Uhlmann Pac-Systeme Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KGLaupheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Konzernbilanz zum 31. März 2023der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, LaupheimAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022/2023Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim
Gemäß DRS 22.60 stehen den Gesellschaftern am Stichtag EUR 9.997.538,74 zur Ausschüttung zur Verfügung. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz dieser Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31.03.2022 TEUR 1.934 und ist gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.
Gemäß DRS 22.60 stehen den Gesellschaftern am Stichtag EUR 0,00 zur Ausschüttung zur Verfügung. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz dieser Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31.03.2023 TEUR 1.168 und ist gem. § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Darüber hinaus sind die selbst geschaffenen immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 1.742 gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/2023der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, LaupheimI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, mit Sitz in der Uhlmannstr. 14-18, in 88471 Laupheim, eingetragen im Registergericht Ulm unter der Nummer HRA 640435, wurde erstmalig aufgestellt. Dabei wurden die Wertansätze aus dem Konzernabschluss der Uhlmann Group Holding Verwaltungs GmbH, Laupheim, Registergericht Ulm HRB 640137, übernommen. Der Konzernabschluss wurde entsprechend den deutschen gesetzlichen Vorschriften nach HGB und GmbHG zur Bilanzierung und Bewertung aufgestellt. II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag In den Konzernabschluss sind neben der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, als Mutterunternehmen, folgende Gesellschaften durch Vollkonsolidierung einbezogen: die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim, die Axito GmbH, Laupheim, der Teilkonzern der Cremer Speciaalmachines B.V., Lisse/Niederlande, die Jinzhou Wonder Packing Machinery Co. Ltd., Jinzhou/China, die Axito Sp. z o.o., Bielany Wroclawskie/Polen, die Uhlmann Packaging Systems Shanghai Co. Ltd., Shanghai/China, die Uhlmann Packaging Systems LP, Towaco/USA, die Uhlmann Singapore LLP, Singapur, die Uhlmann Nordiska AB, Västra Frölunda/Schweden, und die Uhlmann Pac-Systeme Verwaltungsgesellschaft mbH, Laupheim. Die am 01.01.2000 gegründete Tochtergesellschaft Uhlmann Nordiska AB, Västra Frölunda/Schweden, wurde zum 01.04.2022 erstmals konsolidiert. Der sich hieraus ergebende passive Unterschiedsbetrag resultiert vollumfänglich aus Gewinnthesaurierungen nach Anteilserwerb und wurde mit 2.423 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt. Als weiterer wesentlicher Effekt aus der Erstkonsolidierung ist die Erhöhung der flüssigen Mittel in Höhe von 3.048 T€ zu nennen. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Folgende unmittelbare Tochterunternehmen der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim, werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB angesichts untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss und nicht als assoziierte Unternehmen gemäß § 311 Abs. 2 HGB einbezogen:
Die am 11. Juli 2006 zu 49 % erworbene Koch Pac-Systeme GmbH, mit Sitz in Pfalzgrafenweiler wurde mit dem anteiligen Eigenkapital einbezogen. Im Juni 2022 wurde die SensoLogic GmbH, Norderstedt, rückwirkend zum 01.01.2022 auf die Uhlmann Pac Systeme GmbH & Co. KG verschmolzen. Im Februar 2023 wurde die Uhlmann Mexico S. de RL. de C.V. gegründet. Das entsprechende Kapital war zum Stichtag noch nicht einbezahlt. Am 06. Mai 2014 ist die Beteiligung an der Excellence United Marketing GmbH, Allmersbach i. Tal, mit den Anschaffungskosten von 5 T€ erworben worden. Das Stimmrechtsverhältnis entspricht der Beteiligungshöhe von 20 %. Die Gesellschaft wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht at Equity in den Konzernabschluss einbezogen. Grundlage für den Konzernabschluss sind die auf den Stichtag zum 31. März 2023 erstellten Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Der Konzernabschluss wurde auf den 31. März 2023, den Abschlussstichtag des aufstellenden Unternehmens, aufgestellt. III. Konsolidierungsmethoden Die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, stellt gemäß § 290 HGB den Konzernabschluss der Uhlmann Gruppe auf. Die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, werden vollständig in den Konzernabschluss aufgenommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß Art. 66 Abs. 3 EGHGB unter Anwendung der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Bei Gesellschaften, die nach dem 1. Januar 2011 erworben werden, erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Der Konzernabschluss und -lagebericht wird erstmalig für das Geschäftsjahr 2022/2023 aufgestellt. Die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG wurde bisher in den übergeordneten Konzernabschluss der Uhlmann Group Holding Verwaltungs GmbH einbezogen. Demnach kann die Kapitalkonsolidierung auf Basis der Kapitalkonsolidierung der Uhlmann Group Holding Verwaltungs GmbH für alle Tochterunternehmen einheitlich weitergeführt werden, da die Werte zum Zeitpunkt der Begründung des Mutter-/Tochterverhältnisses der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften bereits vorliegen und auch die fortgeführten Zeitwerte zur Verfügung stehen. Deshalb verzichtet die Gesellschaft auf eine Neubewertung gem. § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB. Zum 31. März 2023 wird die Koch Pac-Systeme GmbH, Pfalzgrafenweiler, mit dem anteiligen Eigenkapital in den Konzernabschluss einbezogen. Die Konsolidierung wird nach der Equity-Methode vorgenommen. Die Gesellschaft führt Bücher nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Eine Anpassung der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der Koch Pac-Systeme GmbH,Pfalzgrafenweiler, auf die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden findet aus Vereinfachungsgründen und wegen Unwesentlichkeit nicht statt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert (3.198 T€) der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens (16.450 T€) beträgt 13.252 T€. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Währungsbedingte Aufrechnungsdifferenzen wurden grundsätzlich ergebnisneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Die Zwischenergebniseliminierung erfolgt nach § 304 Abs. 1 HGB, indem Gegenstände, die auf einer Lieferung oder Leistung zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, mit dem Betrag anzusetzen sind, der anzusetzen wäre, wenn die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auch rechtlich ein einziges Unternehmen bilden würden. Auf die Zwischenergebniseliminierung bei Lieferungen und Leistungen zwischen der Koch Pac-Systeme GmbH, Pfalzgrafenweiler, und der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim, wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Zwischenergebnisse für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Anlageverkäufen wurden ebenfalls eliminiert. In der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Liefer und Leistungsverkehr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet worden. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Steuerabgrenzungen aufgrund der Anwendung konzerneinheitlicher Bilanzierungs und Bewertungsmethoden sowie der Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen werden, soweit erforderlich, durchgeführt. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet. IV. Bilanzierungs und Bewertungsmethoden 1. Allgemein Die Jahresabschlüsse der im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend der gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den beim aufstellenden Unternehmen geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bilanzierungs und Bewertungsgrundsätze zum 31. März 2023 richten sich demnach nach den Vorschriften des § 298 Abs. 1 i. V. m. §§ 244 bis 265a, 265, 266, 268 bis 275, 277 HGB. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen - mit Ausnahme des Ausweises von Anteilen an assoziierten Unternehmen als "Anteile an assoziierten Unternehmen" anstatt "Beteiligungen an assoziierten Unternehmen" - den gesetzlichen Vorschriften. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 298 Abs. 1 i. V. m. § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB mit Ergänzung für Zwecke der Transparenz um konzernspezifische Posten. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Gemäß § 248 Absatz 2 HGB werden unter Ausübung des entsprechenden Wahlrechts für selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte die bei der Implementierung anfallenden Aufwendungen für wesentliche Softwareprojekte (ERP-Projekte bzw. vergleichbare Projekte mit wesentlicher Bedeutung) unter Ansatz von internen IT-Stunden und unter Berücksichtigung von Aufwendungen für externen Dienstleistungen aktiviert. Im Rahmen von Erstkonsolidierungen von Unternehmen entstandene Firmenwerte werden ebenfalls über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des aus dem Erwerb der Cremer Gruppe entstandenen Firmenwerts wurde auf 10 Jahre festgesetzt, da sich die wesentlichen Geschäftschancen in den nächsten 10 Jahren realisieren lassen. Dies ist auch in Übereinstimmung mit der Nutzungsdauer der Technologie und der Kundenbeziehungen. Der bei dem Erwerb der Gesellschaft Jinzhou Wonder Packing Machinery Co. Ltd. entstandene Firmenwert wird im Rahmen der Erstkonsolidierung entsprechend über die Nutzdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben innerhalb derer sich die wesentlichen Geschäftschancen der Gesellschaft realisieren lassen. 3. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten sind außer direkten Material und Fertigungskosten die Material und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer degressiv oder linear über einen Zeitraum von zwei bis fünfzig Jahren vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zugänge wurden wie folgt behandelt: - Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Bei den ausländischen Tochtergesellschaften finden grundsätzlich die länderspezifischen Beträge Anwendung. - Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über 800,00 € wurden gemäß den oben dargestellten Abschreibungsmethoden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. 4. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Auf eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert wird verzichtet, wenn die Rückzahlung des geleisteten Nominalbetrags garantiert ist bzw. wenn die Wertminderung als nicht dauernd eingeschätzt wird. Bezüglich der Bewertung der assoziierten Unternehmen wird auf den Abschnitt "III. Konsolidierungsmethoden" des Konzernanhangs verwiesen. 5. Vorräte Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach der Durchschnittswertmethode unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Darüber hinaus werden Wertberichtigungen aufgrund Reichweiten- und Gängigkeitsanalysen vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung angesetzt. In die Herstellungskosten sind außer direkten Material und Fertigungskosten die Material und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. 6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Das allgemeine Kredit- und Finanzierungsrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch eine adäquate Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Darüber hinaus werden Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken gebildet. 7. Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens des Vorjahres sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 8. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten und werden mit den Nennwerten angesetzt. 9. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite bzw. Passivseite Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 10. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern nach § 274 HGB und § 306 HGB aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung des Überhangs aktiver latenter Steuern in den jeweiligen Einzelabschlüssen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. 11. Eigenkapital Das Festkapital entspricht in Höhe von 4.001 T€ dem Kapitalanteil der Kommanditisten der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, laut Gesellschaftsvertrag sowie dem Handelsregisterauszug und ist voll eingezahlt. Für Einzelheiten zur Zusammensetzung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel. 12. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Des Weiteren wurden für die Berechnung der Höhe der Pensionsrückstellungen Gehaltssteigerungen von 3 % p.a. und Rentensteigerungen von 2 % p.a. unterstellt. 13. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. 14. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die auf den Arbeitszeitkonten angesammelten Ansprüche sind an einen Sicherungstreuhänder übergeben. Entsprechend wurden die Verpflichtungen und das Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB im Abschluss zum 31.03.2023 saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten aus den verrechneten Vermögenswerten und der beizulegende Zeitwert der Vermögenswerte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 1.100 T€ und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schuld hat die gleiche Höhe. Die zu verrechnenden Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen sind unwesentlich. Die versicherungsmathematische Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie eines laufzeitkongruenten Rechnungszinses von 0,54 % sowie eines Gehaltstrends von 3 % p.a. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Die Anschaffungskosten aus den verrechneten Vermögenswerten und der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 2.342 T€, welche mit der Schuld saldiert wurden. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtung vor Saldierung beläuft sich auf 4.783 T€. Die zu verrechnenden Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen sind unwesentlich. 15. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. 16. Fremdwährungsumrechnung Die ausgewiesenen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Im vorliegenden Konzernabschluss wurden die Bilanzposten der nicht in Euro bilanzierenden Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Stichtagskursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Stichtagskurse entstandenen Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzposten werden erfolgsneutral in das "Eigenkapital aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. V. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzposten haben wir im Konzernanlagenspiegel, der Anlage 1 des Konzernanhangs, dargestellt. Der ergebniswirksame Effekt aus der Fortentwicklung des anteiligen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens wird im Konzernanlagespiegel in den Anschaffungs- und Herstellungskosten als "Zugänge" bzw. "Abgänge" ausgewiesen. Für IT-Projekte wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 1,7 Mio. € unter den immateriellen Anlagegütern aktiviert. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind zum Stichtag noch nicht fertiggestellt. Aus dem Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung in Höhe von 28,2 Mio. € wurden keine Kosten für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Im Juni 2022 wurde die SensoLogic GmbH, Norderstedt, rückwirkend zum 01.01.2022 auf die Uhlmann Pac Systeme GmbH & Co. KG verschmolzen. Im Februar 2023 wurde die Uhlmann Mexico S. de RL. de C.V. gegründet. Das entsprechende Kapital war zum Stichtag noch nicht einbezahlt. Achtundzwanzig Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Buchwert von 6.551 T€ sind i.H.v. 288 T€ über dem beizulegenden Zeitwert (6.263 T€) ausgewiesen. Eine außerplanmäßige Abschreibung ist für diese Wertpapiere unterblieben, da bei Endfälligkeit der Wertpapiere die Rückzahlung mindestens zum geleisteten Nominalbetrag erfolgen soll und der Zeitwert nur unwesentlich unter dem Buchwert war. Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen von 0 T€ (Vorjahr: 357 T€). In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf die FASTEMS Linie (automatisierte CNC-Fertigungslinie) i.H.v. 2.782 T€ (Vorjahr: 0 T€) aufgrund dauerhafter Wertminderung enthalten. 2. Vorräte Im Vorratsvermögen werden die Messe-, Leih- und Vertriebsmaschinen mit einem Buchwert von 2.506 T€ (Vorjahr: 4.192 T€) zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Diese Maschinen werden zum Abschlussstichtag einer Einzelbewertung unterzogen und bei Bedarf abgewertet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 1.811 T€ (Vorjahr: 1.682 T€) sind Wertberichtigungen der Forderungen gegen Victt USA Inc., New Jersey/USA, i.H.v. 21 T€ (Vorjahr: 21 T€) und Zinsforderungen i. H. v. 19 T€ (Vorjahr: 12 T€) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultieren wie im Vorjahr aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern i. H. v. 9.434 T€ (Vorjahr: 7.340 T€) enthalten. 4. Latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von 900 T€ (Vorjahr: 982 T€) haben sich um 82 T€ (Vorjahr: 506 T€) reduziert und sind angefallen aus den konsolidierten Gesellschaften Cremer Gruppe i.H.v. 612 T€ und i.H.v 221 T€ im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung im Anlagevermögen sowie aus der Zwischengewinneliminierung im Umlaufvermögen i.H.v. 67 T€. Die Höhe der aktiven latenten Steuern aus der Zwischengewinneliminierung entspricht der Ertragssteuerbelastung von 12 % bis 29 % (Vorjahr: 12 % bis 29 %) auf die konsolidierten Zwischengewinne von 478 T€ (Vorjahr: 403 T€) aus den Lieferungen zwischen der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Uhlmann Packaging Systems LP, Jinzhou Wonder Packing Machinery Co. Ltd., Uhlmann Singapore LLP, der Axito GmbH und Axito Sp. z o.o. Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von 1.581 T€ (Vorjahr: 1.785 T€) haben sich um 204 T€ (Vorjahr: 399 T€) reduziert und entsprechen einem Steuersatz von 25% auf die Restbuchwerte aus den Erstkonsolidierungen bzw. den Neubewertungen der Vermögensgegenstände der Firma Cremer Speciaalmachines B.V. i.H.v. 1.377 T€ sowie der Firma Jinzhou Wonder Packing Machinery Co. Ltd. i.H.v. 8 T€. Neu hinzugekommen sind T€ 196 passive latente Steuern aus dem Einzelabschluss der erstmals konsolidierten Firma Uhlmann Nordiska AB, Västra Frölunda/Schweden, welche in den passiven latenten Steuern zum 01.04.2022 in der nachfolgenden Tabelle berücksichtigt wurden.
