Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 84792
Vorher
Diamant 177. (Einhundertsiebenundsiebzigste) GmbH
Eingetragen
18.10.2018
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen auf allen Gebieten der Informationstechnologie, der Unternehmensführung, der elektronischen Informationsverarbeitung, der Beratung sowohl auf eigene als auch auf fremde Rechnung oder in Zusammenarbeit mit Dritten, einschließlich Unterstützung bei Forschung und Entwicklung, sowie der Vertrieb, die Entwicklung und Wartung von Computerausrüstungen, Produkten, Software und Hardware sowie der Vertrieb von Softwarelizenzen aller Art im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tata Consultancy Services Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tata Consultancy Services Netherlands B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TCS Business Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.03.2025

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Gesellschaft ist auf dem Markt der Informationstechnologie tätig. Sie erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensberatung und Softwareentwicklung. Dabei erbringt sie derzeit ausschließlich Dienstleistungen für die Tata Consultancy Services Deutschland GmbH (TCS), mit der mittels der Kostenaufschlagsmethode ("Cost-Plus") abgerechnet wird.

1.2 Personal

Die Anzahl der von der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter reduzierte sich fluktuationsbedingt von durchschnittlich 92 im Geschäftsjahr 2023/2024 auf durchschnittlich 87 im Geschäftsjahr 2024/2025. Die Gesellschaft beschäftigt sämtliche Mitarbeiter in Deutschland, davon 66 in Düsseldorf und 21 in Berlin. Alle operativen Kosten für diese Mitarbeiter werden zusammen mit sämtlichen übrigen Kosten der Gesellschaft mit einem Aufschlag von 7% (Kostenaufschlagsmethode) vollumfänglich der TATA Consultancy Services Deutschland GmbH in Rechnung gestellt.

II. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Angaben des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt mit einem Rückgang von 0,2% auch im Jahr 2024 niedriger als im Vorjahr (-0,3%). Damit schrumpfte die deutsche Wirtschaft im zweiten Jahr in Folge. Als Gründe hierfür werden unter anderem die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten sowie ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau genannt. Die Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland übertrifft dagegen nochmals den Stand von 2023. Mit 46,1 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2024 wurde ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht.

Die IT-Branche erreichte trotz der schwierigen Rahmenbedingungen laut Zahlen des Branchenverbands Bitkom ein Wachstum von 4,4%. Die einzelnen Teil-Segmente verzeichneten folgende Wachstumsraten: IT-Hardware 0,7% (Vorjahr: -6,1%), Software 9,5% (Vorjahr: 12,1%), IT-Services 3,8% (Vorjahr: 5,0%).

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsätze für das Geschäftsjahr sind um T€ 660 auf T€ 13.640 gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024 gefallen. Die Umsatzerlöse sind aufgrund der Kostenaufschlagsmethode wesentlich von den in der TCS Business Services GmbH anfallenden Kosten abhängig. Aufgrund des Rückgangs der Mitarbeiterzahlen und des damit einhergehenden Rückgangs der Personalkosten wurden im Geschäftsjahr wie erwartet geringere Umsatzerlöse erzielt. Durch die gefallenen Personalkosten hat sich über die Kalkulation eines festen Zuschlagssatzes ein geringeres Jahresergebnis vor Steuern ergeben. Dieses hat sich von T€ 1.922 auf T€ 1.385 verringert. Somit haben sich unsere zentralen, finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresergebnis vor Steuern in 2024/2025 rückläufig entwickelt. Insgesamt konnte die Prognose für das Geschäftsjahr 2024/2025 erreicht werden. Die Geschäftsführung ist daher mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden.

2.3 Darstellung der Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Umsatzerlöse reduzierten sich von T€ 14.300 auf T€ 13.640. Aufgrund des angewandten Cost-Plus-Verfahrens ist eine Analyse der Umsatzerlöse nach Produkten und/oder Regionen nicht möglich. Vielmehr ist der Rückgang im Wesentlichen auf gefallene Personalaufwendungen zurückzuführen. Daneben ist der Jahresüberschuss im Wesentlichen durch erhöhte Zinserträge bei den Pensionsrückstellungen beeinflusst, da sich das Cost-Plus-Verfahren lediglich auf das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bezieht.

2023/2024
T€
2024/2025
T€
Ergebnis nach Steuern 1.622 1.104

Die Entwicklung der wesentlichen Aufwandsarten ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nachfolgend dargestellt:

01.04.2023 - 31.03.2024
%
01.04.2024 - 31.03.2025
%
Personalaufwand 81 80
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13 13

Aufgrund der abweichenden steuerrechtlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen ergibt sich im Berichtsjahr abermals ein im Verhältnis zum Ergebnis vor Steuern niedriger Ertragssteueraufwand.

Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum 31. März 2024 von T€ 239 auf T€ 210 verringert. Die Entwicklung der flüssigen Mittel ist maßgeblich abhängig von der konzerninternen Liquiditätssteuerung. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich von T€ 472 im Geschäftsjahr 2023/2024 auf T€ 62 im Geschäftsjahr 2024/2025 reduziert. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die zahlungswirksame Inanspruchnahme der Rückstellungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten und Rückstellungen (ausgenommen Pensionsrückstellungen) haben eine kurzfristige Laufzeit. Deren Anteil an der Bilanzsumme beträgt 30,1%.

Die Gesellschaft weist ein positives Netto-Umlaufvermögen in Höhe von T€ 4.550 (Vorjahr: T€ 4.363) aus. Das Netto-Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den liquiden Mitteln, den kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen abzüglich der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Vermögenslage

Die Aktiva verringerten sich im Vergleich zum 31. März 2024 um T€ 1.160 auf T€ 1.530, vornehmlich wegen der Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Forderungsbestand * 360 / Umsatzerlöse) hat sich von 237 Tagen im Vorjahr auf 198 Tage im aktuellen Geschäftsjahr erhöht. Werthaltigkeitsrisiken sieht die Geschäftsführung nicht, da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausschließlich gegenüber einer solventen Schwestergesellschaft bestehen.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2024 um T€ 1.104 auf T€ 3.345. Die Eigenkapitalquote beträgt 21,5% (Vorjahr: 13,4%). Die Verbesserung der Eigenkapitalquote resultiert aus dem Jahresüberschuss.

Die Rückstellungen (T€ 11.535) umfassen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen (T€ 7.518), Rückstellungen für Bonuszahlungen (T€ 1.925), Jubiläumszahlungen (T€ 956), Urlaub (T€ 218) und ausstehende Rechnungen (T€ 114) und Steuerrückstellungen (T€ 430).

Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um T€ 350 resultiert vor allem aus den Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) sieht in seiner Frühjahrsprognose die Weltwirtschaft in einer Phase mäßiger Dynamik und hoher wirtschaftspolitischer Unsicherheit. Dies sei insbesondere den Handlungen und Ankündigungen der neuen US-Administration geschuldet. In seiner Prognose geht das IfW davon aus, dass zusätzlich Zölle in erheblicher Höhe erhoben werden und dass die Geldpolitik weniger stark gelockert wird als zunächst angenommen. Im Gegenzug erwartet das IfW größere Impulse von der Finanzpolitik aufgrund des Anstiegs der Rüstungsausgaben in vielen Ländern durch die Veränderung der geopolitischen Lage. In Zahlen ausgedrückt prognostiziert das IfW für das Jahr 2025 einen moderaten Anstieg der Weltwirtschaft von 3,1% gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten und von 3,0% für das Jahr 2026. Aufgrund des jüngst von den USA ausgelösten Zollstreits geht die Welthandelsorganisation (WTO) derzeit von einem Rückgang des Welthandelsvolumens von 0,2% bis 1,5% aus. Der Rückgang betreffe laut WTO Nordamerika wesentlich stärker als Europa. Für Europa prognostiziert die WTO für 2025 ein Wirtschaftswachstum von 1,2%.

Laut Frühjahrsprognose des IfW leidet die deutsche Wirtschaft stark unter strukturellen Problemen, die einer höheren Produktivität im Wege stehen. Die Industrie habe zuletzt Marktanteile und Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Zudem belaste die erratische US-Handelspolitik den deutschen Außenhandel. Zusätzliche Zölle auf deutsche Einfuhrprodukte wurden bei der Erstellung des Frühjahrsgutachtens unterstellt. Für Jahr 2025 prognostiziert das IfW daher ein Nullwachstum beim Bruttoinlandsprodukt. Ab dem Jahr 2026 rechnet das IfW mit einer konjunkturellen Belebung insbesondere auch aufgrund des Billionen-Finanzpaketes für Sicherheit und Investitionen, das vom Bundestag im März auf den Weg gebracht wurde und zu neuen Investitionen führen wird. Für das Jahr 2026 erwartet das IfW einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,5%. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes bleibt die Digitalwirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert im deutschen Markt für IT und Telekommunikation für das Jahr 2025 ein Umsatzplus von 4,6% auf 232,8 Milliarden Euro. In den Teilsegmenten ist laut Prognose von Bitkom insbesondere das Geschäft mit Software (plus 9,8% auf 51,1 Milliarden Euro) der Wachstumstreiber. Zweistellige Wachstumsraten erwartet Bitkom innerhalb dieses Segments bei Künstlicher Intelligenz und Cloud-Services. Auch im Hinblick auf die Zahl der Beschäftigen erwartet Bitkom im Jahr 2025 nochmals einen Anstieg (ca. 20.000 auf 1,371 Millionen). Die ITK-Branche ist inzwischen der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland.

Ausblick für die Gesellschaft

Alle operativen Risiken werden von TCS getragen, da die Gesellschaft nach dem Cost-plus-Verfahren auf Basis des EBIT abrechnet. Bezüglich der Mitarbeiteranzahl wird ein weiterer geringer Rückgang der Mitarbeiterzahl erwartet. Die Entwicklung der Gesellschaft ist damit maßgeblich von der Entwicklung der Kosten sowie von der Entwicklung von TCS abhängig. Es wird daher im Folgenden auf die Prognose von TCS eingegangen:

Um im Geschäftsjahr 2025/2026 und darüber hinaus Wachstumsraten zu erzielen, die über dem Branchendurchschnitt liegen, plant das Management einen stärkeren Fokus auf spezifische Initiativen zur Steigerung des Marktanteils. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in den Ausbau der Präsenz im Bereich Engineering Services. Auf Basis der aktuellen Prognosen für das Unternehmen erwarten wir für unsere Kennzahlen Umsatz und EBIT eine Fortführung des Umsatzes auf dem aktuellen Niveau mit entsprechenden Auswirkungen auf das Betriebsergebnis 2025/2026.

3.2 Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Auch hier wird wieder Bezug auf die Risiken der TCS genommen. Generell wird die Investitionsbereitschaft der Kunden von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den jeweiligen Ländern bzw. in Europa insgesamt sowie von ihrem Vertrauen in eine positive wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst. Da die Gesellschaft den Großteil ihrer Umsätze in Deutschland erzielt, ist die Entwicklung der deutschen Wirtschaft entscheidend für das Wachstum der Gesellschaft. Aufgrund des aktuellen Wissensstands und Marktanteils besteht ausreichend Spielraum für Wachstum. Die Gesellschaft schätzt das Risiko als gering ein.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund des Cost-Plus-Verfahrens werden hier keine bedeutenden Risiken gesehen mit Ausnahme von potentiellen Zinsbelastungen im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Fremdwährungsrisiken ergeben sich insbesondere aus dem Abschluss von Geschäften in US-Dollar und anderen ausländischen Währungen. Eine Schwächung des Dollars bzw. anderer ausländischer Währungen gegenüber dem Euro könnte daher zu Fremdwährungsverlusten führen. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Zinsrisiken aus den Pensionszusagen sollen durch eine Deckung mit Wertpapieren ausgeglichen werden. Hier wird erneut auf die finanziellen Risiken von TCS verwiesen:

Bei TCS werden Ausfall- und Liquiditätsrisiken durch die Auswahl der Kunden sowie eine enge Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr zwischen Vertrieb und Verwaltung im Rahmen eines funktionsfähigen Mahnwesens begrenzt. TCS verfügt über einen solventen und kreditwürdigen Kundenstamm. Forderungsausfälle stellen die absolute Ausnahme dar. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der Mehrzahl der Kunden. Insofern schätzen wir das finanzwirtschaftliche Risiko eines Liquiditätsengpasses, insbesondere aufgrund von möglicherweise nicht fristgerechten Zahlungen unserer Schwestergesellschaft TCS an uns, als gering ein.

Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, die die Unternehmensfortführung gefährden.

3.3 Chancenbericht

Auch für den Chancenbericht wird wieder auf die Prognosen von TCS zurückgegriffen:

Die Fähigkeit des Unternehmens, Wachstum zu generieren und seine wirtschaftliche Dynamik aufrechtzuerhalten, hängt von seiner Fähigkeit ab, die sich ständig ändernden Geschäftsanforderungen der Kunden konsequent zu erfüllen und sie bei der Transformation durch den Einsatz neuer digitaler Technologien in ihren Unternehmen zu unterstützen. Die Konsolidierung der Zulieferer zur Kostensenkung auf der einen Seite und Angebote zu S4 HANA, KI, Cloud und Cybersecurity sowie Engineering Services auf der anderen Seite bieten weiterhin gute Wachstumschancen im Markt. Darüber hinaus sollen neue Geschäftsfelder erschlossen, ausgebaut und an Neu- und Bestandskunden (auch im deutschen Mittelstand) vermarktet werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand schätzt das Unternehmen die Chancen als mittel ein.

 

Düsseldorf, den 28. April 2025

TCS BUSINESS SERVICES GMBH

S. Chapalapalli, Geschäftsführer

R. Vennimalai, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2025
EUR
31.3.2024
EUR
A. Anlagevermögen 6.015.887,33 6.024.975,84
I. Sachanlagen 15.887,33 24.975,84
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.887,33 24.975,84
II. Finanzanlagen 6.000.000,00 6.000.000,00
B. Umlaufvermögen 9.246.495,67 10.467.493,86
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.036.049,73 10.228.542,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.515.541,78 9.403.513,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.520.507,95 825.029,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.897,38 27.897,38
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 210.445,94 238.951,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.587,30 22.873,32
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 266.888,02 175.223,48
Summe Aktiva 15.530.858,32 16.690.566,50

Passiva

31.3.2025
EUR
31.3.2024
EUR
A. Eigenkapital 3.344.782,48 2.240.399,89
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.215.399,89 593.326,98
III. Jahresüberschuss 1.104.382,59 1.622.072,91
B. Rückstellungen 11.534.808,81 13.597.375,03
C. Verbindlichkeiten 651.267,03 852.791,58
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 651.267,03 852.791,58
Summe Passiva 15.530.858,32 16.690.566,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2024 - 31.3.2025
EUR
1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1. Rohergebnis 13.647.963,50 14.314.198,20
2. Personalaufwand 10.953.358,66 11.546.035,18
a) Löhne und Gehälter 9.662.129,61 9.847.520,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.291.229,05 1.698.514,91
davon für Altersversorgung -221.479,86 253.394,23
3. Abschreibungen 9.088,51 29.374,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.088,51 29.374,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.793.147,53 1.803.285,63
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 24.078,67 2,57
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 493.030,35 986.305,86
davon Erträge aus Abzinsung 478.188,61 959.032,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,10
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 281.016,56 299.733,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.104.382,59 1.622.072,91
9. Jahresüberschuss 1.104.382,59 1.622.072,91

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die TCS Business Services GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 84792 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der TCS Business Services GmbH wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze auf der Grundlage handelsrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend den individuell geschätzten voraussichtlichen Nutzungsdauern. Das Sachanlagevermögen hat eine Nutzungsdauer von 4 Jahren.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Forderungsausfallrisiko sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben / Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand / Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Die für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen gebildeten Rückstellungenwurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der die künftig zu erwartenden Lohnentwicklungen berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der"Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) durchgeführt. Rechnungsgrundlage sind die Richttafeln von Dr. Heubeck 2018 G. Die Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,94%1 p.a. (Vorjahr: 1,8% p.a.) abgezinst. Eine Rentenanpassung von 2,0%, eine Gehaltsanpassung von 3,5% sowie eine Anhebung der Höchstgrenze der Sozialversicherungsbeiträge von 2,5% wird aufgrund der Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt.

Erfolgswirkungen aus einer Änderung des verwendeten Rechnungszinssatzes werden innerhalb des Personalaufwands ausgewiesen.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Deckungsvermögen). Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung zur Rückstellung saldiert. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Da sich zum Bilanzstichtag ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird dieser unter den Pensionsrückstellungen erfasst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunktes des Eintritts unbestimmt sind, nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrag für die Begleichung der ungewissen Verbindlichkeiten bemessen.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsvermögensgegenstände und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Gem. dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände wird ein Betrag von T€ 28 (Vorjahr: T€ 28) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr ausgewiesen.

Die ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 VIII HGB betragen T€ 1.982 und entfallen zu T€ 287 auf Deckungsvermögen für Langzeitarbeitskonten und zu T€ 1.695 auf Deckungsvermögen für Altersvorsorgeverpflichtungen. Die ausschüttungsgesperrten Beträge ergeben sich somit ausschließlich aus der Aktivierung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ -285.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen (Deckungsvermögen) wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden: T€ 17.692
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 8.480
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 10.175
Verrechnete Erträge: T€ 424

Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus dem Börsentagesendkurs der Wertpapiere des Deckungsvermögens zum Bilanzstichtag und wurde unter Zugrundelegung von Depotauszügen erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 3.587) umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuszahlungen (T€ 1.925), Jubiläumszahlungen (T€ 956), Urlaub (T€ 218) und ausstehende Rechnungen (T€ 114).

Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2 Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 120.814,28 EUR sind 105.712,32 EUR gegenüber Verbundunternehmen.

Die latenten Steuersalden in EUR entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zu Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern 3.306.800,00 -365.700,00 2.941.100,00
Passive latente Steuern 2.217.200,00 -170.200,00 2.047.000,00

In Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 HGB wird auf den Ansatz der sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung verzichtet.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. T€ 7 (Vorjahr T€ 14) beinhalten in voller Höhe Erträge aus der Währungsumrechnung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. T€ 24 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.

Innerhalb der Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen i.H.v. T€ 330 (Vorjahr T€ 345) enthalten.

Die Überleitung vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn stellt sich wie folgt dar:

Jahresüberschuss T€ 1.104
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr T€ 2.215
= Bilanzgewinn T€ 3.319

Der Jahresüberschuss wird auf das nächste Wirtschaftsjahr vorgetragen.

V. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum 31. März 2025 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 802.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Sapthagiri Chapalapalli

Pradeep Gaitonde bis 05.09.2024

Rabindran Vennimalai ab 06.09.2024

Herr Sapthagiri Chapalapalli ist für den Vertrieb und Herr Rabindran Vennimalai und Herr Pradeep Gaitonde sind für den Bereich Rechnungswesen und Finanzen zuständig. Herr Sapthagiri Chapalapalli ist bei Tata Consultancy Services Deutschland, Herr Pradeep Gaitonde bei Tata Consultancy Services Limited, Indien und Herr Rabindran Vennimalai bei Tata Consultancy Services Netherlands B.V., angestellt.

Von der Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 88 (Vorjahr: 92). Bei den Arbeitnehmern handelt es sich um Angestellte.

Mutterunternehmen

Für den kleinsten Kreis stellt die Tata Consultancy Services Limited, Mumbai, Indien, und für den größten Kreis stellt die Tata Sons Limited, Mumbai, Indien, jeweils einen Konzernabschluss auf, in den die Tata Consultancy Services Deutschland GmbH einbezogen wird. Die Konzernabschlüsse sind erhältlich im Bombay House, Mumbai, Indien. Der Konzernabschluss der Tata Consultancy Services Limited, Mumbai, Indien, wird unter der Registernummer 11-84781, der Konzernabschluss der Tata Sons Limited, Mumbai, Indien, unter der Registernummer 478 veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Die globalen handelspolitischen Spannungen haben durch die Ankündigung reziproker Zölle eine neue Eskalationsstufe erreicht, infolgedessen die Wahrscheinlichkeit einer Rezession merklich gestiegen ist. Dementsprechend kam es aufgrund der gegenwärtigen Marktreaktionen zu einer negativen Kursentwicklung des Deckungsvermögens für Pensionszusagen der Gesellschaft mit Wertbegründung im neuen Geschäftsjahr 25/26. Der Rückgang betrug 502 TEUR (-5%) per 22. April 2025 verglichen mit dem im Jahresabschluss bilanzierten Zeitwert zum Abschlussstichtag.

 

Düsseldorf, den 28. April 2025

TCS BUSINESS SERVICES GMBH

S. Chapalapalli, Geschäftsführer

R. Vennimalai, Geschäftsführer

Brutto-Anlagenspiegel zum 31. März 2025

TCS Business Services GmbH, Düsseldorf

Anschaffungskosten 01.04.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungskosten 31.03.2025
EUR
Kumulierte Abschreibungen 01.04.2024
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.685,16 0,00 0,00 124.685,16 99.709,32
Sachanlagen 124.685,16 0,00 0,00 124.685,16 99.709,32
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000.000,00 0,00 0,00 6.000.000,00 0,00
Finanzanlagen 6.000.000,00 0,00 0,00 6.000.000,00 0,00
6.124.685,16 0,00 0,00 6.124.685,16 99.709,32
Abgänge
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.03.2025
EUR
Buchwert 31.03.2025
EUR
Buchwert 31.03.2024
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 9.088,51 108.797,83 15.887,33 24.975,84
Sachanlagen 0,00 9.088,51 108.797,83 15.887,33 24.975,84
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 6.000.000,00 6.000.000,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 6.000.000,00 6.000.000,00
0,00 9.088,51 108.797,83 6.015.887,33 6.024.975,84

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die TCS Business Services GmbH, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TCS Business Services GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCS Business Services GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2025 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. April 2025

Enck, Wirtschaftsprüfer

Evers, Wirtschaftsprüfer

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