Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 26454
Eingetragen
21.4.2015
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitsvermittlung sowie Beteiligungen an anderen Unternehmen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olha Zitzler
seit 13.6.2022
Prokura
Anja Claus
seit 10.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
40.00%
40.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Axel Bindan
Regensburg
12.500 €
40.00%
Anja Claus
Wuppertal
12.500 €
40.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Yakabuna GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Yakabuna GmbH mit Sitz in Wuppertal wurde im Jahr 2015 gegründet und hat sich seitdem unter den relevanten Zeitarbeitsunternehmen zu den TOP 50 Personaldienstleistern etabliert.

Ihr Fokus liegt auf der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung im gewerblich technischen sowie kaufmännischen Bereich, in der Personalvermittlung sowie auf der Rekrutierung von Personal aus dem EU-Ausland und in der Abwicklung von standortspezifischen Projektaufträgen ab einer Größenordnung von 100 Mitarbeitern.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wie auch im Wirtschaftsjahr 2022 belastet der russische Angriffskrieg auf die Ukraine weiterhin die Weltwirtschaft und bringt neben großen politischen und ökonomischen Unsicherheiten auch grundlegende Veränderungen und schwer kalkulierbare Rahmenbedingungen für Unternehmen mit sich. Immer noch sind weltweit Produktions- und Lieferketten gestört und schwer planbar.

Das Bruttoinlandsprodukt lag im Wirtschaftsjahr 2023 um 0,3% geringer als im Vorjahr, der Rückgang der Wirtschaftsleistung lag bei 0,1%. Im produzierenden Gewerbe gab es einen Rückgang von rund 2%. Die durch steigende Zinsen verursachten ungünstigen Finanzierungsbedingungen sowie eine geringere Nachfrage aus In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Zudem prägte die Energiepreiskrise und die damit verbundene Schwächung des Konsumverhaltens das deutsche Wirtschaftssegment im Wirtschaftsjahrjahr 2023 mit Stagnation. Die Inflationsrate ging zwar bis zum 4. Quartal auf das Niveau von 2021 zurück, dies aber insbesondere auf Grund des Effektes der stark gestiegenen und sich im Jahr 2023 wieder regulierenden Energiepreise aus dem Vorjahr. Die starke Abhängigkeit von russischen Energielieferungen hat damit deutlich abgenommen, sie beeinträchtigte die deutsche Wirtschaft, insbesondere durch ihren hohen Industrieanteil und der exportorientierten Ausrichtung dennoch stärker als die anderer westlicher Volkswirtschaften.

Die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen, verbunden mit steigenden Unsicherheiten in die weltweiten Wertschöpfungsketten beeinflussten das Wirtschaftsjahr 2023 negativ.

Insgesamt musste sich die Wirtschaft also weiterhin einer Krisensituation, aber auch strukturellen inländischen Herausforderungen stellen. Neben den weltpolitischen Verwerfungen ist auch die Ausrichtung der inländischen Politik als Herausforderung für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeit zu werten, die immer noch maßgeblich von der Energiewende beeinflusst ist und damit deutlichen Einfluss auf die Produktionsbedingungen des Standorts und damit auf die wirtschaftliche Entwicklung nehmen.

b) branchenbezogene Rahmenbedingung

Im ersten Halbjahr 2023 ging die Anzahl der Zeitarbeitskräfte auf 796.538 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer zurück. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang von 3,1%. Im dritten Quartal holte die Branche dann mit einem Plus von 7,8% zum Vorjahr deutlich auf. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 790.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt.