Es wird auf eine Aktivierung des Überhangs aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Nicht angesetzte aktive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen aufgrund Bewertungsunterschieden bei den Forderungen, Personalrückstellungen, dem Geschäfts- oder Firmenwert und den sonstigen steuerlich nicht ansetzbaren Rückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Mit nicht angesetzten aktiven latenten Steuern verrechnete passive latente Steuern resultieren aus den Bewertungsunterschieden bei den Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. 5. Eigenkapital Erläuterungen zum Eigenkapital finden sich unter Punkt IV. 11. des Konzernanhangs sowie im Konzern-Eigenkapitalspiegel. 6. Rückstellungen Zum Stichtag betragen die Rückstellungen für Pensionen 38.012 T€ (Vorjahr: 37.080 T€). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahre (1,50%) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren (1,79%) gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. beträgt 1.168 T€ (Vorjahr: 1.934 T€). Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt 43.896 T€ (Vorjahr: 45.726 T€) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal 67,1% (Vorjahr: 57,7%), Garantie 23,0% (Vorjahr: 22,1%) und Sonstiges 9,9% (Vorjahr: 20,2%). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von 207.810 T€ (Vorjahr: 200.058 T€) gegliedert nach Restlaufzeiten - stellen sich wie folgt dar:
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 109.740 T€ (Vorjahr: 107.480 T€) sind mit 60.283 T€ durch Bankbürgschaften besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren i.H.v. 25,9 € Mio. (Vorjahr: 21,9 € Mio.) aus Darlehensverbindlichkeiten und i.H.v. 111 T€ (Vorjahr: 105 T€) aus Zinsverbindlichkeiten. Der verbleibende Betrag resultiert wie im Vorjahr aus noch nicht ausgeglichenen Entnahmen. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.H.v. 75.058 T€ (Vorjahr: 76.681 T€) - gegliedert nach Fälligkeiten - setzen sich wie folgt zusammen:
Das zum Stichtag bestehende Bestellobligo aus Rahmenverträgen beträgt 60 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen und 7 T€ gegenüber Beteiligungen. 9. Devisentermingeschäfte Die Uhlmann Gruppe ist im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken werden ausgewählte Derivate eingesetzt. Die Gruppe hält die Finanzinstrumente nicht für Spekulationszwecke, das heißt, ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden keine Derivate abgeschlossen. Die Devisentermingeschäfte werden zu den Marktterminkursen am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach anerkannten finanzmathematischen Berechnungsmodellen und -methoden. Eingesetzt wird dabei insbesondere die Bewertung nach der Mark-to-Market-Methode. Wesentliche Berechnungsparameter basieren dabei auf marktgerechten Zinsstrukturkurven sowie auf vereinbarten Sicherungs- und Ausübungskursen. Zum 31. März 2023 bestehen CHF-Derivate mit einem Nominalvolumen von 1.285 TCHF. Der beizulegende Zeitwert der Derivate beträgt 49 T€. VI. Angaben zur Konzern- Gewinn und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Regionen wie folgt:
Nach Tätigkeitsbereichen verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
2. Andere aktivierte Eigenleistungen Andere aktivierte Eigenleistungen i.H.v. 6.490 T€ (Vorjahr: 1.818 T€) beinhalten im Wesentlichen die im Wirtschaftsjahr für den Eigenbedarf erstellten Betriebsmaschinen bzw. Anlagen im Bau (1.954 T€), daneben wurden in 2022/2023 auch weiter Eigenleistungen im Bereich Prototypen (2.724 T€) und IT (1.722 T€) aktiviert. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. 5.465 T€ (Vorjahr: 11.092 T€) beinhalten periodenfremde Erträge i.H.v. 921 T€ (Vorjahr: 3.177 T€). Diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 819 T€ (Vorjahr: 2.816 T€) sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen i.H.v. 95 T€ (Vorjahr: 361 T€). In diesem Posten sind Erträge aus realisierten Währungsgewinnen i.H.v. 1.934 T€ (Vorjahr: 673 T€) sowie aus unrealisierten Währungsgewinnen i.H.v. 221 T€ (Vorjahr: 2.229 T€) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremden Aufwendungen i.H.v. 152 T€ (Vorjahr: 237 T€). In diesem Posten sind realisierte Währungsverluste i.H.v. 1.846 T€ (Vorjahr: 1.824 T€) sowie unrealisierte Währungsverluste i.H.v. 1.142 T€ (Vorjahr: 1.547 T€) enthalten. 5. Finanz- und Beteiligungsergebnis In den Erträgen aus Beteiligungen sind i.H.v. 350 T€ (Vorjahr: 3.373 T€) Erträge aus verbundenen Unternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden, enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 622 T€ (Vorjahr: 2.054 T€) enthalten. Entsprechend § 277 Abs. 5 HGB wird der Zinsanteil aus der Rückstellungsveränderung wie im Vorjahr im Finanzergebnis ausgewiesen. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes werden ebenfalls im Finanzergebnis gezeigt. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Ertrag ist ein Steueraufwand aus Vorjahren in Höhe von 307 T€ (Vorjahr: 309 T€) enthalten. Des Weiteren beinhaltet der Posten die Veränderung der latenten Steuern i.H.v. 317 T€ (Vorjahr: 905 T€). VII. Sonstige Angaben 1. Personal Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigten während des Geschäftsjahres 2022/2023 durchschnittlich 2.067 (Vorjahr: 2.041) Mitarbeiter (exkl. Auszubildende). Die Struktur stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer ist Herr Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Doktor-Ingenieur Maschinenbau, Bedburg-Hau (CEO). Auf die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. Für bereits ausgeschiedene Mitglieder der Geschäftsführung beträgt die Pensionsrückstellung 1.748 T€ (Vorjahr: 1.822 T€). Die Gesamtbezüge belaufen sich im Geschäftsjahr auf 421 T€ (Vorjahr: 226 T€). Zusammensetzung des Aufsichtsrats:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr auf 297 T€ (Vorjahr: 298 T€). 3. Verbundene Unternehmen und Anteilsbesitz Die Angaben zu verbundenen Unternehmen und Anteilsbesitz sind in der Anlage 2 zum Konzernanhang separat dargestellt. 4. Konzernabschluss 4.1 Offenlegung Die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim, die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, und die Axito GmbH, Laupheim, machen von der Befreiungsvorschrift des § 264b/§ 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichten auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einsehbar. 4.2 Abschlussprüferhonorare Das Honorar des Konzernabschlussprüfers beträgt: Für die Abschlussprüfungsleistung: 146 T€ 5. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks. 6. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine signifikanten Veränderungen eingetreten.
