SCANIA Vertrieb und Service GmbH

Rotterdamer Straße 7, 90451 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 20490
Eingetragen
3.4.1997
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist a) der Handel mit und die Vermietung von Nutzfahrzeugen aller Art, b) der Handel mit Ersatzteilen für Nutzfahrzeuge, c) die Ausführung von Service- und Reparaturleistungen an Nutzfahrzeugen, d) die Endmontage von Nutzfahrzeugen, e) die Durchführung von Schulungsleistungen, insbesondere für Nutzfahrzeuge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Schmidt
seit 6.7.2023
Prokura
Sven Steiner
seit 14.6.2023
Prokura
Hakan Akyaman
seit 6.3.2023
Prokura
Gisela Wulf-Best
seit 10.2.2023
Prokura
Daniel Elberskirch
seit 23.8.2022
Prokura
Juraj Manek
seit 13.4.2022
Prokura
Prokura
Mats Niklas Rosberg
seit 4.2.2022
Prokura
Harald Woitke
seit 10.8.2021
Geschäftsführer
Klaus Röther
seit 28.5.2020
Prokura
Kuno Reiter
seit 13.1.2020
Prokura
Herbert Spiegel
seit 24.10.2019
Prokura
Daniel Carsten Metz
seit 19.9.2019
Prokura
Jens Gerken
seit 9.7.2019
Prokura
Andreas Hornig
seit 9.7.2019
Prokura
Ralf Schröder
seit 11.9.2017
Prokura
Wolfgang Clement
seit 10.11.2015
Prokura
Gerhard Lauster
seit 10.11.2015
Prokura
Joachim Hertle
seit 10.11.2015
Prokura
Christian Hottgenroth
seit 18.3.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Firma
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scania CV Deutschland Holding GmbH

Koblenz

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Scania CV Deutschland Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigen- kapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oderunbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmens- tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetz- liehen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzern- abschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffen-des Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei- dungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren einekritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Dar- stellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungs-nachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs- mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernab- schluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 20. Dezember 2021

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeanneaux, Wirtschaftsprüferin

Winderlich, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.184.710,02 807.840,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.711.315,71 5.014.740,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 214,77 6.130,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.544.149,81 75.705.505,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 91.661,10
69.255.680,29 80.818.038,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,51 0,51
70.440.390,82 81.625.879,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 500.794,37 552.031,01
2. Unfertige Leistungen 1.137.990,07 795.021,33
3. Waren 70.322.390,23 92.308.730.97
4. Geleistete Anzahlungen 114.300,00 0,00
72.075.474,67 93.655.783,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.364.716,60 34.275.242,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 154.046.055,55 104.847.659,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 14.939.713,47 10.479.232,89
191.350.485,62 149.602.135,14
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 323.008,33 209.234,97
263.748.968,62 243.467.153,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.784.191,48 4.889.847,06
D. Aktive latente Steuern 33.399.775,00 34.531.000,00
372.373.325,92 364.513.879,71

Passiva

Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR
Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 38.494.806,57 38.494.806,57
III. Gewinnrücklage 2.909.104,59 2.909.104,59
IV. Konzern-Bilanzgewinn 2.574.064,03 21.289.656,33
44.007.975,19 62.723.567,49
Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 37.849.706,00 35.445.431,00
2. Steuerrückstellungen 3.983.523,25 982.323,47
3. Sonstige Rückstellungen 204.497.038,29 209.424.970,85
246.330.267,54 245.852.725,32
Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.778.625,40 1.128.387,58
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.847.497,38 9.059.155,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.036.914,01 30.754.750,52
4. Sonstige Verbindlichkeiten 11.902.027,09 9.574.697,37
davon aus Steuern: EUR 7.276.552,16 (Vorjahr: EUR 5.795.588,24)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
76.565.063,88 50.516.990,69
Rechnungsabgrenzungsposten 4.641.474,31 4.390.731,21
Passive latente Steuern 828.545,00 1.029.865,00
372.373.325,92 364.513.879,71

Gewinn- und Verlustrechnung für 2020

2020 2019
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 957.615.395,56 1.291.640.305,41
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 342.968,74 -358.122,35
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.477.749,52 17.614.207,09
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 774.540.329,19 1.079.502.431,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.696.137,92 7.739.091,77
781.236.467,11 1.087.241.523,01
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 80.471.012,49 77.150.288,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 16.076.487,91 16.754.942,66
davon für Altersversorgung: EUR 3.184.012,30 (Vorjahr: EUR EUR 4.144.961,77)
96.547.500,40 93.905.231,46
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.196.267,69 14.158.240,20
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 50.493.563,63 54.203.988,55
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 192.853,01 183.912,50
Ertrag aus der Veränderung der Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.271.804,95 1.454.168,27
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
Aufwand aus der Veränderung der Abzinsung: EUR 1.262.515,00 (Vorjahr: EUR 1.328.648,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.538.955,35 18.632.377,57
davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern: EUR -929.905,00 (Vorjahr: Ertrag EUR -3.139.039,00)
11. Ergebnis nach Steuern 16.344.407,70 39.484.773,59
12. Sonstige Steuern 60.000,00 60.000,00
13. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 16.284.407,70 39.424.773,59
14. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 21.289.656,33 16.864.882,74
15. Gewinnausschüttung -35.000.000,00 -35.000.000,00
16. Konzern-Bilanzgewinn/-verlust 2.574.064,03 21.289.656,33

