Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 2140
Vorher
SID Seating GmbHSATO-Office GmbH
Eingetragen
3.6.1996
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von PolstermöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Möbeln jeglicher Art, insbesondere Bürostühle.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Strohmeier
seit 22.1.2025
Prokura
Jens-Uwe Puchalla
seit 22.1.2025
Geschäftsführer
Małgorzata Naparło
seit 16.1.2024
Geschäftsführer
Ireneus Raba
seit 20.12.2013
Prokura
Guido Schudinat
seit 26.9.2012
Geschäftsführer
Rafal Chwast
seit 25.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nowy Styl Sp. z.o.o.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NSG International GmbH
Germany
1.581.520 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nowy Styl GmbH

Ebermannsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Vertrieb von Möbeln jeglicher Art, insbesondere von Bürostühlen. Nowy Styl GmbH bietet Lösungen für Bürogebäude, öffentliche Innenräume, Schulungs-, Kultur-, Sporteinrichtungen, gastronomische Betriebe, aber auch für Privathäuser und -wohnungen.

Durch die Einbindung in den Konzern der Nowy Styl Sp. z o.o. kann die Gesellschaft auf ein beachtliches Produktportfolio, auch im Möbelbereich und im Bereich der Empfangs- und Wohnmöbel, zurückgreifen. Der Schwerpunkt des Portfolios der Gesellschaft liegt auf umfassenden Bürolösungen.

2 Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland schrumpfte im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. So war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 1,9 % an (Vorjahr 2022 1,9 "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland"." am 15.01.2024 in Berlin.

"Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. "Wenn wir auf das Jahr 2023 zurückblicken, sehen wir, dass die schwache Konjunktur nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorüber gegangen ist. Gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten behauptet sich der Arbeitsmarkt aber nach wie vor gut. Erwerbstätigkeit und Beschäftigung sind so hoch wie nie zuvor und auch 2023 zählt zu den Jahren mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, am 13.01.2024 anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. So war die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt 2023 2.609.000 Erwerbstätige (2022 + 191.000) Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt gegenüber Vorjahr um + 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent.

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei + 6,9 % gelegen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindizes für Deutschland, Jahresbericht 2023)

3 Entwicklung des Marktes

Der Markt der Büromöbelindustrie erwies sich im Jahr 2023 erfreulicherweise trotz des Rückgangs im Baugewerbe als weiterhin robust. So lagen mit einem Plus von 0,6 Prozent die Umsätze praktisch auf Vorjahresniveau. Nach zwei Wachstumsjahren markiert das Jahr 2023 damit eine zwischenzeitliche Verlangsamung des dringend notwendigen Umbaus der Arbeitswelt.

Nachdem sich die Büroeinrichtungsbranche zu Beginn des vergangenen Jahres speziell im Inland noch über eine Vielzahl von Anfragen zur umfassenden Modernisierung der Büros und ihrer Einrichtungen freuen konnte, flachte die Nachfrage im Sommer 2023 ab. Großprojekte waren in der zweiten Jahreshälfte eher die Ausnahme. Verzögerung bei der Fertigstellung von Neubauten, die aktuelle Wirtschaftslage und widersprüchliche Signale der Politik bildeten die Ausgangslage, die vielerorts zur Rückstellung geplanter Investitionen führte. Stattdessen bemühten sich die Kunden der Büromöbelindustrie, ihre Beschäftigten mit kleineren Maßnahmen zur Optimierung bestehender Arbeitsplätze zurück in die Büros zu locken. Gekauft wurden Sitz-/Steh-Arbeitstische und ergonomische Drehstühle. So schlossen die Hersteller von Bürotischen und Korpusmöbeln das Jahr 2023 mit einem leichten Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent ab. Die Umsätze mit Bürositzmöbeln verharrten mit + 0,1 Prozent auf Vorjahresniveau.

Quelle: Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) am 6. Februar 2024 in einer Pressemeldung Presseinformation zur Branchensituation 2023

4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern.

