Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 50341
Eingetragen
13.3.2003
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
der Verkauf von Neuwagen, der An- und Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen, die Pflege, Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie der An- und Verkauf von KfZ-Ersatzteilen und KfZ-Zubehör sowie die Autovermietung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Karst
seit 13.3.2003
Geschäftsführer
Hans Bernd Rademacher
seit 13.3.2003
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Karst GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Seit über einem halben Jahrhundert steht der Name Karst in Köln für Kompetenz und Kundenservice rund um das Automobil.

Der Grundstein für den Familienbetrieb wurde 1968 mit der Eröffnung einer Kfz -Werkstatt gelegt. Diese gründete Kfz-Meister Edmund Karst gemeinsam mit seiner Frau Marianne. Beide wurden von zwei Mitarbeitern unterstützt. Die erfolgreiche Partnerschaft, mit der damals in Deutschland noch unbekannten Marke TOYOTA, beginnt 1972. Edmund und Marianne Karst führten das Unternehmen 30 Jahre lang sehr erfolgreich. Im Jahr 2003 gingen die Beiden in den verdienten Ruhestand. Der Betrieb blieb in Familienhand, denn sie übergaben die Geschäftsführung an ihre Kinder Stefan Karst und Michaela Rademacher sowie ihren Mann Bernd Rademacher. Heute ist bereits die dritte Generation im Unternehmen tätig. Dass das Konzept, des persönlich und erfolgreich geführten Familienunternehmens aufgeht, beweisen die vielen Stammkunden. Viele von ihnen sind dem Autohaus Karst bereits seit 10, 20 oder mehr Jahren treu.

Die Kundenzufriedenheit steht für alle Mitarbeiter im Autohaus Karst an erster Stelle. Für seine überragenden Leistungen wurde das Autohaus bereits mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem "ICHIBAN-Award" 2023 von TOYOTA. Diese besondere Auszeichnung erhalten nur sehr wenige und nur die besten TOYOTA Vertragspartner Europas. Entscheidende Kriterien dabei sind die Weiterempfehlung und Treue der Kunden zum Autohaus Karst.

Der erste Standort in der Abshofstraße in Köln-Merheim wurde nach mehr als 30 Jahren, im Jahr 2004 geschlossen. Da sich der Betrieb in einem reinen Wohngebiet befand, gab es hier nur eingeschränkte Wachstumsmöglichkeiten. Seitdem präsentiert sich das Familienunternehmen im modernen Hauptbetrieb am Clevischer Ring in Köln-Mülheim auf 6.500 qm Fläche. Der Betrieb bietet alles unter einem Dach und umfasst auch eine Werkstatt mit zwei Direktannahmen und angeschlossener Waschhalle. Die Kunden-Lounge mit Kaffeebar und WLAN macht kurze Wartezeiten angenehm.

Die Werkstätten des Autohauses bieten sämtliche Leistungen, wie beispielsweise Inspektionen nach Herstellervorgabe, einen kompletten Unfallservice, Hauptuntersuchung nach §29 StVZO, Reifenservice inkl. Einlagerung und alle weiteren Reparatur-Services, die der Kunde erwartet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Zunächst werden für das Geschäftsjahr 2023 die wesentlichen Ereignisse, die extern determiniert wurden, dargestellt.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfte die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzt sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2023 bei durchschnittlich 5,7 Prozent.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag jedoch unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent weiterhin auf einem hohen Stand.

Im Jahr 2023 sanken die Reallöhne von vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent.

Die Kaufkraft 2023 in Deutschland zeigt, dass das verfügbare Nettoeinkommen der Deutschen auf 26.271 Euro pro Kopf ansteigen wird. Dies entspricht einem rechnerischen Plus von nominal 3,3 Prozent. Die hohe Inflationsrate wird der Anstieg der Kaufkraft jedoch nicht ausgleichen können.

