Kontrast Communication Services GmbHLiquidiert

Plange Mühle 5, 40221 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 26934
Vorher
KONTRAST GmbH
Eingetragen
8.5.1991
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenPublic-Relations-BeratungVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
die Entwicklung und Vermarktung kommunikativer Lösungen für alle Marketingbereiche, für die klassiche Werbung, für Internetkommunikation, Dialogmarketing, Data-Base-Business, Sales Promotions, Kooperationsmarketing, Permission Marketing, Sales-Training, Schulung, Eventmarketing, Motivationsprogramme und Incentiveprogramme, PR-Aktionen, Onlineund Offline Solutions im Print- und Nonprintbereich, Programmierung, Softwareentwicklung, Testing und Ideenmanagement

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

89.50% identifiziert10.50% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
10.50%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Joachim Fischer
Düsseldorf
1.003.440 €
83.62%
Kontrast Communication Services GmbH
Germany
126.000 €
10.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kontrast Communication Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017 31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 67.141,00   111.452,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.545,00 73.686,00 56.866,00
II. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.843,00   736.918,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 284.843,00 2.712,30
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   119.683,00 94.683,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. in Arbeit befindliche Aufträge 1.585.760,41   1.183.490,90
2. fertige Erzeugnisse und Waren 13.925,70 1.599.686,11 13.925,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.162.647,61   2.670.571,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 820.147,76   149.382,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 191.399,06 2.174.194,43 192.333,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   14.210,24 12.986,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten   129.133,83 424.160,31
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   0,00 70.762,88
SUMME AKTIVA   4.395.436,61 5.720.245,02

PASSIVA

     
  31.12.2017 31.12.2017 31.12.2016
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00   1.200.000,00
eigene Anteile -126.000,00   -126.000,00
eingefordertes Kapital   1.074.000,00 1.074.000,00
II. Bilanzgewinn/-verlust   15.357,32 -33.781,95
    1.089.357,32 1.040.218,05
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 349.893,02   2.859,14
2. Steuerrückstellungen 6.899,00   2.698,22
3. sonstige Rückstellungen 106.758,88 463.550,90 126.320,69
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.131.339,04   2.447.124,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 1.711.075,62 (1.816.801,90)      
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 420.263,42 (630.322,44)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 267.839,93   886.196,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 267.839,93 (886.196,04)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00   40.580,20
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 0,00 (40.580,20)      
4. sonstige Verbindlichkeiten 443.349,42 2.842.528,39 753.526,08
- davon gegenüber Gesellschaftern in EUR: 200.000,00 (250.000,00)      
- davon aus Steuern in EUR: 78.786,64 (196.302,76)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 7.177,53 (9.219,29)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 443.349,42 (753.526,08)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 420.722,26
SUMME PASSIVA   4.395.436,61 5.720.245,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

2017 2017 2016
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.544.136,73   12.190.830,19
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 402.269,51   728.526,69
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 10.946.406,24 97.153,18
4. sonstige betriebliche Erträge      
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 439.954,54   0,00
b) andere sonstige betriebliche Erträge 108.943,04 548.897,58 161.644,30
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.241.848,73   -2.358.247,84
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -498.338,36 -2.740.187,09 -724.857,36
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -5.362.521,22   -6.790.921,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.158.444,12 -6.520.965,34 -1.353.221,00
- davon für Altersversorgung in EUR: -126.426,69 (-123.433,66)      
7. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -382.606,37 -378.353,17
8. sonstige betriebliche Aufwendungen      
a) Raumkosten -442.929,11   -450.891,64
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben -57.481,34   -73.917,30
c) Reparaturen und Instandhaltungen -357.905,89   -211.492,88
d) Fahrzeugkosten -157.844,18   -213.644,84
e) Werbe- und Reisekosten -171.424,95   -205.104,35
f) Kosten der Warenabgabe -23.743,32   -16.103,68
g) verschiedene betriebliche Kosten -483.244,93   -537.342,35
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -11.883,57   -7.686,00
i) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen -5.259,16   161,00
j) andere sonstige betriebliche Aufwendungen -17.659,88 -1.729.376,33 -70.949,89
9. Erträge aus Beteiligungen 85.775,00   85.311,11
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 826,15   2.042,24
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -150.978,94 -64.377,79 -119.149,12
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -6.899,00 25.134,70
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: -6.899,00 (0,00)      
13. Ergebnis nach Steuern   50.891,90 -221.079,40
14. sonstige Steuern   -1.752,63 -2.793,66
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   49.139,27 -223.873,06
16. Vortrag auf neue Rechnung   -33.781,95 190.091,11
17. Bilanzgewinn/-verlust   15.357,32 -33.781,95

