Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 3682
Eingetragen
21.3.1968
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von Erzeugnissen für die Herstellung und Behandlung von Oberflächen jeder Art. Hierin eingeschlossen sind alle für diesen Zweck erforderlichen Maßnahmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Erzeugnisse gleicher oder ähnlicher Art herzustellen, zu erwerben und zu vertreiben. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen sowie sämtliche einschlägigen Geschäfte betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern. Die Gesellschaft darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katharina Haack
seit 15.7.2021
Geschäftsführer
Tim Patrick Meier
seit 30.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
K******** H****
20.00%
S******** H****
20.00%
J**** S****
20.00%

Gesellschafter

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

K******** H****
5.150 €
20.00%
S******** H****
5.150 €
20.00%
J**** S****
5.150 €
20.00%
H**** M****
5.150 €
20.00%
G****** K********
10.300 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KNEHO-LACKE GmbH

Horn-Bad Meinberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KNEHO-LACKE GMBH, HORN-BAD MEINBERG

1. Grundlagen des Unternehmens

KNEHO-LACKE GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit einer langen Erfahrung in der Herstellung von Materialien zur Oberflächenveredelung von Hölzern, Holzwerkstoffen usw.

Die Ursprünge des Unternehmens liegen in einer 1936 gegründeten Personengesellschaft zur Herstellung von knetbarem Holz (Holzkitt).

Mit einer über 80-jährigen Erfahrung ist der Gegenstand des Unternehmens heute die Produktion von Erzeugnissen zur Herstellung und Behandlung von Oberflächen jederart. Neben dem Traditionsprodukt Holzkitt in allen modernen Varianten werden Beizen, lösemittelhaltige und wasserverdünnbare Lacksysteme, strahlenhärtende Beschichtungen und Spezialbeschichtungen vornehmlich für die industrielle Holzoberflächenbeschichtung entwickelt, produziert und weltweit vertrieben. Zusätzlich werden Spezialentwicklungen und Auftragsfertigungen durchgeführt. Hier bildete sich in den letzten Jahren ein weiterer Produktionsschwerpunkt in der Herstellung von UV-Produkten für die grafische und die Druck-Industrie.

In den letzten Jahren wurde die Produktion von lösemittelbasierten Lacken gezielt minimiert zugunsten umweltfreundlicherer Systeme. Umsatzverluste werden dabei bewusst in Kauf genommen. Bei Kunden, die man weiterhin mit anderen Lacksystemen bedienen möchte, werden lösemittelhaltige Lacksysteme als Handelsware von insgesamt drei Lieferanten zugekauft.

Die rumänische Tochtergesellschaft bedient seit 20 Jahren schwerpunktmäßig den rumänischen Markt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen für die deutsche Farben- und Lackindustrie

Das Jahr 2023 war geprägt von einer immer weiter nachlassenden Nachfrage über alle Branchen/Bereiche hinweg. Die Schwierigkeiten in den Lieferketten waren 2023 auf Grund der geringen Nachfrage nicht mehr vorhanden. Die Preise von Vorprodukten blieben im ersten Halbjahr auf dem sehr hohen Vorjahresniveau, fingen in der zweiten Jahreshälfte jedoch langsam an zu sinken. Zum zweiten Mal in Folge verzeichnete die Weltwirtschaft ein geringeres Wirtschaftswachstum als im Jahr zuvor. Die Weltwirtschaft verzeichnete lediglich ein BIP-Wachstum von 3,0 %. Im Euroraum stagnierte das Wirtschaftswachstum mit einem mittlerem BIPWachstum von 0,4 %. Deutschland war von der Rezession besonders stark betroffen, so dass hier ein negatives BIP-Wachstum von - 0,3 % verzeichnet wird. Innerhalb des Euroraumes haben neben Deutschland auch Österreich, Finnland und Irland mit einem negativen Wirtschaftswachstum zu kämpfen. Auch die Importe und Exporte sind zum ersten Mal seit 2020 in Deutschland wieder gesunken, um - 2,7 % bzw. - 1,8 %.