In Deutschland wurden im Jahr 2023 laut Kraftfahrt Bundesamt 2.844.609 Fahrzeuge (Vorjahreszeitraum 2.651.357 Fahrzeuge) neu zugelassen. Im Jahresvergleich ist der Markt damit um +7,3% gestiegen. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, kann man von einem gesättigten Neuwagenmarkt in Deutschland sprechen.

Die durchschnittlich ausgestoßenen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen stiegen in Deutschland im Jahr 2023 wieder im Vergleich zum Vorjahr und lagen bei knapp 115 Gramm je Kilometer. Die erhöhte Zahl an Neuzulassungen mit alternativem Antrieb im Jahr 2022 führte zu einem Rückgang der CO 2 -Emissionen gegenüber 2021. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen der Neuzulassungen reiner Elektroautos und auch die der neuen Hybridfahrzeuge weiter. Allerdings fiel bei den Hybriden im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der neuen Plug-In-Hybride, mit einem Rückgang von über 50 Prozent, deutlich. So machten diese bei den Neuzulassungen nach alternativen Kraftstoffarten im Jahresverlauf 2023 stets einen viel geringeren Teil aus, als noch 2022. Dies beeinflusste auch die durchschnittlichen Emissionen je neu zugelassenem Pkw.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Autohaus Karst GmbH musste sich auch im Jahr 2023 einem herausfordernden Umfeld unter Beweis stellen. Trotz aller Unwägbarkeiten konnte die Autohaus Karst GmbH das Geschäftsjahr mit einem sehr guten wirtschaftlichen Erfolg abschließen.

Insgesamt sind die Umsatzerlöse um 10,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, aber auch der Wareneinsatz um 9,9%. Insgesamt konnte durch diese Entwicklung der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz) um 13,6% auf TEUR 6.097 gesteigert werden.

Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt positiv zu bewerten. Möglich gemacht hat dieses Ergebnis der unermüdliche Einsatz unseres gesamten Teams. Mit einer hohen Kundenzufriedenheitsquote, einem sehr hohen Bekanntheitsgrad und der unverändert hohen Kundentreue und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter werden die Voraussetzungen weiterhin erfüllt, um die künftige Geschäftsentwicklung weiterhin positiv zu gestalten.

3. Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtsjahr auf rd. 36,4 TEUR.

Bei den Zugängen des Sachanlagevermögens handelt es sich um die Neuanschaffung diverser Kleingeräte.

4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -Vorhaben

Kurzfristige Fremdmittel wurden zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt.

Die Fahrzeugbestände können zu großen Teilen über Darlehen der Herstellerbanken finanziert werden.

Das Finanzbild ist ausgeglichen.

5. Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand blieb mit 36 Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr konstant.

Der Personalaufwand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 2.248 TEUR gegenüber dem Vorjahr (2.237 TEUR) um 11 TEUR erhöht.

Die Auflagen nach dem Schwerbehindertengesetz konnten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erfüllt werden, so dass in diesem Geschäftsjahr eine Verpflichtung zur Zahlung der Ausgleichsabgabe entstand.

6. Zulassungszahlen

Insgesamt konnten in 2023 929 Fahrzeuge der Marke Toyota neu zugelassen werden. Der Anteil der Hybridfahrzeuge betrug dabei rd. 61%. Die Anzahl von verkauften Fahrzeugen des Typs LCV (leichte Nutzfahrzeuge), SUV's (Hilux und Landcruiser) und Combis (ProAve Verso, Proace City Verso) betrug 136 Fahrzeuge. Es wurden 15 TOYOTA bz4X mit reinem Elektroantrieb verkauft.

III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Der Jahresabschluss der Autohaus Karst GmbH vermittelt geordnete Vermögensverhältnisse und eine gesunde finanzielle Kapitalausstattung.

Die Bilanzsumme ist von 8.670 T€ im Vorjahr um 45,5% auf 12.618 T€ im Berichtsjahr gestiegen.

Der Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme beträgt 3,6 %

Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um 2.591 T€ auf 7.744 T€ gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 61,4 %.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.201 T€ auf 3.009 T€ gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beläuft sich auf 23,8%.

Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital konnte durch einen Jahresüberschuss von 1.385 T€ weiter gesteigert werden und beläuft sich nunmehr auf 4.537 T€.

Unter Berücksichtigung der gestiegenen Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote auf 35,9 % .

Für die weitere Geschäftsentwicklung steht der Gesellschaft somit eine unverändert solide Eigenkapitalausstattung zur Verfügung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 3.062 T€ auf 5.762 T€ gestiegen.

Der Rückgang der liquiden Mittel belief sich von 1.278 T€ auf 1.158 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung stiegen 121 T€ auf 239 T€.

Unserem Unternehmen stehen auch zukünftig ausreichend liquide Mittel zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen zur Verfügung.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich unverändert günstig dar. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist weiterhin ausgewogen.

Die Finanzsituation der Autohaus Karst GmbH ist unverändert stabil. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Die Forderungen werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt und nennenswerte Forderungsausfälle sind auch im Geschäftsjahr 2023 nicht zu beklagen. Die Investitionen im Berichtsjahr wurden ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Neuwagengeschäft stiegen um rd. 9,3 %.

Der Umsatz mit Gebrauchtwagen hat sich ebenfalls positiv entwickelt und stieg im Vorjahresvergleich um 9,4[ LK8] %.

Die Entwicklung der Restwerte, die Höhe der Ankaufspreise und die Entwicklung der zu realisierenden Verkaufspreise sind weiterhin besonders zu berücksichtigen, so dass auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine marktgerechte Vorratsbewertung vorzunehmen war.

Insgesamt sind unsere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 10,5% bzw. 3.629 T€ gestiegen. Der Wareneinsatz stieg parallel um 9,9 % bzw. 2.901 T€ an. Der Rohertrag beläuft sich auf 16,0 % der Umsatzerlöse bzw. stieg in absoluten Zahlen um 728 T€.

Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern beträgt 2.067 T€ und liegt damit über dem sehr guten Niveau des Vorjahres von 1.317 T€.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Cashflow (vereinfacht berechnet als Summe aus Jahresüberschuss und Abschreibungen) im Geschäftsjahr beträgt TEUR 1.415,9 (31.12.2022: TEUR 928,5).

Liquidität 1. Grades beträgt im Berichtsjahr: 14,3% (31.12.2022: 23,2%),

Liquidität 2. Grades beträgt im Berichtsjahr: 54,2% (31.12.2022: 56,4%).

Der statische Verschuldungsgrad hat sich von im Vorjahr 175,0% auf 178,1% zum Ende des Geschäftsjahres 2023 erhöht.

Der dynamische Verschuldungsgrad in Jahren hat sich reduziert und liegt im Berichtsjahr bei 5,7 (31.12.2022: 5,9).

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Unternehmenswert der Autohaus Karst GmbH wird neben den finanziellen Leistungsindikatoren auch durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Hierbei lassen sich insbesondere die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern als relevante Punkte identifizieren. Daneben ist die Position der Technologie sowie der Schutz der Umwelt zu berücksichtigen.

Im Ergebnis lässt sich ein nachhaltiger Unternehmenserfolg aus Sicht der Gesellschaft darauf zurückführen, inwieweit es gelingt,

als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich zu binden,

den Kundennutzen durch das Produkt- und Serviceangebot nachhaltig zu steigern sowie

Produkte einzukaufen, deren Ressourcen geschont und bei deren Produktion Emissionen so weit wie möglich

vermieden werden.

IV. Risiko- und Chancenbericht

1. Kosten- und Ergebnisrisiken

Im Geschäftsjahr 2020 wurde ab März 2020 das alte Buchhaltungssystem durch das Buchhaltungssystem ecaros SKR 51 mit dem Systempartner procar Rheinland GmbH ersetzt. In unserem internen Berichtswesen sind alle Bereiche einbezogen.

Auch mit diesem System ist die Geschäftsführung in der Lage, sich über die Geschäftsentwicklung laufend zu informieren. So können Entwicklungen kurzfristig erkannt und Maßnahmen getroffen werden, um negativen Entwicklungen entgegenzusteuern.

2. Liquiditäts- und Ausfallrisiken

Die Liquiditätslage ist unverändert zufriedenstellend, so dass Engpässe nicht zu erwarten sind. Im kurzfristigen Bereich kann sich die Gesellschaft aus liquiden Mitteln und den Lieferantenkrediten finanzieren.

Es bestehen keine Ausfallrisiken in nennenswerter Form. Fahrzeuge werden erst nach Bezahlung (Barkauf) an den Kunden herausgegeben. Bei Finanzierungen oder Leasinggeschäften sind alle erforderlichen Dokumente bereits vor Abholung durch den Kunden vorhanden. Im Teilzahlungsfall erfolgt die Bezahlung in der Regel durch die Banken der Hersteller.

Ausfallrisiken im After-Sales an Privatkunden sind ausgeschlossen, da grundsätzlich keine Kreditierung erfolgt. Des Weiteren gibt es nun auch in diesem Bereich die Möglichkeit der Finanzierung von Serviceleistungen durch unsere Bankpartner. Im gewerblichen Bereich findet ein konsequentes und wöchentliches Mahnwesen statt.

3. Währungsrisiken

Die Autohaus Karst GmbH ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt.

4. Absatzrisiken und - Chancen

Unsere Risikobeurteilung stützt sich auf mehrere Faktoren. Die Zinspolitik der EZB nahm im Jahr 2023 starken Einfluss auf das Kaufverhalten unserer bestehenden und potenziellen Kunden. Die stark gestiegenen Zinsen nahmen ebenso großen Einfluss auf die Händlereinkaufsfinanzierung.

Der Handel der Automobilbranche ist abhängig von den Herstellern, deren Produkte und Preisgestaltungen, deren Begehrlichkeiten, deren Änderungen der Händlernetzpolitik und Händlermargen. Ein weiteres Risiko liegt in dem politischen Umfeld, wie uns im Dezember 2023 der Wegfall der staatlichen Förderprämie von einem auf den anderen Tag gezeigt hat.

Es bleibt abzuwarten, welche noch nicht abzusehenden Konsequenzen sich ergeben. Bis dato verzeichnen wir sinkende Margen im gesamten Fahrzeugbereich. Risiken bei der Einpreisung der Gebrauchtwagen werden ständig überwacht und nicht mehr marktfähige Preise werden umgehend angepasst. So ergeben sich keine größeren Risiken in diesem Bereich.

Die Fahrzeuge mit "Hybrid-Technologie" werden auch in den kommenden Jahren noch eine Alternative zu reinen Elektrofahrzeugen sein, so dass davon auszugehen ist, dass dieser Anteil auch in Zukunft noch weiter zunehmen wird.

Mit dem TOYOTA Modell "MIRAI" steht in der zweiten Generation auch ein Fahrzeug zur Verfügung, das über die Brennstoffzelle rein elektrisch betrieben wird.

Insgesamt betrachtet ergibt sich eine ausgeglichene Risiko- und Chancenlage. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich.

5. Prognosebericht

Soweit es sich in den nachfolgenden Ausführungen um zukunftsbezogene Aussagen handelt, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse von den prognostizierten abweichen können.

Die höheren Zinsen belasten den Konsum und die Investitionen und damit die konjunkturelle Entwicklung.

Für das laufende Jahr 2024 wird mit einem im Jahresvergleich rückläufigen Preisniveau gerechnet.

