Munich Automotive Design GmbH
Selbe AdresseIndustrie- und Produktdesign
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
William Wallace Eager seit 2.9.2022 | Geschäftsführer |
Klaus-Peter Menk seit 16.9.2021 | Geschäftsführer |
Frank Brueggink seit 24.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.97% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Carfax Inc. | 94.00% |
Carfax Europe GmbHEigenbeteiligung | 3.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carfax Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht München HRB 166698BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist beim Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 166698 registriert. Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 der Carfax Europe GmbH, München, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach der in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklasse um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Das Geschäftsjahr der CARFAX Europe GmbH umfasste in der Vergangenheit den Zeitraum vom 1. Dezember eines Jahres bis zum 30. November des Folgejahres. Im Hinblick auf die Schaffung eines integrierten Prüfungskonzerns mit dem S&P Global Inc., New York, USAKonzern hat die Gesellschafterversammlung der CARFAX Europe GmbH am 2. Dezember 2022 beschlossen, das Geschäftsjahr der Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2023 auf das Kalenderjahr umzustellen. Für den Zeitraum vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wurde daher ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Die Berichtsperiode und damit das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2022 umfasst einen Zeitraum von einem Monat; das Geschäftsjahr Vorjahr vom 1. Dezember 2021 bis zum 30. November 2022 als Vergleichsperiode umfasst dagegen einen Zeitraum von zwölf Monaten. Aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume der Berichts- und der Vergleichsperiode sind die dargestellten Beträge nicht vollständig vergleichbar. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Von dem Aktivierungswahlrecht, selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 1 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Bestehen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Die Sachanlagen werden über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800 € werden im Zugangsjahr direkt in den Aufwand gebucht. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als 800 € bis einschließlich 1.000 € werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Zugangszeitpunkt pro-rata-temporis Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine voraussichtlich dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Der niedrigere beizulegende Wert wird durch die geschätzte Höhe des mit Wahrscheinlichkeit zufließenden Geldbetrags bestimmt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe ausgebucht. Die Bewertung vom Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gemäß § 272 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen gem. § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 32,975 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die wesentlichen Differenzen ergeben sich aus den Urlaubsrückstellungen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Carfax Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 an folgenden Unternehmen beteiligt: Anteilsbesitz
Der Wechselkurs gemäß § 256a HGB von SEK zu EUR lag zum 31.12.2022, dem Bilanzstichtag der Tochtergesellschaften in Fremdwährung, bei 0,0899 gemäß der Europäischen Zentralbank. Der Kurs für PLN zu EUR lag bei 0,2136. Bei Beteiligungen außerhalb des Euroraums wurden die Angaben mit dem Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.819 (Vorjahr TEUR 2.011) Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 4.000 (Vorjahr TEUR 4.000) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für ausstehende Bonuszahlungen TEUR 407, sowie für sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 320. Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 1.409 (Vorjahr TEUR 1.270) ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 4. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 waren: Herr Frank Brueggink, Berg-Kempfenhausen (DE) Herr William Wallace Eager, Arlington (USA), Herr Christopher Guy McLoughlin, London (GB) bis 22.06.2023 Herr Klaus-Peter Menk, München (DE), Frau Etha Paul, Bad Homburg (DE), ab 22.06.2023 Angaben zu den Bezügen der aktiven Geschäftsführer werden unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. Es liegt ein besonderer Umstand vor, weil William Wallace Eager und Etha Paul aus der Geschäftsführung von anderen Konzerngesellschaften vergütet werden. Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt waren während des Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 52 Mitarbeiter beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3a HGB bestehen nicht. Einbeziehung in den Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Carfax Europe GmbH, München, wird in den weltweiten Konzernabschluss der S&P Global Inc., New York, USA, einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Geschäftsbericht für die Muttergesellschaft kann bei S&P Global, Avenue of Americas, New York City, NY, USA, bezogen werden. Abschlussprüferhonorar Das für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 27 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 64.852,00 mit dem bestehenden Verlustvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 24. Juni 2024 Die Geschäftsführung Frank Brueggink, Geschäftsführer Klaus-Peter Menk, Geschäftsführer William Wallace Eager, Geschäftsführer Etha Paul, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens- Anlage zum Anhang -
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022A. Grundlage des Unternehmens Die Carfax Europe GmbH wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in München. Zu den bekanntesten Services des Unternehmens zählen Fahrzeughistorien für europäische und nordamerikanische Gebrauchtwagen. Fahrzeughistorien sind "Lebensläufe" von Gebrauchtwagen und dienen der Schaffung von Transparenz beim Autokauf. CARFAX-Gebrauchtwagenhistorien zeichnen, je nach Datenlage, ein informatives Bild über die Historie eines Fahrzeuges. Der CARFAX-Report umfasst dabei unter anderem Informationen über die Zulassungsgeschichte, der Herkunft (Importstatus), Vorschäden, Kilometerstände, etwaige Diebstähle oder alternative Nutzungen, z. B. als Taxi oder anderweitiges kommerzielles Fahrzeug. Neben Fahrzeughistorien bietet die Carfax Europe GmbH einer Reihe verschiedener Anspruchsgruppen entsprechende Services zur Verfügung. Der europäische Autohandel kann vor dem Ankauf oder der Inzahlungnahme von Gebrauchtwagen überprüfen, ob die ihnen angebotenen Fahrzeuge tatsächlich einen Markt haben und entsprechend an Kunden verkauft werden können. Auch Unternehmen aus den Bereichen Finanzwesen und Versicherungen nutzen CARFAX-Services, um Risikobeurteilungen durchführen zu können. Die Carfax Europe GmbH folgt dabei stets der Vision, einen fairen und transparenten Gebrauchtwagenmarkt für alle zu schaffen. Heute bietet das Unternehmen lokale Services in vielen europäischen Ländern wie Schweden, Spanien, den Niederlanden, Polen und Italien an - Tendenz steigend. Durch strategische Partnerschaften mit Zulassungsämtern, Strafverfolgungsbehörden, Ministerien, Versicherungsunternehmen, Gutachtern, Prüfgesellschaften und vielen weiteren verlässlichen Unternehmen konnte CARFAX eine mit über 35 Milliarden Einträgen ausgestattete Datenbank für Gebrauchtwagenhistorien aufbauen. Die Carfax Europe GmbH ist Teil von S&P Global Mobility, einer Division von S&P Global (NYSE: SPGI) und Anbieter für Marktinformationen. S&P Global Mobility bietet umfassende Einblicke, die aus bestimmten Daten aus der Automobilbranche abgeleitet werden und es Kund*innen ermöglichen, Veränderungen zu antizipieren und Entscheidungen mit Überzeugung zu treffen. S&P Global Mobilitys Expertise hilft ihnen, ihr Geschäft zu optimieren, die richtigen Zielgruppen zu erreichen und die Zukunft der Mobilität zu gestalten. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft stand im Jahr 2022 unter erheblichem Einfluss des Krieges in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf Energieversorgung und Inflation. Ferner hatten auch die Container-Krise, sowie die Coronapandemie weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Lieferketten. So ist nach vorliegenden Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr weltweit um 3,4% gestiegen. Für die Jahre 2023 (2,9%) und 2024 (3,1%) werden ebenfalls nur Wachstumsraten unter dem historischen Durchschnitt (2000-2019) von 3,8% erwartet. Für die großen Wirtschaftsnationen wird ein weiterer Rückgang des Wirtschaftswachstums von 2,7% in 2022 auf 1,2% bzw. 1,4% in 2023 bzw. 2024 prognostiziert. Für die USA beispielsweise von 2,4% in 2022 auf 1,4% (für 2023) bzw. 1,2% (für 2024). Auch für den Euroraum fallen die Wachstumsaussichten des IWF für 2023 (0,7%) und 2024 (1,6%) gedämpft aus. (Quelle: World Economic Outlook aus Januar 2023) Entwicklung der Branche Erwartungen zufolge wird der weltweite Markt für Big Data mit einem Wert i.H.v. 70 Milliarden