Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Autohaus Karst GmbH
Clevischer Ring 133, 51063 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Karst seit 13.3.2003 | Geschäftsführer |
Hans Bernd Rademacher seit 13.3.2003 | Geschäftsführer |
Hildegard Maria Michaela Rademacher seit 13.3.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Karst GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens Seit über einem halben Jahrhundert steht der Name Karst in Köln für Kompetenz und Kundenservice rund um das Automobil. Der Grundstein für den Familienbetrieb wurde 1968 mit der Eröffnung einer Kfz -Werkstatt gelegt. Diese gründete Kfz-Meister Edmund Karst gemeinsam mit seiner Frau Marianne. Beide wurden von zwei Mitarbeitern unterstützt. Die erfolgreiche Partnerschaft, mit der damals in Deutschland noch unbekannten Marke TOYOTA, beginnt 1972. Edmund und Marianne Karst führten das Unternehmen 30 Jahre lang sehr erfolgreich. Im Jahr 2003 gingen die Beiden in den verdienten Ruhestand. Der Betrieb blieb in Familienhand, denn sie übergaben die Geschäftsführung an ihre Kinder Stefan Karst und Michaela Rademacher sowie ihren Mann Bernd Rademacher. Heute ist bereits die dritte Generation im Unternehmen tätig. Dass das Konzept, des persönlich und erfolgreich geführten Familienunternehmens aufgeht, beweisen die vielen Stammkunden. Viele von ihnen sind dem Autohaus Karst bereits seit 10, 20 oder mehr Jahren treu. Die Kundenzufriedenheit steht für alle Mitarbeiter im Autohaus Karst an erster Stelle. Für seine überragenden Leistungen wurde das Autohaus bereits mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem "ICHIBAN-Award" 2023 von TOYOTA. Diese besondere Auszeichnung erhalten nur sehr wenige und nur die besten TOYOTA Vertragspartner Europas. Entscheidende Kriterien dabei sind die Weiterempfehlung und Treue der Kunden zum Autohaus Karst. Der erste Standort in der Abshofstraße in Köln-Merheim wurde nach mehr als 30 Jahren, im Jahr 2004 geschlossen. Da sich der Betrieb in einem reinen Wohngebiet befand, gab es hier nur eingeschränkte Wachstumsmöglichkeiten. Seitdem präsentiert sich das Familienunternehmen im modernen Hauptbetrieb am Clevischer Ring in Köln-Mülheim auf 6.500 qm Fläche. Der Betrieb bietet alles unter einem Dach und umfasst auch eine Werkstatt mit zwei Direktannahmen und angeschlossener Waschhalle. Die Kunden-Lounge mit Kaffeebar und WLAN macht kurze Wartezeiten angenehm. Die Werkstätten des Autohauses bieten sämtliche Leistungen, wie beispielsweise Inspektionen nach Herstellervorgabe, einen kompletten Unfallservice, Hauptuntersuchung nach §29 StVZO, Reifenservice inkl. Einlagerung und alle weiteren Reparatur-Services, die der Kunde erwartet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zunächst werden für das Geschäftsjahr 2023 die wesentlichen Ereignisse, die extern determiniert wurden, dargestellt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfte die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzt sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2023 bei durchschnittlich 5,7 Prozent. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag jedoch unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent weiterhin auf einem hohen Stand. Im Jahr 2023 sanken die Reallöhne von vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent. Die Kaufkraft 2023 in Deutschland zeigt, dass das verfügbare Nettoeinkommen der Deutschen auf 26.271 Euro pro Kopf ansteigen wird. Dies entspricht einem rechnerischen Plus von nominal 3,3 Prozent. Die hohe Inflationsrate wird der Anstieg der Kaufkraft jedoch nicht ausgleichen können. In Deutschland wurden im Jahr 2023 laut Kraftfahrt Bundesamt 2.844.609 Fahrzeuge (Vorjahreszeitraum 2.651.357 Fahrzeuge) neu zugelassen. Im Jahresvergleich ist der Markt damit um +7,3% gestiegen. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, kann man von einem gesättigten Neuwagenmarkt in Deutschland sprechen. Die durchschnittlich ausgestoßenen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen stiegen in Deutschland im Jahr 2023 wieder im Vergleich zum Vorjahr und lagen bei knapp 115 Gramm je Kilometer. Die erhöhte Zahl an Neuzulassungen mit alternativem Antrieb im Jahr 2022 führte zu einem Rückgang der CO 2 -Emissionen gegenüber 2021. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen der Neuzulassungen reiner Elektroautos und auch die der neuen Hybridfahrzeuge weiter. Allerdings fiel bei den Hybriden im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der neuen Plug-In-Hybride, mit einem Rückgang von über 50 Prozent, deutlich. So machten diese bei den Neuzulassungen nach alternativen Kraftstoffarten im Jahresverlauf 2023 stets einen viel geringeren Teil aus, als noch 2022. Dies beeinflusste auch die durchschnittlichen Emissionen je neu zugelassenem Pkw. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Autohaus Karst GmbH musste sich auch im Jahr 2023 einem herausfordernden Umfeld unter Beweis stellen. Trotz aller Unwägbarkeiten konnte die Autohaus Karst GmbH das Geschäftsjahr mit einem sehr guten wirtschaftlichen Erfolg abschließen. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um 10,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, aber auch der Wareneinsatz um 9,9%. Insgesamt konnte durch diese Entwicklung der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz) um 13,6% auf TEUR 6.097 gesteigert werden. Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt positiv zu bewerten. Möglich gemacht hat dieses Ergebnis der unermüdliche Einsatz unseres gesamten Teams. Mit einer hohen Kundenzufriedenheitsquote, einem sehr hohen Bekanntheitsgrad und der unverändert hohen Kundentreue und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter werden die Voraussetzungen weiterhin erfüllt, um die künftige Geschäftsentwicklung weiterhin positiv zu gestalten. 3. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtsjahr auf rd. 36,4 TEUR. Bei den Zugängen des Sachanlagevermögens handelt es sich um die Neuanschaffung diverser Kleingeräte. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -Vorhaben Kurzfristige Fremdmittel wurden zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Die Fahrzeugbestände können zu großen Teilen über Darlehen der Herstellerbanken finanziert werden. Das Finanzbild ist ausgeglichen. 5. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand blieb mit 36 Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr konstant. Der Personalaufwand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 2.248 TEUR gegenüber dem Vorjahr (2.237 TEUR) um 11 TEUR erhöht. Die Auflagen nach dem Schwerbehindertengesetz konnten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erfüllt werden, so dass in diesem Geschäftsjahr eine Verpflichtung zur Zahlung der Ausgleichsabgabe entstand. 6. Zulassungszahlen Insgesamt konnten in 2023 929 Fahrzeuge der Marke Toyota neu zugelassen werden. Der Anteil der Hybridfahrzeuge betrug dabei rd. 61%. Die Anzahl von verkauften Fahrzeugen des Typs LCV (leichte Nutzfahrzeuge), SUV's (Hilux und Landcruiser) und Combis (ProAve Verso, Proace City Verso) betrug 136 Fahrzeuge. Es wurden 15 TOYOTA bz4X mit reinem Elektroantrieb verkauft. III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Der Jahresabschluss der Autohaus Karst GmbH vermittelt geordnete Vermögensverhältnisse und eine gesunde finanzielle Kapitalausstattung. Die Bilanzsumme ist von 8.670 T€ im Vorjahr um 45,5% auf 12.618 T€ im Berichtsjahr gestiegen. Der Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme beträgt 3,6 % Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um 2.591 T€ auf 7.744 T€ gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 61,4 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.201 T€ auf 3.009 T€ gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 23,8%. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital konnte durch einen Jahresüberschuss von 1.385 T€ weiter gesteigert werden und beläuft sich nunmehr auf 4.537 T€. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote auf 35,9 % . Für die weitere Geschäftsentwicklung steht der Gesellschaft somit eine unverändert solide Eigenkapitalausstattung zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 3.062 T€ auf 5.762 T€ gestiegen. Der Rückgang der liquiden Mittel belief sich von 1.278 T€ auf 1.158 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung stiegen 121 T€ auf 239 T€. Unserem Unternehmen stehen auch zukünftig ausreichend liquide Mittel zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen zur Verfügung. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich unverändert günstig dar. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist weiterhin ausgewogen. Die Finanzsituation der Autohaus Karst GmbH ist unverändert stabil. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Die Forderungen werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt und nennenswerte Forderungsausfälle sind auch im Geschäftsjahr 2023 nicht zu beklagen. Die Investitionen im Berichtsjahr wurden ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse im Neuwagengeschäft stiegen um rd. 9,3 %. Der Umsatz mit Gebrauchtwagen hat sich ebenfalls positiv entwickelt und stieg im Vorjahresvergleich um 9,4[ LK8] %. Die Entwicklung der Restwerte, die Höhe der Ankaufspreise und die Entwicklung der zu realisierenden Verkaufspreise sind weiterhin besonders zu berücksichtigen, so dass auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine marktgerechte Vorratsbewertung vorzunehmen war. Insgesamt sind unsere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 10,5% bzw. 3.629 T€ gestiegen. Der Wareneinsatz stieg parallel um 9,9 % bzw. 2.901 T€ an. Der Rohertrag beläuft sich auf 16,0 % der Umsatzerlöse bzw. stieg in absoluten Zahlen um 728 T€. Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern beträgt 2.067 T€ und liegt damit über dem sehr guten Niveau des Vorjahres von 1.317 T€. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Cashflow (vereinfacht berechnet als Summe aus Jahresüberschuss und Abschreibungen) im Geschäftsjahr beträgt TEUR 1.415,9 (31.12.2022: TEUR 928,5). Liquidität 1. Grades beträgt im Berichtsjahr: 14,3% (31.12.2022: 23,2%), Liquidität 2. Grades beträgt im Berichtsjahr: 54,2% (31.12.2022: 56,4%). Der statische Verschuldungsgrad hat sich von im Vorjahr 175,0% auf 178,1% zum Ende des Geschäftsjahres 2023 erhöht. Der dynamische Verschuldungsgrad in Jahren hat sich reduziert und liegt im Berichtsjahr bei 5,7 (31.12.2022: 5,9). 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Unternehmenswert der Autohaus Karst GmbH wird neben den finanziellen Leistungsindikatoren auch durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Hierbei lassen sich insbesondere die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern als relevante Punkte identifizieren. Daneben ist die Position der Technologie sowie der Schutz der Umwelt zu berücksichtigen. Im Ergebnis lässt sich ein nachhaltiger Unternehmenserfolg aus Sicht der Gesellschaft darauf zurückführen, inwieweit es gelingt,
vermieden werden. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Kosten- und Ergebnisrisiken Im Geschäftsjahr 2020 wurde ab März 2020 das alte Buchhaltungssystem durch das Buchhaltungssystem ecaros SKR 51 mit dem Systempartner procar Rheinland GmbH ersetzt. In unserem internen Berichtswesen sind alle Bereiche einbezogen. Auch mit diesem System ist die Geschäftsführung in der Lage, sich über die Geschäftsentwicklung laufend zu informieren. So können Entwicklungen kurzfristig erkannt und Maßnahmen getroffen werden, um negativen Entwicklungen entgegenzusteuern. 2. Liquiditäts- und Ausfallrisiken Die Liquiditätslage ist unverändert zufriedenstellend, so dass Engpässe nicht zu erwarten sind. Im kurzfristigen Bereich kann sich die Gesellschaft aus liquiden Mitteln und den Lieferantenkrediten finanzieren. Es bestehen keine Ausfallrisiken in nennenswerter Form. Fahrzeuge werden erst nach Bezahlung (Barkauf) an den Kunden herausgegeben. Bei Finanzierungen oder Leasinggeschäften sind alle erforderlichen Dokumente bereits vor Abholung durch den Kunden vorhanden. Im Teilzahlungsfall erfolgt die Bezahlung in der Regel durch die Banken der Hersteller. Ausfallrisiken im After-Sales an Privatkunden sind ausgeschlossen, da grundsätzlich keine Kreditierung erfolgt. Des Weiteren gibt es nun auch in diesem Bereich die Möglichkeit der Finanzierung von Serviceleistungen durch unsere Bankpartner. Im gewerblichen Bereich findet ein konsequentes und wöchentliches Mahnwesen statt. 3. Währungsrisiken Die Autohaus Karst GmbH ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. 4. Absatzrisiken und - Chancen Unsere Risikobeurteilung stützt sich auf mehrere Faktoren. Die Zinspolitik der EZB nahm im Jahr 2023 starken Einfluss auf das Kaufverhalten unserer bestehenden und potenziellen Kunden. Die stark gestiegenen Zinsen nahmen ebenso großen Einfluss auf die Händlereinkaufsfinanzierung. Der Handel der Automobilbranche ist abhängig von den Herstellern, deren Produkte und Preisgestaltungen, deren Begehrlichkeiten, deren Änderungen der Händlernetzpolitik und Händlermargen. Ein weiteres Risiko liegt in dem politischen Umfeld, wie uns im Dezember 2023 der Wegfall der staatlichen Förderprämie von einem auf den anderen Tag gezeigt hat. Es bleibt abzuwarten, welche noch nicht abzusehenden Konsequenzen sich ergeben. Bis dato verzeichnen wir sinkende Margen im gesamten Fahrzeugbereich. Risiken bei der Einpreisung der Gebrauchtwagen werden ständig überwacht und nicht mehr marktfähige Preise werden umgehend angepasst. So ergeben sich keine größeren Risiken in diesem Bereich. Die Fahrzeuge mit "Hybrid-Technologie" werden auch in den kommenden Jahren noch eine Alternative zu reinen Elektrofahrzeugen sein, so dass davon auszugehen ist, dass dieser Anteil auch in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Mit dem TOYOTA Modell "MIRAI" steht in der zweiten Generation auch ein Fahrzeug zur Verfügung, das über die Brennstoffzelle rein elektrisch betrieben wird. Insgesamt betrachtet ergibt sich eine ausgeglichene Risiko- und Chancenlage. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. 