ic! berlin
GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und
Rahmenbedingungen
Geschäftstätigkeit der ic! berlin GmbH
Die ic! berlin GmbH ist Berliner Brillenunternehmen,
das hochwertige schraubenlose Designerbrillen im Lifestyle-
und High-End-Segment selbst produziert und diese weltweit an
ausgewählte Optiker und Distributionspartner vertreibt.
Geschäftsfelder
Die vermarkteten bzw. hergestellten Produkte teilen
sich in fünf Haupt- sowie zwei Untergruppen auf. Zum
einen besteht das Produktportfolio aus Fassungen aus
Federstahl sowie Titan, zum anderen aus Fassungen aus Acetat
sowie aus gesinterten Polyamiden. Des Weiteren werden auch
Brillen aus Carbon produziert.
Diese Gruppen unterteilen sich jeweils in Korrektur-
und Sonnenbrillen. Ferner werden aus diesen
Materialkategorien auch Mischformen in Form von Hybriden
(z.B. Stahl / Acetat, Titan / Acetat und Stahl / Polyamid)
angeboten.
Das Geschäftsjahr 2023
Grundsätzlich konnte im Geschäftsjahr 2023
ein Wachstum realisiert werden. So sind die Umsatzerlöse
auf 17.668 TEUR im Vergleich zu den 14.249 TEUR aus 2022
gestiegen, was einem Wachstum von etwa 24,0% entspricht.
Gleichzeitig konnte ebenfalls das gesetzte Planergebnis um
1.621 TEUR (10,1%) übertroffen werden.
Auch im Betriebsergebnis konnte im Wesentlichen ein
Wachstum erreicht werden. So liegt das Betriebsergebnis bei
1.385 TEUR, was etwa 43,2% über dem Betriebsergebnis
2022 (967 TEUR) liegt.
Auch das Betriebsergebnis liegt mit 78,3% über dem
Ziel von 777 TEUR. Wertmäßig fällt die
Planüberreichung jedoch geringer aus als in den
Umsatzerlösen, was im Wesentlichen auf
außerplanmäßige Abschreibungen durch eine
Laufzeitverkürzung einiger Maschinen
zurückzuführen ist.
Am 07.11.2023 fand zudem ein Gesellschafterwechsel
statt. Die bisherigen Gesellschafter verkaufen alle Anteile
an die Marcolin S.p.A, ein Brillenunternehmen mit Sitz in
Italien und einem weltweiten Absatzgebiet.
G
esamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Insgesamt ist die deutsche Exportwirtschaft im
Vergleich zum Vorjahr leicht geschrumpft. So lagen die
Exporte 1,4% unter dem Vorjahr.1
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich
merklich eingetrübt. So lag der ifo
Geschäftsklimaindex im Schnitt bei 88,9 Punkten, noch
unter dem Corona-Jahr 2020 (89,2 Punkte im Mittel) oder dem
Vorjahr (90,4 Punkte im Mittel) lag.2
2. Darstellung der Lage
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der ic! berlin GmbH im Jahr
2023 wird von der Geschäftsführung als positiv
erachtet.
Ertragslage
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
Veränderung
|
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Rohergebnis ohne sbE
|
|
14.018
|
|
10.521
|
|
3.497
|
Betriebsergebnis vor
Abschreibungen
|
|
2.687
|
|
1.433
|
|
1.244
|
Betriebsergebnis
|
|
1.385
|
|
967
|
|
418
|
Finanzergebnis
|
|
-416
|
|
-347
|
|
-69
|
Verschmelzungsergebnis
|
|
0
|
|
-571
|
|
571
|
Jahresergebnis
|
|
191
|
|
-181
|
|
372
|
Die Umsatzerlöse der ic! berlin GmbH wurden
hauptsächlich in den Gebieten Asien, Europa und USA
erwirtschaftet. Das hohe Rohergebnis resultiert indes daraus,
dass alle verkauften Produkte in der Gruppe selbst
hergestellt werden.
