BHM GmbH & Co. KG

71522 Backnang, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 727040
Eingetragen
16.12.2011

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

WMB Familien GmbH & Co. KG
Kommanditist
100.000 €

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WMB Familien GmbH & Co. KG

Backnang

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/22

A. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2021/22

Der Konzern der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, ist zum Geschäftsjahr 2021/2022 erstmals entstanden, sodass auch erstmals die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses bestand. Die WMB Familien GmbH & Co. KG ist durch Realteilungsvereinbarung vom 24.11.2021 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.09.2021 als Kommanditist aus der Mulfinger GmbH & Co. KG, Heilbronn gegen Abfindung ausgeschieden. Die Sachwertabfindung beinhaltete insbesondere die Kommanditbeteiligung an der BHM GmbH & Co. KG, Backnang. Die BHM GmbH & Co. KG wird mit ihren Tochtergesellschaften unverändert fortgeführt.

Die Tochtergesellschaften des WMB Konzern sind seit Jahrzehnten erfolgreich im Automobilhandel tätig. Die Tochtergesellschaften sind Vertragshändler der Marken BMW, BMW i, BMW Motorrad, MINI, OPEL, Renault und Dacia wie auch Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi.

Das Geschäftsjahr 2022 war insgesamt ein Jahr voller Herausforderungen für das öffentliche Leben sowie die Wirtschaft und damit für die Automobilbranche, was sich auch auf unseren Konzern ausgewirkt hat.

Von September 2021 bis August 2022 wurden in Deutschland insgesamt rund 2,96 Millionen Neuwagen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zugelassen. Die Besitzumschreibungen betrugen rund 6,7 Millionen Fahrzeuge.

Mit Stand vom 31.08.2022 wurden im laufenden Kalenderjahr 1.643.069 Neuwagen zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 177.520 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gebrauchtwagenbereich wechselten mit 4.565.302 Millionen rund 758.372 weniger Fahrzeuge den Besitzer.

Der Fokus der Hersteller in Deutschland lag in diesem Jahr deutlich auf der Teil-Elektrifizierung der Flotte, so wurden immer mehr Fahrzeuge mit einem vollelektrischen bzw. einem teilelektrischen Antrieb zugelassen. Dieser Trend war auch bei BMW und MINI zu sehen.

Wir haben weiterhin Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, sowie den Ukrainekrieg zu bewältigen. Als weitere Herausforderung stellt sich für uns die Liefersituation bezüglich Halbleiter dar. Hier wurden von den Herstellern unterschiedliche Wege bestritten. Sicher ist, dass uns das Thema Halbleiter auf jeden Fall im Geschäftsjahr 2022/23 noch beschäftigen wird. Trotz alledem gehen wir für das Geschäftsjahr 2022/23 bei Neuwagen und Besitzumschreibungen von einem gleichbleibenden Marktniveau aus.

Das erste Konzernergebnis nach teilweiser Ergebnisverwendung beläuft sich auf TEUR 1.847 im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Unsere Positionierung im Markt betrachten wir auch während Corona und der Halbleiterproblematik als gut und gefestigt. Ausgehend von dieser Marktpositionierung wurde ab dem Jahr 2013 die bereits geplante Expansion umgesetzt. Zuletzt wurde zum 01.01.2020 die Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Essingen, nochmals um eine weitere Betriebsstätte in Bopfingen erweitert und zu einem BMW Vollbetrieb mit Audi Service, VW Service sowie VW Nutzfahrzeug Service umgebaut.

2. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unseres Konzerns ist bedingt durch die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses unter Gegenüberstellung der Vorjahreswerte des Einzelabschlusses der Muttergesellschaft durch einen deutlichen Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 46.563 gekennzeichnet. Die größten Einzelposten sind die Vorräte (TEUR 22.246) sowie die Verbindlichkeiten (TEUR 30.850), was insbesondere aus der Bestandsfinanzierung resultiert.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten betrachten wir als stabil.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt bei einer Bilanzsumme von TEUR 54.822 28,9 %. Damit verfügt der Konzern über eine solide Eigenkapitalausstattung.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten, wobei die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ca. 7 % der Bilanzsumme betragen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 14,3% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegeben Zahlungsfristen beglichen.

