Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Trost GmbHLiquidiert
70327 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Wilfried Heiko Reuwer seit 21.9.2016 | Geschäftsführer |
Frank Schröder seit 21.9.2016 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trost GmbHZentralverwaltungStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31.12.2010AKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung für den Zeitraum
|
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| 01.01.- 31.12.2009 | |||
| EUR | EUR | TEUR | |
| 64,32% | 61,95% | ||
| 1. Umsatzerlöse | 18.997.319,08 | 16.264 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 271.535,12 | 174 | |
| 19.268.854,20 | 16.438 | ||
| 3. Materialaufwand | 7.050.277,52 | 6.363 | |
| 12.218.576,68 | 10.075 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 4.404.169,50 | 4.175 | |
| b) Soziale Abgaben u. Aufwend. f. Unterstützung | 760.793,85 | 713 | |
| c) Aufwendungen für Altersversorgung | 61.356,81 | 223 | |
| 5. Abschreibungen | 1.589.601,79 | 1.505 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.074.513,80 | 3.356 | |
| 10.890.435,75 | 9.972 | ||
| 1.328.140,93 | 103 | ||
| 7. Zinsen und ähnliche Erträge | 4.395,46 | 33 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 594,61 (Vj. EUR 1.861,53) | 2 | ||
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 113.865,16 | 34 | |
| davon an verbundene Unternehmen EUR 2.351,33 (Vj. EUR 34.289,07) | |||
| davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 111.438,83 (Vj. EUR 0,00) | 34 | ||
| -109.469,70 | -1 | ||
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.218.671,23 | 102 | |
| 10. Außerordentlicher Ertrag | 6.881,10 | 0 | |
| 11. Außerordentlicher Aufwand | 22.937,00 | 0 | |
| -16.055,90 | 0 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 363.567,61 | 67 | |
| 13. Sonstige Steuern | 8.502,12 | 3 | |
| 372.069,73 | 70 | ||
| 14. Jahresüberschuss | 830.545,60 | 32 | |
| 15. Gewinnvortrag | 2.631.536,49 | 2.595 | |
| 16. Bilanzgewinn | 3.462.082,09 | 2.627 | |
| 17. Gewinnausschüttung an Gesellschafter | 3.457.217,59 | 0 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2010
A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB, Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften von § 288 HGB in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden erstmalig für nach dem 31. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahre angewandt.
Die Vorjahreszahlen sind durch die erstmalige Anwendung des BilMoG nicht angepasst worden (Art. 67 Abs. 8 Satz 2 1. Halbsatz EGHGB).
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unveränderte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für im Geschäftsjahr 2010 angeschaffte immaterielle Vermögensgegenstände erfolgte die Abschreibung nach der linearen Abschreibungsmethode.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für im Geschäftsjahr 2010 angeschaffte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgte die Abschreibung nach der linearen Abschreibungsmethode.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 werden seit dem 1. Januar 2010 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang erfasst. Für zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2009 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wird der im Jahr des Zugangs aktivierte Sammelposten entsprechend der steuerlichen Regelung über die verbleibende Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Rückstellungen
Die für die Berechnung der Rückstellung für Pensionen verwendeten versicherungsmathematischen Annahmen können folgender Tabelle entnommen werden:
| Bewertungsverfahren Aktive | Keine Bewertung von Aktiven |
| Bewertungsverfahren Bezieher laufender Renten | Barwert |
| Rechnungsgrundlage | "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck |
| Rechnungszins 31. Dezember 2010 | 5,16% |
| Rechnungszins 1. Januar 2010 | 5,25% |
| Rententrend | 1,50% |
| Einkommenstrend | ohne Auswirkungen, da es keine aktiven Berechtigten gibt |
Es wird Gebrauch vom dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB gemacht und lediglich 1/15 der Anpassung durch BilMoG bis zum 31. Dezember 2024 zugeführt. In 2010 werden TEUR 22 zugeführt, so dass noch TEUR 311 bis 2024 zuzuführen sind.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 358 (i. Vj. TEUR 2.209). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 2.339 (i. Vj. TEUR 486). Sie resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen insbesondere für Erfolgsbeteiligungen, Gleitzeitguthaben, Urlaubsansprüche, Jubiläumsverpflichtungen i. H. v. TEUR 331 (i. Vj. TEUR 278) gebildet. Im Weiteren wurden sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen insbesondere für Beiträge zur Berufsgenossenschaft und für das Honorar des Abschlussprüfers i. H. v. TEUR 34 (i. Vj. TEUR 330) gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.099 (i. Vj. TEUR 1.097). Sie resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2010 keine.
Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 16.654 (i. Vj. TEUR 6.412) sowie aus Fahrzeugleasingverträgen in Höhe von TEUR 88 (i. Vj. TEUR 65).
Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.588 (i. Vj. TEUR 2.876).
Die Gesellschaft hat zur Absicherung der Wertguthaben im Rahmen der Altersteilzeitvereinbarungen ein Bankkonto (TEUR 700) verpfändet.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 0) und die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe TEUR 23 (i. Vj. TEUR 0) resultieren aus der Umsetzung der Vorschriften des BilMoG. Im außerordentlichen Ergebnis sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 7 enthalten.