Kapitalflussrechnung für 2020

2020 2019
EUR EUR EUR
I. Operativer Bereich
Konzernjahresüberschuss 16.284.407,70 39.424.773,59
+ Abschreibungen Anlagevermögen 13.196.267,69 14.158.240,20
+ Veränderung der Pensionsrückstellungen 2.404.275,00 3.651.598,00
-/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen 21.084,91 -5.949.012,90
+ Veränderung der Vorräte 21.580.308,64 575.335,92
+ Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.910.525,86 16.014.798,93
- Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (LuL) -240.743,43 -385.457,72
- Veränderung der sonstigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten -4.354.825,00 -3.868.790,67
- Veränderung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sowie ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern -1.241.050,81 1.676.011,03
- Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -211.657,84 1.567.222,25
- Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (LuL) -70.504,10 -3.148.572,43
+ Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 2.977.567,54 -10.715.109,80
+ Ertragsteueraufwand/-ertrag 7.538.955,35 18.632.377,57
- Zinsaufwendungen/Zinserträge -183.563,06 -58.392,23
- Ertragsteuerzahlungen -7.294.732,32 -31.261.106,37
Mittelzufluss aus laufender Tätigkeit 62.316.316,13 40.313.915,37
II. Investitionsbereich
+ Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen 22.193.788,44 27.893.699,80
- Investitionen in das Anlagevermögen -24.225.652,63 -29.789.497,57
- Auszahlung aus dem Erwerb von Anteilen an vollkonsolidierten Unternehmen 0,00 0,00
+ erhaltene Zinsen 192.853,01 183.912,50
Mittelabfluss aus dem Investitionsbereich -1.839.011,18 -1.711.885,27
III. Finanzierungsbereich
+ Veränderung der Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.352.667,59 -45.921.942,84
- Veränderung der Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen -48.957.652,33 41.239.066,49
+ Veränderung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten 250.743,10 1.228.747,88
- Gewinnausschüttungen -35.000.000,00 -35.000.000,00
- Gezahlte Zinsen -9.289,95 -125.520,27
Mittelzufluss aus dem Finanzierungsbereich -60.363.531,59 -38.579.648,74
IV. Veränderung des Zahlungsmittelbestandes
Zahlungsmittelbestand am Anfang des Jahres 209.234,97 186.853,61
Zahlungswirksame Veränderungen (Summe I - III) 113.773,36 22.381,36
V. Zahlungsmittelbestand am Ende des Jahres 323.008,33 209.234,97

Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020

Eigenkapitalentwicklung Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Eigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR
01.01.2019 30.000,00 38.494.806,57 2.909.104,59 16.864.882,74 58.298.793,90
Gewinnausschüttung 0,00 0,00 0,00 -35.000.000,00 -35.000.000,00
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 39.424.773,59 39.424.773,59
31.12.2019 30.000,00 38.494.806,57 2.909.104,59 21.289.656,33 62.723.567,49
01.01.2020 30.000,00 38.494.806,57 2.909.104,59 21.289.656,33 62.723.567,49
Gewinnausschüttung 0,00 0,00 0,00 -35.000.000,00 -35.000.000,00
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 16.284.407,70 16.284.407,70
31.12.2020 30.000,00 38.494.806,57 2.909.104,59 2.574.064,03 44.007.975,19
Eigenkapitalentwicklung Minderheiten Konzern
Eigenkapital Eigenkapital
EUR EUR
01.01.2019 0,00 58.298.793,90
Gewinnausschüttung 0,00 -35.000.000,00
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 39.424.773,59
31.12.2019 0,00 62.723.567,49
01.01.2020 0,00 62.723.567,49
Gewinnausschüttung 0,00 -35.000.000,00
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 16.284.407,70
31.12.2020 0,00 44.007.975,19

Amtsgericht Koblenz, HRB 6077

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz, zum 31. Dezember 2020 werden neben der Scania CV Deutschland Holding GmbH als Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften des Scania-Konzerns nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen. Name, Sitz und Teilkonzern-Anteilsquote stellen sich wie folgt dar:

Kapitalanteil %
(1) Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz (Mutterunternehmen)
(2) SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz 100,00
(3) SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz 100,00

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Für entgeltlich erwobene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird eine Nutzungsdauerr von drei Jahren, für den Fuhrpark Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung Nutzungsdauern zwischen einem Jahr und 15 Jahren angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wird der Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Aufnahme dieses Sammelpostens in die Handelsbilanz steht mit einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Darstellung der Vermögens- und Ertragslage in Einklang.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen. Unfertige Leistungen in Form von unfertigen Werkstattaufträgen wurden mit Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Das allgemeine Kreditrisiko sowie das Risiko interner Zinsverluste werden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.

Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden dem Wahlrecht entsprechend unsaldiert ausgewiesen.