Die Zulassungen der Sparte TOYOTA sind in unserem Autohaus per 30.09.2024 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum per 30.09.2023 um rd. 11,2 % rückläufig.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von leicht rückläufigen Umsatzerlösen im Bereich des Kfz-Handels aus. Die Auslastung unserer Werkstatt ist weiterhin sehr gut.

Durch zeitgleich ansteigende Kosten und fallende Margen wird ein schlechteres Ergebnis als noch im Jahr 2023 erwartet.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten zählen die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten. Die Guthaben bestehen als Geld-Guthaben; es werden keine spekulativen Instrumente verwendet.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

 

Köln, den 9. Dezember 2024

Stefan Karst

Bernd Rademacher

Michaela Rademacher

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 4,00 4,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
6,00 6,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 10,00 10,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.050,00 130.682,00
136.060,00 130.692,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 323.952,90 242.181,02
460.018,90 372.879,02
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Neuwagen 4.890.828,11 3.476.842,05
2. Gebrauchtwagen 2.643.422,57 1.567.012,30
3. Ersatzteile 210.559,99 109.853,46
7.744.810,67 5.153.707,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.009.029,92 1.808.059,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 216.208,66 26.831,27
3.225.238,58 1.834.890,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.158.133,00 1.278.731,00
12.128.182,25 8.267.329,40
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.613,00 29.613,00
12.617.814,15 8.669.821,42

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.127.679,76 2.244.839,37
III. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 1.384.743,84 882.840,39
4.537.423,60 3.152.679,76
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 582.803,00 344.789,00
2. sonstige Rückstellungen 1.099.189,00 1.142.912,84
1.681.992,00 1.487.701,84
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.762.015,36 3.061.696,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.762.015,36 (i.V. EUR 3.061.696,53)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 193.070,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (i.V. EUR 193.070,49)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239.744,44 121.067,50
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 239.744,44 (i.V. EUR 121.067,50)
4. sonstige Verbindlichkeiten 396.638,75 653.605,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 396.638,75 (i.V. EUR 653.605,30)
- davon aus Steuern EUR 64.741,74 (i.V. EUR 482.622,64)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i.V. EUR 0,00)
6.398.398,55 4.029.439,82
12.617.814,15 8.669.821,42

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

01.01.2023 bis 31.12.2023 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Rohertrag 6.264.411,44 5.411.989,41
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.931.650,68 -1.945.712,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -317.175,89 -292.051,56
davon für Altersversorgung: EUR 12.762,28 (im Vorjahr: EUR 17.123,62) -2.248.826,57 -2.237.764,52
3. Abschreibungen -31.109,77 -45.665,72
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.774.370,44 -1.745.983,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.844,55 4.098,11
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -152.255,64 -69.189,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -671.578,00 -420.365,05
8. Ergebnis nach Steuern 1.395.115,57 897.119,39
9. sonstige Steuern -10.371,73 -14.279,00
10. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 1.384.743,84 882.840,39

ANHANG zum 31.12.2023

Autohaus Karst GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Karst GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Köln
Register-Nr.: HRB 50341

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresvergleich angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundstäzen nach den Vorschriften aufgestellt, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB).

Der Anhang ist unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen (§ 288 Abs. 2 HGB) aufgestellt worden.

Der Jahresabschluss wurde wie auch schon im Vorjahr nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz ( BilRUG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bilanzierungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind die entsprechenden Beträge des vorhergehenden Geschäftsjahres gegenübergesellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut- zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz- bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensge- genstände linear vorgenommen.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis zum Zugangsjahr 2020 Sammelposten gebildet, die mit 20% jährlich abgeschrieben wurden.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden ab dem Zugangsjahr 2021 im jeweiligen Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet (§ 253 Abs. 4 HGB).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Fü latente Bonitätsrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vorjahr 1,0 %) abgesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalpreisen angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Vom Ansatzwahlrecht des Ausweises eines Überhangs an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht (§274 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB).

