Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 12127
Vorher
Dening Hair Company GmbH
Eingetragen
16.2.1968
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
der Handel mit Waren aller Art, insbesondere auch mit Zweithaar.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Alexander Dening
seit 25.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
74.38%
25.62%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
60.989 €
74.38%
Hamburg
21.011 €
25.62%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dening Hair GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die DENING HAIR GmbH mit Sitz in Hamburg importiert und vertreibt hochwertige Zweithaarprodukte, vorwiegend unter den eigenen Marken "BELLE MADAME" und "MANAGER TOP". Es handelt sich hierbei um Perücken, Haarteile und Toupets für Frauen und Männer. Zusätzlich werden Kopfbedeckungen (Headwear) und Pflege- und Zubehörprodukte angeboten.

Produktentwicklung und Produktdesign erfolgt in Hamburg. Die Fertigung erfolgt nach unseren Vorgaben vorwiegend in Asien durch externe Fertigungsstätten. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich B2B an Zweithaargroßhändler, Zweithaarstudios, Friseurunternehmen, Sanitätshäuser und Maskenbildner. Absatzmärkte sind Deutschland, fast das gesamte europäische Ausland, USA und Kanada.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Euroraum stieg 2023 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr.1 Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 nur knapp behauptet und das Bruttoinlandsprodukt fiel um 0,3 %.2

Der Wert des US-Dollars sank im Jahresverlauf und schloss am Jahresende bei 1,1050 US-Dollar gegenüber dem Euro (31.12.2022: 1,0666 US-Dollar).3

Die Entwicklung der Zweithaarbranche bzw. die Nachfrage nach Zweithaarprodukten ist stabil. Eine konjunkturelle Abhängigkeit ist nur bedingt gegeben, da die Nachfrage zum Großteil medizinisch indiziert ist.

b. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unseren Umsatz steigern. Der Umsatzanstieg in 2023 betrug 13,88 % zum Vorjahr. Ein Grund war die sich auflösende Lieferkettenproblematik und die daraus resultierende ausreichende Verfügbarkeit von Produkten. Nachlieferungen und Vorbestellungen konnten zum Großteil bedient werden. Ein weiterer Grund ist die steigende Nachfrage nach unseren hochwertigen Produkten, welche auf kontinuierlich Produktentwicklung, aktive Vertriebstätigkeit und unsere gute Marktposition im Vergleich zum Wettbewerb zurückzuführen ist. Der prognostizierte Umsatzanstieg von 15 % wurde nicht erreicht.

c. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 13,9 % (TEUR 1.854) gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus der weiterhin hohen Nachfrage sowie Nachholeffekten der vorherigen Geschäftsjahre 2021 und 2022. Darüber hinaus wurden Gewinne aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 264 realisiert. Dem gegenüber steht insbesondere der Anstieg der Materialaufwendungen um 27,0 %. Dieser ergibt sich ebenfalls im Wesentlichen aus Nachholeffekten der Vorjahre. Nach dem Abklingen der Lieferkettenproblematik konnte wieder mehr Ware importiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere durch Währungsumrechnungen um 40,2 % (TEUR 285).

Das EBITDA stieg im Berichtsjahr um 2,49 % (TEUR 95) auf TEUR 3.899. Der Anstieg ergibt sich insbesondere aus dem höheren Anstieg der Umsatzerlöse verglichen mit den Kostensteigerungen. Insgesamt ist die Ertrags- und Rentabilitätssituation als gut zu bezeichnen.

d. Finanzlage (Kapitalstruktur, Liquidität)

Die Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote liegt nahezu unverändert bei 90 %. Die Vorräte stiegen um 16,82 % (TEUR +547) auf TEUR 3.798 gegenüber dem Vorjahr an. Grund hierfür ist die zum Ende des Jahres sich verbessernde Lieferkette und somit einer wieder stärkeren Bevorratung unserer NOS-Produkte. Die Liquidität ist ungebrochen hoch. Die Gesellschaft verfügt über einen Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 3.588 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.613. Alle Lieferantenrechnungen und andere Zahlungsverpflichtungen werden immer sofort beglichen.

e. Vermögenslage

Die Vermögenslage kann als sehr gut bezeichnet werden. Das Eigenkapital beträgt TEUR 12.373 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 10.906.

Die Bilanzsumme ist zum Vorjahr um 12,47 % gestiegen und beträgt TEUR 13.832. Der Warenbestand ist von TEUR 3.226 auf TEUR 3.798 gestiegen. Der Forderungsbestand liegt mit TEUR 1.522 etwas über dem Vorjahresniveau von TEUR 1.362.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Umsatz hat sich im Geschäftsjahr 2024 bisher erneut erfreulich entwickelt. In den ersten vier Monaten 2024 konnte der Umsatz um 6,6 % gesteigert werden und die Geschäftsführung erwartet für das restliche Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung. Das Ergebnis sollte sich proportional zum Umsatzwachstum entwickeln, was im Wesentlichen auf relativ unveränderte Rahmenbedingungen zurückzuführen ist.

Durch unsere kontinuierliche Produktentwicklung, den Fokus auf höchste Qualität, unsere intensive Kundenpflege sowie unsere stark etablierten Marken sind wir im Wettbewerb gut positioniert.

Desweitern hilft unsere breite Kundenbasis in unterschiedlichen Absatzmärkten und Ländern Abhängigkeiten von Kunden und Absatzmärkten zu verhindern. Risiko bleibt unseres Erachtens nach der Einkauf, da die Auswahl an erstklassigen Fabriken weltweit begrenzt ist.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Alexander Dening

1 https://www.ecb.europa.eu/press/annual-reports-financial-statements/annual/html/ecb.ar2023~d033c21ac2.de.html toc5

2 https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680

3 https://www.bundesbank.de/resource/blob/804114/7e50104701e79d121933f5bb38151f90/mL/ii-euro-referenzkurse-der-ezb-data.pdf

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.784.109,86 4.889.554,86
I. Sachanlagen 4.784.109,86 4.889.554,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.192.766,35 4.259.906,35
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.597,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.343,51 624.051,51
B. Umlaufvermögen 9.009.896,55 7.341.410,24
I. Vorräte 3.797.547,96 3.225.856,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.624.699,49 1.502.925,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.587.649,10 2.612.629,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.719,76 4.113,60
Aktiva 13.798.726,17 12.235.078,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.372.990,14 10.906.479,87
I. Gezeichnetes Kapital 82.000,00 82.000,00
II. Gewinnvortrag 9.824.480,24 8.411.183,10
III. Jahresüberschuss 2.466.509,90 2.413.296,77
B. Rückstellungen 1.324.347,24 1.244.156,06
C. Verbindlichkeiten 101.388,79 80.981,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 100,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 100,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 101.288,79 80.981,75
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 101.288,79 73.181,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 7.800,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3.461,02
Passiva 13.798.726,17 12.235.078,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.482.989,55 7.186.710,71
2. Personalaufwand 2.808.589,02 2.670.852,84
a) Löhne und Gehälter 2.794.706,55 2.656.892,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.882,47 13.960,51
davon für Altersversorgung 1.293,90 2.217,14
3. Abschreibungen 260.108,39 229.369,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 256.709,11 222.331,43
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.399,28 7.037,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.014.018,69 720.321,69
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 117.569,82 -16.670,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 289.742,58 2.012,13
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.218.022,96 1.150.178,33
7. Ergebnis nach Steuern 2.471.993,07 2.418.000,85
8. sonstige Steuern 5.483,17 4.704,08
9. Jahresüberschuss 2.466.509,90 2.413.296,77

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den maßgeblichen Vorschriften des GmbHG und Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft weist die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Es gelten folglich die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die DENING HAIR GmbH wurde 1968 gegründet und beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 12127 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB).

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden nur angesetzt, soweit sie entgeltlich erworben wurden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die immateriellen Vermögenswerte erstmals gesondert ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen orientieren sich an den steuerlich anerkannten Höchstsätzen.

Darüber hinaus wurde das Konto technische Anlagen und Maschinen aufgelöst. Die betreffenden Gegenstände wurden in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und die immateriellen Vermögensgegenstände umgegliedert.

Darüber hinaus wurden die Außenanlagen aus den Betriebs- und Geschäftsausstattung in die Grundstücke und Gebäude umgegliedert.

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) nach der Brutto-Methode ergibt sich aus der als Anlage beigefügten Aufstellung gem. § 284 Abs. 3 HGB. Aus dem Anlagenspiegel ergeben sich u. a. die auf die einzelnen Posten des Anlagevermögens verrechneten Abschreibungen (für das Geschäftsjahr 2023 sowie kumuliert).

Die Vorräte wurden per 31.12.2023 als vorhandene Warenbestände bilanziert. Der Ansatz erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten. Die verlustfreie Bewertung ist gewahrt worden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Steuerforderungen ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten ausgewiesen.

Für Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, wirtschaftlich aber eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen, die Pensionsrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Pensionsrückstellung beinhaltet die Verpflichtung aus Rentenzahlungen. Die Berechnung erfolgt mit einem Vervielfältiger nach § 14 BewG. Der enthaltene Zinsanteil wird nicht gesondert ausgewiesen. Ein versicherungsmathematisches Gutachten wurde nicht eingeholt.

In den sonstigen Rückstellungen über insgesamt T€ 1.256 sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. T€ 1.235 enthalten.

Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt.

III. Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 HGB

Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 1 HGB)

Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 100,00 100,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.285,27 101.285,27 0,00
(Vorjahr) (97.921,63) (97.921,63) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 32.975,63 32.975,63 0,00
(Vorjahr) (46.463,68) (38.662,94) (7.800,00)
Gesamt 134.360,90 134.360,90 0,00
(Vorjahr) (144.385,31) (136.585,31) (7.800,00)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestanden nicht.

Aufgeführt sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB wird gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Während des Geschäftsjahres 2023 lag die Führung der Geschäfte bei Herrn Alexander Dening.

Die Angabe der Gesamtbezüge des für die Gesellschaft tätigen Geschäftsführers wird gem. § 285 Nr. 9 HGB in Anwendung der in § 286 Abs. 4 HGB vorgesehenen Schutzklausel nicht vorgenommen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35 (VJ: 34). Es handelt sich dabei nur um Angestellte.

Der Jahresüberschuss i.H.v. T€ 2.467 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

gez. Alexander Dening

Bestätigungsvermerk

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Im vorhergenden Geschäftsjahr 2022 hat keine Inventur stattgefunden und das Vorhandensein der am 31. Dezember 2022 gehaltenen Vorratsmengen in Höhe von T€ 3.226 wurde nicht hinreichend nachgewiesen. Wir waren auch nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von den gehaltenen Vorratsmengen mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte zu Beginn des vorhergehenden Geschäftsjahres in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, konnten wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des vorhergehenden Geschäftsjahres ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht für das vorherige am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurde entsprechend modifiziert. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahres 2023 ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieses Sachverhalts auf Eröffnungsbilanzwerte ebenfalls modifiziert. Da dieser Sachverhalt auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht des Berichtszeitraums modifiziert.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai­ ger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Flensburg, den 28. Juni 2024

Michael E. Hei
Wirtschaftsprüfer

Jana Miller
Wirtschaftsprüferin

ttp Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

14 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.