BHM Verwaltung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WMB Familien GmbH & Co. KGBacknang
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/22A. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2021/22 Der Konzern der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, ist zum Geschäftsjahr 2021/2022 erstmals entstanden, sodass auch erstmals die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses bestand. Die WMB Familien GmbH & Co. KG ist durch Realteilungsvereinbarung vom 24.11.2021 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.09.2021 als Kommanditist aus der Mulfinger GmbH & Co. KG, Heilbronn gegen Abfindung ausgeschieden. Die Sachwertabfindung beinhaltete insbesondere die Kommanditbeteiligung an der BHM GmbH & Co. KG, Backnang. Die BHM GmbH & Co. KG wird mit ihren Tochtergesellschaften unverändert fortgeführt. Die Tochtergesellschaften des WMB Konzern sind seit Jahrzehnten erfolgreich im Automobilhandel tätig. Die Tochtergesellschaften sind Vertragshändler der Marken BMW, BMW i, BMW Motorrad, MINI, OPEL, Renault und Dacia wie auch Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi. Das Geschäftsjahr 2022 war insgesamt ein Jahr voller Herausforderungen für das öffentliche Leben sowie die Wirtschaft und damit für die Automobilbranche, was sich auch auf unseren Konzern ausgewirkt hat. Von September 2021 bis August 2022 wurden in Deutschland insgesamt rund 2,96 Millionen Neuwagen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zugelassen. Die Besitzumschreibungen betrugen rund 6,7 Millionen Fahrzeuge. Mit Stand vom 31.08.2022 wurden im laufenden Kalenderjahr 1.643.069 Neuwagen zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 177.520 Fahrzeugen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gebrauchtwagenbereich wechselten mit 4.565.302 Millionen rund 758.372 weniger Fahrzeuge den Besitzer. Der Fokus der Hersteller in Deutschland lag in diesem Jahr deutlich auf der Teil-Elektrifizierung der Flotte, so wurden immer mehr Fahrzeuge mit einem vollelektrischen bzw. einem teilelektrischen Antrieb zugelassen. Dieser Trend war auch bei BMW und MINI zu sehen. Wir haben weiterhin Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, sowie den Ukrainekrieg zu bewältigen. Als weitere Herausforderung stellt sich für uns die Liefersituation bezüglich Halbleiter dar. Hier wurden von den Herstellern unterschiedliche Wege bestritten. Sicher ist, dass uns das Thema Halbleiter auf jeden Fall im Geschäftsjahr 2022/23 noch beschäftigen wird. Trotz alledem gehen wir für das Geschäftsjahr 2022/23 bei Neuwagen und Besitzumschreibungen von einem gleichbleibenden Marktniveau aus. Das erste Konzernergebnis nach teilweiser Ergebnisverwendung beläuft sich auf TEUR 1.847 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Unsere Positionierung im Markt betrachten wir auch während Corona und der Halbleiterproblematik als gut und gefestigt. Ausgehend von dieser Marktpositionierung wurde ab dem Jahr 2013 die bereits geplante Expansion umgesetzt. Zuletzt wurde zum 01.01.2020 die Autohaus Walter Mulfinger GmbH, Essingen, nochmals um eine weitere Betriebsstätte in Bopfingen erweitert und zu einem BMW Vollbetrieb mit Audi Service, VW Service sowie VW Nutzfahrzeug Service umgebaut. 2. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unseres Konzerns ist bedingt durch die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses unter Gegenüberstellung der Vorjahreswerte des Einzelabschlusses der Muttergesellschaft durch einen deutlichen Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 46.563 gekennzeichnet. Die größten Einzelposten sind die Vorräte (TEUR 22.246) sowie die Verbindlichkeiten (TEUR 30.850), was insbesondere aus der Bestandsfinanzierung resultiert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten betrachten wir als stabil. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt bei einer Bilanzsumme von TEUR 54.822 28,9 %. Damit verfügt der Konzern über eine solide Eigenkapitalausstattung. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten, wobei die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ca. 7 % der Bilanzsumme betragen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 14,3% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegeben Zahlungsfristen beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 2,0 % der Bilanzsumme. Unsere Ertragslage stellte sich im Geschäftsjahr 2021/22 über alle Bereiche durchweg positiv dar. Mit einem Bruttogewinn von TEUR 30.517 und der sich dadurch ergebenden Bruttogewinnmarge von 15,6 % hat der Konzern vor dem Hintergrund des turbulenten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Das Konzernbetriebsergebnis liegt mit TEUR 2.224 im erwarteten Bereich. Das Unternehmensergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 3.419. Die Eigenkapitalrendite vor Ertragsteuern erreichte 21,57 %. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Unsere Marktposition betrachten wir nach erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Das Markteinzugsgebiet um den Sitz des Unternehmens stellt ausreichend Marktpotential zur Verfügung. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. 2. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Geschäftsfelder der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, und ihrer Tochtergesellschaften sind im Rahmen ihrer Aktivitäten und infolge der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, hinzuweisen. Die Geschäftsprozesse könnten aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, wie z. B. Naturkatastrophen, gestört werden. Unterbrechungen im Rechenzentrum könnten die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigen oder sogar zum Erliegen bringen. Aufgrund zahlreicher Sicherheitsvorkehrungen haben IT-Risiken allerdings eine niedrigere Eintrittswahrscheinlichkeit. Besondere Ausfallrisiken sind aufgrund einer breiten Kundenstruktur nicht zu erkennen. Eine Umsatzkonzentration auf wenige Kunden liegt nicht vor. Der Erfolg des Unternehmens ist ganz wesentlich vom Know-how und der Einsatzbereitschaft seiner Mitarbeiter abhängig. Der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte nimmt in der Region und der Branche stetig zu. Zukünftig hängt der Erfolg weiterhin davon ab, in welchem Maße es gelingt, Fachpersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Die Berichtsgesellschaft berücksichtigt diese bestehenden Personalrisiken und fördert durch interne und externe Schulungsmaßnahmen gezielt die stetige Weiterentwicklung der Mitarbeiter und Auszubildenden. Es wird des Weiteren dauerhaft versucht, die ausgelernten Auszubildenden in unseren Betrieben zu übernehmen und entsprechend ihren kommenden Aufgaben zu fördern. Auch in der Krise haben wir kaum Fluktuationen zu verzeichnen und versuchen unser gut ausgebildetes Personal zu halten. 2. Spezieller Risikobericht Unsere Geschäftsfelder sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen das Autohaus daran hindern, seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, mögliche Chancen des Unternehmens zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu sichern oder zu übertreffen. Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt in unserer Verantwortung. Die Produktqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung des Kunden beim Kauf von Pkw und Nutzfahrzeugen. Gleichzeitig nimmt die technische Komplexität infolge zusätzlicher Merkmale, unter anderem auch für die Erfüllung der vielfältigen Emissions-, Verbrauchs- und Sicherheitsvorschriften, weiter zu und erhöht die Gefahr der Fehleranfälligkeit der Fahrzeuge. Technische Probleme könnten zu Rückrufaktionen und Reparaturmaßnahmen führen oder sogar Neuentwicklungen notwendig machen. Darüber hinaus kann eine sich verschlechternde Produktqualität zu vermehrten Garantie- und Kulanzansprüchen führen. Der Wettbewerb in der Automobilindustrie wird sich insgesamt auf dem jetzigen Niveau halten. Unsere Hersteller sind für die zukünftig erforderlichen Technologien gerüstet. Notwendige Erneuerungen in der Modellpolitik sind geplant und werden eingeführt. Die Modellpolitik der von uns vertretenden Hersteller passt sich dieser Situation an, sodass wir von dieser Seite aus gut aufgestellt und mit unseren Herstellern auf dem richtigen Weg sind. Für unsere Mitarbeiter kümmern wir uns um entsprechende Schulungen, dass wir auch die Wartungen an diesen Fahrzeugen durchführen dürfen. Risiken durch Schwerverkäuflichkeiten oder niedrigere Marktpreise im Bereich des Vorratsvermögens werden durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich der Konzern über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken und Herstellerbanken. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine durchaus konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich keine wesentliche Änderung in der Risikosituation. Von den beschriebenen Risiken kann potenziell eine Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Die Liquidität des Unternehmens ist gesichert. 3. Prognosebericht Die Entwicklung unseres Unternehmens für das Geschäftsjahr 2022/23 beurteilen wir zunächst positiv und im Einklang mit unserer Unternehmensplanung. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklungen der Rohstoffknappheit und den Folgen des Ukrainekriegs und dem daraus variierenden Konsumentenverhalten, wird die Abgabe einer begründeten Prognose für das Geschäftsjahr 2022/23, insbesondere für den Fahrzeugbereich, erschwert Die für das erste Geschäftsjahr des Konzerns getroffenen Prognosen trafen im Wesentlichen auf den Jahresverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres zu. Unsere Gebrauchtwagenstrategie zum Thema Inzahlungnahme, Preisfindung und das Standtagemanagement wird grundsätzlich beibehalten. Zusätzlich erwarten wir durch weiteren gezielten Zukauf von Gebrauchtwagen eine positive Entwicklung in diesem Bereich. Aufgrund der weiterhin unsicheren Situation in der Automobilbranche ist es uns nur unter Einschränkungen möglich, für das Jahr 2022/23 eine begründete Prognose abzugeben. Dennoch erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022/23 ein Ergebnis vor Gewinn-/Verlustabführung, das auf dem Niveau von 2021/22 liegt. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Unsere Geschäftspolitik wird darauf ausgerichtet sein die aktuelle Situation, die uns die durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Energiekrise beschert, zu meistern und die Kundenzufriedenheit weiter zu verbessern sowie eine bessere Marge im Service- und Teilebereich zu erwirtschaften. Durch hohe Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter sind wir gut am Markt positioniert. Insgesamt bewerten wir die Modellpaletten unserer Hersteller als sehr aktuell und gut strukturiert. Im neuen Geschäftsjahr 2022/23 wird BMW sehr interessante Modelle auf den Markt bringen. Der im November 2022 in den Markt eingeführte erste BMW i7 als vollelektrische Oberklasse Limousine läuft gut an. Weiterhin erscheint im Frühjahr 2023 der neue BMW iX1. Für diese Fahrzeuge haben wir bereits entsprechende Auftragsbestände. Weitere LCI Maßnahmen verschiedener Modelle werden das Portfolio der Marke BMW weiter füllen und erfolgreich nach vorne tragen. Weitere spezielle Modelle wie der BMW M3 Touring werden das Portfolio der Marke BMW weiter füllen. Daneben wird planmäßig der Händlervertrag mit Opel im Geschäftsjahr 2022/2023 auslaufen. C. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Backnang, Bopfingen, Crailsheim, Essingen, Giengen an der Brenz, Heidenheim, Ingelfingen, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall und Winnenden.
Backnang, den 14. Februar 2023 gez. Ulrich Mulfinger Klaus Mulfinger Markus Mulfinger Bettina Mulfinger Konzernbilanz zum 31. August 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. September 2021 bis 31. August 2022
Anhang des Konzernabschlusses zum 31. August 20221. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag sowie zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen für das Geschäftsjahr 2021/2022 erstmals einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Da das die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschluss bedingende Mutter-Tochter-Verhältnis erst innerhalb des aktuellen Geschäftsjahres vom 01. September 2021 bis zum 31. August 2022 entstand, besteht keine Pflicht zur Angabe von Vorjahreszahlen im Konzernabschluss, weil der Konzern im Vorjahr noch nicht bestand. Insofern wurde die Möglichkeit zur Angabe der Vorjahreszahlen des Mutterunternehmens genutzt und als solches kenntlich gemacht. Es ist folglich zu berücksichtigen, dass der aktuelle Konzernabschluss zum 31. August 2022 nicht mit dem Vorjahr vergeichbar ist. Die WMB Familien GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Backnang. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart innerhalb der Abteilung A unter der Nummer 729123 eingetragen. Die Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zugunsten der Konzernbilanz oder der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag der Muttergesellschaft (31. August) erstellt, der auch mit denen aller Tochterunternehmen identisch ist. Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens und der einbezogenen Tochterunternehmen sind einheitlich gegliedert, sodass eine Ergänzung der Gliederung des Konzernabschlusses nicht erforderlich ist. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB sowie den §§ 308 und 309 HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung soweit dies dem tatsächlichen Wertverzehr entspricht. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Berichtsjahr sofort im vollem Umfang abgeschrieben und deren sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und ein- geschränkten Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines Zahlungsausfalls sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung von latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB i. V. m. § 298 HGB sowie auf steuerrechtlich bestehenden Verlustvorträgen. Es wird jedoch das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB angewendet und auf die Aktivierung der aktiven latenten Steuern verzichtet. Differenzen, die nach § 306 HGB zu latenten Steuern führen, waren nicht zu verzeichnen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und es wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Absicherung von Zinsrisiken aus langfristigen Darlehen wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden nachstehend aufgeführte Positionen. Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente wurde nach der Mark-to-Market-Methode ermittelt. - Swap über nominal TEUR 2.100, Laufzeit bis 30.09.2035, (kongruent zu einem Darlehen) Marktwert TEUR -65. Da die gesetzlichen Vorraussetzungen vorliegen, wird eine Bewertungseinheit i. S. d. § 254 HGB (Mikro-Hedges) gebildet. Der Ausgleich der gegenwärtigen Zahlungsströme erfolgt über die Laufzeit der zugrunde liegenden Darlehen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit basiert auf der Übereinstimmung der Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis ergibt sich aus den §§ 294 bis 296 HGB und besteht neben der Muttergesellschaft aus folgenden Unternehmen:
3. Angaben zur Konsolidierungsmethode Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Anwendung der Vorschriften der §§ 301 ff. Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 EGHGB und der §§ 308 ff. HGB nach der Buchwertmethode (Vollkonsolidierung). Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war grundsätzlich der Zeitpunkt der Grün- dung oder des Erwerbs der jeweiligen Tochtergesellschaften. Für Erstkonsolidierungen ab dem Geltungszeitpunkt des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäßt den Vorschriften der §§ 301 Abs. 1 Nr. 1 und 308 ff. HGB nach der Neubewertungsmethode. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Von einer Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB abgesehen, da die Anschaffungskosten konzernintern weiterberechnet werden. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen. Die Verrechnung der Umsatzerlöse mit dem entsprechenden Materialaufwand ist aus technischen Gründen nicht ermittelbar und für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung. Allerdings wurden die Mieterträge und Mietaufwendungen des Konsolidierungskreises eliminiert. Konzerninterne Erträge aus Beteiligungen wurden eliminiert. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Die eingezahlte und im Handelsregister eingetragene Hafteinlage der Kommanditisten beträgt EUR 1.000,00. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.456.559,33. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ergibt sich aus der Konsolidierung zweier Tochterunternehmen, welche zu einem um den Unterschiedsbetrag vom Kapital der Tochterunternehmen differierenden Wert übertragen wurde. Der Ausweis erfolgt gemäß § 301 Abs. 3 HGB als gesonderter Bilanzposten nach dem Eigenkapital. Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Anwendung der Projected Unit Credit Methode bzw. dem Teilwertverfahren ermittelt. Dem nach diesem Verfahren ermittelten Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, liegt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 1,77 % bzw. 1.78 % zugrunde. Des Weiteren wurden Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. bzw. 5,0 % alle drei Jahre unterstellt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 50.518,00. Auf welchen Differenzen bzw. Verlustvorträgen die latenten Steuern beruhen, zeigt folgende Übersicht:
Saldo Steuerabgrenzung (+ Aktivsaldo / - Passivsaldo) *) + Aktivposten / - Passivposten Es wurde für die Körperschaften ein unternehmensindividueller Steuersatz von 28,87 % zugrunde gelegt. Für die Personengesellschaften wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 13,48 % zugrunde gelegt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 8.103 durch Sicherungsübereignungen und in Höhe von TEUR 1.464 durch Grundpfandrechte besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB ausschließlich zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, Leasing-, und Dienstleistungsverträgen betragen insgesamt TEUR 9.472. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus der Rückkaufverpflichtung im Rahmen von Fahrzeug-Leasinggeschäften und stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar (Restwerte **) :
**) Für unsere BMW-Autohäuser ist anzunehmen, dass die Fahrzeuge nicht zu einem bei Vertragsabschluss vereinbarten Restwert anzukaufen sind, sondern zum DAT-Restwert im Zeitpunkt des Rückkaufes. 5. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 815 Erträge aus dem nicht laufenden Geschäfts- verkehr enthalten, die aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 110), bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 23), der Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen (TEUR 26), der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 373), Schadensersatz (TEUR 34) und übrigen Erträge aus nicht laufendem Geschäftsverkehr (TEUR 250) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus dem nicht laufenden Geschäftsverkehr umfassen insbesondere die Zuführung zu Leasingrückkaufverpflichtungen (TEUR 2.199), Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 18), Forderungsausfälle (TEUR 48), die Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen (TEUR 117), Schadensfälle (TEUR 88) sowie übrige Aufwendungen (TEUR 95). 6. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung setzt sich aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderen kurzfristig fälligen Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, zusammen. 7. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer der Komplementärin der Muttergesellschaft, der UKM Verwaltungs GmbH, Backnang, mit einem Stammkapital von TEUR 25, waren im Geschäftsjahr: Herr Klaus Mulfinger, Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Herr Ulrich Mulfinger, Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Herr Markus Mulfinger (seit 14.07.2022) , Geschäftsführer UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Frau Bettina Mulfinger (seit 14.07.2022) , Geschäftsführerin UKM Verwaltungs GmbH, Backnang Die Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabea HGB unterbleibt in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Gemäß § 314 Nr. 9 HGB sind folgende Angaben über das Gesamthonorar des Abschlussprüfers zu machen:
Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2021/22
Die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen. Darüber hinaus sind folgende Tochterunternehmen gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften offen zu legen:
Backnang, den 14. Februar 2023 BHM GmbH & Co. KG, Backnang gez. Ulrich Mulfinger Klaus Mulfinger Markus Mulfinger Bettina Mulfinger Kapitalflussrechnung zum 31. August 2022
Backnang, den 14. Februar 2023 gez. Ulrich Mulfinger Klaus Mulfinger Markus Mulfinger Bettina Mulfinger Eigenkapitalspiegel
Backnang, den 14. Februar 2023 gez. Ulrich Mulfinger Klaus Mulfinger Markus Mulfinger Bettina Mulfinger Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WMB Familien GmbH & Co. KG, Backnang, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 16. Februar 2023 Prüfungs-
und Treuhand GmbH
A. Becker, Wirtschaftsprüfer J. Kohler, Wirtschaftsprüfer |
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