Garonor Planungs- und Betriebs GmbH Frankfurt (Oder)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pieter Duis | 25.00% |
Ebrahim Al Kadari | 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
D. Logistics AG | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Air Cargo Wings GmbHHofheim am TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010A. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Luftfrachtmarktes im Bereich des Güterverkehrs wächst mit der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung und dem globalen Handel. Die Erweiterung der Wirtschaftsräume und die immer leistungsfähigere Luftfahrttechnologie verbunden mit dem Anspruch einer raschen Verfügbarkeit von Gütern durch kurze Transportzeiten verhelfen der Luftfrachtbranche zu weiterem Wachstum. Allerdings verspürt sie als erste die Auswirkungen wirtschaftlicher Krisen. Wir betätigen uns in der Luftfrachtlogistik auf dem Frankfurter Flughafen mit Palettierungs-, Be- und Endladungsarbeiten von Frachtflugzeugen und dem Lagerhandling. Nach einer leichten Erholung der Wirtschaft im vierten Quartal 2009 musste in 2010 mit verschiedenen widrigen Bedingungen gekämpft werden. Das waren zum einen der lang anhaltende Winter, der Vulkanausbruch auf Island und der Pilotenstreik, die den Flugbetrieb lahmlegten. Die wirtschaftliche Erholung vollzog sich jedoch stärker als erwartet, so dass zum Jahresende die Frachtmengen auf dem Niveau von 2007 lagen. Durch Arbeitnehmerüberlassung an eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG konnten wir zusätzliche Umsätze erzielen. B. ErtragslageWir konnten den Jahresumsatz gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.032 (20,5 %) auf TEUR 11.947 erhöhen. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 914 auf TEUR 9.316 bei einer verbesserten Quote von 78,0 % bemessen am Jahresumsatz (Vorjahr 84,8 %). Das negative Betriebsergebnis (TEUR (241)) des Vorjahres wurde umgekehrt in ein positives Ergebnis mit TEUR 622. Das Finanzergebnis ist durch höhere Schuldzinsen, bedingt durch ein bankunabhängiges Darlehen, negativ mit TEUR (34) (Vorjahr TEUR (8)). Die nicht operativen Vorgänge bilden ein negatives neutrales Ergebnis von TEUR (56) (Vorjahr positiv TEUR 59). Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 389. Im Vorjahr viel das Ergebnis als Fehlbetrag in Höhe von TEUR (190) aus. C. FinanzlageDie Gesellschaft erwirtschaftete aus der laufenden Geschäftstätigkeit Mittelzuflüsse in Höhe von TEUR 361 und konnte damit TEUR 35 in das Anlagevermögen investieren und die Bankverbindlichkeiten vollständig tilgen. Die liquiden Mittel erhöhten sich um TEUR 243 (48,6 %) auf TEUR 743. Die Liquiditätslage hat sich damit stark verbessert. Den Kundenforderungen mit TEUR 1.057 stehen lediglich TEUR 211 Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber. D. VermögenslageDas Umlaufvermögen bildet auf der Aktivseite der Bilanz mit TEUR 1.984 (Vorjahr TEUR 1.532) die höchste Vermögensposition mit 97,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr 96,4 %). Die Kundenforderungen sind durch ein gestiegenes Auftragsvolumen im Dezember 2010 um 19,2 % gestiegen. Der erzielte Jahresüberschuss erhöht die Eigenkapitalsquote von 0,2 % des Vorjahres auf 19,3 %. Die höhere Steuerbelastung führt zu höheren Rückstellungen. E. NachtragsberichtDer positive wirtschaftliche Trend mit guter Beschäftigungslage und steigender Luftfracht setzt sich im neuen Geschäftsjahr fort. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. F. Chancen- und RisikoberichtFür das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir eine sich fortsetzende Erholung der Wirtschaft mit steigenden Luftfrachtraten. Wir haben uns bereits personell verstärkt und nehmen auch Leiharbeitsangebote in Anspruch. Das Geschäftsjahr 2011 wird von qualitätssichernden Maßnahmen, wie der Implementierung einer Operational Excellence geprägt sein. Dies ist erforderlich, um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu verschaffen und mittel- bis langfristig die Arbeitsplätze zu erhalten. Für das Geschäftsjahr 2011 streben wir einen Jahresüberschuss von 4 % des Jahresumsatzes vor Steuern an. Wir rechnen für 2012 ebenfalls mit steigenden Frachten und einem guten Ergebnis. Wir sehen unsere wirtschaftlichen Chancen in der Festigung unserer Kundenbeziehung zu unserem Hauptauftraggeber durch Intensivierung der qualifizierten Dienstleistung als zuverlässiger Partner vierundzwanzig Stunden jeden Tag. Wenn dieser Auftraggeber auch selbst an der Stärkung seiner eigenen Dienstleistungstochter-Gesellschaft interessiert ist, benötigt er einen zweiten leistungsfähigen und verlässlichen Dienstleistungspartner an seiner Seite. Das wirtschaftliche Risiko liegt in der Neuausschreibung der Aufträge unseres Hauptkunden, die es immer zu bestehen gilt und auch Chancen bieten. Es wird zusätzlich versucht Neugeschäft zu akquirieren. Unser Versicherungsschutz wird laufend dem allgemeinen Schadensrisiko angepasst. Es sind keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden oder beeinträchtigen könnten.
Hofheim, 31. März 2011 gez. Pieter Duis, Geschäftsführer gez. Ebrahem Al Kadari, Geschäftsführer Bilanzen zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 und 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des GmbHG. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei zulässigem alternativem Ausweis in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfogt der besseren Übersichtlichkeit wegen der Ausweis im Anhang. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sie orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage handelsrechtlich und steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 150 bis EUR 1.000 werden entsprechend der steuerlichen Regelung aktiviert und auf fünf Jahre abgeschrieben. Gegenstände unter EUR 150 werden in den Aufwand gebucht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch Bildung pauschaler Wertberichtigungen in Höhe von 1 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und die Darstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagespiegel auf der folgenden Seite. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten nach dem Bilanzstichtag fällig werdende Steuererstattungsansprüche über TEUR 133, Forderungen aus Sozialversicherungsbeiträgen mit TEUR 42 und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 9, davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr TEUR 1. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 1.182 enthalten solche mit einer Restlaufzeit über ein Jahr in Höhe von TEUR 324 (Vorjahr TEUR 496). In Höhe vn TEUR 52 (Vorjahr TEUR 48) sind solche aus Steuern enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Steuern sind erst im Folgejahr zur Zahlung fällig. Ein in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenes Darlehen über TEUR 424 ist in voller Höhe durch abgetretene Kundenforderungen besichert. IV. Angaben zur Gewinn und VerlustrechnungDas Jahresergebnis ist beeinflusst durch periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 53 und Aufwendungen für sonstige Steuern aus Vorjahren mit TEUR 5. Die Geschäftsführung schlägt vor:
V. Sonstige AngabenDie Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Gesamtbetrag von TEUR 493, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 369. Im Geschäftsjahr 2010 waren durchschnittlich beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Pieter Duis und Herrn Ebrahem Al Kadari unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB und in Einzelvertretungsberechtigung wahrgenommen. Die Geschäftsführer üben diese Tätigkeit hauptberuflich aus.
Hofheim, 31. März 2011 gez. Pieter Duis, Geschäftsführer gez. Ebrahem Al Kadari, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2010
Nachfolgender Bestätigungsvermerk wurde dem ungekürzten Jahresabschluss erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Air Cargo Wings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Freiburg, 31. März 2011 Kaiser
& Sozien GmbH
gez. Dr. Kaiser, Wirtschaftsprüfer gez. Baur, vereidigter Buchprüfer Bei Veröffentlichung des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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