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich daher wie folgt dar:

TEUR 2023 2022 Abweichung
Umsatzerlöse 57.836 63.436 -5.600
Ergebnis nach Steuern 4.484 1.024 3.460

5 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Jahres. Mit einem Umsatz von T€ 57.836 (VJ T€ 63.436) liegt die Nowy Styl GmbH mit minus 8,83 % deutlich unter dem Branchenschnitt von plus 0,6 Prozent.

Vermögens- und Ertragslage

Die wesentlichen Daten zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nowy Styl GmbH können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

TEUR 2023 2022 Abweichung
Ergebnis nach Steuern T€ 4.484 1.024 3.460
Umsatzerlöse T€ 57.836 63.436 -5.600
Bilanzsumme T€ 21.762 21.433 329
Eigenkapitalquote % 32,85 33,35 -0,5 %-Pkte
Fremdkapitalquote % 67,15 64,65 2,5 %-Pkte

Umsatz Vergleich 2023 mit 2022

Im Vergleich 2023 zu 2022 musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang T€ 5.600 verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf den Entfall unrentabler Lieferverträge aus dem Bereich des Wohnmöbelhandels und der Katalogversender zurückzuführen. (RKA)

Regional verteilte sich der Umsatz der Nowy Styl GmbH annähernd zu 100 % auf das Inland.

In der 2. Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2023 mussten die Absatzpreise der Nowy Styl GmbH aufgrund weiterhin hoher Einstandspreise noch einmal deutlich erhöht werden.

Der Rohertrag beträgt im Jahr 2023 T€ 14.070 (VJ 14.612). Im Verhältnis zum Umsatz entspricht das 24,3 % (VJ 23 %). Aufgrund der Beschaffung aus der Nowy Styl Gruppe konnten Preissteigerungen beim Materialeinsatz/Fremdleistungen auch im Jahr 2023 größtenteils vermieden werden, so dass die Rohertragsquote leicht anstieg. Die Materialeinsatzquote beträgt 75,7 % und sank gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %-Punkte.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 209. Die Personalkostenquote beträgt damit 3,7 % und erhöhte sich um 0,6 %-Punkte.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen der Anlagenabgang zum Restbuchwert der Immobilie in Höhe von T€ 3.796, Frachtkosten, Gebäude- und Maschinenmieten, Werbe- und Reisekosten, Provisionen, Kosten für Dienstleistungen und allgemeine Verwaltungskosten.

In Summe erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 3.565 gegenüber 2022.

Ergebnis nach Steuern

Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern um T€ 3.460. Dies resultiert im Wesentlichen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen, in denen der Verkaufserlös der Immobilie in Höhe von T€ 7.053 berücksichtigt sind und aus Zinserträgen in Höhe T€ 799.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den Restbuchwert der Immobilie in Höhe von T€ 3.796; Frachtkosten, Gebäude- und Maschinenmieten, Werbe- und Reisekosten, Provisionen, Kosten für Dienstleistungen und allgemeine Verwaltungskosten.

In Summe erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 3.565 gegenüber 2022.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 4.484 im Geschäftsjahr.

Bilanzsumme und Eigenkapital

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 21.762 T€ (VJ 21.433 T€).

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 7.148 T€ (VJ 7.148 T€). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 32,85%. Sie ist auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital um 0,5 %-Punkte gesunken.

Finanzlage

Die NSG International GmbH mit Sitz in Steyerberg ist 100-prozentiger Eigentümer der Nowy Styl GmbH. Zwischen der Gesellschaft und NSG International GmbH als beherrschende Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Zum Stichtag hat die Nowy Styl GmbH Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.510. Gegenüber verbunden Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von T€ 14.757. Diese bestehen aus Darlehensforderungen in Höhe von T € 14.740 inkl. Zinsen und T€ 17 aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Am Stichtag standen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von T€ 3.090 zur Verfügung.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Nowy Styl GmbH lediglich Investitionen in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 14) getätigt. Diese entfielen ausschließlich auf Büroausstattungen und GWG.

Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2023 lief der Haustarifvertrag vom 01.09.2022 aus. Die Gehälter wurden einzelvertraglich moderat im Verhältnis zur Inflation angepasst, zudem wurde an alle Mitarbeiter eine Inflationsausgleichsprämie gezahlt.

6 Beschaffung / Logistik

Die Materialpreise stiegen im Geschäftsjahr 2023 nicht weiter an. Die Materialverfügbarkeit / Lieferketten stabilisierten sich. Einzelne Preiserhöhungen von Lieferanten von speziellen Komponenten hielten sich die Waage mit ersten Reduzierungen von einzelnen Halbfabrikaten.

Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

7 Risikobericht

1 Risikomanagementsystem

Zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken haben wir ein informelles Risikomanagementsystem implementiert. Die Risiken und Chancen 2023 wurden im Rahmen der Einführung der ISO 9001:2015 eingehend systematisiert und dokumentiert. Dieser Prozess soll künftig quartalsweise überarbeitet werden.

Zusätzlich werden in regelmäßig stattfindenden Management Meetings Risiken besprochen und gegebenenfalls mit dem Gesellschafter Rücksprache gehalten. Erkannte interne oder externe Risikofaktoren werden besprochen und Abstellmaßnahmen eingeleitet.

Nachfolgend die Risiken / Bewertung nach Kategorien:

2 Risiken

Absatz- und Marktrisiken

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts (März 2024) zeigt sich die Nachfrage an den Absatzmärkten leicht reduziert zum Vorjahr. Hauptsächlich die Investition in neue Bauten und Einrichtungsgegenstände sind aufgrund der in den vergangenen zwei Jahren hohen Zins- und Baustoffkosten reduziert. Dies lässt maximal auf ein stagnierendes Geschäftsjahr 2024 schließen.

Daher plant die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 eine Seitwärtsbewegung hinsichtlich des Umsatzverlaufs. Die Hauptfragestellung unserer Kunden besteht nach wie vor in Lösungsansätzen für Büro-Arbeitsplätze im Post-Corona Umfeld. Unser Produktportfolio hat reichlich Antworten zu dieser Fragestellung, weshalb auch in einem stagnierenden Wirtschaftsumfeld kein Umsatzrückgang geplant wurde.

Das Risiko wird, entsprechend unserer Risikokategorisierung, als "mittel" eingestuft.

Einkaufs- / Materialpreisrisiko

Die Einstandspreise für die industriellen Vorleistungsgüter waren im Geschäftsjahr 2023 stagnierend. So ist für 2024 mit keinen wesentlichen Preissteigerungen zu rechnen. Diese Einschätzung könnte sich jedoch im weiteren Verlauf der Nahost-Krise ändern. So standen Anfang 2024 kurzzeitig Komponenten erst später als erwartet zur Verfügung, da der Suez-Kanal nicht mehr befahren werden konnte und die Seeschifffahrt um das Kap der guten Hoffnung umgeleitet werden musste. Das Unternehmen wird die politische Lage im Auge behalten und ggf. eine höhere Bevorratung von Schlüsselkomponenten aus Asien anstreben.

Das Einkaufs- / Materialpreisrisiko wird, entsprechend unserer Risikokategorisierung, als "mittel" eingestuft.

Qualitäts- / Produktrisiko

Die Gesellschaft wird weitgehend durch Produkte der Muttergesellschaft, der Nowy Styl Sp. z o.o. versorgt. Ihr obliegt auch die Überprüfung der Produktqualität. Mängel an diesen Produkten, welche im deutschen Markt durch eventuell auftretende Unzulänglichkeiten oder Transportschäden entstehen, werden systematisch an die Muttergesellschaft gemeldet und dort abgestellt. Hierfür stehen eine eigens geführte Abteilung und ein Meldeportal zur Verfügung.