Vermögenslage
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
Veränderung
|
|
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
Aktivseite
|
|
|
|
|
|
|
Anlagevermögen
|
2.892
|
25,7
|
3.865
|
29,5
|
-973
|
-25,2
|
Umlaufvermögen,
Rechnungsabgrenzung und aktive latente Steuern
|
8.375
|
74,3
|
9.228
|
70,5
|
-853
|
-9,2
|
|
11.267
|
100
|
13.093
|
100
|
-1.826
|
-13,9
|
Passivseite
|
|
|
|
|
|
|
Eigenkapital
|
2.062
|
18,3
|
1.871
|
14,3
|
191
|
10,2
|
Sonderposten Passiva
|
102
|
0,9
|
141
|
1,1
|
-39
|
-27,7
|
Rückstellungen
|
984
|
8,7
|
728
|
5,6
|
256
|
35,2
|
Verbindlichkeiten,
Rechnungsabgrenzung und passive latente Steuern
|
8.119
|
72,1
|
10.353
|
79,1
|
-2.234
|
21,6
|
|
11.267
|
100
|
13.093
|
100
|
-1.826
|
-13,9
|
Das Anlagevermögen besteht hauptsächlich aus
immateriellen Vermögensgegenständen und aus
Sachanlagen. Die immateriellen Vermögensgegenstände
bestehen zum Hauptteil erworbener EDV-Software wie die
Website, die Sachanlagen bestehen zum Hauptteil aus Bauten
auf fremden Grundstücken sowie technischen Anlagen und
Maschinen.
Das Umlaufvermögen setzt sich insbesondere aus
Vorräten, aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie aus aktiven latenten Steuern zusammen, wovon die
Vorräte den größten Anteil haben.
Der Hauptteil des Eigenkapitals besteht aus dem
Stammkapital sowie der Kapitalrücklage.
Die Verbindlichkeiten setzen sich insbesondere aus
einem Gesellschafterdarlehen sowie aus Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen zusammen.
Finanzlage
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
|
2.253
|
2.527
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
-406
|
-1.089
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-2.647
|
-2.723
|
Zahlungswirksame
Veränderungen des Finanzmittelfonds
|
-800
|
-1.241
|
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
|
1.107
|
498
|
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
|
307
|
1.107
|
Der Finanzmittelfond besteht aus dem Guthaben (Kassen-
und Bankguthaben) abzüglich einer eventuell genutzten
Kontokorrentmittel.
Definition Finanzmittelfond
Der Finanzmittelfond besteht aus dem Guthaben (Kassen-
und Bankguthaben) abzüglich einer eventuell genutzten
Kontokorrentmittel.
Zusammensetzung Finanzmittelfond in TEUR (auf Basis der
Daten per 31.12.2023)
307
|
Kassenbestand,
Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks
|
0
|
Inanspruchnahme
kurzfristige Kontokorrentkredite
|
307
|
Finanzmittelfonds am Ende
der Periode
|
Der Finanzmittelfonds belief sich zum Ende der Periode
auf 307 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft war zu
jeder Zeit gewährleistet.
Durch den Zugang zu freien Betriebsmittellinien, einen
starken Fokus auf das Mahnwesen als auch eine intelligente
Nutzung des Warenwirtschaftssystems (Bestellwesen) lassen
sich Liquiditätsschwankungen ausgleichen.
3. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken/
Produktqualitätsrisiken
Die Brillenbranche ist vor allem im Kreativ-Bereich
stark den Trends der Mode unterlegen. Hier besteht das
Risiko, auf falsche Trends zu setzen und dadurch Marktanteile
zu verlieren sowie hohe Bestände durch Fehlproduktionen
aufzubauen.
Da sich die ic! berlin GmbH jedoch als Trendsetter
sieht, relativiert sich das Risiko. Zudem besteht ein
innovatives Bestellsystem, dass das finanzielle Risiko von
Fehlbestellungen so stark wie möglich minimiert.