5. Prognosebericht Soweit es sich in den nachfolgenden Ausführungen um zukunftsbezogene Aussagen handelt, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse von den prognostizierten abweichen können. Die höheren Zinsen belasten den Konsum und die Investitionen und damit die konjunkturelle Entwicklung. Für das laufende Jahr 2024 wird mit einem im Jahresvergleich rückläufigen Preisniveau gerechnet. Die Zulassungen der Sparte TOYOTA sind in unserem Autohaus per 30.09.2024 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum per 30.09.2023 um rd. 11,2 % rückläufig. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von leicht rückläufigen Umsatzerlösen im Bereich des Kfz-Handels aus. Die Auslastung unserer Werkstatt ist weiterhin sehr gut. Durch zeitgleich ansteigende Kosten und fallende Margen wird ein schlechteres Ergebnis als noch im Jahr 2023 erwartet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten zählen die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten. Die Guthaben bestehen als Geld-Guthaben; es werden keine spekulativen Instrumente verwendet. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Köln, den 9. Dezember 2024 Stefan Karst Bernd Rademacher Michaela Rademacher Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
ANHANG zum 31.12.2023Autohaus Karst GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresvergleich angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundstäzen nach den Vorschriften aufgestellt, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB). Der Anhang ist unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 Abs. 2 HGB) aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wurde wie auch schon im Vorjahr nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz ( BilRUG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bilanzierungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind die entsprechenden Beträge des vorhergehenden Geschäftsjahres gegenübergesellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut- zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz- bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensge- genstände linear vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis zum Zugangsjahr 2020 Sammelposten gebildet, die mit 20% jährlich abgeschrieben wurden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden ab dem Zugangsjahr 2021 im jeweiligen Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Fü latente Bonitätsrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vorjahr 1,0 %) abgesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalpreisen angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Vom Ansatzwahlrecht des Ausweises eines Überhangs an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht (§274 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB). Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagespiegel dargestellt. Aus dem Anlagespiegel ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). In den Finanzanlagen sind am Abschlussstichtag Forderungen gegen Gesellschafter (§ 43 Abs. 3 GmbHG) bzw. Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9c HGB) in Höhe von EUR 323.952,90 (Vorjahr: EUR 229.065,28) enthalten, die mit 1,5% bzw. mit 5,5 % verzinst werden. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Beträge für Urlaubsansprüche (TEUR 100), Tantiemen (TEUR 147), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 59), Gewährleistungen (TEUR 102), Aufwandsrückstellung (TEUR 243) und Rentenverbindlichkeit (TEUR 448). Verbindlichkeiten Restlaufzeit und Art der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 5.762.015,36 stehen den Kreditinstituten folgende Sicherheiten zur Verfügung:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Basisverpflichtungen aus zwei Mietverträgen für die Geschäftsräume bis zum derzeit geltenden Vertragsablauf in Höhe von TEUR 99. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 36 (Vorjahr 37) Arbeitnehmer beschäftigt; davon 3 (Vorjahr 3) Geschäftsführer, 25 (Vorjahr 21) Angestellte und 8 (Vorjahr 13) Arbeiter. Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 3 (Vorjahr 4) Auszubildende. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Perso- nen geführt:
Vergütung der Geschäftsführung Für die Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe in den Gewinnvortrag einzustellen. Unterschrift der Geschäftsführung
Köln, den 9. Dezember 2024 Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Karst GmbH: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Karst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Karst GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.: Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle." Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird.
Aachen, den 16. Dezember 2024 Lothar Kühnast, Wirtschaftsprüfer |
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