HKW Hamburger Krankenhauswäscherei GmbH
Selbe AdresseWäscherei und chemische Reinigung für Privatkunden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Bertels seit 22.12.2004 | Geschäftsführer |
Dittmar Bertels seit 17.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 68.00% | |
| 17.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bertels Textilhandels GmbHKaltenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017ANLAGEN 1. Bilanz zum 31. Dezember 2017 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2017 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 5. Bestätigungsvermerk und Schlussbemerkung für das Geschäftsjahr 2017 Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Bertels Textilhandels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 2 HGB. Die ihr als mittelgroße Kapitalgesellschaft eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB sowie für die Offenlegung gemäß § 327 HGB nimmt die Gesellschaft in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei werden Nutzungsdauern von 3-10 Jahren zugrunde gelegt. 2. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von € 150 bis € 1.000 werden im Jahr der Anschaffung in einem Sammelposten aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. 3. Finanzanlagevermögen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligung werden mit den An- schaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. 4. Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Der niedrigere beizulegende Wert wird im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken der Waren, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Umrechnung von Vorräten in fremde Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. 6. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse und unbestimmte Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf das Anlagengitter auf Seite 9. 2. Finanzanlagen Folgende Finanzanlagen werden von der Gesellschaft zum Bilanzstichtag gehalten: - Berra Handelsgesellschaft mbH, Kaltenkirchen: Beteiligungsquote: 91,66% (VJ: 91,66%); Eigenkapital zum 31.12.2017: € 115.015,83 (VJ: € 99.773,25); Jahresüberschuss zum 31.12.2017: € 15.242,58 (VJ: € -893.892,30). - Vertriebsarena GmbH, Bremen: Beteiligungsquote: 50,00% (VJ: 50,00%); Eigenkapital zum 31.12.2017: € 203.441,79 (VJ: € 219.949,79); Jahresüberschuss zum 31.12.2017: € 63.492,00 (VJ: € 82.594,96). 3. Vorräte In der Bilanz wurden die geleisteten Anzahlungen gesondert von den Fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden u. a. geleistete Aufwendungen für Garantielizenzen aktiviert, die für eine bestimmte Zeit des folgenden Geschäftsjahres bestimmt sind. 6. Steuern vom Einkommen Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus dem körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag des Vorjahres von T€ 31 unter der Position " Steuern vom Einkommen" ausgewiesen. 7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen zum Bilanzstichtag aus folgenden Positionen:
8. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:
IV. Sonstige Angaben 1. Kreditsicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: ▪ Kapitalintakthalteerklärungen 2. Finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:
3. Honorar des Jahresabschlussprüfers Das im Aufwand des Geschäftsjahres 2017 enthaltene Honorar des Jahresabschlussprüfers beträgt T€ 15,5. 4. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über folgende angabepflichtigen Haftungsverhältnisse i. S. des § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB: a) Bertels Grundstücksgesellschaft mbH Gesamtschuldnerische Mithaftung für folgenden Kredit der Bertels Grundstücksgesellschaft mbH, Kaltenkirchen, gegenüber der Commerzbank AG:
aa) Kapitalintakthalteerklärung Betragsmäßig beschränkte Bürgschaft von T€ 2.830 für das Kreditengagement der Bertels Grundstücksgesellschaft mbH gegenüber der Hamburger Sparkasse AG. b) Berra Handelsgesellschaft mbH Betragsmäßig beschränkte Bürgschaft von je T€ 500 für das Kreditengagement der Berra Handelsgesellschaft mbH gegenüber der Haspa und der Commerzbank AG. 5. Devisenkurssicherung Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 zur Kurssicherung für den künftigen Bezug von Waren, die zahlbar in US-Dollar sind, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag waren Devisentermingeschäfte in US-Dollar von TUSD 1.500 offen. Entsprechende Verluste durch die Entwicklung des US-Dollars zum Bilanzstichtag sind in der Bilanz berücksichtigt. 6. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 53 Arbeitnehmer (Vorjahr: 54) beschäftigt. Zudem sind 3 Geschäftsführer (Vorjahr: 3) sowie 7 Auszubildende (Vorjahr: 7) bei der Gesellschaft angestellt. 7. Geschäfte mit Gesellschaftern bzw. nahestehenden Personen Die Gesellschaft gewährte dem Gesellschafter Martin Bertels eine Darlehenssumme von insgesamt € 23.283,15 mit einem jährlichen Zinssatz von 3,0% (Forderungen gegen Gesellschafter). Besondere Sicherheiten wurden nicht vereinbart. Zudem wurde ein Darlehen von € 504.375,00 der Bertels Grundstücksgesellschaft mbH als "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen" ausgewiesen. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Michael Bertels, Hamburg; Dittmar Bertels, Hamburg. Die Gesellschaft wird durch die Geschäftsführer allein vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen nach § 181 BGB befreit. Einzelprokura wurde Herrn Henri Heitepriem, Bad Bramstedt, am 18. Dezember 2014 erteilt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die ungefähren Bezüge eines Mitgliedes der Geschäftsführung feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).