Die politischen Unsicherheiten belastete auch 2023 die wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene konjunkturelle Unsicherheit nahm damit deutlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Die Lieferengpässe sowie Preiserhöhungen, der inflationäre Druck und die ökologischen Krisen beeinflussten die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Für die Personaldienstleistungsbranche bedeutete dies, dass sie auf die nicht mehr beständig planbaren Kunden flexibel reagieren muss. Auftragserteilung sowie Abmeldungen erfolgten zunehmend kurzfristig, überwiegend anhand von Lieferkettenschwierigkeiten und waren in weiteren auch von Insolvenzen im Lieferkettennetz betroffen. Gleichermaßen konnte die Branchen aber auch unter Beweis stellen, dass sie anpassungsfähig ist, schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren kann und sich damit letztendlich einen großen Marktvorteil sichern kann.

c) Darstellung des Geschäftsverlaufes

Die im Geschäftsjahr 2022 gestartete Restrukturierungsmaßnahme wurde im Mai 2023 abgeschlossen. Im Juli zeigt sich die Qualität der Maßnahme unter anderem im Umsatz, der sich zum Vorjahr um +45% entwickelt. Das Ergebnis ist von im Vorjahr Juli 2022 von -145 TEuro auf 108 TEuro positives Monatsergebnis gesteigert worden. Das Geschäftsjahr 2023 schließt die Yakabuna mit einer Umsatzsteigerung von rund 18% ab. Das Ergebnis ist gegenüber dem VJ (- TEuro 1.149) um TEuro 1.268 verbessert und führt zu einem positiven Ergebnis von TEuro 119 im Geschäftsjahr. Damit liegt das Ergebnis unter Einbeziehung der Restrukturierungsmaßnahmen im geplanten Erwartungsbereich.

Betrachtet man die Entwicklung über das Kalenderjahr entwickelte sich die Yakabuna nach Abschluss der Restrukturierungsmaßnahme durchweg positiv und analog zu ihrem budgetierten Plan. Damit läuft sie entgegen dem Marktrend und zeigt, dass sich durch die geplante und abgeschlossene Restrukturierungsmaßnahme das Unternehmen valide und zukunftsorientiert als Vertriebsorganisation aufgestellt hat. Auch im Jahr 2023 konnte die Yakabuna ihre Kundenebene deutlich ausbauen und dabei Abhängigkeiten zu Einzelkunden deutlich minimieren. Durch die stetige Verbreiterung der Kundenebene kann sich die Yakabuna an die unsicheren und ungewiss ändernden Marktsituationen durch die äußeren nicht kalkulierbaren Einflussfaktoren schnell an die neuen Anforderungen anpassen. Unabhängig vom weiterhin voranschreitenden Fachkräftemangel griffen die Entleiher gerade auch wegen der schwer möglichen Planbarkeit auf den Einsatz von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer zurück, welches die Yakabuna sich vertrieblich zu Nutzen machen konnte.

Die Reduzierung von kostenintensiven externen Dienstleistern führte im Ergebnis ebenfalls zu einer Steigerung, gleichermaßen konnte die weitere Digitalisierung des Unternehmens zur Reduzierung bürokratischer zeitintensiver Prozesse vorangetrieben werden.

Die interne Fluktuation konnte zum Vorjahr deutlich gemindert, damit die Nachhaltigkeit der Bestandsstartorte gesteigert werden. Gleichzeitig konnten durch die neue Gebietsstrukturen kürzere Kommunikations- und damit auch Entscheidungswege impliziert werden.

Diese Maßnahmen stärken die Marktposition der Yakabuna noch einmal deutlich zu den bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen aus dem Vorjahr. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Yakabuna ihr Ziel in 2023 noch flexibler skalierbar aufgestellt zu sein, erreicht hat und damit weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt ist.

d) Lage

Vermögenslage

Unsere Vermögenslage ist grundsätzlich geprägt vom operativen Geschäft. Aufgrund der Unternehmensentwicklung des Berichtsjahres sind die Vermögenswerte der Yakabuna GmbH gewachsen. Das Wachstum des Vermögens ergibt sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses und hat dementsprechend positive Auswirkungen auf unsere Finanzstruktur.

Die Vermögenswerte des Jahres 2023 sind ohne Berücksichtigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages in Höhe von TEuro 333 mit TEuro 7.922 gegenüber dem Vorjahr (TEuro 7.151) um TEuro 771 gestiegen (+ 10,8%).

Die Erhöhung ergibt sich nahezu ausschließlich aus der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEuro + 751) auf TEuro 7.303, die im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung folgt.