Anlagenspiegel vom 01.01.2017 bis 31.12.2017

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2017 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2017
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 115.144,78       115.144,78
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490.301,55 19.769,17 274.531,25 2.712,30 238.251,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 605.446,33 19.769,17 274.531,25 2.712,30 353.396,55
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.017.744,46 133.341,90 925.756,58   1.225.329,78
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.712,30     -2.712,30 0,00
Summe Sachanlagen 2.020.456,76 133.341,90 925.756,58 -2.712,30 1.225.329,78
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 94.683,00 25.000,00     119.683,00
Summe Finanzanlagen 94.683,00 25.000,00     119.683,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.720.586,09 178.111,07 1.200.287,83   1.698.409,33
Abschreibungen
Stand 01.01.2017 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2017
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.692,78 44.311,00     48.003,78
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 433.435,55 53.469,47 255.198,25   231.706,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 437.128,33 97.780,47 255.198,25   279.710,55
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.280.826,46 284.825,90 625.165,58   940.486,78
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00       0,00
Summe Sachanlagen 1.280.826,46 284.825,90 625.165,58   940.486,78
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00       0,00
Summe Finanzanlagen 0,00       0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.717.954,79 382.606,37 880.363,83   1.220.197,33
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2017 Stand 31.12.2016
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte   67.141,00 111.452,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   6.545,00 56.866,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände   73.686,00 168.318,00
II. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   284.843,00 736.918,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   0,00 2.712,30
Summe Sachanlagen   284.843,00 739.630,30
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   119.683,00 94.683,00
Summe Finanzanlagen   119.683,00 94.683,00
Gesamtsumme Anlagevermögen   478.212,00 1.002.631,30

Anhang für das Geschäftsjahr 31.12.2017

der Kontrast Communcation Services GmbH, Düsseldorf

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 26934

Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft zählt zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften / Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Handelsbilanz der Kontrast Communication Services GmbH zum 31.12.2016 wurden unverändert als Bilanzvorträge auf neue Rechnung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Jahr 2016 mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und in diesem Geschäftsjahr unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen fortgeführt.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Seit 2010 werden die Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 410,00 € nach den Grundsätzen von "Geringwertigen Wirtschaftsgütern" im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit dem Nominalbetrag der Beteiligung angesetzt. Zu den an Mitarbeiter verpfändeten Depots und Rückdeckungswerten in Zusammenhang mit an diese Mitarbeiter gewährten Pensionszusagen verweisen wir auf die Angaben zu den Pensionsrückstellungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken.

Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen. Die Berechnung erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode. Hierbei wurde ein Rechnungszinsfuß von 3,68 % p.a. gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB für den 10-Jahres-Durchschnitt und ein Rechnungszinsfuß von 2,80 % p.a. gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB für den 7-Jahres-Durchschnitt angesetzt, des weiteren ein Rententrend von 0 % p.a. Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet.

Die Rückstellung wurde auf der Basis des 10-Jahres-Durschnitts berechnet. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung nach dem 7-Jahres-Durchschnitt beträgt 106.411,00 €. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre.

Aufgrund des Saldierungsgebots der Rückkaufwerte der Rückdeckungsversicherung, den, den jeweiligen Mitarbeitern verpfändeten Wertpapierdepots bzw. Festgeldkonten und vorgeschalteten Bankkonten einerseits und den Pensionsrückstellungen andererseits ergeben sich die ausgewiesenen Bilanzposten.

Werte der verrechneten Vermögensgegenstände:

Depots/ Festgeld Bankkonten Rückdeckungsversicherung Erfüllungsbetrag Pensionsrückstellung
Anschaffungskosten 142.666,03 6.859,07 354.910,28 -,-
Zeitwerte 206.872,91 6.859,07 375.291,00 938.916,00

Die Zeitwerte der Depotbestände ergeben sich aus den jeweiligen Kurswerten zum 31.12.2017. Die Rückdeckungsversicherung wird mit den von der Versicherung bestätigten Beträgen bewertet.