Aktive bzw. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Höhe gebildet, in der im Berichtsjahr Auszahlungen bzw. Einzahlungen erfolgten, die Aufwand bzw. Ertrag für das Folgejahr oder spätere Perioden darstellen.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva (Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel) erfolgt zu Nennwerten.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode auf Basis der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach Maßgabe der folgenden Rechnungsgrundlagen:

31.12.2020 % p.a. 31.12.2019 % p.a.
Rechnungszinssatz 2,30 2,71
Anwartschaftstrend 2,50 2,50
BBG-Trend 2,50 2,50
Rententrend 1,50 1,50
Fluktuation 1,00 1,00

Als Rechnungszinssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre herangezogen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i.V.m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag.

B. Konsolidierungsmaßnahmen

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode.

Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzern gewählt.

Aus der Kapitalkonsolidierung entstehende aktive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich nach § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und gemäß § 309 Abs. 1 HGB ab dem der Erstkonsolidierung folgenden Jahr über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge bzw. aktive Unterschiedsbeträge, deren Entstehung im Gewinn- bzw. Verlustvortrag von Konzerngesellschaften zwischen Erwerbszeitpunkt und erstmaligem Einbezug in den Konzernabschluss begründet ist, wurden den Konzern-Gewinnrücklagen zugeordnet.

Die im Vorratsvermögen zum 31. Dezember 2020 enthaltenen Zwischengewinne werden gemäß § 304 HGB eliminiert.

Latente Steuern werden auf Grundlage des Vergleichs von Konzern-Bilanzwerten mit den entsprechenden Steuerbilanzwerten gemäß DRS 18 ermittelt. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge waren nicht zu bilden.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden miteinander verrechnet.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz sowie zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus dem Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen solche aus dem Finanzverkehr. Im Übrigen enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen solche aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel.

Aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 31.919 ergibt sich auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften nach § 268 Abs. 8 HGB ein ausschüttungsgeperrter Betrag in Höhe von insgesamt TEUR 31.919.

Aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen (Differenzbetrag zwischen Rückstellungssätzen mit dem Durchschnittssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre) ergibt sich ebenda nach § 253 Abs. 6 HGB ein ausschüttungsgesperrter Betrag von insgesamt TEUR 4.578.

Demnach ergibt sich insgesamt ein zur Ausschüttung gesperrter Betrag in Höhe von TEUR 36.497.

Pensionsrückstellungen

Der zum Bilanzstichtag noch ausstehende Unterschiedsbetrag nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 1.058. In der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist eine periodenfremde Zuführung in Höhe von TEUR 264 enthalten.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 4.578.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen solche aus dem Finanzverkehr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht bestellt.

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2020 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Umsatzerlöse

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse können nach folgenden Tätigkeitsbereichen aufgeteilt werden:

2020 2019
TEUR TEUR
Verkauf Neufahrzeuge LKW 517.648 877.941
Verkauf Neufahrzeuge Busse 21.343 19.029
Verkauf Gebrauchtfahrzeuge 152.572 127.818
Verkauf Industriemotoren 17.356 19.872
Dienstleistungsbezogene Produkte und sonstige Erlöse 248.696 246.980
Umsatz 957.615 1.291.640

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die folgenden periodenfremden Erträge und Aufwendungen:

TEUR
Erträge
Auflösung von sonstigen Rückstellungen 6.338
Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 661
Sonstige periodenfremde Erträge 234
Erträge aus ausgebuchten Forderungen 9
Buchgewinne Anlageabgänge 18
7.260
Aufwendungen
Buchverluste Anlageabgänge 39

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr TEUR 264) enthalten. Diese betreffen Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB.

Latente Steuern

Aktive latente Steuern begründen sich im Wesentlichen aus der Eliminierung von Zwischengewinnen im Vorratsvermögen sowie der vom Handelsrecht abweichenden Bewertung von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen nach steuerlichen Vorgaben. Die passiven latenten Steuern beziehen sich auf phasenverschobene Ertragsabgrenzungen in den Steuerbilanzen im Unterschied zur Konzernbilanz. Im Einklang mit der Berichterstattung für die Einbeziehung in den Scania-Konzern kommt unter Berücksichtigung eines geänderten Gewerbesteuerhebesatzes ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 30,5 % zur Anwendung.

Aus Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich insgesamt Erträge aus der Veränderung aktiver und passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 157. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind daneben Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 1.087 enthalten, die aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanzen der Einzelabschlüsse resultieren.

Überleitungsrechnung nach DRS 18

2020 2019
TEUR TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) 24. 823 58.057
Erwarteter Ertragsteueraufwand
Steuersatz 30,5 %; Vorjahr: 30,5 % 7.266 17.707
Überleitung:
Steueranteil für:
- steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen 19 226
- gewerbesteuerliche Hinzurechnungen 189 182
Periodenfremde tatsächliche Steuer -18 516
Periodenfremde latente Steuer / Wegfall Verlustvorträge 83 -
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 7.539 18.632
Effektiver Konzernsteuersatz (%) 31,6 32,1

Angaben zu latenten Steuern

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zu Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern 34.531.000,00 -1.131.225,00 33.399.775,00
Passive latente Steuern 1.029.865,00 -201.320,00 828.545,00

IV. Sonstige Pflichtangaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus kurz- bis mittelfristig kündbaren, vornehmlich konzernintern begründeten Mietverhältnissen für Immobilien und aus Operate - Leasing - Verträgen (Leasingnehmer) für technisch aktuelle Betriebs- und Geschäftsausstatttung, mit einem Gesamtaufwand in Höhe von TEUR 13.154 p.a. (Vj. TEUR 12.312). Hiervon entfallen TEUR 9.988 (Vj. TEUR 9.655) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Verpflichtungen zur Übernahme von Fahrzeugen und aus Mietkauf- und Leasingverträgen (Leasinggeber) bestehen in einem Volumen von TEUR 575.924 (Vj. TEUR 639.536).

Der Finanzmittelfonds zu der Kapitalflussrechnung entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mitteln.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2020 getrennt nach Gruppen stellt sich wie folgt dar:

Technische und kaufmännische Angestellte 583
Gewerbliche Mitarbeiter 467
1.050

Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Volkswagen AG, Wolfsburg. In den Konzernabschluss zum 31.12.2020 der Volkswagen AG wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis ist die Scania Sales and Services AB, Södertälje, Schweden. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 der Scania Sales and Services AB wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird in keinem mit dem Bundesanzeiger vergleichbaren Register bekannt gemacht. Stattdessen kann auf die Homepage verwiesen werden:

https://www.scania.com/group/en/section/investor-relations/financial-reports/annual-reports/.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Die Ausführungen zu den Auswirkungen der SARS-CoV2-Pandemie sind dem Lagebericht der Gesellschaft zu entnehmen.

Abschlussprüferhonorare

Gesamthonorar
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 167
(davon für Vorjahre) (0)

Für das Mutterunternehmen Scania CV Deutschland Holding GmbH sind als Geschäftsführer bestellt:

Herr Göran Linbro, Kaufmann, Södertälje, Schweden,

Herr Peter Hornig, Kaufmann, Berg (bis 31.07.2021),

Herr Harald Woitke, Kaufmann, Erligheim (ab 01.08.2021).

In analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB werden keine Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a HGB gemacht.

Angabe gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB:

Die folgenden in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:

 

20. Dezember 2021

SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz,

SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz. Koblenz,

Göran Linbro, Geschäftsführer

Harald Woitke, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2020

Bruttowerte
Stand 1.1.2020 Währungsumrechnung Änderung Konsolidierungskreis Zugang
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.594.026,20 0,00 0,00 815.067,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.459.089,01 0,00 0,00 535.063,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.562.866,55 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.169.407,01 0,00 0,00 22.792.379,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 91.661,10 0,00 0,00 83.142,00
119.283.023,67 0,00 0,00 23.410.585,08
III. Finanzanlagen 280,39 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 124.877.330,26 0,00 0,00 24.225.652,63
Bruttowerte
Abgang Umbuchung Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.790,67 0,00 6.271.303,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 115.410,00 9.109.562,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.119,85 0,00 2.541.746,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.037.932,74 59.393,10 99.983.246,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -174.803,10 0,00
31.059.052,59 0,00 111.634.556,16
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 280,39
Beteiligungen 31.196.843,26 0,00 117.906.139,63
Abschreibungen
Stand 1.1.2020 Währungsumrechnung Änderung Konsolidierungskreis Zugang
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.786.185,67 0,00 0,00 438.198,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.444.348,31 0,00 0,00 953.898,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.556.735,92 0,00 0,00 5.915,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.463.901,25 0,00 0,00 11.798.255,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
38.464.985,48 0,00 0,00 12.758.069,63
III. Finanzanlagen 279,88 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 43.251.451,03 0,00 0,00 13.196.267,69
Abschreibungen
Abgang Umbuchung Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.790,67 0,00 5.086.593,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 4.398.246,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.119,85 0,00 2.541.531,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.823.059,39 0,00 35.439.096,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
8.844.179,24 0,00 42.378.875,87
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 279,88
Beteiligungen 8.981.969,91 0,00 47.465.748,81
Buchwerte
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.184.710,02 807.840,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.711.315,71 5.014.740,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 214,77 6.130,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.544.149,81 75.705.505,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 91.661,10
69.255.680,29 80.818.038,19
III. Finanzanlagen 0,51 0,51
Beteiligungen 70.440.390,82 81.625.879,23

Konzern-Lagebericht 2020

Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell

Unter dem Dach der Scania CV Deutschland Holding GmbH vereint sind die SCANIA DEUTSCHLAND GmbH als Generalimporteur von Produkten mit dem Warenzeichen "SCANIA" sowie eine Retail-Gesellschaft - die SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz -, die neben dem Verkauf von neuen und gebrauchten Lastkraftwagen auch Werkstätten an 40 Standorten betreibt.

Die betriebsnotwendigen Geschäftsgebäude werden von einer Real - Estate Struktur, die dem übergeordneten, schwedischen SCANIA - Konzern zuzurechnen ist, gehalten und an die operativen Einheiten pachtweise überlassen.

Die deutsche SCANIA-Gruppe ("SCANIA DEUTSCHLAND") bezieht die Nutzfahrzeuge aus verschiedenen Werken des SCANIA - Konzerns. Die Ersatzteile werden vom zentralen Lager Oudsbergen (ehemaliger Ortsname Opglabbeek), Belgien, geliefert. Heutzutage müssen die Fahrzeuge rund um die Uhr einsatzfähig sein. Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen zunehmend auch nachts und an den Wochenenden ausgeführt werden. Der Service muss dort verfügbar sein, wo sich die Fahrzeuge befinden und von gleichmäßig hoher Qualität sein. Hierfür haben wir ein Servicenetz, welches kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Schneller Service, Ersatzfahrzeuge und Ersatzteillieferungen gehören zum Dienstleistungsportfolio. Durch das zentrale Lager in Belgien ist innerhalb von 24 Stunden jedes Ersatzteil beim Empfänger, so dass eine optimale Versorgung gewährleistet ist.

Der Einkauf für den Produktbereich Bus erfolgt für Fahrgestelle von der SCANIA CV AB, Södertälje, Schweden. Die Aufbauten für Reise- und Überlandbusse sowie Stadt- und Linienbusse erfolgen durch externe Fachbetriebe. Preise und Konditionen entsprechen den jeweils getroffenen Vereinbarungen und unterliegen daher keinen unabsehbaren Schwankungen.

2. Forschung und Entwicklung

Die deutsche SCANIA-Gruppe betreibt keine Forschung und Entwicklung. Dies obliegt der schwedischen Muttergesellschaft.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2020 um 5,0% 1. Damit endete der seit 14 Jahren andauernde Aufwärtstrend. Die konjunkturelle Lage war in einem uneinheitlichen europäischen Umfeld erstmals negativ.

Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,5 % 2 weniger in Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - als ein Jahr zuvor.

Beeinflusst von der COVID - 19 Pandemie bedingten allgemeinen Wirtschaftsentwicklung schrumpfte der Markt für Lastkraftwagen lt. Kraftfahrtbundesamt (KBA) von 67.357 Neufahrzeugen im Vorjahr auf 49.444 in 2020 (- 26,6%). Scania Deutschland entwickelte sich leicht rückläufig, verglichen mit dem Gesamtmarkt und konnte bei den Zulassungen, inklusive "Scania Rent", einen Marktanteil von 10,5% (Vorjahr 12,9%) erzielen.

Der bedeutendste Bereich für SCANIA DEUTSCHLAND ist der Vertrieb von Lastkraftwagen ab 16t zulässigem Gesamtgewicht. In diesem Segment hat Scania seine Position in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessern können. Der Gesamtbestand an Fahrzeugen belief sich Ende des Jahres 2020 auf 49.047 (Vorjahr 48.086) Einheiten.

Der Vertrieb von Lastkraftwagen erfolgt sowohl über konzernzugehörige Vertriebsgesellschaften als auch über externe Partner. Für die Sicherstellung des Service stehen insgesamt 161 Scania-Stützpunkte einschließlich Vertragswerkstätten im Bundesgebiet zur Verfügung.

1 Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet, Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2021
2 ebenda.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung stellt sich wie folgt dar:

2020 2019
TEUR TEUR
Summe Umsatzerlöse 957.615 1.291.640

Infolge der rückläufigen Entwicklung des Neufahrzeugabsatzes von LKWs minderte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr.

Die Entwicklung der Stückzahlen stellt sich wie folgt dar:

2020 Stück 2019 Stück
Neufahrzeuge LKW 5.170 8.246
Neufahrzeuge Busse 88 87
Gebrauchtfahrzeuge 4.162 3.321
Gesamt 9.420 11.654

Bei einer um TEUR 33.990 rückläufigen Betriebsleistung in Höhe von TEUR 177.940 hat sich das Konzernergebnis um TEUR 23.141 auf TEUR 16.284 verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den rückläufigen Umsatzerlösen im Neufahrzeugabsatz von LKWs. Die Leistungs- und Ergebnisverschlechterung entspricht im Wesentlichen unserer Prognose und ist vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie insgesamt noch zufriedenstellend.

Aus Sicht der Konzernleitung kann die aktuelle Ergebnissituation 2021 derzeit als zufriedenstellend bezeichnet werden. Es ergeben sich aus der aktuellen Lage, auch mit Hinblick auf das Ergebnis, weiterhin Chancen und Potentiale für eine positive Entwicklung des Konzerns (vgl. Prognosebericht sowie Chancen- und Risikobericht).

3. Darstellung der Lage

a) Ertragslage

2020 2019 Ergebnisauswirkung l. Vgl. z. Vj.
TEUR % % TEUR TEUR %
A. Betriebsleistung
Umsatzerlöse 957.615 1.291.640 -334.025 -25,86
Bestandsveränderung 343 -358 701 >100%
Materialaufwand 781.236 1.087.242 306.006 28,15
Rohertrag 176.722 99,3 96,3 204.040 -27.318 -13,39
Sonstige betriebliche Erträge 1.218 0,7 3,7 7.890 -6.672 -84,56
Betriebsleistung 177.940 100,0 100,0 211.930 -33.990 -16,04
B. Aufwendungen
Personalkosten 96.284 54,1 44,2 93.641 -2.643 -2,82
Abschreibungen (Anlagevermögen) 13.196 7,5 6,7 14.158 962 6,79
Sonstige Aufwendungen und Steuern 50.515 28,4 25,4 53.886 3.371 6,26
Gesamt 159.995 90,0 76,3 161.685 1.690 1,05
C. Betriebsergebnis (A - B) 17.945 10,0 23,7 50.245 -32.200 -64,29
D. Neutrales Ergebnis 6.957 3,9 4,3 9.082 -2.125 -23,40
periodenfremde Erträge 7.260 4,1 4,6 9.724 2.464 25,34
BilMoG-Zuführung Pensionen -264 -0,1 -0,1 -264 0 0,00
periodenfremde Aufwendungen -39 0,0 -0,2 -378 -339 89,68
Neutrales Ergebnis 6.957 3,9 4,3 9.082 2.125 -23,40
E. Finanzergebnis -1.079 -0,6 -0,6 -1.270 191 -15,04
F. Konzernergebnis vor Steuern 23.823 13,4 27,4 58.057 -34.234 -58,97
G. Steuern 7.539 4,2 8,8 18.632 11.093 59,54
H. Konzernergebnis 16.284 9,2 18,6 39.425 -23.141 -58,70

Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus der Minderung der verkauften Neufahrzeuge im LKW-Bereich. Einhergehend sinkt der Rohertrag um TEUR 27.318 (-13,4 %) auf TEUR 176.722. Dies entspricht 99,3 % (Vorjahr: 96,3 %) der Betriebsleistung. Die Verringerung der absoluten Betriebsleistung resultiert aus reduzierten Umsatzerlösen bei leicht verbesserten Materialaufwendungen.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden durchschnittlich 1.050 (Vorjahr: 1.088) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) beschäftigt. Der Personalaufwand ist insbesondere aufgrund tariflicher Anpassungen angestiegen.

Für Mitarbeiter der Konzernunternehmen besteht eine betriebliche Altersversorgung. Grundlage ist die Versorgungsordnung von 1975, die 1986 überarbeitet wurde, diese besteht für die Mitarbeiter, die vor dem 31.12.1999 eingestellt wurden. Alle nach dem 31.12.1999 eingestellten Mitarbeiter fallen unter eine neue Versorgungsordnung, welche in 2005 in Kraft trat.

Der sonstige Betriebsaufwand ist insbesondere durch die Zuführungen zu Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen sowie für Reparatur- und Wartungsverträge neben nur leicht rückläufigen Aufwendungen für Garantie- und Kulanzleistungen gekennzeichnet.

Zwar hat sich durch die zuvor dargestellten Entwicklungen, sowie der COVID - 19 Pandemie bedingten allgemeinen Wirtschaftslage, das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert (-58,7%), mündet aber letztlich in einem weiterhin deutlich positiven Konzernergebnis.

b) Finanzlage

Über die Finanzlage gibt die Kapitalflussrechnung nach § 297 Abs. 1 HGB, die nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) erstellt worden ist, Auskunft.

Der Mittelzufluss aus laufender Tätigkeit beträgt TEUR 62.316 (im Vj. TEUR 40.314). Der Anstieg resultiert aus verschiedenen Effekten, die das rückläufige Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) überkompensieren. Dies sind u.a. der Rückgang der Vorräte (Mittelzufluss), Effekte aus Anlagenabgängen und geringere Steuerzahlungen.

Durch die Einbindung in das Liquiditätsmanagement des gesamten SCANIA-Konzerns ist die Versorgung mit liquiden Mitteln gesichert. Die Finanzlage ist insgesamt stabil.

c) Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögenslage resultiert vornehmlich aus dem Anstieg von Forderungen, insbesondere gegen verbundene Unternehmen. Analog hierzu stiegen auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Kapitalbindung im Anlagevermögen war zuletzt rückläufig.

Dies führte u.a. im Saldo zu dem leichten Anstieg der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.860 (2,2 %) auf nunmehr TEUR 372.374.

Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen TEUR 24.226 und betreffen erneut im Wesentlichen die Scania-Rent Flotte.

Insgesamt erachten wir die Vermögenslage des Konzerns als stabil.

31.12.2020 31.12.2019
TEUR % %
A. Vermögen
I. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.185 0,3 0,2
Sachanlagen 69.256 18,6 22,2
Summe 70.441 18,9 22,4
II. Umlaufvermögen
Vorräte 72.075 19,4 25,6
Debitoren 22.365 6,0 9,4
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 154.046 41,4 28,8
Flüssige Mittel 323 0,1 0,1
Sonstige Aktiva 53.124 14,2 13,7
Summe 301.933 81,1 77,6
III. Vermögen gesamt 372.374 100,0 100,0
B. Kapital
I. Wirtschaftliches Eigenkapital
Stammkapital 30 0,0 0,0
Kapitalrücklage 38.495 10,3 10,6
Gewinnrücklage 2.909 0,8 0,8
Konzerneraebnisvortraa 2.574 0,7 5,8
Summe 44.008 11,8 17,2
II. Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 37.850 10,2 9,7
Summe 37.850 10,2 9,7
III. Kurzfristiges Fremdkapital
Andere Rückstellungen 208.481 56,0 57,7
Anzahlungen 1.779 0,5 0,3
Kreditoren 8.847 2,4 2,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.037 14,5 8,4
Sonstige Passiva 17.372 4,6 4,2
Summe 290.516 78,0 73,1
IV. Kapital gesamt 372.374 100,0 100,0
31.12.2019 Veränderung
TEUR TEUR %
A. Vermögen
I. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 808 377 46,7
Sachanlagen 80.818 -11.562 -14,3
Summe 81.626 -11.185 -13,7
II. Umlaufvermögen
Vorräte 93.656 -21.581 -23,0
Debitoren 34.275 -11.910 -34,7
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 104.848 49.198 46,9
Flüssige Mittel 209 114 54,5
Sonstige Aktiva 49.900 3.224 6,5
Summe 282.888 19.045 6,7
III. Vermögen gesamt 364.514 7.860 2,2
B. Kapital
I. Wirtschaftliches Eigenkapital
Stammkapital 30 0 0,0
Kapitalrücklage 38.495 0 0,0
Gewinnrücklage 2.909 0 0,0
Konzerneraebnisvortraa 21.290 -18.716 -87,9
Summe 62.724 -18.716 -29,8
II. Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 35.445 2.405 6,8
Summe 35.445 2.405 6,8
III. Kurzfristiges Fremdkapital
Andere Rückstellungen 210.407 -1.926 -0,9
Anzahlungen 1.128 651 57,7
Kreditoren 9.059 -212 -2,3
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30.755 23.282 75,7
Sonstige Passiva 14.996 2.376 15,8
Summe 266.345 24.171 9,1
IV. Kapital gesamt 364.514 7.860 2,2

Rundungsdifferenzen möglich.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung des Konzerns ist neben den nachfolgend dargestellten Kennzahlen das operative EBIT (hier: Betriebsergebnis) zentral.

2020 2019
Eigenkapital : Gesamtkapital % 11,8 17,2
Eigenkapital: Anlagevermögen % 62,5 76,8
Langfristiges Fremdkapital : Anlagevermögen % 53,7 43,4
Jahresergebnis: Umsatz (Umsatzrendite) % 1,7 3,1
EBIT : Umsatz % 2,6 4,6
Jahresergebnis : Eigenkapital (Eigenkapitalrendite) % 37,0 62,9
Jahresergebnis und Fremdkapitalzinsen :
Gesamtkapital (Gesamtkapitalrendite) % 4,7 11,2

III. Prognosebericht

Die SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie hat weiterhin Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Durch entsprechend ergriffene Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Erregers sowie ggf. durch krankheitsbedingte Ausfälle haben sich die weltweiten Wertschöpfungsprozesse verlangsamt. Auch wir haben Auswirkungen dieser Krise auf der Beschaffungs- und Absatzseite bemerkt.

Da die Dauer der Krise nicht verlässlich vorhersagbar ist, können die Auswirkungen nicht seriös quantifiziert werden. Dies äußert sich auch in der großen Schätzungsbandbreite hinsichtlich der bevorstehenden Rezession seitens der Wirtschaftsforschungsinstitute (u.a. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung oder ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.). Derzeit lassen sich zur Risikoeindämmung lediglich folgende Maßnahmen ableiten:

Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz,

Aktiv gemanagte Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebes,

Zurückhaltung bei Kosten aller Art sowie

die Prüfung und ggf. Inanspruchnahme von staatlichen Hilfsmaßnahmen (u.a. Kurzarbeit).

Die Maßnahmen dienen vorwiegend der Sicherstellung der Liquidität sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Sobald die Nachfrage sich wieder verstärkt, werden wir in der Lage sein, diese neuen Aufträge zu bedienen.

Wir gehen nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass bei einer weltweit schrittweisen Beendigung der ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen und einer Rückkehr zur Normalität gegen Ende des Geschäftsjahres 2022 die Going-Concern-Prämisse - auch ohne staatlich verbürgte Kredite - aufrechterhalten werden kann. Dies bedingt allerdings die Fortsetzung der Konzernfinanzierung.

Die latente Euro-/Schuldenkrise, das Niedrigzinsumfeld, Inflationsrisiken, der erfolgte Brexit und die andauernde Flüchtlingskrise sind nach wie vor die unmittelbaren Einfluss- und Unsicherheitsfaktoren im Euroraum bzw. in der EU. International resultieren Risiken aus der weiteren Zuspitzung geopolitischer Konflikte.

Wir erwarten für 2021, dass sich die Neuzulassungen an LKW insgesamt leicht über dem Vorjahresniveau bewegen werden. Mit geplanten 5.200 Einheiten werden wir unseren Marktanteil in 2021 halten, bzw. leicht steigern. Aufgrund des aktuellen Auftragseinganges für 2022 geht die Geschäftsleitung von einem weiteren Anstieg der Einheiten aus und plant mit 6.300 Einheiten für 2022.

Zu dem weiteren Anstieg sollen u.a. die verstärkten Aktivitäten in speziellen Segmenten (z.B. Bau-, Kommunal-, Sonderfahrzeuge) beitragen.

Der Strategie des Konzerns folgend wird die enge Zusammenarbeit mit Händlern und Lieferanten weiter ausgebaut.

In den Bereichen Ersatzteile und Werkstatt wird eine positive Entwicklung erwartet, die durch den steigenden Fahrzeugbestand und eine gezielte Erweiterung um zusätzliche angrenzende Geschäftsfelder außerhalb der Scania Produkte, wie z.B. Reifen, Anhänger (one-stop-shopping-Konzept) und Nutzfahrzeuge/Busse allgemein, unterstützt werden soll.