Daher wird das Qualitäts- / Produktionsrisiko, entsprechend unserer Risikokategorisierung, als "gering" eingestuft.

IT-Risiken

Die IT-Prozesse zwischen der Muttergesellschaft und der Nowy Styl GmbH sind vereinheitlicht. Konsequenterweise werden daher Datensicherung und Prozessüberwachung von Konzernstellen übernommen. Diese verfügen über enorme Ressourcen an IT-Fachkräften und den entsprechenden Möglichkeiten der Systemweiterentwicklung. Die IT-Unterstützung geschieht durch einen installierten Helpdesk.

Das Risiko wird, entsprechend unserer Risikokategorisierung, als "gering" eingestuft, da sich das oben erwähnte System nachhaltig bewährt hat.

Das Risiko eines Datenmissbrauchs wird aufgrund unserer Vorkehrungen und entsprechend unserer Risikokategorisierung als "gering" eingestuft.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

• Ausfallrisiken

Eingehende Aufträge werden systematisch überprüft. Jedem Kunden wurde ein hausinternes Kreditvolumen zugeordnet. Im Fall der Überschreitung des individuellen Kreditvolumens oder eines Zahlungsziels, kann nur auf dem Wege der Sonderfreigabe durch die Geschäftsführung produziert werden. Zusätzlich besteht für das Standardgeschäft eine Kreditversicherung.

Insgesamt stufen wir daher die Ausfallrisiken als geringe Risiken ein.

• Zins-, Wechselkurs- und Liquiditätsrisiken

Zinsrisiken ergeben sich grundsätzlich aus vereinbarten variablen Zinsen. Wechselkursrisiken ergeben sich aus Liefervereinbarungen in fremder Währung. Es werden jedoch keine wesentlichen Währungsrisiken erwartet, da weitgehend in EURO fakturiert wird.

Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch die Finanzierung im Konzern begegnet.

Das Risiko wird, entsprechend unserer Risikokategorisierung, als "gering" eingestuft.

Gesamtbild zur Risikolage

Wir haben unsere Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft. Dabei haben wir festgestellt, dass diese zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken, welche die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, geeignet sind.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich keine wesentliche Veränderung in der Einschätzung der Standard-Geschäftsrisiken ergeben. Die Situation des aktuellen, wirtschaftlichen Umfelds und des Krieges in der Ukraine sowie im Nahen Osten bleibt zu beobachten. Allerdings wird die Gesamtlage als nicht bedrohlich eingeschätzt.

8 Chancen- und Prognosebericht

Das Unternehmen operiert aktuell in einem leicht rückläufigen Markt. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung existieren noch keine validen Prognosen der Branche. Bekannt sind lediglich volkswirtschaftliche Faktoren, welche von einer geringen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts zwischen plus 0,2 % und einer Reduzierung des BIP von minus 0,5 % ausgehen.

Quellen: Diverse

Chancenbericht

Chancen verstehen wir als Potentiale, die im Wesentlichen über einen Prognosezeitraum von über einem Jahr hinausreichen. Diese Betrachtungsweise bestätigt sich durch die aktuelle Situation der Pandemie. Daher sind Chancen unserer Einschätzung nach quantitativ nur schwer prognostizierbar. Nachfolgend wird daher eine qualitative Bewertung der Chancen dargestellt, welche über den Horizont 2024 hinausreicht.

Das Unternehmen geht davon aus, dass die Pandemie das Arbeitsgeschehen am Büroarbeitsplatz nachhaltig beeinflusst hat. So wird hybrides Arbeiten künftig Standard in unserer arbeitenden Gesellschaft sein. Branchenkenner gehen davon aus, dass auf Dauer bis zu 50 % der Büroarbeitsplätze in ein Home-Office verlegt werden bzw. wurden. Die verbliebenen 50 % Präsenzarbeitsplätze müssen jedoch vollkommen neuen Anforderungen genügen. Diese Ansätze werden unter dem Stichwort "New Normality" zusammengefasst. Das Portfolio der Nowy Styl GmbH ist bereits jetzt darauf ausgelegt.