Die Pensionsrückstellungen betragen 2,0 % der Bilanzsumme.

Unsere Ertragslage stellte sich im Geschäftsjahr 2021/22 über alle Bereiche durchweg positiv dar.

Mit einem Bruttogewinn von TEUR 30.517 und der sich dadurch ergebenden Bruttogewinnmarge von 15,6 % hat der Konzern vor dem Hintergrund des turbulenten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können.

Das Konzernbetriebsergebnis liegt mit TEUR 2.224 im erwarteten Bereich. Das Unternehmensergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 3.419. Die Eigenkapitalrendite vor Ertragsteuern erreichte 21,57 %.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Unsere Marktposition betrachten wir nach erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Das Markteinzugsgebiet um den Sitz des Unternehmens stellt ausreichend Marktpotential zur Verfügung. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten.

2. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Die Geschäftsfelder der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, und ihrer Tochtergesellschaften sind im Rahmen ihrer Aktivitäten und infolge der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, hinzuweisen.

Die Geschäftsprozesse könnten aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, wie z. B. Naturkatastrophen, gestört werden. Unterbrechungen im Rechenzentrum könnten die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigen oder sogar zum Erliegen bringen. Aufgrund zahlreicher Sicherheitsvorkehrungen haben IT-Risiken allerdings eine niedrigere Eintrittswahrscheinlichkeit.

Besondere Ausfallrisiken sind aufgrund einer breiten Kundenstruktur nicht zu erkennen. Eine Umsatzkonzentration auf wenige Kunden liegt nicht vor.

Der Erfolg des Unternehmens ist ganz wesentlich vom Know-how und der Einsatzbereitschaft seiner Mitarbeiter abhängig. Der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte nimmt in der Region und der Branche stetig zu. Zukünftig hängt der Erfolg weiterhin davon ab, in welchem Maße es gelingt, Fachpersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Die Berichtsgesellschaft berücksichtigt diese bestehenden Personalrisiken und fördert durch interne und externe Schulungsmaßnahmen gezielt die stetige Weiterentwicklung der Mitarbeiter und Auszubildenden. Es wird des Weiteren dauerhaft versucht, die ausgelernten Auszubildenden in unseren Betrieben zu übernehmen und entsprechend ihren kommenden Aufgaben zu fördern. Auch in der Krise haben wir kaum Fluktuationen zu verzeichnen und versuchen unser gut ausgebildetes Personal zu halten.

2. Spezieller Risikobericht

Unsere Geschäftsfelder sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen das Autohaus daran hindern, seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, mögliche Chancen des Unternehmens zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu sichern oder zu übertreffen.

Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt in unserer Verantwortung.

Die Produktqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung des Kunden beim Kauf von Pkw und Nutzfahrzeugen. Gleichzeitig nimmt die technische Komplexität infolge zusätzlicher Merkmale, unter anderem auch für die Erfüllung der vielfältigen Emissions-, Verbrauchs- und Sicherheitsvorschriften, weiter zu und erhöht die Gefahr der Fehleranfälligkeit der Fahrzeuge. Technische Probleme könnten zu Rückrufaktionen und Reparaturmaßnahmen führen oder sogar Neuentwicklungen notwendig machen. Darüber hinaus kann eine sich verschlechternde Produktqualität zu vermehrten Garantie- und Kulanzansprüchen führen.

Der Wettbewerb in der Automobilindustrie wird sich insgesamt auf dem jetzigen Niveau halten.

Unsere Hersteller sind für die zukünftig erforderlichen Technologien gerüstet. Notwendige Erneuerungen in der Modellpolitik sind geplant und werden eingeführt. Die Modellpolitik der von uns vertretenden Hersteller passt sich dieser Situation an, sodass wir von dieser Seite aus gut aufgestellt und mit unseren Herstellern auf dem richtigen Weg sind. Für unsere Mitarbeiter kümmern wir uns um entsprechende Schulungen, dass wir auch die Wartungen an diesen Fahrzeugen durchführen dürfen.

Risiken durch Schwerverkäuflichkeiten oder niedrigere Marktpreise im Bereich des Vorratsvermögens werden durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich der Konzern über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken und Herstellerbanken. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine durchaus konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei.

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich keine wesentliche Änderung in der Risikosituation. Von den beschriebenen Risiken kann potenziell eine Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Die Liquidität des Unternehmens ist gesichert.

3. Prognosebericht

Die Entwicklung unseres Unternehmens für das Geschäftsjahr 2022/23 beurteilen wir zunächst positiv und im Einklang mit unserer Unternehmensplanung.

Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklungen der Rohstoffknappheit und den Folgen des Ukrainekriegs und dem daraus variierenden Konsumentenverhalten, wird die Abgabe einer begründeten Prognose für das Geschäftsjahr 2022/23, insbesondere für den Fahrzeugbereich, erschwert

Die für das erste Geschäftsjahr des Konzerns getroffenen Prognosen trafen im Wesentlichen auf den Jahresverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres zu.

Unsere Gebrauchtwagenstrategie zum Thema Inzahlungnahme, Preisfindung und das Standtagemanagement wird grundsätzlich beibehalten. Zusätzlich erwarten wir durch weiteren gezielten Zukauf von Gebrauchtwagen eine positive Entwicklung in diesem Bereich.

Aufgrund der weiterhin unsicheren Situation in der Automobilbranche ist es uns nur unter Einschränkungen möglich, für das Jahr 2022/23 eine begründete Prognose abzugeben. Dennoch erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022/23 ein Ergebnis vor Gewinn-/Verlustabführung, das auf dem Niveau von 2021/22 liegt.

Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Unsere Geschäftspolitik wird darauf ausgerichtet sein die aktuelle Situation, die uns die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise beschert, zu meistern und die Kundenzufriedenheit weiter zu verbessern sowie eine bessere Marge im Service- und Teilebereich zu erwirtschaften.

Durch hohe Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter sind wir gut am Markt positioniert.

Insgesamt bewerten wir die Modellpaletten unserer Hersteller als sehr aktuell und gut strukturiert. Im neuen Geschäftsjahr 2022/23 wird BMW sehr interessante Modelle auf den Markt bringen. Der im November 2022 in den Markt eingeführte erste BMW i7 als vollelektrische Oberklasse Limousine läuft gut an. Weiterhin erscheint im Frühjahr 2023 der neue BMW iX1.

Für diese Fahrzeuge haben wir bereits entsprechende Auftragsbestände. Weitere LCI Maßnahmen verschiedener Modelle werden das Portfolio der Marke BMW weiter füllen und erfolgreich nach vorne tragen. Weitere spezielle Modelle wie der BMW M3 Touring werden das Portfolio der Marke BMW weiter füllen. Daneben wird planmäßig der Händlervertrag mit Opel im Geschäftsjahr 2022/2023 auslaufen.

C. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Backnang, Bopfingen, Crailsheim, Essingen, Giengen an der Brenz, Heidenheim, Ingelfingen, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall und Winnenden.

 

Backnang, den 14. Februar 2023

gez.

Ulrich Mulfinger

Klaus Mulfinger

Markus Mulfinger

Bettina Mulfinger

Konzernbilanz zum 31. August 2022

AKTIVA

31.08.2022 31.08.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
2. Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.744,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
20.744,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.869.753,23 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.305,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.363.116,77 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.875,46 0,00
13.287.050,46 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 5.554.163,12
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00
5.000,00 5.554.163,12
13.312.794,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 89.513,53 0,00
2. Unfertige Leistungen 127.818,31 0,00
3. Waren 22.670.671,41 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -641.372,75 0,00
22.246.630,50 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.792.102,66 12.733,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 0,00 2.601.318,63
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.325.421,50 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 3.759.789,01 (Vorjahr: EUR 0,00)
16.117.524,16 2.614.051,63
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.127.432,35 90.316,81
41.491.587,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.772,00 0,00
54.822.153,47 8.258.531,56

PASSIVA

31.08.2022 31.08.2021
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil der Komplementäre 0,00 3.605.666,52
II. Kapitalanteil der Kommanditisten 4.398.006,92 792.340,40
III. Rücklagen 1.148.339,64 0,00
IV. Bilanzgewinn 10.303.697,16 0,00
15.850.043,72 4.398.006,92
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 562.422,80 0,00
C. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 1.085.040,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 1.551.800,00 222.200,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.923.139,82 5.600,00
7.559.979,82 227.800,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.883.672,86 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 11.029.725,52 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 2.942.105,28 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: EUR 911.842,06 (Vorjahr: EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.851.586,85 695,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.851.586,85 (Vorjahr: EUR 695,03)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.432.769,53 3.611.695,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.432.769,53 (Vorjahr: EUR 3.611.695,66)
4. Stille Beteiligung 1.000.000,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: einem Jahr: EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.681.677,89 20.333,95
davon aus Steuern: EUR 628.569,87 (Vorjahr: EUR 19.558,01)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.148.132,64 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 1.533.545,25 (Vorjahr: EUR 0,00)
30.849.707,13 3.632.724,64
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
54.822.153,47 8.258.531,56

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. September 2021 bis 31. August 2022

2021 / 22 2020 / 21
1. Umsatzerlöse 195.381.322,58 548.020,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.242.268,09 0,00
196.623.590,67 548.020,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 159.251.760,21 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.324.202,71 0,00
161.575.962,92
4. Rohergebnis 35.047.627,75 548.020,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.406.295,44 0,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.760.081,63 0,00
- davon für Altersversorgung: EUR 45.819,10 (Vorjahr: EUR 0,00)
18.166.377,07
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.736.340,78 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.984.969,71 48.087,65
4.159.940,19 499.932,35
8. Erträge aus Beteiligungen 500,00 1.149.825,36
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 100,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.039,57 0,00
davon aus der Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 635.394,75 101.892,23
davon aus der Aufzinsung: EUR 21.590,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon an verbundene Unternehmen: EUR 112.684,90 (Vorjahr: EUR 101.892,23
601.755,18
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.194.581,10 82.200,00
davon aus latenten Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
13. Ergebnis nach Steuern 2.363.603,91 1.465.665,48
14. Sonstige Steuern 139.917,56 0,00
15. Jahresüberschuss vor teilweiser Ergebnisverwendung 2.223.686,35 1.465.665,48
16. Ergebnisanteil der Kommanditisten 376.548,52 1.465.665,48
17. Jahresüberschuss nach teilweiser Ergebnisverwendung 1.847.137,83 0,00
18. Gewinnvortrag 8.456.559,33 0,00
19. Bilanzgewinn 10.303.697,16 0,00

Anhang des Konzernabschlusses zum 31. August 2022

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag sowie zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen für das Geschäftsjahr 2021/2022 erstmals einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Da das die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschluss bedingende Mutter-Tochter-Verhältnis erst innerhalb des aktuellen Geschäftsjahres vom 01. September 2021 bis zum 31. August 2022 entstand, besteht keine Pflicht zur Angabe von Vorjahreszahlen im Konzernabschluss, weil der Konzern im Vorjahr noch nicht bestand. Insofern wurde die Möglichkeit zur Angabe der Vorjahreszahlen des Mutterunternehmens genutzt und als solches kenntlich gemacht. Es ist folglich zu berücksichtigen, dass der aktuelle Konzernabschluss zum 31. August 2022 nicht mit dem Vorjahr vergeichbar ist.

Die WMB Familien GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Backnang. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart innerhalb der Abteilung A unter der Nummer 729123 eingetragen.

Die Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zugunsten der Konzernbilanz oder der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt.

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag der Muttergesellschaft (31. August) erstellt, der auch mit denen aller Tochterunternehmen identisch ist.

Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens und der einbezogenen Tochterunternehmen sind einheitlich gegliedert, sodass eine Ergänzung der Gliederung des Konzernabschlusses nicht erforderlich ist.

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB sowie den §§ 308 und 309 HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung soweit dies dem tatsächlichen Wertverzehr entspricht. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Berichtsjahr sofort im vollem Umfang abgeschrieben und deren sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und ein- geschränkten Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines Zahlungsausfalls sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Berechnung von latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB i. V. m. § 298 HGB sowie auf steuerrechtlich bestehenden Verlustvorträgen.

Es wird jedoch das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB angewendet und auf die Aktivierung der aktiven latenten Steuern verzichtet. Differenzen, die nach § 306 HGB zu latenten Steuern führen, waren nicht zu verzeichnen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und es wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Absicherung von Zinsrisiken aus langfristigen Darlehen wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden nachstehend aufgeführte Positionen. Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente wurde nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt.