Kaltenkirchen, den 26. Januar 2018 Michael Bertels (Geschäftsführer) Dittmar Bertels (Geschäftsführer) Zu 1.: Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017I. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 Die Firma Bertels Textilhandels GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Kaltenkirchen bei Hamburg. Als Handelsagentur für Heimtextilien und Sportartikel gestartet, gelang Anfang der 80er Jahre der Einstieg in das Eigengeschäft durch den Abschluss von Lizenzverträgen in der Fußball-Bundesliga. Ende der 90er Jahre begann Bertels mit der Entwicklung der ersten eigenen Outdoor Fashion Kollektion unter der eingetragenen Marke "First B", welche sich mittlerweile zu einer festen Größe im Fachhandel entwickelt hat. Die Bertels Textilhandels GmbH ist in drei Geschäftsbereiche gegliedert: Heimtextilien, Bekleidung (u.a. die Eigenmarken First B und Coastline) und Lizenzgeschäft (Merchandising). Dieser Unternehmensaufbau hat sich in den letzten Jahren bewährt. Risiken werden gestreut und temporäre Schwächephasen eines Bereichs können durch die anderen Bereiche aufgefangen werden. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 2.1 Allgemeines Nach dem erstmaligen Verlust in der Firmengeschichte im Jahr 2016 konnte das mit Spannung erwartete Jahr 2017 wieder mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Trotz des erwarteten Umsatzrückgangs zeigen die eingeleiteten Maßnahmen (u.a. strafferes Sortiment, Umstrukturierung Einkauf) schnell erste Erfolge. 2.2 Ertragslage der Gesellschaft a) Umsatzerlöse Für das Jahr 2017 konnte wie erwartet ein weiterer Umsatzrückgang verzeichnet werden. Für die einzelnen Vertriebsbereiche ergeben sich folgende Umsatzwerte:
Wie bereits im letzten Jahr mitgeteilt, haben wir im Bereich "Lizenzen" mit dem Wegfall einiger Lizenzen namhafter Bundesligavereine zu kämpfen, da diese die Vermarktung und den Vertrieb ihrer Merchandising-Artikel selbst übernehmen wollen. Der Bekleidungsbereich befindet sich weiterhin in der Umstrukturierung. Die neue Preisgestaltung sowie Neuausrichtung der Kollektion findet jedoch guten Zuspruch bei der Vororder, so dass wir uns hier auf dem richtigen Weg befinden. Der Heimtexbereich ist weiterhin stabil. Durch die Erweiterung des Sortiments rechnen wir auch hier im Jahr 2018 mit einem entsprechenden Zuwachs: Die inländischen und ausländischen Provisionserträge konnten wieder um je 20% gesteigert werden. Eine weitere Steigerung wird bei dem hart umkämpften Markt schwierig aber nicht unmöglich sein. b) Materialaufwand / Vorratsvermögen Nachdem wir den Warenbestand nun gezielt in zwei aufeinanderfolgenden Jahren abgebaut haben, ist er in diesem Jahr wieder um ca. T€ 1.600 gestiegen auf nun T€ 4.423 (Jahr 2016 = T€ 2.843). Grund hierfür ist die Umstellung des Warenbestandes des Kunden Berra Handelsgesellschaft mbH (im Folgenden "Berra") auf Konsignations-Ware, was einer Summe von ca. T€ 346 entsprach. Weitere Ursache hierfür sind größere Aufträge zum Anfang des Jahres sowie ein gezielter Wareneinkauf außerhalb der peaksaison, um u.a. den Lieferschwierigkeiten bzgl. des Chinese New Year aus dem Weg zu gehen. c) Personalaufwand Die Personalkosten konnten erneut um T€ 216 gesenkt werden. Hauptgrund hierfür war die zum Anfang des Jahres beschlossene Gehaltssenkung um 10% bei den mitarbeitenden Gesellschaftern. Auf Grund diverser Neueinstellungen werden wir diesen Trend nicht weiter fortsetzen können. d) Sonstige betriebliche Aufwendungen Auch die Raumkosten konnten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 126 gesenkt werden. Grund hierfür war auch hier die zum Anfang des Jahres erzielte Mietsenkung um 10%. Die einzige nennenswerte Kostensteigerung über T€ 87 mussten wir bei den Wartungskosten für Hard- und Software erfahren. Grund hierfür ist eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, um technisch schneller und effizienter ans Ziel zu gelangen. Die Aufwendungen für Währungsverluste machen uns dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung. Um sich den Kurs auf Grundlage der Kalkulation zu sichern, wurde im letzten Jahr ein entsprechendes Optionsgeschäft abgeschlossen. Leider entwickelte sich der Dollarkurs danach schlagartig für uns zum Positiven. Somit hat uns dieses Optionsgeschäft einen Kursverlust in Höhe von T€ 264 beschert. In Zukunft werden wir von entsprechenden "Spekulationsgeschäften" Abstand nehmen. 3. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft (Bilanzstruktur) a) Finanzanlagen / Beteiligungen Das Festhalten in Form der Kapitalerhöhung über T€ 1.000 im Jahr 2016 an der Berra scheint der richtige Weg zu sein. Im Jahr 2017 konnte die Berra Handelsgesellschaft mbH nach einem Verlust von T€ 893 im Vorjahr wieder einen Gewinn von T€ 15 erzielen. Nach weiteren Schließungen von verlustreichen Geschäften erwarten wir einen weiteren positiven Effekt. Auch die Beteiligung an der Vertriebsarena GmbH trägt Ihre ersten Früchte. Im Jahr 2017 konnte eine erste Gewinnausschüttung der Vertriebsarena GmbH über T€ 80 vorgenommen werden, was für Bertels auf Grund des Beteiligungsverhältnisses eine Ausschüttung von T€ 40 entspricht. b) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Forderungsbestand hat sich um fast T€ 224 auf gut T€ 1.949 erhöht. Grund hierfür ist ein größerer Auftrag über T€ 500 zum Ende des Jahres. Es ist erfreulich, dass wir, wie in den letzten Jahren, keinen nennenswerten Ausfall zu verzeichnen hatten. c) Forderungen gegenüber Gesellschaftern Zum 31.12.2017 hat die Gesellschaft einem Gesellschafter ein Darlehen von T€ 23 gewährt, welche zu den marktüblichen Zinsen verzinst werden. d) Eigenkapital Auch per Ende 2017 ist die Eigenkapitalquote immer noch weit höher als die von den Banken geforderten 27%. Diese beträgt nunmehr ca. 52%. e) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Auf Grund des gestiegenen Vorratsvermögens sind auch die Bankverbindlichkeiten um T€ 1.014 auf nun T€ 3.011 gestiegen. Die Kreditlinien bei den Banken belaufen sich insgesamt auf T€ 8.000. f) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um fast T€ 126 reduziert und belaufen sich nun auf T€ 370. Grund hierfür ist die Umstellung des Warenbestandes des Kunden Berra auf Konsi-Ware. Somit fallen entsprechende Verbindlichkeiten erst bei Verkauf "über die Ladentheke" an. g) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen Ein Darlehen gegenüber der Bertels Grundstücksgesellschaft mbH über T€ 500 wurde in diesem Jahr neu aufgenommen und ebenfalls zu den marktüblichen Zinsen verzinst. II. Risikobericht 1. Bestandsgefährdende Risiken Auch für das Geschäftsjahr 2017 sieht die Geschäftsführung trotz der zuvor beschriebenen Probleme keine bestandsgefährdenden Risiken. 