Für das laufende Jahr 2024 schwanken die Prognosen recht stark, und es wird ein BIP-Wachstum zwischen - 0,2 % bis + 1,3 % für Deutschland prognostiziert. Es wird davon ausgegangen, dass bei den Rohstoffpreisen weiter ein minimaler Abwärtstrend zu erkennen sein wird. Für den Bereich der Industrie Farben- und Lackproduktion wird von einem Rückgang der Produktionsmenge um - 1 % ausgegangen.

Die chemische Industrie in Deutschland hatte 2023 weiterhin auf Grund ihrer Energieintensität mit den hohen Energiekosten zu kämpfen, hinzu kam auch noch die europaweite schwache Industriekonjunktur, die zu leeren Auftragsbüchern geführt hat. Somit wurde die Produktion in 2023 weiter gedrosselt. Die Produktion der chemischen Industrie inkl. Pharma sank um - 7,9 %, der Umsatz sank sogar um - 12,2 %. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) geht in seiner Prognose für das Jahr 2024 davon aus, dass die schwierige wirtschaftliche Situation ohne große Veränderungen bestehen bleibt und geht erstmal nicht von einer Erholung der Konjunktur aus. Auf Grund der hohen Energiekosten, des Auftragsmangels und des Standortproblems, dass der VCI in Deutschland sieht, wird für das Jahr 2024 mit einer stagnierenden Produktion gerechnet und mit einem - 3,5 % niedrigeren Branchenumsatz.

Das produzierende Gewerbe verzeichnete erneut einen Einbruch und der Produktionsindex sank zum zweiten Mal in Folge, in 2023 um - 1,7 %. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Bereichen weiterhin sehr unterschiedlich. Zwar konnte die KFZ-Produktion als einziger Bereich ein Wachstum verzeichnen (+ 18,3 %), alle anderen Bereiche mussten einen Rückgang verzeichnen. Jedoch schwankte die Höhe des Rückgangs stark zwischen - 0,3 % und - 9,6 %. Die beiden Bereiche mit dem größten Rückgang waren die Möbelindustrie mit - 9,6 % und das Holzgewerbe mit - 7,1 %.

Das für KNEHO-LACKE GmbH wichtige Holz- und Möbelgewerbe schrumpfte somit 2023 am stärksten. War der Rückgang 2022 für das Möbelgewerbe (- 5,1 %) noch geringer als für das Holzgewerbe (- 7,1 %), hat sich das 2023 umgekehrt. Der Verband des deutschen Holzhandels meldet einen Umsatzrückgang von - 15 %, wobei der Umsatzrückgang teilweise auch auf die sinkenden Preise zurückzuführen ist und nicht nur auf einen gesunkenen Absatz. Das für KNEHO-Lacke wichtige Bauelementesegment vermeldete den geringsten Umsatzrückgang mit - 5 %. Die Erwartungen für das Jahr 2024 sind aus Sicht der GD Holz eher verhalten, es wird mit einem weiteren Umsatzrückgang gerechnet.

Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg in 2023 gegenüber dem Vorjahr lediglich inflationsbedingt um 2 %, die verkaufte Menge sank um - 3 %. Der Umsatz der Holz- und Möbellacke sank um - 5,1 %, die Verkaufsmenge sank sogar um - 9 %.

Für das Jahr 2024 prognostiziert der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie einen Rückgang der Verkaufsmenge für die gesamte Branche um - 2 %, für Holz- und Möbellacke wird ein Rückgang von - 4 % erwartet.

Als Quelle für obige Angaben dienen VdL/VCI-Publikationen wie: quartalsweise erscheinende VdL Produktionsstatistiken, die Jahresauswertung "Der deutsche Markt für Lacke und Farben 2023/2024" und VCI-Jahresrückblick (Presseinformation vom 15.3.2024) sowie Auswertungen der KFW-Research (KFW Konjunkturkompass Febr. 2024), der Deutschen Bank Research (Ausblick Deutschland 2024) und der Helaba (Märkte und Trends 2024)

2.2. Umsatzentwicklung, Kunden- und Produktstruktur

2023 verzeichnete die KNEHO-Lacke GmbH zum ersten Mal seit dem Corona Jahr 2020 einen Umsatzrückgang und erzielte ein Umsatzminus von - 13,12 % gegenüber 2022.

