Windpark Bermaringen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Schäffner seit 5.1.2011 | Geschäftsführer |
Bernd Adolph seit 28.3.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWU Vertrieb GmbHUlmJahresabschluss zum 31.12.2009TextatsexemplarSWU Vertrieb GmbHUlm (Donau)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009A. ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUFI. Beschreibung der GeschäftstätigkeitDie SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ist die zentrale Energieeinkaufs- und Vertriebsgesellschaft der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau). Der Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb von Strom auf eigene Rechnung an Endkunden in der Region Ulm und angrenzenden Gebieten. Für andere Konzerngesellschaften führt die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) den Vertrieb von Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme, Telekommunikation und technischen Dienstleistungen in der Region aus. Sie ist zudem innerhalb der SWU-Unternehmensgruppe für den Einkauf von Strom und Erdgas, für das Netznutzungsmanagement Strom und die Vermarktung der Stromproduktion der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) am Großhandelsmarkt zuständig. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische RahmenbedingungenNachdem die Energie-Großhandelspreise den absoluten Höhepunkt im Juni/Juli 2008 erreichten, folgte bis zum Jahresende 2008 ein steiler Absturz auf das Niveau des Jahres 2005. Die Handelspreise im anschließenden Jahr 2009 waren gekennzeichnet von moderater Volatilität. Nach generellen Aufwärtstendenzen im ersten Quartal setzte bei den Strom- und Gas-Handelspreisen etwa ab der Jahresmitte erneut eine moderate, aber konstante Abwärtsbewegung ein; die Erdöl-Großhandelspreise hingegen stiegen über das Jahr hinweg weiter an. Die Wirtschaftskrise führte zu teilweise erheblichen Absatzrückgängen, insbesondere im industriellen Bereich. Hinzu kamen die aus den Klimaschutz-Aktivitäten und -Beschlüssen resultierenden Bemühungen um Energieeinsparung und effizienten Energieeinsatz. In Summe waren die Energieverbräuche im Jahr 2009 daher gegenüber den Vorjahren deutlich rückläufig. Hierdurch entstand (insbesondere im Gas-Spothandel) ein Angebotsüberhang und dadurch sinkende Preise. Diese wiederum befeuerten den Preiswettbewerb um Endkunden, weil gerade die neuen Anbieter stärker vom Spot-Preisniveau profitierten als die etablierten Unternehmen mit einer langfristig ausgelegten Beschaffungsstrategie. Wie in den Vorjahren auch war die Gesetzgebung zur Förderung regenerativer Energieerzeugung für den Stromvertrieb ein erheblicher Risikofaktor, wenngleich auch die Maßnahmen zur Risikominimierung (vorsichtige Kalkulation und unterjährige Anpassung der Zuschläge an die Prognosen) Wirkung zeigten. Ab dem Jahr 2010 kommt ein geändertes Verfahren zum Einsatz, welches die Wälzung der EEG-Belastungen deutlich besser kalkulierbar macht. Trotz des Einstiegs in die erste Phase der Anreizregulierung der Netzentgelte waren im Jahr 2009 entgegen den Ankündigungen aus Politik und Verwaltung keine flächendeckend sinkenden Transportpreise zu erkennen. Ganz im Gegenteil waren teilweise deutliche, manchmal auch rückwirkende Anhebungen der Netzentgelte zu verkraften, die insbesondere im Bereich der nicht-leistungsgemessenen Endkunden nur mit Verzögerung in die Preise einbezogen werden konnten. Dies führte zu erheblichen Ertragsbelastungen. Trotz aller Bemühungen der Anbieter, diverser Regulierungsmaßnahmen und steigender Wechselzahlen herrschte auf der politischen Ebene weiterhin die Ansicht vor, dass kein ausreichender Wettbewerb um Endkunden existiert. Dies führte zu Aufrufen zum Wechsel des Lieferanten, aber auch zu Diskussionen um weitere regulatorische Maßnahmen zur Erzeugung eines "freien" Wettbewerbs. III. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen GeschäftsjahrDie SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ist im Marktsegment der Geschäftskunden und der Privatkunden aktiv. Sie ist nicht Inhaber der Grundversorgungsrolle und steht für wettbewerbsorientierte Angebote. Aufgrund der unter II. dargelegten Rahmenbedingungen war im Jahr 2009 erneut ein scharfer Preiswettbewerb zu beobachten. Das im Laufe des Jahres 2009 entwickelte Vertriebskonzept zeigte aber erste Erfolge in der Marktbearbeitung. Durch intensive Vertriebsmaßnahmen konnte dabei die Absatzmenge im SWU-Netz gegen den Trend um 14,28 % gesteigert werden; insgesamt konnten die krisen- und wettbewerbsbedingten Absatzmengenrückgänge jedoch nicht in voller Höhe kompensiert werden. Ohne damit die Strategie der ertragsorientierten Preispolitik grundsätzlich zu verändern, waren Vertriebserfolge häufig nur mit reduzierten Erträgen zu erzielen. Folgende Strommengen wurden im Jahr 2009 geliefert:
Die oben geschilderte, sehr wechselhafte Entwicklung auf den Energie-Großhandelsmärkten konnte beim Stromeinkauf zur Senkung der Beschaffungskosten genutzt werden. Hieraus resultierte eine erhebliche Ausdehnung der Marge aus dem Stromvertrieb. In Summe konnte die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) so ein deutlich über Plan liegendes Jahresergebnis erzielen. Die Vermarktung der nicht unter dem EEG-Gesetz laufenden Stromproduktion der Muttergesellschaft SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) belief sich auf ein Volumen von 467.953 MWh. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um den SWU-Anteil an der Produktion des im Herbst 2008 in Betrieb gegangenen GuD-Kraftwerks in Hamm-Uentrop. Wie in den Vorjahren auch kaufte die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) den gesamten Erdgasbedarf der SWU-Unternehmensgruppe ein. Das Volumen belief sich auf 1.860 MWh (- 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr). B. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFTI. Darstellung der VermögenslageIn der folgenden Übersicht sind die Bilanzpositionen zum 31.12.2009 den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzpositionen sind nachfolgend erläutert.
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.660 auf T€ 28.854 vermindert. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Aufrechnungen zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen. II. Darstellung der Ertragslage und des GeschäftsergebnissesIn der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen GuV-Posten sind nachfolgend erläutert.
Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) Umsatzerlöse ohne Stromsteuer in Höhe von 212.155 T€ (+ 7,8 % gegenüber Vorjahr), die durch den Vertrieb von Strom an Endkunden und auf Großhandelsebene sowie den Verkauf von Erdgas an die SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) erzielt wurden. Dem gegenüber standen Kosten ohne Stromsteuer in Höhe von 206.536 T€ (+ 9,8 % gegenüber Vorjahr), vornehmlich resultierend aus dem Strom- und Erdgaseinkauf, den Netznutzungsentgelten und dem sonstigen betrieblichen Aufwand. Die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) erzielte ein Jahresergebnis von + 7.187 T€ (Vorjahr: + 11.396 T€), welches im Rahmen des Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages an die Muttergesellschaft SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) weitergeleitet wird. Mögliche Nachforderungen aus ausstehenden Abschlussrechnungen von Netzbetreibern für Regelenergie, Mehr-/Mindermengen und EEG-Mengen sind über Rückstellungen im vorliegenden Jahresabschluss berücksichtigt. Die Stromabsatzmenge der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) konnte im Geschäftsjahr 2009 im Netz der SWU Netze GmbH, Ulm (Donau) gesteigert werden; in anderen Netzen war die Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr rückläufig, resultierend aus der ertragsorientierten Preispolitik und einem nochmals verschärften Wettbewerb. Der Anteil des Stromabsatzes der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) in externen Netzen am Gesamtabsatz an Endkunden betrug zum Jahresende 62,4 %, der Anteil des Absatzes an nicht-leistungsgemessene Stromkunden in externen Netzen am Gesamtabsatz an nicht-leistungsgemessene Endkunden 80,1 %. III. Darstellung der FinanzlageIn der folgenden Übersicht sind die Zahlungsströme getrennt nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit dargestellt.