2. Risiken und wesentlicher Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Zinsrisiko Trotz des gestiegenen Warenbestandes sowie Fremdkapital, werden wir, wie auch immer die Politik der EZB ausfallen wird, keinen nennenswerten Risikobedarf abdecken müssen. b) Währungsrisiko Im Jahr 2017 unterlag der Dollar erheblichen Schwankungen. Diese lagen zwischen einem Dollarkurs von 1,05 und 1,22 und das Jahr schloss mit einem Kurs von 1,20. Auf Grund des momentan positiven Dollarverlaufs sehen wir von weiteren Dollarabsicherungen ab. c) Beteiligung "Berra" Durch die Kapitalerhöhung bei der Tochtergesellschaft "Berra" um T€ 1.000 zum Jahresende 2016 wird die wirtschaftliche Entwicklung dieser Gesellschaft immer bedeutender für Bertels Textilhandels GmbH. III. Chancen- und Prognosebericht Der Fokus im Jahr 2018 liegt im Vertrieb. Verloren gegangene Umsätze müssen wiedergeholt bzw. durch neue Absatzmärkte kompensiert werden. Bestehende Kunden wollen wir durch neues Sortiment an uns binden und somit neue Märkte für uns erschließen. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten drei neue Außendienstmitarbeiter eingestellt, um die oben genannten Ziele zu erreichen. Wir werden im Jahr 2018 den B2B-Onlineshop "eröffnen", um mit unserem Sortiment näher an den Kunden zu sein. Dies ermöglicht uns nicht nur eine 24 Stunden-Online-Verfügbarkeit, sondern wir können durch gezielte Newsletter unsere Kunden noch mehr auf Produkthighlights hinweisen. Die Geschäftsführung plant in 2018 einen Umsatz von T€ 17.300 und ein Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 146. Zum Abschluss möchten wir gern Worte von Sport 2000 Deutschland GmbH wiedergeben, da diese mehr als zutreffend sind: "Wir wissen nicht, welche Geschäftsmodelle, Anbieter und Händler in den nächsten Jahren den Markt dominieren werden, vermutlich sind es Konzepte, die wir heute noch gar nicht kennen. Deshalb braucht es neben einem guten Händchen für die betriebswirtschaftlichen Belange auch Gelassenheit und Bauchgefühl, um abzuwägen, in welche Richtung Entwicklung stattfinden soll. Der gesunde Menschenverstand ist mehr gefragt denn je." IV. Nachtragsbericht Berichtigungspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die im Lagebericht Erwähnung finden müssen, sind bis zum heutigen Tage nicht bekannt.
Kaltenkirchen, den 26. Januar 2018 Michael Bertels (Geschäftsführer) Dittmar Bertels (Geschäftsführer) Bestätigungsvermerk und Schlussbemerkung für das Geschäftsjahr 2017Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 (Anlage 1 bis 3) und dem beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 (Anlage 4) der Bertels Textilhandels GmbH, Kaltenkirchen, unter dem Datum vom 29. Januar 2018 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, der hier kurz wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk: "Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bertels Textilhandels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und wesentlicher Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichtserstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen der Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Hamburg, 29. Januar 2018 Dipl.-Kfm. Jan Beyer (Wirtschaftsprüfer) |
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