ZWEIRAD-CENTER-STADLER GMBH
Gründlacher Straße 248, 90765 Fürth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Stadler seit 24.11.2025 | Prokura |
Bärbel Stadler seit 25.10.2002 | Geschäftsführer |
Peter Glötzl-Stadler seit 25.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Helmut Stadler | 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZWEIRAD-CENTER-STADLER GMBHFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Zweirad-Center Stadler GmbH, FürthI. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind seit 1936 als Einzelhändler für Zweiradfahrzeuge tätig. Das Unternehmen ist ausschließlich im Familienbesitz und wird von der Familie Stadler professionell geführt. Die Familie versteht dies als Selbstverständnis zu einem vertrauensvollen und kompetenten Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Durch die lange Erfahrung auf dem Markt haben wir Wissen geschaffen, um unsere Kunden optimal zu bedienen. Stadler verfügt über eine außerordentliche Sortimentstiefe und -breite in allen Bereichen der Zweiradbranche. Qualität und Service stehen bei uns an oberster Stelle. Unser Unternehmen bietet den Kunden aufgrund seiner Stärke auf dem Markt und durch effizienten Einkauf und Arbeitsablauf eine einzigartige Auswahl an Fahrrädern, E-Bikes, Fahrradteilen und -Bekleidung in einem großflächigen Haus zu attraktivsten Preisen an. Als Mitglied in der ZEG, der Zweirad Einkaufsgenossenschaft, können wir qualitativ hochwertige Markenprodukte zu günstigen Konditionen an unsere Kunden weiterreichen. Unser Unternehmen verfügt ferner über eine qualifizierte Fachwerkstatt. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt eigene Produktentwicklung im Bereich der Eigenmarken Dynamics, Exte, Triumph, und DynaBike, die Stadler bei renommierten Fahrradherstellern nach eigenen Entwürfen produzieren lässt. Durch den Direktvertrieb können Preis- und Ausstattungsvorteile an unsere Kunden weitergegeben werden. Ferner haben wir diverse Premium-Marken, wie beispielsweise Scott, Canondale, Rotwild, in unserem Sortiment. 1.3 Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Die Zweirad-Center Stadler GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Fürth unter HRB 1456, ist mit einem Stammkapital von TEUR 51,1 ausgestattet. Handel und Verwaltung befinden sich auf gemieteten Grundbesitz in Fürth. II. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaft war im Jahr 2023 vor allem durch die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der doch schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung aber auch wegen geopolitischer Krisen (anhaltender Krieg in der Ukraine) weiterhin sehr schwach. Nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % zurück. Der Handel musste auch im Jahr 2023 erneut eine Konsumzurückhaltung feststellen. Damit gehört Deutschland weiterhin zu den wachstumsschwächsten Ländern in Europa. Positiv war die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte (Arbeitnehmerentgelte +6,7 %). Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und von 1,0 % im nächsten Jahr. Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 % für das Jahr 2024 und einen Zuwachs von 1,3 % für das kommende Jahr bei Inflationsraten von 2,6 % und 2,0 %. Die immer noch große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Umsatzentwicklung im Fahrradhandel weicht seit Jahren deutlich von der allgemeinen Entwicklung im Einzelhandel ab. Grundsätzlich ist die Entwicklung positiver als in anderen Bereichen. Der Fahrradhandel profitiert dabei besonders vom technischen Fortschritt der Produkte und der zunehmenden Nachfrage nach Rädern mit Elektromotor und neuen Formen der Absatzfinanzierung (Leasing). Der Leasing-Anteil ist zwischenzeitlich für den stationären Fachhandel von enormer Bedeutung, fast jedes zweite E-Bike wird geleast. Nach vielen Jahren des kontinuierlichen Anstiegs ging der in Deutschland erwirtschaftete Umsatz mit Fahrrädern im Jahr 2023 erstmals wieder leicht zurück. Mit rund 7,1 Mrd. Euro bewegte sich dieser jedoch weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau. Im Jahr 2020 war der Umsatz aufgrund der durch die Pandemie stark gestiegenen Nachfrage, sprunghaft von etwa 4 Mrd. Euro 2019 auf fast 6,5 Mrd. Euro gestiegen. Das Corona bedingte Lieferkettenproblem hat sich zum Ende des Jahres 2022 anders als von allen erwartet gelöst. Die Lieferengpässe der Vorlieferanten haben sich aufgelöst, Rückstände und teilfertige Produkte wurden fertig produziert, gingen zum Händler - und müssen in der Regel sofort oder sehr schnell bezahlt werden. Dies hat in der ganzen Branche hohe Lagerbestände seit Ende des Jahres 2022 zur Folge. Mittlerweile ist die Branche mit einer Reihe von Insolvenzen (sowohl auf Herstellerseite wie auch bei Händlern) konfrontiert, die in diesem Umfang nicht absehbar waren. Dies, wie auch die hohen Lagerbestände führten zu Preiskämpfen, die zwar für den Verbraucher kurzfristig attraktiv sind, aber mittelfristig dazu führen, dass weitere Marken/Hersteller/Händler diese Krise nicht überleben werden. Der stationäre Fachhandel dominiert weiterhin (Anteil am Umsatz mit Fahrrädern incl. Online-Fachhandel rd. 77 %) den Markt. Reine Internetversender haben einen Marktanteil von 21 %. SB-Warenhäuser/Discounter/Baumärkte nehmen einen immer geringeren Anteil ein (rd. 2 %). Der wesentliche Faktor bei der Steigerung des Umsatzes ist der gestiegene durchschnittliche Verkaufspreis pro Fahrrad (2022 bei rd. 1.788 Euro), was vor allem den höheren Verkaufszahlen an E-Bikes geschuldet ist. Hier setzte sich der Trend zum Kauf von Fahrrädern mit hochwertiger Ausstattung weiter fort, vor allem bei E-Bikes. Die Durchschnittspreise von Fahrrädern, ohne die E-Bikes, gingen 2023 sogar leicht zurück. Der E-Bike-Markt-Anteil wächst immer stärker. In 2023 wurden in Deutschland rd. 2,1 Mio. E-Bikes verkauft (2022 rd 2,2 Mio). Der Marktanteil der E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt erreichte 53,0 % (2022: 48,0 %). Die Zahl der verkauften Fahrräder sank im selben Zeitraum deutlich von 2,4 auf 1,9 Mio (-20%), so dass die Zahl der verkauften Einheiten gesamt von 4,6 auf 4,0 Mio. zurückging (-13 %). Die Branche geht davon aus, dass sich der positive Trend der letzten Jahre auch weiterhin fortsetzen wird, insbesondere der Trend zu hochwertigen und sicheren E-Bikes. Bei E-Bikes liegen seit 2021 E-MTB in der Käufergunst vorne (etwa 39 % der im Jahr 2023 in Deutschland abgesetzten Elektrofahrräder waren der Modellgruppe der MTB zuzuordnen). Bis 2020 waren dies E-Trekkingräder. 2.3 Geschäftsverlauf Der Umsatz resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Fahrrädern nebst Zubehör im Inland. Die Entwicklung des Umsatzes des Unternehmens im Geschäftsjahres 2023 stellt sich wie folgt dar:
2.4. Lage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und absolut sichere Finanzlage auf.
Unser Unternehmen war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und nutzte die Abzugsmöglichkeiten von Skonti aus. 2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Hinblick auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens schwerpunktmäßig die Kennzahlen Umsatzrendite, Rohertrags-, und Personalkostenquote heran.
