Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11421
Eingetragen
24.11.1982
Branche
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Geändert, nun: Die Herstellung von Holzpaletten, Kisten, Industrieverpackungen sowie der Handel mit Industrieverpackungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Puderbach
seit 3.1.2013
Geschäftsführer
Ottmar Puderbach
seit 10.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
30.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ottmar Puderbach
57614 Beord
12.000 €
40.00%
Thilo Puderbach
57614 Berod
9.000 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Puderbach GmbH

Berod b. Hachenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Puderbach GmbH Palettenwerk, 57614 Berod

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

3. Zweigniederlassungen

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Branche

2. Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Finanzlage

Vermögenslage

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Risiko- und Chancenbericht

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Kerngeschäft unseres Unternehmens ist die Herstellung von Holzpaletten. Moderne Produktionsanlagen fertigen Standard- und Sonderpaletten nach Vorgaben und Anforderungen der Kunden.

Das vorhandene Biomasseheizwerk versorgt energietechnisch unsere betriebseigenen Trockenkammern. Sämtlichen Paletten werden in den Trockenkammern die noch vorhandene Restfeuchte entzogen, mit dem Ziel, eine hohe Qualität zu erreichen und den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung werden branchenentsprechend vorgenommen.

3. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Branche

Die Wirtschaftsrezession in Deutschland hat sich 2023 spürbar auf die Produktion in der Holzpackmittelbranche ausgewirkt. Umsatz und Absatz fielen in wichtigen Produktkategorien teils deutlich, wie der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE e.V.) mitteilte. So sank die Herstellung von Paletten in Deutschland im vergangenen Jahr gegenüber 2022 um 15,8 % auf 97,89 Mio. Paletten aus Holz. Wertmäßig verringerte sich die Erzeugung von Paletten demnach um 36,7 % auf 1,07 Mrd. Euro.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 78.368 auf T€ 46.502 verringert, was einem Rückgang von -40,7 % entsprach. Ursächlich dafür war vor allem die negative Preisentwicklung und der rückläufige Absatz aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 40 auf T€ 155 gestiegen. Die Entwicklung beruht auf der Veräußerung von Anlagegütern.

Der Materialaufwand ist prozentual im Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 67,4 % im Vergleich zum Vorjahr mit 67,5 % konstant geblieben.

Der Personalaufwand ist entsprechend der Entwicklung der Umsatzerlöse von T€ 6.563 auf T€ 5.562 zurückgegangen.

Die Abschreibungen beliefen sich aufgrund von Investitionen in Sachanlagen auf T€ 1.789 (3,9 %) und lagen damit über dem Vorjahresniveau von T€ 1.616 (2,1 %). Im Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entsprachen absolut betrachtet mit T€ 6.491 annähernd dem Vorjahreswert mit T€ 6.448.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund des geänderten Zinsumfelds gegenüber dem Vorjahr von T€ 16 auf T€ 499 erhöht.

Es wurde ein Jahresergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von T€ 1.190 erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang von -84,5 % geführt hat.

Trotz der Entwicklung auf den Märkten im Berichtzeitraum haben wir ein für uns zufriedenstellenden Ergebnis erzielt.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Gesellschaft verzeichnete eine Eigenkapitalquote von 90,4 %. Das Anlagevermögen hatte einen Anteil von 27,0 % an der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen war damit vollständig durch das Eigenkapital gedeckt und somit langfristig finanziert.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in üblichem Maße vorgenommen. Diese sind im Anlagenspiegel ersichtlich.

Liquidität

Das Working Capital zeigte einen Überschuss der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen von T€ 20.697. Somit wurden die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig durch das Umlaufvermögen gedeckt.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufriedenstellend. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von T€ 37.435 auf T€ 32.306 zurückgegangen, was einer Veränderung von -13,7 % entsprach.

Auf der Aktivseite ging der Rückgang mit T€ 3.137 auf die liquiden Mittel und mit T€ 1.179 auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurück. Demgegenüber hat sich der Bestand der technischen Anlagen und Maschinen um T€ 1.621 erhöht.

Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen um T€ 1.185 verringert. Gleichlaufend sind die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 4.855 zurückgegangen.

Mit einer geordneten Vermögenslage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die für uns relevante Steuerungsgröße ist das Ergebnis vor Steuern. Dieses belief sich im Berichtsjahr auf T€ 1.721 nach T€ 11.037 im Vorjahr. Damit ist die Prognose aus dem Vorjahr eingetroffen.

Begründet lag die Veränderung vor allem im o.g. schwachen Marktumfeld in Deutschland und dem damit verbundenen preis- und mengeninduzierten Umsatzrückgang.

III. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Prognosebericht

Der HPE e.V. rechnet für die Palettenindustrie im Geschäftsjahr 2024 damit, dass der Absatz tendenziell abnehmen wird. Im positiveren Szenario wird von einer Stabilisierung des Marktes auf dem Niveau von 2023 ausgegangen. Daraus abgeleitet wird für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern erwartet.

Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementziele- und methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen ergriffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Risiken

In unserem Unternehmen besteht das branchenübliche Risiko der Gewährleistung und Haftung, welches jedoch aufgrund von Erfahrungswerten als überschaubar angesehen wird.

Grundsätzlich besteht die Gefahr, die stark gestiegenen Rohstoffpreise und die sich immer weiter erhöhenden Energiepreise nicht an Kunden weitergeben zu können.

