KONSUM "Optimal-Kauf" eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal GnR 2065
Eingetragen
28.6.1991
Branche
VerbraucherorganisationenEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
1. der Einzelhandel mit Waren aller Art; 2. die Herstellung und Bearbeitung von Waren aller Art; 3. die Bereitstellung von Dienstleistungen; 4. die Entwicklung, der Erwerb, die Veräußerung, die Vermietung und die Verpachtung von Immobilien; 5. die Pflege und Förderung genossenschaftlicher Grundsätze; 6. die Förderung der wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Buchholz
seit 8.1.2025
Prokura
Nadine Lemm-Goschala
seit 19.8.2024
Vorstandsmitglied
Jens Keek
seit 18.7.2014
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KONSUM "Optimal-Kauf" eG

Haldensleben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

der KONSUM "Optimal-Kauf" eG

A. Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

In unseren Filialen der Vertriebsschienen EDEKA, NP sowie nah & gut bieten wir Artikel des täglichen Bedarfs in optimaler Qualität und zu günstigen Preisen an. Im Berichtsjahr betrieb die Genossenschaft durchschnittlich 19 Lebensmittelmärkte in Sachsen-Anhalt.

Die Spezialisierung unseres Unternehmens auf das Food-Sortiment schließt aber nicht aus, dass Sie bei uns wöchentlich wechselnde Angebote aus den verschiedensten Branchen finden. Ein weiteres Standbein haben wir mit der Vermietung und der Verpachtung von Immobilien.

2. Forschung und Entwicklung

Die Genossenschaft ist auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Die Vorzeichen für das Geschäftsjahr 2023 standen wegen des Ukraine-Krieges und dessen Folgen, vor allem der Energiekosten, nicht gut.

Der Lebensmitteleinzelhandel hat ein durchwachsenes, aber letztlich ein gutes Geschäftsjahr 2023 erlebt. Der gestiegene Umsatz in der Branche ist im Wesentlichen auf die Auswirkungen des Ukraine-Krieges zurückzuführen. Die Preissteigerungen, die wegen der inflationsbedingten Kostensteigerungen notwendig waren, haben die Umsatzerlöse in die Höhe getrieben. Durch die staatlichen Entlastungen in Form der Energiepreisbremse wurden die Folgen für unsere Genossenschaft deutlich abgemildert.

In unserem Einzugsgebiet (mittleres und nördliches Sachsen-Anhalt) haben die Mitbewerber weiterhin massiv in die Ausstattung der Märkte sowie die Erweiterung der Sortimente investiert, sodass der Verdrängungswettbewerb in dieser Branche stark ausgeprägt ist. Auch geplante Neuansiedlungen werden dies noch verstärken.

Neben den saisonalen Effekten (Feiertage, Ferien) gab es im Beschaffungsmarkt auch externe Einflüsse (Ukraine-Krieg, gute / schlechte Ernten, Handelsbeschränkungen infolge von Krisen), die die Einkaufs- und auch die Endverbraucherpreise beeinflusst haben. Die hohe Preissensitivität der Kunden sowie der intensive Preiskampf der Lebensmitteleinzelhändler um Marktanteile haben letztlich zu leichten Spannenrückgängen geführt, die zum Teil durch Grundpreissenkungen der EDEKA Wareneinkäufe gemildert wurden. Die aggressiven Preiserhöhungen der Lebensmittelhersteller konnten im Regelfall jedoch nicht vollumfänglich an die Verbraucher weitergegeben werden.

Die Logistikbranche hat mit Personalknappheit zu kämpfen, so dass Lieferzeiten und Lieferquoten darunter leiden. Auch die Lieferantenverhandlungen der EDEKA zugunsten einer besseren Spanne beeinflussen diesen Umstand negativ. Die Warenverfügbarkeit ist weiter nicht zufriedenstellend, was auch für den Kunden durch teilweise Regallücken sichtbar ist. Hier geht Umsatzpotential verloren.

