AWIT Systems GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kathrin Daniela Nowak seit 10.1.2025 | Prokura |
Dieter Egger seit 13.4.2015 | Geschäftsführer |
Marion Leichtle-Werner seit 13.4.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWO Service GmbHStadtbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft wurde im Juli 2003 als Dienstleister für den AWO Bezirksverband Schwaben gegründet und nahm zum 01.08.2003 ihre Tätigkeit auf. Neben der wirtschaftlichen Erbringung von Serviceleistungen sind die Beratung und Dienstleistung, insbesondere Hygiene-, Reinigungs- und Sterilisationsdienste, hauswirtschaftliche Dienste, Hilfsdienste im hauswirtschaftlichen und pflegerischen Bereich, Gebäudemanagement und -logistik, Wäschereidienste, der Betrieb von Küchen, einschließlich damit zusammenhängender Dienste für den Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben e. V. und weitere Kunden, Gegenstand des Unternehmens. Die Gesellschaft konnte bereits kurz nach ihrer Gründung schon Unterhaltsreinigungen für acht Kindergärten und Seniorenheime des Arbeiterwohlfahrt Bezirksverbands Schwaben e.V. erbringen. Im Jahr 2023 sind es mittlerweile ca. 90 Einrichtungen, die von der AWO Service GmbH betreut werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens In Deutschland führten im Jahr 2023 die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zu einem Stocken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Des Weiteren machten sich die Nachwirkungen vorangegangener Krisen, insbesondere die erheblichen Kaufkraftverluste als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs negativ bemerkbar. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Jahr 2022 um 0,2 % gesunken. Für das Jahr 2024 wird lediglich mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,2% gerechnet, womit sich Deutschland in einer Stagnation befände. Durch den enormen Kostendruck, der sich durch globale Entwicklungen und politische Entscheidungen vermutlich noch weiter verschärfen wird, sind Einrichtungen im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen gezwungen, Leistungen möglichst kostengünstig zu erlangen. Dies begünstigt die Entstehung von Servicegesellschaften, die gegenüber einem reinen Outsourcing den Vorteil der Umsatzsteuerersparnis im Rahmen einer Organschaft bieten. Obwohl der Kostendruck in diesem Umfeld zu geringeren Gewinnspannen führt, trägt er dennoch zur Existenzberechtigung der betreffenden Gesellschaften bei. 2.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 20.793 erzielt werden. Dieser liegt um TEUR 276 über dem Vorjahresumsatz aber um TEUR 1.177 unter den Erwartungen, welche laut Wirtschaftsplan für 2023 mit TEUR 21.970 angesetzt wurden. Für das Jahr 2024 ist ein Umsatz von TEUR 20.320 geplant, was einer Umsatzverringerung von 2,3 % entspricht. Der Umsatzrückgang ist unter anderem durch die Einstellung des Betriebs des Ferienhotels Bergsicht Scheffau bedingt. 2.3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 74 getätigt. Diese sind insbesondere für die Anschaffung von Reinigungsmaschinen (TEUR 17), Fahrzeuge (TEUR 45), sowie Küchen- und sonstige Kleingeräte (TEUR 12) ausgeben worden. Die Investitionssumme lag damit deutlich über denen für 2023 geplanten TEUR 47. Die Anschaffungen konnten aus dem Cash-Flow getätigt werden. Die Abschreibungen 2023 belaufen sich auf TEUR 42. 2.4. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Für das Jahr 2024 sind Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 45 vorgesehen, darunter mehrere Waschmaschinen, Trockner, Reinigungsmaschinen, Wäsche- und Transportwagen. Die Kosten werden aus dem Cash-Flow getragen. 2.5. Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 681 Mitarbeiter, von denen 112 geringfügig und 569 sozialversicherungspflichtig beschäftigt wurden. Im vergangenen Jahr wurden 680 Mitarbeiter beschäftigt. Die Entlohnung erfolgte entsprechend des Tarifvertrages für Gebäudereiniger oder außertariflich. Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus. 2.6. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag zum 31.12.2023 bei TEUR 1.802 (Vj: TEUR 2.107), was eine Eigenkapitalquote von 4,2 % (Vj: 14,5 %) entspricht. Das Umlaufvermögen repräsentiert daher die Bilanzsumme zu 94,1 % (Vj: 96,4 %). Abwertungen des Umlaufvermögens waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich. Stille Reserven im Anlagevermögen konnten nicht gebildet werden. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 79,5 % (Vj: 72,4 %) der Bilanzsumme. 2.7. Finanzlage Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31.12.2023 auf TEUR 625 (Vj: TEUR 876) und damit auf 34,7 % (Vj: 41,6 %) der Bilanzsumme. Die Gesellschaft konnte sich aus Eigenmitteln finanzieren, die Aufnahme von Bankverbindlichkeiten war nicht erforderlich. 2.8. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 20.793 und resultieren im Wesentlichen aus den Bereichen Küche, Stations- und Wäschereidienste, Hauswirtschaftsleitung und Unterhaltsreinigung, wobei die Schwerpunkte auf den Bereichen Unterhaltsreinigung und Küche liegen. Wesentlicher Kostenfaktor sind die Materialkosten mit TEUR 4.460 (Vj: TEUR 4.178), sowie die Personalkosten mit TEUR 14.344 (Vj: TEUR 14.428). Die Gesellschaft verzeichnete einen Verlust von TEUR 229 (Vj: Verlust TEUR 50). Dieser lag damit deutlich unter dem erwarteten Ergebnis für 2023. Wesentlich ursächlich hierfür sind die gestiegenen Lebensmittelpreise bei gleichzeitigem Rückgang der Bewohnerzahlen. Das Ferienhotel Bergsicht Scheffau hat im Jahr 2023 ebenfalls einen Verlust erwirtschaftet. Zum 31.12.2023 wurde der Betrieb des Ferienhotel eingestellt. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde mit einem Ergebnis in Höhe von TEUR 55 geplant. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist wesentlich abhängig vom Umfeld im Sozial- und Gesundheitswesen. Sollten sich hier die Rahmenbedingungen ändern, so hat dies direkte Auswirkungen auf die Gesellschaft. Durch den enormen Kostendruck in diesem Bereich bleibt den sozialen Einrichtungen kaum eine andere Möglichkeit, als zu versuchen, möglichst viele Leistungen kostengünstig zu beschaffen und sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Dies ist die große Chance der AWO Service GmbH, die in der Lage ist, alle erforderlichen Dienstleistungen der Peripherbereiche zu günstigen Tarifen umsatzsteuerfrei im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft zu bieten. Gleichzeitig besteht hierin auch das große Risiko für die Gesellschaft. Sollten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowohl im Bereich Soziales als auch Steuern ändern, so könnte dies die Existenzgrundlage der Gesellschaft wesentlich tangieren. Für 2024 wird laut Wirtschaftsplan ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 55 erwartet. Es ist mit Umsätzen von TEUR 20.320 und voraussichtlichen Personalkosten von TEUR 13.625 zu rechnen. Die Erlöse und Aufwendungen des Ferienhotels Bergsicht Scheffau blieben aufgrund der Schließung Ende 2023 unberücksichtigt. Aufgrund der abgeschlossenen Verträge sind die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt als gesichert zu bezeichnen. 4. Ausblick Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis von TEUR 55. Im Wirtschaftsplan ist eine Tariferhöhung von 3,85% zum 01.01.2024 berücksichtigt. Bei der Aufstellung des Wirtschaftsplans 2024 wurde von keiner Auswirkung der geopolitischen Krisen sowie der Reform im Gesundheitswesen ausgegangen. Die mittelfristige Entwicklung, die abhängig von den äußeren Rahmenbedingungen ist, bleibt abzuwarten.
Stadtbergen, den 03. Juli 2024 AWO Service GmbH Der Geschäftsführer gez. Dieter Egger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die AWO Service GmbH hat ihren Sitz in Stadtbergen und ist beim Amtsgericht Augsburg unter der Nummer HRB 20055 registriert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 268, 270 bis 272 und 274 bis 277 HGB vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen vorgenommen. Für Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurde die Sofortabschreibung gewählt. Der Bestand an Reinigungsmaterial wurde im Wege der Schätzung ermittelt. Dabei wurde unterstellt, dass aufgrund des Lagerumschlages durchschnittlich Material in Höhe eines halben Monatsverbrauchs vorhanden ist. Der Bestand an Lebensmitteln wurde durch eine Inventur ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Wertberichtigungen wurden keine vorgenommen. Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wurde nach dem Bruttoprinzip im Anlagespiegel dargestellt. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 864.819,59 enthalten. Diese betreffen in Höhe von EUR 830.301,82 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von EUR 35.771,39 Sonstige Vermögensgegenstände sowie in Höhe von EUR 1.253,62 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Sicherheiten für vorstehende Verbindlichkeiten bestehen nicht. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Dieter Egger, Dipl.-Kfm. Von der Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Im Jahr 2023 setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen: Brigitte Protschka, Bankkauffrau, Füssen Heiner Kopriwa, Geschäftsführer des bayerischen Jugendrings a.D. (KdöR), Donauwörth Ulrich Geiger, Bankkaufmann und Gebäudereinigermeister, Überbach Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 675 Mitarbeiter beschäftigt, bei denen es sich im Wesentlichen um gewerbliche Mitarbeiter handelt. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in einer jährlichen Höhe von TEUR 396 netto. Die Verträge können mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Außerdem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in einer jährlichen Höhe von TEUR 25 netto (Verlängerung um 3 Monate, falls nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Quartalsende gekündigt) und in einer jährlichen Höhe von TEUR 501 netto (Kündigung 6 Monate zum Jahresende). Es werden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen getätigt. Die Gesellschaft hat den Betrieb des Ferienhotels Bergsicht Scheffau zum 31. Dezember 2023 eingestellt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 6. GewinnverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 228.897,94 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 280.066,85 zu verrechnen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Stadtbergen, den 03. Juli 2024 AWO Service GmbH Der Geschäftsführer Dieter Egger
Bericht des AufsichtsratsAWO Service GmbHBericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlunq über das Geschäftsjahr 2023 Die AWO Service GmbH wurde zum 14. Juli 2003 gegründet. Dem Aufsichtsrat sind gemäß der Gesellschaftssatzung folgende Aufgaben zugewiesen: Er hat den Abschlussprüfer zu bestellen, den Jahresabschluss zu prüfen, an die Gesellschafterversammlung zu berichten und über den Wirtschaftsplan zu beschließen. Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftführung regelmäßig mündlich und schriftlich über die Geschäftsentwicklung und über wichtige Einzelvorgänge unterrichtet. In Besprechungen und Aufsichtsratssitzungen hat er sich eingehend mit der wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Gesellschaft befasst. Ihm sind daher alle relevanten Vorgänge und Strukturen, die Erfolgsrechnung, die Liquiditätsentwicklung und sonstigen bedeutenden Ereignissen bekannt. Er hat die Geschäftsführung überwacht und im Rahmen seiner Zuständigkeit an den zu treffenden Entscheidungen mitgewirkt. Zur laufenden Berichterstattung wurden von der Geschäftsführung Plan-Ist-Vergleiche über Kunden-, Personal- Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung sowie die Liquidität vorgelegt. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde dem Aufsichtsrat ein detaillierter Wirtschaftsplan vorgelegt. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind von dem durch den Aufsichtsrat bestellten Abschlussprüfer Dr. Fritz Städele -Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft GmbH Kempten geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Nach Kenntnisnahme des Prüfungsberichts stimmt der Aufsichtsrat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Geschäftsführung zu. Der Aufsichtsrat hat der Gesellschafterversammlung empfohlen den Jahresabschluss mit einem Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 222.897,94 EUR festzustellen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sprechen der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus.
Dietmannsried, 11.07.2024 Brigitte Protschka, Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich Kopriwa, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Geiger, Aufsichtsratsmitglied Firmensitz: Sonnenstraße 10 • 86391 Stadtbergen Außenstelle Dietmannsried. Steinbühl 1 • 87463 Dietmannsried, Telefon 08374 2323-0, Telefax 08374 2323-499 Geschäftsführer: Dieter Egger • AG Augsburg l 20055 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 03.Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AWO Service GmbH, Stadtbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AWO Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWO Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 03. Juli 2024 Dr.
Fritz Städele
gez. Alexander Murer, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Slabon, Wirtschaftsprüfer |
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