Unsere wirtschaftliche Lage kann noch als zufriedenstellend bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Für Deutschland wird für 2024 eine Wirtschaftserholung von rd. 1,8 % erwartet. Die allgemeine weltpolitische Lage und insbesondere der Ukraine-Konflikt kann diese Prognose allerdings schnell widerlegen. Insbesondere höhere Inflationsraten können das Einkaufsverhalten der Verbraucher deutlich negativ beeinflussen und führen zu zahlungswirksamen Ergebnisminderungen. Die weitere Entwicklung der Unternehmens- sowie der gesamten Firmengruppe Stadler wird von uns im Hinblick auf das unverändert große Wachstumspotenzial des Fahrradmarkts weiterhin als positiv eingeschätzt. Die Position unseres Unternehmens als Marktführer im Bereich des Zweiradeinzelhandels kann für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert gelten. Die bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 lässt für das Unternehmen auf Grund des krisengeprägten Umfelds insgesamt einen leichten Umsatzrückgang erwarten. Für 2024 erwarten wir bei einer gleichbleibenden Wareneinsatzquote und sinkenden operativen Kosten ein Betriebsergebnis, das über dem des Vorjahres liegt. Die Planungen für 2024 basieren auf Umsätzen und Ergebnissen, die in der zweiten Jahreshälfte 2023 erzielt wurden, sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheit kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen. Die prognostizierte gleichbleibende Umsatz wie 2022 konnte erreicht werden, ein gleichbleibendes operatives Ergebnis wie 2022 jedoch nicht. IV. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Risikomanagementsystem Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten ist das Unternehmen branchen- und ertragsorientierten sowie finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Ein Risikomanagementsystem zur Überwachung der Risiken aus der operativen Tätigkeit ist in Form von monatlichen Ergebnis- und Kostenträgerrechnungen sowie Kennzahlensystemen im Unternehmen implementiert. Ferner wird stetig der Markt beobachtet, daneben erfolgen mehrmalig im Jahr Niederlassungsleiter-Sitzungen. Wir gehen davon aus, dass das übliche Schadensrisiko durch verschiedene Versicherungen ausreichend abgedeckt ist. Branchenspezifische Risiken Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens hängt zunächst von der binnenwirtschaftlichen Konjunktur ab. Die deutsche Wirtschaft befand sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament bis zur Coronakrise. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist trotz dem im Jahr 2022 hinzugekommenen Ukraine-Konflikt weiterhin auf Rekordniveau bei allerdings steigenden Verbraucherpreisen. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung wegen der Ukrainekrise und der Neuverschuldung mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 Prozent (preisbereinigt, Prognose vom Herbst 2023). Wobei die Entwicklung im Fahrradeinzelhandel in den vergangenen Jahren grundsätzlich deutlich positiver verlief. Diverse Konkurrenten haben in der Phase der gestörten Lieferketten Mengen bestellt die über den tatsächlich von denen absetzbaren hinausgehen. Zum Teil in der Erwartung der Boom gehe weiter. Diese Unternehmen brauchen kurzfristige Kapitalrückflüsse um die Waren zu bezahlen. Daher ist auch für das Jahr 2024 mit deutlich größeren Rabattaktionen und einer anhaltenden Marktkonsolidierung zu rechnen. Angesichts der zunehmenden Verkehrsanteile der Radfahrer wird von der Regierung eine Forcierung des Ausbaus der Radwege in Deutschland gefordert. Die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile und Zubehörindustrie sieht wie der Zweiradhandel aus diesen Gründen positiv in die Zukunft, wenn gleich das Risiko im Warenlager aufgrund der immer schnelleren Weiterentwicklung der Zweiräder, insbesondere der E-Bikes weiter steigen wird. Ertragsorientierte Risiken Aufgrund unserer starken Marktposition gehen wir vor dem Hintergrund der positiven Branchenbeurteilung davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken trotz des härteren Preiswettbewerbs und Spannenverlusten in Teilbereichen insgesamt weiterhin beherrschbar bleiben. Der steigende Anteil der E-Bikes am Gesamtumsatz führt im Geschäftsbereich "Fahrräder" zu einer tendenziell niedrigeren Rohertragsquote. Die hierdurch jedoch zu erreichende Umsatzsteigerung führt andererseits in der Tendenz zu einer Verbesserung der Quote der Betriebskosten. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Hinblick auf die weiterhin stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten. Währungsrisiken bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist gut. Lieferantenrechnungen werden mit Skonto bezahlt. Sonstige Risiken Für unser Unternehmen sehen wir ansonsten neben den allgemeinen Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung im Einzelhandelssektor und der Branche keine speziellen Risiken. Die allgemeinen Risiken der Zweiradbranche liegen in einer zunehmenden Konzentration auf der Lieferantenseite und weiterer Produktionsverlagerung nach Fernost und der damit verbundenen Lieferkettenproblematik. Dies führt zu längeren Lieferzeiten und erhöhter Mittelbindung in steigenden Lagerbeständen. Das Erfordernis der frühen Vor-Order belastet in zunehmendem Maße die Liquidität der Unternehmen. Das hat umso mehr Bedeutung, als die Produkte, insbesondere durch die Ausweitung des E-Bike-Geschäfts immer hochwertiger und damit teurer werden und infolgedessen die Kapitalbindung in den Warenbeständen ständig zunimmt. Durch eine stetige Diversifizierung bei den Lieferanten verhindern wir in eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu kommen. Unsere Einkaufsgenossenschaft ZEG führt für uns die Überprüfung der meisten Lieferanten bezüglich deren Ausfallrisiko durch. Der Preiswettbewerb wird durch den Online-Handel und die noch andauernde Marktkonsolidierung aufgrund von Überbeständen weiter verschärft. Innovationen und die immer schnellere Produktentwicklung erfordern seitens des Handels eine sorgsame Überwachung und Kontrolle der Warenbestände, eine zielorientierte Einkaufspolitik und vorausschauende Finanzplanung. 4.2. Chancenbericht Durch ausgeprägte Service- und Dienstleistungsangebote, geschulte Verkäufer, die frühe Umsetzung neuer Trends und insbesondere die Gewährleistung eines attraktiven Preis-/Leistungsverhältnisses wird unser Unternehmen auch weiterhin der führende Ansprechpartner für die Kunden in unserem Einzugsbereich sein. Durch die in 2023 eingetretene und weiterhin anhaltende Marktkonsolidierung können sich aufgrund unserer vorausschauenden Finanzpolitik Übernahmemöglichkeiten von Konkurrenten ergeben. 4.3. Gesamtaussage Wir gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens sowohl im Hinblick auf die Umsatzerwartung als auch die Effektivität unserer unternehmerischen Aktivitäten aus. Die Finanzierung unseres laufenden Geschäfts sowie erforderlicher Investitionen wird auch zukünftig weitestgehend aus eigenen Mitteln möglich sein. 4.4. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie Veränderungen innerhalb der Zweiradbranche gehören. Das Unternehmen übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Zweirad-Center Stadler GmbH, Fürth für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt, die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern). Die erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für Anschaffungen von geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800 wurde im Wirtschaftsjahr das Wahlrecht der Sofortabschreibung gewählt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung erfolgt somit nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 2 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche der Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Betrag in Höhe von TEuro 2 (Vj. TEuro 11) für noch nicht vereinnahmte "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Der Betrag hat Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von TEuro 134 wurden gebildet für sonstige Rückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten ausreichende Beträge für den Personalbereich TEuro 80 (Vj. TEuro 67), Gewährleistungen TEuro 23 (Vj. TEuro 23), Abschluss- und Prüfungskosten TEuro 14 (Vj. TEuro 14), Kosten der Durchführung von Betriebsprüfungen TEuro 2 (Vj. TEuro 2), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEuro 3 (Vj. TEuro 3) sowie sonstige Rückstellungen TEuro 12 (Vj. TEuro 3). Angabe zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten entwickelten sich wie folgt:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen Euro 77.565,53 (Vorjahr: Euro 33.693,68) auf Steuern sowie Euro 0,00 (Vj. Euro 234,28) auf im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 841 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und rund TEuro 29,8 p.a. aus Leasingverträgen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren 43 Angestellte und 13 Arbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt damit 56 (Vj. 56). Darüberhinaus waren 8 Auszubildenede beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Helmut Stadler (Kaufmann, verstorben 09.04.2024), Herrn Peter Glötzl-Stadler (Kaufmann) und Frau Bärbel Stadler (Kauffrau) geführt. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils alleine. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe über die Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Nachtragsbericht Wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag war der Tod des Herrn Helmut Stadler, sowie die Nachwirkungen der weltweit auftretenden Corona-Wellen, die eine Verzögerung in den Lieferketten zur Folge hatten. Auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten auf die Wirtschaft. Insbesondere die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen führen zu deutlich höheren Inflationsraten. Das Bild, das der Abschluss zum Abschlusstichtag vermittelt, wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Ereignisse lagen bis zum Tag der Freigabe zur Veröffentlichung durch die Geschäftsführung nicht vor. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Fürth, den 28.10.2024 gez. Peter Glötzl-Stadler, Geschäftsführer gez. Bärbel Stadler, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zweirad-Center Stadler GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zweirad-Center Stadler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zweirad-Center Stadler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 6. Dezember 2024 AS Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andreas Sonnauer, Wirtschaftsprüfer |
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