Nirogra GmbH
52mGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sergei Schöner seit 11.5.2021 | Geschäftsführer |
Alexander Neb seit 27.12.2018 | Geschäftsführer |
Andreas Schöner seit 27.12.2018 | Geschäftsführer |
Wilhelm Schöner seit 12.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.00% | |
H***** S****** | 7.00% |
L**** N** | 7.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Firstlaser GmbHBardowickJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Firstlaser GmbHBardowickAllgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Firma Firstlaser GmbH, Bardowick, ist beim Amtsgericht Lüneburg unter der Nummer HRB 2086 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Ausweis erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 i. V. m. § 276 HGB. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 (2) HGB wurden in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr werden ausweiskorrigierend zeitliche Buchungsunterschiede bei der Übertragung von liquiden Mitteln zwischen Kreditinstituten in Höhe von Euro 67.507,80 in den liquiden Mitteln ausgewiesen und nicht wie im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 34.354,71 wurde entsprechend angepasst. Daneben werden im Berichtsjahr ausweiskorrigierend EUR 230.232,19 Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und nicht wie im Vorjahr unter den Zinsen und ähnlichen Erträgen. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 179.710,27 wurde entsprechend angepasst. Weiterhin werden im Berichtsjahr ausweiskorrigierend Personalnebenkosten in Höhe von Euro 72.217,23 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, bzw. in Höhe von EUR 3.363,33 in den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen und nicht wie im Vorjahr unter Personalaufwand, Löhne und Gehälter. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 51.325,42 bzw. EUR 12.649,46 wurde entsprechend angepasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstande linear vorgenommen. Beginnend mit dem Geschäftsjahr zum 01.01.2018 werden Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu EUR 800,00 im Posten für geringwertige Vermögensgegenstände erfasst und im Jahr der Anschaffung zu 100 % gewinnmindernd abgeschrieben. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Sofern die Anschaffungskosten den Wert übersteigen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, wurde auf diesen abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstande werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens unterliegen dem strengen Niederstwertprinzip. Sofern geboten, erfolgte eine Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Ende des Geschäftsjahres. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz I. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel, der Teil des Anhangs ist, dargestellt. In den Zugängen sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Firstlaser GmbH Herstellung u. Vertrieb v. Holzteile, Bardowick
II. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit dem gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreis bewertet. Bei der Bewertung auf Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Marktpreises ergäbe sich ein Unterschiedsbetrag von 26 TEUR, davon entfallen 1 TEUR auf Rohstoffe und 25 TEUR auf Waren. III. Sonstige Wertpapiere Bei den sonstigen Wertpapieren handelt es sich um Inhaberpapiere, die nach Art und Ausstattung übertragbar und auch verwendbar sind. Es handelt sich hierbei um in- und ausländische Aktien. IV. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Urlaubs-, Überstunden-, Gesundheitsbonus- und Tantiemerückstellungen mit 100 TEUR, Gewährleistungsrückstellungen mit 86 TEUR, Jahresabschlusserstellungs- und -prüfungskosten mit 34 TEUR und sonstige Rückstellungen mit 25 TEUR. V. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
* In Klammern angegebene Werte betreffen
Vorjahreszahlen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 3.957 TEUR durch Grundpfandrechte besichert. In Höhe von 2.410 TEUR handelt es sich um Mietkaufverträge, bei denen die finanzierten Vermögensgegenstände als Sicherheit dienen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Diese liegen in Höhe von 2.343 TEUR an Kaufpreisverpflichtungen für Anlagegüter und 450 TEUR für Kreditauszahlungen an Arbeitnehmer vor. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Gesamt-Geschäftsführer sind: Herr Wilhelm Schöner, Reppenstedt Herr Andreas Schöner, Wittorf Herr Sergei Schöner, Wittorf Herr Alexander Neb, Kirchgellersen Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Im Jahr 2023 betrugen die kumulierten Jahresbruttogehälter der Geschäftsführer 275 TEUR. Derivative Finanzinstrumente: Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine Zinsbegrezungsvereinbarung (nachfolgend: Zins-CAP) mit einem Nominalbetrag von anfänglich TEUR 2.500 und einer Laufzeit bis 31.12.2025 abgeschlossen. Zum Stichtag beträgt der Nominalbetrag TEUR 1.945 und der beizulegende Zeitwert des Zins-CAP zum 31.12.2023 (auf Basis "Marktmitte" ermittelte Marktwert) TEUR 56. Die gezahlte Prämie wird im ARAP in Höhe von TEUR 16 abgegrenzt. Ergebnisverwendung: Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, dass das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Firstlaser GmbH Bardowick, den 12.04.2024 Wilhelm Schöner, Geschäftsführer Andreas Schöner, Geschäftsführer Sergei Schöner, Geschäftsführer Alexander Neb, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Struktur 2. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 3. Geschäftsverlauf 4. Lage 5. Gesamtaussage 6. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Struktur Die Gesellschaft wurde 1999 gegründet. Die Kerntätigkeit des Unternehmens liegt im Zuschnitt von diversen Plattenmaterialien nach Maß. Die Firstlaser GmbH besitzt keine Tochterunternehmen oder Beteiligungen an anderen Unternehmen. Die Gesellschaft befindet sich im Besitz der Familie Schöner sowie Neb und wird auch durch diese geführt. Die Produktion ist auf drei Hallen in dem Gewerbegebiet Wittorfer Heide in Bardowick verteilt. 2. Geschäftsmodell Die Firstlaser GmbH ist spezialisiert auf die Losgröße-1-Produktion. Diverse Produkte werden in Stückzahl 1 wirtschaftlich mit hochautomatisierten Anlagen und Prozessen hergestellt. Einen Hauptteil dieser Produkte macht dabei der rechteckige Sägezuschnitt aus. Die fertigen Produkte werden fast ausschließlich in Pappe verpackt und an den Kunden verschickt. Der Vertriebsweg ist zu 95% über die Onlineshops www.kreidetafel.de und www.expresszuschnitt.de abgebildet. Die restlichen 5% sind Bestandskunden aus dem Bastelbereich und der Sonderprojektierung. Die Produktpalette umfasst folgende Bereiche.
Das Geschäftsmodell richtet sich an Endkunden. Dabei ist der Anteil an gewerblichen Endkunden 40%. Dies sind vor allem Projektkunden, die im Bereich Do It Yourself (DIY) tätig sind. Eine Vielzahl privater Endkunden sind ebenfalls Heimwerker, die Material für Ihre Projekte bestellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten. Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW Konjunkturerwartungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt. Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen Implikationen und die Unsicherheiten über die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar. 1 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes am 20. Februar 2024 mitteilt, beeinträchtigte das schwache Konjunkturumfeld im vergangenen Jahr die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie sehr deutlich. Gegenüber 2022 verringerte sich der Branchenumsatz 2023 um 10,6% auf 40,4 Mrd. Euro. Der Umsatz mit Holzwerkstoffen, wie Span- und OSB-Platten, fiel um 15,6% auf 5,3 Mrd. Euro. 2
1 BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland
im Dezember 20231
2 HDH: Umsatzrückgang in der Holzindustrie
2023 (baulinks.de)
3. Geschäftsverlauf Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 8,25 % (1.220 TEUR) auf 13.566 TEUR gesunken. Die Verringerung des Rohergebnisses erklärt sich zum Großteil durch die periodenfremden Erträge über 1.209 TEUR welche im Jahr 2022, als Ergebnis der Betriebsprüfung, entstanden. Im Vergleich zur gesamten Branche konnten wir trotz der politisch und wirtschaftlich angespannten Lage unter anderem durch höheren Marketingeinsatz die sinkende Nachfrage abbremsen. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 828 TEUR und liegt geringfügig unter den Erwartungen der Geschäftsführung. 4. Lage a. Ertragslage
Das Rohergebnis ist im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig. Hauptsächlich liegt dies an den im Vorjahr erfassten Betriebsprüfungsergebnissen in Höhe von ca. TEUR 1.209. Der Jahresüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2023 828 TEUR und liegt damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (1.686 TEUR). Die Personalkosten sind im Vorjahresvergleich um TEUR 156 angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 271 TEUR betrifft u. a. Werbe- und Reisekosten, Verpackungskosten und Kosten für Ausgangsfrachten. b. Finanzlage
Der Cashflow liegt mit 2.178 TEUR auch bei deutlicher Verringerung zum Vorjahr noch in einem guten Bereich. Die deutliche Verringerung der liquiden Mittel beruht auf Erweiterungsinvestitionen in das Anlagevermögen (TEUR 2.926), der Annuitäten auf laufende Darlehen (TEUR 1.193) sowie getätigter Ausschüttungen (TEUR 500). Aufgrund der zusätzlich geplanten Investitionen haben wir vorsorglich einen Kontokorrentkredit von 200 TEUR eingerichtet, um auch in Ausnahmefällen jederzeit in der Lage zu sein, den Zahlungsverpflichtungen innerhalb der gesetzlichen Zahlungsziele nachzukommen. c. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 1.460 TEUR gestiegen. Das Umlaufvermögen ist, insbesondere durch den Liquiditätsrückgang, um 2.089 TEUR verringert. Das Eigenkapital beläuft sich auf 7.947 TEUR (Vorjahr: 7.619 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um 4% angestiegen. Grund dafür sind das positive Jahresergebnis, als auch die Reduzierung der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Stichtag auf 7.427 TEUR und sind durch die laufenden Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geprägt. Die Bilanzsumme verringert sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % auf nunmehr 15.686 TEUR. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als sehr gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei einigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung orientieren wir uns an den folgenden Kennzahlen:
Die Einschätzung der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt im Rahmen des Geschäftsverlaufes sowie der Vermögens- / Finanz- und Ertragslage. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 sind wir insgesamt verhalten optimistisch. Konjunkturexperten erwarten für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,5% sowie für den Euro-Raum von 0,9%. 3 Es wird erwartet, dass sich das Konsumverhalten dauerhaft auf das Onlinegeschäft verlagern wird. In diesem Jahr wurden durch die gesteigerten Werbemaßnahmen viele Neukunden dazugewonnen, die auch weiterhin Material online beziehen werden. Die Kaufkraft wird durch die Regulierung der Inflation wieder ansteigen. Eine Stabilisierung der Lage mit anschließendem Wachstum ist zu erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 wird gemäß Wirtschaftsplan ein Jahresergebnis von 598 TEUR erwartet, welches nochmal 28% unter dem des Vorjahres liegen wird. Die Werbekosten und Kosten der Warenabgabe werden auch 2024 überproportional zum Rohergebnis steigen, um die verringerte Nachfrage auszugleichen und die steigenden Preise der Lieferbranche abzubilden.
Zusammenfassend liegen unserer Planung die folgenden Annahmen zugrunde:
IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Unsere Risiken haben wir nach Relevanz absteigend den nachfolgenden Kategorien zugeordnet und beurteilen diese wie folgt: Absatzmarkt- und Wettbewerbsrisiken Die Entwicklung unserer Geschäftstätigkeit ist mit der gesamtwirtschaftlichen Lage unserer Märkte, insbesondere der EU und Deutschland verknüpft. Die Kaufkraft der Kunden beeinflusst maßgeblich unsere Umsatzentwicklung. Beschaffungsmarkt- und Lieferantenrisiken Die Beschaffungsrisiken versuchen wir durch Diversifizierung im Lieferantenbereich entgegenzuwirken. Preiserhöhungen der Rohstoffe werden nach Möglichkeit an die Kunden weitergegeben. Die Bestände wurden auf einem hohen Niveau gehalten, wodurch sich das Beschaffungsrisiko auf ein Minimum reduziert hat. Bonitäts- und Ausfallrisiken Durch unsere Absatzwege im Onlinevertrieb werden Teile unserer Absatzrisiken durch Risikoverlagerung auf Zahlungsdienstleister ausgeschlossen. Weiterhin wird in weiten Teilen nur mit Vorkasse gearbeitet, dies minimiert unser Ausfallrisiko im Forderungsbereich. Finanzrisiken Unser Unternehmen ist aufgrund seiner operativen Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die aus der Veränderung von Rohstoff- und Energiepreisen sowie Zinssätzen herrühren. Durch die stabile Auftragslage und die solide Finanzlage sind die Risiken der Gesellschaft weiterhin als sehr gering anzusehen. Wir sind in der Lage längere Produktionsausfälle zu kompensieren und haben für diese Fälle ebenfalls eine Ausfallversicherung. Gesamtwirtschaftliche und politische Risiken Sowohl die Entwicklung des Ukraine-Konfliktes als auch die Spannungen im Nahen Osten führen zu Unwägbarkeiten auf dem Rohstoffmarkt. Gleiches gilt für den Energiemarkt. Auch wird die Kauflaune der Privatkunden maßgeblich beeinflusst, soweit die Inflation weiter steigt. IT-Risiken IT-Risiken entstehen durch weitreichend digitale Abwicklung unserer Geschäfte. Durch die Vernetzung besteht immanent das Risiko von unberechtigten Zugriffen von außen. Wir begegnen durch solche Angriffe verursachten Ausfallrisiken und möglichen Systemfehlern durch die Absicherung mit Firewall-Systemen, Datensicherungsmaßnahmen und Virenscannern sowie eingeschränkten Zugangs- und Zugriffsberechtigungen. Weiterhin ist die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter wesentlicher Bestandteil unseres Sicherheitskonzeptes. Bei einem Komplettausfall eines Servers springt der zweite Server in der jeweils anderen Produktionsstätte ein. Ebenfalls sind alle Daten vierfach gesichert, weshalb ein Ausfall in der IT in jedem Fall schnell behoben werden kann. Beurteilung des Gesamtrisikos Auf der Basis der derzeit verfügbaren Informationen erwarten wir gegenwärtig und in absehbarer Zukunft weder gravierende Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage noch bestandsgefährdende Risiken für unser Unternehmen. Darüber hinaus sind wir überzeugt, den Herausforderungen, die sich aus den potenziellen Risiken ergeben, weiterhin erfolgreich begegnen zu können. Chancenbericht Den oben genannten Risiken stehen zahlreiche Chancen und Entwicklungspotenziale entgegen. Da das Onlinegeschäft im Materialhandel und insbesondere im DIY Bereich weiterhin stark wächst, sieht die Gesellschaft auch auf dem Segment nach wie vor Chancen. Durch weiterhin verstärkte Investitionen in das Onlineangebot und der Vermarktung kann der Umsatz auch weiterhin gesteigert werden. Die fortlaufende Prüfung, Weiterentwicklung und Verbesserung der bestehenden Prozesse und Produkte ist für ein nachhaltiges Wachstum unerlässlich. Hierdurch festigen wir auch unsere Wettbewerbsvorteile. Besondere Chancen liegen auch in der fortschreitenden Ausweitung unseres Geschäftes in der Möbelbranche, sowie dem europäischen Ausland.
Bardowick, den 15.04.2024 Wilhelm Schöner, Geschäftsführender Gesellschafter Andreas Schöner, Geschäftsführender Gesellschafter Sergei Schöner, Geschäftsführer Alexander Neb, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt. Der vorstehende verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Firstlaser GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Firstlaser GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Firstlaser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Buchholz i. d. N., 7. Mai 2024 SKN
GmbH
ppa. Oliver Saucke, Wirtschaftsprüfer Björn Brockhaus, Wirtschaftsprüfer |
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