Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 192790
Vorher
PEP NewCo I GmbHic! berlin holding GmbH
Eingetragen
4.7.2017
Branche
Herstellung von SportgerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas
Gegenstand
Die Herstellung von Brillengestellen in industrieller Fertigung sowie der Vertrieb und die Vermarktung von Brillengestellen und damit in Verbindung stehender Gegenstände.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Santo Davide Lunghi
seit 24.10.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 6 angezeigt

ic! berlin management GbR
Germany
26.316 €
5.26%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ic! berlin GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen
Geschäftstätigkeit der ic! berlin GmbH
Die ic! berlin GmbH ist Berliner Brillenunternehmen, das hochwertige schraubenlose Designerbrillen im Lifestyle- und High-End-Segment selbst produziert und diese weltweit an ausgewählte Optiker und Distributionspartner vertreibt.

Geschäftsfelder
Die vermarkteten bzw. hergestellten Produkte teilen sich in fünf Haupt- sowie zwei Untergruppen auf. Zum einen besteht das Produktportfolio aus Fassungen aus Federstahl sowie Titan, zum anderen aus Fassungen aus Acetat sowie aus gesinterten Polyamiden. Des Weiteren werden auch Brillen aus Carbon produziert.
Diese Gruppen unterteilen sich jeweils in Korrektur- und Sonnenbrillen. Ferner werden aus diesen Materialkategorien auch Mischformen in Form von Hybriden (z.B. Stahl / Acetat, Titan / Acetat und Stahl / Polyamid) angeboten.

Das Geschäftsjahr 2023
Grundsätzlich konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Wachstum realisiert werden. So sind die Umsatzerlöse auf 17.668 TEUR im Vergleich zu den 14.249 TEUR aus 2022 gestiegen, was einem Wachstum von etwa 24,0% entspricht. Gleichzeitig konnte ebenfalls das gesetzte Planergebnis um 1.621 TEUR (10,1%) übertroffen werden.
Auch im Betriebsergebnis konnte im Wesentlichen ein Wachstum erreicht werden. So liegt das Betriebsergebnis bei 1.385 TEUR, was etwa 43,2% über dem Betriebsergebnis 2022 (967 TEUR) liegt.
Auch das Betriebsergebnis liegt mit 78,3% über dem Ziel von 777 TEUR. Wertmäßig fällt die Planüberreichung jedoch geringer aus als in den Umsatzerlösen, was im Wesentlichen auf außerplanmäßige Abschreibungen durch eine Laufzeitverkürzung einiger Maschinen zurückzuführen ist.

Am 07.11.2023 fand zudem ein Gesellschafterwechsel statt. Die bisherigen Gesellschafter verkaufen alle Anteile an die Marcolin S.p.A, ein Brillenunternehmen mit Sitz in Italien und einem weltweiten Absatzgebiet.
G esamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Insgesamt ist die deutsche Exportwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr leicht geschrumpft. So lagen die Exporte 1,4% unter dem Vorjahr.1
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich eingetrübt. So lag der ifo Geschäftsklimaindex im Schnitt bei 88,9 Punkten, noch unter dem Corona-Jahr 2020 (89,2 Punkte im Mittel) oder dem Vorjahr (90,4 Punkte im Mittel) lag.2
2. Darstellung der Lage
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der ic! berlin GmbH im Jahr 2023 wird von der Geschäftsführung als positiv erachtet.

Ertragslage


31.12.2023

31.12.2022

Veränderung

TEUR

TEUR

TEUR
Rohergebnis ohne sbE
14.018

10.521

3.497
Betriebsergebnis vor Abschreibungen
2.687

1.433

1.244
Betriebsergebnis
1.385

967

418
Finanzergebnis
-416

-347

-69
Verschmelzungsergebnis
0

-571

571
Jahresergebnis
191

-181

372



Die Umsatzerlöse der ic! berlin GmbH wurden hauptsächlich in den Gebieten Asien, Europa und USA erwirtschaftet. Das hohe Rohergebnis resultiert indes daraus, dass alle verkauften Produkte in der Gruppe selbst hergestellt werden.

Vermögenslage


31.12.2023

31.12.2022

Veränderung


TEUR
%
TEUR
%
TEUR
%
Aktivseite






Anlagevermögen
2.892
25,7
3.865
29,5
-973
-25,2
Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzung und aktive latente Steuern
8.375
74,3
9.228
70,5
-853
-9,2

11.267
100
13.093
100
-1.826
-13,9
Passivseite






Eigenkapital
2.062
18,3
1.871
14,3
191
10,2
Sonderposten Passiva
102
0,9
141
1,1
-39
-27,7
Rückstellungen
984
8,7
728
5,6
256
35,2
Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzung und passive latente Steuern
8.119
72,1
10.353
79,1
-2.234
21,6

11.267
100
13.093
100
-1.826
-13,9


Das Anlagevermögen besteht hauptsächlich aus immateriellen Vermögensgegenständen und aus Sachanlagen. Die immateriellen Vermögensgegenstände bestehen zum Hauptteil erworbener EDV-Software wie die Website, die Sachanlagen bestehen zum Hauptteil aus Bauten auf fremden Grundstücken sowie technischen Anlagen und Maschinen.
Das Umlaufvermögen setzt sich insbesondere aus Vorräten, aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus aktiven latenten Steuern zusammen, wovon die Vorräte den größten Anteil haben.

Der Hauptteil des Eigenkapitals besteht aus dem Stammkapital sowie der Kapitalrücklage.

Die Verbindlichkeiten setzen sich insbesondere aus einem Gesellschafterdarlehen sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen.

Finanzlage


2023
2022

TEUR
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
2.253
2.527
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-406
-1.089
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
-2.647
-2.723
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
-800
-1.241
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
1.107
498
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
307
1.107



Der Finanzmittelfond besteht aus dem Guthaben (Kassen- und Bankguthaben) abzüglich einer eventuell genutzten Kontokorrentmittel.

Definition Finanzmittelfond

Der Finanzmittelfond besteht aus dem Guthaben (Kassen- und Bankguthaben) abzüglich einer eventuell genutzten Kontokorrentmittel.

Zusammensetzung Finanzmittelfond in TEUR (auf Basis der Daten per 31.12.2023)

307
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
0
Inanspruchnahme kurzfristige Kontokorrentkredite
307
Finanzmittelfonds am Ende der Periode



Der Finanzmittelfonds belief sich zum Ende der Periode auf 307 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet.
Durch den Zugang zu freien Betriebsmittellinien, einen starken Fokus auf das Mahnwesen als auch eine intelligente Nutzung des Warenwirtschaftssystems (Bestellwesen) lassen sich Liquiditätsschwankungen ausgleichen.

3. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken/ Produktqualitätsrisiken
Die Brillenbranche ist vor allem im Kreativ-Bereich stark den Trends der Mode unterlegen. Hier besteht das Risiko, auf falsche Trends zu setzen und dadurch Marktanteile zu verlieren sowie hohe Bestände durch Fehlproduktionen aufzubauen.

Da sich die ic! berlin GmbH jedoch als Trendsetter sieht, relativiert sich das Risiko. Zudem besteht ein innovatives Bestellsystem, dass das finanzielle Risiko von Fehlbestellungen so stark wie möglich minimiert.
Trotz dessen kann sich im Verlauf der Jahre ein Lager aufbauen, bei dem es eventuell das Risiko einer möglicherweise schwierigeren Abverkaufbarkeit bildet. Durch die konsequente LEAN-Philosophie sowie eine hohe interne Fertigungstiefe wird dem Risiko jedoch zusätzlich entgegengewirkt.

Mittel- bis hochpreisige Fassungen sind grundsätzlich substituierbar durch preiswerte Angebote im Niedrigpreissegment. Ebenso erfolgt in Phasen wirtschaftlicher und sozio-ökonomischer Unsicherheiten (bspw. durch COVID-19 Pandemie, Krieg, hohe Inflation etc.) regelmäßig ein zeitweiser Verzicht (Verschiebung der Kaufentscheidung) von hochpreisigen Konsumgütern oder Waren des täglichen Bedarfes.

Der sehr gute Ruf der Marke "ic! berlin" in Bezug auf Qualität und Lieferzuverlässigkeit fordert kontinuierlich sehr gute Leistung und Qualifizierung entlang der gesamten Prozesskette der Fertigung - intern und extern.
Verzögerungen in der Fertigung führen bei geringer Lagerhaltung zwangsläufig zu Lieferverzögerungen. Um dieses Risiko weiter zu minimieren, strebt die ic! berlin GmbH weiter nach einer hohen internen Fertigungstiefe und einer engen und anspruchsvollen Kommunikation mit Lieferanten.

Finanzierungsrisiken
Ein weiteres Risiko liegt im Bereich der Finanzierung. Das kostenintensive Produkt muss vor Markteinführung bestellt und produziert werden, um eine hohe Lieferfähigkeit zu garantieren. Diese Finanzierung wird durch eine Bankbetriebsmittellinie und eigene Liquidität ausreichend gedeckt sowie durch eine Verkürzung der Fertigungszeiten minimiert.

Währungsrisiken
Da ic! berlin teilweise auch in US-Dollar fakturiert bzw. auch Lieferanten aus Asien aufweist, zählen Währungsschwankungen zu den Risiken, denen das Unternehmen unterworfen ist.

Gesamtbeurteilung
Insgesamt ergeben sich Risiken durch Veränderungen des Marktes (temporär oder permanent), welche durch die notwendige Vorproduktion zu einer erhöhten Kapitalbindung in den Vorräten oder zu Fehlproduktionen führen können abgesichert werden diese durch eine Diversifizierung der Absatzmärke, durch Setzung von Trends, durch ein innovatives Bestellsystem sowie einer ausreichenden Finanzierung.

Nach Überprüfung der Risikolage zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 lagen Risiken in einigen Absatzgebieten vor, die den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden, aber beeinflussen. Die Gesamtrisikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht Wesentlich geändert. Für die Zukunft sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

4. Chancen
Die Chancen der ic! berlin GmbH liegen vor allem in den kurzen Produktionswegen durch den Standort der Produktion im eigenen Hause und der dadurch entstehenden Flexibilität.
Dadurch ist es z.B. möglich, kurzfristiger auf Marktbedürfnisse reagieren zu können.

Dieser Wettbewerbsvorteil wird auch in Zukunft genutzt, um die Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Kunden weiter auszubauen, Neukunden zu akquirieren und neue Märkte zu erschließen.

Außerdem wird weiterhin ein Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer und innovativer Produkte gelegt.

Durch den Gesellschafterwechsel eröffnen sich zudem neue Möglichkeiten, da Marcolin S.p.A. ein weitreichendes Vertriebsnetzwerk hat.

5. Voraussichtliche Entwicklung der GmbH
Die Geschäftsführung der ic! berlin GmbH hat für die Unternehmensplanung 2024 Ziele mit einem starken Fokus auf das Wachstum gesetzt.
Die Geschäftsführung schätzt die Entwicklung für 2024 positiv ein und erwartet einen steigenden Umsatz um etwa 10% auf 19.460 TEUR im Vergleich zum Jahr 2023. Gleichzeitig sollen (strategische) Investitionen in die Unternehmensstruktur für das Wachstum der Folgejahre getätigt werden. Diese führen zu einer Steigerung der Personalaufwendungen (+12%) im Vergleich zu 2023. Für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird (ohne Effekte aus Währungsumrechnung) in etwa der gleiche Wert wie 2023 erwartet. Dadurch steigt das erwartete Betriebsergebnis um etwa 77% im Vergleich zum Jahr 2023.

Das geplante Wachstum soll primär durch eine Stärkung der bestehenden Märkte erreicht werden. Neben einer allgemeinen Hervorhebung der Kernstärke (ic! berlin - Style. Made in Germany) soll dies durch den Ausund Aufbau strategischer Partnerschaften erreicht werden.

Die vorhandenen Liquiditätsreserven werden in Verbindung mit der verfügbaren Kontokorrentlinie in Höhe von 923 TEUR als ausreichend erachtet, um die Liquidität 2024 und in den Folgejahren sicherzustellen.

 

Berlin, den 12. März 2024

Jörg Reinhold

Jan-Dierk Kohne


1 Quelle: Destatis - statistisches Bundesamt 2 Quelle: ifo Institut - ifo Geschäftsklimaindex

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.892.133,38 3.864.880,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 614.247,25 978.011,69
II. Sachanlagen 1.785.594,16 2.391.860,81
III. Finanzanlagen 492.291,97 495.008,48
B. Umlaufvermögen 8.027.343,50 8.123.887,77
I. Vorräte 4.801.453,93 4.883.924,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.919.385,10 2.133.103,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 306.504,47 1.106.859,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.697,43 116.762,33
D. Aktive latente Steuern 222.027,19 987.939,63
Aktiva 11.267.201,50 13.093.470,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.062.099,82 1.871.358,20
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 4.500.000,00 4.500.000,00
III. Verlustvortrag 3.128.641,80 2.947.992,63
IV. Jahresüberschuss 190.741,62 -180.649,17
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 101.722,59 141.309,00
C. Rückstellungen 984.486,19 727.784,73
D. Verbindlichkeiten 8.114.013,17 10.200.131,62
E. Rechnungsabgrenzungsposten 4.879,73 152.887,16
Passiva 11.267.201,50 13.093.470,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.324.840,13 11.030.117,34
2. Personalaufwand 7.218.165,48 6.112.155,77
a) Löhne und Gehälter 6.087.576,56 5.073.163,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.130.588,92 1.038.992,61
davon für Altersversorgung 5.587,28 3.850,24
3. Abschreibungen 1.341.377,57 495.979,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.341.377,57 495.979,70
davon außerplanmäßige Abschreibungen 559.877,92  
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.380.511,94 4.026.160,61
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 159.165,01 145.708,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.667,83 6.435,54
davon aus verbundenen Unternehmen 311,45 1.199,54
davon Erträge aus Abzinsung 1.120,57  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 417.580,62 353.442,52
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 435,40 650,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 767.854,44 225.668,81
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 765.912,44 225.668,81
8. Ergebnis nach Steuern 201.017,91 -176.854,53
9. sonstige Steuern 10.276,29 3.794,64
10. Jahresüberschuss 190.741,62 -180.649,17

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ic! berlin GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 192790

Rechnungslegungsgrundsätze

Die Marcolin S.p.A, Sitz: Zona Industriale Villanova no. 4, 32013 Longarone (BL), Italy. stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis nach § 290 ff. HGB auf. Dieser ist hier (https://www.registroimprese.it/) oder direkt beim Unternehmen (https://www.marcolin.com/de/investor-relations/financial-results/) erhältlich Die ic!berlin GmbH stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis nach § 290 ff. HGB auf. Dieser ist beim Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) http://www.bundesanzeiger.de/ erhältlich.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Wahlrechte gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzel­anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) wurden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Der Abgang wurde im Zugangsjahr unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

Zur Bewertung des Vorratsvermögens, der fertigen Erzeugnisse, wurde gem. § 240 Abs. 4 HGB das Durchschnittsverfahren angewandt.

Die Bewertung der Handelswaren im Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 (4) HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu ihrem Nominalbetrag angesetzt. Bei der Bewertung wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtigung berücksichtigt.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert, Fremdwährungsbestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden die erhaltenen Zuwendungen für Investitionen in das Anlagevermögen erfolgsneutral erfasst und in einem gesonderten Passivposten (Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen) eingestellt, welcher über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst wird. Die erhaltenen Zuschüsse betreffen im Wesentlichen die Bauten auf fremden Grundstücken sowie Technische Anlagen und Maschinen.

