Porsche Digital GmbH
Grönerstraße 11, 71636 Ludwigsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Zerweck seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Ralf Dieter Knoll seit 10.10.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Porsche Digital GmbHLudwigsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018BilanzAktiva
* Vorjahreswert wurde
angepasst
Anhang für das Geschäftsjahr 2018der Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg,Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg, Amtsgericht Stuttgart, HRB 756995, ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemein Die Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 13 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Dabei bilden die Wertpapiere des Anlagevermögens eine Bewertungseinheit mit dem Fremdwährungsdarlehen. Die Bewertungseinheit wird mit der Einfrierungsmethode abgebildet. Es handelt sich um eine Marko-Hedge Beziehung zwischen den beiden Fondsanteilen in USD und dem korrespondierenden Fremdwährungsdarlehen in USD. Forderungen Die Forderungen sind grundsätzlich zum Nominalwert abzüglich bei Bedarf notwendiger Wertberichtigungen ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Ansatz erfolgte mit dem Nominalbetrag. Eigenkapital Das Stammkapital ist vollständig einbezahlt und zum Nominalwert ausgewiesen. Die Kapitalrücklage ist in Höhe des Zuzahlungsbetrags (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe desjenigen Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verpflichtungen voraussichtlich erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft erzielt. Erläuterungen zur BilanzWertpapiere des Anlagevermögens In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind in USD notierte Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von € 8.399.615,67 enthalten, die in einer Makro Hedge Beziehung zum Fremdwährungsdarlehen stehen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens, die Wandeldarlehen bzw. Pflichtwandelanleihe, der daraus entstehende Zinsanspruch sowie die Zinsverbindlichkeit sind mit dem zum Anschaffungszeitpunkt des Darlehens bestehenden Wechselkurs bilanziert. Die Wertpapiere des Anlagevermögens weisen eine Laufzeit von 10 Jahren auf. Das Fremdwährungsdarlehen wird jährlich über diese Laufzeit prolongiert. Beteiligungen Bei den Beteiligungen werden die jeweils 50%-igen Anteile an der Axel Springer Porsche GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin und an der Axel Springer Porsche Management GmbH mit Sitz in Berlin ausgewiesen. Zum 31.12.2018 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 880.650,00 auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen Sämtliche Forderungen betreffen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:
Darin enthalten sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von € 22.149.529,13 (i. Vj. € 14.250.243,56). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen des Versicherungsmathematikers AON Hewitt GmbH, Stuttgart, nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Es werden zudem ein Rechnungszinssatz von 3,21 %, ein Einkommenstrend von 3,0 % ein Fluktuationstrend von 0,7 %, ein Rententrend von 1,5 % und ein Karrieretrend von 0,5 % berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beinhalten ebenfalls eine Rückstellung für Entgeltumwandlung ("Porsche VarioRente"). Diese wird analog der Pensionsverpflichtungen nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszinssatz von 3,21 % ermittelt. Die ausschüttungsgesperrten Beträge betragen € 571.716 und € 183.733 gem. § 253 Abs. 6 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen von Konzernunternehmen und noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen gebildet. Des Weiteren umfassen die zum 31.12.2018 gebildeten sonstigen Rückstellungen Sonderbonus- und Resturlaubsansprüche. Die Kosten des Jahresabschlusses sind ebenfalls in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 20.273.667,23 (i.Vj. € 2.859.900,68). Diese Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin in Höhe von € 11.252.760,27 (i.Vj. € 107.861,07). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachte Leistungen sind € 7.761.794,76 (i.Vj. € 5.168.261,12) Personalaufwand, davon Aufwendungen für Altersversorgung € 563.399,34 (i.Vj. € 0) und Materialaufwand in Höhe von € 12.782.222,29 (i.Vj. € 8.034.443,67). Im Zinsaufwand sind € 39.234 (i.Vj. € 0,00) aus der Rückstellungsabzinsung enthalten. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt € 14.832.545,02, davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 2.749.689,12 Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich 48 Angestellte davon 1 leitender Angestellter (i.Vj. 25 Angestellte davon 1 leitender Angestellter) für die Gesellschaft tätig. Das Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14a HGB (kleinster Konsolidierungskreis) ist die Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart. Die Gesellschaft wird jedoch wegen untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Das Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB (größter Konsolidierungskreis) ist die Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg. Diese ist seit dem 1. August 2012 alleiniger Gesellschafter der Porsche Holding Stuttgart GmbH, welche 100 Prozent des Aktienkapitals der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft hält. Mitglied der Geschäftsführung der Porsche Digital GmbH ist:
Es wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.
Ludwigsburg, 15. Januar 2019 Porsche Digital GmbH Thilo Koslowski Anlagenspiegel Porsche Digital GmbH zum 31.12.2018
* Verkauf Evopark
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Porsche Digital GmbH, LudwigsburgGeschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Porsche Digital GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit durchschnittlich 48 Mitarbeitern. Die Porsche Digital GmbH wurde gegründet, um sich mit der Identifizierung, Entwicklung und Umsetzung neuer automobil- und kundenbezogener digitaler Technologie- und Geschäftsstrategien sowie Produkte und Dienstleistungen zu beschäftigen. Dies umfasst insbesondere die Themen Konnektivität, Mobilität und Automatisiertes Fahren sowie den Aufbau von Partnerschaften bzw. Beteiligungen und das Betreiben neuer Geschäftsmodelle in diesem Bereich. Neben der Entwicklung von digitalen Produkten unterschiedlicher Ausprägung (Apps, Software) beschäftigt sich die Porsche Digital mit dem Scouting und der Analyse aktueller Marktentwicklungen in Form von Start-Up Scouting und Venturing. Die Porsche Digital GmbH hatte in 2018 ein Umsatzwachstum um 68,9 % und die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich um 92,0 % erhöht. Sie hat Standorte in Ludwigsburg und Berlin und eine Schwestergesellschaft im Silicon Valley. Die Porsche Digital GmbH ist eine Cost+ Gesellschaft und erzielt Umsatzerlöse nur mit ihrem Anteilseigner Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. In 2018 konnte die Porsche Digital zwei Produkte vor Kunden launchen. Diese wurden auf der LA Motorshow zusammen mit der Fahrzeugpräsentation des neuen 911 präsentiert: Das erste Produkt ist "Porsche 360+". Es navigiert Kunden durch den Alltag. Kernelement ist ein persönlicher Lifestyle-Assistent, der dem Porsche Kunden individuell und 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht und z.B. Geschenke bestellt, Reisen plant oder auch für ausgebuchte Konzerte Karten besorgt. Das zweite Produkt ist "Porsche Road Trip", eine App mit den schönsten Routen der Welt und passenden Points of Interest - spektakulären Ansichten, außergewöhnlichen Hotels und Restaurants. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in seiner aktuellsten Veröffentlichung (Januar 2019) leicht gesenkt. Die weltweite Wirtschaftsleistung soll hiernach im Jahr 2019 auf 3,5 % sinken bevor sie sich in 2020 leicht auf 3,6 % erholen soll. Dies bedeutet eine Absenkung um 0,2 bzw. 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zu den Prognosen im Oktober 2019. Ursächlich für diese Anpassung sind nach der Prognose des IWF im Wesentlichen die schneller als erwartet voranschreitende Abkühlung etablierter Volkswirtschaften sowie der vorübergehende Wachstumsrückgang in Schwellenmärkten, deren Ursache insbesondere in Rückgängen der Volkswirtschaften Türkei, Argentinien und China liegt. Für die Automobilbranche wird im kommenden Jahr wie im Vorjahr eine anhaltende Debatte um die Zukunft des Diesels und die sich daraus ergebenden strukturellen Markteffekte erwartet. Vor allem die im Raum stehenden Fahrverbote sorgten für eine spürbare Verunsicherung potentieller Kunden. Daraus haben sich deutliche Verschiebung bei den Marktanteilen der Kraftstoffarten ergeben. Insbesondere die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Otto-Motor wuchsen deutlich. Daneben gewinnen elektrisch angetriebene Fahrzeuge (BEV und PHEV) stetig an Bedeutung. Insbesondere der Umweltbonus fördert die Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. ErtragslageDie Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf 21.750.532,22 EUR und waren um 68,9% höher als 2017. Ferner verzeichnete die Porsche Digital GmbH mit 1.206.515,17 EUR ein um 1.534.939,83 EUR über Vorjahr liegendes Bruttoergebnis vom Umsatz. Der Anstieg beider Werte ist auf die positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit in 2018 und den Aufbau der Gesellschaft zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern lag im Berichtsjahr 2018 bei 472.195,15 EUR (i.Vj. 292.806,24 EUR) und stieg unterproportional im Vergleich zum Anstieg der Umsatzerlöse im Berichtsjahr. Dies ist im Wesentlichen auf eine außerplanmäßige Abschreibung auf eine Beteiligung in 2018 und hohe sonstige betriebliche Erträge in 2017 zurückzuführen. VermögenslageDie Bilanzsumme der Porsche Digital GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18.108.698,50 EUR auf 45.198.953,02 EUR erhöht, was einem relativen Anstieg von 66,8% entspricht. Dieser Effekt ist zum einen auf einen Zugang des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Der Anstieg um 722.986,00 EUR (58,7%) resultiert aus der Fertigstellung des Standorts in Ludwigsburg und der damit verbundenen Investitionen. Daneben wirkten sich die Investitionen in Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens mit einem Anstieg um insgesamt 86,5% (9.507.807,70 EUR) signifikant im Finanzanlagevermögen aus. Aufgrund des generellen Unternehmenswachstums erhöhten sich zudem die kurzfristigen Forderungen aus der Kostenweiterverrechnung gegenüber der Porsche AG zum Jahresende um 73,7% (9.394.842,57 EUR) im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 17.413.766,55 EUR. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Krediten in Folge der Finanzierung von USD-Investments zurückzuführen. FinanzlageDie Eigenkapitalquote der Porsche Digital GmbH liegt zum 31.12.2018 bei 44,3% (20.025.000,00 / 45.198.953,02) und damit um rund 29,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau (20.025.000,00 / 27.090.254,52 = 73,9%). Die wesentliche Reduktion des Eigenkapitalanteils im Geschäftsjahr 2018 ist insbesondere auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Porsche Digital GmbH zurückzuführen (+ 17.413.766,55 EUR). Dies ist zum einen auf einen Anstieg der Darlehens- und Zinsverbindlichkeit gegenüber der Porsche International Financing dac als Folge der Finanzierung von USD-Investments zurückzuführen, zum anderen erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus der Cash-Pool-Finanzierung gegenüber der Porsche AG. Positive Cash-Flows aus der operativen Geschäftstätigkeit der Porsche Digital resultieren aus der Weiterverrechnung eigener Aufwendungen an die Porsche AG (Cost+-Prinzip). Das Working Capital der Porsche Digital GmbH reduzierte sich im Geschäftsjahr 2018 um 10.100.524,71 EUR, was insbesondere der Anstieg in den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Porsche AG und der Porsche International Financing dac zurückzuführen ist. Im Geschäftsjahr 2018 beträgt der CashFlow aus Investitionstätigkeit der Porsche Digital - 11.544.657,58 EUR. Gesamtbeurteilung der Lage des UnternehmensDer Geschäftsverlauf und die Lage von Porsche Digital für das Jahr 2018 kann als positiv bewertet werden. Die für das Jahr 2018 gesteckten "Wachstumsziele" hinsichtlich der Mitarbeiter und Produktentwicklung konnten erreicht werden. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtRisiko- und Chancenbericht Den nachhaltigen Erfolg können wir nur sicherstellen, indem wir die Risiken und Chancen aus unserer Geschäftstätigkeit frühzeitig identifizieren, zutreffend bewerten sowie effektiv und effizient steuern. Mit Hilfe des RMS/IKS sollen potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden, um mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern und so drohenden Schaden für das Unternehmen abwenden und eine Bestandsgefährdung ausschließen zu können. Die organisatorische Ausgestaltung des RMS/IKS des Volkswagen Konzerns basiert auf dem international anerkannten COSO-Enterprise-Risk-Management-Rahmenwerk (COSO: Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission). Risiken Automobilbranche Die großen Zukunftsthemen Elektrifizierung, Digitalisierung, Konnektivität und autonomes Fahren beherrschen aktuell die Automobilbranche. Als 100%ige Tochtergesellschaft der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG sind wir indirekt von diesen Herausforderungen, die die direkten Automobilhersteller betreffen, ebenfalls betroffen. Mitarbeiter und Ressourcen Die Attraktivität von Porsche als Arbeitgeber ist ungebrochen. Diese Ausstrahlungswirkung spuren wir auch als Porsche Digital. Trotzdem ist der Kampf um die besten Talente im Bereich Digitalisierung entbrannt. Angesichts des steigenden Wettbewerbs um qualifizierte Experten sehen wir unser potentielles Wachstum als weitere Herausforderung im Bereich Personal. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Chance Digitalisierung Neben der großen Herausforderung der Elektrifizierung sind die beiden anderen Megatrends der Automobilbranche die Digitalisierung und Konnektivität. Um sich um das Zukunftsthema der Branche "Digitalisierung" zu kümmern, wurde die Porsche Digital GmbH gegründet, um zusammen mit der Schwestergesellschaft im Silicon Valley digitale Kundenerfahrungen, Produkte, Geschäftsfelder und -prozesse zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Hierfür wurde die Porsche Digital mit entsprechendem Gesellschaftsbudget ausgestattet und im Porsche Konzern als die digitale Einheit positioniert. Prognosebericht Porsche Digital ist das Kompetenz-Zentrum von Porsche für digitale Kundenerfahrungen, Produkte, Geschäftsfelder und -prozesse. Vor dem Hintergrund der Signifikanz des Themas erwarten wir auch für 2019 einen klaren Auftrag und Budgetausstattung, um neue digitale Kundenprodukte zu kreieren. Auch die Digitalisierungsinitiativen im VW Konzern werden nach aktueller Einschätzung für weiter steigende Umsätze sorgen. Wir erwarten daher auch für 2019 ein moderates Umsatzwachstum.
Ludwigsburg, 15. Januar 2019 Porsche Digital GmbH Thilo Koslowski |
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