Laupheim, den 14.06.2023 Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, LaupheimAnschaffungs- und Herstellungskosten
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Aufgelaufene Abschreibungen
Aufgelaufene Abschreibungen
Buchwerte
Die Gesellschaft ist unmittelbar und mittelbar an folgenden Unternehmen zu mindestens 20 % beteiligt:
In der oben dargestellten Anteilsbesitzliste ist auf den Ausweis von 2 Gesellschaften unter Bezugnahme auf § 313 (3) S.4 und 5 HGB verzichtet worden. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, LaupheimGeschäftsmodell Die Uhlmann Firmengruppe entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen, Anlagen und Softwareprodukte insbesondere in den Bereichen der Pharma-, Konsumgüter-, Kontaktlinsen-, Medizintechnik- und Lebensmittelverpackung. Mit ihren internationalen Tochterfirmen gewährleistet sie daneben auch den weltweiten After-Sales-Support für ihre Kunden, der sich in Umbauten, Ersatzteilen, Reparaturen, Schulungen, Service und digitalen Serviceprodukten niederschlägt. Grundlagen des Konzerns Die Uhlmann Firmengruppe umfasst die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, als Konzernmutter, die Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim, sowie ihre Komplementärin die Uhlmann Pac-Systeme Verwaltungsgesellschaft mbH, Laupheim, den Teilkonzern der Cremer Speciaalmachines B.V., Lisse/Niederlande, die Jinzhou Wonder Packing Machinery Co. Ltd., Jinzhou/China, die Axito GmbH, Laupheim, die Axito Sp. z o.o., Bielany Wroclawskie/Polen, die Uhlmann Packaging Systems Shanghai Co. Ltd., Shanghai/China, die Uhlmann Packaging Systems LP, Towaco/USA, die Uhlmann Singapore LLP, Singapur, und die Uhlmann Nordiska AB, Västra Frölunda/Schweden. Die Koch Pac-Systeme GmbH, Pfalzgrafenweiler, wurde mit dem anteiligen Eigenkapital (at Equity) einbezogen. Das Produktportfolio besteht aus Verpackungssystemen der Marken Uhlmann, Koch, Cremer und Wonder. Geschäftstätigkeit Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden die Umsatzrealisierung und die effiziente Bearbeitung von Kundenaufträgen der Gruppe durch die massiven Störungen der weltweiten Wertschöpfungsketten und speziell die mangelnde Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten erschwert. Die Auswirkungen waren für die Gruppe bisher deutlich spürbar, die daraus resultierenden Lieferzeiten sind auch aktuell noch herausfordernd und entsprechen nur in Teilen den Marktanforderungen der Kunden. Nach 356,8 Mio. € im Vorjahr und einem Planwert von ca. 395 Mio. € erzielte die Gruppe nun Umsätze in Höhe von 336,4 Mio. €. Das EBIT lag bei -21,7 Mio. € und damit drastisch unter Plan (23,0 Mio. €). Diese Abweichung ist hauptsächlich auf die deutlich geringeren Umsätze sowie die geringere Gesamtleistung und die damit einhergehenden Verluste der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG und der Koch Pac-Systeme GmbH zurückzuführen. Die mangelnde Auslastung der Axito Division (Axito GmbH und Axito Sp. z o.o.) ist ebenfalls ursächlich für diese Abweichung. Daneben wirkten sich auch die Rückstellungszuführungen für ein Altersteilzeit- und Transformationsprogramm (5,3 Mio. €), die außerplanmäßige Abschreibung der FASTEMS Linie (automatisierte CNC-Fertigungslinie), erhöhte Reise- und Bewirtungskosten, Kursverluste, Sicherungsgebühren sowie die ungewöhnlich hohen Preissteigerungen bei Rohmaterialien und Zukaufteilen negativ auf das Ergebnis aus. Als positiver Gegeneffekt sind die deutlich unter Plan liegenden Personalkosten zu nennen. Im Vorjahr lag das EBIT bei 11,0 Mio. €. Hier waren ebenfalls Verluste der Koch Pac-Systeme GmbH, die mangelnde Auslastung der Axito Division sowie Zuführungen zu projektbezogenen Rückstellungen aber auch positive Effekte aus Rückstellungsauflösungen und aktivierten Eigen bzw. Entwicklungsleistungen enthalten. Im Aufsichtsrat hat sich im zurückliegenden Geschäftsjahr eine Veränderung ergeben. Zum 31.12.2022 ist Herr Prof. Dr. Wolfram Carius auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat der Uhlmann Group Holding ausgeschieden. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnte Frau Dr. Teresa Rodó, Head of Global Healthcare Operations bei der Merck Group, gewonnen werden, die ab dem 01.01.2023 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Wirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Durch Lockdowns in China wurden die dortige Wirtschaftstätigkeit, aber auch die globalen Lieferketten weiterhin beeinträchtigt. Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Energie stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemie-bedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, wodurch sich die Kreditkosten im Laufe des Jahres erhöhten. Der Welt-Maschinenumsatz stieg im Jahr 2022 laut vorläufigen Daten des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) von Mitte März 2023 preisbereinigt um 2%. In Japan sowie der EU-27 fiel der Zuwachs mit real 6 bzw. 4 Prozent höher aus als in den USA und China. Die preisbereinigte Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau übertraf im Jahr 2022 ihr Vorjahresniveau um 0,5% und erzielte im Sektor Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen (NuV) laut vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts eine Steigerung um 4% auf 15,4 Mrd. €, und übersteigt somit das Vorkrisenniveau (2019: 15,3 Mrd. €). Das Produktionswachstum hätte bei Verpackungsmaschinen wie auch im gesamten Maschinenbau größer ausfallen können. Gravierende Konjunkturbremse waren jedoch auch im Jahr 2022 die anhaltenden massiven Störungen der weltweiten Wertschöpfungsketten. Der dadurch entstandene inflationäre Druck führte zu Preissteigerungen in nach dem zweiten Weltkrieg nie dagewesenem Ausmaß. Eine anbieterdominierte Beschaffungssituation ("akzeptiere den Preis oder keine Versorgung") war zeitweise an der Tagesordnung, und die Preise änderten sich im Wochentakt. Regeln des partnerschaftlichen Miteinanders im Kunden- / Lieferantenverhältnis speziell bei Rohstoffen und Elektronikkomponenten waren außer Kraft. Preissteigerungen von Faktor 10 und mehr waren keine Seltenheit. Seit Jahresanfang 2023 ist festzustellen, dass sich die Preise durch die konjunkturelle Eintrübung und die nachlassende Kaufkraft wieder allmählich nach unten bewegen. Das Preisniveau vor der Krise