Trotz dessen kann sich im Verlauf der Jahre ein Lager
aufbauen, bei dem es eventuell das Risiko einer
möglicherweise schwierigeren Abverkaufbarkeit bildet.
Durch die konsequente LEAN-Philosophie sowie eine hohe
interne Fertigungstiefe wird dem Risiko jedoch
zusätzlich entgegengewirkt.
Mittel- bis hochpreisige Fassungen sind
grundsätzlich substituierbar durch preiswerte Angebote
im Niedrigpreissegment. Ebenso erfolgt in Phasen
wirtschaftlicher und sozio-ökonomischer Unsicherheiten
(bspw. durch COVID-19 Pandemie, Krieg, hohe Inflation etc.)
regelmäßig ein zeitweiser Verzicht (Verschiebung
der Kaufentscheidung) von hochpreisigen Konsumgütern
oder Waren des täglichen Bedarfes.
Der sehr gute Ruf der Marke "ic! berlin" in Bezug auf
Qualität und Lieferzuverlässigkeit fordert
kontinuierlich sehr gute Leistung und Qualifizierung entlang
der gesamten Prozesskette der Fertigung - intern und extern.
Verzögerungen in der Fertigung führen bei
geringer Lagerhaltung zwangsläufig zu
Lieferverzögerungen. Um dieses Risiko weiter zu
minimieren, strebt die ic! berlin GmbH weiter nach einer
hohen internen Fertigungstiefe und einer engen und
anspruchsvollen Kommunikation mit Lieferanten.
Finanzierungsrisiken
Ein weiteres Risiko liegt im Bereich der Finanzierung.
Das kostenintensive Produkt muss vor Markteinführung
bestellt und produziert werden, um eine hohe
Lieferfähigkeit zu garantieren. Diese Finanzierung wird
durch eine Bankbetriebsmittellinie und eigene Liquidität
ausreichend gedeckt sowie durch eine Verkürzung der
Fertigungszeiten minimiert.
Währungsrisiken
Da ic! berlin teilweise auch in US-Dollar fakturiert
bzw. auch Lieferanten aus Asien aufweist, zählen
Währungsschwankungen zu den Risiken, denen das
Unternehmen unterworfen ist.
Gesamtbeurteilung
Insgesamt ergeben sich Risiken durch Veränderungen
des Marktes (temporär oder permanent), welche durch die
notwendige Vorproduktion zu einer erhöhten
Kapitalbindung in den Vorräten oder zu Fehlproduktionen
führen können abgesichert werden diese durch eine
Diversifizierung der Absatzmärke, durch Setzung von
Trends, durch ein innovatives Bestellsystem sowie einer
ausreichenden Finanzierung.
Nach Überprüfung der Risikolage zum
Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 lagen Risiken in einigen
Absatzgebieten vor, die den Fortbestand des Unternehmens
nicht gefährden, aber beeinflussen. Die
Gesamtrisikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr
nicht Wesentlich geändert. Für die Zukunft sind
keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
4. Chancen
Die Chancen der ic! berlin GmbH liegen vor allem in den
kurzen Produktionswegen durch den Standort der Produktion im
eigenen Hause und der dadurch entstehenden Flexibilität.
Dadurch ist es z.B. möglich, kurzfristiger auf
Marktbedürfnisse reagieren zu können.
Dieser Wettbewerbsvorteil wird auch in Zukunft genutzt,
um die Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Kunden weiter
auszubauen, Neukunden zu akquirieren und neue Märkte zu
erschließen.
Außerdem wird weiterhin ein Schwerpunkt auf die
Entwicklung neuer und innovativer Produkte gelegt.
Durch den Gesellschafterwechsel eröffnen sich
zudem neue Möglichkeiten, da Marcolin S.p.A. ein
weitreichendes Vertriebsnetzwerk hat.
5. Voraussichtliche Entwicklung der GmbH
Die Geschäftsführung der ic! berlin GmbH hat
für die Unternehmensplanung 2024 Ziele mit einem starken
Fokus auf das Wachstum gesetzt.
Die Geschäftsführung schätzt die
Entwicklung für 2024 positiv ein und erwartet einen
steigenden Umsatz um etwa 10% auf 19.460 TEUR im Vergleich
zum Jahr 2023. Gleichzeitig sollen (strategische)
Investitionen in die Unternehmensstruktur für das
Wachstum der Folgejahre getätigt werden. Diese
führen zu einer Steigerung der Personalaufwendungen
(+12%) im Vergleich zu 2023. Für die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen wird (ohne Effekte aus
Währungsumrechnung) in etwa der gleiche Wert wie 2023
erwartet. Dadurch steigt das erwartete Betriebsergebnis um
etwa 77% im Vergleich zum Jahr 2023.
Das geplante Wachstum soll primär durch eine
Stärkung der bestehenden Märkte erreicht werden.
Neben einer allgemeinen Hervorhebung der Kernstärke (ic!
berlin - Style. Made in Germany) soll dies durch den Ausund
Aufbau strategischer Partnerschaften erreicht werden.
Die vorhandenen Liquiditätsreserven werden in
Verbindung mit der verfügbaren Kontokorrentlinie in
Höhe von 923 TEUR als ausreichend erachtet, um die
Liquidität 2024 und in den Folgejahren sicherzustellen.
Berlin, den 12. März
2024
Jörg
Reinhold
Jan-Dierk
Kohne
1 Quelle: Destatis - statistisches Bundesamt 2 Quelle:
ifo Institut - ifo Geschäftsklimaindex
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.892.133,38 |
3.864.880,98 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
614.247,25 |
978.011,69 |
| II.
Sachanlagen |
1.785.594,16 |
2.391.860,81 |
| III.
Finanzanlagen |
492.291,97 |
495.008,48 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.027.343,50 |
8.123.887,77 |
| I.
Vorräte |
4.801.453,93 |
4.883.924,68 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.919.385,10 |
2.133.103,49 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
306.504,47 |
1.106.859,60 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
125.697,43 |
116.762,33 |
| D.
Aktive latente Steuern |
222.027,19 |
987.939,63 |
| Aktiva |
11.267.201,50 |
13.093.470,71 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.062.099,82 |
1.871.358,20 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
4.500.000,00 |
4.500.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
3.128.641,80 |
2.947.992,63 |
| IV.
Jahresüberschuss |
190.741,62 |
-180.649,17 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
101.722,59 |
141.309,00 |
| C.
Rückstellungen |
984.486,19 |
727.784,73 |
| D.
Verbindlichkeiten |
8.114.013,17 |
10.200.131,62 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.879,73 |
152.887,16 |
| Passiva |
11.267.201,50 |
13.093.470,71 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.324.840,13 |
11.030.117,34 |
| 2.
Personalaufwand |
7.218.165,48 |
6.112.155,77 |
| a)
Löhne und Gehälter |
6.087.576,56 |
5.073.163,16 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.130.588,92 |
1.038.992,61 |
| davon
für Altersversorgung |
5.587,28 |
3.850,24 |
| 3.
Abschreibungen |
1.341.377,57 |
495.979,70 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.341.377,57 |
495.979,70 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen |
559.877,92 |
|
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.380.511,94 |
4.026.160,61 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
159.165,01 |
145.708,13 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.667,83 |
6.435,54 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
311,45 |
1.199,54 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
1.120,57 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
417.580,62 |
353.442,52 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
435,40 |
650,32 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
767.854,44 |
225.668,81 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung
von latenten Steuern |
765.912,44 |
225.668,81 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
201.017,91 |
-176.854,53 |
| 9.
sonstige Steuern |
10.276,29 |
3.794,64 |
| 10.