Das Unternehmen sieht sich daher für die kommenden Fragestellungen gut aufgestellt.

Prognosebericht

Das ifo Institut geht für das Jahr 2024 ebenfalls von einer Stagnation aus. So wird aktuell mit einer Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von plus 0,2 % gerechnet. Die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft hängen somit vom Verlauf des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten sowie von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie z. B. Zinsanpassungen ab. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes können klare Tendenzen im Markt nicht abschließend erkannt werden. Der ganzheitliche Ansatz des Unternehmens, gepaart mit der Innovationskraft der Nowy Styl Gruppe deutet jedoch darauf hin, dass das Unternehmen auch im Jahr 2024 seine Marktchancen gut wahrnehmen kann.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird für 2024 aufgrund des nicht wiederkehrenden Sondereffekts aus 2023 unter dem Vorjahresniveau erwartet.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Umsatz, der um etwa 5 - 8 % unter dem Vorjahr liegt. Beim Geschäftsergebnis rechnen wir mit einem Rückgang von 10 - 12 %.

 

Ebermannsdorf, im März 2024

gez. Rafal Chwast

gez. Malgorzata Naparlo

gez. Klaus Lohne

gez. Guido Schudinat

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 128.111,22 4.001.937,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.369,70 50.792,76
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 36.369,70 49.234,78
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.557,98
II. Sachanlagen 91.741,52 3.951.144,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.697.835,91
2. technische Anlagen und Maschinen 18.640,12 23.032,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.101,40 230.275,81
B. Umlaufvermögen 21.629.033,24 17.416.603,81
I. Vorräte 218.810,84 85.104,69
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 3.649,30
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 162.125,51 6.415,25
3. fertige Erzeugnisse und Waren 56.685,33 75.040,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.319.722,81 15.183.196,90
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.509.893,59 5.036.818,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.756.929,22 10.091.402,48
3. sonstige Vermögensgegenstände 52.900,00 54.976,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.090.499,59 2.148.302,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.830,70 14.873,33
Aktiva 21.761.975,16 21.433.414,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.148.402,81 7.148.402,81
I. Gezeichnetes Kapital 1.581.520,00 1.581.520,00
II. Kapitalrücklage 13.139.456,82 13.139.456,82
III. Gewinnrücklagen 35.527,00 35.527,00
1. andere Gewinnrücklagen 35.527,00 35.527,00
IV. Verlustvortrag 7.608.101,01 7.608.101,01
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 5.789.537,47 6.270.964,19
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.119.721,00 4.208.218,00
2. Steuerrückstellungen 58.572,71 149.507,00
3. sonstige Rückstellungen 1.611.243,76 1.913.239,19
C. Verbindlichkeiten 8.824.034,88 8.014.047,51
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.756.675,83 389.522,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.756.675,83 389.522,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 403.125,00 845.078,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 403.125,00 845.078,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.063.248,47 5.812.883,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.063.248,47 5.812.883,23
4. sonstige Verbindlichkeiten 600.985,58 966.563,07
davon aus Steuern 599.709,86 962.076,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 600.985,58 966.563,07
Passiva 21.761.975,16 21.433.414,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 57.835.716,72 63.435.582,56
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 137.355,45 641,80
3. sonstige betriebliche Erträge 7.299.941,67 145.992,55
4. Materialaufwand 43.902.745,82 48.825.171,46
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 43.675.286,80 48.661.609,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 227.459,02 163.561,86
5. Personalaufwand 2.180.196,28 1.975.605,44
a) Löhne und Gehälter 1.844.251,44 1.667.312,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 335.944,84 308.292,56
davon für Altersversorgung -1.018,81 -9.806,00
6. Abschreibungen 100.747,90 191.114,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 100.747,90 191.114,20
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.198.951,14 11.629.466,24
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 799.552,44 263.103,06
davon aus verbundenen Unternehmen 797.556,70 260.293,83
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 176.078,87 35.476,62
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.666,86 164.730,19
11. Ergebnis nach Steuern 4.484.179,41 1.023.755,82
12. sonstige Steuern 8.863,01 15.038,11
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 4.475.316,40 1.008.717,71
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Nowy Styl GmbH mit Sitz in 92263 Ebermannsdorf, Jubatus-Allee 1 ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 2140 beim Amtsgericht Amberg eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB) aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlage- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB Neufassung aufgestellt.