Das Inlandsgeschäft ging im Vergleich zum Export mit - 3,6 % weniger stark zurück, der Export sank um 18,1 %. Der Rückgang ist vor allem auf die sich schon Ende 2022 abzeichnende, schwächelnde europaweite Konjunktur zurückzuführen. Vor allem Kunden aus der Möbelindustrie und den mit dem Bau eng verbundenen Bereichen (z. B. Fußboden/Küchen) hatten einen sehr großen Einbruch der Nachfrage zu verzeichnen.

Mit den 10 größten Kunden wurde ein mittlerer Umsatz von je 1,1 Mio. € erwirtschaftet. 8 dieser größten Kunden sind im Ausland angesiedelt. Die deutschen Kunden sind eher mittelständisch geprägt.

Auch in 2023 verfolgte die KNEHO-LACKE GmbH die Strategie weiter, den Verkauf auf Kunden zukunftsorientierter Produktbereiche umzustrukturieren. Die Produktverteilung verschob sich weiter auf umweltfreundliche (lösemittelfreie oder lösemittelarme) Systeme wie Wasser- und UV-Lacke. Der Umsatzanteil an umweltfreundlichen und/oder lösemittelarmen Lacksystemen lag 2023 bei 90 %. Bestandskunden werden zwischenzeitlich aus Drittquellen bedient.

Rund 72 % des Umsatzes werden mit Kunden aus der Möbel- und Holzwerkstoffindustrie gemacht. Der Umsatz mit Kunden aus der Druck- und grafischen Industrie liegt nun bei knapp 19 % des Gesamtumsatzes.

2.3. Wirtschaftslage KNEHO-LACKE GmbH

Das Wirtschaftsjahr 2023 wurde mit einem versteuerten Gewinn von ca. 0,9 % vom Umsatz abgeschlossen. Einen erwähnenswerten Beitrag zur Ertragslage von KNEHO-LACKE GmbH tragen Lizenz- und Marken-Gebühren sowie die erwirtschafteten Deckungsbeiträge aus Geschäften mit der Tochtergesellschaft SC KNEHOROM SRL bei. Insgesamt war die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2023, wie schon im Jahr 2022, nicht zufriedenstellend. Die europaweite Konjunkturschwäche führte zu einem Nachfragerückgang vor allem in der ersten Jahreshälfte. In der zweiten Jahreshälfte stabilisierte sich die Nachfrage auf einem niedrigen Niveau.

Die Eigenkapitalquote liegt unverändert auf sehr hohem Niveau von über 82,8 %.

Das Anlagevermögen beträgt in 2023 rund 3,1 Mio. €. Auf Grund des schlechten Vorjahres und der weiterhin anhaltend schlechten Konjunktur in 2023 wurde nur bedingt investiert. Es wurden hauptsächlich Investitionen für Ersatz- und Reparaturmaßnahmen vorgenommen.

Das Umlaufvermögen beträgt 6,9 Mio. €. Insgesamt sind Rückstellungen in Höhe von rund 1,0 Mio. € gebildet. Die Höhe der Verbindlichkeiten beläuft sich auf rund 0,7 Mio. €.

Mit einem Materialkostenanteil von 60,90 % am Umsatz sind die Kosten für die Rohstoffbeschaffung geschäftsbestimmend bei KNEHO-LACKE GmbH. Der Materialkostenanteil ist damit geringer als im Vorjahr, liegt aber weiterhin über dem Vor-Coronakrisen Niveau.

Die Verkaufspreise von KNEHO-LACKE GmbH sind nach den Erhöhungen 2022, 2023 stabil geblieben und mussten auf Grund der sich entspannenden Situation auf dem Rohstoffmarkt nicht weiter erhöht werden.