Die Rückstellungen wurden mit ihrem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel auf der letzten Seite zu entnehmen.






Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen



01.01.2023






EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.771.862,56
12.321,88
636.413,05
101.716,64
2. geleistete Anzahlungen

101.542,69
32.556,45

-101.716,64
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände

2.873.405,25
44.878,33
636.413,05
0,00
II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.169.257,94

24.049,96
14.045,00
2. technische Anlagen und Maschinen

2.978.957,70
188.581,95
21.507,75

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.385.148,45
143.799,53
176.991,19
24.500,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

9.287,59
31.522,50
2.265,09
-38.545,00
 Summe Sachanlagen


5.542.651,68
363.903,98
224.813,99
0,00
III. Finanzanlagen






1. Anteile an verbundenen Unternehmen

492.291,97



2. sonstige Ausleihungen

2.716,51

2.716,51

 Summe Finanzanlagen


495.008,48

2.716,51

 Summe Anlagevermögen

8.911.065,41
408.782,31
863.943,55
0,00
Handelsrecht






Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten
kumulierte Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
01.01.2023



EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.249.488,03
1.895.393,56
408.579,89
636.349,05

2. geleistete Anzahlungen
32.382,50
0,00



 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
2.281.870,53
1.895.393,56
408.579,89
636.349,05

II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.159.252,98
190.990,94
38.158,93
6.577,96

2. technische Anlagen und Maschinen
3.146.031,90
1.831.079,70
777.095,46
13.980,75

3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.376.456,79
1.128.720,23
117.543,16
166.723,97

4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00



 Summe Sachanlagen
5.681.741,67
3.150.790,87
932.797,55
187.282,68

III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
492.291,97
0,00



2. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00



 Summe Finanzanlagen
492.291,97
0,00



 Summe Anlagevermögen
8.455.904,17
5.046.184,43
1.341.377,44
823.631,73

Handelsrecht
kumulierte Abschreibung
Zuschreibung Geschäftsjahr
Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert Vorjahr
31.12.2023

31.12.2023
31.12.2022
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.667.624,40
1,12
581.864,75
876.469,00
2. geleistete Anzahlungen
0,00

32.382,50
101.542,69
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
1.667.624,40
1,12
614.247,25
978.011,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
222.571,91
0,28
936.681,35
978.267,00
2. technische Anlagen und Maschinen
2.594.194,41
2,32
551.839,81
1.147.878,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.079.539,42
155,63
297.073,00
256.428,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00

0,00
9.287,59
 Summe Sachanlagen
3.896.305,74
158,23
1.785.594,16
2.391.860,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00

492.291,97
492.291,97
2. sonstige Ausleihungen
0,00

0,00
2.716,51
 Summe Finanzanlagen
0,00

492.291,97
495.008,48
 Summe Anlagevermögen
5.563.930,14
159,35
2.892.133,38
3.864.880,98
Handelsrecht



Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr


Gesamtbetrag
davon mit einer
Restlaufzeit
Art der Forderung
31.12.2023
bis 1 Jahr
größer 1 Jahr

EUR
EUR
EUR
aus Lieferung und Leistung
1.781.111,37
1.781.111,37
0,00
   Vorjahr
949.995,03
949.995,03
0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen
858.811,11
858.811,11
0,00
   Vorjahr
1.053.173,54
1.053.173,54
0,00
sonstige Vermögensgegenstände
279.462,62
279.462,62
0,00
   Vorjahr
129.934,92
129.934,92
0,00
Summe
2.919.385,10
2.919.385,10
0,00
   Vorjahr
2.133.103,49
2.133.103,49
0,00


Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.