Finanzlage

Die Finanzlage ist geordnet. Der Liquiditätsbedarf unserer Gesellschaft ist in der Finanzplanung durch die vorhandenen Barmittel sowie durch Kreditlinien in dem derzeitig eingeräumten Umfang abgedeckt. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden grundsätzlich fristgerecht erfüllt.

Der Anstieg der eingesetzten Mittel ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEuro + 55) auf TEUR 245, der sonstigen Verbindlichkeiten (TEuro + 624) auf TEuro 6.824, wobei TEuro aus der Vergabe neuer Gesellschafterdarlehen folgen und die weiteren Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. Gleichzeitig reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEuro 39 auf TEuro 1.034.

Unter Berücksichtigung der nachrangigen Darlehen in Höhe von 1.350 TEuro, beträgt das bereinigte Eigenkapital 1.018 TEuro und damit einer Eigenkapitalquote von 12,34 %. Der handelsrechtlich entstandene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist durch die nachrangigen Gesellschafterdarlehen überkompensiert. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 alle Verbindlichkeiten jederzeit bedienen.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr schließt aufgrund der bereits dargestellten Restrukturierungsmaßnahmen mit einem erwarteten Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 119 ab. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres ist mit TEuro 28.932 gegenüber der des Vorjahres (TEuro 24.556) gestiegen, der Anstieg beträgt im Vergleich zum Vorjahr ca. 17,8%. Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg um 15,5 %-Punkte, die Personalaufwandsquote als wesentliche Kostenkomponente sank gegenüber dem Vorjahr um 1,85 %-Punkte. Diese Veränderungen insgesamt sowie die erhöhten sonstigen betrieblichen Erträge (TEuro + 46) und die deutlich gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEuro + 246), führten zu einem Jahresüberschuss (TEuro 119).

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung verwenden wir Kennzahlen (Umsatz und Jahresergebnis) aus der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung, überprüfen regelmäßig die Liquiditätsplanung und verfolgen die Umsatz- und Auftragslage. Die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren hat unsere Erwartungen vollständig erfüllt.

e) Gesamtaussage

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- sowie die Ertragslage als noch nicht zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Geschäftsleitung beurteilt die Lage der Gesellschaft und ihre weitere Entwicklung der Gesellschaft unter der Voraussetzung, dass die im Berichtsjahr ergriffen Maßnahmen auch in Zukunft greifen, aber insgesamt positiv. Dies zeigt sich insbesondere im Hinblick auf den Geschäftsverlauf nach Abschluss der Restrukturierungsmaßnahme.

3. Prognosebericht:

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Yakabuna GmbH ein Umsatzwachstum mit einem Plus von abermals 17% zum Vergleichsjahr 2023.

Nach bisherigem Stand mit Abschluss des Monats Juni 2024 erwirtschaftet die Yakabuna GmbH ein verbessertes Ergebnis von 254 TEuro zum Vorjahr. Zum budgetierten Plan liegt sie im Ergebnisbereich bereits jetzt bei einer positiven Abweichung von rund 150TEuro.

Die Planungen für 2024 erwarten im Umsatz ein anhaltend deutliches Wachstum auf 33.000 TEuro. Das Ergebniswachstum entspricht weiterhin einer überproportionalen Entwicklung. Ziel ist ein Gewinn von größer 350 TEuro und damit bis Ende 2024 die Verlustvorträge aus den Gründungsjahren abzubauen und die Eigenkapitalquote damit deutlich zu stärken.

Die durchgehend und nachhaltig positive Entwicklung seit Abschluss der Restrukturierungsmaßnahme führt auch für das Jahr 2024 zu einer weiterhin positiven Prognose des Geschäftsverlauf.

4. Chancen- und Risikobericht

Durch den anhaltenden Personalbedarf und die erkennbar deutlich über Vorjahresniveau liegende Entwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 blickt die Yakabuna positiv auf den Verlauf des 2. Halbjahrs und Abschluss des Geschäftsjahrs 2024. Die Auftragslage ist gut, es gibt keinerlei Abhängigkeiten zu Einzelkunden, das Geschäft ist valide und verteilt sich gleichmäßig auf die Standorte der Yakabuna.