Zweitgrößter Kostenfaktor sind die Personalkosten (inklusive Provisionen und Personalnebenkosten) mit einem Anteil von ca. 24,4 %. Der Personalkostenanteil ist 2023 trotz Reduzierung der Personalstärke leicht gestiegen. Grund dafür ist eine im Frühjahr durchgeführte firmenweite Gehaltserhöhung sowie der zurückgegangene Umsatz. Altersbedingte und sonstige Personalabgänge wurden nicht ersetzt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wurden wie in den letzten 50 Jahren ausgezahlt.

Erhebliche Anstrengungen beim Eintreiben von Außenständen vor allem im Ausland führten zum Erfolg. Im Mittel erfolgte der Zahlungseingang aus dem Ausland nach rund 36 Tagen. Die Forderungen im Inland wurden nach rund 24 Tagen beglichen. In 2023 mussten keinerlei Forderungen abgeschrieben werden.

Die Investitionen wurden in 2023 weiterhin restriktiv getätigt. Turnusgemäß auszutauschende Firmenfahrzeuge wurden wie in der Vergangenheit meist direkt finanziert. Rund 0,5 % des Umsatzes wurde in Neu- oder Ersatzbeschaffungen investiert. Sämtliche Investitionen wurden aus liquiden Mitteln getätigt.

2.4. Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden Umsatz, Umsatzrendite, Personalkosten, der materialkostenbezogene Deckungsbeitrag, das durchschnittliche Zahlungsverhalten der Debitoren sowie das Verhältnis der liquiden Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten herangezogen. Der Umsatz veränderte sich im Vergleich zu 2022 negativ. Bei einem Jahresüberschuss von rund 0,9 % vom Umsatz fiel das Ergebnis besser aus als 2022, jedoch wurden die Umsatz- und Umsatzrenditeerwartungen nicht erfüllt. Ursächlich dafür waren die oben beschriebenen Einflüsse, insbesondere die schlechte konjunkturelle Lage in Europa und die damit verbundene gesunkene Absatzmenge. Das Verhältnis der Personalkosten (ohne Einmalzahlungen) und des materialkostenbezogenen Deckungsbeitrags lag in 2022 bei 64 % (Ziel: < 65 %).

Ein enges Forderungsmanagement kontrolliert kontinuierlich die offenen Forderungen. In 2023 war der Zahlungseingang im Mittel nach 29 Tagen (Ziel: < 40 Tage). Die Forderungen gegen Auslandskunden lagen in 2023 bei 36 Tage Außenstand; bei den Inlandskunden ist der mittlere Zahlungseingang nach rund 24 Tagen.

Die liquiden Mittel lagen mit Bilanzabschluss 2023 um einen Faktor 1,7 höher als die kurzfristigen Verbindlichkeiten (Ziel: > 0,8).

3. Prognose

Die wirtschaftliche Prognose für das Jahr 2024 fällt weiterhin eher verhalten aus. Die in Kap. 2.1. erwähnten Fachquellen gehen für Deutschland von einem BIP Wachstum in Höhe von - 0,2 % bis + 1,3 % aus. Auch für den Euroraum werden die Aussichten mit einem BIP Wachstum von + 0,2 % bis + 1,3 % eher verhalten prognostiziert. Für die Hauptabsatzmärkte unserer Kunden außerhalb des Euro-Raums (Polen, Ungarn, und Rumänien) wird von einem etwas höheren Wachstum des BIPs von + 2,6 % bis + 2,8 % ausgegangen.

Auf Grund der weiterhin schwachen Konjunktur und der damit einhergehenden schlechten Auftragslage ist mit dem bestehenden Kundenstamm und Produkten von einem gleichbleibenden Umsatz auszugehen. In 2023 wurde deswegen schon verstärkt versucht neue Kunden zu akquirieren. Einige dieser Entwicklungsprojekte sollten 2024 zum Abschluss kommen, so dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden kann.

Bei dem bestehenden Kundenkreis sind keine größeren finanziellen Risiken zu erkennen.

In den ersten Monaten des Jahres 2024 kam es, auf Grund der Situation im Roten Meer und der daraus resultierenden Umfahrung Afrikas, zu längeren Lieferzeiten aus Asien und damit einhergehend mit Lieferschwierigkeiten für einige Rohstoffe. Diese Tatsache wurde genutzt, um die Preise einzelner Rohstoffe ansteigen zu lassen. Die Situation im Roten Meer muss weiter beobachtet werden, aber momentan sind für 2024 keine größeren Störungen der Lieferketten zu erwarten, noch sind größere Preisschwankungen zu erwarten.

Die Personalkosten werden in 2024 auf Grund der branchenüblichen Lohn- und Gehaltssteigerung ansteigen. Die Tarifverhandlungen der IGBCE aus dem Herbst 2022 sehen eine Steigerung um weitere 3,25 % vor. Es ist nicht vorgesehen, die Personaldecke zu erhöhen.

Bei der Entwicklung neuer Lacksysteme wird weiterhin der Fokus auf den Ersatz rohölbasierter durch nachhaltig hergestellter Rohstoffe liegen.

Das Forderungsmanagement soll das durchschnittliche Zahlungsverhalten der Debitoren auf dem erreichten Niveau der letzten Jahre festigen. In 2024 wird mit einem neuen Lagerverwaltungssystem in die Optimierung der Prozesse der Lagerhaltung, der Produktionsversorgung und des Versandes investiert. Des Weiteren wird weiterhin in die Optimierung und den Ausbau der Fertigungskapazitäten und -abläufe investiert, sowie eine Modernisierung des Technikums. Das Investitionsniveau wird im Wesentlichen auf dem Niveau der Abschreibungen liegen. Der Produktionsstandort ist technisch und organisatorisch in einem guten Zustand. Es wird eine positive Unternehmensrendite leicht über dem Vorjahr angestrebt.

Für 2024 wird trotz der schwierigen konjunkturellen Lage mit einem leichten Umsatzzuwachs und einem positiven Ertrag der Firma geplant.

4. Risiko- und Chancenanalyse

Die Umsätze der deutschen Holz- und Möbellack-Industrie gingen im Jahr 2023 in der Menge um - 9 % zurück, im Wert war ein Rückgang um - 5 % zu verzeichnen. Für 2024 wird mit einem Rückgang der Produktionsmenge um - 4 % gerechnet und mit einem gleichbleibenden Umsatz. Die Umsätze der ersten 4 Monate 2024 liegen auf dem Niveau des Vorjahres.

Ein Großteil der Kunden vor allem in der Holz- und Möbelindustrie hat die Produktion weiterhin auf Grund der schlechten Auftragslage gedrosselt. Es wird nicht auf allen Linien produziert oder die Produktion an einem Tag der Woche geschlossen. Es wird für 2024 damit gerechnet, dass die Auftragslage angespannt bleibt. Das Institut für Handelsforschung geht erst wieder 2026 von einem Wachstum im deutschen Möbelhandel aus.

Das Jahr 2023 war geprägt durch eine anhaltend geringe Nachfrage, neben dem üblichen Sommerloch ging die sowieso schon geringe Nachfrage im späten Frühjahr noch einmal zusätzlich zurück. Für das Jahr 2024 wird davon ausgegangen, dass die Rohstoffpreise das Niveau vom Vorjahr halten werden. Zu Preissteigerung auf Rohstoffseite wird es allerdings bei dem Austausch von konventionellen Rohstoffen hin zu nachhaltigeren Rohstoffen kommen.

2024 muss ein Fokus sein, den bestehenden Kundenstamm zu halten. Auf Grund der anhaltend geringen Nachfrage wird auf Kundenseite die freie Kapazität genutzt, um neue Lieferanten auszuprobieren sowie von Marktbegleitern verstärkt versucht, neue Kunden zu akquirieren.

Es ist davon auszugehen, dass bereits angelaufene Neuprojekte das ganze Jahr 2024 Umsatz generieren, und so zu einem Umsatzwachstum gegenüber 2023 beitragen werden.

In der Kundenstruktur besteht ein gewisses Risiko für KNEHO-LACKE GmbH darin, dass die 30 Großkunden (Umsatz größer 200 T€) zur Hälfte selber stark kundenabhängig sind (Monoabnehmer). Mit diesen Großkunden wird in 2023 ein Umsatzanteil von rund 75 % erzielt. Diesen steht eine große Anzahl (rund 100) von mittelgroßen Kunden (10 bis 200 T€) gegenüber. Die Abhängigkeit von den Großkunden wurde in 2023 weiter reduziert, indem sich verstärkt darauf konzentriert wurde, den Umsatz mit bestehenden Kunden auszubauen, sowie neue Kunden mit einem potential 300 T€ + zu akquirieren.

Größere Risiken sind in der generellen Abhängigkeit der Lackindustrie von rohölbasierten Rohstoffen zu sehen, deren Preisentwicklung stark von durch uns nicht beeinfluss- und planbaren Faktoren abhängt. Die erheblichen erforderlichen Investitionen der Rohstoffindustrie in die Registrierung der Stoffe nach den REACH-Vorgaben führen zu einer Reduzierung der Produktvielfalt und zu erheblichen internen und externen Mehrkosten. Die Auswirkungen des European Green Deal wird in den kommenden Jahren die Rohstoffvielfalt weiter einschränken und auf Grund des damit verbundenen Mehraufwandes auch zu weiteren Preissteigerungen führen.

Besonders auf die Märkte in Polen und Rumänien drängen sowohl lokale Lackhersteller als auch Wettbewerber aus Spanien und Italien aber auch Frankreich. Dies wird auch in Zukunft eine zeitnahe Anhebung der Abgabepreise für Lacke erschweren. Die lokale Produktion von Lacken in Rumänien wird ausgebaut werden müssen, um bei sinkendem Preisniveau diese Märkte weiter bedienen zu können. Lösemittelhaltige Lacke werden verstärkt bei unserer Tochterfirma in Rumänien sowie bei Partnerunternehmen eingekauft.

Die Einschätzung zu steuerlichen, umweltrechtlichen, wettbewerbsrechtlichen und sonstigen rechtlichen Risiken wird durch externe Berater unterstützt. Die frühzeitige Information zu laufenden Gesetzgebungsverfahren insbesondere auf EU-Ebene, die Möglichkeit diese zu beeinflussen sowie der Zugriff auf fachspezifisches Spezialwissen wird durch die Mitgliedschaft und die aktive Mitarbeit in den Branchen-Verbänden VCI, VdL, VILF und CEPE sichergestellt.

Ein seit vielen Jahren bestehendes Qualitäts- und Umweltmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 bzw. DIN EN ISO 14001:2015 stellt den Rahmen für das Management der Qualität von Prozessen und Produkten dar. Die Einhaltung umweltgerechter Rahmenbedingungen ist selbstverständlich. Die Gestaltung der Prozesse und Auswahl der Rohstoffe berücksichtigt die Forderungen für Nachhaltigkeit.

Gegen mögliche Risiken wie Schadensfälle, Haftpflichtschäden, Umwelt- oder Brandschäden sowie Warenkreditausfälle wird durch entsprechende Versicherungen abgesichert, die mit externer Unterstützung gemanagt und regelmäßig überprüft werden.

Dem in den letzten Jahren zunehmend zu beobachtenden Trend in Deutschland, dass kleine und mittelständische Lackfabriken von großen, weltweit agierenden Lackproduzenten übernommen werden, wird KNEHO-LACKE GmbH durch eine weitere Fokussierung auf hochwertige, umweltschonende Produkte und Produktionsverfahren entgegenwirken. In der eigenen Entwicklungstätigkeit, dem Schwerpunkt auf hochwertige und umweltschonende Produkte, sowie der Expansion in den Bereich der Druck- und grafischen Industrie, sehen wir Chancen für die weitere positive Entwicklung des Unternehmens.