Die Zinserträge aus den Rückdeckungsansprüche in Höhe von 7.247,48 € wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellung in Höhe von 32.986,90 € verrechnet. Der saldierte Zinsaufwand in Höhe von 25.739,42 € wird unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von 60.403,00 €. Der Betrag ergibt sich aus den aktivierten selbstgeschaffenen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens abzüglich der hierauf entfallenden passiven latenten Steuern.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Anteilsbesitz

Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Abs. 11 HGB:

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mind. 20 %:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis Geschäftsjahr
in % in €
GoschFriends GmbH, Düsseldorf 100,00% 55.000,00 12.794,95 31.12.2017
KYTENCE GmbH 100,00% 25.000,00 -3.519,58 31.12.2017
GROWN GmbH 40,00% 100.000,00 78.247,81 31.12.2016

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.162.647,61 0,00 2.670.571,59 0,00
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 820.147,76 469.489,15 149.382,87 0,00
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 11.468,42 0,00 18.869,61 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 179.930,64 0,00 173.463,56 0,00

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus verschiedenen Kosten zusammen, die das Folgejahr betreffen. Es ist ein Disagio in Höhe von 0,00 € enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von 1.200.000,00 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Rahmen des Erwerbs eigener Anteile in 2012 wurde der Nennbetrag dieser Anteile mit 126.000,00 € hiervon offen abgesetzt.

Für den über dem Nominalbetrag der Anteile liegenden Kaufpreis der eigenen Anteile ist eine Verrechnung mit der Gewinnrücklage in Höhe von 544.461,00 € vorgenommen worden. In gleicher Höhe wurde der Gewinn des Jahres 2012 in die Gewinnrücklage eingestellt, so daß sich eine Gewinnrücklage von 0,00 € ergibt und daher ein Ausweis in der Bilanz nicht erfolgt.

Im Posten Bilanzgewinn ist ein Verlustvortrag von 33.781,95 € enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsverpflichtungen (1.267,73 €), den Berufsgenossenschaftsbeitrag (21.602,04 €), die Schwerbehindertenabgabe (9.889,11 €) Aufbewahrungskosten (40.000,00 €), sowie Buchführungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten (34.000,00 €).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.131.339,04 2.022.830,14 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 267.839,93 267.839,93 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 443.349,42 443.349,42 0,00
(davon gegenüber Gesellschaftern) 200.000,00 250.000,00 0,00
  Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.447.124,34 2.020.962,29 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 886.196,04 886.196,04 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen      
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40.580,20 40.580,20 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 753.526,08 753.526,08 0,00
(davon gegenüber Gesellschaftern) 250.000,00 250.000,00 0,00

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Art der Verpflichtung Gesamthöhe Jahresbetrag
Mietverträge Immobilien 3.447.159,55 408.866,52
Leasingverträge 259.104,24 67.674,48
Mietverträge bew. Wirtschaftsgüter 66.816,72 39.316,47

Belegschaft

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 112 Angestellte, neun Auszubildende und fünf Aushilfen beschäftigt.

Erträge und Aufwendungen aus Ab- und Aufzinsungen

Der Zinsaufwand für das Geschäftsjahr aus der Pensionsrückstellung beträgt 32.986,90 €.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Joachim Fischer, Industriedruckmeister. Seit 11.6.2015 wurden zusätzlich zu Geschäftsführern Frau Leontin van der Vlist, Drs. for international Relationship (Niederlande), und Frau Anja Grote-Lutter, Betriebswirtin, bestellt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer / des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB betrugen 489.328,49 €. Die Geschäftsführerin Leontin van der Vlist ist in 2017 aus der Geschäftsleitung ausgeschieden.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag bis zur Aufstellung des Anhangs nicht eingetreten.