2. Geschäftsverlauf

Aus wirtschaftlichen Gründen musste die Filiale in Samswegen im September 2023 geschlossen werden, sodass in der zweiten Jahreshälfte noch 18 Filialen betrieben wurden.

Unsere Märkte der Vertriebsschienen EDEKA, NP sowie nah & gut konnten im Geschäftsjahr 2023 mit einer Ausnahme moderate Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die Prognose des Vorjahreslageberichtes, in der ein leicht steigender Umsatz erwartet wurde, hat sich damit bestätigt.

Mietwohnungen und Gewerberäume sind in unserem Einzugsgebiet weiterhin sehr gefragt. Auch durch die geplante Industrie-Neuansiedlung von Intel im Raum Magdeburg wird die Nachfrage nach Wohnraum zunehmen. Für leerstehende Mieteinheiten konnten innerhalb von kurzer Zeit neue Mieter gefunden werden.

Der Rohgewinn für unsere Genossenschaft ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen, was im Wesentlichen auf die laufenden Gehaltsanpassungen sowie die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie zurückzuführen ist.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2023 beläuft sich auf 2,5 Mio. EUR, welcher sich damit unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums befindet (3,7 Mio. EUR). Vor dem Hintergrund der oben genannten Rahmenbedingungen übersteigt das erzielte Ergebnis die Erwartungen und ist sehr positiv zu werten, was jedoch vor allem auf die günstigen externen Faktoren (s. Ertragslage) zurückzuführen ist.

3. Lage

Ertragslage

Unsere NP- sowie nah & gut-Märkte haben ihren Umsatz in unterschiedlicher Ausprägung im Verhältnis zum Vorjahr steigern können. Die Märkte der Vertriebsschiene EDEKA konnten in Summe ebenfalls Umsatzsteigerungen verzeichnen.

Die Mieteinnahmen aus der gewerblichen Vermietung sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, was auf die erforderlich gewordene Eigennutzung von einer zuvor vermieteten Gewerbeeinheit zurückzuführen ist. Zudem hat sich der Bäcker in einer Filiale aus der Vorkassenzone zurückgezogen, dementsprechend fehlen diese Mieteinnahmen im Vorjahresvergleich. Die freigewordene Fläche konnte bei dem Umbau zum nah & gut integriert werden.

Die Mieteinnahmen aus der Vermietung von Wohnungen sind gesunken, was auf die erforderlich gewordene Eigennutzung von zwei zuvor vermieteten Wohneinheiten zurückzuführen ist. Ansonsten sind die Mieteinnahmen stabil. Wir profitierten von einer sehr geringen Fluktuation und wenig Leerstand im Geschäftsjahr.

Finanzlage

Die Genossenschaft steht finanziell zum Bilanzstichtag auf sehr soliden Beinen. Die Eigenkapitalquote, welche aus dem Verhältnis des Eigenkapitals zum Gesamtkapital errechnet wird, beträgt 90,3 % zum Bilanzstichtag. Für die Baumaßnahme ROLANDHAUS in Haldensleben wurde ein Darlehen in Höhe von 14 Mio. EUR abgeschlossen, jedoch bis zum Stichtag nicht abgerufen.

Zum 31.12.2023 verfügt die Genossenschaft über ausreichend liquide Mittel, die vor allem für die geplanten Investitionen, insbesondere die Baumaßnahme ROLANDHAUS in Haldensleben sowie für die Modernisierung unserer Märkte verwendet werden sollen.

Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 betrug die Bilanzsumme der KONSUM "Optimal-Kauf" eG 39,0 Mio. EUR (Vj. 36,7 Mio. EUR). Durch die stabile Geschäftstätigkeit und die strategische Liquiditätsreserve stieg die Bilanzsumme zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % an.

Die Anzahl der verbleibenden Mitglieder hat sich auf 248 zum 31.12.2023 verringert.

Die Investitionen der KONSUM "Optimal-Kauf" eG sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.802,7 TEUR auf 4.832,7 TEUR gestiegen. Den größten Anteil an den Investitionen hat das ROLANDHAUS mit 4.013,7 TEUR. Weiterhin trägt der umfassende Umbau des NP-Marktes in Uchtspringe zum nah & gut-Markt einen großen Anteil an den Investitionen. Daneben wurden mit im Vergleich geringen Mitteln die NP-Märkte in Flechtingen und Weferlingen zu nah & gut-Märkten umgestellt.

Das Sachanlagevermögen ist von insgesamt 17,1 Mio. EUR auf 20,9 Mio. EUR gestiegen. Das Finanzanlagevermögen blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Die Ausgaben für das Projekt ROLANDHAUS sowie die Investitionen in die Märkte wurden aus unseren liquiden Mitteln finanziert. Die Inanspruchnahme des für den Bau des ROLANDHAUSES aufgenommenen Kredites von rund 14 Mio. EUR war noch nicht notwendig. So haben sich die liquiden Mittel um 1,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr verringert.

4. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden unter anderem der Umsatz, die Umsatzrendite und die Flächenleistung herangezogen.

Die Umsatzrendite berechnen wir aus dem Verhältnis des Gewinns vor Steuern zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite ist entsprechend der Prognose im Vorjahreslagebericht im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte auf 3,7 % gesunken. Die staatlichen Subventionen in Form von Strom- und Gaspreisbremse (0,6 Mio. EUR) haben die Folgen der sehr stark gestiegenen Energiekosten (plus 1,2 Mio. EUR) deutlich abgemildert.

Die Flächenleistung der einzelnen Märkte berechnen wir aus dem Filialumsatz im Verhältnis zur jeweiligen Verkaufsfläche. Bis auf eine Filiale haben die Märkte eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Auf der gesamten Verkaufsfläche ist die Flächenleistung im Vergleich zum Vorjahr und auch zum Plan leicht gestiegen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Kundenzufriedenheit

Die Kundenzufriedenheit ist relativ hoch. Beschwerden werden schnellstmöglich bearbeitet und Mängel abgestellt. Die häufigsten Beschwerden betreffen weiterhin die Nicht-Verfügbarkeit von Waren, was im Wesentlichen den Lieferengpässen unserer Lieferanten und der Nicht-Verfügbarkeit der aktuellen Werbeware geschuldet ist.

Immobilien

Am Bilanzstichtag waren 47 von 47 Wohnungen und 21 von 21 Geschäftsräumen vermietet. Hiervon werden zwei Gewerbeeinheiten und zwei Wohnungen von der Verwaltung selbst genutzt. In 12 Märkten sind Flächen an verschiedene Mietpartner (Bäcker, Fleischer) vermietet. Bei frei gewordenen Mieteinheiten konnten schnell neue Mieter gefunden werden.

Arbeitnehmer

Zum Ende des Geschäftsjahres waren insgesamt 225 Mitarbeiter (ohne Vorstand) zuzüglich 9 Auszubildende in der Genossenschaft beschäftigt, darunter 192 in Teilzeit. Unsere Arbeitnehmer nehmen regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen des Unternehmens teil. Unser gut ausgebildetes und motiviertes Personal trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.

III. Prognosebericht

Die Genossenschaft setzt ihre seit Jahren bewährte Unternehmensstrategie fort und passt sie ständig den sich verändernden Bedingungen an.

Das ifo-Institut äußerte sich in seiner Konjunkturprognose vom 06. März 2024 wie folgt:

"Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin.

In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand.

Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5 % den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten.

Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt.

Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen."

Unsere Branche, der Lebensmitteleinzelhandel, erweist sich als relativ krisenfest. Während andere Branchen (insbesondere die zuvor genannten und die Gastronomie) stark leiden, bleiben unsere Umsätze stabil.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Genossenschaft mit leicht steigenden Umsätzen, welche zum Teil den gestiegenen Verbraucherpreisen geschuldet sind. Die Inflation und die daraus folgende Verunsicherung bleibt in den Köpfen der Kunden erhalten. Sie werden weiterhin preisbewusst einkaufen und damit weniger spannenintensive Ware kaufen, wodurch die Genossenschaft voraussichtlich einen geringeren Rohertrag als in den Vorkrisenjahren erzielen könnte. Dies ist in den ersten Monaten des Jahres 2024 erneut erkennbar.

Die weiterhin hohen Energiekosten werden auch im Jahr 2024 direkt, sowie indirekt durch gestiegene Einkaufspreise und höhere Kosten für Dienstleister, einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 haben. Durch den Abschluss von langfristigen Lieferverträgen für Strom und Gas wurden diese kalkulierbaren Risiken gemindert. Dies schafft insbesondere Planungssicherheit für das Bauvorhaben ROLANDHAUS.

Aufgrund unseres Hauptgeschäftsfeldes, dem Lebensmitteleinzelhandel, welcher sich als relativ krisenfest erwiesen hat, unserer gefestigten Standorte, sowie konstant hoher Wohnungsnachfrage in unserem Einzugsgebiet geht der Vorstand für das Jahr 2024 von einem leicht steigenden Umsatz aus. Es wird davon ausgegangen, dass die außerordentlichen externen Faktoren, vor allem der Krieg in der Ukraine und dessen negative Auswirkungen, einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis des Geschäftsjahres haben werden. Die Personalkosten werden aufgrund von Anpassungen höher als im Jahr 2023 ausfallen. Der Rohertrag wird aufgrund des geänderten Kaufverhaltens (Preissensitivität) stagnieren. Dem entsprechend ist auch eine stagnierende Umsatzrendite und ein ähnliches Jahresergebnis wie im Geschäftsjahr 2023 zu erwarten.

Im Geschäftsjahr 2024 sind weitere Investitionen in den Märkten sowie bauliche Maßnahmen geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken im Umfeld und Branche

Unsere Filialen befinden sich vorwiegend im ländlich geprägten Raum. Es werden zurzeit solide Ergebnisse erzielt. Trotz zum Teil mit Lebensmittelmärkten übersättigter Ortschaften wird durch konkurrierende Handelsketten eine aggressive Expansionspolitik verfolgt. Die Wettbewerber (insbesondere die Discounter) haben ihr Erscheinungsbild mit der Umsetzung der jeweils neuen Konzepte deutlich verbessert und tätigen weiterhin hohe Investitionen, um den steigenden Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden und ein möglichst positives Einkaufserlebnis zu vermitteln. Außerdem ist zu befürchten, dass die Kunden in Zeiten der Inflation und real geringerem Einkaufsbudget eher zu den Discountern, als zu Vollversorgern gehen.

Dadurch könnten Stammkunden zum Mitbewerber wechseln und die eigenen Filialen gefährden. Die Genossenschaft wirkt dem Verlust von Stammkunden durch weitere Investitionen in die Modernisierung der Märkte und Sortimentserweiterungen sowie Kundenbindungsprogrammen entgegen. Zudem stärkt die EDEKA durch die Werbung die eigenen Discountartikel, welche preislich den Discounterpreisen entsprechen. Von erheblicher Bedeutung für die Kundenbindung ist aber vor allem die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unseres Personals.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass der Online-Lebensmittelhandel stärker wird und so weniger Kunden in unseren Märkten einkaufen. Bisher bleibt der Lebensmittelhandel über das Internet allerdings hinter den Erwartungen zurück. Durch die hohen Kosten der Einführung und Unterhaltung von Online-Lieferdiensten auf breiter Fläche, sehen wir unsere Standorte im ländlichen Raum weniger gefährdet. Derzeit ist der Lebensmittel-Onlinehandel in unserem Einzugsgebiet noch nicht rentabel. Die Entwicklungen werden aber unter Beobachtung gehalten.

Neue Konkurrenten wie nahezu vollständig automatisierte Supermärkte setzen sich allmählich durch. Erste Konzepte sind auch in unserem Einzugsgebiet geplant. Der Erfolg dieser Konzepte ist jedoch nicht gewiss.