Herausforderungen sieht die Yakabuna weiter in der Rekrutierung von Personal unter Bezug des stetig wachsenden Fachkräftemangel und legt auch für 2024 einen Fokus auf den Ausbau und in die Investition von Rekrutierungsmöglichkeiten.

Das Flächenpotential für weitere Standorte und der damit verbundene Ausbau des Geschäfts der Yakabuna GmbH ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so dass sich hier weitere Chancen durch die Eröffnung weiterer Standorte und den Ausbau der Bestandsstandorte ergeben.

Die weiterhin angespannte geopolitische Lage stellt für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein Risiko da. Die frühzeitig getroffenen Maßnahmen zur Zukunftsausrichtung reduzieren bereits jetzt die Risiken für die Yakabuna GmbH und schaffen auch in schwierigen Situationen ausreichend Dynamik, Flexibilität und Innovationskraft um auch weiterhin überproportional zu Wachsen.

 

Wuppertal, 20. September 2024

Anja Claus, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 521.497,06 491.646,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.035,06 59.435,06
II. Sachanlagen 455.462,00 431.211,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 455.462,00 431.211,00
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
1. Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 7.342.939,54 6.610.957,55
I. Vorräte 29.248,19 43.571,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.303.328,60 6.551.603,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 190.049,45 173.758,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.362,75 15.782,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.117,21 48.338,97
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 332.460,41 451.397,27
Aktiva 8.254.014,22 7.602.339,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 31.250,00 31.250,00
II. Kapitalrücklage 368.750,00 368.750,00
III. Verlustvortrag 851.397,27 -298.539,07
IV. Jahresüberschuss 118.936,86 -1.149.936,34
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 332.460,41 451.397,27
B. Rückstellungen 150.415,91 140.061,38
C. Verbindlichkeiten 8.103.598,31 7.462.278,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.034.138,76 1.072.888,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 657.887,14 686.733,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 376.251,62 386.154,93
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.069.459,55 6.389.390,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.069.459,55 4.739.390,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.000.000,00 1.650.000,00
Passiva 8.254.014,22 7.602.339,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.581.724,09 6.118.300,06
2. Personalaufwand 4.506.828,15 4.279.805,90
a) Löhne und Gehälter 3.260.464,62 3.106.000,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.246.363,53 1.173.805,67
3. Abschreibungen 160.020,63 149.987,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 160.020,63 149.987,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.611.604,33 2.857.830,14
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.524,53 31.014,21
davon aus verbundenen Unternehmen 444,23 357,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 214.206,18 112.110,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,53 -109.202,87
8. Ergebnis nach Steuern 126.589,86 -1.141.216,34
9. sonstige Steuern 7.653,00 8.720,00
10. Jahresüberschuss 118.936,86 -1.149.936,34

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Yakabuna GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wuppertal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: HRB 26454

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Angaben zu Beteiligungsunternehmen

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen von untergeordneter Bedeutung sind.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.131,84 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 59.434,06 5.600,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 60.565,90 5.600,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 718.849,87 204.072,63 57.559,40
Summe Sachanlagen 718.849,87 204.072,63 57.559,40
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 780.415,77 209.672,63 57.559,40
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.131,84
2. geleistete Anzahlungen 0,00 65.034,06
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 66.165,90
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 865.363,10
Summe Sachanlagen 0,00 865.363,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 932.529,00
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.130,84 0,00 0,00 0,00 1.130,84
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.130,84 0,00 0,00 0,00 1.130,84
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.638,87 160.020,63 37.758,40 0,00 409.901,10
Summe Sachanlagen 287.638,87 160.020,63 37.758,40 0,00 409.901,10
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 288.769,71 160.020,63 37.758,40 0,00 411.031,94
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 65.034,06 59.434,06
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 65.035,06 59.435,06
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 455.462,00 431.211,00
Summe Sachanlagen 0,00 455.462,00 431.211,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.000,00 1.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.000,00 1.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 521.497,06 491.646,06

Angaben und Erläuterungen zu den sonstige Vermögensgegenständen

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern und Beteiligungsunternhmen enthalten. Der Betrag der Forderungen gegenüber Gesellschafter beträgt 1.009.912,96 EUR (Vorjahr: 811.412,96 EUR). Der Betrag der Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen beträgt 30.428,11 EUR (Vorjahr: 27.217,00 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind mit 89 TEUR Rückstellung für Personalkosten enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit 376.251,62 EUR solche Verbindlichkeiten enthalten, die durch Sicherungsübereignung an beweglichen Vermögensgegenständen gesichert sind.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 650.605,92 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, die in Wesentlichen aus KFZ-Leasingverträgen stammen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Personalaufwendungen enthalten mit EUR 17.746.878,90 (in Vorjahr EUR 15.405.836,10) Lohn und Gehaltsaufwand und mit EUR 3.623.532,48 (im Vorjahr EUR 3.140.461,72) Aufwendungen für sozial Abgaben.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 920,00
Angestellte 85,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 1.007,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 823,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 184,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Anja Claus (ab 10.03.2022) ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin

Die Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Kredite an Organmietglieder

An die Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 2023 folgende Kredit vergeben:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 238.945,97
Rückzahlungen im Berichtsjahr 16.500,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
= neuer Kreditbestand 222.445,97

Die Darlehen wurden mit 5% bzw. 3% verzinst.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

9. Juli 2024

Anja Claus, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Yakabuna GmbH, Wuppertal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Yakabuna GmbH, Wuppertal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berief Food GmbH, Beckum für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtürmern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen) oder Irrtürmern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtürmern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtürmern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• Beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahlen, den 20. September 2024

BHR GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans Muermans, Wirtschaftsprüfer

I. Geltungsbereich des Prüfungsberichts

Der Abschlussprüfer berichtet im Prüfungsbericht über Art, Umfang und Ergebnis der Prüfung (§ 321 I HGB), sowie über Prüfungsfeststellungen und den Gegenstand der Prüfung (§ 321 I - III HGB).

Der Prüfungsbericht soll die gesetzlichen Vertreter bzw. den Aufsichtsrat über Prüfungsfeststellungen und Prüfungsergebnisse sachgerecht unterrichten ( Informationsfunktion), bei der Überwachung der Geschäftsführung (§ 111 I AktG) oder des geprüften Unternehmens unterstützen und die pflichtgemäße Durchführung der Prüfung nach § 317 HGB nachweisen und gem. § 321 HGB Bericht erstatten ( Dokumentationsfunktion).

II. Adressat des Prüfungsberichts

Der Prüfungsbericht richtet sich gemäß § 321 V HGB an den Auftraggeber. Dieser ist im Regelfalle der gesetzliche Vertreter einer GmbH oder einer GmbH & Co. KG. Bei der AG ist es der Aufsichtsratsvorsitzende, der gemäß § 111 II 3 AktG dem Abschlussprüfer den Auftrag erteilt hat.

In Erfüllung des Geschäftsbesorgungsvertrages (Werkvertrag) übergibt der Abschlussprüfer unmittelbar dem Auftraggeber die Prüfungsberichte ( unmittelbarer Adressat, § 321 V HGB).

III. Geltung der Allgemeinen Auftragsbedingungen

Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. herausgegebenen Fassung vom 01.01.2017 zugrunde.

IV. Haftungsausschluss gegenüber Dritten

Dieser Prüfungsbericht ist ausschließlich für die gesetzlichen Vertreter und den Aufsichtsrat des Unternehmens bestimmt. Diese Unternehmensorgane verwenden den Prüfungsbericht ausschließlich für interne Zwecke.

Da der Prüfungsbericht grundsätzlich nicht für andere als bestimmungsgemäße (interne) Zwecke verwendet wird, übernehmen wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder Pflichten.

Etwaige von uns mit einem Dritten anders lautende schriftliche Vereinbarungen bleiben hiervon unberührt.

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