 

Düsseldorf, den

( Joachim Fischer)

( Anja Grote-Lutter)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

der Kontrast Communication Services GmbH

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der deutsche Werbemarkt hat sich im Jahres 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Mit Bruttowerbeausgaben in Höhe von annährend 30 Milliarden Euro verzeichnete der Gesamtmarkt ein Plus von +1,3 Prozent. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt. Für die Entwicklung des Werbemarktes in 2018 wird eine Steigerung von 1,2% prognostiziert. 1

1 http://www.nielsen.com/de/de/press-room/2018/advertising-market-2017-recorded-stable-growth.html

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 10.946.406 €. Sie sind gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen (Verminderung um 1.972.950 € = 15,27 %). Dies lag an einem fallenden Umsatz mit Vodafone. Der Kunde hat deutlich weniger in die direkte Händler- Kommunikation investiert und dieser Trend wird sich aufgrund von Budgetkürzungen auf Kundenseite weiter fortsetzen.

Eine Bezugsgröße bei Werbeagenturen ist der so genannte Agenturumsatz, das Gross Income.

Dieses ergibt sich aus den Umsatzerlösen abzüglich des Materialeinsatzes vor Abzug der Fremdleistungen. Das Gross Income betrug im Geschäftsjahr 8.704.557 € (Vorjahr: 10.561.110 €). Diese für Werbeagenturen relevante Größe fiel in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1.856.551 € bzw. 17,58 %.

3. Geschäftsergebnis

Auch im Jahr 2017 wurde das Ziel die Agentur auf agiles Arbeiten umzustellen weiterverfolgt.

Mittlerweile ist das agile Arbeiten etabliert.

Das Jahr 2017 wurde von zwei sehr großen Entscheidungen geprägt. Das Vodafone Procurement wollte einen Stundensatz von 45 € durchsetzen. OBI wollte durch seine Ausschreibung eine Preisreduzierung um mindestens 35 % erreichen. Beide Ansätze sind selbst durch agile Teams nicht abbildbar.

So bestand in 2017 die Hauptaufgabe darin, dass wegfallende Geschäft von Vodafone als auch das vermeintlich wegfallende Geschäft von OBI auszugleichen.

Durch die heutige Diversifizierung auf mittelständige Kunden mit Umsatzzahlen im mittleren sechsstelligen Bereich ist die Risikostreuung erfolgreich erweitert worden.

4. Produktion und Materialbeschaffung

Als Dienstleistungsagentur entfallen Angaben zu Produktion und Materialbeschaffung.

5. Investitionen

Besondere Investitionen in das Sachanlagevermögen sind in 2017 nicht erfolgt. Durch den Umzug in die neuen Agenturräume wurden die Sachanlagen in allen Bereichen aufgestockt. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde kontinuierlich auf dem technisch hohen Niveau gehalten. In 2017 wurde eine weitere Tochtergesellschaft gegründet. Es ist handelt sich um eine Bargründung mit einem Kapital von 25.000,00 €. Ende 2017 wurden im Rahmen der Gründung der weiteren Tochtergesellschaft in erheblichem Umfang Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens an diese verkauft. Insbesondere wurde der gesamte IT-Technikbereich übertragen.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

In 2017 hat es keine Finanzierungsmaßnahmen gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 12,9 % reduziert werden, was auch an dem Umsatzrückgang mit Kunden mit ausgedehnten Zahlungszielen liegt. Der Fremdkapitalanteil beträgt 75,22 % (Vorjahr 81,7 %).

7. Personalstruktur

Auch im Jahr 2017 lagen die Personalkosten über den durchschnittlichen Personalkosten von vergleichbaren Agenturen aus internationalen Networks. Hauptsächlich wurde dies durch weitere Investments in den Ausbau von Marketing-Technologie und Marketing-Automation hervorgerufen.

Hinzu kam die große Herausforderung, das wegbrechende Geschäft der beiden größten Kunden Vodafone und OBI zu kompensieren. Im gleichen Zeitraum wurde die Mitarbeiteranzahl mit Hochdruck abgebaut.

Mit der Ausrichtung als Agentur für Communication Services vereint Kontrast alle Mediengruppen unter einem Dach. Das Wissen in und durch die unterschiedlichen Medien ermöglicht eine Insight-basierte Arbeit und was zum Ausbau der Kompetenz im Bereich von Marketing-Technologie und Marketing-Automation führt, den beiden Zukunftstreibern.

Die Erwartungshaltung der Kunden eine immer gezieltere Ansprache über die unterschiedlichen Medienbereiche hinweg zu erreichen, schafft immer mehr Spielraum für digitale Plattformen. Hier hat Kontrast in den letzten Jahren und auch in 2017 weiterführende Schritt in die Zukunft gemacht. Die Kombination der agilen Arbeitsweise in einem Umfeld der automatisierten Marketingprozesse zeigt hier die ersten Erfolge. Die Bereitschaft der Kunden ganzheitliche Prozesse zu betrachten und aufzusetzen steigt.

