Stuttgarter Straßenbahnen Aktiengesellschaft
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Burmeister seit 30.11.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NetCom Stuttgart GmbH TelekommunikationsdiensteStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
LageberichtRahmenbedingungen Wie bereits im Vorjahr entwickelte sich die Nachfrage für Leistungen des Service Centers Stadt Stuttgart im Geschäftsjahr 2014 positiv. Neben der zentralen Telefonvermittlung und Angebot des 115-Anrufservice (einheitliche Behörden- und Servicenummer) wurden weitere Dienstleistungen für die Landeshauptstadt selbst und im städtischen Konzernumfeld übernommen oder sind für eine anstehende Umsetzung in Vorbereitung. Das bearbeitete Callvolumen stieg um 105.000 auf rund 410.000 Calls. Die Kapazitätsauslastung war damit erreicht. Da jedoch ein Teil der erwarteten Aufträge erst ab Mitte 2014 erteilt wurden, konnte der Planansatz nicht ganz erreicht werden. Entsprechende Investitionen und Personaleinstellungen wurden daher verschoben. Zur Sicherstellung eines aussagefähigen Steuerungs- und Abrechnungsverfahrens wurde 2014 eine CTI-Lösung (Computer Telephony Integration) erfolgreich umgesetzt und eingeführt. Ende 2014 wurde mit den Vorbereitungen für zusätzliche Personaleinstellungen und Wiederbesetzungen im Jahre 2015 vorgenommen, um anstehende Projekte umsetzen zu können. Der Großteil des Personals wird über einen Überlassungsvertrag von der Stadt Stuttgart gestellt. Im Geschäftsbereich der Vermietung von Telekommunikationsleitungen ergaben sich aufgrund der meist festen Laufzeiten der Kundenverträge keine wesentlichen Veränderungen. Die Umsätze lagen über Plan, weil entgegen der Erwartungen weniger Verträge gekündigt wurden. Da jedoch dieser Geschäftszweig seit Jahren nicht mehr aktiv vermarktet wird hat sich die Geschäftsführung entschlossen, alle Verträge fristgerecht oder gemäß Kundenwunsch bis spätestens Mitte 2016 zu kündigen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Altgeschäft der Telekommunikationsdienstleistungen wurde ohne wesentliche Veränderungen auf Grundlage der festen Vertragslaufzeiten fortgeführt. Die Bilanzsumme ging um 25,1 % auf 1.009 T€ zurück, da ein Darlehen teilweise getilgt wurde und weitere Investitionen zunächst verschoben wurden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich damit auf 9,9 % (Vj. 7,4 %). Die Umsätze gingen um 0,6 % leicht zurück. Allerdings erfolgten im Geschäftsjahr einige Projektierungen und Testphasen, die erst ab 2015 zu weiteren Umsatzerlösen führen werden. Das Rohergebnis verbesserte sich um 0,4 %. Die Abschreibungen stiegen um 5,4 %, insbesondere durch die nun ganzjährigen Abschreibungen der Investitionen aus dem Jahre 2013. Das langfristige Darlehen des Gesellschafters konnte um 200 T€ auf 800 T€ reduziert werden und wird zum Jahresanfang 2015 durch ein Bankdarlehen abgelöst. Das Gesamtergebnis liegt mit € 12.649,92 (Vj. 46.938,83) geringfügig unter dem Planansatz. Vertragsgemäß wird dieser Betrag an die Muttergesellschaft Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH abgeführt. Der Beherrschungsvertrag wurde im Sinne der Rechtssicherheit im Geschäftsjahr zum Teil neu gefasst. Risikobericht Risiken, die sich aus der Netzvermietung sowie den Leistungen des Service Center als bestandsgefährdend erweisen können, sind nicht vorhanden. Einflüsse, welche sich unter Umständen negativ auf die zukünftige Finanz- oder Ertragslage auswirken können, sind nicht bekannt. Die Summe möglicher finanzieller Verpflichtungen, die sich hieraus ergibt, ist im Anhang angegeben. Die Finanzierung der Gesellschaft ist über ein langfristiges Darlehen gesichert. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine wesentlichen Erkenntnisse oder Entwicklungen, die negative Auswirkungen auf die Lage der Gesellschaft haben könnten. Zum 31.01.2015 scheidet Herr Jörn Meier-Berbereich aus dem Aufsichtsrat aus. Ausblick Aufgrund des zunehmenden Beauftragungsvolumens im Geschäftsfeld ServiceCenter rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2015 mit einem Umsatzwachstum von 12 %. Die Planungen für 2015 gehen aufgrund des weiteren Aufbaus der Servicecenter-Leistungen und den damit notwendigen Investitionen von einem ähnlichen Jahresergebnis wie in 2014 aus.
Stuttgart, 27. Februar 2015 NetCom Stuttgart GmbH Telekommunikationsdienste Geschäftsführung Votteler Anhang1. Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde gemäß Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des HGB für große Gesellschaften aufgestellt. Die Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen erfolgt die Bewertung mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Skonti und andere Anschaffungskostenminderungen. Es wird bei den Sachanlagen grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Im Jahr des Zugangs wird die planmäßige Abschreibung zeitanteilig vorgenommen. Die Abschreibungsdauer liegt in der Regel zwischen 3 Jahren und 10 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410 werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs.2 EStG voll abgeschrieben. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten ist als Anlage 1 zum Anhang beigefügt. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Gezeichnete Kapital in Höhe von 100.000 € (Vj. 100.000,00 €) ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH gehalten. Sonstige Rückstellungen wurden insbesondere für Jahresabschluss- und Veröffentlichungskosten, ausstehende Lieferantenrechnungen, personalbedingte Aufwendungen und Rückbauverpflichtungen gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ein Darlehen in Höhe von 800 T€ (Vj. 1.000 €) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr, da dieses Darlehen in 2015 abgelöst wird. Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Abführung des Jahresergebnisses aus dem Ergebnisabführungsvertrag, die Konzernsteuerumlage und Dienstleistungen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von 4 T€ (Vj. 4 T€) und Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1,2 T€ (Vj. 0,2 T€). 4. Erläuterungen zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse für die Leitungsvermietung betrugen 331 T€ (Vj. 331 T€), die des in 2012 neu aufgesetzten Dienstleistungsbereichs 582 T€ (Vj. 587 T€). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von 2,9 T€ (Vj. 0,3 TE) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Der Materialaufwand von 345 T€ (Vj. 372 T€) enthält im Wesentlichen Mietzahlungen für die bezogenen Leistungen zur Leitungsvermietung sowie laufende Dienstleistungen und Instandhaltungskosten. Unter dem Personalaufwand in Höhe von 191 T€ (Vj. 174 T€) werden Entgeltzahlungen für die Beschäftigten einschließlich der arbeitgeberseitigen Anteile an der Sozialversicherung ausgewiesen. Im Jahr 2014 waren durchschnittlich sieben Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind drei Teilzeitkräfte und ein geringfügig Beschäftigter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Miete, Beratung, Personalsuche und Verwaltung. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an die Gesellschafterin, die Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH in Höhe von 39,4 T€ (Vj. 40 T€) enthalten. Der Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 12.649,92 € (Vj. 46.938,83 €) wird auf Grundlage eines Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei vereinzelten Vermietungsverträgen können bei vorzeitiger Beendigung Verpflichtung aus noch nicht amortisierten Investitionen gegenüber einem Lieferanten in Höhe von 2,6 T€ (Vj. 35 T€) entstehen. Die Inanspruchnahme ist aus heutiger Sicht aufgrund der festen Laufzeiten unwahrscheinlich. Für sonstige langfristig eingegangene Verträge bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von 739 T€ (Vj. 681 T€). 6. Prüfungshonorar Für die Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfung sind 8 T€ (Vj. 6 T€) vorgesehen. Sonstige Bestätigungen, Steuerberatungsleistungen und andere Leistungen werden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. 7. Konzernabschluss Gesellschafterin der NetCom Stuttgart GmbH Telekommunikationsdienste ist die Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Der Abschluss der NetCom Stuttgart GmbH Telekommunikationsdienste wird in den Konzernabschluss der Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH übernommen und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 8. Organe Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen T€ 8 (Vj. 11 T€). Der Aufsichtsrat erhielt Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen in Höhe von 2 T€ (Vj. 2 T€). Aufsichtsrat: Werner Wölfle, Vorsitzender, Bürgermeister Stadt Stuttgart Jörn Meier-Berberich, Kaufmännischer Vorstand SSB AG (bis 31.1.2015) Volker Schaible, Leiter Stadtkämmerei Stadt Stuttgart Geschäftsführung: Hartmut Votteler
Stuttgart, 27.02.2015 Votteler Anlage 1 zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
BestätigungsvermerkAn die NetCom Stuttgart GmbH Telekommunikationsdienste, Stuttgart: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NetCom Stuttgart GmbH Telekommunikationsdienste, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 12. März 2015 H/W/S
GmbH & Co. KG
Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer Torsten Gollmert, Wirtschaftsprüfer |
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