2023
2022

EUR
EUR
Rückstellung für Berufsgenossenschaft
22.889,14 €
17.400,00 €
Rückstellung für Tantiemen/Boni
486.695,67 €
252.330,00 €
weitere Personalrückstellungen
144.057,64 €
53.576,23 €
Aufbewahrungsrückstellung für die Geschäftsunterlagen
15.508,24 €
19.630,33 €
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen
33.991,03 €
176.439,91 €
Urlaubsrückstellung
138.032,47 €
103.408,26 €
Gewährleistungsrückstellung
39.000,00 €
34.000,00 €
Rückstellung für die Schwerbehindertenabgabe
17.640,00 €
-   €
Rückstellung für Abschluss und Prüfung
84.730,00 €
71.000,00 €
Gesamt
982.544,19 €
727.784,73 €



Die Rückstellung für Gewährleistung wurde anhand der anteiligen Kulanzretouren im Verhältnis zu den Gesamtretouren ermittelt.

Angabe zu den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit

31.12.2023
bis 1 Jahr
größer 1 Jahr
größer 5 Jahre

EUR
EUR
EUR
EUR
   Vorjahr
3.737.000,00
2.612.000,00
1.125.000,00
0,00
erhaltene Anzahlungen
32.137,26
32.137,26
0,00
0,00
   Vorjahr
27.448,01
27.448,01
0,00
0,00
aus Lieferungen und Leistungen
497.566,93
485.838,88
11.728,05
0,00
   Vorjahr
441.730,07
430.002,02
11.728,05
0,00
sonstige Verbindlichkeiten
7.584.308,98
404.872,40
7.179.436,58
0,00
   Vorjahr
5.993.953,54
1.493.953,54
4.500.000,00
0,00
Summe
8.114.013,17
922.848,54
7.191.164,63
0,00
   Vorjahr
10.200.131,62
4.563.403,57
5.636.728,05
0,00


Keine der Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 7.246.529,30 EUR (Vorjahr: 5.624.722,22 EUR) und ist in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.

Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 222.027,19 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -765.912,44 EUR.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 222.027,19 EUR.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt 1.215.926,64 EUR (Vorjahr: 1.716.832,39).

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 288.921,30 EUR (Vorjahr: 153.269,54) Hiervon entfallen 609.979,86 EUR (Vorjahr: 571.664,19 EUR) auf Zahlungen, die im Folgejahr fällig werden.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außer-
gewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
- außerplanmäßige Abschreibung auf Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens in Höhe von 559.877,92 EUR

In 2018 wurde die Nutzungsdauer für bestimmte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens verkürzt. Diese Verkürzung wurde im Jahresabschluss 2018 und in den Folgejahren technisch nicht umgesetzt. Die Anpassung auf den Restbuchwert zum 01.01.2023 sowie die damit verbundene nachgeholte Abschreibung wurde in 2023 außerplanmäßig erfasst.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 83.186,51 EUR (Vorjahr: 195.227,05 EUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Beträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 159.165,01 EUR (Vorjahr: 145.708,13 EUR) enthalten.

Zinserträge aus verbundenen Unternehmen und Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Beträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 311,45 EUR (Vorjahr: 1.199,54 EUR) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.

Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus der Abzinsung

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 435,40 EUR (Vorjahr: 650,32 EUR) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

63,00
Angestellte

53,00
leitende Angestellte

3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

119,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:
Jörg Reinhold
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Weitere Geschäftsführer:
Jan-Dierk Kohne
ausgeübter Beruf:
Kaufmann


Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesellschaft beruft sich auf die Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB. Es unterbleiben Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


EUR
EUR
IC-Berlin Japan K.K.
100,00%
43.544,13
369.516,27
ic! berlin amerika LLC
100,00%
349.632,74
1.069.761,05


Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis beträgt 190.741,62 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Einschließlich des Jahresergebnis ergibt sich ein Verlustvortrag in Höhe von -2.937.900,18 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Berlin, der 12. März 2024

gez. Jörg Reinhold und Jan-Dierk Kohne


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die ic! berlin GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ic! berlin GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ic! Berlin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 12. März 2024

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