BCG Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pending System GmbH & Co. KGWaldershofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind Hersteller von Fahrrädern der Marke Cube. Das Portfolio umfasst Mountainbikes, Rennräder, Trekkingräder, Elektrofahrräder s.g. Pedelecs, Lastenräder und Kinderfahrräder. Wir vertreiben in den Ländern Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Spanien und Norwegen direkt über den Fahrradfachhandel. In Europa und darüber hinaus haben wir Vertriebspartner. 2. Forschung und Entwicklung Die Fahrräder der Marke Cube werden in Waldershof entwickelt. Darüber hinaus werden die Fahrräder in einem eigenen zertifizierten Prüflabor getestet. Neben den Fahrrädern wird ein umfassendes Zubehörprogramm unter der Marke Cube angeboten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 wurden 4,60 Mio. Fahrräder und E-Bikes verkauft. Das bedeutet einen Rückgang der Gesamtstückzahl um 0,1 Mio. Räder und ein Plus von 0,3 Mio. gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019. (Angaben ZIV). Der E-Bike Anteil beträgt dabei 48 % in Summe 2,2 Mio. verkaufte Räder. Der Durchschnittspreis der in Deutschland verkauften Fahrräder stieg weiterhin auf 1.602 € (VJ: 1.395 €). Das zunehmende Angebot an Jobrädern unterstützt die Entwicklung hin zu hochwertigen E-Bikes. Das Geschäftsjahr 2022/2023 endet mit dem Bilanzstichtag 30.06.2023. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf konnte sich überproportional zum Branchenverlauf entwickeln. Im Jahresvergleich konnte eine Steigerung des Umsatzes um +39,9 % erzielt werden. Das Gesamtvolumen ist im gleichen Zeitraum um +17 % gestiegen. Der E-Bike Anteil stieg um +3 % auf 47 % des Gesamtvolumens. Das Segment der sportlichen E-Bikes als Mountainbike ist anhaltend gut nachgefragt. Das gesamte Produktportfolio wurde aktualisiert und konnte frühzeitig am Markt präsentiert werden. Mit dem Beginn des Berichtsjahres im Juli 2022 konnten wir der hohen Nachfrage mit einer sehr hohen Produktion und Auslieferung nachkommen. Trotz der allgemein bekannten Probleme wie Personalverfügbarkeit oder Lieferkettenverzögerungen konnten die Ziele übertroffen werden. Der Personalstand hat sich um +8 MA auf 211 MA erhöht. Das erzielte Ergebnis liegt aufgrund der guten Umsatzentwicklung deutlich über Vorjahr. 3. Lage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann an der vorliegenden Kennzahlentwicklung gemessen werden: Umsatz: 1.626 Mio.€ Vorjahr 1.162 Mio.€ Eigenkapitalanteil: 9,9 % Vorjahr 17,6 % Umsatzrendite: 0,7 % Vorjahr 0,9 % Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf Grund der Umsatzsteigerung von 47,9 Mio. € auf 105,2 Mio. €. Gleichzeitig erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 23,4 Mio. € auf 94,7 Mio. € Der Cash-Flow erhöhte sich zum Vorjahr um 1,9 Mio. €. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit sichergestellt und wird von der Unternehmensleitung als gut eingeschätzt. Es werden keine Engpässe erwartet und es wird erwartet, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei der Unternehmenssteuerung legen wir die Kennzahl Umsatzrendite zugrunde. Der Rückgang der Umsatzrendite auf 0,7 % ist hauptsächlich den verstärkten Werbe- und Sponsoringaktivitäten zuzuschreiben. Das EBIT lag mit 15,0 Mio. € deutlich über dem Vorjahresergebnis von 11,8 Mio. €. Die verkauften Stückzahlen erhöhten sich insgesamt um 17 % zum Vorjahr. Der Anteil der verkauften E-Bikes stieg um 3 % und beträgt nun 47 %. Zum 30.06.2023 beschäftigte die Gesellschaft 211 Mitarbeiter (VJ: 203). Im weiteren beruflichen Leben bilden wir unsere Mitarbeiter fachlich, arbeitstechnisch und in den Sozialkompetenzen weiter aus. Schließlich führen wir regelmäßig integrative Veranstaltungen für unsere Mitarbeiter durch, um das Selbstverständnis für das Unternehmen zu stärken. IV. Gesamtaussage Die positive Entwicklung des Unternehmens hat sich fortgesetzt. Die Geschäftsentwicklung und die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Geschäftsjahresende werden unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse als sehr positiv und solide beurteilt. V. Prognosebericht Die Umsatzziele für 2023 konnten vollumfänglich erreicht und sogar übertroffen werden. Somit hat auch das Modelljahr 2023 unsere Marke in seiner Marktposition gestärkt. Trotz allgemeiner Kaufzurückhaltung zeigt sich der Fahrradmarkt auch aktuell sehr stabil. Daher rechnen wir trotz allem mit einem weiterhin positiven Marktumfeld für unsere Produkte. Mit der neuen Wertschätzung der Fahrräder und E-Bikes sind Innovationen bei Produkten, Komponenten und Design zentrale Treiber für einen weiter wachsenden Markt. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir weiterhin ein herausforderndes Marktumfeld. Aufgrund von Angebotsüberhängen am Fahrradmarkt und damit einhergehenden Rabattaktionen vieler Hersteller prognostizieren wir für 2024 einen leichten Umsatzrückgang bei gleichbleibender Rentabilität. VI. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Der Fahrradverkauf unterliegt starken saisonalen Schwankungen. Diese können wetterbedingt noch verstärkt werden. Die hohe Nachfrage und weltweiten Lieferkettenprobleme führen in allen Bereichen zu Herausforderungen in der Beschaffung von benötigten Komponenten. Das Risiko liegt darin das benötigte Material rechtzeitig zu bekommen, um Produktions- und Lieferengpässe zu vermeiden. Ertragsorientierte Risiken: Die Produkte werden auf Basis verhandelter Einkaufspreise für die Komponenten kalkuliert. Grundlage hierfür sind vereinbarte Preise und Kapazitäten mit den dafür notwendigen Lieferanten. Zur Risikoreduzierung, speziell im E-Bike, werden weitere Lieferanten in das Portfolio aufgenommen. Aufgrund der höheren Anforderungen, welche durch E-Bikes an die Lieferanten gestellt werden, besteht das Risiko der rechtzeitigen Verfügbarkeiten von Rahmen oder Antriebskomponenten. Die Entspannung an den Liefermärkten in Verbindung mit einem hohen Bestellvolumen der Fahrradhersteller führt zu einer massiven Ausweitung des Angebots am Fahrradmarkt. Auch wenn die Marke Cube weiterhin stark gesucht ist, können wir uns dem nicht gänzlich entziehen. Es könnte daher sein, dass zukünftig absatzunterstützende Preisanpassungen vorgenommen werden müssen. Politische Risiken in den jeweiligen Produktionsländern gibt es und werden zunehmend schwierig in der Einschätzung. Aufgrund der EU-Bestimmungen wurden zur Unterstützung der Fahrradproduktion in Europa Zollaussetzungen oder Zollkontingente für bestimmte Komponenten eingeführt. Dies soll den steigenden Importen von fertigen Fahrrädern in die EU entgegenwirken. Die zollrechtlichen Auflagen hierfür sind jedoch sehr hoch. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die notwendige Kapitalbeschaffung für die Finanzierung der Lagerbestände an Komponenten und Fertigrädern ist durch ausreichend zugesicherte Kreditlinien und eigene Finanzmittel sichergestellt. Diese werden auf Basis der jährlichen Planung überprüft. Wir erwarten einen Abbau von Lagerbeständen durch Normalisierung in den Lieferketten. Unsere Kunden verfügen derzeit größtenteils über eine hohe Liquidität. Aufgrund des sich insbesondere in Europa eintrübenden Konsumklimas arbeiten wir weiterhin mit kurzen Zahlungszielen. Bislang konnten mit den Kreditversicherungsgesellschaften ausreichende Kreditlimits ausgereicht werden, so dass das Ausfallrisiko für Forderungen klein bleibt. 2. Chancenbericht In einem sich verändernden Marktumfeld bestehen für Cube gute Wachstumschancen. E-Bikes werden weiterhin das Geschäft dominieren. Hier sehen wir die Fachhandelsstrategie als erfolgversprechend an. Die Produktpalette der Cube Bikes wird weiter ausgebaut und ergänzt. Das enge partnerschaftliche Verhältnis mit unseren Kunden, die Markenbindung und die Unterstützung in der Zusammenarbeit bilden nach wie vor die Basis für die Zukunft.
Waldershof, 27. September 2023 Andreas Foti, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Pending System GmbH & Co. KG, Waldershof, Handelsregister HRA 1369, Registergericht Weiden wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Gliederung und DarstellungDie Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die formelle Stetigkeit für Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses nach § 265 Abs. 1 HGB, die Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB, die Angabe- und Begründungspflichten nach § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB für Abweichungen bei Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sowie die Anpassung der Vorjahreszahlen für einen Zeitvergleich wurden beachtet. Erläuterungenzur Bilanzierung und BewertungDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung handelsrechtlicher Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen, sowie die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren berücksichtigt. Beim Sachanlagevermögen wurden Nutzungsdauern von 1 bis 15 Jahren ermittelt; für unbewegliche Vermögensgegenstände bis zu 20 Jahren. IT-Ausstattungen werden analog der steuerrechtlichen Regelungen innerhalb eines Jahres abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250 € bis 1000 € werden analog steuerlicher Regelungen (§ 6 Abs. 2 EStG) sofort gewinnmindernd abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Umlaufvermögen Bei den zu Nominalwerten bewerteten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Wertansätze der Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung (notwendiger Erfüllungsbetrag). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungForderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die antizipativen Forderungen betragen 130.012,30 €, Vorjahr 8.525,55 €. Eigenkapital scroll
Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. scroll
Es wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 11,9% zugrunde gelegt. Es bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von 413.483,52 €, die auf aktive latente Steuern entfallen. Rückstellungen scroll
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. scroll
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte besichert sind. Aufgliederung der Umsatzerlöse scroll
ErgebnisverwendungDie Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses. Das Jahresergebnis soll dem Gesellschafter-Darlehen gutgeschrieben werden. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt: scroll
Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Person geführt: - Pending System GmbH vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Andreas Foti, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH) Es wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt: scroll
Honorar Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer zu erwartende und gebuchte Gesamthonorar in Höhe von € 13.500,00 entfällt voll auf Abschlussprüfungsleistungen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten Angaben über persönlich haftende Gesellschafter Nachfolgend werden gemäß § 285 Nr. 15 HGB alle Gesellschaften ausgewiesen, die persönlich haftende Gesellschafter der Pending System GmbH & Co. KG sind: scroll
Angaben betreffend die Gesellschafter Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB): scroll
Waldershof, 27. September 2023 Andreas Foti, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pending System GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pending System GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pending System GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wunsiedel, den 14. März 2024 Bauer Audit GmbH Dipl.-Kfm. Bernhard Bauer, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)scroll
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Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.7.2024. |
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