liegt jedoch noch in weiter Ferne. Die Versorgungslage hat sich im Jahr 2022 dahingehend stabilisiert, dass die Lieferanten besser ihre Lieferzusagen halten und dadurch die Planbarkeit erhöht werden konnte. Die Lieferzeiten als solche sind auch nach dem Jahreswechsel 2023 noch herausfordernd. Einige wenige, jedoch für die Funktion unserer Maschinen elementaren Elektronikteile, sind weiterhin sehr knapp, so dass trotz stabilem Auftragseingang und einer sonst ausreichenden Versorgungslage die Produktion im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden konnte. Die von den Regierungen initiierten milliardenschweren Halbleiterförderprogramme wie "US Chips and Science Act" oder "European Chips Act" werden erst in 2 bis 4 Jahren greifen. Für das Kalenderjahr 2023 stellt der VDMA dennoch generell gute Aussichten für die NuV-Branche in Aussicht und erwartet ein Umsatzplus von 8% bis 10%. Die Branche profitiert generell weiterhin von der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Getränken und pharmazeutischen Produkten. Diese Prognose ist jedoch stark risikobehaftet, da derzeit nicht absehbar ist, wie lange die Lieferengpässe noch andauern. Die Auswirkungen der aktuellen Geschehnisse des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland verhängten Sanktionen sind noch immer schwierig abzuschätzen. Die Uhlmann Gruppe wird grundsätzlich von der steigenden Nachfrage profitieren, unterliegt jedoch ebenfalls dem oben genannten Risiko von andauernden oder neu auftretenden Lieferengpässen. Die Innovationsaufwendungen sind im Maschinenbau wie auch in der gesamten deutschen Wirtschaft im Jahr 2021 gesunken. Für 2022 rechneten die Unternehmen laut VDMA wieder mit einem leichten Plus von 2,6 Prozent, für 2023 dafür mit einem Rückgang von im Schnitt 1,7%. Die Aufwendungen des Maschinenbaus für Innovationen betrugen in 2021 16,8 Mrd. €. Im Jahr 2022 werden sie laut dem ZEW bei 17,3 Mrd. € und 2023 bei 17,0 Mrd. € liegen. Die Innovationsintensität - der Anteil der Innovationsausgaben am Umsatz - liegt für 2021 somit bei 6,1% (Vorjahr 6,8%). Die Uhlmann Gruppe investiert mit 8,4% Prozent (Vorjahr: 6,9%) weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt in die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten. Der Digitalisierungsindex des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) misst den Grad der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft. Untersucht werden dabei Indikatoren wie Beschäftigung und Weiterbildung im Bereich IT/Digitalisierung, Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Gemäß Erhebung des BMWK ist die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2022, nach dem starken Anstieg im Jahr 2021, nur geringfügig digitaler geworden. Auch bei der Uhlmann Gruppe wird weiter an einer Erhöhung des Digitalisierungsgrads gearbeitet und in die konsequente Entwicklung digitaler Lösungen investiert. Geschäftsverlauf Überblick zu Märkten und Auftragseingang Mit einem Auftragseingang in Höhe von 375,0 Mio. € im Geschäftsjahr 2022/23 lag der Wert zwar leicht über dem Vorjahresniveau von 367,4 Mio. €, jedoch wurde der Planwert von ca. 411,6 Mio. € deutlich verfehlt. Ein Überblick nach Regionen ist in folgender Tabelle dargestellt:
Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren, die intern für die Steuerung des Konzerns herangezogen werden, sind der Auftragseingang, der einen mit dem Kunden geklärten Lieferumfang und eine Auftragsbestätigung voraussetzt, daneben der Umsatz und das Betriebsergebnis (EBIT). Ein verstärkter Fokus liegt auch auf der Liquidität des Konzerns. Weitere wichtige (qualitative) Faktoren bleiben Kundenzufriedenheit und Reputation im Markt. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Umsatzentwicklung Der Umsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr erreichte 336,4 Mio. € und lag damit unter dem Vorjahr. Ein Überblick nach Regionen ist in folgender Tabelle dargestellt:
Ergebnis Das EBIT für das Wirtschaftsjahr 2022/23 lag bei -21,7 Mio. € und damit deutlich unter Plan (23,0 Mio. €). Diese Abweichung ergibt sich durch geringere Umsätze bzw. durch die geringere Gesamtleistung, im Wesentlichen verursacht durch die mangelhafte Versorgungslage, insbesondere mit Elektronikteilen. Die Rückstellungszuführungen für ein Altersteilzeit- und Transformationsprogramm (5,3 Mio. €), die außerplanmäßige Abschreibung der FASTEMS Linie (automatisierte CNC-Fertigungslinie) sowie erhöhte Reise- und Bewirtungskosten, Kursverluste und Sicherungsgebühren und die ungewöhnlich hohen Preissteigerungen bei Rohmaterialien und Zukaufteilen wirkten sich ebenfalls negativ auf das Ergebnis aus. Dies konnte durch unter Plan liegende Personalkosten sowie andere Kostenpositionen nur teilweise kompensiert werden. Das Vorjahres-EBIT lag bei 11,0 Mio. €. Die Gesamtleistung sinkt geringfügig von 360,0 Mio. € auf 353,8 Mio. €, insbesondere wegen der geringeren Umsätze. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 5,5 Mio. € (Vorjahr: 11,1 Mio. €). Darin enthalten sind im Wesentlichen 0,8 Mio. € aus der Auflösung von Rückstellungen, 2,0 Mio. € Kursgewinne und 0,6 Mio. € Ertrag aus dem Verkauf von Wertpapieren. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf 2,7 Mio. € Veräußerungsgewinne aus dem Abgang von Wertpapieren im Vorjahr sowie um 2,0 Mio. € geringeren Erträgen aus Auflösung Rückstellungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind von 92,4 Mio. € im Vorjahr auf aktuell 99,6 Mio. € gestiegen. Dieser Anstieg erklärt sich zum Großteil durch die stark gestiegenen Einkaufspreise (siehe Anmerkungen oben zur Liefersituation bei Rohstoffen und Elektronikkomponenten sowie deren Preissteigerungen). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind mit 22,8 Mio. € nach 20,9 Mio. € im Vorjahr ebenfalls gestiegen. Die Personalkosten erreichten in 2022/23 169,5 Mio. € und sind damit gegenüber dem Vorjahr (166,2 Mio. €) angestiegen. Hintergründe sind insbesondere Erhöhungen von Löhnen und Gehältern. Die Abschreibungen sind insbesondere aufgrund der hohen Investitionen in den vorangegangenen Geschäftsjahren und der außerplanmäßigen Abschreibung der FASTEMS Linie (automatisierte CNC-Fertigungslinie) von 13,1 Mio. € in 2021/22 auf 17,0 Mio. € im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten in 2022/23 66,6 Mio. € und lagen damit deutlich über dem Wert des Vorjahres (56,3 Mio. €). Die deutliche Steigerung ergibt sich vor allem durch die Rückstellungszuführungen für ein Altersteilzeit- und Transformationsprogramm (+5,3 Mio. €). Darüber hinaus waren auch erhöhte Reise- und Bewirtungskosten, Kursverluste und Fremdwährungssicherungsgebühren zu verzeichnen. Dem gegenüber stehen reduzierte Instandhaltungskosten, Garantie- und Kulanzkosten sowie geringere Transport- und Frachtkosten. Das Finanzergebnis lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei -7,9 Mio. € und damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von -2,1 Mio. €, vor allem bedingt durch die Fortführung des Beteiligungsbuchwertes an der Koch Pac-Systeme GmbH in Höhe von -7,1 Mio. € (Vorjahr: -2,8 Mio. €). Das Jahresergebnis lag bei -30,8 Mio. € und damit deutlich unter dem Vorjahr (Vorjahr: 7,9 Mio. €). Vermögenslage Zum 31.03.2023 lag die Bilanzsumme der Gruppe mit 389,7 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 413,0 Mio. €. Das Anlagevermögen lag zum 31.03.2023 bei 149,4 Mio. € (Vorjahr: 153,2 Mio. €). Der Rückgang ist insbesondere bedingt durch die Fortentwicklung der Anteile an assoziierten Unternehmen. Die immateriellen Vermögensgegenstände (18,5 Mio. €) beinhalten sowohl den Goodwill für Cremer in Höhe von 2,9 Mio. €, den Goodwill von Jinzhou Wonder in Höhe von 3,4 Mio. €, sowie den Wert der Technologie (2,4 Mio. €) und der Kundenbeziehungen (2,9 Mio. €) der Cremer-Gruppe. Im Umlaufvermögen war mit 237,9 Mio. € nach 257,5 Mio. € im Vorjahr ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Während die Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Erzeugnisse und Leistungen), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände (insbesondere Ertragssteuerrückforderungen) und Flüssige Mittel zunahmen, wurden die kurzfristigen Wertpapiere vollständig veräußert. Finanzlage Das Eigenkapital lag bei 97,6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat einen Wert von 25,0% (Vorjahr: 30,9%) erreicht und liegt damit unter der Zielquote von 30%. Bei den Rückstellungen verzeichnet die Gruppe 82,6 Mio. €. Im Vorjahr waren es 83,5 Mio. €. Die Erhöhung der Pensionsrückstellung wurde durch die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen überkompensiert. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist insb. auf den Verbrauch der Rückstellung für das Compliance-Thema zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten betrugen zum 31.03.2023 207,8 Mio. €. Im Vorjahr waren hier 200,1 Mio. € zu verzeichnen. Dieser Anstieg erklärt sich vor allem durch höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber Gesellschafter und erhaltene Kundenanzahlungen. Gegenläufig sind Bankdarlehen in Höhe von 5,4 Mio. € getilgt worden. Der operative Cashflow ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 56,0 Mio. € auf -17,1 Mio. € gesungen. Die größten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus dem Konzernjahresfehlbetrag von -30,8 Mio. € (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss von 7,9 Mio. €) und der Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, mit 15,5 Mio. € (Vorjahr: Abnahme i.H.v. 9,7 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich von -51,8 Mio. € im Vorjahr auf nunmehr +24,7 Mio. € verändert. Es sind insbesondere Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von 44,4 Mio. € getätigt worden (Vorjahr: Auszahlungen -44,4 Mio. €). Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -1,6 Mio. € sind Netto-Einzahlungen des Gesellschafters mit 4,2 Mio. € und Netto-Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten mit -4,9 Mio. € enthalten. Die Liquiditätsausstattung ist als befriedigend anzusehen, sodass den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden kann. Die Flüssigen Mittel betrugen zum Ende des Wirtschaftsjahres 48,3 Mio. €. Im Vorjahr waren es 39,8 Mio. €. Der Anstieg erklärt sich bei einem negativen operativen Cashflow im Wesentlichen durch Veräußerung der kurzfristigen Wertpapiere. Investitionen Die Gesamtinvestitionen im Geschäftsjahr 2022/23 lagen bei 27,3 Mio. €. Bei den Sachanlagen fallen die Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau (9,6 Mio. €) ins Gewicht, welche im Wesentlichen Betriebsmaschinen und Baumaßnahmen enthalten. Die Investitionen in Höhe von 5,2 Mio. € im Bereich Finanzanlagen sind mit 5,1 Mio. € auf Wertpapiere zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen 2022/23 bei 17,0 Mio. € (Vorjahr: 13,1 Mio. €). Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung wandte die Gruppe im Geschäftsjahr 2022/23 28,2 Mio. € auf. Dies entsprach einem Anteil von 8,4% am Umsatz. Im Vorjahr lagen die Werte bei 24,7 Mio. € bzw. 6,9%. Mit dem Parenteral Tray Center (PTC 200) wurde ein neues Produkt im Uhlmann-Portfolio gelauncht und bereits erfolgreich verkauft. Dieses Produkt ist in der neuen modularen Produkt-Architektur aufgebaut. Die modulare Struktur und die Inhalte der dazugehörigen Baukästen wurden weiterentwickelt und verfeinert. Weiterhin ist die Gruppe dem Trend der nachhaltigen Blister-Verpackung nachgekommen und kann den Kunden dazu Lösungen anbieten. In der Vor-Entwicklung wurden technologische Grundlagen und Konzepte zukünftiger Produkte angedacht und untersucht. Mit den Pexcite Release 1.5 und 1.6 wurde die Ablösung der bisherigen Linienlösung TouchControl weiter vorangetrieben. Dabei stand besonders die kontinuierliche Funktionsentwicklung auf Basis von Kundenprojekten im Vordergrund. Hinsichtlich des Maschinen-HMI (Human Machine Interface) wurden mit dem Release SmartControl 4.4 und 4.5 relevante Verbesserungen hinsichtlich der IT-Sicherheit, der Ablösung von TouchControl sowie Effizienzsteigerung in Einrichtung von SmartControl erreicht. In Anbetracht der Technologie- und Methodenentwicklung konnten die beabsichtigten Ergebnisse für sichere Entwicklung und Infrastruktur erreicht werden. Eines der wichtigsten F&E-Projekte am Standort in Lisse/Niederlande ist die Entwicklung und Markteinführung des Stand-Alone-Maschinen-Portfolios für das Pharmaflaschengeschäft in den nächsten Jahren. Zu den Funktionen dieses Portfolios gehören das Aufrichten von Flaschen, Zuführen, Zählen, Verschließen und Nachdrehen. Die erste Maschine in der Serie ist der Flaschenaufrichter (BU300), der