ENGESER GmbH Kabeltechnik
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Alber seit 14.5.2020 | Prokura |
Steffen Engeser seit 26.7.2012 | Geschäftsführer |
Oliver Helmke seit 16.1.2007 | Prokura |
Dirk Kinzel seit 16.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ENGESEER Group GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENGESER GmbH Innovative VerbindungstechnikSchrambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Der vorliegende Lagebericht berichtet über die Geschäftsentwicklung der ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Die Gesellschaft bilanziert nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB). Beim Blick zurück auf 2023 sehen wir ein herausforderndes, aber positives Jahr, welches weiter durch ein dynamisches Marktumfeld geprägt war. 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen beschäftigt sich mit der Kabelkonfektion und mit der Entwicklung und Produktion von kundenspezifischen Kabelbäumen, elektronischen und elektromechanischen Systemlösungen sowie elektrischen Baugruppen. Das Unternehmen richtet sein breites Leistungsangebot auf einen Mix aus Klein-, Mittel- und Großserien an mehreren Standorten aus. Der Geschäftsansatz ist grundsätzlich auf Absatzwachstum, sowohl mit Bestands- als auch Neukunden, ausgerichtet. Wesentliche Absatzgebiete sind Deutschland sowie das angrenzende Ausland und Osteuropa. 2. Forschung und Entwicklung Wir investieren ständig in neue Technologien zur Herstellung kundenspezifischer Produkte. Unser hohes technologisches Know-how stellt einen unserer wesentlichen Erfolgsfaktoren dar. Im Jahr 2023 konnten wir unseren Kunden durch Konstruktions- und Entwicklungsdienstleistungen rund um das Kabel einen Mehrwert bieten. Unsere Ideen sind vor allem in diverse Lösungen für Verbindungssysteme eingeflossen. Durch die Erstellung von Sonderlösungen für unsere Kunden, zum Beispiel komplexe Kabelbäume, in Verbindung mit vielfältigen Verarbeitungstechnologien, ergeben sich viele Chancen und Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gegenüber Ende 2022 hatten sich die gesamtwirtschaftlichen Aussichten in Deutschland im 2. Halbjahr 2023 wieder eingetrübt. Das preisbereinigte BIP sank in 2023 um 0,3%, die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe noch deutlicher um 2,0%. Positiv, auch für uns, entwickelte sich dabei noch die Automobilindustrie. Im letzten Quartal 2022 waren noch positive Tendenzen klar erkennbar und sorgten für volle Auftragsbücher für den Jahreswechsel. Im Jahr 2024 setzte sich der negative Trend aus dem zweiten Halbjahr 2023 fort. Positiv wirkt sich bei uns grundsätzlich aus, dass wir durch die gebildeten Schwerpunkte in den Bereichen Automotive einschließlich E-Mobilität und Batterietechnologien, Industrie, Hausgeräte, Nutzfahrzeuge, Medizintechnik, erneuerbare Energien und weiteren Geschäftsfeldern nicht von einer Branchenentwicklung abhängig sind. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse war auch im Jahr 2023 weiterhin ein Schwerpunkt mit dem Hintergrund eines optimalen Einsatzes von personellen Kapazitäten und Effizienz-Steigerungen. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik ein positives Jahr, geprägt durch deutliche Auftrags- und Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Jahr 2022. Es erfolgten die Fortführung der Innovation, Rationalisierungen, Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen in einem schwierigen Marktumfeld. Die Gesamtleistung ist im Jahr 2023 um 16% angestiegen. Die Bestelleingänge mit 80 Mio. € und ein Auftragsbestand von 85 Mio. € zum 31.12.2023 lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Es war jedoch entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bereits im letzten Quartal 2023 ein rückläufiger Bestelleingang zu erkennen, jedoch sorgten die soliden Auftragsbestände für einen guten Start in 2024. Das Investitionsvolumen 2023 betrug 821 T€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände und wurde überwiegend aus Bankdarlehen und dem laufenden Cash Flow finanziert. Der Zustand der technischen Anlagen des Unternehmens entspricht grundsätzlich dem absolut neuesten Stand sowie den aktuellen Produktions- und Technologieanforderungen. Die ständigen Ergänzungen aus marktrelevanten Anforderungen wurden auch in 2023 weitergeführt. Im Jahr 2023 wurden die Standorte in Deutschland, Tschechien und Rumänien durch gezielte Investitionen weiter gestärkt. Dadurch kann ENGESER nahezu alle Anforderungen im Bereich der Kabelkonfektion abdecken. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 260 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiterentwicklungen in Form von internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen haben bei ENGESER eine sehr hohe Priorität. Unser Unternehmen ist nach der auf die Branche Automotive ausgerichteten Norm IATF 16949 zertifiziert. Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 war zufriedenstellend. Die Umsatzplanung wurde knapp übertroffen. Das geplante Jahresergebnis konnte erreicht und im Vergleich zum Vorjahr durch gestiegene Umsätze gesteigert werden. Die gesamte Belegschaft bewältigte die herausfordernden Aufgaben sehr gut. 3. Lage a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse um 16% auf 79.344 T€ (Vorjahr 68.322 T€) gestiegen. Der Rohertrag stieg auf 23,5 Mio. € (Vorjahr 19,9 Mio. €). Die Personalaufwendungen haben sich um 416 T€ erhöht. Die sonstigen Aufwendungen (+386 T€) lagen im Vergleich zum Umsatzwachstum in vertretbarem Rahmen, erhöht haben sich insbesondere IT-Kosten und Betriebsbedarfe. Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis durch Beteiligungserträge von 348 T€ (Vorjahr 155 T€). Durch die oben genannten Werte wurde im Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von 2.583 T€ erzielt (im Vergleich zum Vorjahr mit 471 T€). b) Finanzlage Grundsätzlich verfolgen wir ein konservatives Finanzmanagement auf Basis der Eigenfinanzierung. Die Zahlungsverpflichtungen leisten wir grundsätzlich mit Skontonutzung. Der Cash Flow aus dem Ergebnis (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen zzgl./abzgl. Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen) beträgt 3.688 T€ (Vorjahr 1.596 T€). Positiv wirkte sich auf unseren operativen Cash Flow der Reduzierung des Vorratsvermögens um 1.208 T€ sowie der Reduzierung von Forderungen gegenüber Kunden und verbundenen Unternehmen um 727 T€ aus. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt insgesamt -1.230 T€ (Vorjahr -60 T€). Den Investitionen in Sachanlagen standen Abgänge aus Finanzanlagen bezüglich gruppeninterner Darlehen gegenüber. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug -140 T€ (Vorjahr 34 T€), Bankdarlehen wurden in Höhe von 700 T€ neu aufgenommen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte teilweise aus der Unternehmensgruppe, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind allerdings von 3.410 T€ auf 2.527 T€ gesunken. Insgesamt ist es uns gelungen, die liquiden Mittel auf 2.372 T€ aufzubauen ausgehend von einem negativen Bestand der Kontokorrentkonten von -744 T€. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 67,1 % und ist gegenüber dem Vorjahr mit 59,6 % angestiegen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten halten wir grundsätzlich stabil. III. Prognosebericht Es ist mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Dies stellt zugleich die größte Herausforderung in Bezug auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 dar. Um die Entwicklung des Unternehmens positiv zu unterstützen, werden wir die Kundenakquise und diverse Prozessoptimierungen an allen Standorten forcieren. Unsere Umsatzerlöse sind im Zeitraum von Januar bis einschließlich August 2024 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ca. 15 % reduziert. Für das gesamte Jahr 2024 sieht unsere Jahresplanung ein in gleichem Maß reduzierter Jahresumsatz vor. Wir streben für 2024 trotz konjunkturellen Schwierigkeiten eine Betriebsergebnis-Marge im positiven einstelligen Prozentbereich an und einen reduzierten Jahresüberschuss, welchen wir durch diverse Maßnahmen zur Kostenanpassung an die reduzierten Umsätze auf einem noch auskömmlichen Niveau halten werden können. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Aktuell bestehen erhebliche Schwierigkeiten aufgrund hoher Lagerbestände bei Kunden und Lieferanten. Diese Situation erfordert eine sorgfältige Überwachung und Anpassung unserer Lagerbestände, um Überkapazitäten zu vermeiden und die Liquidität zu sichern. Langfristige Kontrakte sind in Bezug auf die Rahmenlaufzeit und -mengen kritisch zu prüfen, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. Durch unsere Wettbewerber in der Kabelkonfektionsbranche sind wir vermehrt gezwungen, Angebotspreise sehr nahe am Deckungsbeitrag abzugeben, um Kunden zu halten bzw. Folgeaufträge zu generieren. Wir erwarten aber durch stetige Prozess- und Kostenoptimierungen unsere Wettbewerbsposition ausbauen zu können. Das weiter hohe Zinsniveau auf der Finanzierungsseite trifft uns durch die hohe Eigenkapitalausstattung nur eingeschränkt. Bestandsgefährdende Risiken, Währungsrisiken, sowie Probleme auf Forderungsausfälle sind zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt. 2. Chancenbericht Die verschiedenen Geschäftsfelder (Automotive einschließlich E-Mobilität und Batterietechnologien, Industrie, Hausgeräte, Nutzfahrzeuge, Medizintechnik, erneuerbare Energien und weiteren Branchen) bieten uns vielfältige Absatzchancen. Im Jahr 2023 konnten wir in verschiedenen Branchen Neukunden gewinnen, mit welchen wir in 2024 Entwicklungsprojekte sowie Serienanläufe abwickeln durften. Die Bereiche Kabelkonfektion und die bekannten Kernprodukte werden sich in Zukunft weiter positiv entwickeln. Das beruht insbesondere darauf, dass die Elektrifizierung in Fahrzeugen, Maschinen und Geräten weiter an Bedeutung gewinnt. Ein weiterer Effekt für die positive Entwicklung ist sicherlich das breit gefächerte Einsatzgebiet unserer Produkte in den belieferten Branchen. Wir fokussieren uns dabei auf den europäischen Markt. 