Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 5111
Vorher
J.D. Geck G.m.b.H.
Eingetragen
31.3.1947
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Eisenund Metallwaren aller Art, insbesondere die Fortführung der bisher von der Firma J.D. Geck, Kommanditgesellschaft betriebenen Unternehmungen. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmungen gleicher oder ähnlicher Art in jeder gesetzlich zulässigen Form beteiligen, sie erwerben oder pachten und Zweigniederlassungen errichten, sowie alle der Erreichung des vorgenannten Zweckes dienenden Geschäfte betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Schneider
seit 11.2.2016
Prokura
Bernd Schmitz
seit 11.2.2016
Prokura
Volker Köller
seit 8.12.2004
Prokura
Oliver Görlich
seit 8.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (9)

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 6 angezeigt

Kuhlenkeppig 5, 58579 Schalksmühle
800.000 €
25.00%
Rahmedstr. 344, 58762 Altena
800.000 €
25.00%
Sachsensstr. 1, 58509 Lüdenscheid
800.000 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
15.04%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

J.D. Geck GmbH

Altena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktivseite

30.06.2023 30.06.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 467.430,31 367.994,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.104.113,67 2.238.111,48
2. technische Anlagen und Maschinen 2.956.293,65 2.924.674,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.890.061,72 1.738.948,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.933.990,24 940.771,47
8.884.459,28 7.842.506,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.175.135,00 875.135,00
2. Beteiligungen 56.250,00 0,00
1.231.385,00 875.135,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.158.402,46 4.201.954,47
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.881.229,04 2.285.863,17
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.841.854,95 3.187.056,19
8.881.486,45 9.674.873,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.028.577,19 6.688.382,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.285.785,71 1.260.350,61
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.394.993,30 153.938,13
7.709.356,20 8.102.671,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.916.571,65 1.636.893,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 169.485,00 153.308,00
D. Aktive latente Steuern 440.500,00 443.900,00
29.700.673,89 29.097.282,85

Passivseite

30.06.2023 30.06.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.200.000,00 3.200.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 7.365.590,96 7.365.590,96
III. Gewinnvortrag 6.265.377,13 5.642.556,42
IV. Jahresüberschuss 152.548,90 782.820,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.655.358,86 2.703.097,79
2. Steuerrückstellungen 870.848,00 1.215.507,96
3. sonstige Rückstellungen 1.556.522,72 1.771.524,37
5.082.729,58 5.690.130,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.870.000,00 2.900.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.304.930,00 (€ 1.800.000,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 1.565.070,00 (€ 1.100.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 864.845,47 1.703.002,10
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 864.845,47 (€ 1.703.002,10)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 815.450,49 806.558,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 815.450,49 (€ 806.558,04)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.084.131,36 1.006.624,50
7.634.427,32 6.416.184,64
- davon aus Steuern € 255.029,24 (€ 223.824,31)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 28.865,68 (€ 31.875,02)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.084.131,36 (€ 1.006.624,50)
29.700.673,89 29.097.282,85

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 39.292.054,53 45.520.294,33
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 250.164,63 470.627,60
3. Gesamtleistung 39.542.219,16 45.990.921,93
4. sonstige betriebliche Erträge 997.382,59 193.874,37
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.567.897,98 17.567.959,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 225.383,00 225.307,75
13.793.280,98 17.793.267,12
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.919.059,23 12.344.065,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.829.143,66 2.657.520,21
15.748.202,89 15.001.585,36
- davon für Altersversorgung € 171.574,66 (€ 162.293,26)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.193.953,69 1.328.065,13
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.587.846,98 10.588.173,11
9. Erträge aus Beteiligungen 150.000,00 30.149,14
- davon aus verbundenen Unternehmen € 150.000,00 (€ 30.149,14)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 206.742,91 151.942,98
- davon an verbundene Unternehmen € 45.144,29 (€ 42.588,95)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 100.966,87- 461.298,76
12. Ergebnis nach Steuern 260.541,17 890.612,98
13. sonstige Steuern 107.992,27 107.792,27
14. Jahresüberschuss 152.548,90 782.820,71

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: J.D. Geck GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Altena
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Iserlohn
Register-Nr.: HRB 5111

2. Bilanzierungs-, Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurden nach den Vorschriften der §§ 264ff. HGB gegliedert.