Jahresüberschuss |
190.741,62 |
-180.649,17 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
ic! berlin GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Berlin |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Berlin
(Charlottenburg) |
| Register-Nr.: |
HRB 192790 |
Rechnungslegungsgrundsätze
Die Marcolin S.p.A, Sitz: Zona Industriale Villanova
no. 4, 32013 Longarone (BL), Italy. stellt einen
Konzernabschluss für den größten Kreis nach
§ 290 ff. HGB auf. Dieser ist hier
(https://www.registroimprese.it/) oder direkt beim
Unternehmen
(https://www.marcolin.com/de/investor-relations/financial-results/)
erhältlich Die ic!berlin GmbH stellt einen
Konzernabschluss für den kleinsten Kreis nach § 290
ff. HGB auf. Dieser ist beim Bundesanzeiger
(www.bundesanzeiger.de)
http://www.bundesanzeiger.de/ erhältlich.
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB
für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den
ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die
Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden
zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar
zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch
die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Wahlrechte gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurden nicht in
Anspruch genommen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige selbstständig nutzbare
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit
Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 EUR (ohne
Umsatzsteuer) wurden im Jahr ihres Zugangs in voller
Höhe abgeschrieben. Der Abgang wurde im Zugangsjahr
unterstellt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Zur Bewertung des Vorratsvermögens, der fertigen
Erzeugnisse, wurde gem. § 240 Abs. 4 HGB das
Durchschnittsverfahren angewandt.
Die Bewertung der Handelswaren im Vorratsvermögens
erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des
Niederstwertprinzips nach § 253 (4) HGB.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden grundsätzlich zu ihrem Nominalbetrag angesetzt.
Bei der Bewertung wurden erkennbare Risiken durch
Wertberichtigung berücksichtigt.
Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zum
Nennwert, Fremdwährungsbestände wurden zum
Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem
Abschlussstichtag darstellen.
Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wurden die erhaltenen Zuwendungen
für Investitionen in das Anlagevermögen
erfolgsneutral erfasst und in einem gesonderten Passivposten
(Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen)
eingestellt, welcher über die betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter
aufgelöst wird. Die erhaltenen Zuschüsse betreffen
im Wesentlichen die Bauten auf fremden Grundstücken
sowie Technische Anlagen und Maschinen.
Die Rückstellungen wurden mit ihrem nach den
Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrag
angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wurde
allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel auf der letzten
Seite zu entnehmen.
|
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
|
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
|
|
2.771.862,56
|
12.321,88
|
636.413,05
|
101.716,64
|
2. geleistete Anzahlungen
|
|
|
101.542,69
|
32.556,45
|
|
-101.716,64
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
2.873.405,25
|
44.878,33
|
636.413,05
|
0,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
|
|
1.169.257,94
|
|
24.049,96
|
14.045,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
|
|
2.978.957,70
|
188.581,95
|
21.507,75
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
|
|
1.385.148,45
|
143.799,53
|
176.991,19
|
24.500,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
|
|
9.287,59
|
31.522,50
|
2.265,09
|
-38.545,00
|
Summe Sachanlagen
|
|
|
5.542.651,68
|
363.903,98
|
224.813,99
|
0,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
|
|