C. DARSTELLUNG DER VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNGI. Darstellung der voraussichtlichen EntwicklungAlle in der bisherigen Strategie berücksichtigten Trends und Entwicklungen werden derzeit überlagert von der Frage, wie schnell und stabil sich die Wirtschaft (und damit der Energiebedarf) von den Folgen der globalen Krise erholt. Für das Jahr 2010 geht die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) von einer Nachfrage auf dem Niveau zum Ende des Jahres 2009 aus. Dabei verschärft sich die Marktsituation im Energievertrieb zusätzlich durch die im Markt vorhandenen Überkapazitäten. Im Wettbewerb ist zudem die Weitergabe von Kostensteigerungen an die Kunden oft nur unvollständig und mit Zeitverzögerung möglich. Die Umsetzung des neuen Vertriebskonzeptes und die damit verbundene Erweiterung und Neuausrichtung der vertrieblichen Kapazitäten wird es der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ermöglichen, ihre Marktposition trotz der äußerst schwierigen Rahmenbedingungen zu behaupten. Dies soll im Wesentlichen nicht über eine aggressive Preispolitik, sondern vielmehr über Produktinnovationen, Serviceorientierung, Regionalität und verbesserte Vertriebsstrukturen erreicht werden. Dabei bewegt sich die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) im Rahmen der Strategie der SWU-Gruppe. Seit dem 01.10.2009 wird auch Erdgas in externen Netzen verkauft. Die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) tritt hier im Segment der Privat- und nicht-leistungsgemessenen Gewerbekunden als Dienstleister für die Muttergesellschaft SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) auf. Der Erdgasvertrieb an leistungsgemessene Großkunden erfolgt im eigenen Namen. Im Rahmen der Umsetzung der Unbundling-Vorgaben der Regulierungsbehörden (sog. Prozessidentität) ist vorgesehen, das komplette Liefergeschäft der SWU-Unternehmensgruppe mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Fernwärme in allen Marktsegmenten zum 01.01.2011 in der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) zusammenzufassen. Die vorbereitenden Arbeiten werden im Jahr 2010 mit höchster Priorität vorangetrieben. Im Rahmen dieses Projektes wird bereits ab dem 01.03.2010 eine vollautomatische Online-Plattform für den Stromvertrieb an nicht-leistungsgemessene Kunden zur Verfügung stehen. Die Ausweitung dieser Online-Plattform auf andere Marktsegmente und Energiearten ist vorgesehen. Das aktuell sehr niedrige Niveau der Strom-Großhandelspreise erschwert die Erreichung der für die Vermarktung der Stromproduktion der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau) gesetzten Erlösziele enorm. Das laufende Risiko-Reporting für das wesentliche Kraftwerk GuD Hamm-Uentrop weist derzeit für die Jahre 2010 bis 2012 eine deutliche Planunterschreitung aus. Durch Streckung der Produktionsmengen und ein Abbremsen der Vermarktung wird versucht, die Realisierung von Verlusten zunächst zu vermeiden, um bei später besseren Marktbedingungen die Erträge zu erhöhen. II. Ergebnisprognose für die Geschäftsjahre 2010 und 2011Die SWU Vertrieb GmbH plant für das Geschäftsjahr 2010 ein positives Ergebnis in Höhe von 3.874 T€ und in 2011 in Höhe von 1.388 T€, welche im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die SWU Energie GmbH übertragen werden. D. RISIKEN DER VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNGDer nach wie vor vorhandene intensive Preis- und Verdrängungswettbewerb und die dynamische Markt- und Wettbewerbsentwicklung stellen neben den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise die wesentlichen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung dar. Deren tatsächliche Auswirkungen auf die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) sind aber derzeit schwer abzuschätzen. Grundsätzlich ist von einer angespannten Ertragslage auszugehen, die die Erreichung der Ziele der Gesellschaft erschweren wird. Die zunehmende Volatilität am Strom-Großhandelsmarkt stellt in Verbindung mit dem schwachen Endkundenverbrauch ein Risiko für die Erträge aus der Vermarktung der StromProduktion dar. Aus heutiger Sicht sind aber keine bestandsgefährdenden oder zusätzlichen, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage darüber hinaus belastende Risiken erkennbar. E. SONSTIGE ANGABENI. Risikomanagementziele und FinanzinstrumenteAufgabe des Risikomanagements ist die Begrenzung und aktive Steuerung der Risiken aus dem Stromeinkauf, dem Stromvertrieb und dem Zusammenspiel der beiden Bereiche. Die Instrumente und Vorgaben sind in einem Risikomanagement-Handbuch zusammengefasst. Monatliche Risikoberichte informieren die Geschäftsführung über die aktuelle Lage. Für die Vermarktung des GuD-Kraftwerks Hamm-Uentrop existiert ein separates Risiko-Reporting sowie ein spezielles Risikokomitee. Zu den weiteren Maßnahmen zur Risikobegrenzung zählen eine wiederholte Bonitätsbewertung von Großkunden und Lieferanten sowie eine Deckungsbeitragsrechnung (Strom und Gas) für die Lieferungen an Endkunden. Derzeit nutzt die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ein Portfoliomanagement-System im Rahmen einer externen Dienstleistung. Im laufenden Jahr ist jedoch die Einführung einer umfassenden Handels-Software vorgesehen. Diese wird den kompletten Prozess vom Vertragsabschluss auf der Vertriebsseite bis zur Kalkulation und Beschaffung abdecken. Die Software wird es der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ermöglichen, tagesaktuell die jeweilige Position auf der Vertriebs- und der Beschaffungsseite zu ermitteln und einander gegenüberzustellen. Zur Absicherung von Preisrisiken im Erdgasvertrieb der SWU Energie GmbH sind im Jahr 2009 über die Vorlieferantin Bayerngas GmbH erneut Preisabsicherungs-Instrumente zum Einsatz gekommen. Diese Vorgehensweise wird für die Jahre 2010 und 2011 fortgesetzt. Die Durchführung dieser Absicherungen erfolgt durch die SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) im Auftrag der Muttergesellschaft. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresKeine. III. Forschung und EntwicklungDie Entwicklung von Marketing-Strategien und von Produkten und Dienstleistungen sowie die Strukturierung des Produktportfolios wurde unternehmensweit in der Abteilung Marketing und Kommunikation innerhalb der Dachgesellschaft SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau) konzentriert. Diese wird von der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) durch Einbringung von vertrieblichem Fachwissen und Marktinformationen unterstützt. Ulm, im 15.02.2010 SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) Die Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Thomas Deyerberg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009A K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009A. ANGABEN ZUR FORM UND DARSTELLUNG VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDer Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSSI. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und erhaltene Zuschüsse angesetzt. In den Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen sind auch Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend zunächst degressiv und später linear vorgenommen, wobei die steuerlichen AfA-Tabellen zugrundegelegt sind. Die Zugänge beim Sachanlagevermögen 2009 wurden linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens im Einzelwert von bis zu € 150,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt. Soweit deren Einzelwert € 150,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigt, wird im Wirtschaftsjahr ihrer Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel aufgelöst wird. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage A zu diesem Anhang dargestellt. (2) UmlaufvermögenDie Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, abzüglich angemessener Wertberichtigungen, ausgewiesen. Die zum 31. Dezember 2009 ausgewiesenen Forderungen sind vor Ablauf eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind u. a. Forderungen aus nicht abgelesenem Verbrauch in Höhe von T€ 32.338 (Vorjahr T€ 35.931) enthalten. Ihnen stehen Abschlagszahlungen in Höhe von T€ 29.536 (Vorjahr T€ 32.847) gegenüber. Die Forderungen an die Gesellschafter in Höhe von T€ 7.789 (Vorjahr T€ 1.697) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Energielieferung (Gas). Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. (3) RechnungsabgrenzungspostenDer zu Nominalwerten bewertete Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen die Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen. (4) RückstellungenBei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
Ausstehende Rechnungen für
(5) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten (siehe Anlage B) sind T€ 20.724 (Vorjahr T€ 25.973) vor Ablauf eines Jahres und T€ 78 (Vorjahr T€ 70) vor Ablauf von 5 Jahren fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 1.611; im Wesentlichen Stromsteuer). II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse entfallen auf den Stromhandel im Inland und auf die Gaslieferung an die SWU Energie GmbH. (2) Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u. a. enthalten:
(3) MaterialaufwandDer Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus Energiebezugskosten:
(4) Sonstiger betrieblicher AufwandDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Konzernverrechnungen T€ 3.019 (Vorjahr T€ 2.323), übrige Dienst- und Fremdleistungen T€ 1.427 (Vorjahr T€ 925), Werbe- und Insertionskosten T€ 35 (Vorjahr T€ 120), und Vermittlungsprovisionen für Neukunden T€ 11 (Vorjahr T€ 103). (5) ErgebnisabführungAufgrund des abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.187 (Vorjahr T€ 11.396) an die SWU Energie GmbH, Ulm (Donau), abgeführt. C. Ergänzende Angaben(1) HaftungsverhältnisseEs bestehen Ausfallbürgschaften für Arbeitnehmer-Baudarlehen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 12). Im Zusammenhang mit Stromlieferverträgen bestehen Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 186 (Vorjahr: T€ 150). (2) Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen beträgt im Berichtsjahr T€ 240 (Vorjahr T€ 114). Davon sind zum 31. Dezember 2010 T€ 80 (Vorjahr T€ 38) binnen eines Jahres fällig. An verbundene Unternehmen werden jährlich T€ 109 (Vorjahr T€ 103) an Mietaufwendungen entrichtet. Daneben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Stromhandel im branchenüblichen Rahmen. (3) Konzern- und BeteiligungsverhältnisseDie SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau), welche wiederum ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau) ist. Sie ist damit verbundenes Unternehmen zur SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau) sowie zu deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Ihr Abschluss wird in den Konzernabschluss der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau) einbezogen, welcher zum Handelsregister beim Amtsgericht Ulm (HRB 1337) eingereicht wird. (4) AufsichtsratDie aufgeführten Aufsichtsräte sind zugleich Aufsichtsräte in der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau), der SWU Verkehr GmbH, Ulm (Donau) und der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau).
(5) GeschäftsführungDipl.-Kfm. Thomas Deyerberg (6) Sonstige AngabenBezüge an die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 2.756,00 EUR (Vorjahr: 1.066,00 EUR) gezahlt. Die Bezüge der Geschäftsführer werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt. Die Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernanhang des Konzernabschlusses der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH angegeben. (7) BelegschaftIm Jahresdurchschnitt 2009 waren 30 (Vorjahr 38) Arbeitnehmer beschäftigt. Ulm, 15.02.2010 SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau) Die Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Thomas Deyerberg Entwicklung des Anlagenvermögens zum 31. Dezember 2009
Verbindlichkeitsspiegel SWU Vertrieb GmbH
Als Sicherheiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWU Vertrieb GmbH, Ulm (Donau), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt. Stuttgart, den 15. Februar 2010 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bericht des Aufsichtsrates an die GesellschafterversammlungDie Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres durch schriftliche und mündliche Berichte sowie durch ausführliche Erläuterungen in den Aufsichtsratssitzungen über die Entwicklung der Gesellschaft unterrichtet. Der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht wurden von der durch die Gesellschafterversammlung am 07.05.2009 zum Abschlussprüfer bestellten Pricewaterhouse Coopers Deutsche Revision geprüft. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkungen erteilt. Der Prüfungsbericht hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Dieser hat zustimmend von dem Ergebnis der Prüfung Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss geprüft. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit. Ulm, 23. März 2010 Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Oberbürgermeister Ivo Gönner Niederschrift über die Verhandlung der Gesellschafterversammlung vom 23. März 2010nicht öffentlich§ 5Jahresabschluss 2009 - SWU Vertrieb GmbH- Bericht des Aufsichtsrates -
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