Grundsätzlich erwarten die Kunden in der Beratung einen Generalisten, der dann auf Spezialisten zurückgreifen kann.

Auch aus diesem Grund wurde zum Ende des Jahres 2017 die Ausgründung des Technologiebereiches (Kytence GmbH) vorangetrieben. So lässt sich die digitale und technologische Kompetenz im Markt besser positionieren.

Die Positionierung der Agentur Kontrast als Lösungsagentur wird auch durch diese gestärkt.

8. Besonderheiten oder Ereignisse

Das Jahr 2017 wurde von zwei sehr großen Entscheidungen geprägt. Das Vodafone Procurement wollte einen Stundensatz von 45 € durchsetzen. Obi wollte durch seine Ausschreibung eine Preisreduzierung um mindestens 35% erreichen. Beide Ansätze sind selbst durch agile Teams nicht abbildbar.

So bestand in 2017 die Hauptaufgabe darin, dass wegfallende Geschäft von Vodafone als auch das vermeintlich wegfallende Geschäft von OBI auszugleichen.

Schon 2013 hatte Kontrast auf Gesellschafterebene die Entscheidung getroffen, sich von den beiden Großkunden unabhängiger zu machen. Dies war jedoch durch unterschiedliche Ereignisse nicht gelungen. Ausstieg eines Gesellschafters und der plötzliche Tod des Gesellschafters Rolf Körner haben eine stringente Verfolgung dieser Politik stark behindert.

Im Jahr 2014 hat Kontrast damit begonnen neue Mitarbeiter einzustellen, um das Neugeschäft stärker auszubauen. Jedoch wurde durch das Engagement der Großkunden und durch immer weitreichenderen Aufgaben ein stringenter Aufbau nahezu verhindert. Dadurch wurde die abhängig von den Großkunden immer höher und war mit 62 % im Maximum extrem gefährlich.

In 2015 und 2016 hat Kontrast dann die Anstrengungen erfolgreich verstärkt. Kontrast hat seine Neukundenstrategie auf mittelständische Unternehmen fokussiert.

In 2016 konnten Kunden wie KNAUF, Charles Vögele und Janssen gewonnen werden. In 2017 kamen Kunden wie Coroplast, Microsoft, Dyson, Elten, Provinzial und Huawei dazu. Durch diese Erfolge konnte ein Großteil der Verluste kompensiert werden. Zum gleichen Zeitpunkt wurde das Controlling verstärkt und so konnten auf der Kostenseite in 2017 noch einmal rund 15 % Kosten eingespart werden.

So war es möglich den Verlust von insgesamt fast 4 Millionen € mit Business Development und New Business aufzufangen.

Auch mit der Ausgründung des Technikbereiches in die Kytence GmbH zum Ende des Jahres 2017 wurde ein entscheidender Schritt zur Platzierung der unterschiedlichen Kompetenzbereiche gemacht.

So ist es mit der neuen Gesellschaft möglich, die technologische Kompetenz weiter herauszuarbeiten und besser im Markt zu platzieren und zu verkaufen.

In den folgenden Jahren wird das Hauptaugenmerk von Kontrast weiterhin auf Marketing-Technology liegen. Die Automatisierung im Marketingbereich wird weiter voranschreiten und es wird in der Zukunft möglich sein, 1:1 Marketing in Echtzeit zu realisieren. Für diese Herausforderung ist Kontrast gut aufgestellt, da in den letzten Jahren viel Entwicklungsarbeit und Geld in Marketing-Automation investiert wurde und Kontrast im Technologiebereich schon viele Lösungen geschaffen hat.

Hier werden noch Investments nötig und auch Kooperationen hilfreich sein, da es schon viele Entwicklungen auf dem Markt gibt, die man miteinander verbinden muss.

In 2018 werden wir das Unternehmen wieder in die Gewinnzone führen und es ist ein Ergebnis der Gruppe zwischen 5 % und 8 % angepeilt.

Im Wirtschaftszeitraum 2017 haben sich die Töchter GoschFriends und die 40-prozentige Tochter Grown gut entwickelt und gehen beide mit einem positiven Ergebnis aus dem Jahr.