492.291,97
|
|
|
|
2. sonstige Ausleihungen
|
|
|
2.716,51
|
|
2.716,51
|
|
Summe Finanzanlagen
|
|
|
495.008,48
|
|
2.716,51
|
|
Summe Anlagevermögen
|
|
|
8.911.065,41
|
408.782,31
|
863.943,55
|
0,00
|
Handelsrecht
|
|
|
|
|
|
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
|
31.12.2023
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
2.249.488,03
|
1.895.393,56
|
408.579,89
|
636.349,05
|
|
2. geleistete Anzahlungen
|
32.382,50
|
0,00
|
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
2.281.870,53
|
1.895.393,56
|
408.579,89
|
636.349,05
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.159.252,98
|
190.990,94
|
38.158,93
|
6.577,96
|
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
3.146.031,90
|
1.831.079,70
|
777.095,46
|
13.980,75
|
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.376.456,79
|
1.128.720,23
|
117.543,16
|
166.723,97
|
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
5.681.741,67
|
3.150.790,87
|
932.797,55
|
187.282,68
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
492.291,97
|
0,00
|
|
|
|
2. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
492.291,97
|
0,00
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
8.455.904,17
|
5.046.184,43
|
1.341.377,44
|
823.631,73
|
|
Handelsrecht
|
|
|
|
|
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
|
Buchwert
Geschäftsjahr
|
Buchwert Vorjahr
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.667.624,40
|
1,12
|
581.864,75
|
876.469,00
|
2. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
|
32.382,50
|
101.542,69
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.667.624,40
|
1,12
|
614.247,25
|
978.011,69
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
222.571,91
|
0,28
|
936.681,35
|
978.267,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
2.594.194,41
|
2,32
|
551.839,81
|
1.147.878,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.079.539,42
|
155,63
|
297.073,00
|
256.428,22
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
|
0,00
|
9.287,59
|
Summe Sachanlagen
|
3.896.305,74
|
158,23
|
1.785.594,16
|
2.391.860,81
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
|
492.291,97
|
492.291,97
|
2. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
|
0,00
|
2.716,51
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
492.291,97
|
495.008,48
|
Summe Anlagevermögen
|
5.563.930,14
|
159,35
|
2.892.133,38
|
3.864.880,98
|
Handelsrecht
|
|
|
|
|
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer
|
Restlaufzeit
|
Art der Forderung
|
31.12.2023
|
bis 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
aus Lieferung und Leistung
|
1.781.111,37
|
1.781.111,37
|
0,00
|
Vorjahr
|
949.995,03
|
949.995,03
|
0,00
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
858.811,11
|
858.811,11
|
0,00
|
Vorjahr
|
1.053.173,54
|
1.053.173,54
|
0,00
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
279.462,62
|
279.462,62
|
0,00
|
Vorjahr
|
129.934,92
|
129.934,92
|
0,00
|
Summe
|
2.919.385,10
|
2.919.385,10
|
0,00
|
Vorjahr
|
2.133.103,49
|
2.133.103,49
|
0,00
|
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten.
|
2023
|
2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Rückstellung für
Berufsgenossenschaft
|
22.889,14 €
|
17.400,00 €
|
Rückstellung für
Tantiemen/Boni
|
486.695,67 €
|
252.330,00 €
|
weitere
Personalrückstellungen
|
144.057,64 €
|
53.576,23 €
|
Aufbewahrungsrückstellung für die
Geschäftsunterlagen
|
15.508,24 €
|
19.630,33 €
|
Rückstellungen
für ausstehende Rechnungen
|
33.991,03 €
|
176.439,91 €
|
Urlaubsrückstellung
|
138.032,47 €
|
103.408,26 €
|
Gewährleistungsrückstellung
|
39.000,00 €
|
34.000,00 €
|
Rückstellung für
die Schwerbehindertenabgabe
|
17.640,00 €
|
- €
|
Rückstellung für
Abschluss und Prüfung
|
84.730,00 €
|
71.000,00 €
|
Gesamt
|
982.544,19 €
|
727.784,73 €
|
Die Rückstellung für Gewährleistung
wurde anhand der anteiligen Kulanzretouren im Verhältnis
zu den Gesamtretouren ermittelt.