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagespiegel dargestellt. Aus dem Anlagespiegel ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

In den Finanzanlagen sind am Abschlussstichtag Forderungen gegen Gesellschafter (§ 43 Abs. 3 GmbHG) bzw. Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9c HGB) in Höhe von EUR 323.952,90 (Vorjahr: EUR 229.065,28) enthalten, die mit 1,5% bzw. mit 5,5 % verzinst werden.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Beträge für Urlaubsansprüche (TEUR 100), Tantiemen (TEUR 147), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 59), Gewährleistungen (TEUR 102), Aufwandsrückstellung (TEUR 243) und Rentenverbindlichkeit (TEUR 448).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit und Art der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Vorjahr </= 1 Jahr > 1Ju. </= 5J > 5J
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.762.015,36 5.762.015,36 0,00 0,00
3.061.696,53 3.061.696,53 0,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
193.070,49 193.070,49 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239.744,44 239.744,44 0,00 0,00
121.067,50 121.067,50 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 396.638,75 396.638,75 0,00 0,00
653.605,30 653.605,30 0,00 0,00
6.398.398,55 6.398.398,55 0,00 0,00
4.029.439,82 4.029.439,82 0,00 0,00

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 5.762.015,36 stehen den Kreditinstituten folgende Sicherheiten zur Verfügung:

selbstschuldnerische Höchstbürgschaften der Gesellschafter

Sicherungsübereignung des finanzierten Fahrzeugbestandes

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Basisverpflichtungen aus zwei Mietverträgen für die Geschäftsräume bis zum derzeit geltenden Vertragsablauf in Höhe von TEUR 99.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 36 (Vorjahr 37) Arbeitnehmer beschäftigt; davon 3 (Vorjahr 3) Geschäftsführer, 25 (Vorjahr 21) Angestellte und 8 (Vorjahr 13) Arbeiter. Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 3 (Vorjahr 4) Auszubildende.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Perso- nen geführt:

Herr Stefan Karst, Kaufmann, Köln

Herr Bernd Rademacher, Kaufmann, Köln

Frau Michaela Rademacher, Kauffrau, Köln

Vergütung der Geschäftsführung

Für die Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe in den Gewinnvortrag einzustellen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, den 9. Dezember 2024

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 4.175,00 0,00 0,00 0,00 4.175,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 462.027,22 0,00 0,00 0,00 462.027,22
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 466.202,22 0,00 0,00 0,00 466.202,22
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremde Grundstücke 244.508,64 0,00 0,00 0,00 244.508,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und 844.257,11 36.477,77 1.872,23 0,00 878.862,65
Geschäftsausstattung
1.088.765,75 36.477,77 1.872,23 0,00 1.123.371,29
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 242.181,02 150.000,00 68.228,12 0,00 323.952,90
1.797.148,99 186.477,77 70.100,35 0,00 1.913.526,41
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 4.171,00 0,00 0,00 0,00 4.171,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 462.025,22 0,00 0,00 0,00 462.025,22
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 466.196,22 0,00 0,00 0,00 466.196,22
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremde Grundstücke 244.498,64 0,00 0,00 0,00 244.498,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und 713.575,11 31.109,77 1.872,23 0,00 742.812,65
Geschäftsausstattung
958.073,75 31.109,77 1.872,23 0,00 987.311,29
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.424.269,97 31.109,77 1.872,23 0,00 1.453.507,51
Buchwert
Stand 01.01.2023 Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 4,00 4,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremde Grundstücke 10,00 10,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und 130.682,00 136.050,00
Geschäftsausstattung
130.692,00 136.060,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 242.181,02 323.952,90
372.879,02 460.018,90

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Karst GmbH:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Karst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Karst GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.: Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird.

 

Aachen, den 16. Dezember 2024

Lothar Kühnast, Wirtschaftsprüfer

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