618.563,52
|
1.904.668,80
|
196.763,27
|
0,00
|
15.326.469,05
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
20.198.664,53
|
1.562.531,30
|
13.357,77
|
0,00
|
21.747.838,06
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
45.898.920,98
|
4.958.321,74
|
210.121,04
|
0,00
|
50.647.121,68
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
842.500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
842.500,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
51.000,00
|
0,00
|
51.000,00
|
0,00
|
0,00
|
6. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
7.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
893.500,00
|
0,00
|
51.000,00
|
0,00
|
842.500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
49.659.157,10
|
5.966.401,09
|
261.121,04
|
0,00
|
55.364.437,15
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
58.075,50
|
716.453,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
58.075,50
|
716.453,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
35.050.742,69
|
36.407.260,69
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
6.537.751,68
|
5.614.165,18
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
5.488.781,71
|
6.430.333,71
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
14.927.559,26
|
5.898.441,04
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
62.004.835,34
|
54.350.200,62
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
2.961.829,32
|
2.961.829,32
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
2.288.184,09
|
2.630.489,75
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
3.214.119,09
|
3.214.119,09
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht
|
0,00
|
24.514.740,00
|
25.432.000,00
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
6. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
33.566,00
|
0,00
|
7.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
0,00
|
109.987,00
|
100.774,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
33.122.425,50
|
34.339.212,16
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
95.185.336,34
|
89.405.865,78
|
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR
(Vorjahr: 0,00 EUR).
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf 21.500.000,00 EUR (Vorjahr:
22.900.000,00 EUR).
Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
größere Beträge enthalten, die erst nach dem
Bilanzstichtag entstehen.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB
der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR
160.327,00.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Gesamtbetrag gemäß
Ausschüttungssperre
|
EUR
|
Aktivierung selbst
geschaffener immaterieller
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
|
0,00
|
Aktivierung latenter
Steuern
|
0,00
|
Aktivierung von
Vermögensgegenständen zum beizulegenden
Zeitwert
|
0,00
|
Unterschiedsbetrag aus
Verminderung Aktivüberhang
|
0,00
|
Unterschiedsbetrag aus
Erhöhung Pensionsrückstellung
|
160.327,00
|
Gesamtbetrag
|
160.327,00
|
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82 %
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
nicht relevant
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln 2018G Dr.
Klaus Heubeck
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von EUR 160.327,00.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
EUR
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
16.207.325,00
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
11.390.243,00
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
11.390.243,00
|
verrechnete Aufwendungen
|
366.579,00
|
verrechnete Erträge
|
547.150,00
|
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten.
| Rückstellungen
für Personalkosten |
2.800 TEUR |
| Rückstellung für
unterlassene Instandh. |
1.414 TEUR |
| Gewährleistungs- und
Haftungsrisiken |
16.511 TEUR |
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag
entstehen
In den Verbindlichkeiten sind größere
Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag
rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge,
die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen,
aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits
zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR
2.651.837,28 (Vorjahr: EUR 2.552.401,87).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt EUR 0,00.
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre
Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und
Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten.
Art der Verbindlichkeit
|
Restlaufzeit
größer 5 Jahre
|
Sicherung
|
|
|
Betrag
|
Betrag
|
Vermerk
|
|
EUR
|
EUR
|
|
Anleihen
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
davon konvertibel
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
erhaltene Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
aus der Annahme und
Ausstellung
von Wechseln
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
gegenüber Unternehmen
mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
2.651.837,28
|
0,00
|
ohne
|
davon aus Steuern
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
davon im Rahmen
sozialer Sicherheit
|
0,00
|
0,00
|
ohne
|
Summe
|
2.651.837,28
|
0,00
|
|
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht
an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren
Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 =
Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 J.
|
größer 1 Jahr
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
7.805,0
|
2.180,0
|
5.625,0
|
erhaltene Anzahlungen
|
6.997,2
|
6.997,2
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
3.219,3
|
3.219,3
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
1.147,9
|
1.147,9
|
0,0
|
gegenüber beteiligten
Unternehmen
|
202,9
|
202,9
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
6.266,4
|
3.614,6
|
2.651,8
|
Summe
|
25.638,7
|
17.361,9
|
8.276,8
|
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt 17.361.799,58 EUR
(Vorjahr: 22.393.005,48 EUR).
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt
8.276.837,28 EUR (Vorjahr:
10.357.394,87 EUR).
Latente Steuern
Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für
latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch
gemacht.
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende
Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR 0,00.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
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Betrag
|
|
EUR
|
aus der Begebung und
Übertragung von Wechseln
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0,00
|
davon durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
|
0,00
|
davon
Altersversorgung
|
0,00
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
davon
gegenüber assoziierten Unternehmen
|
0,00
|
gesichert durch:
|
0,00
|
aus Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften
|
0,00
|
davon durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
|
0,00
|
davon
Altersversorgung
|
0,00
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
davon
gegenüber assoziierten Unternehmen
|
0,00
|
gesichert durch:
|
0,00
|
aus
Gewährleistungsverträgen
|
0,00
|
davon durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
|
0,00
|
davon
Altersversorgung
|
0,00
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
davon
gegenüber assoziierten Unternehmen
|
0,00
|
gesichert durch:
|
0,00
|
aus der Bestellung von
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
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26.238,61
|
davon durch
Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert
|
0,00
|
davon
Altersversorgung
|
0,00
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
davon
gegenüber assoziierten Unternehmen
|
0,00
|
gesichert durch:
|
0,00
|
Summe
|
26.238,61
|
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 820.991,03 EUR sonstige
finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte:
- Leasingverpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Geographisch bestimmter Markt
|
Umsatz
|
|
EUR
|
Inland
|
60.763.581,76
|
Europäische Union
|
46.774.723,86
|
Drittland
|
61.142.930,75
|
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung
oder
außergewöhnlicher Bedeutung
Bei den Erträgen von außergewöhnlicher
Größenordnung oder außergewöhnlicher
Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften
Erläuterungen des Steueraufwands
Der ausgewiesene Steueraufwand in Höhe von TEUR
9.353 betrifft in Höhe von TEUR 8.634 das Ergebnis des
laufenden Geschäftsjahres.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
468,00
|
Angestellte
|
|
413,00
|
leitende Angestellte
|
|
5,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
886,00
|
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
777,00
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
109,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Erster
Geschäftsführer:
|
Theo Düppre
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weiterer
Geschäftsführer:
|
Udo Wagner
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weiterer
Geschäftsführer:
|
Dr. Werner Schmitz
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weiterer
Geschäftsführer:
|
Michael Schläger
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weiterer
Geschäftsführer:
|
Jens Kühn
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Es wird nach § 286 Abs. 4 HGB von der
Befreiungsvorschrift hinsichtlich der Angaben nach § 285
Nr. 9a HGB Gebrauch gemacht.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
|
|
Anteilshöhe
|
WIPOTEC-OCS
GmbH/Kaiserslautern
|
|
|
100,00%
|
Evolute GmbH & Co.
KG/Mainz
|
|
|
100,00%
|
Wipotec Italia s.r.l.
|
|
|
100,00%
|
Schmid Systemtechnik GmbH
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC-OCS (Shanghai)
Co.Ltd.
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC-OCS France SAS
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC-OCS B.V.,
Niederlande
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC Singapore Pte.Ltd.
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC Australia Pty Ltd.
|
|
|
49,00%
|
WIPOTEC Swiss GmbH
|
|
|
49,00%
|
WIPOTEC IBERICA,
S.L.U./Madrid
|
|
|
100,00%
|
WIPOTEC Mexico S.de L. de
CV
|
|
|
49,00%
|
Multicheck A/S /
Dänemark
|
|
|
40,00%
|
Leich & Mehl GmbH
|
|
|
25,10%
|
Wipotec Inspektionstechnik
GmbH / Kaiserslautern
|
|
|
24,00%
|
Florin GmbH
|
|
|
25,10%
|
Mischitz
GmbH/Kaiserslautern
|
|
|
24,00%
|
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
55.000,00 EUR.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung:
Der Jahresgewinn beträgt EUR 24.538.724,51
Unterschrift der Geschäftsführung
Kaiserslautern, den
28.03.2024
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gez. Theo Düppre
|
Ort, Datum
|
Theo Düppre
|
Kaiserslautern, den
28.03.2024
|
gez. Udo Wagner
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Ort, Datum
|
Udo Wagner
|
Kaiserslautern, den
28.03.2024
|
gez. Werner Schmitz
|
Ort, Datum
|
Dr. Werner Schmitz
|
Kaiserslautern, den
28.03.2024
|
gez. Jens Kühn
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Ort, Datum
|
Jens Kühn
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Kaiserslautern, den
28.03.2024
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gez. Michael Schläger
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Ort, Datum
|
Michael Schläger
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die WIPOTEC GmbH, Adam-Hoffmann-Straße 26,
67657 Kaiserslautern
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der "WIPOTEC GmbH" -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.
bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden -
geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht
der "WIPOTEC GmbH" für das Geschäftsjahr vom 01.01.
bis zum 31.12.2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahres-abschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungs-mäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die
von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für meine
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungs-mäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungs-grundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,
plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist bei Verstößen höher als bei
Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungs-nachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteile ich die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunfts-orientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während
meiner Prüfung feststelle.
Kaiserslautern, den
10.05.2024
-
Dr. Merkel -
Wirtschaftsprüfer
|