Angabe zu den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Art der Verbindlichkeit zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
31.12.2023
|
bis 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
größer 5 Jahre
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Vorjahr
|
3.737.000,00
|
2.612.000,00
|
1.125.000,00
|
0,00
|
erhaltene Anzahlungen
|
32.137,26
|
32.137,26
|
0,00
|
0,00
|
Vorjahr
|
27.448,01
|
27.448,01
|
0,00
|
0,00
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
497.566,93
|
485.838,88
|
11.728,05
|
0,00
|
Vorjahr
|
441.730,07
|
430.002,02
|
11.728,05
|
0,00
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
7.584.308,98
|
404.872,40
|
7.179.436,58
|
0,00
|
Vorjahr
|
5.993.953,54
|
1.493.953,54
|
4.500.000,00
|
0,00
|
Summe
|
8.114.013,17
|
922.848,54
|
7.191.164,63
|
0,00
|
Vorjahr
|
10.200.131,62
|
4.563.403,57
|
5.636.728,05
|
0,00
|
Keine der Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder
ähnliche Rechte gesichert.
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf 7.246.529,30 EUR
(Vorjahr: 5.624.722,22 EUR) und ist in den sonstigen
Verbindlichkeiten enthalten.
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt 222.027,19 EUR. Im Laufe
des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am
Saldo der latenten Steuern: -765.912,44 EUR.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 222.027,19
EUR.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu
vermerken.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von
insgesamt 1.215.926,64 EUR (Vorjahr: 1.716.832,39).
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von
insgesamt 288.921,30 EUR (Vorjahr: 153.269,54) Hiervon
entfallen 609.979,86 EUR (Vorjahr: 571.664,19 EUR) auf
Zahlungen, die im Folgejahr fällig werden.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außer-
gewöhnlicher Bedeutung
Bei den Erträgen und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in
Betrag und Art im Einzelnen um:
- außerplanmäßige Abschreibung auf
Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens in Höhe
von 559.877,92 EUR
In 2018 wurde die Nutzungsdauer für bestimmte
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens verkürzt.
Diese Verkürzung wurde im Jahresabschluss 2018 und in
den Folgejahren technisch nicht umgesetzt. Die Anpassung auf
den Restbuchwert zum 01.01.2023 sowie die damit verbundene
nachgeholte Abschreibung wurde in 2023
außerplanmäßig erfasst.
Erträge und Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Beträge aus Währungsumrechnung in Höhe von
83.186,51 EUR (Vorjahr: 195.227,05 EUR) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Beträge aus Währungsumrechnung in Höhe von
159.165,01 EUR (Vorjahr: 145.708,13 EUR) enthalten.
Zinserträge aus verbundenen Unternehmen und
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen
Erträgen sind Beträge aus verbundenen Unternehmen
in Höhe von 311,45 EUR (Vorjahr: 1.199,54 EUR)
enthalten.
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen
sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 0,00
EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.
Erträge aus der Abzinsung und Aufwendungen aus der
Abzinsung
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen
sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 435,40
EUR (Vorjahr: 650,32 EUR) enthalten.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
63,00
|
Angestellte
|
|
53,00
|
leitende Angestellte
|
|
3,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
|
119,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Erster
Geschäftsführer:
|
Jörg Reinhold
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Weitere
Geschäftsführer:
|
Jan-Dierk Kohne
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Die Gesellschaft beruft sich auf die
Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB. Es
unterbleiben Angaben über die Gesamtbezüge der dort
bezeichneten Personen.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
|
Eigenkapital
|
|
|
EUR
|
EUR
|
IC-Berlin Japan K.K.
|
100,00%
|
43.544,13
|
369.516,27
|
ic! berlin amerika LLC
|
100,00%
|
349.632,74
|
1.069.761,05
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der
Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung
berücksichtigt sind, eingetreten.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Das Jahresergebnis beträgt 190.741,62 EUR und wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
Einschließlich des Jahresergebnis ergibt sich ein
Verlustvortrag in Höhe von -2.937.900,18 EUR.
sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, der 12. März
2024
gez.
Jörg Reinhold und Jan-Dierk Kohne
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die ic! berlin GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ic! berlin GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der ic! Berlin GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit
dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von
ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 12. März
2024
PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Niebuhr
Wirtschaftsprüfer
Kühne
Wirtschaftsprüferin
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