Chancen

Jedoch bieten sich auch Chancen für Umsatzpotenziale, indem wir aufgrund unserer Qualitäts- und Marktstellung teilweise Kostensteigerungen an Kunden weitergeben können.

Zudem bieten sich weitere Chancen für Absatzsteigerungen durch umweltfreundliche Trends, welche sich z.B. in einer steigenden Nachfrage nach Holz- und Holzwerkstoffen zeigen.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.723.631,00 7.772.121,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.003,00 31.051,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.003,00 31.051,00
II. Sachanlagen 8.713.503,00 7.740.945,17
1. technische Anlagen und Maschinen 7.054.642,00 5.433.848,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.608.861,00 1.547.690,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.000,00 759.407,17
III. Finanzanlagen 125,00 125,00
1. Genossenschaftsanteile 125,00 125,00
B. Umlaufvermögen 23.368.989,46 29.615.027,78
I. Vorräte 2.773.492,00 3.866.800,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.413.919,00 1.841.037,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.359.573,00 2.025.763,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.461.780,09 11.477.658,94
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.170.742,22 5.349.542,12
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.291.037,87 6.128.116,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.133.717,37 14.270.568,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 176.474,72 7.580,69
D. Aktive latente Steuern 37.404,00 40.184,00
Aktiva 32.306.499,18 37.434.913,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 29.217.452,62 28.027.196,84
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 29.187.452,62 27.997.196,84
davon Gewinnvortrag 27.997.196,84 20.335.346,39
B. Rückstellungen 991.484,79 2.291.474,45
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 416.797,00 433.993,00
2. Steuerrückstellungen 146.347,79 244.093,45
3. sonstige Rückstellungen 428.340,00 1.613.388,00
C. Verbindlichkeiten 2.097.561,77 7.116.242,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.510,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 27.510,36
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.076.598,82 1.267.809,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.076.598,82 1.267.809,80
3. sonstige Verbindlichkeiten 993.452,59 5.848.432,55
davon aus Steuern 439.473,29 5.324.525,61
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 52.318,57 53.990,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 993.452,59 5.848.432,55
Passiva 32.306.499,18 37.434.913,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 46.501.553,20 78.367.527,78
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 666.190,00 -157.292,00
3. sonstige betriebliche Erträge 155.337,42 40.497,86
4. Materialaufwand 30.925.993,36 52.917.220,91
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.925.993,36 52.917.220,91
5. Personalaufwand 5.562.300,44 6.563.152,96
a) Löhne und Gehälter 4.596.707,55 5.562.751,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 965.592,89 1.000.401,38
davon für Altersversorgung -12.603,84 -4.789,07
6. Abschreibungen 1.789.133,39 1.615.515,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.789.133,39 1.615.515,50
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.491.456,98 6.448.444,30
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 508.337,64 37.806,05
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.266,49 21.937,57
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 7.725,00 8.329,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 530.631,82 3.375.002,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.780,00 1.091,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.190.255,78 7.661.850,45
12. Jahresüberschuss 1.190.255,78 7.661.850,45
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 27.997.196,84 20.335.346,39
14. Bilanzgewinn 29.187.452,62 27.997.196,84

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Bei Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Satzung anzuwenden.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Puderbach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berod b. Hachenburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: HRB 11421

II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden im Jahr des Zugangs unmittelbar im Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 416.797,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilungen notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Rückstellungsbildung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 0,00 0,00

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 40.666,00.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktive latenter Steuern 37.404,00
Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellung § 253 Abs. 6 HGB 3.262,00
Gesamtbetrag 40.666,00

Latente Steuern

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuern zu bilden, wurde Gebrauch gemacht.

Die latenten Steuern beruhen, wie im Vorjahr, im Wesentlichen auf Differenzen bei der Pensionsrückstellung.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,525 auf eine Bemessungsgrundlage von Euro 122.537,00.

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 3.262,00.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Als Anwartschaftsbarwertmethode wurde die PUC-Methode (Projected Unit Credit) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins 1,82 %
Anwartschaftstrend (Festzusage) 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im ganz Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber dem Personal. Sonstige Rückstellungssachverhalte sind von unerheblichem Umfang.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.097.561,77 (Vorjahr: Euro 7.116.242,35).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet-, Pacht-, und Leasingverträge.

Geschäftsjahr Euro
2024 688.590,96
2025 688.590,96
2026 688.590,96

IV. Sonstige Pflichtangaben

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar an den Abschlussprüfer i. H. v. Euro 8.500,00 beruht sämtlich auf der Erbringung von Abschlussprüfungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Von den Erleichterungen der §§ 267, 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Des Weiteren wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der gesamte Jahresüberschuss wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet und der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres in der Gesellschaft beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 82
Angestellte 19
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 103

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Ottmar Puderbach
Dipl.-Kfm. Heiko Puderbach

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und sind hauptberuflich als Geschäftsführer für diverse Gesellschaften tätig.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berod, den 24.07.2024

gez. Dipl.-Kfm. Ottmar Puderbach

gez. Dipl.-Kfm. Heiko Puderbach

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des UNABHÄNGIGEN Abschlussprüfers

An die Puderbach GmbH, Berod

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Puderbach GmbH, Berod, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Puderbach GmbH, Berod, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Altenkirchen, den 15.04.2025

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