SCANIA Vertrieb und Service GmbH
Rotterdamer Straße 7, 90451 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Schmidt seit 6.7.2023 | Prokura |
Sven Steiner seit 14.6.2023 | Prokura |
Hakan Akyaman seit 6.3.2023 | Prokura |
Gisela Wulf-Best seit 10.2.2023 | Prokura |
Daniel Elberskirch seit 23.8.2022 | Prokura |
Juraj Manek seit 13.4.2022 | Prokura |
Nina Susan, geb. Hartmann Mohammadi Khanaman seit 4.2.2022 | Prokura |
Mats Niklas Rosberg seit 4.2.2022 | Prokura |
Harald Woitke seit 10.8.2021 | Geschäftsführer |
Klaus Röther seit 28.5.2020 | Prokura |
Kuno Reiter seit 13.1.2020 | Prokura |
Herbert Spiegel seit 24.10.2019 | Prokura |
Daniel Carsten Metz seit 19.9.2019 | Prokura |
Jens Gerken seit 9.7.2019 | Prokura |
Andreas Hornig seit 9.7.2019 | Prokura |
Ralf Schröder seit 11.9.2017 | Prokura |
Wolfgang Clement seit 10.11.2015 | Prokura |
Gerhard Lauster seit 10.11.2015 | Prokura |
Joachim Hertle seit 10.11.2015 | Prokura |
Christian Hottgenroth seit 18.3.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
SCANIA Vertrieb und Service GmbHEigenbeteiligung | 52.00% |
| 48.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scania CV Deutschland Holding GmbHKoblenzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Scania CV Deutschland Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigen- kapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oderunbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmens- tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetz- liehen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzern- abschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffen-des Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei- dungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren einekritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 20. Dezember 2021 Ernst
& Young GmbH
Jeanneaux, Wirtschaftsprüferin Winderlich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2020
Kapitalflussrechnung für 2020
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020
Amtsgericht Koblenz, HRB 6077Anhang für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz, zum 31. Dezember 2020 werden neben der Scania CV Deutschland Holding GmbH als Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften des Scania-Konzerns nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen. Name, Sitz und Teilkonzern-Anteilsquote stellen sich wie folgt dar:
III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Für entgeltlich erwobene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird eine Nutzungsdauerr von drei Jahren, für den Fuhrpark Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung Nutzungsdauern zwischen einem Jahr und 15 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wird der Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Aufnahme dieses Sammelpostens in die Handelsbilanz steht mit einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Darstellung der Vermögens- und Ertragslage in Einklang. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen. Unfertige Leistungen in Form von unfertigen Werkstattaufträgen wurden mit Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Das allgemeine Kreditrisiko sowie das Risiko interner Zinsverluste werden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden dem Wahlrecht entsprechend unsaldiert ausgewiesen. Aktive bzw. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Höhe gebildet, in der im Berichtsjahr Auszahlungen bzw. Einzahlungen erfolgten, die Aufwand bzw. Ertrag für das Folgejahr oder spätere Perioden darstellen. Der Ansatz der sonstigen Aktiva (Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel) erfolgt zu Nennwerten. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode auf Basis der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach Maßgabe der folgenden Rechnungsgrundlagen:
Als Rechnungszinssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre herangezogen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i.V.m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag. B. Konsolidierungsmaßnahmen Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzern gewählt. Aus der Kapitalkonsolidierung entstehende aktive Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich nach § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und gemäß § 309 Abs. 1 HGB ab dem der Erstkonsolidierung folgenden Jahr über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge bzw. aktive Unterschiedsbeträge, deren Entstehung im Gewinn- bzw. Verlustvortrag von Konzerngesellschaften zwischen Erwerbszeitpunkt und erstmaligem Einbezug in den Konzernabschluss begründet ist, wurden den Konzern-Gewinnrücklagen zugeordnet. Die im Vorratsvermögen zum 31. Dezember 2020 enthaltenen Zwischengewinne werden gemäß § 304 HGB eliminiert. Latente Steuern werden auf Grundlage des Vergleichs von Konzern-Bilanzwerten mit den entsprechenden Steuerbilanzwerten gemäß DRS 18 ermittelt. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge waren nicht zu bilden. Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden miteinander verrechnet. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz sowie zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus dem Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen solche aus dem Finanzverkehr. Im Übrigen enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen solche aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel. Aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 31.919 ergibt sich auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften nach § 268 Abs. 8 HGB ein ausschüttungsgeperrter Betrag in Höhe von insgesamt TEUR 31.919. Aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen (Differenzbetrag zwischen Rückstellungssätzen mit dem Durchschnittssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre) ergibt sich ebenda nach § 253 Abs. 6 HGB ein ausschüttungsgesperrter Betrag von insgesamt TEUR 4.578. Demnach ergibt sich insgesamt ein zur Ausschüttung gesperrter Betrag in Höhe von TEUR 36.497. Pensionsrückstellungen Der zum Bilanzstichtag noch ausstehende Unterschiedsbetrag nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 1.058. In der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist eine periodenfremde Zuführung in Höhe von TEUR 264 enthalten. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 4.578. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen solche aus dem Finanzverkehr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht bestellt. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2020 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Umsatzerlöse Die im Inland erzielten Umsatzerlöse können nach folgenden Tätigkeitsbereichen aufgeteilt werden:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die folgenden periodenfremden Erträge und Aufwendungen:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr TEUR 264) enthalten. Diese betreffen Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB. Latente Steuern Aktive latente Steuern begründen sich im Wesentlichen aus der Eliminierung von Zwischengewinnen im Vorratsvermögen sowie der vom Handelsrecht abweichenden Bewertung von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen nach steuerlichen Vorgaben. Die passiven latenten Steuern beziehen sich auf phasenverschobene Ertragsabgrenzungen in den Steuerbilanzen im Unterschied zur Konzernbilanz. Im Einklang mit der Berichterstattung für die Einbeziehung in den Scania-Konzern kommt unter Berücksichtigung eines geänderten Gewerbesteuerhebesatzes ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 30,5 % zur Anwendung. Aus Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich insgesamt Erträge aus der Veränderung aktiver und passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 157. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind daneben Aufwendungen aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 1.087 enthalten, die aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanzen der Einzelabschlüsse resultieren. Überleitungsrechnung nach DRS 18
Angaben zu latenten Steuern
IV. Sonstige Pflichtangaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus kurz- bis mittelfristig kündbaren, vornehmlich konzernintern begründeten Mietverhältnissen für Immobilien und aus Operate - Leasing - Verträgen (Leasingnehmer) für technisch aktuelle Betriebs- und Geschäftsausstatttung, mit einem Gesamtaufwand in Höhe von TEUR 13.154 p.a. (Vj. TEUR 12.312). Hiervon entfallen TEUR 9.988 (Vj. TEUR 9.655) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Verpflichtungen zur Übernahme von Fahrzeugen und aus Mietkauf- und Leasingverträgen (Leasinggeber) bestehen in einem Volumen von TEUR 575.924 (Vj. TEUR 639.536). Der Finanzmittelfonds zu der Kapitalflussrechnung entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mitteln. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2020 getrennt nach Gruppen stellt sich wie folgt dar:
Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Volkswagen AG, Wolfsburg. In den Konzernabschluss zum 31.12.2020 der Volkswagen AG wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis ist die Scania Sales and Services AB, Södertälje, Schweden. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 der Scania Sales and Services AB wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird in keinem mit dem Bundesanzeiger vergleichbaren Register bekannt gemacht. Stattdessen kann auf die Homepage verwiesen werden: https://www.scania.com/group/en/section/investor-relations/financial-reports/annual-reports/. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Die Ausführungen zu den Auswirkungen der SARS-CoV2-Pandemie sind dem Lagebericht der Gesellschaft zu entnehmen. Abschlussprüferhonorare
Für das Mutterunternehmen Scania CV Deutschland Holding GmbH sind als Geschäftsführer bestellt: Herr Göran Linbro, Kaufmann, Södertälje, Schweden, Herr Peter Hornig, Kaufmann, Berg (bis 31.07.2021), Herr Harald Woitke, Kaufmann, Erligheim (ab 01.08.2021). In analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB werden keine Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a HGB gemacht. Angabe gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB: Die folgenden in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:
20. Dezember 2021 SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz, SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz. Koblenz, Göran Linbro, Geschäftsführer Harald Woitke, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31. Dezember 2020
Konzern-Lagebericht 2020Scania CV Deutschland Holding GmbH, KoblenzI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell Unter dem Dach der Scania CV Deutschland Holding GmbH vereint sind die SCANIA DEUTSCHLAND GmbH als Generalimporteur von Produkten mit dem Warenzeichen "SCANIA" sowie eine Retail-Gesellschaft - die SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz -, die neben dem Verkauf von neuen und gebrauchten Lastkraftwagen auch Werkstätten an 40 Standorten betreibt. Die betriebsnotwendigen Geschäftsgebäude werden von einer Real - Estate Struktur, die dem übergeordneten, schwedischen SCANIA - Konzern zuzurechnen ist, gehalten und an die operativen Einheiten pachtweise überlassen. Die deutsche SCANIA-Gruppe ("SCANIA DEUTSCHLAND") bezieht die Nutzfahrzeuge aus verschiedenen Werken des SCANIA - Konzerns. Die Ersatzteile werden vom zentralen Lager Oudsbergen (ehemaliger Ortsname Opglabbeek), Belgien, geliefert. Heutzutage müssen die Fahrzeuge rund um die Uhr einsatzfähig sein. Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen zunehmend auch nachts und an den Wochenenden ausgeführt werden. Der Service muss dort verfügbar sein, wo sich die Fahrzeuge befinden und von gleichmäßig hoher Qualität sein. Hierfür haben wir ein Servicenetz, welches kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Schneller Service, Ersatzfahrzeuge und Ersatzteillieferungen gehören zum Dienstleistungsportfolio. Durch das zentrale Lager in Belgien ist innerhalb von 24 Stunden jedes Ersatzteil beim Empfänger, so dass eine optimale Versorgung gewährleistet ist. Der Einkauf für den Produktbereich Bus erfolgt für Fahrgestelle von der SCANIA CV AB, Södertälje, Schweden. Die Aufbauten für Reise- und Überlandbusse sowie Stadt- und Linienbusse erfolgen durch externe Fachbetriebe. Preise und Konditionen entsprechen den jeweils getroffenen Vereinbarungen und unterliegen daher keinen unabsehbaren Schwankungen. 2. Forschung und Entwicklung Die deutsche SCANIA-Gruppe betreibt keine Forschung und Entwicklung. Dies obliegt der schwedischen Muttergesellschaft. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2020 um 5,0% 1. Damit endete der seit 14 Jahren andauernde Aufwärtstrend. Die konjunkturelle Lage war in einem uneinheitlichen europäischen Umfeld erstmals negativ. Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,5 % 2 weniger in Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - als ein Jahr zuvor. Beeinflusst von der COVID - 19 Pandemie bedingten allgemeinen Wirtschaftsentwicklung schrumpfte der Markt für Lastkraftwagen lt. Kraftfahrtbundesamt (KBA) von 67.357 Neufahrzeugen im Vorjahr auf 49.444 in 2020 (- 26,6%). Scania Deutschland entwickelte sich leicht rückläufig, verglichen mit dem Gesamtmarkt und konnte bei den Zulassungen, inklusive "Scania Rent", einen Marktanteil von 10,5% (Vorjahr 12,9%) erzielen. Der bedeutendste Bereich für SCANIA DEUTSCHLAND ist der Vertrieb von Lastkraftwagen ab 16t zulässigem Gesamtgewicht. In diesem Segment hat Scania seine Position in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessern können. Der Gesamtbestand an Fahrzeugen belief sich Ende des Jahres 2020 auf 49.047 (Vorjahr 48.086) Einheiten. Der Vertrieb von Lastkraftwagen erfolgt sowohl über konzernzugehörige Vertriebsgesellschaften als auch über externe Partner. Für die Sicherstellung des Service stehen insgesamt 161 Scania-Stützpunkte einschließlich Vertragswerkstätten im Bundesgebiet zur Verfügung.