 

Horn - Bad Meinberg, den 10. April 2024

KNEHO-LACKE GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KNEHO-LACKE GMBH, HORN-BAD MEINBERG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.312.045,16 3.745
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 190.694,00 228
II. Sachanlagen 3.117.863,91 3.514
III. Finanzanlagen 3.487,25 3
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.889.517,12 6.362
I. Vorräte 3.432.075,93 4.011
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.254.385,99 2.026
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.203.055,20 325
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 85.728,18 86
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 5.982,19 6
10.293.272,65 10.199

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 8.526.030,43 8.308
I. Gezeichnetes Kapital 103.000,00 103
II. Gewinnrücklagen 220.208,12 220
III. Gewinnvortrag 7.984.274,62 9.078
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 218.547,69 -1.093
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.042.990,82 817
C. VERBINDLICHKEITEN 724.251,40 1.074
10.293.272,65 10.199

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 9.998.018,24 8.538
2. Personalaufwand -5.979.663,18 -5.551
a) Löhne und Gehälter -5.141.743,17 -4.717
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -837.920,01 -834
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -544.321,98 -619
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.168.630,97 -3.444
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.126,53 4
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.461,56 -13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -63.603,39 0
8. Ergebnis nach Steuern 226.463,69 -1.085
9. Sonstige Steuern -7.916,00 -8
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 218.547,69 -1.093

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KNEHO-LACKE GMBH, HORN-BAD MEINBERG

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 757.811,47 4.663,31 0,00 762.474,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.292.422,93 6.046,00 0,00 4.298.468,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.211.732,10 0,00 0,00 3.211.732,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.325.425,80 116.663,21 276.774,76 3.165.314,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.864,76 24.576,70 0,00 54.441,46
10.859.445,59 147.285,91 276.774,76 10.729.956,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 287,25 0,00 0,00 287,25
2. Beteiligungen 3.200,00 0,00 0,00 3.200,00
3.487,25 0,00 0,00 3.487,25
11.620.744,31 151.949,22 276.774,76 11.495.918,77
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529.910,47 41.870,31 0,00 571.780,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.822.417,55 93.716,00 0,00 2.916.133,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.273.756,08 136.335,00 0,00 2.410.091,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.249.409,29 272.400,67 235.941,76 2.285.868,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.345.582,92 502.451,67 235.941,76 7.612.092,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.875.493,39 544.321,98 -235.941,76 8.183.873,61
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190.694,00 227.901,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.382.335,38 1.470.005,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 801.641,02 937.976,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 879.446,05 1.076.016,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.441,46 29.864,76
3.117.863,91 3.513.862,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 287,25 287,25
2. Beteiligungen 3.200,00 3.200,00
3.487,25 3.487,25
3.312.045,16 3.745.250,92

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeine Angaben

Die KNEHO-LACKE GmbH hat ihren Sitz in der Wilberger Straße 98-100, 32805 Horn-Bad Meinberg, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lemgo unter der Registernummer HRB 3682.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) linear abgeschrieben, im Anschaffungsjahr zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge beim Sachanlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei den unbeweglichen Sachanlagen beträgt zwischen 10 und 59 Jahre, bei den beweglichen Sachanlagen 1 bis 15 Jahre. Bei Sachanlagen mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 netto wird das sogenannte Poolverfahren mit der einheitlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren angewandt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken, z. B. aus geminderter Verwertbarkeit, finden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Fremdkapitalzinsen sind nicht aktiviert worden.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen abzüglich der notwendigen Bewertungsabschläge aktiviert.

Die Bestände an fertigen Erzeugnissen werden gemäß § 255 HGB zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Kosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wird im Rahmen der Feststellung der Werthaltigkeit und unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verkaufspreise gewährleistet.

Der Ausweis der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte wie im Vorjahr mit dem Nominalwert.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand sowie die Kontostände auf den Giro-, Festgeld- und Tagesgeldkonten wurden zum Nennwert angesetzt.

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet lt. § 250 (1) HGB für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive und passive latente Steuern werden auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und den Wertansätzen der Handelsbilanz gebildet. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Von dem Wahlrecht zum Ansatz der verbleibenden aktiven latenten Steuern gem. § 274 (1) HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (hier: Rückdeckungsversicherung Pensionsverpflichtung), wurden gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Schulden verrechnet.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Der Bilanzansatz der Pensionsrückstellung wurde nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des Barwertverfahrens. Als Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung von Trendannahmen ermittelt. Er ist in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Im Berichtsjahr wird ein gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung relevanter pauschaler Zins für Restlaufzeiten von 15 Jahren der Deutschen Bundesbank zugrunde gelegt. Der Berechnung liegt ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren in Höhe von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) zugrunde.

Zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sind teilweise entsprechende Mittel treuhänderisch von der Gesellschaft angelegt worden. Diese sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert. Dieser wird mit der Pensionsrückstellung verrechnet.

Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bei der Bewertung der Rückstellungen werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungszinssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 7 Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Anlagevermögen

Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit EUR 2.243.459,86 (Vorjahr: EUR 2.014.532,53) innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 10.926,13 (Vorjahr: EUR 10.926,13). Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen einen Gesellschafter in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0).

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8) gegen Gesellschafter enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 287) und betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Pensionsverpflichtungen/Verrechnung von Vermögenswerten

Die Pensionsverpflichtungen sind in Höhe von TEUR 20 durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert. Der Betrag dient ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Er wurde nach den § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB an den zugrunde liegenden Verpflichtungen gekürzt. Der beizulegende Zeitwert der gekürzten Vermögensgegenstände beträgt TEUR 26. Er wurde mittels Teilwertverfahren bestimmt. Er entspricht dem Aktivwert und den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Erfüllungsbetrag der mit der Rückdeckungsversicherung verrechneten Schulden beträgt TEUR 20. Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge (TEUR 0) werden saldiert mit den aus der Pensionsrückstellung resultierenden Zinsen (TEUR 7) ausgewiesen. Der gesamte Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 370.

Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74 %) beträgt TEUR 3. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

4. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 300.000,00)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 501.183,48 (Vorjahr: EUR 483.571,72)

Sonstige Verbindlichkeiten EUR 223.067,71 (Vorjahr: EUR 290.663,67)

5. Gewinn- und Verlustrechnung

Der Rohertrag beinhaltet periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 78.656,85 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 17.070,96 (Vorjahr EUR 23.290,35).

Der Zinsaufwand betrifft mit EUR 6.840,00 den Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung.

IV. Weitere Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

Angestellte 53 (Vorjahr: 53)
Arbeiter 22 (Vorjahr: 25)
Auszubildende 3 (Vorjahr: 4)

Mitglieder des Geschäftsführerorgans

Frau Katharina Haack, Dipl.-Kauffrau, Paderborn

Herr Tim Patrick Meier, Dipl.-Betriebswirt (FH), Kaufmann, Detmold

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Beteiligungen

S.C. KNEHO ROM S.R.L.

Sitz der Gesellschaft, Urziceni, Rumänien

Anteil am Kapital: 80 %

Gründung der Gesellschaft am 2.11.2002

Stammkapital der Gesellschaft gesamt: 10.000.000,00 Lei (umgerechnet zum Anschaffungszeitpunkt: EUR 359,06)

Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31.12.2023: umgerechnet EUR 1.068.488,08

Gewinn der Gesellschaft 2023: umgerechnet EUR 3.159,61

Lei zu EUR: 0,20084 (31.12.2023)

Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 218.547,69. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn in Höhe von EUR 218.547,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Horn-Bad Meinberg, den 10. April 2024

KNEHO-LACKE GmbH

gez. Katharina Haack

gez. Tim Patrick Meier

Hinweis:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der KNEHO-LACKE GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17. Juni 2024 festgestellt. Es wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Das Jahresergebnis 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KNEHO-LACKE GmbH, Horn-Bad Meinberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KNEHO-LACKE GmbH, Horn-Bad Meinberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KNEHO-LACKE GmbH, Horn-Bad Meinberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, 31. Mai 2024

Dr. Stückmann und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Kirchner, Wirtschaftsprüfer

Wörmann, Wirtschaftsprüferin

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