Auch dies spielt im Zusammenhang mit Marketing-Automation und den damit nötigen Insights eine große Rolle. So ist es zukünftig möglich, den Kunden in den unterschiedlichen Disziplinen ganzheitlich zu beraten und trotzdem als Spezialist im Markt aufzutreten.

Belastet wurde das Jahr 2017 von den Akquisitions-Gesprächen mit einer europäischen Unternehmensgruppe. Dies stellte sich als sehr zeitaufwändig und auch kostenintensiv heraus. Dadurch sind viele Energien in Verhandlung, Vorbereitungen und Analysen gesteckt worden, die wir besser in Neukundenakquise investiert hätten. Die Akquisition wurde von Seiten Kontrast abgebrochen, da sie final nicht sinnvoll erschienen.

Der positive Effekt durch den Akquisitionsversuch ist, dass alle fraglichen unsicheren oder kritischen Stellen ausreichend beleuchtet wurden. Es wurde eine große Transparenz geschaffen sowohl in der Struktur der Agentur als auch in der zukünftigen Ausrichtung der Agentur mit einem Schwerpunkt auf Marketingtechnology und Marketing-Automation.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Gesellschaft hat eine Anlagendeckung von 227,80 % bei einer Anlagenintensität von 10,88 %. Diese Werte sind nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar, da durch die Ausgliederung des Technikbereiches auf die KYTENCE GmbH auch ein großer Teil des Anlagevermögens ausgegliedert wurde. Mit einem Anteil von 26,4 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme messen wir diesem Posten besondere Bedeutung bei. Die Debitorenlaufzeit konnte in 2017 deutlich reduziert werden, was vor allem auf einen größeren Anteil von Kunden mit kürzerem Zahlungsziel am Umsatz zurück zu führen ist. Sie liegt derzeit bei 39,7 Tagen.

2. Finanzlage

Mit einem Eigenkapitalanteil von 24,8 % ist die Gesellschaft ausreichend finanziert. Durch den Erwerb eigener Anteile, die nicht mehr als Vermögensgegenstand ausgewiesen werden dürfen, ist das Eigenkapital um die Anschaffungskosten der eigenen Anteile (insgesamt 670.461 €) verringert auszuweisen. Ohne diese Saldierung mit dem Kapital läge der Eigenkapitalanteil bei einer Bilanzsumme von 5.065.377 € und einem Kapital von 1.759.458 € bei 34,7 %.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft schloß 2017 mit einem Jahresüberschuss von 49.139,27 € ab, im Vorjahr betrug der Jahresfehlbetrag -223.873,06 €. Dies entspricht einer Umsatzrentabilität von 0,45 % (nach Steuern) bzw. 1,10 % (EBIT). Bezogen auf das Gross Income ergeben sich 0,56 % bzw. 1,38 %. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 4,51 %.

4. Prognose-Ist-Vergleich

Mit einer Verringerung von 17,58 % im Gross Income liegt das Jahr 2017 deutlich unter den Erwartungen für das Geschäftsjahr. Mit dieser Entwicklung ist die Geschäftsleitung nicht zufrieden. Im Gegensatz zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich nicht wesentlich verändert haben, konnte die Höhe der Fremdleistungen (Freelancer) zusammen mit den Personalkosten erneut deutlich gesenkt werden. In diesem Bereich wurden die Kosten um insgesamt 1.849.696 € gesenkt, was jedoch durch die Verringerung des Gross Income kompensiert wurde.

Das Ziel für 2017 im Ausbau und der Veränderung der Personalstruktur wurde, begleitet durch den Austausch einer großen Mitarbeiterzahl zum Teil erreicht. Wichtig ist es, die neuen, guten Talente nun in die Agentur und die agile Arbeitsweise zu integrieren.

5. Besondere Darstellungsformen zur Entwicklung und Lage des Unternehmens

Werbeagenturen werden hinsichtlich der Lage und Entwicklung auf das Gross Income bezogen. Diese Bezugsgröße und die sich hieraus ergebenen Kennzahlen sind in den jeweiligen Bereichen des Lageberichts aufgeführt.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken.