Das seit 2011 bestehende Geschäftsfeld Motoren hat sich kontinuierlich sehr gut entwickelt und hat im Jahr 2021 einen wichtigen Beitrag erzielt. Ebenso positiv hat sich das Geschäftsfeld Scania Rent entwickelt und wird zukünftig namhafte Ergebnisbeiträge leisten. Für beide vorgenannten Geschäftsfelder geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2022 von steigenden positiven Beiträgen aus.

Das Ergebnis ist stark vom Volumen geprägt. Der Scania Konzern strebt deswegen kontinuierlich einen wachsenden Marktanteil an zusammen mit einer Volumensteigerung, ohne das gesetzte Ergebnis-Ziel aus den Augen zu verlieren.

Gestützt auf diese Erkenntnisse und den Geschäftsverlauf bis Ende III. Quartal 2021 wird im Geschäftsjahr mit einem positiven Konzernergebnis und EBIT deutlich über dem Vorjahresniveau gerechnet. Die Planung für 2022 geht von einer weiteren Verbesserung von Konzernergebnis und EBIT aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Scania stellt sich auch in Zukunft den Herausforderungen des Marktes in Deutschland mit Kundenzufriedenheit als wichtigstem Kernwert - dies gilt für seine Produkte und Dienstleistungen ebenso wie für seine kompetenten Mitarbeiter.

Risiken, die sich nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken können, betreffen im Wesentlichen die Preisentwicklung am Gebrauchtwagenmarkt sowie die Restwertrisiken.

Fuhrparkmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsstrategie. Diese zukünftigen Rücknahmen werden den Gebrauchtwagenmarkt stärker reglementieren und zu Lasten der Hersteller gehen. Die Einschätzung von Rücknahmepreisen basiert auf heutigen Erfahrungswerten. Diese Werte können in Zukunft von Veränderungen im Markt beeinflusst werden und sich daher auch negativ auf die Ertragslage des Konzerns auswirken.

Unser Risikomanagementsystem analysiert permanent die aktuellen Entwicklungen unter Heranziehung von Marktspiegeln (u.a. mobile.de) und Restwertprognosen, so dass wir frühzeitig auf sich ändernde Marktverhältnisse reagieren können. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und Rückstellungen antizipiert.

Relevante Zinsrisiken sind nicht gegeben.

Dem Insolvenzrisiko von Kunden wird durch Bonitätsprüfungen vor Vertragszusage, permanente Überwachung des vertragskonformen Kundenverhaltens während der Vertragslaufzeit und gegebenenfalls durch Bildung ausreichender Wertberichtigungen gemäß konzernspezifischen Richtlinien bei gleichzeitiger Optimierung von Abwicklungsergebnissen Rechnung getragen.

Zu einer laufenden Betriebsprüfung ist eine Schlussbesprechung erfolgt, in dem Übereinkunft über die Prüfungsfeststellungen erzielt wurde.

Im Zusammenhang mit den Risiken aus der Corona-Krise verweisen wir auf den Prognosebericht unter Kapitel III.

Im Hinblick auf das aktuelle Kartellrechtsverfahren verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020 unserer Muttergesellschaft Scania AB, Södertälje, Schweden, der auf ihrer Homepage erhältlich ist (https://www.scania.com/content/ dam/group/investor-relations/financial-reports/annual-reports/Scania_AnnualReport_ 2020-English.pdf).

2. Chancenbericht

Unser Chancenpotenzial liegt nach unserer Auffassung in den SCANIA - Produkten sowie in unseren qualitätsbewussten und kundenorientierten Serviceleistungen. Auch in diesem Geschäftsjahr werden wir wiederum nennenswerte Investitionen ins eigene Händlernetz zur Steigerung unserer Performance tätigen.

Unsere Organisation ermöglicht es uns, flexibel auf kurzfristige Marktentwicklungen zu reagieren. Mit unserer Schwestergesellschaft SCANIA Finance Deutschland GmbH sind wir in der Lage, unseren Kunden attraktive und kosteneffiziente Pakete anzubieten. Dies ermöglicht auch die Akquisition von Neukunden.

Je nach Entwicklung des LKW-Gesamtmarktes können vertriebsstrategische Maßnahmen die prognostizierten Umsätze und Erträge noch verbessern.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unseres Risikomanagementsystems sehen wir uns in der Lage, auf Marktveränderungen kurzfristig zu reagieren und den hieraus resultierenden Auswirkungen auf unsere Unternehmensgruppe durch geeignete Maßnahmen zu begegnen. Insbesondere den Restwertrisiken haben wir in den letzten Geschäftsjahren durch Rückstellungen Rechnung getragen. Der Preisstellung kommt jedoch auch hier in Zukunft eine besondere Bedeutung zu.

Risiken, die die Entwicklung des Konzerns langfristig nachteilig beeinflussen oder gar dessen Bestand gefährden, sind nicht erkennbar. Die Geschäftsführung der Scania CV Deutschland Holding GmbH geht von der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aus.

V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Aus der Finanzierung des operativen Geschäfts sind die üblichen Risiken wie Ausfallrisiko oder Zinsänderungsrisiken zu nennen. Diese werden durch geeignete interne Kontrollsysteme gesteuert.

Derivative Finanzinstrumente setzt der Konzern nicht ein.

 

Koblenz, 20. Dezember 2021

Göran Linbro, Geschäftsführer

Harald Woitke, Geschäftsführer

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