Dollar im Jahr 2022 bis zum Jahr 2027 einen Anstieg i.H.v. 33 Millionen Dollar auf 103 Milliarden Dollar erreichen. Dies entspricht einem angenommenen weltweiten Wachstum von durchschnittlich ca. 8% jährlich (Gesamtwachstum in 6 Jahren i.H.v. 47,14%) von 2022 bis 2027 und somit weit über dem angenommenen Wachstum des weltweiten BIP. (Quelle: Statista Big data market size revenue forecast worldwide from 2011 to 2027) 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Rumpfgeschäftsjahr 1. Dezember 2022 bis 31. Dezember 2022 wurde durch keine außergewöhnlichen Vorgänge beeinträchtigt. Umsatzentwicklung Die gesamten Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 2.153 (Vorjahr: TEUR 26.941). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Aus der passiven Rechnungsabgrenzung ist zu ersehen, dass bereits Umsätze in Höhe von ca. TEUR 297 für das kommende Geschäftsjahr 2023 in Rechnung gestellt wurden. Personal Die Carfax Europe GmbH beschäftigte im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember bis 31. Dezember 2022 im Jahresdurchschnitt 52 (Vorjahr: 53) Mitarbeiter. C. ErtragslageDie sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 56 und resultieren im Wesentlichen aus der Weiterbelastung der Mietaufwendungen an eine Schwestergesellschaft. Hier ergab sich keine wesentliche Veränderung, da sich das Mietverhältnis nicht wesentlich veränderte. Der Betriebsaufwand betrug im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 TEUR 2.149 (Vorjahr: TEUR 26.267). Die größten Posten setzen sich zusammen aus den Bereichen "Materialaufwand" (TEUR 1.255), "Personalaufwand" (TEUR 391) sowie "Sonstige betriebliche Aufwendungen" (TEUR 503). Die Bewegungen resultierten im Wesentlichen aus gestiegenen Kosten aufgrund der weltweiten Inflation. Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus den konzerninternen Aufwendungen i.H.v. TEUR 457 und hier vor allem gegenüber der CARFAX Inc mit TEUR 798 zusammen. Aufgrund der vertraglichen Verhältnisse ergab sich hier ein entsprechend erhöhter Aufwand. Größte Einzelposten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die IC Gehälter (TEUR 96), Fremdleistungen (TEUR 65) und die Softwarelizenzen (TEUR 55). Analog zu den oben aufgeführten Kosten, ergab sich durch die vorherrschende weltweite Inflation eine entsprechende Erhöhung der Kosten. Das Rumpfgeschäftsjahr vom1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 schließt mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 503) ab. D. VermögenslageDie Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und Verbindlichkeiten der Gesellschaft ist auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme im Berichtsjahr betrug TEUR 9.104 (Vorjahr: TEUR 8.800). Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden planmäßig abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände betrugen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die Sachanlagen sanken auf TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 102), ebenfalls aufgrund der planmäßigen Abschreibung. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen belief sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 749, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf TEUR 5.819. Durch das Ergebnis des abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 (TEUR 65) ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.063 (Vorjahr: TEUR 4.999). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2022 beträgt 55,6 % (stichtagsbezogen). Ausschüttungen oder Ähnliches wurde nicht vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen machen ca. 12,94 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 13,24%). Diese enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 370). Die Steuerrückstellungen resultieren im Wesentlichen aus der Gewerbesteuerrückstellung. Die Verbindlichkeiten gliedern sich in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 383), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.409) sowie kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 205) auf. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. E. FinanzlageFinanzierung Das Unternehmen weist ein positives Working Capital auf. Es beträgt TEUR 5.414 (Kurzfristiges Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten sowie kurzfristiger Rückstellungen und passivem Rechnungsabgrenzungsposten). Die Kapitalstruktur zeigt, dass ausgehend von der vorherrschenden Liquiditätsausstattung und der vorhandenen Eigenkapitalquote kein Fremdfinanzierungsbedarf durch externe Finanzierungspartner besteht. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels verbundener Unternehmen. Eine Finanzierung über Kreditlinien von Banken ist nicht notwendig. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember bis 31. Dezember 2022 i.H.v. TEUR 2.153 reduziert sich hochgerechnet auf ein volles Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 26.941) um ca. 4 %. Der Jahresüberschuss im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember bis 31. Dezember 2022 i.H.v. TEUR 65 ist auf ein volles Geschäftsjahr hochgerechnet, im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 275 gestiegen. Gesamtaussage Die Umsatzerlöse sind wie im Vorjahr prognostiziert in allen Bereichen angestiegen außer im Bereich Intercompany. Insgesamt wurde das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 mit einem positiven Jahresüberschuss abgeschlossen. Die Geschäftsführung ist zufrieden mit dem Verlauf des Rumpfgeschäftsjahres und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. F. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtRisikobericht einschließlich Risikomanagement und -methoden Die Carfax Europe GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 an der Implementierung und Verbesserung des Risikomanagements weiter gearbeitet. Im Fokus standen im wesentlichen Kontrollmechanismen und Verbesserungen für die Personal-, Finanzprozesse, die Vertragsgestaltung sowie den Verbraucherschutz im Unternehmen. Dies schließt eine verbesserte Anwendung externer Dienstleister im Bereich Payments, die Einführung einer externen HR-Software, sowie eine engere Kontrolle der Zahlungs-/Abrechnungs- Vertragsgestaltungs- und Marketingprozesse ein. Es wurden zwei neue Company Policies zur Ausgabengenehmigung und Vertragsgestaltung in 2022 eingeführt. Die Gesamtrisikolage, trotz der anhaltenden Unsicherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung durch die in ihrer Tragweite abnehmende Coronapandemie sowie durch den Krieg in der Ukraine, hält sich im Rahmen. Auswirkungen sind lediglich indirekt über eine gesamtwirtschaftliche Lage in Europa und über die Situation in der globalen Fahrzeug Supply Chain zu erwarten. Die Carfax Europe GmbH ergreift weiterhin Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Minderung der Risiken für das Unternehmen und ist der Ansicht, dass sie weiterhin gut aufgestellt ist, um die Auswirkungen globaler Krisen zu bewältigen und darauf zu reagieren. Eine Gefährdung der Gesellschaft ist derzeit nicht erkennbar. Durch den Einsatz von IT-Systemen und deren stetig wachsende Bedeutung in allen Geschäftsbereichen bestehen Risiken durch unbefugten Zugriff auf wertvolle Unternehmensdaten und mangelnde Verfügbarkeit der Systeme durch Betriebsstörungen und Katastrophen. Dem Risiko unbefugten Zugriffs begegnet die Carfax Europe GmbH durch Einsatz von Firewall-Systemen, Virenscanner und einer in 2022 eingeführten Multi-Faktor- Authentifizierung um Fernwartung, sowie Zugriff von Remote-Working Mitarbeiter und Home-Office Mitarbeiter sicherer zu machen. Eine restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch die Erstellung von Datensicherungen wird die Sicherheit zusätzlich erhöht. Mit einer redundanten Auslegung der IT-Infrastrukturen sichern wir uns gegen Risiken, die im Störungs- oder Katastrophenfall entstehen. Jede Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf die Möglichkeit der Carfax Europe GmbH, die Daten von Gebrauchtfahrzeugen zu verwenden oder diese Daten zu teilen, kann Einfluss auf die Umsatzentwicklung haben. Ebenso ist die Gesellschaft bei Marketingleistungen auf die Nutzung von E-Mail und Nachrichtendiensten angewiesen. Einschränkungen bei der Kontaktaufnahme zu Kunden und Konsumenten könnten daher negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben. Den sich aus der Änderung des rechtlichen Umfelds ergebenden Risiken wirken sorgfältige Prüfungen sämtlicher vertraglicher und regulatorischer Angelegenheiten entgegen. Die Carfax Europe GmbH ist bestrebt, die Einhaltung sämtlicher Verpflichtungen durch kontinuierliche Überwachung zu gewährleisten und Konflikte durch die Verletzung der Rechte Dritter oder die Missachtung regulatorischer Vorschriften zu vermeiden. Insgesamt stuft die Carfax Europe GmbH aktuell das Risiko, durch gesetzliche oder regulatorische Änderungen Einschränkungen mit Auswirkungen auf ihr Geschäftsmodell zu erfahren, als gering bis mittel ein. Es gab keine Rechtsstreitigkeiten im Berichtszeitraum. Die Carfax Europe GmbH ist in einem wettbewerbsintensiven Umfeld tätig. Das Geschäftsmodell ist nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter anfällig für kurzfristige Veränderungen