1 Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt,
verkettet, Statistisches Bundesamt Wiesbaden,
Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2021
2. Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung stellt sich wie folgt dar:
Infolge der rückläufigen Entwicklung des Neufahrzeugabsatzes von LKWs minderte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung der Stückzahlen stellt sich wie folgt dar:
Bei einer um TEUR 33.990 rückläufigen Betriebsleistung in Höhe von TEUR 177.940 hat sich das Konzernergebnis um TEUR 23.141 auf TEUR 16.284 verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den rückläufigen Umsatzerlösen im Neufahrzeugabsatz von LKWs. Die Leistungs- und Ergebnisverschlechterung entspricht im Wesentlichen unserer Prognose und ist vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie insgesamt noch zufriedenstellend. Aus Sicht der Konzernleitung kann die aktuelle Ergebnissituation 2021 derzeit als zufriedenstellend bezeichnet werden. Es ergeben sich aus der aktuellen Lage, auch mit Hinblick auf das Ergebnis, weiterhin Chancen und Potentiale für eine positive Entwicklung des Konzerns (vgl. Prognosebericht sowie Chancen- und Risikobericht). 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage
Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus der Minderung der verkauften Neufahrzeuge im LKW-Bereich. Einhergehend sinkt der Rohertrag um TEUR 27.318 (-13,4 %) auf TEUR 176.722. Dies entspricht 99,3 % (Vorjahr: 96,3 %) der Betriebsleistung. Die Verringerung der absoluten Betriebsleistung resultiert aus reduzierten Umsatzerlösen bei leicht verbesserten Materialaufwendungen. Im Geschäftsjahr 2020 wurden durchschnittlich 1.050 (Vorjahr: 1.088) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) beschäftigt. Der Personalaufwand ist insbesondere aufgrund tariflicher Anpassungen angestiegen. Für Mitarbeiter der Konzernunternehmen besteht eine betriebliche Altersversorgung. Grundlage ist die Versorgungsordnung von 1975, die 1986 überarbeitet wurde, diese besteht für die Mitarbeiter, die vor dem 31.12.1999 eingestellt wurden. Alle nach dem 31.12.1999 eingestellten Mitarbeiter fallen unter eine neue Versorgungsordnung, welche in 2005 in Kraft trat. Der sonstige Betriebsaufwand ist insbesondere durch die Zuführungen zu Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen sowie für Reparatur- und Wartungsverträge neben nur leicht rückläufigen Aufwendungen für Garantie- und Kulanzleistungen gekennzeichnet. Zwar hat sich durch die zuvor dargestellten Entwicklungen, sowie der COVID - 19 Pandemie bedingten allgemeinen Wirtschaftslage, das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert (-58,7%), mündet aber letztlich in einem weiterhin deutlich positiven Konzernergebnis. b) Finanzlage Über die Finanzlage gibt die Kapitalflussrechnung nach § 297 Abs. 1 HGB, die nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) erstellt worden ist, Auskunft. Der Mittelzufluss aus laufender Tätigkeit beträgt TEUR 62.316 (im Vj. TEUR 40.314). Der Anstieg resultiert aus verschiedenen Effekten, die das rückläufige Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) überkompensieren. Dies sind u.a. der Rückgang der Vorräte (Mittelzufluss), Effekte aus Anlagenabgängen und geringere Steuerzahlungen. Durch die Einbindung in das Liquiditätsmanagement des gesamten SCANIA-Konzerns ist die Versorgung mit liquiden Mitteln gesichert. Die Finanzlage ist insgesamt stabil. c) Vermögenslage Die Veränderung der Vermögenslage resultiert vornehmlich aus dem Anstieg von Forderungen, insbesondere gegen verbundene Unternehmen. Analog hierzu stiegen auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Kapitalbindung im Anlagevermögen war zuletzt rückläufig. Dies führte u.a. im Saldo zu dem leichten Anstieg der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.860 (2,2 %) auf nunmehr TEUR 372.374. Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen TEUR 24.226 und betreffen erneut im Wesentlichen die Scania-Rent Flotte. Insgesamt erachten wir die Vermögenslage des Konzerns als stabil.
Rundungsdifferenzen möglich. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung des Konzerns ist neben den nachfolgend dargestellten Kennzahlen das operative EBIT (hier: Betriebsergebnis) zentral.
III. Prognosebericht Die SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie hat weiterhin Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Durch entsprechend ergriffene Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Erregers sowie ggf. durch krankheitsbedingte Ausfälle haben sich die weltweiten Wertschöpfungsprozesse verlangsamt. Auch wir haben Auswirkungen dieser Krise auf der Beschaffungs- und Absatzseite bemerkt. Da die Dauer der Krise nicht verlässlich vorhersagbar ist, können die Auswirkungen nicht seriös quantifiziert werden. Dies äußert sich auch in der großen Schätzungsbandbreite hinsichtlich der bevorstehenden Rezession seitens der Wirtschaftsforschungsinstitute (u.a. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung oder ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.). Derzeit lassen sich zur Risikoeindämmung lediglich folgende Maßnahmen ableiten:
Die Maßnahmen dienen vorwiegend der Sicherstellung der Liquidität sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen. Sobald die Nachfrage sich wieder verstärkt, werden wir in der Lage sein, diese neuen Aufträge zu bedienen. Wir gehen nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass bei einer weltweit schrittweisen Beendigung der ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen und einer Rückkehr zur Normalität gegen Ende des Geschäftsjahres 2022 die Going-Concern-Prämisse - auch ohne staatlich verbürgte Kredite - aufrechterhalten werden kann. Dies bedingt allerdings die Fortsetzung der Konzernfinanzierung. Die latente Euro-/Schuldenkrise, das Niedrigzinsumfeld, Inflationsrisiken, der erfolgte Brexit und die andauernde Flüchtlingskrise sind nach wie vor die unmittelbaren Einfluss- und Unsicherheitsfaktoren im Euroraum bzw. in der EU. International resultieren Risiken aus der weiteren Zuspitzung geopolitischer Konflikte. Wir erwarten für 2021, dass sich die Neuzulassungen an LKW insgesamt leicht über dem Vorjahresniveau bewegen werden. Mit geplanten 5.200 Einheiten werden wir unseren Marktanteil in 2021 halten, bzw. leicht steigern. Aufgrund des aktuellen Auftragseinganges für 2022 geht die Geschäftsleitung von einem weiteren Anstieg der Einheiten aus und plant mit 6.300 Einheiten für 2022. Zu dem weiteren Anstieg sollen u.a. die verstärkten Aktivitäten in speziellen Segmenten (z.B. Bau-, Kommunal-, Sonderfahrzeuge) beitragen. Der Strategie des Konzerns folgend wird die enge Zusammenarbeit mit Händlern und Lieferanten weiter ausgebaut. In den Bereichen Ersatzteile und Werkstatt wird eine positive Entwicklung erwartet, die durch den steigenden Fahrzeugbestand und eine gezielte Erweiterung um zusätzliche angrenzende Geschäftsfelder außerhalb der Scania Produkte, wie z.B. Reifen, Anhänger (one-stop-shopping-Konzept) und Nutzfahrzeuge/Busse allgemein, unterstützt werden soll. Das seit 2011 bestehende Geschäftsfeld Motoren hat sich kontinuierlich sehr gut entwickelt und hat im Jahr 2021 einen wichtigen Beitrag erzielt. Ebenso positiv hat sich das Geschäftsfeld Scania Rent entwickelt und wird zukünftig namhafte Ergebnisbeiträge leisten. Für beide vorgenannten Geschäftsfelder geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2022 von steigenden positiven Beiträgen aus. Das Ergebnis ist stark vom Volumen geprägt. Der Scania Konzern strebt deswegen kontinuierlich einen wachsenden Marktanteil an zusammen mit einer Volumensteigerung, ohne das gesetzte Ergebnis-Ziel aus den Augen zu verlieren. Gestützt auf diese Erkenntnisse und den Geschäftsverlauf bis Ende III. Quartal 2021 wird im Geschäftsjahr mit einem positiven Konzernergebnis und EBIT deutlich über dem Vorjahresniveau gerechnet. Die Planung für 2022 geht von einer weiteren Verbesserung von Konzernergebnis und EBIT aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Scania stellt sich auch in Zukunft den Herausforderungen des Marktes in Deutschland mit Kundenzufriedenheit als wichtigstem Kernwert - dies gilt für seine Produkte und Dienstleistungen ebenso wie für seine kompetenten Mitarbeiter. Risiken, die