- Swap über nominal TEUR 2.100, Laufzeit bis 30.09.2035, (kongruent zu einem Darlehen) Marktwert TEUR -65.

Da die gesetzlichen Vorraussetzungen vorliegen, wird eine Bewertungseinheit i. S. d. § 254 HGB

(Mikro-Hedges) gebildet. Der Ausgleich der gegenwärtigen Zahlungsströme erfolgt über die Laufzeit der zugrunde liegenden Darlehen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit basiert auf der Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft.

2. Angaben zum Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis ergibt sich aus den §§ 294 bis 296 HGB und besteht neben der Muttergesellschaft aus folgenden Unternehmen:

Name und Sitz des Unternehmens Anteil am Kapital Konsolidierungsgrund
UKM Verwaltungs GmbH, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
BHM Verwaltung GmbH, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
BHM GmbH & Co. KG, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
dadurch mittelbar beteiligt an:
AWM Verwaltung GmbH, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Essingen 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
Autohaus Mulfinger GmbH, Schwäbisch Gmünd 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte
MCR Car Rent GmbH, Backnang 100,0 % Mehrheit der Stimmrechte

3. Angaben zur Konsolidierungsmethode

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Anwendung der Vorschriften der §§ 301 ff. Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 EGHGB und der §§ 308 ff. HGB nach der Buchwertmethode (Vollkonsolidierung). Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war grundsätzlich der Zeitpunkt der Grün- dung oder des Erwerbs der jeweiligen Tochtergesellschaften.

Für Erstkonsolidierungen ab dem Geltungszeitpunkt des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäßt den Vorschriften der §§ 301 Abs. 1 Nr. 1 und 308 ff. HGB nach der Neubewertungsmethode.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Von einer Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB abgesehen, da die Anschaffungskosten konzernintern weiterberechnet werden.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen. Die Verrechnung der Umsatzerlöse mit dem entsprechenden Materialaufwand ist aus technischen Gründen nicht ermittelbar und für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung. Allerdings wurden die Mieterträge und Mietaufwendungen des Konsolidierungskreises eliminiert. Konzerninterne Erträge aus Beteiligungen wurden eliminiert.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.09.2021
EUR
Veränderung Konsolidierungskreis
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.08.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 650.874,52 17.629,00 0,00 668.503,52
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 650.874,52 17.629,00 0,00 668.503,52
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.944.152,13 45.496,78 0,00 17.989.648,91
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 95.159,80 0,00 871,00 94.288,80
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 10.608.086,23 1.201.836,94 769.480,05 11.040.443,12
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 15.875,46 0,00 15.875,46
0,00 28.647.398,16 1.263.209,18 770.351,05 29.140.256,29
Finanzanlagen
Beteiligungen 5.554.163,12 0,00 0,00 5.554.163,12 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
5.554.163,12 5.000,00 0,00 5.554.163,12 5.000,00
5.554.163,12 29.303.272,68 1.280.838,18 6.324.514,17 29.813.759,81
Aufgelaufene Abschreibungen
01.09.2021
EUR
Veränderung Konsolidierungskreis
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.08.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 618.797,52 28.962,00 0,00 647.759,52
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 618.797,52 28.962,00 0,00 647.759,52
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.646.249,90 473.645,78 0,00 8.119.895,68
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 39.293,80 17.561,00 871,00 55.983,80
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.949.885,46 1.216.172,00 488.731,11 7.677.326,35
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 14.635.429,16 1.707.378,78 489.602,11 15.853.205,83
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 15.254.226,68 1.736.340,78 489.602,11 16.500.965,35
Nettobuchwert
31.08.2022
EUR
31.08.2021
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.744,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
20.744,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.869.753,23 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 38.305,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.363.116,77 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.875,46 0,00
13.287.050,46 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 5.554.163,12
Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00
5.000,00 5.554.163,12
13.312.794,46 5.554.163,12

Die eingezahlte und im Handelsregister eingetragene Hafteinlage der Kommanditisten beträgt EUR 1.000,00.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.456.559,33.

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ergibt sich aus der Konsolidierung zweier Tochterunternehmen, welche zu einem um den Unterschiedsbetrag vom Kapital der Tochterunternehmen differierenden Wert übertragen wurde. Der Ausweis erfolgt gemäß § 301 Abs. 3 HGB als gesonderter Bilanzposten nach dem Eigenkapital.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Anwendung der Projected Unit Credit Methode bzw. dem Teilwertverfahren ermittelt. Dem nach diesem Verfahren ermittelten Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 1,77 % bzw. 1.78 % zugrunde. Des Weiteren wurden Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. bzw. 5,0 % alle drei Jahre unterstellt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 50.518,00.

Auf welchen Differenzen bzw. Verlustvorträgen die latenten Steuern beruhen, zeigt folgende Übersicht:

Position Steuerbilanz 31.08.2022 EUR *) Handelsbilanz 31.08.2022 EUR *) Unterschied erfolgswirksam
EUR
aktive (+) passive (-) latente Steuern
EUR
Tochtergesellschaften
Körperschaften:
Sachanlagen 3.650.773,21 3.485.582,46 165.190,75 47.690,57
Finanzanlagen 2.538.219,20 2.523.871,20 14.348,00 4.142,27
Vorräte 23.332.521,92 22.246.630,50 1.085.891,42 313.496,85
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 29.670,00 17.772,00 11.898,00 3.434,95
Rückstellungen -5.848.043,08 -7.296.086,32 1.448.043,24 418.050,08
786.814,72
Personengesellschaften:
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 554.750,00 1.046.140,33 -491.390,33 -66.239,00
Summe 720.575,72

Saldo Steuerabgrenzung

(+ Aktivsaldo / - Passivsaldo)

*) + Aktivposten / - Passivposten

Es wurde für die Körperschaften ein unternehmensindividueller Steuersatz von 28,87 % zugrunde gelegt.

Für die Personengesellschaften wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 13,48 % zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: TEUR
Garantie und Kulanz 710
Personalkosten 2.525
DW-Leasingrückstellung 719
Unterlassene Instandhaltung 72
Sonstige 897
4.923

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 8.103 durch Sicherungsübereignungen und in Höhe von TEUR 1.464 durch Grundpfandrechte besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB ausschließlich zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, Leasing-, und Dienstleistungsverträgen betragen insgesamt TEUR 9.472.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus der Rückkaufverpflichtung im Rahmen von Fahrzeug-Leasinggeschäften und stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar (Restwerte **) :

TEUR
bis zu einem Jahr: 41.031
zwischen einem und fünf Jahren: 67.293
108.324

**) Für unsere BMW-Autohäuser ist anzunehmen, dass die Fahrzeuge nicht zu einem bei Vertragsabschluss vereinbarten Restwert anzukaufen sind, sondern zum DAT-Restwert im Zeitpunkt des Rückkaufes.

5. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:

TEUR
Fahrzeugbereich 158.687
Teilebereich 21.907
Kundendienstbereich 14.318
übrige Umsatzerlöse 469
195.381

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 815 Erträge aus dem nicht laufenden Geschäfts- verkehr enthalten, die aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 110), bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 23), der Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 26), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 373), Schadensersatz (TEUR 34) und übrigen Erträge aus nicht laufendem Geschäftsverkehr (TEUR 250) resultieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus dem nicht laufenden Geschäftsverkehr umfassen insbesondere die Zuführung zu Leasingrückkaufverpflichtungen (TEUR 2.199), Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 18), Forderungsausfälle (TEUR 48), die Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen (TEUR 117), Schadensfälle (TEUR 88) sowie übrige Aufwendungen (TEUR 95).

6. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung setzt sich aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderen kurzfristig fälligen Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, zusammen.

7. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer der Komplementärin der Muttergesellschaft, der UKM Verwaltungs GmbH, Backnang, mit einem Stammkapital von TEUR 25, waren im Geschäftsjahr:

Herr Klaus Mulfinger,

Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Herr Ulrich Mulfinger,

Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Herr Markus Mulfinger (seit 14.07.2022) ,

Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Frau Bettina Mulfinger (seit 14.07.2022) ,

Geschäftsführerin UKM Verwaltungs GmbH, Backnang

Die Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabea HGB unterbleibt in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Gemäß § 314 Nr. 9 HGB sind folgende Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers zu machen:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 146
Steuerberatungsleistungen 31
Sonstige Leistungen 5

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2021/22

durchschnittlich folgende Arbeitnehmer:
Angestellte 234
Arbeiter 91
325

Die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen.

Darüber hinaus sind folgende Tochterunternehmen gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen:

 

Backnang, den 14. Februar 2023

BHM GmbH & Co. KG, Backnang

gez.

Ulrich Mulfinger

Klaus Mulfinger

Markus Mulfinger

Bettina Mulfinger

Kapitalflussrechnung zum 31. August 2022

2021/22
TEUR
2020/21
TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 2.224 1.466
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.736 0
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 6.003 0
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -234 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -35.768 -12
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 12.333 -2
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -92 0
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 602 102
9. - Sonstige Beteiligungserträge 0 0
10. +/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 286 0
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.195 82
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -311 0
15. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) -12.026 1.636
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -18 0
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.269 0
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.263 0
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -170
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
26. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
27. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
28. + Erhaltene Zinsen 33 0
29. + Erhaltene Dividenden/Gewinnanteile 1 769
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) 22 599
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 1.148 0
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 14.884 0
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
38. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
39. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
40. - Gezahlte Zinsen -614 -102
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -377 -2.102
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 15.041 -2.204
44. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) 3.037 31
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 90 59
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 3.127 90
2021/22
TEUR
2020/21
TEUR
Kassenbestand 42 0
Guthaben bei Kreditinstituten 3.085 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 3.127 0
./. Kontokorrentkredite 0 0
./. Geldmarkt- und Währungskredite -2.969 0
./. Fahrzeugfinanzierungen -8.103 0
+/- unterwegs befindliche Gelder 510 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode inkl. kurzfr. fälliger Verbindlichkeiten -7.435 0
Kreditlinien insgesamt 44.550 0

 

Backnang, den 14. Februar 2023

gez.

Ulrich Mulfinger

Klaus Mulfinger

Markus Mulfinger

Bettina Mulfinger

Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Eigenkapitalspiegel 2020/21 Anfangsbestand
EK Veränderungen Konsolidierungskreis
Jahresüberschuss lfd. Jahr Entnahmen Ausschüttung
Kapitalanteil der Komplementäre 3.605.666,52
Kapitalanteil der Kommanditisten 792.340,40
Rücklagen 0,00
Gewinn/Verlustvortrag 0,00
Jahresüberschuss 1.465.665,48 -1.465.665,48
Eigenkapital 4.398.006,92 0,00 1.465.665,48 -1.465.665,48
Mutterunternehmen
Eigenkapitalspiegel 2020/21 sonst. Veränderung
Endbestand
Kapitalanteil der Komplementäre 3.605.666,52
Kapitalanteil der Kommanditisten 792.340,40
Rücklagen 0,00
Gewinn/Verlustvortrag 0,00
Jahresüberschuss 0,00
Eigenkapital 0,00 4.398.006,92
Mutterunternehmen
Eigenkapitalspiegel 2021/22 Anfangsbestand
EK Veränderungen Konsolidierungskreis
Jahresüberschuss lfd. Jahr Entnahmen Ausschüttung
Kapitalanteil der Komplementäre 3.605.666,52
Kapitalanteil der Kommanditisten 792.340,40
Rücklagen 0,00
Gewinn/Verlustvortrag 0,00 8.456.559,33
Jahresüberschuss 2.223.686,35 -376.548,52
Eigenkapital 4.398.006,92 8.456.559,33 2.223.686,35 -376.548,52
Mutterunternehmen
Eigenkapitalspiegel 2021/22 sonst. Veränderung
Endbestand
Kapitalanteil der Komplementäre -3.605.666,52 0,00
Kapitalanteil der Kommanditisten 3.605.666,52 4.398.006,92
Rücklagen 1.148.339,64 1.148.339,64
Gewinn/Verlustvortrag 8.456.559,33
Jahresüberschuss 1.847.137,83
Eigenkapital 1.148.339,64 15.850.043,72

 

Backnang, den 14. Februar 2023

gez.

Ulrich Mulfinger

Klaus Mulfinger

Markus Mulfinger

Bettina Mulfinger

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter

- falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 16. Februar 2023

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