Bauplan WBN Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Reinhardt seit 16.2.2012 | Prokura |
Andreas Nürnberg seit 12.11.2010 | Prokura |
Thilo, Dipl.-Ing. Gollan seit 21.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gollan-Bau GmbHBeusloeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Jahr 2023der Gollan-Bau GmbH1. Grundlagen des Unternehmens Die Gollan-Bau GmbH ist ein mittelständisches Bauunternehmen mit Sitz in Neustadt/Beusloe, Schleswig-Holstein. Die Gesellschaft erbringt Bauleistungen in den Bereichen Hoch- und Tiefbau im norddeutschen Raum. Zum weiteren Gegenstand der Gesellschaft gehören Bauträgerprojekte inklusive Erschließung eigener Baugebiete sowie der An- und Verkauf von Grundstücken. 2. Wirtschaftsbericht - Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die deutsche Wirtschaft ist im Gesamtjahr 2023 geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 Prozent gesunken. Auch die Prognosen für 2024 bleiben pessimistisch. Führende Ökonomen rechnen allenfalls mit einem Mini-Wachstum von 0,2%. Es droht eine Stagnation. Dies spiegelt die Unsicherheit in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel wider. Außerdem hinterlassen das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts, die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung und die schwer planbaren Kosten der Energiewende Spuren. Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich fort. In 2023 ist der Umsatz in der Branche real um 5,3% zurückgegangen, für 2024 geht man von weiteren minus 3% aus. Verantwortlich hierfür bleibt der Wohnungsbau, der in 2023 aufgrund gestiegener Bau- und Finanzierungskosten real um 11% eingebrochen ist und für 2024 voraussichtlich mit weiteren minus 13% seinen Sinkflug fortsetzen wird. Dies wird auch für die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich nicht ohne Folgen bleiben. Anders sieht es im Tiefbau aus. Dieser profitiert von Infrastrukturmaßnahmen sowie von Projekten der Mobilitäts- und Energiewende. Hier werden nach wie vor Fachkräfte gesucht. Das Jahr 2023 war für die Gollan-Bau GmbH insgesamt ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Umsatz entspricht mit einem Rückgang von ca. 18% fast genau der Prognose für 2023. Erfreulicherweise konnte der Jahresüberschuss gegenüber 2022 um 12,7% gesteigert werden, während man in der Planung für 2023 noch von einem Ergebnisrückgang von bis zu 50% ausgegangen war. Die Jahresleistung liegt bei 32,7 Mio. € (2022: 40,0 Mio. €). Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 1.323,5 T€ (2022: 1.174,2 T€). Den schlussgerechneten Bauleistungen in Höhe von 34,6 Mio. € (2022: 36,4 Mio. €) stehen Bestandsveränderungen von -1.936,5 T€ (2022: +3.577,5 T€) gegenüber Diese Zahlen deuten bereits die sich abschwächende Baukonjunktur in Deutschland an, während die Preise der in diesem Jahresabschluss abgebildeten Aufträge immer noch auskömmlich waren. Das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr von 17.525,6 T€ auf 18.662,1 T€ erhöht. Insgesamt hat die Gesellschaft 2023 Investitionen in Höhe von 1.446,2 T€ (2022: 1.620,0 T€) in das Anlagevermögen zur Modernisierung des Geräteparks, der EDV-Struktur sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Das Eigenkapital der Gesellschaft am Gesamtkapital beträgt 67,7% (2022: 64,5%). Unter Berücksichtigung der mittel- und langfristigen Fremdkapitalanteile ergeben sich zum Stichtag mittel- und langfristig verfügbare Mittel von 12.681,3 T€, 68,0 % des Gesamtkapitals. Die Finanzlage des Unternehmens war wie in den Vorjahren unverändert stabil. Die Liquidität der Gesellschaft war stets gesichert. Der hohe Zufluss an liquiden Mitteln in 2023 wurde zu einem großen Teil der Unternehmensgruppe intern für Investitionen zur Verfügung gestellt und entsprechend unter den "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen" ausgewiesen. Die sofort verfügbare Liquidität beläuft sich zum Stichtag auf 2.745,2 T€ (2022: 3.035,2 T€). Der Cashflow setzt sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit (+4,6 Mio. €), der Investitionstätigkeit (-5,1 Mio. €) sowie der Finanzierungstätigkeit (+233 T€) zusammen. Alle Gewerke konnten eine gute bis sehr gute Auslastung verzeichnen. Auch in 2022 wurde sowohl in Ausbildung, Weiterbildung als auch Auswahl und Rekrutierung von Mitarbeitern umfangreich investiert. Die Bereitschaft, neue Auszubildende einzustellen ist groß. Allerdings nimmt die Nachfrage nach Lehrstellen im Handwerk kontinuierlich ab. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Gesellschaft auch in unsicheren Zeiten ein verlässlicher und sicherer Arbeitgeber ist. Die Mitarbeiter werden, insbesondere angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels, wettbewerbsfähig vergütet. Weitere Maßnahmen der Mitarbeiterbindung sind die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Gewährung diverser Benefits sowie die Bereitstellung moderner Arbeitsmittel und Büroräume. Die Gesellschaft ist mit den Themen Ressourcenschonung und Klimaschutz bestens vertraut und leistet in Zusammenarbeit mit der im Recyclingbereich tätigen Schwestergesellschaft einen wichtigen Beitrag zur im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankerten Abfallvermeidung sowie zur CO 2 -Reduktion. Dabei werden modernste Geräte und Fahrzeuge zur Energieeffizienzsteigerung eingesetzt, um die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft voranzutreiben. Nennenswerte Forderungsausfälle sind in 2023 nicht angefallen. 3. Prognosebericht Alle erkennbaren Risiken hat die Gesellschaft durch Rückstellungen und Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Die Gollan-Bau GmbH verfügt über den Vorteil, mit seinen verschiedenen Sparten Hochbau, Tiefbau, Zimmerei und Tischlerei sowie mit der Tochtergesellschaft "Wohnungsbaugesellschaft Neustadt GmbH" (Schlüsselfertigbau, Planung) sehr komplexe Bauvorhaben anbieten zu können. Dabei profitiert der Bauherr davon, individuell geplante und anspruchsvolle Bauvorhaben aus einer Hand beziehen zu können. Außerdem führt die Gesellschaft selbst Grundstückserschließungsprojekte durch und verfügt aktuell über einen attraktiven Grundstücksbestand. Es liegen aber auch für alle Gewerke umfangreiche Aufträge auf fremdem Grund und Boden vor, so dass die Gesellschaft im regionalen Markt sehr gut vertreten ist. In 2024 werden die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten vor allem im Wohnungsbau ihre Spuren hinterlassen. Während in 2023 lediglich 271.000 Wohneinheiten fertiggestellt werden konnten, geht man für 2024 nur noch von 235.000 Einheiten aus. Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung von 400.000 Einheiten rückt in weite Ferne. Der Wirtschaftshochbau wird durch die Zinsentwicklung und die hohen Energiepreise eingebremst. Lediglich der Wirtschaftstiefbau profitiert von Projekten der Mobilitäts- und Energiewende. Die derzeit unklaren und sich laufend ändernden politischen Rahmenbedingungen schaden der Bauwirtschaft, die stark vom Investitionswillen der Marktteilnehmer abhängig ist. Die rückläufige Baukonjunktur ist auch eine Folge der Unsicherheit über die Budgetierung der Haushaltsmittel 2024 sowie der permanenten Streichungen und Änderungen von Förderbedingungen im Gebäudebereich. Hier kommt es darauf an, wie schnell die Bundesregierung in der Lage ist, Planungssicherheit und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen herzustellen. Darüber hinaus ist die öffentliche Hand besonders gefordert, ihre Bauherrenfunktion aktiv wahrzunehmen und somit die Baukonjunktur zu stärken. Die im Koalitionsvertrag verankerten Infrastrukturmaßnahmen müssen zeitnah umgesetzt werden, damit es hier zu keinem Abbruch kommt Positiv auf die Baukonjunktur könnte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Bereich der energetischen Sanierung sowie der Mobilitätswende auswirken. Insgesamt sieht sich das Unternehmen