Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 312
Vorher
Seaquist-Löffler Kunststoffwerk GmbHSeaquist Closures Löffler GmbHAptar Freyung GmbH
Eingetragen
30.5.1995
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Betrieb eines Kunststoffwerks

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sergi Requena
seit 18.3.2025
Prokura
Alexander Sauer
seit 27.5.2024
Prokura
Alok Dutta
seit 5.10.2021
Geschäftsführer
Hedi Jallel Tlili
seit 5.10.2021
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Aptar Europe Holding SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aptar GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aptar Freyung GmbH

Freyung

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit

Allgemeines

Unser Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahre 1946 auf dem Gebiet der Herstellung von Verpackungen aus Kunststoff tätig. Seit 1995 sind wir Teil der weltweit operierenden AptarGroup, einer der führenden Hersteller mechanischer Pump- und Dosiersysteme für Körperpflege, Parfüm/Kosmetik, Pharmazie, Haushalt sowie Lebensmittel und Getränke. Mit dem Mehrwert ihrer Pumpen- und Dosiersysteme ermöglicht Aptar der Konsumgüterindustrie, ihre Produkte zu differenzieren, um den Bedarf der Verbraucher nach Annehmlichkeit und Zweckmäßigkeit zu entsprechen. Die Organisation der AptarGroup basiert 2023 auf drei Marktfeldern: Pharma, Beauty und Closures. Aptar Freyung ist im Marktfeld Closures aktiv.

Die Aptar Freyung GmbH ist auf die Herstellung von Verschlüssen für Körperpflege, Haushalt, Lebensmittel und Getränke spezialisiert. Unsere Verschlüsse sind vorwiegend Dosierungsverschlüsse und zu einem geringeren Grad Verschlüsse ohne Dosierungen. Dosierungsverschlüsse sind Kunststoffdeckel, überwiegend für Kunststoffbehälter wie Flaschen und Tuben, die eine Dosierung des Produkts erlauben, ohne den Deckel vom Behälter zu entfernen.

Wir betreiben unser Unternehmen an den Standorten in Freyung (Hauptsitz) und in Hinterschmiding (unselbständige Niederlassung). Bei den Geschäftsräumen handelt es sich im Wesentlichen um eigene Immobilien.

Sonstige Information (Frauenquote)

Die Gesellschafterin Aptargroup Holding GmbH unterstützt die Förderung von Frauen in der AptarGroup. Gleichwohl hat die Gesellschafterin entschieden, eine feste Zielgröße von 0% für weibliche Mitglieder der Geschäftsführung der Freyung GmbH festzulegen. Die Zielgröße ist bis zum 31.12.2026 zu erreichen. Die Gesellschafterin war und ist der Überzeugung, dass bei der Bestellung von Mitgliedern der Geschäftsführung ausschließlich die Qualifikation und die Erfahrung des Kandidaten oder der Kandidatin ausschlaggebend sind. Weitere Eigenschaften wie z.B. das Geschlecht waren und sind für diese Entscheidungen ohne Bedeutung. Daher wird die Gesellschafterin auch in Zukunft Mitglieder der Geschäftsführung allein nach fachlicher und persönlicher Eignung auswählen.

Die Geschäftsführung der Aptar Freyung GmbH berücksichtigt bei der Besetzung von Führungspositionen grundsätzlich die Förderung von Frauen. Jedoch wird bei der Führungsebene 2 eine feste Zielgröße von 0% für weibliche Mitglieder festgelegt, da auch für die Auswahl der Kandidaten und Kandidatinnen für die Führungsebene 2 ausschließlich die Qualifikation und die Erfahrung ausschlaggebend sind. Die Zielgröße ist bis zum 31.12.2026 zu erreichen.

Für die Führungsebene 3 hat sich die Geschäftsführung auf eine feste Zielgröße für weibliche Mitglieder in Höhe von mindestens 20% festgelegt. Die Zielgröße ist bis zum 31.12.2026 zu erreichen.

Forschung und Entwicklung

Für den Ausbau unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit investieren wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Innovationen sichern die Zukunft unseres Geschäfts. Für den Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Berichtsjahr T€ 3.954 (Vorjahr: T€ 4.841) aufgewendet; dies entspricht 3,4 % (Vorjahr: 4,0 %) des Umsatzes. Davon umfasst waren Aufwendungen zur Entwicklung von Standardverschlüssen und von kundenspezifischen Lösungen. Der Großteil der Aufwendungen entfällt mit T€ 3.122 (Vorjahr: T€ 3.297) auf Personalkosten sowie mit T€ 71 (Vorjahr: T€ 189) auf Kosten zur Herstellung von Prototypen. Für Patente (Neuanmeldungen, Pflege, Recherchen) wurden im Geschäftsjahr T€ 267 (Vorjahr: T€ 455) aufgewendet.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren zum Bilanzstichtag 35 Mitarbeiter (Vorjahr: 37) beschäftigt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 war die gesamtwirtschaftliche Lage Deutschlands nach wie vor von einem krisengeprägten Umfeld beeinflusst. Hohe Inflationsraten, ungünstige Finanzierungsbedingungen und geringere Nachfrage sowohl aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Preisbereinigt sank das BIP um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Produzierendes Gewerbe, verarbeitendes Gewerbe und energieintensive Industriezweige waren allesamt im Minus. Positive Entwicklung kamen vorrangig aus der Automobilindustrie, sonstigen Fahrzeugbau und der Dienstleistungsbranche, welche die Wirtschaft im Jahr 2023 stützten. Sowohl private als auch staatliche Konsumausgaben sanken. Privat dürfte dies vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein, staatlich am Wegfall der Coronahilfsmaßnahmen. Neben der schwachen inländischen Nachfrage (-3,0%) machte sich die verhaltene globale Dynamik auch beim Außenhandel bemerkbar (-1,8%). Im Saldo kam es jedoch zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stütze. Der Arbeitsmarkt zeigte sich in 2023 weiterhin robust mit einem Allzeithoch an Erwerbstätigen. 1

Die Inflation in Deutschland gemessen am Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 und lag somit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 mit 6,9%. Jedoch weiterhin auf hohem Stand, vor allem getrieben durch Verteuerung von Nahrungsmitteln. 2

Umsätze mit Pump- und Dosiersystemen haben traditionell ein stärkeres Wachstum als die Umsätze der gesamten Verpackungsmittelindustrie, weil der Bedarf der Verbraucher nach Annehmlichkeit und Zweckmäßigkeit sowie die Produktdifferenzierung durch Gestaltung der Verpackung eine wesentliche Bedeutung für den Kunden einnimmt. Hersteller von Konsumgütern stellen vielfach ihre Produkte auf Verpackungen mit Pump- und Dosiersystemen um, weil diese Vorteile wie verbesserte Haltbarkeit, einfache Anwendung, Hygiene und Dosierungspräzision bieten. Verschlüsse zeigten im Jahr 2023 in Menge und Umsatz eine Veränderung in Höhe von -6,2% bzw. -0,4%. 3

Im Jahr 2024 dürften eine sinkende Inflation und steigende Einkommen zu einer verhaltenen Erholung führen. Der Sachverständigenrat erwartet für das laufende Jahr 2024 für Deutschland ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,7%. Der Anstieg der Verbraucherpreise (VPI) wird auf 2,6% geschätzt und somit weiterhin über dem Zielwert von 2,0%. Diese Prognose unterliegt angesichts unsicherer globaler Konjunktur, weltpolitischer Lage, Wirkung geldpolitische Maßnahmen und privates Ausgabeverhalten erheblichen Risiken. Es ist davon auszugehen, dass die außenwirtschaftlichen Impulse für Deutschland 2024 weiterhin schwach bleiben. Die Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft stellt weiterhin das bedeutendste Abwärtsrisiko für die Weltwirtschaft dar, gefolgt von zuletzt zunehmenden geopolitischen Risiken. 4

Finanzielle Leistungsindikatoren (KPIs)

Aptar Freyung nutzt die finanziellen Kennzahlen Umsatz und EBITDA (ohne Beteiligungsergebnisse) zur Steuerung der Leistung im Hinblick auf die obersten Unternehmensziele der AptarGroup. Beide Kennzahlen werden konzernintern entsprechend dem AptarGroup Accounting Policy Manual berichtet und gemessen. Der KPI Umsatz beinhaltet im Vergleich zu den handelsrechtlichen Vorschriften keine Konzernweiterverrechnungen in Höhe von T€ 7.543 (Vorjahr T€ 6.459). Der Hauptunterschied bei dem EBITDA basiert auf der differenzierten bilanziellen Behandlung der Mitarbeitervergütungen. Im Vergleich zu den übrigen Determinanten beeinflusst der genannte Unterschied das operative Ergebnis aber nur unwesentlich.

Umsatzentwicklung und Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Aptar Freyung GmbH sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um T€ 6.010 bzw. 5,0 % auf T€ 114.805 gesunken. Damit wurde das im Vorjahr prognostizierte moderate Umsatzwachstum nicht erreicht, was insbesondere auf niedrigere Umsatzerlöse im Bereich Food zurückzuführen ist.

Umsätze mit Verschlüssen sanken im Geschäftsjahr um T€ 4.112 bzw. 4,0 % auf T€ 99.148. Werkzeugumsätze verzeichneten ebenfalls einen Abschwung um T€ 1.765 bzw. 21,3 % auf T€ 6.532.

Neben den gesunkenen Umsatzerlösen war die Ertragslage insbesondere durch im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Energiekosten und Personalkosten geprägt. Aufwendungen für Abschreibungen stiegen ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr gesunken (T€ 1.451). Hauptursachen hierfür sind gesunkene Kundenreklamationskosten (T€ 239), Lizenzkosten (T€188), und Intercompany Service Kosten (T€ 934). Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Erträge entfällt hauptsächlich auf die geringeren Erträge aus Auflösung von Rückstellungen für Stockoptions im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.788). Die Gewinnausschüttung von Aptar Ckyne (100 % Beteiligung) in Höhe von T€ 596 bewegte sich deutlich unter der Höhe des Vorjahres (T€ 1.807). Das EBITDA sank um T€ 1.722 auf T€ 9.988. Insbesondere aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse und gestiegenen Energiepreise wurde die Prognose für das Berichtsjahr ("leicht verbessertes EBITDA") unterschritten.

Das Ergebnis nach Steuern lag mit T€ +3.424 um T€ 2.058 unter dem Vorjahresniveau.

Insbesondere aufgrund der stabilen Auftragslage wird die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft positiv beurteilt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Lang- und mittelfristig gebundene Vermögenswerte 51.590 59,5 43.250 52,2 8.340
Kurzfristig gebundene Vermögenswerte 35.012 40,4 39.082 47,2 -4.070
Rechnungsabgrenzungsposten 105 0,1 498 0,6 -393
86.707 100,0 82.830 100,0 3.877
Passiva
Eigenkapital 53.264 61,4 53.264 64,3 0
Langfristiges Fremdkapital 923 1,1 113 0,1 810
Kurzfristiges Fremdkapital 32.520 37,5 29.453 35,6 3.067
86.707 100,0 82.830 100,0 3.877

Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur weist im Vorjahresvergleich einen Anstieg der Bilanzsumme um € 3,9M auf € 86,7M auf. Bei erhöhter Investitionstätigkeit von € 15,0M (Vorjahr € 8,5M), insbesondere für immaterielle Vermögensgegenstände, Spritzgussmaschinen und Werkzeuge, fielen die Abschreibungen des Geschäftsjahres mit € 6,3M höher aus als im Vorjahr (€ 5,7M), sodass im Saldo ein Anstieg von € 8,3M bei den langfristigen Vermögenswerten zu verzeichnen ist. Die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte stiegen im Saldo um € 4,1M. Diese Entwicklung war insbesondere bedingt durch einen signifikanten Anstieg an unfertigen Erzeugnissen. Das Eigenkapital setzt sich zum Geschäftsjahresende unverändert aus dem gezeichneten Kapital mit T€ 1.000, der Kapitalrücklage mit T€ 51.318 und dem Gewinnvortrag mit T€ 947 zusammen.

Auf der Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird aufgrund des positiven Jahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres an die Gesellschafterin ein Gewinn in Höhe von € 3,4M (Vorjahr € 5,4M) abgeführt, der unten den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen wird.

Der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals um € 3,1M entfällt hauptsächlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

Investitionen und Finanzierung

Die Investitionstätigkeit lag im Jahr 2023 bei M€ 15,0 (Vorjahr M€ 8,5). Die wesentlichen Investitionen erfolgten in Lizenzen, Standardwerkzeuge und Spritzgussmaschinen.

Unsere Gesellschaft nimmt seit dem Geschäftsjahr 2000 an der Zielkontovereinbarung (Cash-Pool) der AptarGroup teil. In diesem Pool werden die kurzfristigen finanziellen Mittel der einzelnen Konzernunternehmen verwaltet. Der Cash-Pool stellt neben unserem eigenen Cashflow die Hauptfinanzierungsquelle dar.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 61,4 % (Vorjahr 64,3 %).

Produktion

Die wesentlichen sonstigen Produktionsfaktoren entwickelten sich wie folgt: die Produktionsmenge (Spritzerei) ist um 3,1% von 2,86 Mrd. produzierten Teilen im Jahr 2022 auf 2,95 Mrd. Teile im Jahr 2023 gestiegen; die Maschinenauslastung (MCU) in der Produktion erreichte 75,04 % und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau von 73,86 %. Die Produktionseffizienz gibt Auskunft darüber, wieviel Prozent der produzierten Teile keinen Ausschuss darstellen. Im Jahr 2023 wurde eine Produktionseffizienz von 80,45 % erreicht und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 76,25 %.

Beschaffung

Die durchschnittlichen Preise für das Rohmaterial Resin lagen im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt um 26,8% unter denen des Vorjahres.

Personalentwicklung

Der durchschnittliche Personalstand lag 2023 bei 561 Mitarbeitern und damit stabil gegenüber dem Vorjahr.

Die Mitarbeiterfluktuation ist von 6,8% auf 5,3% gesunken.

Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist bei ihren Aktivitäten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Aufgabe unseres, in den Unternehmensprozess integrierten Risikomanagementsystems ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten, um zeitnah gegensteuern zu können. Ein wesentlicher Bestandteil sind hierbei die Evaluierung der Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie das prognostizierte Umsatzwachstum. Die Risiken werden gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen in drei Risikokategorien eingestuft (von "hoch" bis "gering").

Daneben stellt das Berichts- und Planungssystem die zeitnahe und bedarfsgerechte Information des Managements sicher. Markt- und Wettbewerbsanalysen ergänzen das Risikomanagementsystem.

Als Konzerngesellschaft der an der NYSE notierten AptarGroup Inc. (Börsenkennzeichen "ATR") unterhalten wir ein internes Kontrollsystem (IKS) nach den Maßstäben der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Dementsprechend wird unser IKS regelmäßig konzernintern und extern geprüft.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das Ausfallrisiko durch das Debitorenmanagement mit integriertem Mahnsystem minimiert. Im Rahmen des Konzernverbundes werden darüber hinaus in eingeschränktem Umfang Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die allerdings keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Diese dienen der Absicherung von Fremdwährungseinflüssen (Hedging).

Chancen- und Risikobericht

Für die Aptar Freyung GmbH gelten die branchentypischen, vom Beschaffungs- und Absatzmarkt ausgehenden Risiken.

Grundsätzlich werden unsere Risiken gemäß den Faktoren "Eintrittswahrscheinlichkeit" und "mögliche Auswirkung auf die prognostizierten finanziellen Ziele" als "hoch", "mittel" oder "gering" klassifiziert.

Absatz- und Marktrisiken

Im Mai 2023 hob die WHO weltweit den Corona-Gesundheitsnotstand auf. Pandemien und deren Schutzmaßnahmen können die die Nachfrage nach unseren Produkten, vor allem aus dem Bereich der "on-the-go-Verschlüsse" negativ beeinflussen. Lt. aktueller Studienlage lässt der Klimawandel die Gefahr neuer Pandemien wachsen. 5 Das Risiko weiterer Pandemien und deren wirtschaftlichen Auswirkungen bleibt demnach grundsätzlich bestehen und wird als mittel bewertet.

Eine Ausdehnung geopolitischer Spannungen, persistente Inflation und das damit verbundene Risiko einer überregionalen rezessiven Entwicklung könnte unseren Absatz beeinflussen und wird als mittel eingestuft.

Ein weiteres Risiko stellt die EU-Verordnung "Single use Plastics" Art. 6 dar, nach der Verschlüsse ab 2024 fest mit dem Flaschenhals verbunden sein müssen. Daraus können für uns entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Daneben bestehen die allgemeinen Geschäftsrisiken wie fehlende Marktakzeptanz neuer Produkte oder der Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt. Dennoch erwarten wir aufgrund unserer strategischen Ausrichtung und vor dem Hintergrund unseres anhaltenden Technologie- und Knowhow-Vorsprungs in naher Zukunft keine wesentliche Beeinträchtigung unseres Geschäftes.

Derzeit wird die Bedeutung der Absatz- und Marktrisiken unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als mittleres Risiko eingestuft.

Lieferantenrisiken

Insbesondere im Bereich der Beschaffung können steigende Rohölpreise und/oder Dollarkurse die Kosten für Rohstoffe deutlich erhöhen. Zwar ist es in der Branche üblich, steigende Rohstoffpreise zum Teil an die Kunden weiterzugeben, jedoch wird dies immer nur mit einer gewissen Zeitverzögerung durchsetzbar sein. Dadurch könnten schnell steigende Rohstoffpreise einen negativen Effekt auf das Ergebnis haben; bei schnell sinkenden Rohstoffpreisen wäre entsprechend ein positiver Effekt zu erwarten.

Die Entwicklung der Stromkosten zeigt sich momentan volatil, deutlich über den Vorjahren und schwierig abschätzbar. Wenngleich auch hier versucht wird gestiegene Strompreise an die Kunden weiterzugeben kann dies für Aptar Freyung, als energieintensiven Industriebetrieb, deutlichen Einfluss auf die Ergebnissituation haben.

Diese Risiken werden durch das Ukraine-Krisengeschehen sowie weiteren geopolitischen Spannungen und damit einhergehenden verknappten Rohstoff-Märkten unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung weiterhin als mittel angesehen.

Lieferketten blieben trotz globaler Krisenherde in 2023 durch erhöhten Zusatzaufwand weitgehend intakt und es kam zu keinen nennenswerten Lieferausfällen. Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China könnte den globalen Warenhandel und die internationalen Lieferketten erheblich belasten. 6

Ebenso stellen Angriffe auf Frachtschiffe bzw. der daraus resultierenden Umwege als Schutzmaßnahme ein logistisches Risiko dar. Daher bleibt in 2024 das Risiko von Lieferkettenausfällen bestehen. Da es gleichwohl bis zum heutigen Stichtag zu keinen nennenswerten Lieferausfällen kam stufen wir dieses Risiko als mittel ein. Sowohl lokales als auch regionales Supply Chain und Einkaufsmanagement arbeiten stets und mit höchster Priorität daran die Versorgungskette sicherzustellen.

Finanzrisiken

Dem Forderungsausfallrisiko begegnet die Gesellschaft mit einem effizienten Forderungscontrolling in Verbindung mit einem Forderungsberichtswesen. Dadurch können die Risiken, welche derzeit in keinem höheren Maße erkennbar sind, minimiert werden.

Durch das Einschränken von Nicht-Euro-Transaktionen ist das Risiko von Währungsschwankungen auf ein Minimum reduziert. Dies geschieht, indem die Ausgangsrechnungen für alle nationalen und internationalen Kunden ausschließlich in Euro ausgestellt werden. Die Aptar Freyung GmbH trägt lediglich das Risiko von eingehenden Fremdwährungsrechnungen. Im Jahr 2004 wurde daher ein konzernweites "Hedging"-System eingeführt, um Währungsdifferenzen in höchstmöglichem Umfang abzusichern. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen für die Aptar Freyung GmbH keine derivativen Finanzinstrumente.

Die Bedeutung des Risikos wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als gering angesehen.

IT-Risiken

Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung steigen auch die Risiken für Cyber-Angriffe und -Kriminalität. Als die Cybersicherheitsbehörde des Bundes beobachtet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kontinuierlich die Gefährdungslage der IT-Sicherheit und kommt im aktuellen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland zum Fazit einer weiterhin hohen Dynamik und Bedrohungslage. Angriffe auf Lieferketten rücken weiter in den Vordergrund. 7

Die Gesellschaft ist sich dieses Risikos bewusst und hat technische Maßnahmen zum Schutz der IT-Infrastruktur implementiert. Darüber hinaus werden regelmäßig auch nichttechnische Maßnahmen wie zum Beispiel die Schulung von Mitarbeitern durchgeführt.

Das Risiko schätzen wir mit mittel ein, der Eintritt eines solchen Sachverhalts könnte erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Umweltrisiken

Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Umweltrisiken wird als gering eingeschätzt, da wir allen gesetzlichen Pflichten im Bereich Umweltschutz nachkommen.

Im Gesamtbild sind wir aufgrund unserer Risikobestandsaufnahme, unserer Einschätzung bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit, der jeweiligen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen der Ansicht, dass die Risikolage in Bezug auf die Gesamtzahl aller identifizierten Risiken als nicht kritisch einzustufen ist und keine besonderen Risiken bestehen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.

Fachkräftemangel

Fachkräftemangel und Arbeitskräftemangel sind zunehmend wichtige Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Der demografische Wandel ist eine der Ursachen für den wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, die die geburtenstarken Babyboomer ersetzen. 8 Die Gesellschaft ist sich dieses Risikos bewusst und ergreift Maßnahmen wie z.B. erhöhter Fokus auf Ausbildung. Bereits heute zeigen sich jedoch in bestimmten Bereichen Schwierigkeiten bei Stellennachbesetzungen, sodass wir dieses Risiko als mittel einstufen. Je nach Bereich kann hieraus ein Risiko für die Ertragslage resultieren.

Chancen

Als Chance sehen wir, dass vor allem im Bereich der Lebensmittel und Getränke ein laufender Wandel vollzogen wird. Wir beliefern diesen Markt schon seit vielen Jahren und partizipieren verstärkt an diesem Wachstumstrend. Zudem zeigt sich, dass die Kunden im Bereich der Lebensmittel und Getränke innovationsfreudig sind. Dies kommt unserer Strategie einer Konzentration auf das Segment Closures entgegen. Auch die Kundenstruktur kann sich hier positiv zu unserem Vorteil verändern.

Prognosebericht

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in den ersten Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 2024 und unter Berücksichtigung der aktuellen Auftragslage gehen wir davon aus, dass sich der Umsatz im Jahr 2024 leicht über dem Vorjahr bewegen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Aptar Freyung GmbH ohne Berücksichtigung etwaiger Beteiligungserträge mit einem EBITDA auf Vorjahresniveau. Diese Prognose steht unter der Bedingung, dass es im Jahresverlauf zu keinen weiteren Markteinbrüchen oder Mangellagen durch Ausweitung der globalen Krisenherde kommen wird.

 

Freyung, den 28. Juni 2024

Aptar Freyung GmbH

Die Geschäftsführung

Alok Dutta

Hedi Tlili

1 DESTATIS, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - Nr. 020/24 3
2 DESTATIS, Pressemitteilung vom 16. Januar 2024 - Nr. 019/24
3 https://kunststoffverpackungen.de/marktdaten/produktion/
4 Sachverständigenrat Jahresgutachten 2023/24
5 https://www.nature.com/articles/s41586-022-04788-w
6 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Aktualisierte Konjunkturprognose 2023 und 2024 vom
22. März 2023
7 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2023
8 Destatis: https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Fachkraefte/_inhalt.html

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.161.980,36 78.549,52
2. Geleistete Anzahlungen 16.177,67 0,00
2.178.158,03 78.549,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 14.082.284,24 14.494.445,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.388.626,46 15.203.579,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.745.113,65 1.808.682,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.662.554,67 10.131.096,98
47.878.579,02 41.637.803,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.533.875,64 1.533.875,64
51.590.612,69 43.250.228,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.724.762,47 5.498.160,26
2. Unfertige Erzeugnisse 6.213.874,97 2.048.611,04
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.771.964,93 4.476.202,84
4. Geleistete Anzahlungen 2.352.630,96 1.763.640,88
17.063.233,33 13.786.615,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.374.788,72 18.894.434,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.020.838,11 2.219.056,80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.886.106,98 2.491.662,26
16.281.733,81 23.605.153,65
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.785,00 3.360,40
33.354.752,14 37.395.129,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 105.275,47 498.100,69
D. Aktive latente Steuern 1.656.491,08 1.686.369,08
86.707.131,38 82.829.827,74

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 51.317.711,08 51.317.711,08
III. Gewinnvortrag 946.653,44 946.653,44
53.264.364,52 53.264.364,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 923.423,54 113.109,40
2. Sonstige Rückstellungen 9.592.635,05 8.832.505,75
10.516.058,59 8.945.615,15
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.178.163,01 701.119,13
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 2.178; Vorjahr T€ 701)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.374.756,09 8.411.302,58
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 9.375 ; Vorjahr T€ 8.411)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.449.576,47 2.216.916,87
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 1.450; Vorjahr T€ 2.217)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 9.599.088,48 8.879.153,37
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 9.599; Vorjahr T€ 8.879)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 325.124,22 411.356,12
(davon aus Steuern T€ 232 ; Vorjahr T€ 229)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 0)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 325; Vorjahr T€ 411)
22.926.708,27 20.619.848,07
86.707.131,38 82.829.827,74

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 114.804.833,53 120.814.873,06
2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.565.980,97 -1.967.954,56
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.875.873,62 1.482.284,19
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.499.412,28 9.238.826,48
(davon Erträge aus Währungsumrechnung T€ 134; Vorjahr T€ 203)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 52.030.467,60 56.611.654,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.961.635,54 4.412.116,37
58.992.103,14 61.023.770,72
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 27.027.513,18 25.421.650,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.155.770,16 5.378.816,67
(davon Aufwendungen aus Altersversorgung T€ 77; Vorjahr: T€ 87)
32.183.283,34 30.800.467,37
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.292.799,32 5.684.985,04
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 24.583.166,45 26.034.373,82
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 130; Vorjahr T€ 239)
9. Erträge aus Beteiligungen 595.518,78 1.806.981,52
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 596; Vorjahr T€ 1.807)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 299.338,91 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 0)
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen T€ 299; Vorjahr T€ 0)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,57 814.834,20
(davon an verbundene Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 0)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 0; Vorjahr T€ 815)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.165.608,00 1.533.999,89
(davon Aufwendungen aus latenten Steuern T€ 30; Vorjahr: T€ 255)
13. Ergebnis nach Steuern 3.423.994,27 5.482.579,65
14. Sonstige Steuern 39.410,26 41.915,09
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -3.384.584,01 -5.440.664,56
16. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Erläuterungen

Die Aptar Freyung GmbH hat ihren Sitz in Freyung und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau (HR B Reg.Nr. 312).

Die Aptar Freyung GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Unternehmensgegenstand

Gegenstand unseres Unternehmens ist der Betrieb eines Kunststoffwerkes, insbesondere die Herstellung von Kunststoffteilen für die Verpackungsbranche, vor allem von Schraub- und Spenderverschlüssen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von den folgenden Herren wahrgenommen:

 

Hedi Tlili, zuständig für die weltweiten Aptar Closures Standorte (ab November 2020)

 

Alok Dutta, zuständig für die europäischen Aptar Closures Standorte (ab Oktober 2021)

II. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Währungsumrechnung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Entgeltlich erworbene Lizenzrechte und Software werden unter Zugrundelegung einer 3 bis 12-jährigen Nutzungsdauer und linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von zwei bis 50 Jahren zugrunde. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelwert zwischen € 250 und € 1.000 wird jährlich ein Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

Die Anlagen im Bau sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei dauerhafter Wertminderung.

Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Für nicht gängige Bestände bzw. schwer verkäufliche Erzeugnisse wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Veraltete, unbrauchbare oder unverkäufliche Vorräte wurden mit dem Schrottwert angesetzt. Die Wertansätze entsprechen dem Niederstwertprinzip. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Es bestehen Ansprüche im Zusammenhang mit Werkzeugamortisationen, die auf Vereinbarungen mit Kunden beruhen, den Kaufpreis nicht mit sofortiger Fälligkeit, sondern auf Basis eines Aufschlags auf die jeweils abgenommene Anzahl an Verschlussteilen zu begleichen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern werden auf unterschiedliche Bewertungsansätze in Handels- und Steuerbilanz gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert erfasst.

Die Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode ("Projected Unit Credit Method") sowie unter Zugrundelegung eines Rechnungszins (10-Jahresdurchschnitt) 1,83% und Rechnungszins (7-Jahresdurchschnitt) 1,76%, der Biometrie gemäß Heubeck-Richttafeln 2018 G, erwarteter Gehaltssteigerungen von 3,00 % p.a. und Rentensteigerungen von 1,00% p.a. (§ 16 Abs. 3 Nr. 1 BetrAVG) auf das Planendalter als Finanzierungsendalter bewertet. Die Verpflichtungen aus Pensionen wurden mit den sonstigen Vermögensgegenständen verrechnet, die ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Auf eine Verrechnung der Zinsaufwendungen und Zinserträge wird aufgrund Geringfügigkeit verzichtet.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Umsatzerlöse werden grundsätzlich bei Übergang der Preisgefahr auf den Kunden realisiert.

Seit dem 1. Januar 2002 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Aptargroup Holding GmbH. Es besteht eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Aptargroup Holding GmbH. Das zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene positive Ergebnis vor Gewinnabführung wird in voller Höhe an die Gesellschafterin abgeführt.

Eine Umlage gewinnabhängiger Steuern erfolgt auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 28. November 2001, die erstmals für das Geschäftsjahr 2002 zur Anwendung kam.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden im Zugangszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr existieren nicht.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt, welcher Bestandteil des Anhangs ist.

Die Finanzanlagen umfassen eine 100%ige Beteiligung an der Aptar Czech Republic s.r.o., Ckyne, Tschechische Republik. Die Beteiligungsgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von umgerechnet T€ 3.646 erzielt. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 beträgt umgerechnet T€ 22.277. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 liegt noch nicht vor.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt gleichbleibend T€ 1.000, die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 51.318 ist unverändert (Vj. T€ 51.318). Der Gewinnvortrag beläuft sich weiterhin auf T€ 947.

Rückstellungen

Zum Bilanzstichtag werden sonstige Vermögensgegenstände mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 3.479 und Anschaffungskosten in Höhe von T€ 3.483 gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen (T€ 4.402) saldiert.

Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen zwischen der 10- und 7-Jahresdurchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt T€ 59.

Die Rückstellungen zu Altersteilzeitverpflichtungen sind unter Anwendung des versicherungsmathematischen Barwertes sowie der Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,08%, der Biometrie gemäß Heubeck-Richttafeln 2018 G und erwarteter Gehaltssteigerungen bzw. Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze von 3,00 % p.a. bewertet.

Andere wesentliche sonstige Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Aktienoptionen (T€ 5.390, Vj. T€ 4.751), Mitarbeiterverpflichtungen (T€ 1.942, Vj. T€ 2.216), Kundenrabatte (T€ 612, Vj. T€ 648), ausstehende Rechnungen (T€ 739, Vj. T€ 430) und Gewährleistungsrückstellungen (T€ 405, Vj. T€ 280).

Die Rückstellung für Aktienoptionen betrifft die ungewisse Verbindlichkeit aus dem von der Aptargroup Inc. aufgelegten Aktienoptionsprogramm für leitende Angestellte der Konzernunternehmen; bei Ausübung stellt die Aptargroup Inc. den Tochterunternehmen den Teil des Aktienkurses, der über dem Basispreis liegt, in Rechnung. Es werden jährliche Einzelverträge mit den jeweiligen Personen über Anzahl der zu erwerbenden Aktien, den Basispreis sowie die Sperr- und Ausübungsfrist abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag werden 85.704 Aktienoptionen, 1.988 Restricted Stock Units sowie 3.597 Performance Stock Units im Bestand geführt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter/verbundenen Unternehmen

Auf Basis des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 28. November 2001, des dadurch begründeten Organschaftsverhältnisses und des Steuerumlagevertrages vom 28. November 2001 besteht eine Steuerforderung aus Umsatzsteuer gegenüber der Gesellschafterin Aptargroup Holding GmbH in Höhe von T€ 440 (Vj. T€ 296), eine Steuerforderung aus Ertragsteuer von T€ 551 (Vj. T€ 50) sowie eine Verbindlichkeit aus Gewinnabführungsvertrag in Höhe von T€ 3.385 (Vorjahr T€ 5.441). Die Forderungen aus Steuern und die Verbindlichkeit aus Gewinnabführungsvertrag werden saldiert ausgewiesen.

Unsere Gesellschaft nimmt seit dem Geschäftsjahr 2000 an der Zielkontovereinbarung (Cash-Pool) der Aptargroup Inc. teil. In diesem Pool werden die kurzfristigen finanziellen Mittel der Konzernunternehmen verwaltet. Zum Bilanzstichtag ergibt sich aus konzerninterner Finanzierung eine kurzfristige Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Aptargroup Holding GmbH in Höhe von T€ 7.801 (Vj. T€ 3.784)

Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1.657 (Vj. T€ 1.686) resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Pensionen, Aktienoptionen und Abschreibungen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Für die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag werden 15,83 % und für die Gewerbesteuer 13,24 % berücksichtigt.

Der Gesamtbetrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beinhaltet den Betrag der aktiven latenten Steuern (T€ 1.657). Eine Abführungssperre für das Jahresergebnis besteht nicht.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch den Absatz von Kunststoffteilen erzielt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Marktsegmenten und geographischen Märkten:

2023 Marktsegmente: T€ Anteil rel.
Verschlussumsätze
Beauty 2.698 2,4%
Beverage 45.089 39,3%
Consumer Healthcare 98 0,1%
Food 43.208 37,6%
Home Care 1.200 1,0%
Personal Care 6.855 6,0%
99.148 86,4%
Werkzeugumsätze 6.532 5,7%
Materialverkäufe 1.582 1,4%
Sonstige Umsätze 7.543 6,6%
114.805 100,0%
2022 Marktsegmente: T€ Anteil rel.
Verschlussumsätze
Beauty 38 0,0%
Beverage 42.236 35,0%
Consumer Healthcare 1.302 1,1%
Food 49.766 41,2%
Home Care 2.251 1,9%
Personal Care 7.667 6,3%
103.260 85,5%
Werkzeugumsätze 8.297 6,9%
Materialverkäufe 2.799 2,3%
Sonstige Umsätze 6.459 5,3%
120.815 100,0%
2023 Geographische Märkte: T€ Anteil rel.
Umsatzerlöse Inland 23.335 20,3%
Umsatzerlöse EU 62.098 54,1%
Umsatzerlöse Drittland 29.372 25,6%
114.805 100,0%
2022 Geographische Märkte: T€ Anteil rel.
Umsatzerlöse Inland 23.007 19,0%
Umsatzerlöse EU 69.817 57,8%
Umsatzerlöse Drittland 27.991 23,2%
120.815 100,0%

Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten selbsterstellte Standardwerkzeuge für den Werkzeugbau (T€ 1.876, Vj. T€ 1.482).

Sonstige betriebliche Erträge

In dieser Position sind im Wesentlichen generelle Kostenumlagen (T€ 3.945, Vj. T€ 4.573), Erträge aus der Auflösung von Rückstellung für Stockoptions (T€ 0, Vj. T€ 1.788), Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigung (T€ 120, Vj. T € 0) sowie Erträge aus Währungsumrechnung (T€ 134, Vj. T€ 203) enthalten. Wesentliche periodenfremde Erträge sind nicht angefallen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dieser Position sind im Wesentlichen konzerninterne Kostenumlagen und Weiterbelastungen (T€ 13.861, Vj. T€ 14.795), Instandhaltungs-, Reparatur- und Wartungsaufwendungen (T€ 2.125, Vj. T€ 2.292) sowie Aufwendungen für Ausgangsfrachten (T€ 3.357, Vj. T€ 3.419) enthalten. Die Aufwendungen für Währungsumrechnung betrugen T€ 130 (Vj. T€ 239). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Steueraufwand nach Mindeststeuergesetz

Es wird davon ausgegangen, dass sich kein Steueraufwand und kein Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergibt, oder, wenn diese Gesetze noch nicht in Kraft getreten sind, bei der Anwendung dieser Gesetze zu erwarten ist.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

T€
Fällig 2024 136
Fällig 2025 67
Fällig 2026 26
Gesamt 229

Derivative Finanzinstrumente

Durch das Einschränken von Nicht-Euro-Transaktionen ist das Risiko von Währungsschwankungen auf ein Minimum reduziert. Dies geschieht, indem die Ausgangsrechnungen für alle nationalen und internationalen Kunden ausschließlich in Euro ausgestellt werden. Die Aptar Freyung GmbH trägt lediglich das Risiko von eingehenden Fremdwährungsrechnungen. Im Jahr 2004 wurde daher ein konzernweites "Hedging"-System eingeführt, um Währungsdifferenzen in höchstmöglichem Umfang abzusichern. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen für die Aptar Freyung GmbH keine derivativen Finanzinstrumente.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug, einschließlich der Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigten 561 (davon 191 Angestellte und 370 gewerbliche Arbeitnehmer).

Gesamtbezüge Geschäftsführung

Von der Befreiung zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers belief sich auf T€ 136, davon betreffen T€ 136 Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernobergesellschaft und Konzernabschluss

Die Aptar Freyung GmbH erfüllt die Größenordnung einer großen Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB.

Als Tochtergesellschaft der Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell, wird die Gesellschaft in den noch offen zu legenden, nach US-GAAP aufgestellten und ins Deutsche zu übersetzenden obersten Konzernabschluss der AptarGroup Inc., Crystal Lake, IL 60014, USA (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses wird gemäß § 292 HGB verzichtet.

Der Abschluss der AptarGroup Inc. ist am Sitz der Gesellschaft (Crystal Lake, Illinois, Vereinigte Staaten) oder unter https://investors.aptar.com/financials/annual-reports/default.aspx erhältlich. Es ist beabsichtigt, den Konzernabschluss in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

Im Vergleich zu den deutschen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen nachfolgend erläuterte Abweichungen:

Die Bilanzierung von Leasingverträgen beim Leasingnehmer erfolgt nach US-GAAP durch die Aktivierung des Nutzungswertes sowie Passivierung einer Leasingverbindlichkeit, ausgenommen es handelt sich um kurzfristige Leasingverträge. Nach den deutschen Prinzipien erfolgt die Bilanzierung des Leasinggegenstandes beim wirtschaftlichen Eigentümer.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) aus einem Beteiligungserwerb wird aktiviert und grundsätzlich nicht planmäßig abgeschrieben. Die jährliche Überprüfung der Werthaltigkeit kann jedoch eine Abschreibung erforderlich machen.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage wesentlich beeinflussten.

Ergebnisabführung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.

 

Freyung, den 28. Juni 2024

Aptar Freyung GmbH

Die Geschäftsführung

Alok Dutta

Hedi Tlili

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.353.204,14 2.232.317,67 0,00 0,00 9.585.521,81
Geschäfts- oder Firmenwert 7.899.655,90 0,00 0,00 0,00 7.899.655,90
Geleistete Anzahlungen 0,00 16.177,67 0,00 0,00 16.177,67
15.252.860,04 2.248.495,34 0,00 0,00 17.501.355,38
SACHANLAGEN
Grundstücke und Gebäude 27.473.875,40 172.326,50 481.358,21 0,00 28.127.560,11
Technische Anlagen u. Maschinen 79.249.257,50 1.482.754,75 5.734.311,14 3.129.773,68 83.336.549,71
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.792.679,70 217.544,77 123.264,65 2.992,50 8.130.496,62
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.131.096,98 10.870.391,69 -6.338.934,00 0,00 14.662.554,67
124.646.909,58 12.743.017,71 0,00 3.132.766,18 134.257.161,11
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.533.875,64 0,00 0,00 0,00 1.533.875,64
1.533.875,64 0,00 0,00 0,00 1.533.875,64
141.433.645,26 14.991.513,05 0,00 3.132.766,18 153.292.392,13
ABSCHREIBUNGEN
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.274.654,62 132.709,16 0,00 7.407.363,78
Geschäfts- oder Firmenwert 7.899.655,90 0,00 0,00 7.899.655,90
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.174.310,52 132.709,16 0,00 15.307.019,68
SACHANLAGEN
Grundstücke und Gebäude 12.979.429,81 1.065.846,06 0,00 14.045.275,87
Technische Anlagen u. Maschinen 64.045.678,44 4.689.866,22 2.787.621,41 € 65.947.923,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.983.997,59 404.377,88 2.992,50 € 6.385.382,97
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
83.009.105,84 6.160.090,16 2.790.613,91 86.378.582,09
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
98.183.416,36 6.292.799,32 2.790.613,91 101.685.601,77
NETTOBUCHWERTE
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.178.158,03 78.549,52
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Geleistete Anzahlungen 16.177,67
2.178.158,03 78.549,52
SACHANLAGEN
Grundstücke und Gebäude 14.082.284,24 14.494.445,59
Technische Anlagen u. Maschinen 17.388.626,46 15.203.579,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.745.113,65 1.808.682,11
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.662.554,67 10.131.096,98
47.878.579,02 41.637.803,74
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.533.875,64 1.533.875,64
1.533.875,64 1.533.875,64
51.590.612,69 43.250.228,90

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Aptar Freyung GmbH, Freyung

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aptar Freyung GmbH, Freyung, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aptar Freyung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer

ppa. Harald Hofmeister, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.07.2024 festgestellt.

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