auf den Messen Packexpo 2022 und Interpack 2023 erfolgreich vorgestellt wurde. Die nächsten Maschinen folgen in Kürze. Darüber hinaus wurde der CVC 625-4 / CFE 625 Zähler entwickelt und auf der PMEC/CPhi Messe in Delhi vorgestellt. Dieser Hochleistungszähler (200 bpm) für das Mittel-/Economy-Segment kann wahlweise mit 4 oder 3 Modulen bestückt werden und basiert auf den neuesten Steuerungsstandards. Cremer entwickelte und lancierte auch die Integration von Bottle Chrom II | das Produktinspektionssystem und somit von Einzeltablettenausschleusungen für die Zählmaschinen CFS und CFI 622. Diese erfolgreichen Maschinen können nun optional mit dieser innovativen Technologie zur Inspektion von Kapseln und Tabletten ausgestattet werden. Das Bottle Chrom II System wurde bei Uhlmann Pac-Systeme entwickelt und zeigt die effektive Zusammenarbeit innerhalb der Uhlmann Gruppe. Im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wird auch auf die Leistungen Dritter zurückgegriffen, insbesondere auf die Unterstützung externer Konstruktionsbüros, Programmierer und die Kooperation mit Hochschulen. Für die im Vorjahr aktivierte PTC 200 Line wurden weitere Entwicklungsleistungen erbracht und aktiviert (2,7 Mio. €, kumuliert nun 3,5 Mio. €). Zusammenfassung Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage stellt sich 2022/23 als nicht zufriedenstellend dar. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei -6,5% vom Umsatz und damit sehr deutlich unter Plan. Hierbei sind jedoch die Effekte der weltweit gestörten Lieferketten und insbesondere die sehr schwierige Beschaffungssituation hinsichtlich Elektronikkomponenten, die ungewöhnlich hohen Preissteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Zukaufteilen sowie die genannten Rückstellungszuführungen für ein Altersteilzeit- und Transformationsprogramm zu berücksichtigen. Wie sich die globalen Effekte weiter auswirken, ist nach wie vor schwierig abzuschätzen. Durch die immer noch solide Eigenkapitalausstattung verfügt die Uhlmann Gruppe aber nach wie vor über ein ausreichendes Potential an Finanzierungsmitteln, um die strategischen Ziele weiter verfolgen zu können. Prozesse und Organisation Die Anforderungen des Marktes und unserer Kunden unterliegen einem ständigen Wandel. Daher hinterfragt Uhlmann konsequenterweise seine Aufstellung hinsichtlich optimal an diesen Bedürfnissen ausgerichteten Abläufen ständig. Die zahlenseitige Verfolgung der Unternehmensentwicklung erfolgt durch ein aussagefähiges Controlling-System. Die verabschiedete Strategie "4ward25" zeigt basierend auf den vier Dimensionen Kundenorientierung, Mitarbeitende & Nachhaltigkeit, Prozess-Exzellenz und Unternehmenserfolg den Erfolgspfad der Gruppe bis 2025 auf. Durch den jährlich rollierenden Zieleprozess werden die strategischen Durchbruchsziele auf konkrete Jahresziele heruntergebrochen und in der Organisation verankert. Mitarbeiter Per 31.03.2023 hat die Firmengruppe 2.070 Mitarbeiter beschäftigt und somit 4 weniger als im Vorjahr (2.074 Mitarbeiter). Risiko- und Chancenbericht Die Darstellung der Risiken erfolgt im Risikobericht vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen (Bruttodarstellung). Die Uhlmann Gruppe verfügt über ein umfassendes Berichts-, Controlling- und Frühwarnsystem, das der Geschäftsführung und der ersten Führungsebene Werkzeuge an die Hand gibt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung zeitnah aufzusetzen. Größere Risiken aus Konzentration auf einzelne Kunden, Produkte, Lieferanten oder Absatzregionen sind aktuell und im Prognosezeitraum nicht ersichtlich. Marktrisiken Uhlmann ist sowohl auf seinen Absatz- als auch auf seinen Beschaffungsmärkten Risiken ausgesetzt. Die Risiken auf den Beschaffungsmärkten von Uhlmann haben sich im Vergleich zum Vorjahr zum Jahresende 2022 hin zwar deutlich reduziert, kritisch ist jedoch weiterhin hauptsächlich die mangelnde Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten. Hier konnte durch geeignete Maßnahmen (z.B. Second Sourcing, Materialalternativen oder auch Brokerbeschaffung) die Anzahl an kritischen Materialpositionen signifikant reduziert werden. Allerdings ist die Prognosegenauigkeit bei der Lieferung von zentralen Elektrokomponenten trotz positiver Entwicklung nach wie vor unzureichend. Um Nachfrageschwankungen am Markt frühzeitig zu erkennen und Auswirkungen auf Ressourcen zu bewerten, werden im Rahmen des Sales & Operations Planning rollierend sog. Demand Reviews durchgeführt. Mit Hilfe der SAP Analytics Cloud werden methodisch generierte Forecasts durch die Fachbereiche bewertet, angepasst und freigegeben. Die freigegebenen Forecasts dienen der Bewertung der zukünftigen Ressourcenauslastung. Bezüglich der Beschaffungsrisiken wird durch den Einkauf weiterhin ein umfassender 360°-Ansatz verfolgt, um eine maximale und vorausschauende Versorgungsabdeckung sicherzustellen. Dies beinhaltet u.a. die Berücksichtigung der Ergebnisse des oben genannten Sales & Operations Planning zur Anpassung von Sicherheitsbeständen und Absicherung von Rohmaterialbeständen, eine KI geführte weltweite Teileverfügbarkeitsprüfung sowie ein systemgestütztes Risikomanagement kritischer Warengruppen, Logistikrouten und Geschäftspartner. Unverändert ist in einigen Bereichen des Personalspektrums die Suche nach neuen Mitarbeitern nach wie vor schwierig, das gilt insbesondere für den Bereich Entwicklungs- und Projektingenieure im Maschinen- und Digitalbereich. Die Uhlmann Gruppe wirkt dem beispielsweise durch eine unverändert hohe Ausbildungsquote entgegen. Auch der sehr gute Ruf von Uhlmann hilft bei den Rekrutierungsaktivitäten, die auf verschiedenen Kanälen weiter ausgebaut werden. Die Marktrisiken werden als mittel eingeschätzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Gruppe verfügt über eine solide finanzielle Position. Die Eigenkapitalquote liegt bei 25,0% (Vorjahr: 30,9%) und damit unter unserem Zielwert von 30%. Insgesamt bestehen Bankschulden in Höhe von 39,1 Mio. € verteilt über mehrere Kreditinstitute. Durch die restriktivere Geldpolitik der Nationalbanken im Laufe des Jahres 2022 wurde die vorige Niedrigzinsperiode beendet. Die Kreditkosten haben sich erhöht, jedoch sind auch die Verwahrentgelte mittlerweile entfallen. Etwaige Transaktions- oder Translationsrisiken werden über entsprechende