sowohl finanziell als auch personell gut gerüstet, drohende Krisen zu bewältigen. Für die zukünftige Entwicklung bestehen darüber hinaus keine besonderen Risiken. Der Umsatz der Gesellschaft liegt im ersten Quartal 2024 im erwarteten Bereich. Für 2024 wird mit unterschiedlichen Auswirkungen, je nach Art der Bauleistung, gerechnet. Insgesamt geht die Gesellschaft von einer Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 5% sowie einem entsprechend höheren betriebswirtschaftlichen Ergebnis aus. Aufgrund der derzeit sehr dynamischen weltwirtschaftlichen und -politischen Lage fällt eine Prognose für 2025 schwer. Die Finanzstärke des Unternehmens wird auch zukünftig dafür eingesetzt, den Fuhrpark, die Maschinen und die sonstige Betriebsausstattung inklusive Hard- und Software im EDV-Bereich auf dem modernsten Stand zu halten und die Fachkräfte leistungsgerecht zu vergüten. Einen wesentlichen Anteil an der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft wird die Auswahl bzw. Ausbildung von qualifiziertem Fachpersonal haben. Den Fortschritt in der digitalen Technik wird man sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich gezielt zur Verbesserung der Informationsflüsse und Arbeitsabläufe nutzen. 4. Risikomanagement, Ziele und Methoden Die Gesellschaft verfügt über Instrumente der Unternehmenssteuerung. Hierbei handelt es sich um Ergebnis- und Finanzplanungen. Die entsprechenden Abweichungen werden monatlich analysiert und im Management besprochen. Darüber hinaus werden Unternehmensrisiken monatlich untersucht und Gegenmaßnahmen verfolgt. Im operativen Bereich werden alle Bauvorhaben auch in kürzeren Abständen über eine Nachkalkulation untersucht, um gegebenenfalls rechtzeitig Soll-Ist-Abweichungen zu erkennen. Eine Absicherung von Währungsrisiken ist derzeit nicht erforderlich, da die Gesellschaft momentan ausschließlich im Inland tätig ist. 5. Chancen- und Risikobericht Die besondere Entwicklung seit Ende 2021 und vor allem Anfang 2022 der weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Lage mit extremen Störungen in den Lieferketten, Rohstoffknappheit, -preissteigerungen, Fachkräftemangel, den Kriegen in der Ukraine und Israel sowie weiter stark angestiegenen Energie- und Finanzierungskosten wird auch die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Die diesbezüglichen Auswirkungen in der Zukunft der Gesellschaft können nicht abschließend eingeschätzt werden. Von einer Bestandsgefährdung wird nicht ausgegangen. Die Gesellschaft sieht sich gut aufgestellt und auf weitere Herausforderungen vorbereitet. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft hängt stark von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur ab. Weitere Risikofaktoren sind die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, außenpolitische Entwicklungen, steigender Bürokratieaufwand, Witterungsverhältnisse, überdurchschnittliche Kostensteigerungen im Energie-, Rohstoff- und Personalbereich, die Stabilität der Lieferketten für Baustoffe, Ausfall wichtiger Subunternehmer durch Insolvenz sowie Änderungen der gesetzlichen und fiskalpolitischen Rahmenbedingungen bis hin zur Zinspolitik. Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank mit Zinssteigerungstendenz zur Eindämmung der Inflation wird sich weiterhin negativ auf die Baukonjunktur auswirken. Es bleibt abzuwarten, ob die Politik hier durch gezielte Maßnahmen gegensteuert. Positiv ist zu erwähnen, dass durch das deutsch-dänische Infrastruktur-Großprojekt "Fehmarn-Belt-Querung" einschließlich Hinterlandanbindung in der für die Gesellschaft relevanten Region sowohl während der Bauphase als auch nach Inbetriebnahme positive wirtschaftliche Auswirkungen zu erwarten sind. Erste Aufträge konnten bei diesem Projekt bereits erfolgreich akquiriert und abgewickelt werden. 6. Forschungsbericht Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung wurden vom Unternehmen in 2023 nicht durchgeführt.
Beusloe, 21. Mai 2024 gez. Thilo Gollan BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Gollan-Bau GmbHI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gollan-Bau GmbH, Dorfstraße 7, 23730 Beusloe (Amtsgericht Lübeck, HRA 763 OL) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gollan-Bau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen beibehalten. Im Berichtsjahr 2023 hat es durch Gesellschafterwechsel eine Erweiterung des Kreises der verbundenen Unternehmen gegeben. Daher wurden teilweise Forderungen und Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die zum Vorjahresstichtag noch als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gezeigt wurden. Eine Anpassung des Vorjahres erfolgte nicht, da die Voraussetzungen im Vorjahr nicht bestanden. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Zugänge werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung des tatsächlichen Abnutzungsverlaufes abgeschrieben. Die im laufenden Geschäftsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter werden pro rata temporis abgeschrieben. Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, geringwertige Anlagegüter bis € 800,00 im Zugangsjahr voll abzuschreiben und als Abgang zu zeigen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich anteiliger notwendiger Gemeinkosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich anteiliger notwendiger Gemeinkosten bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Risiken wurden berücksichtigt. Ein allgemeines Risiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Latente Steuern Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden handelsrechtlich zu Anschaffungskosten und steuerrechtlich nach der Spiegelbildmethode bewertet. Aus dieser Differenz errechnet sich nach einem Steuersatz für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von 15,83 % eine Steuerbelastung von 4.072,02 €. In dieser Höhe wird ein Passivposten gebildet. 2. Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zuganges mit einem Betrag von € 364.288,38 als Abgang gezeigt. Anteile an verbundenen Unternehmen (unmittelbarer und mittelbarer Anteilsbesitz)
Beteiligungen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind wie folgt fällig:
Eigenkapital Der Jahresabschluss 2023 wird unter Gewinnverwendungsgesichtspunkten aufgestellt. Sonderposten mit Rücklageanteil Für einen Zuschuss von T€ 66 wurde ein Sonderposten gebildet, der planmäßig aufgelöst wird. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten:
Passive latente Steuern Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden steuerlich nach der Spiegelbildmethode und handelsrechtlich zu Anschaffungskosten bewertet. Auf den temporären Unterschiedsbetrag von Handels- zur Steuerbilanz wurden passive latente Steuern errechnet und mit € 4.072,02 passiviert. Haftungsverhältnisse
Von den Haftungsverhältnissen sind € 10.000,00 mittels Abtretungen, Verpfändungen und Grundpfandrechten besichert. Bei den Avalen, Bürgschaften und Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind keine Sachverhalte erkennbar, die für die Inanspruchnahme sprechen. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 140 Mitarbeiter (2022: 140 Mitarbeiter), davon gewerbliche Arbeitnehmer 79 (2022: 91 Mitarbeiter). Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Thilo Gollan und Herr Volker Schmidt. Sie sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und Herr Thilo Gollan ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 1.241.578,43. Das Bestellobligo beläuft sich zum Stichtag auf T€ 63. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt € 13.500,00. Nachtragsbericht Die besondere Entwicklung seit Ende 2021 und vor allem Anfang 2022 der weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Lage mit extremen Störungen in den Lieferketten, Rohstoffknappheit,- preissteigerungen, Fachkräftemangel, dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie weiter stark angestiegenen Energie- und Finanzierungskosten wird auch die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Die diesbezüglichen Auswirkungen in der Zukunft der Gesellschaft können nicht abschließend eingeschätzt werden. Von einer Bestandsgefährdung wird nicht ausgegangen. Die Gesellschaft sieht sich gut aufgestellt und auf weitere Herausforderungen vorbereitet. Gewinnverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 11.119.011,13 auf neue Rechnung vorzutragen.
Beusloe, 21. Mai 2024 gez. Thilo Gollan sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gollan-Bau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gollan-Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gollan-Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
GWU Gesellschaft für Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüferin
Kiel, 19. Juni 2024 Siegel
gez. Antje Stoltenberg, Wirtschaftsprüferin |
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