Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 11235
Eingetragen
14.7.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von fördertechnischen Erzeugnissen, deren Komponenten und Zubehörteile. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, pachten, veräußern oder verpachten, sich an Unternehmungen im Inund Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft und ihrer Unternehmen zu fördern. Die Gesellschaft kann auch die Geschäftsführung und Vertretung sowie die Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin in anderen Gesellschaften übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Oliver Dr. Kempkes
seit 24.6.2009
Geschäftsführer
Michael Strubert
seit 14.7.2003
Prokura
Ralf Hackenberg
seit 14.7.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert83.08% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Helmut Kempkes GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.932,51 112.050,51
76.932,51 112.050,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.683.722,83 1.902.624,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.072.388,99 898.696,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 57.965,32 57.965,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.791.850,67 1.875.491,01
4.922.204,98 2.832.153,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.757.498,90 2.895.901,68
8.363.426,71 7.630.679,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.000,00 10.983,09
D. Aktive latente Steuern 662.200,00 679.200,00
9.106.559,22 8.432.913,00

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520.000,00
II. Bilanzgewinn 5.297.224,04 5.249.281,49
5.817.224,04 5.769.281,49
B. Rückstellungen 2.671.232,00 2.394.455,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 327.102,46 196.840,68
2. Sonstige Verbindlichkeiten 291.000,72 72.335,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 291.000,72 im Vorjahr € 72.335,83
- davon aus Steuern: € 169.946,25 im Vorjahr € 36.074,66
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 13.543,46 im Vorjahr € 12.239,38
618.103,18 269.176,51
9.106.559,22 8.432.913,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
Rohergebnis 5.882.393,93 4.782.894,89
1. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.467.862,56 -3.336.292,50
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -786.480,78 -786.603,40
davon für Altersversorgung: € 47.237,23
-4.254.343,34 -4.122.895,90
2. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -35.118,00 -47.553,27
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.589.253,98 -1.374.711,01
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123.233,31 8.326,31
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -29.762,90 -181.596,85
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon Aufwand aus latenten Steuern T€ 17 -16.657,95 366.071,01
7. Ergebnis nach Steuern -569.464,82 125.012,73
8. Sonstige Steuern -32.548,52 -29.665,91
9. Jahresüberschuss 47.942,55 -599.130,73
7. Gewinnvortrag 5.249.281,49 5.848.412,22
8. Bilanzgewinn 5.297.224,04 5.249.281,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firma: Helmut Kempkes GmbH

Sitz: Remscheid

Handelsregister: HRB 11235 Amtsgericht Wuppertal

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2HGB) gegliedert.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Hierbei findet die lineare Abschreibungsmethode Anwendung.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den handelsrechtlich vorgeschriebenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren, beizulegenden Wert angesetzt. Dabei kommt das Lifo-Verfahren ("Last in - first out") unter Beachtung des Niederstwertprinzips zur Anwendung. Der Wertabschlag belief sich dabei auf T€ 111.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Das latente Risiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch verschiedene Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 1,5 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 | HGB).

Die Pensionsverpflichtungen wurden gemäß BilRUG nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung eines Zinssatzes von 1,82% (Vorjahr 1,78%) nach der PUC- Methode gerechnet. Die Heubeck Richttafeln 2018 G wurden verwendet. Trendannahmen wurden nicht getroffen. Der Zinsanteil aus der Rückstellungsanpassung beläuft sich auf T€ 29. Der ausschüttungsgesperrte Betrag aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen mit dem obligatorischen 10-Jahreszinssatz beträgt T€ 26.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 | 2, 2. HS HGB).

Für erkennbare, ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Ausschüttungsgesperrt ist ein Betrag in Höhe von T€ 662 resultierend aus der Aktivierung von latenten Steuerguthaben aus Bewertungsdifferenzen und steuerlichen Verlustvorträgen unter Anwendung eines Ertragsteuersatzes von 33%.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Der deutlich höhere Forderungsbestand wurde im Laufe des Folgejahres durch ein konsequentes Forderungsmanagement wieder abgebaut.

In den Forderungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 58 enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Wertpapiere in Höhe von T€ 1.690 enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 967 bestehen zum größten Teil aus Garantierückstellungen von T€ 212, aus der Abwertung für Unterwegsware in Höhe von T€ 320, für Urlaubsrückstellungen und Überstundenguthaben in Höhe von insgesamt T€ 119, für eine Beratungs- und Verfahrenskostenrückstellung in Höhe von T€ 240 sowie für andere Verpflichtungen in Höhe von T€ 76.

Verbindlichkeiten

In der Position Verbindlichkeiten sind nur Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr enthalten. Die Lieferantenverbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalte besichert.

4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

5. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 47.942,55
wird unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von € 5.249.281,49
als Bilanzgewinn mit € 5.297.224,04

auf neue Rechnung vorgetragen.

6. sonstige Angaben

Mit Ausnahme der aktuellen welt - und innenpolitischen Unsicherheiten sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Die entsprechenden künftigen betriebswirtschaftlichen Auswirkungen können derzeit nicht abgeschätzt werden.

Im Berichtsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 68 (Vorjahr 70) Arbeitnehmer beschäftigt.

Zum Geschäftsführer ist Dr.-Ing. Oliver Kempkes, Remscheid, bestellt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Remscheid, den 11. November 2024

gez. Dr.-Ing. Oliver Kempkes

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. November 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungswerte 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung/ Zuschreibung 2023 Abgang 2023 Anschaffungswerte 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 958.530,15 0,00 0,00 0,00 958.530,15
958.530,15 0,00 0,00 0,00 958.530,15
958.530,15 0,00 0,00 0,00 958.530,15
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 kumulierte Abschreibung 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.479,64 35.118,00 0,00 881.597,64
846.479,64 35.118,00 0,00 881.597,64
846.479,64 35.118,00 0,00 881.597,64
Buchwert zum 31.12.2023 Buchwert zum 31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.932,51 112.050,51
76.932,51 112.050,51
76.932,51 112.050,51

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Helmut Kempkes GmbH fertigt und liefert weltweit als familiengeführtes Unternehmen Krananlagen und -komponenten sowie elektro-hydraulische Hubarbeitsbühnen. Bereits seit 1922 werden KULI-Elektroseilzüge am Standort Remscheid in hoher Fertigungstiefe hergestellt. Kunden in weit über 100 Ländern schätzen die Leistungen unserer Mitarbeiter von der Entwicklung über Konstruktion und Fertigung bis hin zum After-Sales Service. Unsere Unternehmensstrategie und Geschäftspolitik ist langfristig ausgerichtet.

II. Forschung und Entwicklung

Die Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt und überarbeitet. Hierbei werden neben dem firmeninternen Know-how sowohl das Feedback seitens der Kunden als auch die Forschungsergebnisse der Fachinstitute an Hochschulen und Universitäten berücksichtigt. Ein seit Firmengründung erarbeitetes hohes Qualitäts- und Sicherheitsniveau basierend auf der fortlaufenden Ausbildung und Schulung unserer vielmals langjährigen Mitarbeiter ist dabei Grundlage des Unternehmenserfolgs.

III. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Konjunkturelle Lage 2023 und weltwirtschaftliches Umfeld

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen.

In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona- Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Laut den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes hat die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau 2023 im Jahresvergleich um real 0,6 Prozent abgenommen. Trotz einer anfänglichen Stabilisierung durch hohe Auftragsbestände im ersten Halbjahr ließ diese Unterstützung nach, da die Auftragsdynamik durchweg schwach blieb. Schon zu Beginn des Jahres waren deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Eine positive Wende blieb aus. Ein schwieriges Wirtschaftsumfeld mit großer Unsicherheit führte zu einer merklichen Zurückhaltung bei den Bestellungen, was in einem um 12 Prozent geringeren Bestellvolumen im Vergleich zum Vorjahr resultierte. Obwohl die Auftragsreichweite Ende des Jahres mit 10,2 Monaten immer noch hoch war, hat sie im Vergleich zum Höchststand von 12,2 Monaten im Juli und August 2022 deutlich abgenommen.

Die durchschnittliche Auftragsreichweite verbirgt jedoch eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Branche. Eine Umfrage ergab, dass 60 Prozent der Unternehmen bereits eine unterdurchschnittliche Auftragsreichweite verzeichnen, und 34 Prozent meldeten Produktionsbehinderungen wegen Auftragsmangels. Dies führte zu einer Reduzierung der Kapazitätsauslastung von 88,8 Prozent im Juli auf 85,9 Prozent im Oktober. Die wirtschaftliche Abkühlung beeinflusst zunehmend auch den Arbeitsmarkt, mit sinkenden Einstellungszahlen und einem leichten Anstieg der Kurzarbeit. Trotzdem konnte die Beschäftigtenzahl in größeren Betrieben dank des Arbeitskräftemangels und der demografischen Entwicklung um 1,3 Prozent steigen, was einem Zuwachs von ca. 13.600 Stellen entspricht.

Trotz der sinkenden Produktion führten höhere Durchschnittspreise für Maschinenbauprodukte zu einem nominalen Umsatzwachstum von 7 Prozent. Der Produktionswert wurde am Jahresende auf etwa 254 Milliarden Euro geschätzt, während der Umsatz auf 264 Milliarden Euro anstieg.

IV. Geschäftsverlauf

Die Betriebsleistung ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 26 % gestiegen. Ursächlich hierfür war primär die gestiegene Inlandsnachfrage. Der Materialaufwand ist in etwa proportional gestiegen.

Der Wareneinsatz dabei wird neben der Preisentwicklung bei den Rohstoffen insbesondere durch auftragsabhängige Verschiebungen zwischen den Produkt- und Leistungsbereichen beeinflusst.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt somit mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 48 nach T€ 599 Jahresfehlbetrag im Vorjahr ab.

Bei den nichtfinanziellen Kennzahlen beobachten wir insbesondere die Nachfrageentwicklung unserer Kunden nach nachhaltigen Produkten wie Hebezeugen mit Energierückspeisung.

V. Vermögens- und Finanzlage

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 64 % nach 68 % im Vorjahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder andere langfristige Verbindlichkeiten bestehen unverändert nicht. Eingeräumte Kreditlinien werden zurzeit nicht in Anspruch genommen. Sämtliche finanzielle Verpflichtungen wurden und werden von der Gesellschaft fristgerecht ggfs. unter Skontoabzug erfüllt.

VI. Chancen und Risiken

Unser Unternehmen verfügt über langjährige Expertise in der Kran- und Hebezeugtechnik. Die hohe Fertigungstiefe eröffnet flexible Antworten auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Damit ergeben sich naturgemäß Chancen auf unterschiedlichen Märkten und in Marktnischen.

Die Konzentrationstendenz unserer Branche führt zunehmend zu konzernmäßig agierenden Wettbewerbern mit Refinanzierungsmöglichkeiten an den Eigenkapitalmärkten. Dies wiederum führt tendenziell zu einer Verschärfung des Preisdrucks bei unseren Angebotsabgaben.

VII. Prognose

Der Ausblick auf 2024 ist weiterhin mit bürokratischen Risiken und Unsicherheiten verbunden, insbesondere durch den andauernden Krieg in der Ukraine und die abflauende Konjunktur. Dies könnte abermals zu Einschränkungen in Teilbereichen des Wirtschaftslebens führen. Es wird dennoch ein Umsatzwachstum von 5 % prognostiziert.

Die Auftragsbücher in der Maschinenindustrie sind insgesamt gut gefüllt. Jedoch bestehen hohe Risiken aus dem Krieg in der Ukraine, gestörten Lieferketten, höheren Personalkosten sowie durch Inflationsängste. Die Folgen dieser und auch anderer Beeinträchtigungen sind nicht wirklich zuverlässig kalkulierbar.

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit über den weiteren Verlauf wird für die Helmut Kempkes GmbH mit einem mindestens ausgeglichenen Ergebnis 2024 gerechnet. Durch die gute Eigenkapitalquote und eine flexible qualifizierte langjährige Belegschaft sehen wir uns grundsätzlich für alle Szenarien gut gerüstet.

 

Remscheid, den 11. November 2024

gez. Dr.-Ing. Oliver Kempkes

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Helmut Kempkes GmbH, Remscheid

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Helmut Kempkes GmbH, Remscheid - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Helmut Kempkes GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der Helmut Kempkes GmbH feststellen.

 

Karlsruhe, den 13. November 2024

RWM GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Weber, Wirtschaftsprüfer

gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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