Im Geschäftsjahr 2010 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 120 aus der Auflösung von Rückstellungen angefallen.
Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden für das Geschäftsjahr 2010 Solidaritäts- und Körperschaftssteueraufwand in Höhe von TEUR 196 (i. Vj. TEUR 15), Gewerbesteueraufwand in Höhe von TEUR 187 (i. Vj. TEUR 20) und Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Für Vorjahre sind Solidaritäts- und Körperschaftssteuererträge in Höhe von TEUR 32 (i. Vj. Aufwand TEUR 33) enthalten.
E. Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2010 wurden durchschnittlich 91 (i. Vj. 91) Angestellte (davon 8 in Teilzeit und 5 Azubis) beschäftigt.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2010 sind im Konzernabschluss der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart, enthalten.
Konzernzugehörigkeit
Mutterunternehmen der Trost GmbH ist die TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE mit Sitz in Stuttgart. Die TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im elektronischen Handelsregister veröffentlicht.
Organe
Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
|
Dr. Bertram Feuerbacher, Baltmannsweiler, Vorstand Finanzen und IT der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart |
|
|
Dipl.-Kfm. Thankmar Graeger, Bad Fallingbostel, Vorstand Qualitätsmanagement, Personalwesen und Logistik der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart |
|
|
Dipl.-Kfm. Joachim Munch, Hamburg, Vorstand Vertrieb Deutschland und Österreich der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart |
|
|
Dipl.-Kfm. Wolfgang Riegel, Weinstadt, Vorstand Einkauf und Marketing Produkte der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart |
|
|
Dipl.-Kfm. Joachim Trost, Stuttgart, Vorstand Vertrieb Ausland und Marketing Services der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart |
Am 1. Juli 2011 wird Herr Joachim Trost vom Vorstand in den Aufsichtsrat der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE, Stuttgart, wechseln.
Organbezüge
Die Geschäftsführung hat von der Gesellschaft keine Vergütung bezogen.
Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.457.217,59 an die Gesellschafterin auszuschütten.
Stuttgart, 21. März 2011
Die Geschäftsführung
Dr . Bertram Feuerbacher
Thankmar Graeger
Joachim Münch
Wolfgang Riegel
Joachim Trost
Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) für das Geschäftsjahr 2010
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||
| Vortrag 1.1.2010 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2010 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software | 6.447.553,91 | 952.290,52 | 0,00 | 7.399.844,43 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 332.448,53 | 11.127,50 | 321.321,03 |
| 6.447.553,91 | 1.284.739,05 | 11.127,50 | 7.721.165,46 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| a) Büroeinrichtungen und Maschinen | 2.025.920,45 | 312.416,68 | 100.629.79 | 2.237.707,34 |
| b) Geringwerte Wirtschaftsgüter | 169.437,09 | 66.786,59 | 0,00 | 236.223,68 |
| 2.195.357,54 | 379.203,27 | 100.629,79 | 2.473.931,02 | |
| 2. Anlagen im Bau | 0,00 | 891.463,07 | 0,00 | 891.463,07 |
| 2.195.357,54 | 1.270.666,34 | 100.629,79 | 3.365.394,09 | |
| 8.842.911,45 | 2.555.405,39 | 111.757,29 | 11.086.559,55 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Vortrag 1.1.2010 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2010 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Software | 2.504.143,91 | 1.205.766,52 | 0,00 | 3.709.910,43 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.504.143,91 | 1.205.766,52 | 0,00 | 3.709.910,43 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| a) Büroeinrichtungen und Maschinen | 1.589.665,45 | 285.614,68 | 99.198,79 | 1.776.081,34 |
| b) Geringwerte Wirtschaftsgüter | 63.715.09 | 98.220,59 | 0,00 | 161.935,68 |
| 1.653.380,54 | 383.835,27 | 99.198,79 | 1.938.017,02 | |
| 2. Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.653.360,54 | 383.835,27 | 99.198,79 | 1.936.017,02 | |
| 4.157.524,45 | 1.589.601,79 | 99.198,79 | 5.647.927,45 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| EUR | EUR | |
| Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Software | 3.689.934,00 | 3.943.410,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 321.321,03 | 0,00 |
| 4.011.255,03 | 3.943.410,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||
| a) Büroeinrichtungen und Maschinen | 461.626,00 | 436.255,00 |
| b) Geringwerte Wirtschaftsgüter | 74.288,00 | 105.722,00 |
| 535.914,00 | 541.977,00 | |
| 2. Anlagen im Bau | 891.463,07 | 0,00 |
| 1.427.377,07 | 541.977,00 | |
| 5.438.632,10 | 4.485.387,00 | |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010
Geschäftstätigkeit
Die Tätigkeit der Gesellschaft besteht in der Bereitstellung von zentralen Dienstleistungen für die Unternehmen des Konzerns, insbesondere in der Betreuung und Steuerung auf den Gebieten EDV, Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen und Versicherung.
Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche
Der Weltautomobilmarkt konnte 2010 zwar ein Rekordjahr verzeichnen, auf dem europäischen Markt ging jedoch die Anzahl der PKW-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 % zurück. In Deutschland kam es aufgrund des Auslaufens von staatlichen Kaufanreizen ("Umweltprämie") sogar zu einem Absatzrückgang von ca. 25 %.
Die allgemeine Erholung der Wirtschaftslage im Vergleich zum Krisenjahr 2009 sowie der positive Ausblick für die Zukunft führten jedoch zu einem deutlich freundlicheren Konsumklima im Automotive Aftermarket. Während der Krise aufgeschobene Reparatur- und Instandhaltungsvorhaben wurden in 2010 nachgeholt. Ebenso ist die Nachfrage nach Reparaturen und Ersatzteilen im Segment der freien Werkstätten weiterhin gut. Aus diesen Gründen wirkte sich der Rückgang bei den Neuzulassungen nicht negativ auf die Geschäftsentwicklung im Automotive Aftermarket aus.
Zu Beginn des Jahres 2011 befindet sich die Weltwirtschaft weiterhin in einer Erholungsphase, dieses Wachstum wird aber gedämpft durch ansteigende Rohstoffpreise und steigende Inflationssorgen.
Wir passen vor dem Hintergrund der aktuellen Prognosen unsere Erwartungen laufend an und sehen den Teile- und Zubehörhandel als stabiles Segment mit Wachstumschancen an.
Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr 2010 war geprägt durch die weitere Integration der Unternehmensgruppen KSM und Trost und den hiermit verbundenen Projekten in den Bereichen IT, Finanz- und Rechnungswesen und Personal. Als wichtiger Meilenstein sind hier die konzernweite Umstellung auf Microsoft Exchange als einheitliche Kommunikationsplattform sowie Optimierungen im konzernweiten Zahlungsverkehr zu nennen.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Im vergangenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz um 16,8 % von TEUR 16.263 auf TEUR 18.997 gesteigert werden. Dies konnte zum einen durch die zusätzlichen Beratungen an die TCEE-Gesellschaften aber auch durch Preissteigerungen erreicht werden.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich angewachsen. Analog zeigt sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert.
Im Jahr 2010 konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 831 erwirtschaften. Dem deutlich gestiegenen Umsatz standen leicht gestiegene Aufwendungen für bezogene Leistungen, eine leicht gesunkene Personalaufwandsquote und stabile Abschreibungen gegenüber.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 21,4 % von TEUR 3.356 auf TEUR 4.075 wurde im Wesentlichen durch die Zunahme von Kosten für Kommunikation, Beratungsdienstleistungen, Personalleasing und durch gestiegene EDV-Kosten verursacht.
Das Eigenkapital hat eine Höhe von TEUR 3.539 nach TEUR 2.703 im Vorjahr. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 9.154 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 928 gestiegen.
Die Finanzierung der Trost GmbH ist in die Gesamtfinanzierung des TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE Konzerns eingebunden. Im Rahmen dieser Finanzierung werden die notwendigen Mittel durch die TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE zur Verfügung gestellt.
Risiko- und Prognosebericht
Die Geschäftsprozesse in der Trost GmbH beurteilen wir regelmäßig in Hinblick auf ihre Produktivität, um das Wachstum des Konzerns auch zukünftig optimal unterstützen zu können.
Für kommende Herausforderungen ist die Trost GmbH durch ihre personelle und EDV-technische Ausstattung gerüstet. Vor allem der Einsatz der Unternehmenssoftware SAP wird zu einer Steigerung der Produktivität beitragen. Somit wird die Trost GmbH auch in Zukunft ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Entwicklung des Konzerns leisten.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung der Unternehmen des TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE Konzerns und unter Berücksichtigung unserer Planungen bestehen für die Trost GmbH zur Zeit keine bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die sich auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage zukünftig wesentlich auswirken könnten. Vielmehr sind auf Basis der als positiv zu beurteilenden Entwicklung die zukünftigen Chancen der Gesellschaft zu sehen. Die Gesellschaft ist primär Servicegesellschaft des Konzerns, der weltweit gut aufgestellt ist.
Für die Zukunft gehen wir von einer stabilen Umsatz- und Ertragslage aus.
Stuttgart, 21. März 2011
Die Geschäftsführung
Dr. Bertram Feuerbacher
Thankmar Graeger
Joachim Münch
Wolfgang Riegel
Joachim Trost
6 Bestätigungsvermerk
Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
"Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Trost GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bremen, den 21. März 2011
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Heuermann, Wirtschaftsprüfer
Cybucki, Wirtschaftsprüfer
Bekanntmachung nach § 328 Nr. 1 Satz 2 HGB
Datum der Feststellung des Abschlusses zum 31.12.2010
Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 der Trost GmbH, Stuttgart, wurde am 23.03.2011 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.
Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 830.545,60 wird unter Einbeziehung des Gewinnvortrags an die Gesellschafterin ausgeschüttet.
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