J.D. Geck GmbH
Grünewiese 28, 58762 Altena, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Schneider seit 11.2.2016 | Prokura |
Bernd Schmitz seit 11.2.2016 | Prokura |
Volker Köller seit 8.12.2004 | Prokura |
Oliver Görlich seit 8.12.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 6 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.04% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
J.D. Geck GmbHAltenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.20231. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Bilanzierungs-, Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurden nach den Vorschriften der §§ 264ff. HGB gegliedert. Der Ansatz des Anlage- und Umlaufvermögens, des Rechnungsabgrenzungsposten sowie des Eigenkapitals, der Rückstellungen und Verbindlichkeiten erfolgte nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unter Beachtung des going-concern-Prinzips unverändert angewandt worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten abzüglich erhaltene öffentliche Zuschüsse aktiviert. Bei den Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurde sowohl nach der degressiven als auch der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Abschreibungen nach der degressiven Methode wurde vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs.4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. In den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Anlagenspiegel
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gleitenden Durchschnittseinstandspreisen. Teilweise erfolgt die Bewertung zu Festwerten. Für nicht gängige Positionen wurden Abschläge in Abhängigkeit vom Verbrauch vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Fertigungsgrad. Bei den fertigen Erzeugnissen erfolgt die Bewertung zu Herstellungskosten. In diesen sind angemessene Gemeinkostenzuschläge enthalten. Für nicht gängige Positionen wurden reichweitenabhängige Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Auslandsforderungen sind im Regelfall in Euro sowie zu nicht wesentlichen Beträgen in Fremdwährungen fakturiert. Die Bewertung der Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung, es sei denn, es ergibt sich ein niedrigerer Stichtagskurs. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 2% auf den Netto-Forderungsbestand ermittelt. Für zweifelhafte Forderungen wurden vorab Einzelwertberichtigungen gebildet. Die übrigen Forderungen sind kurzfristig fällig und mit den Nominalbeträgen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Positionen des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden über die Dauer der tatsächlichen Vertrags- oder Leistungszeiträume aufgelöst. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen im Wesentlichen die Rückstellung für Pensionen. Bei der Bewertung wurde ein Steuersatz von 30,83% zugrundegelegt. Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von € 440.500,00, die auf der Aktivierung der aktiven latenten Steuern beruhen sowie € 134.768,00 aus dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB. Das gezeichnete Kapital ist in Höhe von € 3.200.000,00 in Übereinstimmung mit Gesellschaftsvertrag und Handelsregistereintragung ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung wurden nach dem PUC Verfahren mit einem Zinsatz von 1,80% unter Berücksichtigung der Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck berechnet. Aufgrund der Zusagen wurden weder Renten-, noch Gehalts- oder Fluktuationstrends berücksichtigt. Dabei wurde der 10-jährige durchschnittliche Marktzins zugrundegelegt. Zur Absicherung der Versorgungsverpflichtungen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen und an die Versorgungsberechtigten verpfändet. Der Ausweis erfolgt als Saldo zwischen beizulegendem Zeitwert und dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung. Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag. Kosten- und Preissteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben € 1.315.130,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem aber weniger als fünf Jahren. € 249.940,00 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus der Zinskomponente (€ 58.980,00), die als Zinsaufwand ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand (€ 171.574,66), der als Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen. Änderungen des Zinssatzes sind in der Zinskomponente enthalten. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die J.D.Geck GmbH Anteile von mehr als 20% hält:
3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen Erträge beinhalten periodenfremde bzw. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne von € 285 Nr. 31 HGB in Höhe von insgesamt € 786.448,39 aus der Wertaufholung von Finanzanlagen (€ 300.000,00), Forschungszulagen (€ 292.097,00) und Hochwasserhilfen (€194.351,39). 4. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden 315 Mitarbeiter beschäftigt. Die Verteilung auf einzelne Gruppen ist wie folgt:
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 22. Die Geschäftsführung besteht aus dem alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestehen folgende über den Bilanzstichtag hinausreichende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Es handelt sich um ein Dauerschuldverhältnis aus Mietverträgen mit unbestimmter Dauer, die mit T€ 800 p.a. auf verbundene Unternehmen entfallen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Altena, 29. September 2023 Oliver Görlich Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis 30.06.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die J.D. Geck GmbH gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen für die kundenindividuelle Ausstattung des Einzelhandels. Das Unternehmen hat ihren Hauptsitz in Altena. Wir produzieren Warenträger für den Bereich Shopfitting und Verkaufsförderung. Bei der Produktion der Warenträger richtet sich die Firma J.D. Geck GmbH ganz nach den Kundenwünschen. So erhalten die Kunden speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Ideen und Angebote für die Präsentation ihrer Produkte. Zur breiten Produktpalette gehören u.a. POS-Displays, Verkaufsdisplays und Verkaufsständer. Das Unternehmen hat sich zudem als Zulieferer von Ladenzubehör etabliert. So erhalten die Kunden neben gängigen Merchandising-Displays auch spezielle Drahtwaren wie Trenngitter, Drahtbiegeteile, Drahtkörbe und Lochplattenhaken. Der Warenkatalog für den stationären Einzelhandel wird durch eine umfangreiche Palette von Einkaufs- und Transportwagen ergänzt. Mittlerweile stellt sich die J.D. Geck GmbH vermehrt als Servicepartner des Einzelhandels und der Industriekunden dar. Hierbei wird das Produktportfolio durch Hygienemanagement, digitale Lösungen sowie individuell angepasste Lösungen für unsere Kunden ergänzt. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Wir verfügen über mehrere Produktionsstätten im Inland sowie ausländischen Vertriebsgesellschaften und Vertretungen. 2. Forschung und Entwicklung Die J.D. Geck GmbH tätigt in branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Im Geschäftsjahr wurden zum Ausbau des Produktportfolios umfangreiche Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Darüber hinaus wurde für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten die Zusammenarbeit mit Fachinstituten und Fachbereichen an den Fachhochschulen/Universitäten intensiviert. Chancen des digitalen Wandels nutzen wir positiv zur stetigen Ergänzung unseres Produktprogramms. Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde ausgeweitet und derzeit beschäftigen wir in diesem Bereich 15 Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Konjunkturgeschehen war 2022 durch die nachhaltigen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie maßgeblich den Krieg in der Ukraine und damit einhergehenden Begleitfaktoren negativ geprägt. Trotzdem wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine weitgehende Regeneration. Durch den Krieg in der Ukraine, damit verbundene steigende Energiepreise und die starke Inflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer als erwartet aus. Die Inflationsrate wurde 2022 lt. Statistischem Bundesamt und dem ifo-Institut mit einer Steigerung von 7,9% gegenüber dem Vorjahr angegeben. Diese Auswirkungen führten zu Budgetkürzungen der Kunden und spiegelten sich auch im gesamten Bereich des Einzelhandels durch ein geringeres Kundenauftragsvolumen und Umsatzerlösen wider. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Jahresumsatz liegt mit T€ 39.733 (Vj. T€ 46.074) um 13,8% unter dem Vorjahresniveau. Diese sind vornehmlich durch verringerte Budgets der Großkunden sowie durch zurückhaltende Einkäufe der Kunden durch den starken Inflationsanstieg bedingt. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis verringerte sich auf T€ 109. Aus dem Hochwasserschaden im Juli 2021 konnten Entschädigungszahlungen von T€ 194 verzeichnet werden. Aufgrund der nachhaltigen Entwicklung der chinesischen Tochtergesellschaft bzw. deren Beteiligung erfolgte nunmehr eine Wertaufholung an der Beteiligung Sino Sky/Hong Kong. Das Jahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres verringerte sich auf T€ 153. Für die Entwicklung von digitalen Zukunftsprojekten konnte eine Forschungszulage von T€ 292 generiert werden, die auf die Unternehmenssteuer angerechnet werden kann. b) Finanzlage Das Eigenkapital hat sich durch das Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr verringert, die Quote ist gegenüber dem Vorjahr auf 57,2% (Vj. 58,4%) gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 1.970 T€ erhöht. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich um 279 T€. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen und Fertigungstechnik in das Anlagevermögen stark investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Verbesserung der Produktion, der Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit sowie der Gebäude- und IT-Technik und lagen damit deutlich über den Abschreibungen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist vornehmlich durch die Abnahme der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angestiegen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich deutlich auf T€ 10.583 erhöht. Die Gesellschaft weist weiterhin eine gut ausgestattete Eigenkapitalquote aus. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich durch die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte um T€ 1.172 verringert. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite (Betriebsergebnis I/Betriebsleistung) und den Cashflow heran. Trotz negativer Umsatzentwicklung sowie des teilweise negativen Begleitumfelds konnte ein Jahresüberschuss erreicht werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Verkaufsfördernde Maßnahmen für Neuentwicklungen und Produkterweiterungen sollen den Umsatz weiter im Folgejahr ankurbeln. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Altena unverändert über zusätzliche Produktionsstätten in:
IV. Prognosebericht Die Stimmung in der Industrie hat sich in den zurückliegenden Monaten an vielen Orten mit rückläufigen Auftragseingängen, steigenden Finanzierungskosten, einer anhaltend schwachen Nachfrage in vielen Endmärkten weiter eingetrübt. Während Preissteigerungen über die letzten Jahre hinweg von Unternehmensseite teilweise noch problemlos weitergegeben werden konnten und auskömmliche Margen ermöglichten, scheinen sich Preiserhöhungen im aktuellen Umfeld nicht mehr ohne Weiteres weiterzugeben zu lassen. Im Umkehrschluss führt dies auf der anderen Seite zu einem nachlassenden Kostendruck und Entlastungen auf der Abnehmerseite. Rückläufige Energie- und Materialkosten sowie eine im Jahresvergleich insgesamt verbesserte Lieferkettensituation haben in vielen Unternehmen einen positiven Effekt und dämpfen den negativen Einfluss begrenzter Preissteigerungsmacht bzw. rückläufiger Absatzmengen. Der Bürokratie- und Regulierungstrend stellt vor allem mittelständisch geprägte Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen im internationalen Wettbewerb und könnte sich zum Standortrisiko entwickeln. Ungeachtet der vielen Risikofaktoren strebt das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023/24 an, erneut ein positives Geschäftsergebnis auszuweisen. V. Chancen- und Risikobericht Als international tätiges Unternehmen ist die J.D. Geck GmbH mit unterschiedlichen Produktgruppen vielfältigen Chancen- und Risiken auf dem nationalen Markt und internationalen Märkten ausgesetzt. In den hochentwickelten Ländern findet im Einzelhandel kein Flächenwachstum statt. Die fortschreitende Konzentration des Marktes sowie die zunehmende Verlagerung des Einzelhandels auf Online-Plattformen verstärken den Druck auf die Produzenten in diesem Bereich. Die konsequente Erweiterung unseres Produktportfolios wird nachhaltig die Entwicklung des Unternehmens stützen, da hier auch neue Branchen und Kundengruppen angesprochen werden. Dazu ist und wird fortlaufend in neue Fertigungstechnologien und Fertigungsanlagen investiert. Betriebliche Verbesserungen durch eine effizientere EDV-Steuerung, Infrastrukturmaßnahmen und Erweiterungen ermöglichen darüber hinaus Einsparungspotentiale. Digitale Techniken werden verstärkt in das Produktspektrum integriert. Risiken bestehen unverändert in dem verschärften Preis- und Konkurrenzdruck durch ausländische Anbieter. Unwägbarkeiten können sich aus dem erneuten Ausbruch von Corona-Fällen, Verschärfung geopolitischer Spannungen, der Destabilisierung politischer Systeme sowie durch neue Handelsbarrieren ergeben. Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Erhalt von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und der Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaft kontrolliert. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie ein effizientes Mahnwesen führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Dem Risiko der Nichtverfügbarkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird durch gezielte Produktionsplanung und Lieferantenauswahl begegnet. Bekannte Risiken haben wir wie in den Vorjahren durch entsprechende Wertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung getragen. Aufgrund der nachhaltigen finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Altena, 29. September 2023 Oliver Görlich BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die J.D. Geck GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der J.D. Geck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J.D. Geck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, 29. September 2023 BMT
Bergisch-Märkische Treuhand GmbH
H.Mähler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 22. November 2023 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen