Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 144739
Vorher
Alujet Produkt GmbH
Eingetragen
16.10.2002
Branche
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Produktion, Veredelung und Vertrieb von Alufolien und sonstigen Abdichtfolien, sowie Handel mit diesen sowie auch artverwandten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Krieger
seit 14.1.2016
Prokura
Daniel Henle
seit 14.1.2016
Prokura
Reinhard Weigl
seit 16.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Reinhard Weigl Familienstiftung
50.00%
Hans Stangl Familienstiftung
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Reinhard Weigl Familienstiftung
Germany
50.00%
Hans Stangl Familienstiftung
Germany
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alujet GmbH

Mammendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell

Die Alujet GmbH ist ein führender Hersteller von energieeffizienten Wind-, Luft- und Abdichtungssystemen für das Bau- und Bedachungshandwerk. Das Unternehmen ist Spezialist in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von professioneller Dämmtechnik für die Baubranche und hat in seinem Portfolio diverse hochwertige Bausysteme für Steildach, Flachdach, Fassade, Estrich/Boden, Rohbau, Trockenbau und Haustechnik. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 gehört die Produktion von Spezialfolien und High-Tech-Klebeprodukten für den professionellen Einsatz zu den Kernkompetenzen unseres Unternehmens.
Vertrieben werden die Produkte sowohl auf dem deutschen Markt als auch in Österreich, Italien, Schweiz und Frankreich. Der Vertriebsweg dieser hochwertigen Produkte führt ausschließlich über den anerkannten Baustoff- und Bedachungsfachhandel und wird durch die regional in Deutschland tätigen Außendienstmitarbeiter bis zum Profi-Verarbeiter und Endkunden hin unterstützt.
Die Philosophie der ALUJET ist, durch eine kontinuierliche Marktforschung die Marktbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und durch schnelles, strategisch geplantes Handeln, Produkt- und Vertriebsvorteile für seine Kunden zu entwickeln. Zu den Schlüsselkompetenzen gehören überdurchschnittliches Service-Engagement und hohe technische Kompetenz sowie eine zuverlässige Lieferfähigkeit bei einem hervorragenden Preis- und Leistungsverhältnis.
Unternehmensstruktur

Der Sitz der Gesellschaft ist Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck. Hier sind auch die zentralen Funktionen unseres Unternehmens gebündelt. Neben der Zentrale sind Vertriebsmitarbeiter in neun Regionen in Deutschland ansässig. Diese Mitarbeiter betreuen und beraten unsere Kunden vor Ort und bedienen auch die benachbarten Regionen des europäischen Auslands.

B. Wirtschaftsbericht
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft:

Die gesamtwirtschaftliche Lage des Jahres 2023 war geprägt von gesunkener Investitionstätigkeit und niedrigerem Konsum (staatlich wie privat). Aufgrund der komplexen Situation der Weltwirtschaft hat sich auch der Export rückläufig entwickelt. Während die Lage am Energiemarkt sich nach den Verwerfungen des Vorjahres wieder etwas beruhigt hat, wirkte sich die steigende Zinslast gepaart mit anhaltend hohen Baukosten belastend auf die allgemeine Baukonjunktur aus. Die Lage an den relevanten Rohstoffmärkten hat sich im Verlauf des Jahres 2023 leicht entspannt, die Lieferkettenprobleme der vergangenen Jahre hatten auf die Geschäftstätigkeit der Branche keinen nennenswerten Auswirkungen mehr.
Die Inflationsrate lag unter den 6,9% des Vorjahres, allerdings mit 5,9% im Jahresdurchschnitt weiterhin hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war in 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung verlief in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Sonstige Dienstleister konnten wieder Zuwächse verzeichnen, allerdings entwickelten sich diese schwächer als im Vorjahresvergleich. Angeführt wurde der Anstieg durch den Bereich "Information und Kommunikation" (+2,6%) sowie "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+1%); dagegen verlor der Bereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" nach einem starken Vorjahr (-1%). Der Bereich "Produzierendes Gewerbe" (ohne Bau) verschlechterte sich um 2%; Grund dafür war eine deutlich niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung sowie ein Rückgang im "Produzierendem Gewerbe" und in energieintensiven Industriezweigen wie der "Chemie und Metallindustrie".
Während im Kalenderjahr 2022 die staatlichen-, aber vor allem die privaten Konsumausgaben aufgrund der verschiedenen Nachholeffekte die Wirtschaftsleistung stützen konnten, setzte sich der zum zweiten Halbjahr erkennbare Abfall der Konsumausgaben im Wirtschaftsjahr 2023 fort. So nahmen private Konsumausgaben preisbereinigt um 0,8% ab und erstmals seit 20 Jahren sank der Staatskonsum (-1,7%).
Trotz des niedrigeren Handelsvolumens mit dem Ausland, mit -3,0% Importen und -1,8% Exporten, ergab sich im Saldo ein positiver Außenbeitrag, der im Ergebnis das Bruttoinlandsprodukt etwas stützen konnte.
Auf Basis der letzten Schätzungen wird das Wachstum des europäischen Bruttoinlandsprodukts im Geschäftsjahr 2023 einen Wert von 0,5% erreichen und damit leicht unter den Erwartungen der Sommerprognose der EU-Kommission sein.
Branchenentwicklung Bauwirtschaft:

Die Bauwirtschaft hat in den Corona-Jahren 2020 und 2021 die Gesamtwirtschaft gestützt, wurde aber ab 2022 durch den Krieg in der Ukraine gebremst. Materialmangel, deutlich zulegende Zinssätze und stark steigende Baumaterial- und damit auch Baupreise sorgten für einen Rückgang der Nachfrage und der Bautätigkeit. Dennoch blieb die gesamtwirtschaftliche Bedeutung hoch.
2023 trug das Baugewerbe 6,2% zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 11,8% nahezu doppelt so hoch. Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag bei 5,8%.
Damit behauptet sich das Baugewerbe 2023 sowohl bei der Produktion als auch bei der Beschäftigung noch vor wichtigen deutschen Industriebereichen wie dem Maschinenbau oder der Chemischen Industrie. Die Bauwirtschaft bleibt - trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche - eine Schlüsselbranche für Deutschland.
Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd.€ erzielt, nominal waren es 1,4% mehr als 2022. Der Wert lag mehr als doppelt so hoch wie zum Ende der Baukrise 2005 und war der höchste gesamtdeutsche Wert. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2%. Dies war der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge, gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3%.
Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5%. Diese Sparte wurde von den steigenden Baupreisen und Zinsen besonders hart getroffen. Bund, Länder und Gemeinden haben Ihre Investitionsbudgets nicht in ausreichendem Maß an die gestiegenen Baupreise angepasst, der reale Umsatzrückgang in dieser Sparte lag bei 1,6%. Der Wirtschaftsbau zeigte sich dagegen relativ robust und verzeichnete mit einem realen Rückgang von 0,9% noch die beste Entwicklung.
2023 wurden in Deutschland 260.071 Wohnungen zum Bau genehmigt. Der Schwerpunkt lag mit 82% in neuen Wohngebäuden. In diesem Segment haben die Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ihren Anteil seit 2010 sehr deutlich von 41 auf 67% ausgebaut. 16% aller Wohnungen entfielen auf genehmigungspflichtige Umbaumaßnahmen im Bestand, 2% auf Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden.
2023 wurde der sowohl absolut als auch der prozentual stärkste Genehmigungsrückgang seit 1991 verzeichnet, bei Wohnungen in neuen Wohngebäuden waren es minus 30%. Der Wohnungsneubau hat vor allem unter den gestiegenen Zinsen, zulegenden Baumaterial- und somit Baupreisen, den gesunkenen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und dem nahezu kompletten Wegfall der staatlichen Neubauförderungen gelitten. Auch administrative Anforderungen und behördliche Auflagen haben großen Einfluss auf Neubauten.

Geschäftsverlauf
Das abgelaufene Geschäftsjahr war gekennzeichnet von einer anhaltend komplexen politischen wie wirtschaftlichen Gesamtlage.
Die Alujet GmbH erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 36,4 Mio. €, was einem Rückgang von -10,1% gegenüber dem Vorjahresumsatz (40,5 Mio. €) entspricht. Vom Umsatzrückgang waren alle Produktbereiche gleichermaßen betroffen.
Der Rückgang der Absatzmenge, als Folge der sich vertiefenden Krise der Bauindustrie, konnte durch stringente Kostenkontrolle kompensiert werden und das erfreuliche Ergebnis des Vorjahres gehalten werden.

C. Darstellung der Lage
Vermögenslage
Die folgende Bilanzübersicht zur Vermögenslage zeigt die Entwicklung im Jahresvergleich:

 
31.12.23
 
31.12.22
 
Veränderung
 
T€
%
T€
%
T€
A k t i v a
 
 
 
 
 
Anlagevermögen
2.398
30,7
2.025
28,1
373
Umlaufvermögen
5.402
69,3
5.180
71,9
222
Gesamtvermögen
7.800
100,0
7.205
100,0
595
P a s s i v a
 
 
 
 
 
Eigenkapital
4.657
59,7
4.139
57,4
518
Fremdkapital
3.143
40,3
3.066
42,6
77
Gesamtkapital
7.800
100,0
7.205
100,0
595


Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,3% auf 7,8 Mio.€.
Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 373 T€. Anlagenzugängen (546 T€) standen Anlagenabgänge (11 T€) und Abschreibungen (162 T€) gegenüber.
Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 222 T€ gegenüber dem Vorjahr. Den Rückgängen der Vorräte und der sonstigen Vermögensgegenstände standen Erhöhungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und vor allem bei den flüssigen Mitteln gegenüber.
Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 518 T€ auf 4,6 Mio€. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 59,7%.
Die Erhöhung des Fremdkapitals um 77 T€ ist mit 237 T€ auf die Erhöhung der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 105 T€ zurückzuführen. Dagegen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 27 T€ und die übrigen Verbindlichkeiten um 238 T€ vermindert.
Die Vermögenslage ist geordnet.

Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft wird durch die Ergebnisse der Kapitalflussrechnung erläutert:

 
 
 
 
2023
2022
 
 
 
 
T€
T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit


4.838
2.852
Cashflow aus der Investitionstätigkeit



-532
-87
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit



-3.027
-2.835
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds

1.279
-70
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode


134
204
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
 
 
1.413
134


Im Berichtsjahr 2023 erhöhte sich der Zahlungsmittelbestand des Unternehmens um 1.279 T€ auf 1.413 T€. Einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 4,8 Mio€ standen Mittelbeanspruchungen aus der Investitionstätigkeit von 532 T€ sowie aus der Finanzierungstätigkeit von 3,0 Mio€ gegenüber.
Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gewährleistet. Die Finanzlage ist geordnet.

Ertragslage
Die Ertragslage wird in folgender Strukturübersicht dargestellt

 
2023
 
2022
 
 
T€
%
T€
%
Umsatzerlöse
36.351
100,0
40.448
100,0
Gesamtleistung
36.351
100,0
40.448
100,0
Materialaufwand/ bezogene Leistungen
24.766
68,1
29.424
72,7
Rohertrag
11.585
31,9
11.024
27,3
andere laufende betriebliche Erträge
178
0,5
172
0,4
Erträge für die Betriebsleistung
178
0,5
172
0,4
Personalaufwand
3.311
9,1
3.481
8,6
planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen
162
0,4
153
0,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen
3.423
9,4
2.741
6,8
Sonstige Steuern
9
0,0
8
0,0
Aufwendungen für die Betriebsleistung
6.905
19,0
6.383
15,8
Betriebsergebnis
4.858
13,4
4.813
11,9
Zinsergebnis
-35
-0,1
-22
-0,1
Ergebnis vor Ertragsteuern
4.823
13,3
4.791
11,8
Ertragsteuern
-1.305
 
-1.296
 
Jahresüberschuss
3.518
 
3.495
 


Die Umsatzerlöse verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 10,1% auf 36,4 Mio€. Ursächlich für diesen Umsatzrückgang war die stark rückläufige Baukonjunktur im Geschäftsjahr 2023.
Korrespondierend zum Umsatzrückgang vermindere sich der Materialaufwand um 15,8% auf 24,8 Mio€.
Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,1% auf 11,6 Mio€.
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Sachbezüge der Mitarbeiter für KfZ-Nutzungen und Versicherungsleistungen erfasst. Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 6 T€.
Die Personalkosten verminderten sich um 4,9% oder 170 T€ auf 3,3 Mio€.
Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9 T€ auf 162 T€.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 682 T€ auf 3.423 T€. Die Aufwandsquote erhöhte sich auf 9,4%.
Das Betriebsergebnis war gegenüber dem Vorjahr weitgehend mit 4,8 Mio€ konstant.
Das Zinsergebnis zeigt die Zinsaufwendungen für die Darlehensmittel und die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten.
Der Ertragssteueraufwand lag mit 1.305 T€ um 9 T€ über dem Vorjahreswert (1.296 T€). Die Steuersätze blieben im Vorjahresvergleich unverändert.
Der Jahresüberschuss (3.518 T€) liegt um 23 T€  über dem Vorjahresergebnis.
Die Ertragslage ist geordnet.

D. Nachtragsbericht
Besondere Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres, die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft haben könnten, haben sich nicht ereignet.

E. Chancen und Risiken
Im Nachfolgenden legen wir den Fokus auf die für uns wichtigsten Kriterien, wobei die Reihenfolge keine Gewichtung darstellt.
1. Marktveränderungen:
Die spürbar nachlassende Baukonjunktur wirkte sich auch auf unseren Absatz in allen Produktsparten aus und zeigte sich im Umsatzrückgang von 10 % im Geschäftsjahr 2023. Da sich dieser Umsatzrückgang aus mengen- und preisindizierten Komponenten zusammensetzt und die Preise durch Anpassungen im Vorjahr höher lagen als in den Vorjahren, lag der mengenmäßige Rückgang deutlich über diesem Wert. Für die Entwicklung des Gesamtmarktes an Baustoffen - dieser entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 stark rückläufig - belief sich der Absatzrückgang für unsere Produkte noch im moderaten Rahmen.
Die Nachfrage konnte zeitgerecht befriedigt werden. Da der Rückgang der Neubautätigkeit derzeit weiter anhält, ist mit einer Erholung der Baukonjunktur erst nach einem deutlichen Rückgang der Zinsen oder der Ausweitung staatlicher Förderprogramme zu rechnen.
Die Notwendigkeit energetischer Modernisierungen der Altbausubstanz in Deutschland sowie der hohe Bedarf an Wohnungen werden sich mittelfristig positiv auf die Nachfrage nach unseren Produkten auswirken.
Auf dem Beschaffungsmarkt haben sich die Lieferengpässe der letzten Jahre normalisiert. Die Erhöhung der Lagerbestände, die sich als Reaktion auf die Lieferengpässe ergeben hat, wurde wieder auf ein Normalniveau zurückgeführt.
Die im Vorjahr erfolgte Verlagerung der Produktsparte "PVC-Hart" auf einen neuen Partner ist abgeschlossen. Die Umstellung der Beschaffungsketten hat sich zwischenzeitlich eingespielt und läuft reibungslos.

2. Produkte:
Die laufende Weiterentwicklung unserer Produkte ist eine Aufgabe, der wir uns ständig in enger Zusammenarbeit mit unseren Industriepartnern widmen. Hierbei rücken Anforderungen zur Erhöhung der Energieeffizienz bei Gebäuden in jüngster Zeit deutlich in den Vordergrund.
Daneben gewinnen Aspekte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes eine zunehmende Bedeutung für alle Baumaterialien. Die Fortentwicklung der vorhandenen Produkte unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bietet Chancen für die künftigen Märkte, die es zu nutzen gilt. Die Alujet GmbH entwickelt Produkt- und Systemlösungen gezielt unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Die so entwickelten Produkte werden von neutralen Instituten geprüft und zertifiziert um sicher zu stellen, dass sie als QNG-zugelassene Produkte (Qualitätssigel Nachhaltiges Gebäude) bei den Bauvorhaben eingesetzt werden können. Die Absicherung bestimmter Produkte wird durch die Einräumung von Markenrechten sichergestellt.
Neben der Lieferung von Standardprodukten gehört auch die kundenindividuelle Anpassung und Konfektionierung unserer Ware zu unseren Stärken am Markt.
3. Kunden:
Der Großteil unserer Kunden besteht aus Händlern des Baustoff- und Bedachungsfachhandels in Deutschland. Diese Kunden werden durch unsere Außendienstmitarbeiter in neun Regionen individuell betreut. Die Koordination der Lieferungen und die Logistik erfolgt dabei über unsere Zentrale in Mammendorf. Neben den Regionen in Deutschland werden auch benachbarte Regionen im Ausland beliefert und betreut. Die Kundenstruktur ist vielfältig und besteht Großteils aus regional bedeutenden Baustoffhändlern. Wesentliche Abhängigkeiten zu einzelnen Händlern oder Handelsgruppen sind nicht gegeben. Durch die starke Regionalisierung des Bauhauptgewerbes in Deutschland erwarten wir mittelfristig keine wesentliche Veränderung unserer Kundenstruktur.
Neben diesem dominanten Kundensegment wurde eine eigene Produktlinie für den Vertrieb in Baustoffmärkten für Endkunden geschaffen. Die Betreuung der Märkte wird durch selbständige Vertriebspartner gewährleistet, die für die Präsentation unserer Produkte und den Märkten und die Schulung der Mitarbeiter vor Ort verantwortlich sind. Der Marktbereich ist im Hinblick auf unser Gesamtgeschäft von nachrangiger Bedeutung.
Die Bonität unserer Kunden kann für die Vergangenheit als gut bis sehr gut eingeschätzt werden. Dies ist eine Folge der ausgesprochen erfreulichen Baukonjunktur in den letzten Jahren. Für die Zukunft könnte sich dies, bei einem spürbaren Rückgang der Bauleistungen, verschlechtern. Wir erwarten jedoch keine Bonitätskrise für den Bausektor mit stark negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftslage. Für Neukunden haben wir hausintern einen Prozess zur Bonitätsprüfung implementiert, um mögliche Ausfälle zu vermeiden.
Irritationen ergaben sich kurzfristig im Geschäftsjahr 2024 durch die Sanierungsnotwendigkeit der BayWa AG, die als großer Baustoffhändler ein bedeutender Kunde unserer Gesellschaft ist. Zwischenzeitlich wurden alle Forderungen beglichen und das Sanierungskonzept des Konzerns lässt auf eine Überwindung der Unternehmenskrise und eine Fortsetzung der positiven Zusammenarbeit hoffen.

4. Preise:
Im Jahr 2023 war die Bauwirtschaft in Deutschland von erheblichen Unsicherheiten und Marktveränderungen geprägt, die sich stark auf die Preisentwicklung auswirkten. Inflation, steigende Zinsen, volatile Rohstoffmärkte und ein Rückgang der Bauaktivität beeinflussten die Kostenstrukturen und die Preisgestaltung in der Branche. Gleichzeitig eröffnete der zunehmende Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung neue Möglichkeiten für Preisanpassungen und Wertsteigerungen.
Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und der Wunsch nach energieeffizienten Gebäuden eröffnet neue Chancen zu Preisanpassungen. Insbesondere bei spezialisierten, nachhaltigen oder energieeffizienten Baustoffen können höhere Preise erzielt werden, da diese Produkte oft knapper und teurer in der Herstellung sind. Zudem ermöglichen staatliche Förderungen für energieeffizientes Bauen, teurere Materialien einzusetzen, ohne dass Bauherren den vollen Mehrpreis tragen müssen.
5. Betriebsinterne Faktoren:
1. Personal:
Für unser Geschäft sind gut ausgebildete, motivierte Fachkräfte notwendig. Diese konnten bisher auf dem regionalen Arbeitsmarkt beschafft werden. Die Fluktuation ist, da das Betriebsklima gut ist sowie unsere Leistungen an die Mitarbeiter als marktgerecht zu bezeichnen sind, gering. Leistungsgerechte Vergütungsbestandteile (Erfolgsprämien) sichern die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter.
Im Bereich unserer Außendienstmitarbeiter werden in den nächsten Jahren einige bewährte Mitarbeiter das Rentenalter erreichen und damit altersbedingt ausscheiden. Da hier die Regionalstruktur bei der Neubesetzung zu beachten ist, erfolgt die Nachbesetzung fallweise mit Hilfe von Personalagenturen, die auf den Baustoffbereich spezialisiert sind. Auf den angespannten Arbeitsmärkten ist eine fachkompetente Neubesetzung eines Außendienstmitarbeiters eine anspruchsvolle und schwierige Aufgabe.
2. Investitionen:
Investitionen beschränken sich 2023 auf Ersatzbeschaffungen im Fuhrpark, auf die die Beschaffung und Installation einer neuen Konfektionierungsanlage.sowie auf die Lageroptimierung.
3. Finanzierung:
Durch unsere gute Ertragslage ist die Abhängigkeit von Banken nicht gegeben. Bankkredite und Leasingfinanzierungen wurden teilweise genutzt, um positive betriebswirtschaftliche Finanzierungseffekte zu erzielen. Grundsätzlich erfolgt die Finanzierung des Unternehmens aber aus freien Liquiditätsmitteln.
Die gute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung aller Betriebsfunktionen sowie eine ausreichende Risikotragfähigkeit in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld.
4. IT-Weiterentwicklung:
Die Alujet GmbH hat die Eintrittswahrscheinlichkeit von IT-Risiken neu bewertet. Aufgrund eines Cyberangriffs wurde der IT-Bereich durch Einsatz einer Managed Detection and Response Software und einer neuen Netzwerksegmentierung auf einen höheren Sicherheitsstandard gebracht. Darüber hinaus wurde eine Cyberschutzversicherung abgeschlossen.
Die Weiterentwicklung unserer ERP-Software steht auch in der Zukunft im Fokus unserer IT-Strategie.
6. Externe Faktoren:
Durch staatliche Auflagen und Anforderungen an Produkte und Lieferketten steigen die Anforderungen unserer Produkte stetig. Viele Auflagen, denen unsere Produkte unterliegen, müssen hierbei bereits von unseren Lieferanten berücksichtigt werden. Dies gilt für die Produktsicherheit aber auch für die zutreffende Kennzeichnung unserer Produkte. Unsere Aufmerksamkeit gilt dabei der vertraglichen Absicherung dieser Maßnahmen und der laufenden Überwachung zu Einhaltung der Qualitätskontrolle.
Neben den Produktanforderungen sind die geltenden Bestimmungen und Umweltstandards bei der Verarbeitung und dem Transport unserer Produkte zu beachten.
7. Gesamtaussage zur Risikolage:
Zusammenfassend weisen wir darauf hin, dass die vorstehend dargestellten Risiken nach unserer Einschätzung weder einzeln noch zusammen das Unternehmen in seiner Gesamtheit gefährden können. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikolage durch die nachlassende Baukonjunktur leicht erhöht. Die bestehenden Herausforderungen der Beschaffungsmärkte konnten reduziert werden. Die Gesellschaft beobachtet und beurteilt die Situation regelmäßig und ergreift - wenn möglich - frühzeitig risikominimierende Maßnahmen.

F. Forschungs- und Entwicklungsbericht
Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Bahnen, Klebebänder, Kleber und Zubehör mit Hilfe von umfangreichen Praxistests. Diese Weiterentwicklung der Produkte ist wesentlich für die künftige Ausrichtung unserer Produkte für den Markt und die Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Sie wird auch in Zukunft unvermindert fortgeführt werden.

G. Prognosebericht
Die Erwartungen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2024 sind verhalten. Neben den anhaltenden Effekten des Ukrainekriegs werden sich auch die immer noch relativ hohen Finanzierungskosten und politische Unsicherheiten auf das kommende Jahr auswirken. Es wird erwartet, dass sich die zentralen Belastungsfaktoren der Wirtschaft, insbesondere die Zinslast und politische Unwägbarkeiten nicht abschwächen. Damit ist kurzfristig keine konjunkturelle Trendwende zu erwarten.

Für das Jahr 2024 geht der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,1% aus. Auch für das Jahr 2025 wurde die Wachstumsprognose auf 1,0% (vorher 1,5%) reduziert. Nach einer spürbaren Reduktion der Inflationsrate im Jahr 2023 wird für das Jahr 2024 eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,4% prognostiziert. Damit könnten die Zinssätze durch die IZB moderat gesenkt werden, was einen positiven Impuls für das Wirtschaftsgeschehen darstellt.
Die Baukonjunktur bleibt weiterhin problematisch. So wird für 2024 mit einem weiteren Rückgang der fertiggestellten Wohnungen gerechnet. Die Anzahl der Fertigstellungen liegt deutlich unter dem ausgegebenen Ziel von 400.000 Wohnungen pro Jahr. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet einen Umsatzeinbruch von - 3,5% im Jahr 2024. Im Wohnungsbau wird mein einem zweistelligen Umsatzeinbruch gerechnet.
Trotz der weiterhin volatilen Marktlage erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Jahresergebnis. Mit einer leichten Abschwächung der Nachfrage ist zu rechnen, wenn sich die Baukonjunktur weiterhin abschwächt. Die wirtschaftlich gute Lage der Alujet GmbH garantiert, dass derartige Rückgänge unbeschadet überwunden werden können. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sieht man sich für die Zukunft gut gerüstet, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern und das Unternehmen positiv weiterzuentwickeln.

 

Mammendorf, 30. September 2024


ALUJET GmbH
Mammendorf

gez. Reinhard Weigl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.398.488,43 2.024.964,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.915,00 7.318,00
II. Sachanlagen 2.366.273,43 1.991.346,35
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.400.067,35 1.442.854,35
2. technische Anlagen und Maschinen 688.316,00 188.525,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.890,08 227.412,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 132.555,00
III. Finanzanlagen 26.300,00 26.300,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.300,00 1.300,00
B. Umlaufvermögen 5.343.327,88 5.125.512,73
I. Vorräte 2.695.500,21 3.735.606,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.234.816,14 1.256.361,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.413.011,53 133.544,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.633,68 54.448,95
Aktiva 7.800.449,99 7.204.926,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.656.953,10 4.139.204,38
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.631.953,10 4.114.204,38
davon Gewinnvortrag 4.114.204,38 3.619.491,95
B. Rückstellungen 992.480,16 754.619,55
C. Verbindlichkeiten 2.146.686,73 2.306.222,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 664.235,06 691.017,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 736.250,00 736.250,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 746.201,67 878.954,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.330,00 4.880,00
Passiva 7.800.449,99 7.204.926,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.762.738,82 11.196.860,54
2. Personalaufwand 3.310.664,38 3.480.827,46
a) Löhne und Gehälter 2.868.578,45 3.015.491,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 442.085,93 465.336,34
davon für Altersversorgung 25.506,12 25.743,40
3. Abschreibungen 162.017,65 153.480,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 162.017,65 153.480,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.423.323,77 2.740.858,37
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 78,00 78,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228,85 1.459,99
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.895,32 24.264,84
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.305.495,36 1.295.880,62
9. Ergebnis nach Steuern 3.526.649,19 3.503.086,83
10. sonstige Steuern 8.900,47 8.374,40
11. Jahresüberschuss 3.517.748,72 3.494.712,43
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.114.204,38 3.619.491,95
13. Ausschüttung 3.000.000,00 3.000.000,00
14. Bilanzgewinn 4.631.953,10 4.114.204,38

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Alujet GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mammendorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 144739

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungskostenbetrag von EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Nutzbarkeit sowie gesunkenen Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch entsprechende Abwertung berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Des Weiteren wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, sowie die Steuern für das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
54.863,12
1.018,43
0,00
0,00
55.881,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
54.863,12
1.018,43
0,00
0,00
55.881,55
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.038.707,79
0,00
0,00
0,00
2.038.707,79
2. technische Anlagen und Maschinen
497.752,89
542.404,05
0,00
0,00
1.040.156,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
794.675,76
135.754,25
31.924,37
0,00
898.505,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
132.555,00
-132.555,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
3.463.691,44
545.603,30
31.924,37
0,00
3.977.370,37
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
25.000,00
0,00
0,00
0,00
25.000,00
2. Genossenschaftsanteile
1.300,00
0,00
0,00
0,00
1.300,00
Summe Finanzanlagen
26.300,00
0,00
0,00
0,00
26.300,00
Summe Anlagevermögen
3.544.854,56
546.621,73
31.924,37
0,00
4.059.551,92

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
47.545,12
2.421,43
0,00
0,00
49.966,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
47.545,12
2.421,43
0,00
0,00
49.966,55
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
595.853,44
42.787,00
0,00
0,00
638.640,44
2. technische Anlagen und Maschinen
309.227,89
42.613,05
0,00
0,00
351.840,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
567.263,76
74.196,17
20.844,37
0,00
620.615,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.472.345,09
159.596,22
20.844,37
0,00
1.611.096,94
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.519.890,21
162.017,65
20.844,37
0,00
1.661.063,49

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
5.915,00
7.318,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
5.915,00
7.318,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
1.400.067,35
1.442.854,35
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
688.316,00
188.525,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
277.890,08
227.412,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
132.555,00
Summe Sachanlagen
0,00
2.366.273,43
1.991.346,35
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
25.000,00
25.000,00
2. Genossenschaftsanteile
0,00
1.300,00
1.300,00
Summe Finanzanlagen
0,00
26.300,00
26.300,00
Summe Anlagevermögen
0,00
2.398.488,43
2.024.964,35


Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten folgende Positionen:

Rückstellung für Gewährleistung allgemein
361 T€
Rückstellung für Gewährleistung Einzelbewertung
301 T€
Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtung
16 T€
Rückstellung für Abschluss und Prüfung
41 T€
Rückstellung für nicht genommenen Urlaub
57 T€
Rückstellung für Jahresprämien und Tantiemen
60 T€
Rückstellung für Berufsgenossenschaft
25 T€
Rückstellung für Steuern
131 T€


Betrag der Verbindlichkeiten und der zugehörigen Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 267.666,60.Euro.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Es bestehen Buchgrundschulden i. H. v. 2.210.000,00 Euro.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.644.304,14 Euro (Vorjahr: 2.018.461,90 Euro). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 569.236,49 Euro sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. 57.579,22 Euro.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 502.382,59 Euro (Vorjahr:  287.760,20 Euro).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag beläuft sich der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und nicht nach § 268 Absatz 7 oder Nummer 3 HGB anzugeben sind auf jährlich 182.348,58 Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

10,00
Angestellte

18,75
leitende Angestellte

6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
34,75

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

29,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

5,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Reinhard Weigl (Leiter Geschäftsbetrieb) geführt.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss von 3.517.748,72 Euro aus.
Es wurde eine Ausschüttung von 3.000.000,00 Euro vorgenommen. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 4.114.204,38 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 4.631.953,10 Euro.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mammendorf, 30.09.2024

gez. Reinhard Weigl, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die Alujet GmbH:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Alujet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Alujet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Oberhaching, 27. September 2024

Richard Matzinger Wirtschaftsprüfer


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