Schiller Apparatebau GmbH

Laubenhof 15A, 45326 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 2053
Eingetragen
19.3.1971
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Apparaten, Behältern und Anlagen aller Art für die chemische und sonstige Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ines Maria Delbrouck
seit 19.8.2024
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Rüdiger Georg Dietrich MackenthunSinteri Beteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
207.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schiller Apparatebau GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

2023
EUR
2022
EUR
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.649,20 23.862,20
A. II. Sachanlagen 849.486,17 839.045,71
B.I. Vorräte 979.967,91 1.784.479,33
B. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.064.182,70 631.240,06
B.III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 145.454,95 86.503,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.506,66 13.432,43
D. Aktive latente Steuern 33.880,00 31.180,00
Summe Aktiva 3.106.127,59 3.409.743,46

Passiva

2023
EUR
2022
EUR
A.I. Gezeichnetes Kapital 207.000,00 207.000,00
A. II. Kapitalrücklagen 702.364,98 702.364,98
A. III. Gewinnrücklage 50.127,34 50.127,34
A. IV. Bilanzgewinn 637.168,38 110.261,63
B. Rückstellungen 482.353,01 323.286,69
C. Verbindlichkeiten 1.027.113,88 2.016.702,82
Summe Passiva 3.106.127,59 3.409.743,46

Die Schiller Apparatebau GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 2053 eingetragen.

 

Mülheim an der Ruhr, den 27 März 2024

Florian Georg Schauenburg

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27.03.2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Schiller Apparatebau GmbH, Essen

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Schiller Apparatebau GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 2053 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Schiller Apparatebau GmbH ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen des § 276 HGB und § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder im Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 2 und 13 Jahren.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR betragen, wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anschaffungskosten, die über 250,00 EUR liegen und den Betrag von 1.000,00 EUR nicht überschreiten, wurde ein Sammelposten gebildet, der mit einem Fünftel jährlich abgeschrieben wird.

2.2. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In Anspruch genommene Skonti wurden abgesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt.

2.4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

2.5. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen den die Folgejahre betreffenden Anteil bereits geleisteter bzw. erhaltener Zahlungen.

2.6. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe desnach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2, 2. HS HGB) und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Berechnung wird nach der PUC-Methode unter Verwendungder "Richttafeln 2018 G Heubeck" vorgenommen. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz von 10 Jahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) gemäß der Rückstellungabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 2,0 % sowie ein Gehaltstrend von 0,0 % unverändert zum Vorjahr berücksichtigt.

Der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB mit siebenjährigem Durchschnittszins (1,75 %) beträgt 94.147,00 EUR und übersteigt den Bilanzansatz um 492,00 EUR (Vorjahr: 2.398,00 EUR).In Höhe des Unterschiedsbetrags besteht nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB eine Gewinnausschüttungssperre.

Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten gebildet.

2.7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

2.8. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zu aktuellen Wechselkursen in die Berichtswährung EUR umgerechnet. Am Bilanzstichtag bestehende Positionen werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Eventuelle Erträge oder Aufwendungen aus Kursdifferenzen sind innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

2.9. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen (hier Pensions- und Wagnisrückstellungen) werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungmit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen (2023: 32,6 %; Vorjahr: 32,6 %) bewertet und nicht abgezinst.

In Höhe der ausgewiesenen aktiven latenten Steuer ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 S.2 HGB.

3. Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

4. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4.011,33 EUR (Vorjahr: 19.358,24 EUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Bildung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 66.400,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt und werden in Zukunft in folgender Höhe erwartet:

2024 2025 2026 2027 2028
Leasing in EUR 13.415,52 5.982,04 4.855,20 0,00 0,00

Der Jahresabschluss der Schiller Apparatebau GmbH wird in den Konzernabschluss der Schauenburg International GmbH (Mutterunternehmen), Mülheim an der Ruhr, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Schauenburg International GmbH wird beim Amtsgericht Duisburg unter der HRB Nummer 14589 geführt.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl des Geschäftsjahres 2023 betrug 31 (Vorjahr: durchschnittliche Mitarbeiterzahl 34).

 

Essen, den 25. März 2024

Andreas Schröder, Geschäftsführer

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