FLEX INKLUSIVE SERVICE gGmbH

Veerhoffstraße 5, 33649 Bielefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 39937
Vorher
Evangelische Stiftung Ummeln - Integrative Servicegesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
14.4.2010
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Die Beschäftigung nebst arbeitsbegleitender Betreuung von Menschen mit Behinderung, sowie Menschen mit Benachteiligungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Ziel ist die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten und des Einsatzes von Integrationsfachdiensten auf besondere Schwierigkeiten stößt. Der Gesellschaftszweck wird durch die Einrichtung und den Betrieb von Integrationsprojekten im Sinne des § 215 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch verwirklicht. Mindestens 30 Prozent der Beschäftigten sind Menschen im Sinne des § 215 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, deren Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entweder aufgrund ihrer Behinderung oder aufgrund sonstiger Umstände auf besondere Schwierigkeiten stößt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft alle Geschäfte tätigen, die der Erreichung oder Förderung des Gesellschaftszweckes dienen, insbesondere auch andere vergleichbare Dienstleistungen erbringen. Die Gesellschaft kann andere Gesellschaften, die eine ähnlich gelagerte Zielrichtung haben, gründen, betreiben oder sich an ihnen beteiligen. Die Einrichtungen der Gesellschaft dienen allen Menschen ohne Rücksicht auf Rasse, sexuelle Identität, Nationalität und Glauben. Die Gesellschaft ist eine Einrichtung der Diakonie als Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirche. Sie hat sich den ganzheitlichen Dienst am Menschen im Sinne diakonischen Handelns zur Aufgabe gemacht. Die Gesellschaft ist Mitglied des als Werk der Kirche und als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege anerkannten Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen Lippe e. V. Diakonie RWL und dadurch zugleich dem Bundesspitzenverband Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. (EWDE) angeschlossen. Bei der Durchführung der Aufgaben der Gesellschaft sind die Pflichten der Mitglieder des Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. Diakonie RWL zu beachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Korbmacher
seit 31.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Diakonische Stiftung Ummeln
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Diakonische Stiftung Ummeln
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FLEX INKLUSIVE SERVICE gGmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

FLEX INKLUSIVE SERVICE gGmbH, Bielefeld

A K T I V A

31.12.2022 
31.12.2021 
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.077,00 48.629,00
I. Sachanlagen 3.077,00 48.629,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 275.416,14 169.615,75
I. Vorräte 0,00 4.756,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.008,41 68.190,45
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 273.407,73 96.668,81
278.493,14 218.244,75

P A S S I V A

31.12.2022 
31.12.2021 
A. EIGENKAPITAL 92.287,80 92.287,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 67.287,80 37.254,55
III. Jahresüberschuss 0,00 30.033,25
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 31.536,49
C. RÜCKSTELLUNGEN 14.549,00 32.693,00
D. VERBINDLICHKEITEN 171.656,34 61.727,46
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 163.925,86 (Vorjahr: € 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr: € 171.656,34 (Vorjahr: € 61.727,46)
278.493,14 218.244,75

FLEX INKLUSIVE SERVICE gGmbH, Bielefeld
Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die FLEX INKLUSIVE SERVICE gGmbH hat ihren Sitz in Bielefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bielefeld unter HR B 39937 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 288 HGB und dem GmbHG erstellt. Nach der in § 267 HGB angegebenen Größenklasse ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB ist teilweise Gebrauch gemacht worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB und wurde um die Position "Sonderposten für Investitionszuschüsse" erweitert.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB erstellt. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

Die Bewertung des Jahresabschlusses geht gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden nach der Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen und Maschinen zwischen zehn und fünfzehn Jahren und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen fünf und fünfzehn Jahren.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis zu€ 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) sind jeweils in einen Sammelposten für das betreffende Geschäftsjahr eingestellt. Die Sammelposten werden im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren jeweils mit einem Fünftel aufgelöst. Für entsprechende Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 (ohne Umsatzsteuer) werden die Anschaffungskosten als Aufwand erfasst.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Marktpreisen am Bilanzstichtag ermittelt. Als Verbrauchsfolge wird unterstellt, dass die zuerst beschafften Güter auch zuerst verbraucht werden (FIFO-Methode).

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

3. Sonderposten

Die Sonderposten werden gemäß § 265 Abs. 5 HGB in der Bilanz ausgewiesen und als die für aktivierungsfähige Maßnahmen verwendeten Investitionszuschüsse eingestellt. Sie stellen den Finanzierungsgegenwert zu den unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Buchwerten jener Anlagegüter dar, die mit den Investitionszuschüssen beschafft wurden. Die Sonderposten werden jährlich entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände bzw. der Zweckbindungsfrist ertragswirksam aufgelöst.

4. Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

In 2022 wurden durchschnittlich 14 (Vorjahr: 20) Mitarbeiter beschäftigt.

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen - Anstalt des öffentlichen Rechts - (KZVK), Dortmund, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für den Arbeitgeber für das Jahr 2022 auf 5,25% (Vorjahr: 5,25%) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte in Höhe von T€ 323.

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgt in dem sogenannten Abrechnungsverband S der KZVK. Die in diesem Abrechnungsverband bestehende Unterdeckung soll über einen zusätzlichen Stärkungsbeitrag bis zum Jahr 2043 geschlossen werden.

Der von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S beläuft sich auf insgesamt T€ 22.

 

Bielefeld, den 24. Mai 2023

gez. Herr Marc Korbmacher, Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung

Die Gesellschafterversammlung stellte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 zum 26.06.2023 fest.

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