Sicherungsgeschäfte abgedeckt. Die Absicherungskriterien sind in einer "FX Corporate Guideline" definiert. Forderungsausfälle mit externen Kunden hat die Gruppe nahezu keine zu verzeichnen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden als gering bis mittel eingeschätzt. Steuerliche Risiken Die steuerlichen Risiken werden als gering eingeschätzt. Im Rahmen der Optimierung des Compliance Management Systems der Uhlmann Gruppe wird auch das "Tax Compliance Management System" weiter ausgebaut und optimiert. Ab Juni 2023 wird am Standort Laupheim eine Betriebsprüfung der Steuerjahre 2018 bis 2021 durchgeführt. Sonstige Risiken Die Gruppe ist aufgrund ihres Geschäftsmodells daneben Risiken aus Gewährleistungsansprüchen oder Vertragsstrafen ausgesetzt. Wo bekannt, wird für diese Risiken ausreichend Vorsorge innerhalb der Rückstellungen getroffen. Den sich aus den Projekten ergebenden Gewährleistungsansprüchen und Vertragsstrafen begegnet die Gruppe mit einem bewährten Projektmanagement und ständigem Monitoring hinsichtlich Qualität. Die Gewährleistungskosten konnten im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden. Die Uhlmann Pac-Systeme ist nach den Standards ISO 9001 (QM), 27001 (IT) und jetzt neu 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Das Managementsystem erhält von Kunden und Zertifizierern durchgängig Bestbewertungen und gilt als Benchmark bei regelmäßigen Unternehmensvergleichen. Risiken in den Bereichen Sach- und Feuerschäden, Betriebsunterbrechungen sowie Betriebs- und Produkthaftpflicht sind durch ein adäquates Versicherungspaket abgedeckt. Seit dem Wirtschaftsjahr 2019/20 besteht auch eine Cyber-Risk-Versicherung. Der Großteil der Versicherungen wird auf Group Holding Level geführt. Bezüglich Cyberrisiken ist ein effektives Konzept zur Prävention und Reaktion auf Cyberangriffe implementiert. Die Geschäftsmodelle der einzelnen Gesellschaften werden fallweise auf den Prüfstand gestellt und auf Validität und Nachhaltigkeit überprüft. Die Uhlmann Gruppe verfügt über ein softwaregestütztes Risikomanagementsystem, das alle Risikokategorien systematisch nach Bereichen erfasst und - wo nötig und angemessen - entsprechende Gegenmaßnahmen nennt und deren Umsetzung verfolgt. Darüber hinaus wird nach wie vor im Rahmen eines dezidierten Projekts das Compliance Management System bei den Tochtergesellschaften weiter ausgebaut und optimiert. Die mehrfach bereits angesprochenen Lieferkettenproblematiken, die gestiegenen Inflationsraten sowie der Krieg in der Ukraine und die gegen Russland verhängten Sanktionen stellen für die Firmengruppe nach wie vor ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Gegenüber den im nachfolgenden Prognose-Teil genannten Zahlen besteht das Risiko, dass durch die anhaltende Beeinträchtigung der Supply Chain negative Effekte für den Geschäftsverlauf entstehen. Die sonstigen Risiken werden in Summe als gering bis mittel eingeschätzt. Gesamtbild der Risikolage Aus den oben geschilderten Einzelrisiken und den beschriebenen Maßnahmen, mit denen diesen Risiken begegnet wird, ergibt sich, dass aktuell keine Themen erkennbar sind, die die Gruppe in ihrem Fortbestand gefährden könnten. Chancen Die oben erwähnte Unternehmensstrategie "4ward25" sowie der Zieleprozess ermöglichen eine fokussierte Betrachtung und Realisierung von Chancen für die Uhlmann Gruppe. Der durch die COVID-19-Vakzine zusätzlich verstärkte Boom hinsichtlich parenteraler Verabreichung von Medikamenten eröffnet Uhlmann weitere Wachstumschancen im Bereich der Sekundärverpackungen. Auch der zunehmende Fokus auf Produktivität und Effizienz wird mehr Kunden in Richtung Zähltechnologie treiben, nicht nur in der Pharma-, sondern auch in der Süßwaren- und Waschmittelindustrie. Mit der zunehmenden Weltbevölkerung bieten sich für Cremer im Bereich ihrer Zählkompetenz aussichtsreiche Möglichkeiten. Bei einer schnelleren Rückkehr zu einem Vor-Krisenzustand besteht die Chance, dass sich die Leistungsindikatoren positiver entwickeln als aktuell erwartet. Prognosebericht Dieser Ausblick enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gruppe und ihrer Geschäftsfelder beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die grundsätzliche Erwartung ist, dass in einem Status-Quo-Szenario ohne weitere Sondereffekte ausgehend von dem Krieg in der Ukraine und bei einigermaßen stabilen Lieferketten der Auftragseingang in 2023/24 die 400 Mio. €-Marke übersteigen wird. Für die Umsätze werden rd. 390 Mio. € angestrebt. Das EBIT-Ziel liegt, trotz hoher Vormaterialpreise und der anstehenden Tariferhöhung, bei rd. 5 Mio. €. Hierzu sind konkrete Absatz-, Umsatz- als auch Leistungsziele definiert sowie konkrete Kosteneinsparpotentiale identifiziert. Die Umsatzziele sind durch einen sehr hohen Auftragsbestand von über 360 Mio. € zum Ende des Wirtschaftsjahrs 2022/23 hinterlegt. Allerdings kann die Versorgungssituation hinsichtlich Elektronikkomponenten zu Projektverzögerungen im Neumaschinenbereich und somit einer verzögerten Umsatzlegung führen.
Laupheim, den 14. Juni 2023 Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Uhlmann Group Holding GmbH & Co. KG, Laupheim, für das vorherige, am 31. März 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. März 2023 sind, wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Komplementärin und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Komplementärin sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Komplementärin verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter der Komplementärin dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter der Komplementärin verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Komplementärin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der Komplementärin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern der Komplementärin dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern der Komplementärin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern der Komplementärin dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern der Komplementärin zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 14. Juni 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Christoph Brauchle, Wirtschaftsprüfer Thomas Epple, Wirtschaftsprüfer |
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