1. Voraussichtliche Entwicklung der kommenden zwei Jahre

Nach dem Umzug zum Jahreswechsel 2016/17 sowie der Ausgliederung des Technikbereichs kann sich Kontrast ab 2018 auf den Kernbereich einer Full-Service-Agentur konzentrieren bei erhöhter Transparenz in den unterschiedlichen Agenturbereichen. Neben mehr Akquise-Potential in der neu gegründeten Tochtergesellschaft werden die kommenden zwei Jahre genutzt, um mit Neukunden und erweiterter Produktpallette die bei den Kunden Vodafone und OBI weggefallenen Auftragsvolumen auszugleichen. Da bereits in 2017 rund die Hälfte der Umsatzreduzierung bei diesen beiden Kunden mit Neugeschäft ausgeglichen werden konnten, ist die Geschäftsleitung recht zuversichtlich.

Weiterhin werden die Neugeschäftsaktivitäten neu organisiert und von einer agilen "Task Force" ganzheitlich betrachtet und wöchentlich gemonitort.

Das etablierte Controlling wird weiter auf die Kostenreduzierung achten und unterschiedliche Einsparungspotentiale aufzeigen. Ebenso arbeitet die Geschäftsführung an einem Konzept bestimmte Services, die nicht zu 100% ausgelastet sind out zu sourcen und über einen Pool von freien Experten abzudecken.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Veränderung der Agenturlandschaft ist immanent und kann von niemandem mehr wegdiskutiert werden. Die Verbindungen der unterschiedlichen Medien untereinander und die Ausspielung von relevantem Content an unterschiedliche Touchpoints ist ein Must Have. Man kann auch sagen, das Agenturmodell der 90iger Jahre gibt es nicht mehr. Die Kunden erwarten ganzheitlich, integrierte Lösungen. Hiermit hat sich Kontrast in den letzten fünf Jahren richtig entwickelt und als Lösungsanbieter positioniert. Die Leistungen und die ganzheitliche Betrachtung wird immer mehr nachgefragt. Jedoch sind die Entscheidungsprozesse für solch große Projekte sehr langwierig. Auf der anderen Seite bedeutet die Entscheidung für solch ein Projekt ein Commitment auf lange Zeit.

Da Kontrast hier weiterhin auf die Kombination von Maschine und Mensch setzt und auch in der Vergangenheit gesetzt hat sind die Voraussetzungen gut.

3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Es werden keine Finanzinstrumente bilanziert.

IV. Sonstige Angaben

Es sind keine sonstigen Angaben aufzunehmen, da entweder die Voraussetzungen nicht vorliegen oder die entsprechenden Sachverhalte nicht aufgetreten sind.

 

Düsseldorf, den

( Joachim Fischer)

( Anja Grote-Lutter)

An die Kontrast Communication Services GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses

Prüfungsurteil zum Jahresabschluss

Ich habe den Jahresabschluss der Kontrast Communication Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz HGB erkläre ich, dass nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 vermittelt.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss

Ich habe meine Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Vermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und ich habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist, und einen Vermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Angaben können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung übe ich während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Angaben im Jahresabschluss, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Angaben nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Angaben bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss oder im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ich erörtere mit dem Aufsichtsorgan unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Abschlussprüfung feststelle.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung des Lageberichts

Prüfungsurteil zum Lagebericht

Ich habe den Lagebericht der Kontrast Communication Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Lageberichts geführt.

Grundlage für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Ich habe meine Prüfung des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Lageberichtsprüfung durchgeführt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um angemessene und ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, und einen Vermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Lagebericht beinhaltet.

Im Rahmen einer Abschlussprüfung prüfe ich den Lagebericht in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Lagebe-richtsprüfung. In diesem Zusammenhang hebe ich hervor:

Die Prüfung des Lageberichts ist in die Prüfung des Jahresabschlusses integriert.

Ich gewinne ein Verständnis von den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen (Systemen), um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme) abzugeben.

Ich führe Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis angemessener und ausreichender Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die Vertretbarkeit dieser Annahmen sowie die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen werden.

Ich gebe zu den einzelnen Angaben im Lagebericht ebenfalls kein eigenständiges Prüfungsurteil ab, sondern ein Prüfungsurteil zum Lagebericht als Ganzes.

 

Burscheid, 15. Februar 2018

Dipl.-Kfm. Christian Königsmann, Wirtschaftsprüfer

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