Der Ansatz des Anlage- und Umlaufvermögens, des Rechnungsabgrenzungsposten sowie des Eigenkapitals, der Rückstellungen und Verbindlichkeiten erfolgte nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unter Beachtung des going-concern-Prinzips unverändert angewandt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten abzüglich erhaltene öffentliche Zuschüsse aktiviert. Bei den Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurde sowohl nach der degressiven als auch der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Abschreibungen nach der degressiven Methode wurde vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs.4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht.

In den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
01.07.2022 Zugang Abgang Umbuchung 30.06.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.498.190,32 165.238,66 0,00 123.077,90 3.786.506,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
- Grundstücke 147.363,00 0,00 0,00 0,00 147.363,00
- Bauten 836.166,41 0,00 0,00 0,00 836.166,41
- Bauten auf fremden Grundstücken 5.320.072,15 17.086,91 0,00 0,00 5.337.159,06
- Außenanlagen auf eigenen Grundstücken 22.704,60 0,00 0,00 0,00 22.704,60
- Außenanlagen auf fremden Grundstücken 582.011,20 4.194,00 0,00 0,00 586.205,20
6.908.317,36 21.280,91 0,00 0,00 6.929.598,27
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Technische Anlagen und Maschinen 19.728.913,83 116.137,28 0,00 362.639,57 20.207.690,68
19.728.913,83 116.137,28 0,00 362.639,57 20.207.690,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Betriebsausstattung 8.255.527,71 363.801,24 35.290,00 31.192,00 8.615.230,95
- Geschäftsausstattung 2.148.820,27 107.765,22 8.956,62 0,00 2.247.628,87
- Betriebsvorrichtungen 513.858,92 0,00 0,00 0,00 513.858,92
- Kraftfahrzeuge (PKW) 314.303,48 0,00 116.823,53 0,00 197.479,95
- Kraftfahrzeuge (LKW) 109.352,39 0,00 0,00 0,00 109.352,39
- Werkzeuge 18.500,00 0,00 0,00 0,00 18.500,00
-GWG 1.274.758,67 76.639,70 0,00 0,00 1.351.398,37
12.635.121,44 548.206,16 161.070,15 31.192,00 13.053.449,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 940.771,47 1.510.128,23 0,00 -516.909,47 1.933.990,24
40.213.124,10 2.195.752,58 161.070,15 -123.077,90 42.124.728,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.998.594,84 0,00 0,00 0,00 1.998.594,84
2. Beteiligungen 0,00 56.250,00 0,00 0,00 56.250,00
1.998.594,84 56.250,00 0,00 0,00 2.054.844,84
Anlagevermögen gesamt 45.709.909,26 2.417.241,24 161.070,15 0,00 47.966.080,36
Aufgelaufene Abschreibungen
01.07.2022 Zuführung Zuschreibung Abgang 30.06.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.130.195,54 188.881,03 0,00 0,00 3.319.076,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
- Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- Bauten 586.258,09 11.443,44 0,00 0,00 597.701,53
- Bauten auf fremden Grundstücken 3.487.512,07 142.477,15 0,00 0,00 3.629.989,22
- Außenanlagen auf eigenen Grundstücken 22.704,60 0,00 0,00 0,00 22.704,60
- Außenanlagen auf fremden Grundstücken 573.731,12 1.358,13 0,00 0,00 575.089,25
4.670.205,88 155.278,72 0,00 0,00 4.825.484,60
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Technische Anlagen und Maschinen 16.804.239,08 447.157,95 0,00 0,00 17.251.397,03
16.804.239,08 447.157,95 0,00 0,00 17.251.397,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Betriebsausstattung 6.833.802,25 244.324,55 0,00 9.641,13 7.068.485,67
- Geschäftsausstattung 1.922.601,83 63.441,91 0,00 8.956,62 1.977.087,12
- Betriebsvorrichtungen 513.858,92 0,00 0,00 0,00 513.858,92
- Kraftfahrzeuge (PKW) 242.249,08 24.389,91 0,00 116.823,53 149.815,46
- Kraftfahrzeuge (LKW) 109.352,39 0,00 0,00 0,00 109.352,39
- Werkzeuge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-GWG 1.274.308,55 70.479,62 0,00 0,00 1.344.788,17
10.896.173,02 402.635,99 0,00 135.421,28 11.163.387,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
32.370.617,98 1.005.072,66 0,00 135.421,28 33.240.269,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.123.459,84 0,00 300.000,00 0,00 823.459,84
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.123.459,84 0,00 300.000,00 0,00 823.459,84
Anlagevermögen gesamt 36.624.273,36 1.193.953,69 300.000,00 135.421,28 37.382.805,77
Buchwerte
30.06.2023 30.06.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 467.430,31 367.994,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten
- Grundstücke 147.363,00 147.363,00
- Bauten 238.464,88 249.908,32
- Bauten auf fremden Grundstücken 1.707.169,84 1.832.560,08
- Außenanlagen auf eigenen Grundstücken 0,00 0,00
- Außenanlagen auf fremden Grundstücken 11.115,95 8.280,08
2.104.113,67 2.238.111,48
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Technische Anlagen und Maschinen 2.956.293,65 2.924.674,75
2.956.293,65 2.924.674,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Betriebsausstattung 1.546.745,28 1.421.725,46
- Geschäftsausstattung 270.541,75 226.218,44
- Betriebsvorrichtungen 0,00 0,00
- Kraftfahrzeuge (PKW) 47.664,49 72.054,40
- Kraftfahrzeuge (LKW) 0,00 0,00
- Werkzeuge 18.500,00 18.500,00
-GWG 6.610,20 450,12
1.890.061,72 1.738.948,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.933.990,24 940.771,47
8.884.459,28 7.842.506,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.175.135,00 875.135,00
2. Beteiligungen 56.250,00 0,00
1.231.385,00 875.135,00
Anlagevermögen gesamt 10.583.274,59 9.085.635,90

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gleitenden Durchschnittseinstandspreisen. Teilweise erfolgt die Bewertung zu Festwerten. Für nicht gängige Positionen wurden Abschläge in Abhängigkeit vom Verbrauch vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Fertigungsgrad.

Bei den fertigen Erzeugnissen erfolgt die Bewertung zu Herstellungskosten. In diesen sind angemessene Gemeinkostenzuschläge enthalten. Für nicht gängige Positionen wurden reichweitenabhängige Abschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Auslandsforderungen sind im Regelfall in Euro sowie zu nicht wesentlichen Beträgen in Fremdwährungen fakturiert. Die Bewertung der Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung, es sei denn, es ergibt sich ein niedrigerer Stichtagskurs. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 2% auf den Netto-Forderungsbestand ermittelt. Für zweifelhafte Forderungen wurden vorab Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die übrigen Forderungen sind kurzfristig fällig und mit den Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Positionen des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden über die Dauer der tatsächlichen Vertrags- oder Leistungszeiträume aufgelöst.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen im Wesentlichen die Rückstellung für Pensionen. Bei der Bewertung wurde ein Steuersatz von 30,83% zugrundegelegt.

Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von € 440.500,00, die auf der Aktivierung der aktiven latenten Steuern beruhen sowie € 134.768,00 aus dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Das gezeichnete Kapital ist in Höhe von € 3.200.000,00 in Übereinstimmung mit Gesellschaftsvertrag und Handelsregistereintragung ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung wurden nach dem PUC Verfahren mit einem Zinsatz von 1,80% unter Berücksichtigung der Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck berechnet. Aufgrund der Zusagen wurden weder Renten-, noch Gehalts- oder Fluktuationstrends berücksichtigt. Dabei wurde der 10-jährige durchschnittliche Marktzins zugrundegelegt.

Zur Absicherung der Versorgungsverpflichtungen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen und an die Versorgungsberechtigten verpfändet. Der Ausweis erfolgt als Saldo zwischen beizulegendem Zeitwert und dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung.

Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:

30.06.2023 30.06.2022
Erfüllungsbetrag 3.416.292,00 3.410.098,00
Saldierung § 246 HGB -760.933,14 -707.000,21
2.655.358,86 2.703.097,79

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag. Kosten- und Preissteigerungen waren nicht zu berücksichtigen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2023 30.06.2022
Nicht genommener Urlaub/Weihnachtsgeld 886.300,00 867.100,00
Bonusgutschriften 127.372,72 251.724,37
Gewährleistungen 253.000,00 272.000,00
Tantiemen Geschäftsführung und Mitarbeiter 0,00 130.600,00
Aufbewahrungskosten 124.600,00 124.600,00
Sonstige Personalkosten 102.500,00 53.800,00
Sonstige 62.750,00 71.700,00
1.556.522,72 1.771.524,37

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben € 1.315.130,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem aber weniger als fünf Jahren. € 249.940,00 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus der Zinskomponente (€ 58.980,00), die als Zinsaufwand ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand (€ 171.574,66), der als Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen. Änderungen des Zinssatzes sind in der Zinskomponente enthalten.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die J.D.Geck GmbH Anteile von mehr als 20% hält:

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
Geck Scandinavia ApS Vissenberg / Dänemark 90% 1.219.784,58 € 85.281,11 €
Sino Sky (Hong Kong) Limited Hong Kong / China 100% -680.477,74 € -94.378,39 €
Geck France SARL Sarreguemines / Frankreich 100% 38.939,00 € -1.727,00 €
BACE GmbH * Dortmund 25% 56.250,00 €

* Die Gesellschaft wurde unterjährig gegründet; ein letztes Jahresergebnis liegt demnach noch nicht vor.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen Erträge beinhalten periodenfremde bzw. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne von € 285 Nr. 31 HGB in Höhe von insgesamt € 786.448,39 aus der Wertaufholung von Finanzanlagen (€ 300.000,00), Forschungszulagen (€ 292.097,00) und Hochwasserhilfen (€194.351,39).

4. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt wurden 315 Mitarbeiter beschäftigt. Die Verteilung auf einzelne Gruppen ist wie folgt:

2022/2023 2021/2022
Gewerbliche Mitarbeiter 241 249
Kaufmännische und technische Angestellte 74 66
315 315

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 22.

Die Geschäftsführung besteht aus dem alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer:

 

Herrn Oliver Görlich, Kaufmann, Lüdenscheid.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Es bestehen folgende über den Bilanzstichtag hinausreichende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

T€
2023/2024 827
2024/2025 827
2025/2026 827
2026/2027 827
2027/2028 827

Es handelt sich um ein Dauerschuldverhältnis aus Mietverträgen mit unbestimmter Dauer, die mit T€ 800 p.a. auf verbundene Unternehmen entfallen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Altena, 29. September 2023

Oliver Görlich

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis 30.06.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die J.D. Geck GmbH gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen für die kundenindividuelle Ausstattung des Einzelhandels. Das Unternehmen hat ihren Hauptsitz in Altena.

Wir produzieren Warenträger für den Bereich Shopfitting und Verkaufsförderung. Bei der Produktion der Warenträger richtet sich die Firma J.D. Geck GmbH ganz nach den Kundenwünschen. So erhalten die Kunden speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Ideen und Angebote für die Präsentation ihrer Produkte. Zur breiten Produktpalette gehören u.a. POS-Displays, Verkaufsdisplays und Verkaufsständer.

Das Unternehmen hat sich zudem als Zulieferer von Ladenzubehör etabliert. So erhalten die Kunden neben gängigen Merchandising-Displays auch spezielle Drahtwaren wie Trenngitter, Drahtbiegeteile, Drahtkörbe und Lochplattenhaken.

Der Warenkatalog für den stationären Einzelhandel wird durch eine umfangreiche Palette von Einkaufs- und Transportwagen ergänzt.

Mittlerweile stellt sich die J.D. Geck GmbH vermehrt als Servicepartner des Einzelhandels und der Industriekunden dar. Hierbei wird das Produktportfolio durch Hygienemanagement, digitale Lösungen sowie individuell angepasste Lösungen für unsere Kunden ergänzt.

Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Wir verfügen über mehrere Produktionsstätten im Inland sowie ausländischen Vertriebsgesellschaften und Vertretungen.

2. Forschung und Entwicklung

Die J.D. Geck GmbH tätigt in branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

Im Geschäftsjahr wurden zum Ausbau des Produktportfolios umfangreiche Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Darüber hinaus wurde für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten die Zusammenarbeit mit Fachinstituten und Fachbereichen an den Fachhochschulen/Universitäten intensiviert.

Chancen des digitalen Wandels nutzen wir positiv zur stetigen Ergänzung unseres Produktprogramms.

Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde ausgeweitet und derzeit beschäftigen wir in diesem Bereich 15 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Konjunkturgeschehen war 2022 durch die nachhaltigen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie maßgeblich den Krieg in der Ukraine und damit einhergehenden Begleitfaktoren negativ geprägt.

Trotzdem wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine weitgehende Regeneration.

Durch den Krieg in der Ukraine, damit verbundene steigende Energiepreise und die starke Inflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer als erwartet aus.

Die Inflationsrate wurde 2022 lt. Statistischem Bundesamt und dem ifo-Institut mit einer Steigerung von 7,9% gegenüber dem Vorjahr angegeben.

Diese Auswirkungen führten zu Budgetkürzungen der Kunden und spiegelten sich auch im gesamten Bereich des Einzelhandels durch ein geringeres Kundenauftragsvolumen und Umsatzerlösen wider.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Jahresumsatz liegt mit T€ 39.733 (Vj. T€ 46.074) um 13,8% unter dem Vorjahresniveau.

Diese sind vornehmlich durch verringerte Budgets der Großkunden sowie durch zurückhaltende Einkäufe der Kunden durch den starken Inflationsanstieg bedingt.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ TE %
Betriebsergebnis 109 1.365 -1.256 -92,0
Finanzergebnis -207 -151 -56 -37,1
Beteiligungsergebnis 150 30 120 400,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 52 1.244 -1.192 -95,8
Jahresergebnis 153 783 -630 -80,5

Das Betriebsergebnis verringerte sich auf T€ 109.

Aus dem Hochwasserschaden im Juli 2021 konnten Entschädigungszahlungen von T€ 194 verzeichnet werden.

Aufgrund der nachhaltigen Entwicklung der chinesischen Tochtergesellschaft bzw. deren Beteiligung erfolgte nunmehr eine Wertaufholung an der Beteiligung Sino Sky/Hong Kong.

Das Jahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres verringerte sich auf T€ 153.

Für die Entwicklung von digitalen Zukunftsprojekten konnte eine Forschungszulage von T€ 292 generiert werden, die auf die Unternehmenssteuer angerechnet werden kann.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich durch das Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr verringert, die Quote ist gegenüber dem Vorjahr auf 57,2% (Vj. 58,4%) gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 1.970 T€ erhöht. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich um 279 T€.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen und Fertigungstechnik in das Anlagevermögen stark investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Verbesserung der Produktion, der Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit sowie der Gebäude- und IT-Technik und lagen damit deutlich über den Abschreibungen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist vornehmlich durch die Abnahme der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angestiegen.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 10.583 9.086 1.497 16,5
kurzfristige Vermögenswerte 17.202 18.374 -1.172 -6,4
liquide Mittel 1.916 1.637 279 17,0
Passiva
Eigenkapital 16.984 16.992 -8 0,0
Fremdkapital 12.717 12.105 612 5,1
Bilanzsumme 29.701 29.097 604 2,1

Das Anlagevermögen hat sich deutlich auf T€ 10.583 erhöht.

Die Gesellschaft weist weiterhin eine gut ausgestattete Eigenkapitalquote aus.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich durch die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte um T€ 1.172 verringert.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite (Betriebsergebnis I/Betriebsleistung) und den Cashflow heran.

Trotz negativer Umsatzentwicklung sowie des teilweise negativen Begleitumfelds konnte ein Jahresüberschuss erreicht werden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Verkaufsfördernde Maßnahmen für Neuentwicklungen und Produkterweiterungen sollen den Umsatz weiter im Folgejahr ankurbeln.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Altena unverändert über zusätzliche Produktionsstätten in:

Lüdenscheid

Luckau.

IV. Prognosebericht

Die Stimmung in der Industrie hat sich in den zurückliegenden Monaten an vielen Orten mit rückläufigen Auftragseingängen, steigenden Finanzierungskosten, einer anhaltend schwachen Nachfrage in vielen Endmärkten weiter eingetrübt.

Während Preissteigerungen über die letzten Jahre hinweg von Unternehmensseite teilweise noch problemlos weitergegeben werden konnten und auskömmliche Margen ermöglichten, scheinen sich Preiserhöhungen im aktuellen Umfeld nicht mehr ohne Weiteres weiterzugeben zu lassen. Im Umkehrschluss führt dies auf der anderen Seite zu einem nachlassenden Kostendruck und Entlastungen auf der Abnehmerseite.

Rückläufige Energie- und Materialkosten sowie eine im Jahresvergleich insgesamt verbesserte Lieferkettensituation haben in vielen Unternehmen einen positiven Effekt und dämpfen den negativen Einfluss begrenzter Preissteigerungsmacht bzw. rückläufiger Absatzmengen.

Der Bürokratie- und Regulierungstrend stellt vor allem mittelständisch geprägte Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen im internationalen Wettbewerb und könnte sich zum Standortrisiko entwickeln.

Ungeachtet der vielen Risikofaktoren strebt das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023/24 an, erneut ein positives Geschäftsergebnis auszuweisen.

V. Chancen- und Risikobericht

Als international tätiges Unternehmen ist die J.D. Geck GmbH mit unterschiedlichen Produktgruppen vielfältigen Chancen- und Risiken auf dem nationalen Markt und internationalen Märkten ausgesetzt.

In den hochentwickelten Ländern findet im Einzelhandel kein Flächenwachstum statt.

Die fortschreitende Konzentration des Marktes sowie die zunehmende Verlagerung des Einzelhandels auf Online-Plattformen verstärken den Druck auf die Produzenten in diesem Bereich.

Die konsequente Erweiterung unseres Produktportfolios wird nachhaltig die Entwicklung des Unternehmens stützen, da hier auch neue Branchen und Kundengruppen angesprochen werden. Dazu ist und wird fortlaufend in neue Fertigungstechnologien und Fertigungsanlagen investiert. Betriebliche Verbesserungen durch eine effizientere EDV-Steuerung, Infrastrukturmaßnahmen und Erweiterungen ermöglichen darüber hinaus Einsparungspotentiale.

Digitale Techniken werden verstärkt in das Produktspektrum integriert.

Risiken bestehen unverändert in dem verschärften Preis- und Konkurrenzdruck durch ausländische Anbieter.

Unwägbarkeiten können sich aus dem erneuten Ausbruch von Corona-Fällen, Verschärfung geopolitischer Spannungen, der Destabilisierung politischer Systeme sowie durch neue Handelsbarrieren ergeben.

Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Erhalt von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und der Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaft kontrolliert. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie ein effizientes Mahnwesen führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Dem Risiko der Nichtverfügbarkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird durch gezielte Produktionsplanung und Lieferantenauswahl begegnet.

Bekannte Risiken haben wir wie in den Vorjahren durch entsprechende Wertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung getragen. Aufgrund der nachhaltigen finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Altena, 29. September 2023

Oliver Görlich

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die J.D. Geck GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der J.D. Geck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J.D. Geck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lüdenscheid, 29. September 2023

BMT Bergisch-Märkische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

H.Mähler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 22. November 2023 festgestellt.

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