In unseren Märkten sind Flächen an verschiedene Bäcker und Fleischer vermietet, wobei die Zahl der Mietpartner in unseren Märkten, sowie auch bei den Mitbewerbern bereits zurückgegangen ist. Diese Branchen befinden sich in ernsthaften Krisen, da die industriell produzierten Waren deutlich günstiger produziert und letztlich auch günstiger angeboten werden können. Dies könnte sich durch das derzeitig preisbewusstere Einkaufsverhalten der Kunden noch verschärfen. Durch den Wegfall der Mietpartner kann die vermietete Fläche zur Erweiterung der eigenen Verkaufsflächen und für Sortimentserweiterungen genutzt werden. Jedoch entstehen anderseits auch Chancen, da marktvertrautes Personal abgeworben werden kann.

Ein Risiko stellt die aktuell hohe Inflation aufgrund des andauernden Krieges in der Ukraine dar. Ein Ende ist zurzeit leider nicht abzusehen. Aufgrund der Preissteigerungen im Einkauf werden die Endverbraucherpreise angehoben. Die Lebenshaltungskosten, auch im Hinblick auf Energie und Treibstoff, steigen insgesamt. Die Löhne unserer Kunden steigen aber nicht in dem Verhältnis. Die Kaufkraft sinkt und entsprechend steigt bei unseren Kunden die Preissensitivität. Daher wird sich das Einkaufsverhalten deutlich verändern. Zu befürchten ist, dass die Kunden in solchen Zeiten zu weniger spannenintensiven Waren greifen, auch weniger Markenartikel kaufen oder schlimmstenfalls schon aufgrund des Images eher zu Discountern gehen, obwohl diese nicht immer günstiger sind. Die EDEKA setzt, um dem entgegenzuwirken, weiter auf ihre gleichwertigen und im Preis vergleichbaren Produkte von Gut & Günstig und sog. Knüllerangebote bei Markenartikeln.

Auch die hohen Kosten für Energie sowie gestiegene Einkaufspreise, gestiegene Dienstleistungs- und Baukosten werden das Ergebnis des bzw. der folgenden Geschäftsjahre negativ beeinflussen. Es gilt, mit der neuen Situation umzugehen und sich darauf einzustellen.

Qualitätsrisiken

Durch den Bezug der Waren über die EDEKA bestehen äußerst geringe Qualitätsrisiken bei der verkauften Ware. Das Qualitätsmanagement der EDEKA setzt sehr hohe Standards bei ihren Lieferanten an und überprüft diese regelmäßig. Eine Qualitätskontrolle der gelieferten Ware findet ebenfalls im Markt bei Wareneingang statt. Um die beste Qualität der Ware kontinuierlich sicherstellen, werden täglich Qualitätskontrollen durchgeführt.

Personalrisiken

Die Genossenschaft ist auf, je nach Einsatzgebiet, qualifiziertes und motiviertes Personal angewiesen, um ihre Chancen zu nutzen und im Wettbewerb zu bestehen. Aus diesem Grund legt der Vorstand besonderes Augenmerk auf die bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Bei der Suche nach neuem Personal stehen wir in guter Verbindung mit der regionalen Jobbörse und sind auf diversen Jobportalen aktiv.

Der Fachkräftemangel wird sich aber, in unserer, wie aber auch in allen Branchen, weiter verschärfen. Wir stellen uns als familienfreundliches Unternehmen dar, was uns einen Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte verschaffen soll. Im Rahmen dessen bieten wir unseren Mitarbeitern eine weitestgehend flexible Einsatzplanung, um die Betreuung ihrer Kleinkinder zu gewährleisten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird soweit möglich sichergestellt.

2. Chancenbericht

Die EDEKA hat ihre Position als Marktführer im Lebensmittelhandel in Deutschland im Jahr 2023 weiter gefestigt. Als Franchisenehmer der EDEKA bauen wir weiter auf die guten Erfahrungen in der Kooperation. Aufgrund dieser Kooperation entfallen zentrale Aktivitäten wie beispielsweise die Verhandlung mit Zulieferern und die Schaffung weiterer organisatorischer Rahmenbedingungen, sodass sich die Genossenschaft auf ihre Kernkompetenz konzentrieren kann - Mitglieder und Nichtmitglieder mit Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen.

Durch Kundennähe, fachkundiges Personal, Frische, Vielfalt, Qualität, Service und lokale Kompetenz stellt sich die Genossenschaft dem wachsenden Verdrängungswettbewerb.

Vor allem die Kundennähe und die Präsenz im ländlichen Bereich können bei den gestiegenen Treibstoffkosten dazu führen, dass die Kunden keine weiten Wege zum Einkaufen zurücklegen, sondern vermehrt im Ort einkaufen. Uns muss es gelingen, dem Kunden zu kommunizieren, dass die Preise unserer Waren mit den Discountpreisen vergleichbar sind.

Der stabile und erfolgreiche Immobilienbereich soll weiter ausgebaut werden und bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Kontinuierlich konnte dieser Bereich bereits in diesem und den vergangenen Geschäftsjahren weiter ausgebaut werden. Die Wertentwicklung der Immobilien, die hohe Nachfrage nach Wertanlagemöglichkeiten erhöhen die Nachfrage nach Immobilien und steigern die Immobilienpreise. Die Genossenschaft verfügt zum gegenwärtigen Zeitpunkt über ungenutzte Flächen, die für weitere Bauvorhaben genutzt werden können. Vor dem Hintergrund, dass es in naher Zukunft zu großen Industrieneuansiedlungen im Bereich Magdeburg kommt, werden die Preise und die Mieten in unserem Einzugsgebiet steigen.

Aufgrund der steigenden Investitionen in die Digitalisierung der Verwaltung und die IT-Infrastruktur der Märkte werden die Prozesse in vielen Arbeitsbereichen hinterfragt und optimiert. Unter anderem sind digitale und intuitiv zu bedienende Konzepte zur Spannenanalyse und -optimierung von Sortimenten geplant.

V. Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten.

Forderungsausfälle fallen in der Genossenschaft äußerst selten an, da im Einzelhandelsgeschäft die Waren am Point-of-Sale bar oder mit EC- beziehungsweise Kreditkarte bezahlt werden. Im Bereich der Immobilien sind ebenfalls äußerst geringe Mietrückstände zu verzeichnen. Bei Rückständen werden unverzüglich Maßnahmen zum Forderungsmanagement eingeleitet.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist oder bei vereinbartem Skonto innerhalb der Skontofrist beglichen.

Die Barmittel der Genossenschaft werden regelmäßig geprüft, sodass stets ein Überblick über die Liquidität möglich ist.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Genossenschaft wird von der Zentrale in Haldensleben geführt und hat keine Zweigniederlassungen.

 

Haldensleben, 20. Juni 2024

KONSUM "Optimal-Kauf" eG

Der Vorstand

gez. Kruse

gez. Keek

B. Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Ergebnisverwendung geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Haldensleben, 20. Juni 2024

gez. Woege, Vorsitzende des Aufsichtsrates

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 20.889.812,55 17.156.194,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.927,62 8.182,62
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.927,62 8.182,62
II. Sachanlagen 20.861.134,93 17.144.261,47
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.437.090,33 13.964.748,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.387.695,24 2.206.322,40
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.036.349,36 973.190,23
III. Finanzanlagen 3.750,00 3.750,00
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.750,00 3.750,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.107.671,12 19.561.163,33
I. Vorräte 3.153.784,30 3.150.409,98
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.811,76 15.581,51
2. Waren 3.144.972,54 3.134.828,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 958.437,83 597.631,96
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 371.643,24 466.133,93
2. Sonstige Vermögensgegenstände 586.794,59 131.498,03
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.995.448,99 15.813.121,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.937,21 2.459,30
39.005.420,88 36.719.816,72

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 35.213.624,88 33.546.921,18
I. Geschäftsguthaben 20.640,49 190.925,00
1. der verbleibenden Mitglieder 20.175,56 20.690,49
2. der ausscheidenden Mitglieder 464,93 170.234,51
- Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: 0,00 EUR (Vorjahr: 155.789,93 EUR)
II. Ergebnisrücklagen 33.413.918,56 30.619.721,71
1. Gesetzliche Rücklage 7.259.628,23 7.201.705,85
2. Andere Ergebnisrücklagen 26.154.290,33 23.418.015,86
III. Jahresüberschuss 1.779.065,83 2.736.274,47
B. RÜCKSTELLUNGEN 480.585,85 588.707,90
1. Steuerrückstellungen 62.627,00 131.184,34
2. Sonstige Rückstellungen 417.958,85 457.523,56
C. VERBINDLICHKEITEN 3.130.510,52 2.371.347,57
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.726.065,33 2.023.793,83
2. Sonstige Verbindlichkeiten 404.445,19 347.553,74
- davon aus Steuern: 87.083,44 EUR (Vorjahr: 168.362,76 EUR)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 17.068,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 180.699,63 212.840,07
39.005.420,88 36.719.816,72

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 66.322.209,35 64.236.282,80
2. Sonstige betriebliche Erträge 385.255,38 738.460,67
Gesamtleistung 66.707.464,73 64.974.743,47
3. Materialaufwand 50.770.702,32 48.654.945,97
a) Aufwendungen für bezogene Waren 50.770.702,32 48.654.945,97
Rohergebnis 15.936.762,41 16.319.797,50
4. Personalaufwand 7.718.327,85 7.093.120,84
a) Löhne und Gehälter 6.392.630,60 5.812.614,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.325.697,25 1.280.506,48
- davon für Altersversorgung: 4.607,95 EUR (Vorjahr: 3.759,92 EUR)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.098.038,70 1.068.555,35
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.705.970,53 4.402.936,57
Zwischensumme 2.414.425,33 3.755.184,74
7. Erträge aus Geschäftsguthaben 157,50 147,61
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100.999,07 3.348,36
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35,27 0,00
Finanzergebnis 101.121,30 3.495,97
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 690.466,82 976.631,32
11. Ergebnis nach Steuern 1.825.079,81 2.782.049,39
12. Sonstige Steuern 46.013,98 45.774,92
13. Jahresüberschuss 1.779.065,83 2.736.274,47

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Die KONSUM "Optimal-Kauf" eG mit Sitz in Haldensleben ist registriert beim Amtsgericht in Stendal und eingetragen unter der Registernummer GnR 2065.

Die Genossenschaft ist im Sinne des § 336 Abs. 2 in Verbindung mit § 267 Abs. 3 HGB groß.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde. Diese orientieren sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungssätzen.

Grundstücke, Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Auf Bauten und bewegliche Anlagegegenstände erfolgen planmäßige lineare Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde. Diese orientieren sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungssätzen. Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden in Vorjahren auf Gebäude außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Von dem mit Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB eingeräumten Wahlrecht zur Fortführung von niedrigeren Wertansätzen von Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 oder Abs. 4 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung oder nach den §§ 254, 279 Abs. 2 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung basieren, wurde Gebrauch gemacht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis (vermindert um Vorsteuer) von 800,00 EUR sind voll abgeschrieben worden.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Warenbestände erfolgt artikelbezogen mit dem gleitenden Durchschnittspreis oder für Artikel in wertmäßig bestandsgeführten Warengruppen retrograd mit dem ermittelten Faktor aus dem Einkauf und Verkauf der Warengruppe.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Nummerierung Anlagenspiegel: C.

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. BILANZ

Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
sonstige Vermögensgegenstände 4.625,12 15.973,17

Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind antizipative Beträge aus geleisteten Vorauszahlungen auf Ertragsteuern für 2023 in Höhe von 283,0 TEUR enthalten.

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

gesetzliche Rücklage andere Ergebnisrücklagen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Anfangsbestand 7.201.705,85 7.191.176,42 23.418.015,86 21.055.841,85
Einstellung aus dem Jahresüberschuss Vorjahr 0,00 0,00 2.736.274,47 2.362.174,01
Einstellung aus verjährten Auseinandersetzungsguthaben (im Vorjahr zudem Verzicht) 57.922,38 10.529,43 0,00 0,00
Endbestand 7.259.628,23 7.201.705,85 26.154.290,33 23.418.015,86

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von 194,5 TEUR, offene Urlaubsansprüche in Höhe von 119,3 TEUR und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 54,4 TEUR enthalten.

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr über 5 Jahre
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 2.710.188,34 2.007.916,84 15.876,99 15.876,99 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 393.166,12 337.505,27 11.279,07 10.048,47 0,00 0,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Das Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt. Differenzen ergeben sich zum 31. Dezember 2023 vornehmlich aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen. Den aktiven latenten Steuern liegt ein Steuersatz von ca. 30 % zugrunde.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse wurden mit 65.374,1 TEUR (Vorjahr: 63.250,5 TEUR) im Einzelhandel und mit 948,1 TEUR (Vorjahr: 985,8 TEUR) durch Vermietung und Energieerzeugung erzielt.

E. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) sind nicht zu vermerken.

Zur Verwendung des Ergebnisses wird folgender Vorschlag gemacht:

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.773.893,21 EUR in die andere Ergebnisrücklage einzustellen und 5.172,62 EUR an die Mitglieder als Dividende auszuschütten.

Es ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen für 2024 in Höhe von 619,9 TEUR und aus geleisteten Anzahlungen auf Investitionen in Höhe von 44,3 TEUR (jeweils zuzüglich Umsatzsteuer), die nicht in der Bilanz enthalten sind und die nicht nach § 268 Abs. 7 HGB oder § 285 Nr. 3a HGB anzugeben sind.

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
kaufmännische Mitarbeiter 6 3
gewerbliche Mitarbeiter 29 200
35 203

Außerdem wurden durchschnittlich 6 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile
Anfangsbestand 265 421
Zugang 1 1
Abgang 18 18
Endbestand 248 404
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 514,93 EUR
Höhe des Geschäftsanteils 50,00 EUR

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Genoverband e.V.

Geschäftsstelle Leipzig

Augustusplatz 9

04109 Leipzig

Mitglieder des Vorstands

Christian Kruse (Vorsitzender)

Jens Keek

Martina Lüdtke - bis 30. Juni 2023

Mitglieder des Aufsichtsrats

Petra Woege (Vorsitzende)

Gerriet Rosenbohm

Norbert Henrich

 

Haldensleben, 20. Juni 2024

KONSUM "Optimal-Kauf" eG

Der Vorstand

gez. Kruse

gez. Keek

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 20.06.2024 festgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens

im Geschäftsjahr 2023
Anschaffungs- / Herstellungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.569,79 22.715,00 0,00 136.284,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.539.872,25 4.657,70 3.236,89 24.541.293,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.378.792,67 742.172,00 241.219,77 7.879.744,90
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 973.190,23 4.063.159,13 0,00 5.036.349,36
32.891.855,15 4.809.988,83 244.456,66 37.457.387,32
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.750,00 0,00 0,00 3.750,00
33.009.174,94 4.832.703,83 244.456,66 37.597.422,11
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zshg. mit Abgängen
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.387,17 5.970,00 0,00 111.357,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.575.123,41 532.315,70 3.236,38 11.104.202,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.172.470,27 559.753,00 240.173,61 5.492.049,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.747.593,68 1.092.068,70 243.409,99 16.596.252,39
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
15.852.980,85 1.098.038,70 243.409,99 16.707.609,56
Buchwert Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.927,62 8.182,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.437.090,33 13.964.748,84
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.387.695,24 2.206.322,40
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.036.349,36 973.190,23
20.861.134,93 17.144.261,47
III. Finanzanlagen
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.750,00 3.750,00
20.889.812,55 17.156.194,09

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KONSUM "Optimal-Kauf" eG, Haldensleben

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KONSUM "Optimal-Kauf" eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 20. Juni 2024

Genoverband e.V.

gez. Ulrich, Wirtschaftsprüfer

gez. Christin, Wirtschaftsprüfer

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