Sofern hierfür ein Wahlrecht besteht, werden Angaben im Anhang und nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt:

Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte werden auf 3 bzw. 4 Jahre abgeschrieben.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 HGB) wurden mit den angefallenen Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2a HGB) aktiviert und nach verlässlich geschätzter Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 8 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut € 150,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 150,01 bis € 800,00 betragen, werden im Jahr des Zugangs nach § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Ein Abgang im Zugangsjahr wird nicht unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Ausfallrisiken und einer Pauschalwertberichtigung zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde in Höhe von 2,0 % auf die Nettoforderungen gebildet. Einzelwertberichtigungen erfolgten nicht.

Von den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben T€ 3.820 eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Eine Darlehensforderung in Höhe von T€ 14.500 eine Restlaufzeit bis zu 3 Jahren.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit dem beizulegenden Wert bewertet und entsprechend § 253 Abs. 1 in Verbindung mit § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Verbindlichkeiten saldiert.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F.). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % zugrunde gelegt

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB).

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist im Anhang dargestellt § 284 Abs. 3 HGB. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus geleisteten Kautionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 53 (Vj. TEUR 55).

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen TEUR 14.500 aus einem Darlehen an ein verbundenes Unternehmen, aus Lieferungen und Leistungen TEUR 16 Zinsforderungen TEUR 240. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter (NSG International GmbH) in Höhe von insgesamt TEUR.0

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % (10-Jahres-Durchschnittsbildung) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Rentenanpassungen 1,5 %

Der Zinssatz für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs.6 beträgt 1,76 % (7-Jahres-Durchschnittsbildung). Der sich ergebende Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben bzw. zehn Geschäftsjahre beträgt zum 31.12.2023 TEUR 41 (Vj. TEUR 217) und wurde mit TEUR 176 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach Art. 67 II EGHGB erfasst.

Für zwei Mitarbeiter bestehen zudem Pensionsverpflichtungen aus Gehaltsumwandlungen, die an die Berechtigten verpfändet sind, und gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 mit dem beizulegenden Wert der Aktivwerte angesetzt und entsprechend § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Deckungsvermögen saldiert wurden. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem vom Versicherer nachgewiesen Deckungskapital und beträgt zum 31.12.2023 TEUR 280 (Vj. TEUR 270).

Sonstige ähnliche langfristige Rückstellungen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen, sind mit dem Erfüllungsbetrag und dem Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 59 betreffen die Gewerbesteuer und Zinsen aus der Betriebsprüfung für die vororganschaftliche Zeit vom 01.01.2013 bis 31.03.2014.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2023
TEUR
2022
TEUR
Skonto und Rabatte 41 56
Urlaubs- und Zeitkontenansprüche 52 54
Tantieme 83 117
Sonstige Aufwandsrückstellungen 458 335
Kundenboni 799 807
Garantieaufwand 80 95
Restrukturierungskosten 98 355
Drohverlust 0 94
1.611 1.913

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern):

Restlaufzeit
bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Summe
EUR
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 1.756.676 1.756.676
(389.522) (389.522)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 403.125 403.125
(845.079) (845.079)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.063.248 6.063.248
(5.812.883) (5.812.883)
davon gegenüber Gesellschaftern 4.750.025 4.750.025
(1.224.802) (1.224.802)
Sonstige Verbindlichkeiten 600.986 600.986
(966.563) (966.563)
Summe 8.824.035 0 0 8.824.035
(8.014.047) (0) (0) (8.014.047)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 1.588 resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Gewinnabführung des Geschäftsjahres an den Organträger TEUR 4.475. Zudem bestehen Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 280 (Vj. TEUR 270) welche mit dem Deckungsvermögen der bestehenden Rückdeckungsversicherungen saldiert wurde.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 159908 159908
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 285964 394 285570
3. Geschäfts- oder Firmenwert 76694 76694
4. Geleistete Anzahlungen 0 0
522566 0 394 0 522171
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3929538 3929538 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 164165 8069 1715 170520
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1276646 15206 473544 818308
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
5370349 23275 4404797 988828
5892915 23275 4405191 0 1510999
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 110673 12865 123538
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 284406 1547 383 285569
3. Geschäfts- oder Firmenwert 76694 76694
4. Geleistete Anzahlungen 0 0
471772 14412 383 485801
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 231702 33632 265334 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 141132 11541 794 151880
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1046370 41163 342326 745207
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1419205 86336 608454 897087
1890977 100748 608837 1382888
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 36.370 49
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 2
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0
36.370 51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 3.698
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.640 23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.102 230
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
91.742 3.951
128.111 4.002

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt und entsprechend der § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 57.836 verteilen sich auf nachfolgende Produktkategorien.

Kino und Hörsaalbestuhlung TEUR. 2.971
Handelsware Büromöbel TEUR 54.612
sonstige TEUR 253

In den Umsatzerlösen sind Erträge aus Vermietung in Höhe von TEUR 253 enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erlöse aus Gebäudeverkauf in Höhe von TEUR 7.035, verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 60, Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 26, sowie TEUR 126 aus der Änderung des Zinssatzes der Pensionsrückstellungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Abgang zum Restbuchwert der Immobilie in Höhe von TEUR 3.796 enthalten.

Sonstige Angaben und Erläuterungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
EUR
Jahresbetrag
EUR
Mietverträge 1.314.639 390.156
Dienstleistungsverträge 8.400 8.400

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB):

Eventualverbindlichkeiten
Avale 74.333 EUR

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar für die Jahresabschlussprüfung 2023 beträgt TEUR 11.

Anzahl der Beschäftigten

Die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt zeigt folgende Übersicht:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 1 2
Angestellte 34 35
35 37

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

Rafal Chwast, Krakau (Polen), CFO Nowy Styl Sp. z o.o.

Małgorzata Naparło, Krosno (Polen), Board Member Nowy Sp. z o.o. (seit 16.01.2024, Eintragung im Handelsregister)

Klaus Lohne, Amberg, Geschäftsführer

Guido Schudinat, Kümmersbruck, Geschäftsführer

Roman Przybylski, Bolechowice (Polen), Board Member Nowy Styl Sp. z o.o. (bis 16.01.2024, Eintragung im Handelsregister)

Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Jeweils drei der Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhalten keine Bezüge von dieser Gesellschaft. Für die übrigen Geschäftsführer wurde vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 bezüglich der Vergütungen der Gesellschaftsorgane Gebrauch gemacht.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird gemäß Gewinnabführungsvertrag an die Muttergesellschaft NSG International GmbH als Organträger abgeführt.

Mutterunternehmen

Die Nowy Styl GmbH wird gemeinsam mit der Muttergesellschaft NSG International GmbH in den Konzernabschluss der Nowy Styl Sp. z o.o., Krakau, Polen, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Eine deutsche Übersetzung des Konzernabschlusses wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB

 

Ebermannsdorf, 23. Februar 2024

Nowy Styl GmbH

Geschäftsführung

gez. Rafal Chwast

gez. Malgorzata Naparlo

gez. Klaus Lohne

gez. Guido Schudinat

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nowy Styl GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nowy Styl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nowy Styl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nienburg, 24. Mai 2024

Rubel • Beck • Borcherding audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Bw. (FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin

gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer

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