der Wettbewerbsdynamik. Die Kunden könnten durch Wettbewerber, die andere Geschäftsmodelle oder Preisgestaltungen verfolgen, dazu bewogen werden, deren Services anstelle der Carfax Europe GmbH zu verwenden. Insgesamt stellen Risiken aus Wettbewerb und Markt für die Carfax Europe GmbH in der Aggregation eine wesentliche Risikokomponente dar. Das Forderungsausfallrisiko wird aufgrund der kontinuierlichen Steuerung und Überwachung als gering erachtet. Liquiditätsrisiken sind aufgrund des bestehenden Geschäftsmodells sowie des nach wie vor ausreichend hohen Kassenbestands als gering zu bewerten. Aufgrund der oben genannten Sachverhalte können sich noch Risiken ergeben, die für das Geschäftsjahr 2023 noch nicht konkret geschätzt werden können. Chancenbericht Wachstumschancen ergeben sich aus Investitionen in Services, Vertrieb und Marketing aber auch durch gezielte Preisanpassungen entsprechend dem jeweiligen Produktwert und der optimalen Conversion Rate. Die Digitalisierung schreitet weiter in vielen Bereichen des Geschäfts- und Privatlebens fort und fördert das Wachstum digitaler Geschäftsmodelle in Deutschland und weltweit. Es verschieben sich insbesondere im Gebrauchtwagengeschäft die Geschäftsmodelle weg von Offline-Angeboten (wie z. B. Printmedien) hin zu Online-Angeboten. Gerade in dieser Veränderung besteht nach wie vor Wachstumspotenzial für die Gesellschaft. Unsere Fahrzeuginformationen geben unserer Gesellschaft einen starken und weitreichenden Zugang zu europäischen Schlüsselkunden und werden es der Carfax Europe GmbH ermöglichen, den Digitalisierungstrend positiv zu nutzen. So zum Beispiel bei Classified-Plattformen (Online-Marktplätzen), die erfolgreich kostenpflichtige Zusatzdienstleistungen anbieten und die einen entscheidenden Mehrwert bei der Umsetzung des An- und Verkaufsprozesses von gebrauchten Fahrzeugen bringen. Auch für andere Branchen liefert die Carfax Europe GmbH Informationen zur Umsetzung derer digitaler Geschäftsmodelle. Die Carfax Europe GmbH unternimmt diverse Anstrengungen wie bspw. Prozessdurchsprachen und Consultingdienstleistungen, um die internen Prozesse auch zukünftig weiter zu optimieren, die Kosten zu senken und die Arbeitsabläufe zu beschleunigen und kundenorientiert zu gestalten. Durch die Zugehörigkeit zu einem weltweit agierenden Konzern profitiert die Carfax Europe GmbH von möglichen Kollaborationen mit den übergeordneten Konzernebenen als auch von potenziellem Wissenstransfer im Rahmen von Best-Practice. Dies kann gegenüber der Konkurrenz in den Kernmärkten ein Vorteil sein. Prognosebericht Wir gehen generell von einer Zunahme des Bedarfs und Marktes für entscheidungsrelevante Informationen zu gebrauchten Fahrzeugen in den nächsten Jahren aus und sehen uns so aufgestellt, diese Nachfrage mit unseren Services und Produkten zu befriedigen. Die Geschäftsmodellspezifischen Chancen und Risiken der Carfax Europe GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das politische Interesse an Verbraucherschutz und Sicherheit im Straßenverkehr wird auch in Zukunft die Ausweitung unseres Geschäftes in Bezug auf Umsatz und Marktanteil zusätzlich unterstützen. Risiken aus den Bereichen Daten- und Verbraucherschutz sowie der IT-Sicherheit werden wir weiterhin eng beobachten und durch kontinuierliche Verbesserung unserer Maßnahmen zur Stärkung unserer europäischen Positionierung nutzen. Die Carfax Europe GmbH wird weiter in den Ausbau ihres Geschäftsmodells investieren und wir erwarten für das Gesamtjahr 2023 Umsatzerlöse i.H.v. Mio. EUR 30. Aufgrund der zu erwartenden Kostensteigerung für Mitarbeiter und Technologie als auch der gestiegenen Investitionen in die Vermarktung unserer Produkte geht die Gesellschaft von einem Jahresüberschuss im kommenden Geschäftsjahr in Höhe von Mio. EUR 0,6 aus. Es handelt sich hierbei um Aussagen über zukünftige Ereignisse und Entwicklungen sowie Angaben und Einschätzungen der Gesellschaft. Aufgrund von Marktschwankungen, der Entwicklung der Wettbewerbssituation sowie sonstigen Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen.
München, den 25. Juni 2024 Frank Brueggink, Geschäftsführer Klaus-Peter Menk, Geschäftsführer Etha Paul, Geschäftsführerin William Wallace Eager, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Carfax Europe GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Carfax Europe GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carfax Europe GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 4. September 2024 BDO
AG
Fritz, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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