3. Gesamtaussage Trotz der herausfordernden Marktbedingungen und der hohen Lagerbestände bei Kunden und Lieferanten hat ENGESER im Geschäftsjahr 2023 erneut gute Ergebnisse erzielt. Die hohe Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen unterstreicht weiterhin die ausgezeichneten Wachstumspotenziale unseres Geschäftsportfolios. Wir haben Maßnahmen zur Kosteneinsparung, Prozessoptimierung und Intensivierung der Marketing- und Vertriebsaufgaben erfolgreich fortgeführt. Unsere stabile Vermögenslage ermöglicht uns eine schnelle und günstige Refinanzierung. Durch erweiterte Entwicklungsdienstleistungen und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden im Produktentstehungsprozess sichern wir uns einen Wettbewerbsvorteil. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der erfolgreichen Anpassung an die Marktbedingungen sehen wir uns gut gerüstet, um die künftigen Risiken zu bewältigen. Es ist gewährleistet, dass die Geschäftspolitik durch Familienmitglieder, geschäftsführende Gesellschafter und dem Unternehmen langjährig zugehörige Führungskräfte fortgeführt werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen geleistet. Absolutes Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Schramberg, den 16.08.2024 Steffen Engeser, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik hat ihren Sitz in Schramberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 480523 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Auf die Posten der Bilanz und GuV angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Fremdwährungsposten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. IV. Erläuterungen zur Bilanz ANLAGEVERMÖGEN Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 603.402,50 enthalten. Der detaillierte Ausweis des Anlagevermögens ist nachfolgendem Anlagespiegel zu entnehmen. UMLAUFVERMÖGEN Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten auf Basis gewogener Durchschnittspreise unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und für soziale Einrichtungen des Betriebs. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Forderungen an verbundene Unternehmen sind bis auf nachfolgende Forderungen gegenüber Gesellschaftern solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 861.878,82 (Vorjahr: EUR 0,00). EIGENKAPITAL Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 14.448.297,32 (Vorjahr: EUR 13.976.834,73) enthalten. SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Gewährleistung. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 290 TEUR bestehen Sicherungsübereignungen einer Maschine. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen in Form von Bürgschaften und Schuldbeitritten für Kreditverbindlichkeiten verbundener Unternehmen. Die entsprechenden Darlehen valutieren mit TEUR 1.669. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die finanzielle Situation der Gesellschaften stabil ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.149, davon TEUR 1.236 mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und davon TEUR 1.774 aus langfristigen Gebäudemietverträgen mit verbundenen Unternehmen. Die Mietverträge haben eine Laufzeit bis 2025. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 70.156,03 (Vorjahr: EUR 148.379,42) enthalten. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 123.979,46 (Vorjahr: EUR 148.256,01) In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind solche aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 174.247,47 (Vorjahr: EUR 138.100,21) enthalten. Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen betrugen EUR 112.459,27 (Vorjahr: EUR 71.882,47). VI. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich als Arbeitnehmer tätig:
Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen § 285 Nr.11 HGB
Angaben zu den Organmitgliedern § 285 Nr. 9c ,10 HGB Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr waren: Steffen Engeser, Dipl.-Informatiker, Schramberg Dirk Kinzel, Ingenieur, Schramberg Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 12.500 € und enthält ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft schlägt vor den Jahresüberschuss i.H. von TEUR 2.583 mit dem Gewinnvortrag i.H. von TEUR 14.448 zu verrechnen und den Bilanzgewinn, in Höhe von somit TEUR 17.031, auf neue Rechnung vorzutragen.
Schramberg, den 16.08.2024 Steffen Engeser, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENGESER GmbH Innovative Verbindungstechnik für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg i. Br., 16.08.2024 Euregio Südwest GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Armin Horn, Wirtschaftsprüfer |
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