sich nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken können, betreffen im Wesentlichen die Preisentwicklung am Gebrauchtwagenmarkt sowie die Restwertrisiken. Fuhrparkmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsstrategie. Diese zukünftigen Rücknahmen werden den Gebrauchtwagenmarkt stärker reglementieren und zu Lasten der Hersteller gehen. Die Einschätzung von Rücknahmepreisen basiert auf heutigen Erfahrungswerten. Diese Werte können in Zukunft von Veränderungen im Markt beeinflusst werden und sich daher auch negativ auf die Ertragslage des Konzerns auswirken. Unser Risikomanagementsystem analysiert permanent die aktuellen Entwicklungen unter Heranziehung von Marktspiegeln (u.a. mobile.de) und Restwertprognosen, so dass wir frühzeitig auf sich ändernde Marktverhältnisse reagieren können. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und Rückstellungen antizipiert. Relevante Zinsrisiken sind nicht gegeben. Dem Insolvenzrisiko von Kunden wird durch Bonitätsprüfungen vor Vertragszusage, permanente Überwachung des vertragskonformen Kundenverhaltens während der Vertragslaufzeit und gegebenenfalls durch Bildung ausreichender Wertberichtigungen gemäß konzernspezifischen Richtlinien bei gleichzeitiger Optimierung von Abwicklungsergebnissen Rechnung getragen. Zu einer laufenden Betriebsprüfung ist eine Schlussbesprechung erfolgt, in dem Übereinkunft über die Prüfungsfeststellungen erzielt wurde. Im Zusammenhang mit den Risiken aus der Corona-Krise verweisen wir auf den Prognosebericht unter Kapitel III. Im Hinblick auf das aktuelle Kartellrechtsverfahren verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020 unserer Muttergesellschaft Scania AB, Södertälje, Schweden, der auf ihrer Homepage erhältlich ist (https://www.scania.com/content/ dam/group/investor-relations/financial-reports/annual-reports/Scania_AnnualReport_ 2020-English.pdf). 2. Chancenbericht Unser Chancenpotenzial liegt nach unserer Auffassung in den SCANIA - Produkten sowie in unseren qualitätsbewussten und kundenorientierten Serviceleistungen. Auch in diesem Geschäftsjahr werden wir wiederum nennenswerte Investitionen ins eigene Händlernetz zur Steigerung unserer Performance tätigen. Unsere Organisation ermöglicht es uns, flexibel auf kurzfristige Marktentwicklungen zu reagieren. Mit unserer Schwestergesellschaft SCANIA Finance Deutschland GmbH sind wir in der Lage, unseren Kunden attraktive und kosteneffiziente Pakete anzubieten. Dies ermöglicht auch die Akquisition von Neukunden. Je nach Entwicklung des LKW-Gesamtmarktes können vertriebsstrategische Maßnahmen die prognostizierten Umsätze und Erträge noch verbessern. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unseres Risikomanagementsystems sehen wir uns in der Lage, auf Marktveränderungen kurzfristig zu reagieren und den hieraus resultierenden Auswirkungen auf unsere Unternehmensgruppe durch geeignete Maßnahmen zu begegnen. Insbesondere den Restwertrisiken haben wir in den letzten Geschäftsjahren durch Rückstellungen Rechnung getragen. Der Preisstellung kommt jedoch auch hier in Zukunft eine besondere Bedeutung zu. Risiken, die die Entwicklung des Konzerns langfristig nachteilig beeinflussen oder gar dessen Bestand gefährden, sind nicht erkennbar. Die Geschäftsführung der Scania CV Deutschland Holding GmbH geht von der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aus. V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Aus der Finanzierung des operativen Geschäfts sind die üblichen Risiken wie Ausfallrisiko oder Zinsänderungsrisiken zu nennen. Diese werden durch geeignete interne Kontrollsysteme gesteuert. Derivative Finanzinstrumente setzt der Konzern nicht ein.
Koblenz, 20. Dezember 2021 Göran Linbro, Geschäftsführer Harald Woitke, Geschäftsführer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Fracht FWO AG
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Bermüller & Co GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Speditionen
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen