Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Michael Schiffer Dialog GmbH
Industriestraße 6, 47495 Rheinberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Clemens Dorfner seit 25.2.2019 | Prokura |
Thomas Dengler seit 25.2.2019 | Prokura |
Michael Karl Klaus Schiffer seit 4.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Michael Schiffer Dialog GmbHRheinbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023Michael Schiffer Dialog GmbH1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Michael Schiffer Dialog GmbH ist einer der führenden Anbieter von individualisierter Kundenkommunikationin Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Produktbereichen individualisierte Print-Mailings (z.B. Mailings, Selfmailer und Kataloge) und Spezialdokumente (z.B. codierte Dokumente, Wahlunterlagen und Sicherheitsdokumente). Die Gesellschaft nimmt eine führende Position im Segment "Programmatic Print" bei der Entwicklung, Konzeption und Umsetzung datengetriebener Digitaldrucklösungen in Verbindung mit automatisierten Daten-Workflows ein. Beratung und Dienstleistungen umfassen ebenso die DSGVO-konforme Anreicherung und Optimierung von Daten, sowie den Bereich der postalischen Zustellung. Zunehmend werden für Kunden neben den physischen Printprodukten auch digitale Kommunikationselemente ausgespielt. Neben diesen Aspekten bietet die Michael Schiffer Dialog GmbH ihren Kunden einen immer geringer werdenden ökologischen Fußabdruck durch kontinuierliche Nachhaltigkeitsinitiativen. Diverse Zertifizierungen in den Bereichen Umwelt- und Energiemanagement, wie zum Beispiel die EMAS, ISO 14001 und IS0 50001 dokumentieren das kontinuierliche Streben des Unternehmens nach einer Minimierung der Ressourcenverbräuche und Emissionen. Im Bereich der Informationssicherheit ist das Unternehmen nach DIN ISO 27001:2022 zertifiziert. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Rheinberg und ist beim Amtsgericht Kleve unter der Nummer HRB 15444 im Handelsregister eingetragen. 2. Wirtschaftsbericht A: Allgemeinwirtschaft Die deutsche Wirtschaft befand sich im Jahr 2023 in einer Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr um 0,3%. Die Hauptgründe für diese negative Entwicklung liegen in der unsicheren weltpolitischen Lage (insbesondere der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und der Nahost-Konflikt in Gaza in der Folge des Terroranschlags der Hamas auf Israel), der merklichen Kaufzurückhaltung der Konsumenten in Deutschland auf Grund der verhältnismäßig hohen Inflation, sowie des vergleichsweise hohen Zinsniveaus. All diese Themen belasten die Investitionstätigkeit der Unternehmen und die Kauflaune der Verbraucher. Für das Jahr 2024 beläuft sich die Prognose des ifo Instituts im Gesamtjahresverlauf bei einem sehr moderaten Wachstum von 0,2%. (ifo Konjunkturprognose 6.3.2024). Bei einem Ergebnis von -0,9% im ersten Quartal des Jahres bleibt abzuwarten, ob sich diese Prognose bewahrheiten wird. B: Unsere Branche Die deutsche Druck- und Medienbranche hatte im abgelaufenen Jahr mit den Auswirkungen der negativen Entwicklung der allgemeinen deutschen Wirtschaft zu kämpfen. Der Umsatz der deutschen Druckindustrie sank laut Information des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 nominal um 8,1 Prozent von 19,166 Mrd. Euro auf 17,610 Mrd. Euro. Im Jahresverlauf hat die anhaltend hohe Inflation und die damit verbundene Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu einem Rückgang der Nachfrage im Bereich der Werbedrucksachen geführt. Anders als in der Vergangenheit reagierten die werbetreibenden Unternehmen damit nicht mit werblicher Aktivität auf eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten, sondern legten den Hauptfokus auf eigene Kosteneinsparungen. Auch andere Kommunikationskanäle wie z.B. digitale Kanäle waren von dieser Entwicklung betroffen. Der vom Bundesverband Druck- und Medien berechnete Geschäftsklima-Index notierte im Dezember 2023 bei 86,5% und lag damit um rund 1,7% unter dem Vorjahreswert. Dies deutet darauf hin, dass sich die niedrige Nachfrage auch bis mindestens in die erste Jahreshälfte 2024 halten wird. C: Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 verlief für die Gesellschaft positiv. Obwohl der Jahresumsatz, der im Jahr 2022 durch Sondereffekte bei 16.582 TEUR gelegen hatte, planmäßig auf 12.926 TEUR zurückging, konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Der Umsatz lag im Rahmen der Planung, das geplante Ergebnis konnte mit 113 TEUR vor Steuern deutlich übertroffen werden. Dabei wurde neben der normalen Geschäftstätigkeit weiter an elementaren Aspekten des Unternehmens gearbeitet. So konnte im Bereich der Nachhaltigkeit nach den im Vorjahr erlangten Zertifizierungen nach ISO 14001 (Umweltmanagement) und 50001 (Energiemanagement) erstmals auch die renommierte EMAS-Zertifizierung erfolgreich absolviert werden. Im Rahmen der Informationssicherheit wurde die Michael Schiffer Dialog GmbH nach dem schon seit vielen Jahren verliehenen (Qualitäts- und Leistungssiegel des Deutschen Dialogmarketing Verbandes für die Bereiche Auftragsdatenverarbeitung und Lettershop) nun auch erfolgreich nach dem hohen Standard der ISO 27001:2022 zertifiziert. Besonders zu erwähnen ist dabei, dass das Unternehmen als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nach der aktuellen Revision aus 2022 auditiert und zertifiziert wurde. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft A: Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft sank auf Grund der Sondereffekte im Jahr 2022 im Berichtsjahr planmäßig deutlich von 16.582 TEUR auf 12.926 TEUR. Der Materialaufwand betrug 4.128 TEUR nach 6.973 TEUR im Vorjahr, und das Rohergebnis 8.798 TEUR (VJ: 9.609 TEUR). Somit konnte die Wertschöpfungsquote in Bezug auf den Umsatz weiter deutlich gesteigert werden und liegt nun bei 68% (VJ: 58%). Dies ist unter anderem auf eine konsequentere Nutzung der eigenen Kapazitäten und eine dadurch reduzierte Fremdvergabe von Aufträgen zurückzuführen. Der Personalaufwand ist von 5.044 TEUR im Vorjahr auf 4.666 TEUR im laufenden Jahr deutlich gesunken. Die Abschreibungen beliefen sich auf 282 TEUR nach 380 TEUR im Vorjahr und betrafen im Wesentlichen Abschreibungen auf die technischen Wirtschaftsgüter in den Produktionsbereichen. Die sonstigen Kosten konnten auf 3.294 TEUR (VJ: 4.088 TEUR) reduziert werden. Wesentliche Reduzierungen gab es dabei bei den Kosten der Warenabgabe (- 453 TEUR) und den Raumkosten (-278 TEUR). Hierbei sind neben den kapazitätsbedingten Kostensenkungen im Energieverbrauch auch die positiven Effekte aus den Aktivitäten der Gesellschaft zur Ressourcenschonung und zur Senkung des Energieverbrauches zu erwähnen. Das EBITDA belief sich für das Jahr 2023 auf 524 TEUR (VJ: 986 TEUR) und der Jahresüberschuss betrug 113 TEUR (VJ: 440 TEUR). B: Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 von 3.780 TEUR im Vorjahr auf 3.009 TEUR reduziert. Die Verkürzung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung des Umlaufvermögens von 2.937 TEUR im Vorjahr auf 2.266 TEUR im Berichtsjahr. Auf Grund der wieder besseren Verfügbarkeit bei Materialien konnte die Gesellschaft hier Lagerbestände und Kapitalbindung reduzieren, welche auf der anderen Seite zu einer deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten um 743 TEUR auf 1.384 TEUR (VJ: 2.127 TEUR) genutzt wurden. Insbesondere ist dabei die Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 604 TEUR auf einen Wert von 309 TEUR (VJ: 913 TEUR) zum Ende des Berichtsjahres hervorzuheben. Es wurden Rückstellungen in Höhe von 620 TEUR gebildet (VJ: 758 TEUR). Im Wesentlichen entfallen diese auf Rückstellungen für Steuern, Urlaub, Personalkosten und Gewährleistungen. Der Jahresüberschuss von 113 TEUR nach Steuern verbleibt in voller Höhe im Unternehmen, sodass das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 1.002 TEUR beträgt. Dies bedeutet eine weiter deutlich verbesserte Eigenkapitalquote von nunmehr 33,3 % (VJ: 23,5%). C: Finanzlage Die Michael Schiffer Dialog GmbH hat im Berichtsjahr jederzeit über ausreichend Liquidität verfügt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Der Kassenbestand zum Bilanzstichtag betrug 75 TEUR (VJ: 90 TEUR), und die bestehende Kontokorrentlinie in Höhe von 1.200 TEUR wurde mit 294 TEUR zu weniger als 25% genutzt. Beim Forderungsmanagement arbeitet die Gesellschaft seit 2018 mit Factoring. D: Beurteilung des Geschäftsjahres Das Geschäftsjahr verlief für die Gesellschaft besser als geplant und zeigt, dass sich die Michael Schiffer Dialog GmbH auch in schwierigen Rahmenbedingungen behaupten und positiv weiterentwickeln kann. Auch in einem Umfeld mit konjunkturell bedingter zurückhaltender Nachfrage ist es gelungen, ein positives Ergebnis zu erwirtschaften und die Basis des Unternehmens zu stärken. Dies bezieht sich nicht nur auf die deutliche Steigerung der Eigenkapitalquote und die fast vollständige Rückführung der Bankverbindlichkeiten, sondern insbesondere auch auf die weiter vorangetriebenen Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Informationssicherheit. Aus diesem Grund ist die Geschäftsführung mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. E: Weitere Aspekte Als mittelständischem Familienunternehmen liegt das Thema "Nachhaltigkeit" dem Unternehmen und seinen Gesellschaftern wie bereits erwähnt seit jeher am Herzen. Seit vielen Jahren werden Wärmerückgewinnungs-Systeme in den Produktionsbereichen genutzt, um den Heizaufwand zu minimieren. Der komplette Strombedarf wird aus erneuerbaren Energien (""Ökostrom") gedeckt, ein Teil davon aus einem Photovoltaiksystem auf dem Firmendach. Um die Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit zu intensivieren und strukturiert voranzutreiben, hat sich die Gesellschaft im Jahr 2022 wie geplant auditieren lassen und die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) und DIN EN ISO 50001: 2018 (Energiemanagement) erhalten. Darüber hinaus ist die Michael Schiffer Dialog GmbH seit dem Jahr 2022 Mitglied in der Initiative "Klimafreundlicher Mittelstand" und engagiert sich im Netzwerk "REGINEE" einer Initiative der Bundesregierung zur Zusammenführung überzeugter Unternehmen bei den Handlungsfeldern Klimaschutz und Energieeffizienz. Im Berichtsjahr wurde nun zusätzlich noch die Zertifizierung nach dem renommierten EMAS-Standard (Eco-Management and Audit Scheme) der Europäischen Union erfolgreich absolviert. Durch diesen Standard verpflichtet sich die Gesellschaft, Ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und über die Maßnahmen und Ergebnisse transparent in Form einer Umwelterklärung zu berichten. Die aktuelle Umwelterklärung können Interessenten auf der Homepage der Gesellschaft unter www.michaelschiffer.com einsehen. Ebenso wurde die Arbeit an einem Transformationskonzept begonnen, welches den Weg des Unternehmens bei der Reduzierung klimaschädlicher Emissionen beschreiben wird. Das erste Ziel eine Klimaneutralität nach Scope 1 und 2 unter Einbezug geringfügiger finanzieller Kompensationen konnte bereits Ende 2023 realisiert werden. Damit erfüllt die Gesellschaft schon jetzt die Voraussetzungen, die die Europäische Union den Unternehmen in Ihren Mitgliedsstaaten erst für 2050 und die Bunderegierung den in Deutschland tätigen Unternehmen für das Jahr 2045 vorschreibt. Risiken/Chancen und Ausblick A: Risiken Die Gesellschaft ist wie jedes Wirtschaftsunternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt: Die Turbulenzen in den Lieferketten - ausgelöst während der Corona-Pandemie und intensiviert durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine- beruhigen sich derzeit etwas. Da diese aber bei negativen Impulsen sehr kurzfristig wieder aufflammen können, betreibt die Gesellschaft eine kontinuierliche Risikobewertung der Lieferanten und Partner und schafft frühzeitig Alternativen. Hierzu werden in Engpassbereichen regelmäßig präventive Tests gefahren, um im Ernstfall schnell handeln zu können. Der Trend zur Digitalisierung und die - teilweise unter Aufführung sehr fragwürdiger Fakten - Verlagerung von werblichen Aktivitäten in digitale Kommunikationskanäle hält weiter an. Die Gesellschaft begegnet dem damit einhergehenden Risiko dadurch, dass sie sich auf Aktivitäten spezialisiert, die mit diesen Trends korrespondieren. Somit ist das umfangreiche Knowhow in der Datenverarbeitung- und -analyse neben den vielfältigen Möglichkeiten im hochmodernen Digitaldruck ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Durch Konzepte wie "Programmatic Printing" kann für werbetreibende Unternehmen sichergestellt werden, dass jeder Empfänger nur die Botschaften erhält, die für ihn relevant sind und eine hohe Kaufwahrscheinlichkeit mit sich bringen. Sind diese besonderen Print-Konzepte beim Kunden klug in den allgemeinen Marketing-Mix eingebunden, führen sie nachweislich zu teilweise drastischen Erhöhungen des Return-on-Marketing-Invests im Vergleich zu rein digitalen oder rein print-basierten Kampagnen. Die immer häufiger werdenden Cyberattacken auf die IT-Infrastruktur und Datenbestände von Unternehmen haben die Gesellschaft veranlasst, hier über die bestehenden Maßnahmen (es wurde bereits nach den Standards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gearbeitet) hinausgehende Aktivitäten vorzunehmen. Zum einen wurde der Abschluss einer Cyberversicherung vorgenommen, zum anderen wurde das Informationssicherheits-Management-System nach der Struktur der DIN EN ISO 27001 ausgerichtet und erfolgreich zertifiziert. Und dies als eines der ersten Unternehmen in Deutschland bereits nach dem neuesten Standard, der DIN EN ISO 27001:2022. Der Ausfall eines oder mehrerer Kunden gehört ebenso zu den Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Diesem Risiko begegnet die Michael Schiffer Dialog GmbH durch ein breit aufgestelltes Kundenportfolio. Namhafte Unternehmen aus den Bereichen Krankenkassen, Logistik, Telekommunikation, Finanzdienstleistung, Handel und Reisen zählen ebenso zu den langjährigen Partnern wie seriöse Spendenorganisationen und Auftraggeber aus der öffentlichen Hand. Gegen Zahlungsausfälle schützt sich die Gesellschaft durch proaktive Zusammenarbeit mit Auskunfteien bei der Geschäftsanbahnung, sowie durch eine Warenkreditversicherung. Auf Grund der weiterhin bestehenden Konsum- bzw. Investitionszurückhaltung betreibt die Gesellschaft weiterhin ein straffes Kostenmanagement und plant auch für das kommende Geschäftsjahr mit Augenmaß. Obwohl die Michael Schiffer Dialog GmbH auf Grund Ihrer Größenmerkmale derzeit nicht zur ESG-Berichterstattung und zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verpflichtet ist, wird die strukturierte Herangehensweise an den gesamten CSRD-Themenkomplex intensiv weiter vorangetrieben. Für das kommende Geschäftsjahr ist eine erste externe, freiwillige Bewertung durch das renommierte Unternehmen "Ecovadis" geplant. Derzeit leidet die Gesellschaft nicht an einem Fachkräftemangel. Um diesem Risiko auch für die Zukunft vorzubeugen, arbeitet das Unternehmen konsequent daran, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und parallel dazu die Arbeitgebermarke in der Region kontinuierlich zu stärken. Flache Hierarchien, umfangreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden, Prämiensysteme, Einbindung der Mitarbeitenden in interdisziplinäre Teams und Nachhaltigkeitsinitiativen, eine gerechte Einkommensstruktur sowie nicht monetäre Aspekte wie "mobiles Arbeiten" und "Job Rad"-Angebote sind nur einige der Maßnahmen, die dem Risiko eines zukünftigen Fachkräftemangels vorbeugen sollen. B: Chancen und Ausblick Da die oben genannten Risiken alle Unternehmen in unserem Branchenumfeld betreffen, ergeben eine gute "Risikovorsorge" und sinnvoll umgesetzte Maßnahmen naturgemäß gleichzeitig auch die Chancen, sich von Mitbewerbern wirksam abzusetzen. Um den Kunden effiziente, datengetriebene Lösungen anbieten zu können, benötigt ein Unternehmen in den Marktsegmenten der Gesellschaft umfassende Expertise im Daten- und Workflowmanagement, sowie eine maschinelle Infrastruktur mit modernsten Digitaldrucktechniken und kameragesteuerten Weiterverarbeitungsaggregaten. Nur wenige Marktbegleiter verfügen technologisch und vom Knowhow über ähnlich gute Voraussetzungen wie die Michael Schiffer Dialog GmbH. Hier bieten sich für die Zukunft weitere Wachstumspotentiale. Das Thema "ESG" (Environmental Social Governance) wird für Unternehmen immer mehr zum wichtigen Entscheidungskriterium bei der Auswahl von Print- und Kommunikationsdienstleistern. Die Michael Schiffer Dialog GmbH ist hier aus Überzeugung sehr aktiv. Neben den vorgenannten Aktivitäten wird sich die Gesellschaft im Jahr 2024 erstmalig und freiwillig dem Bewertungsverfahren durch das externe Unternehmen "Ecovadis", dem weltweiten Marktführer für Unternehmensbewertungen hinsichtlich ihrer "ESG"-Aktivitäten, unterziehen. Und dies, obwohl die Gesellschaft auf Grund Ihrer Größe nicht verpflichtet ist, über ihre ESG-Aktivitäten zu berichten. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft nach dem Stichtag entschieden, sich dem UN Global Compact zu verpflichten und ebenso die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestmöglich zu unterstützen. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde auch die Mitgliedschaft im UN-Netzwerk Deutschland angetreten. Für das kommende Geschäftsjahr plant das Unternehmen trotz weiterhin zurückhaltender Nachfrage wiederum mit einem positiven Ergebnis. Die Ergebnisse der ersten Monate des Jahres 2024 unterstützen diese Prognose.
Rheinberg, den 27.05.2024 Michael Schiffer Alex Joos BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Michael Schiffer Dialog GmbH Herstellung individ. Druckerzeugnisse, Industriestr. 6 47495 RheinbergA. Rechtliche Verhältnisse Die Firma hat ihren Sitz in Rheinberg und wird beim Amtsgericht Kleve unter HRB 15444 in der Rechtsform einer GmbH geführt. Die Gesellschaft wurde am 13.04.2018 gegründet mit einem Stammkapital von 25.00,00 EUR. Am 12.07.2018 wurde der Name der Gesellschaft geändert, der Sitz der Gesellschaft nach Rheinberg verlegt, das Stammkapital um 425.000,00 EUR auf 450.000,00 EUR erhöht und der Gesellschaftsvertrag geändert. Der Gesellschaftsvertrag in seiner letzten Fassung vom 23.12.2018 weist ein Stammkapital von 450.000,00 EUR aus. Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeption, Herstellung und der Versand von individuellen Druckerzeugnissen in der Kommunikation mit ihren Kunden sowie digitale Services zur OmniChanel- Kommunikation und artverwandte Geschäfte. Die Geschäftsführung der Gesellschaft lag im Berichtszeitraum in den Händen von Herrn Michael Schiffer, Kaufmann (MBA) Herrn Alex Joos, Kaufmann. Die vorliegende Bilanz ist entsprechend den Vorschriften des HGB aufgestellt worden. Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 i.V.m. § 264a HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 wurde bei der Bewertung der Vermögensgegenstände von der Fortführung des Unternehmens (going-concern) ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend den steuerlichen vorgegebenen Nutzungsdauern bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von nicht mehr als 800,00 EUR, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizuliegenden Wert bilanziert. Schwer verkäufliche Waren werden im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung entsprechend abgewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger notwendiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der letzten sieben Jahre entsprechend der Laufzeit abgezinst. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens nach der direkten Brutto methode ergibt sich aus dem als Anlage 4 gesondert beigefügten Anlagespiegel. Darin ist auch die Abschrei bung des Geschäftsjahres dargestellt. Forderungen Forderungen gegen Gesellschafter aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 10 TEUR). Eigenkapital Der Jahresüberschuss 2023 wird aufgrund eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und der Berufsgenossenschaft (192 TEUR), für Gewährleistungen (190 TEUR), für Jahresabschluss und Beratung (19 TEUR), für Archivierung von Geschäftsunterlagen (6 TEUR) und sonstige Risiken und Verpflichtungen (26 TEUR) enthalten. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen in Höhe von 153 TEUR (Vorjahr 149 TEUR) und aus Lieferungen und Leistungen von 34 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR). Für das Gesellschafterdarlehen über 153 TEUR wurde ein Rangrücktritt ver einbart. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 1.384 TEUR (Vorjahr: 1620 TEUR). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen 174 TEUR (Vorjahr: 170 TEUR). Von den Verbindlichkeiten sind 309 TEUR gesichert durch Globalzession aller Kundenforderungen, die nicht Bestandteil des Factoring-Programms sind, Raumsicherungsübereignung des Warenlagers, Sicherungsübereignung des Maschinenparks, Abtretung der Rechte und Ansprüche aus dem Factoring-Vertrag sowie Bürgschaft eines Gesellschafters über 1.761 TEUR. Für Verbindlichkeiten über 644 TEUR bestehen die üblichen Sicherheiten aus Eigentumsvorbehalt und verlängerten Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Mietverpflichtungen für unbewegliche Vermögensgegenstände Höhe von 4.143 TEUR und Leasing- und Mietverpflichtungen für bewegliche Vermögensgegenstände von 323 TEUR für die jeweiligen Gesamtlaufzeiten. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 90 Mitarbeiter (Vorjahr 96) beschäftigt, davon zählen 37 Mitarbeiter (Vorjahr 40) zu der Kategorie Angestellte und 50 Mitarbeiter (Vorjahr 53) zu der Kategorie Arbeiter und 3 Aushilfsmitarbeiter (Vorjahr 3). Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Schutzklausel Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Die ersten vier Monate des neuen Geschäftsjahres verliefen hinsichtlich Umsatz und Ergebnis wie geplant und schlossen mit einem positiven Ergebnis ab. Auf Grund der ungewissen weiteren Entwicklung auf grund des Ukrai ne-Krieges und dem nicht absehbaren Einfluss auf die Binnen- und Weltwirtschaft ist eine konkrete Prognose für den weiteren Jahresverlauf schwierig. Wir gehen allerdings von keinen großen Be- einträchtigungen unseres Geschäftes aus, so dass wir auch für 2024 zuversichtlich sind und von einem positiven Ergebnis ausgehen.
Rheinberg, den 11. Juni 2024 Michael Schiffer Dialog GmbH Geschäftsführung Alex Joos Michael Schiffer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDem Vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Michael Schiffer Dialog GmbH habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungdvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Michael Schiffer Dialog GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Michael Schiffer Dialog GmbH, Rheinberg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Michael Schiffer Dialog GmbH, Rheinberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufgedeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Abteilung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderen den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Krefeld, den 11. Juni 2024 Dr. Michael Dreist, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Herstellung von keramischen Wand- und Bodenfliesen und -platten
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Sanitärkeramik
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen