Neumaier Investment Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corinna Prinzbach seit 27.1.2009 | Prokura |
Ralf Neumaier seit 27.1.2009 | Geschäftsführer |
Hans-Jörg Prinzbach seit 7.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prinzbach GmbH (vormals: Elektro Prinzbach GmbH)Haslach im KinzigtalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Prinzbach GmbH Im Mühlegrün 1 77716 HaslachInhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.3 Vermögenslage 2.3 Gesamtaussage 3. Prognosebericht 4. Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Ständige Weiterentwicklung, unternehmerisches Denken und Handeln sowie das richtige Maß an Innovation sind die Leitmotive der Prinzbach GmbH. Das innovative, mittelständische Unternehmen mit dem Hauptsitz in Haslach und Niederlassungen in Offenburg und Freiburg hat sich zu dem größten Full-Service Partner für Energie und Gebäudetechnik zwischen Rhein und Schwarzwald entwickelt. Um die Leistungsbreite, die über die Gebäudetechnik hinausreicht, zu verdeutlichen, hat sich die Geschäftsführung im Jahr 2023 dazu entschieden, die Unternehmung umzubenennen. Aus der Elektro Prinzbach GmbH wurde die Prinzbach GmbH, welche die sechs Geschäftsbereiche - Gebäudetechnik & Elektrotechnik - Erneuerbare Energien & Energiemanagement - Service & Wartung - Sicherheitstechnik - IT-Systemhaus - Medientechnik unter einem Dach vereinbart. Wir arbeiten in allen Geschäftsbereichen für namhafte Unternehmen aus Industrie und Gewerbe sowie für die öffentliche Hand. Im Bereich der Erneuerbaren Energien sind wir darüber hinaus auch Anbieter für Privatpersonen. Die Prinzbach GmbH ist nach der ISO Norm 9001: 23601 sowie DIN 14675 und DIN 14095 im Bereich Brandmeldetechnik und Feuerwehrpläne zertifiziert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft zeichnet sich in dem Jahr 2023 insbesondere durch eine stagnierende Entwicklung sowie durch eine weiterhin hohe, wenn auch rückläufige, Inflationsrate aus. Ursächlich für die stagnierende Entwicklung sind insbesondere die Nachwirkungen des massiven Kaufkraftverlustes im Zuge der Energiekrise, die steigenden Zinsen für Investitionsprojekten sowie die weltweit herrschenden Krisen. Die staatlichen Eingriffe in Form von Subventionen beschränken sich auf den Bereich der Erneuerbaren Energien. Rückblickend lässt sich die allgemeine Investitionszurückhaltung für das Jahr 2023 nicht auf die Elektrobranche adaptieren. Gemäß dem Jahresbericht 2023 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,2 % (2021: +2,6%; 2022 +1,9%). Die preisbereinigte Verwendung des BIP für Bauten sank um 2,8%. In dem Jahr 2022 verzeichnet die deutsche Wirtschaft eine historisch außerordentlich hohe Inflationsrate von 7,9 Prozent. Auch in dem Jahr 2023 bleibt das Niveau mit einer Erhöhung des Verbraucherpreisindex um 6,0% deutlich über dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Auf Grund des durchschnittlich geringeren Anstieges der Nominallöhne sorgt diese Entwicklung für einen allgemeinen Verlust der Kaufkraft. Um der anhaltend hohen Inflation und der damit einhergehenden Kapitalwertminderung entgegenzuwirken, folgten weitere Zinserhöhungen der Zentralbank. Im Vergleich zu dem Jahr 2022 fielen diese moderat aus. Für den Bereich des Elektro Handwerks veröffentlicht der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZEVH) am 21.03.2024 die Branchenkennzahlen für das Jahr 2023. Auffallend ist, dass sich Umsatz und Anzahl von Beschäftigten in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Während der Branchenumsatz mit 87,8 Milliarden Euro ein Plus von 7,9% verzeichnet, ist die Anzahl der Beschäftigten im Jahr 2023 rückläufig. Mit 524.224 Mitarbeitenden verbucht die Branche einen leichten Rückgang um 0,6%. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 für die Prinzbach GmbH ein Erfolg. Neben einem gesunden Umsatzwachstum kann auf eine gute Auftragslage zurückgeblickt werden. 2.2.1 Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 wird durch eine gute Ertragslage sowie eine nachhaltig positive Ertragskraft gekennzeichnet. Mit einem Umsatzanteil in Höhe von 53,36% ist der Geschäftsbereich Erneuerbare Energien und Energiemanagement erstmalig der umsatzstärkste Geschäftsbereich des Unternehmens. In der Vergangenheit erzielte der Geschäftsbereich Gebäudetechnik und Elektrotechnik, auf den in dem Jahr 2023 39,8% des Umsatzes fallen, den stärksten Umsatzanteil. Der Bereich Service und Wartung generiert 3,48% des Gesamtumsatzes, gefolgt von den Bereichen IT-Systemhaus (2,07%) und Medientechnik (1,29%). 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage wird wie im Vorjahr auch weiterhin als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtszeitraum 4.740 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.892 T€ (+66,43 %) erhöht. Bei der Anlagendeckung I gab es eine Steigerung von 413,10 % auf 549,50 % und die Liquidität 1. Grades erhöhte sich von 145,83 % auf 503,91 %. Unsere Finanzierungsstruktur ist somit als gesund zu bezeichnen. Liquiditätsengpässe entstanden zu keiner Zeit, wir konnten alle unsere finanziellen Verpflichtungen pünktlich erfüllen. 2.2.3 Vermögenslage
Das Betriebsvermögen besteht zu 8,69 % aus Anlagevermögen und zu 91,13 % aus Umlaufvermögen (im Vorjahr 6,71 % zu 93,25 %). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 27,73 % auf 47,78 % gestiegen. Das betrieblich genutzte Grundstück steht im Eigentum eines Verwaltungsunternehmens und wird von diesem gemietet. 2.3 Gesamtaussage Die Prinzbach GmbH fungiert als gesunder, nachhaltiger und regionaler Anbieter für Energie- und Gebäudetechnik. Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre konnte auch in dem Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt werden. Um auch künftig an dieser Entwicklung anzuknüpfen muss frühzeitig auf mögliche Risiken wie zum Beispiel, steigender Wettbewerb, steigende Rohstoffpreise oder dem Fortlauf der Verknappung auf dem Arbeitnehmermarkt eingegangen werden. Insbesondere die erhöhte Nachfrage nach Erneuerbaren Energien, die sowohl durch die Energie-Krise im Jahr 2022 als auch durch die Förderung des Bundes begünstigt wird, sorgt dafür, dass mehr Anbieter auf dem Markt auftreten. Auf Grund einer realistischen Vorplanung, eines funktionierenden Controllings und der breiten Aufstellung des Unternehmens kann das Jahr 2023 als weiteres Erfolgs-Jahr in der Betriebsgeschichte bewertet werden. 3. Prognosebericht Gestützt durch einen guten Auftragsbestand, zufriedene Kunden und hinreichend Ideen für die künftige Ausrichtung des Unternehmens ist der Blick in das Jahr 2024 durchweg positiv. Generell ist davon auszugehen, dass sich der Anbieter-Wettbewerb im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter erhöhen wird. Durch die erhöhte Nachfrage ist davon auszugehen, dass sich folglich die Hersteller von den benötigten Materialien (bspw. Solar-Modulen) erhöhen. Dies kann wiederum zu einem Preisverfall und einer Zuspitzung des Gesamtwettbewerbes führen. Besondere Aufmerksamkeit wird aktuell in die Analyse möglicher Auswirkungen auf die Beschaffungs- und Auftragsmärkte gelegt. Insbesondere im Hinblick auf: - Die Beschaffungsmärkte, die durch volatile Preise kennzeichnet sind. - Die Entscheidungen des Gesetzgebers in Hinblick auf die Vorgaben und die Förderung zur Umsetzung der forcierten Energiewende. - Die Entscheidungen der EZB betreffend die Zinspolitik, da dies unmittelbare Auswirkungen auf die Investitionspläne potenzieller Kunden haben kann. Auf Grund der breiten Aufstellung in die sechs verschiedenen Geschäftsbereiche und des langjährigen und gesunden Wachstums des Unternehmens, wird trotz der dynamischen Umweltbedingungen von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2024 ausgegangen. 4. Chancen - und Risikobericht Ständige Expansion, unternehmerisches Denken und Handeln sowie das richtige Maß an Innovation sind die Triebfedern unserer Unternehmensentwicklung. Dem Wettbewerb am Markt werden wir, wie in der Vergangenheit, durch eine hohe Kundenorientierung, durch unsere Erfahrung und durch das Know-how unserer hoch motivierten und leistungsfähigen Mitarbeiter erfolgreich begegnen. Durch den hohen Auftragsbestand aus dem Jahr 2023 und neu gewonnenen Aufträge in dem Jahr 2024 werden wir die Ergebnisse aus dem Vorjahr voraussichtlich erreichen. Mit einem vorausschauenden Krisenmanagement seitens der Geschäftsführung und einer verlässlichen Politik, können wir bestehende Risiken bewältigen und sehen darin auch Chancen weiter zu wachsen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind identifiziert und werden durch stetige Kontrolle und nachhaltiges Wirtschaften berechenbarer. All unser Tun und Handeln ist darauf ausgerichtet, die Prinzbach GmbH auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Erfolgskurs zu halten.
Haslach, 12.09.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Prinzbach GmbH, HaslachALLGEMEINE HINWEISE Die Gesellschaft ist unter der Firma Prinzbach GmbH mit Sitz in Haslach im Handelsregister beim Registergericht in Freiburg unter der Nummer HRB 680650 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Davon-Vermerke zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang dargestellt. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Es waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite werden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens, für die Beschaffung des Eigenkapitals und für den Abschluss von Versicherungen, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Firmenwert, wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das bewegliche Anlagevermögen wird sowohl die degressive als auch die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Im Falle der degressiven Methode erfolge der Übergang zur linearen Abschreibung in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Bewegliche und selbstständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden bewegliche und selbstständig nutzbare Anlagegüter im Jahr des Zugangs sofort im Aufwand erfasst. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden auf der Grundlage der vereinbarten Auftragssummen, dem Fertigstellungsgrad am Bilanzstichtag sowie der noch anfallenden Kosten (und angemessenen Gewinn) retrograd ermittelt. Erkennbare Verlustrisiken werden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen wurden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwert Die betriebliche Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Firmenwerts wirde mit 15 Jahren angenommen, da dies nach vernünftiger kaufmännischer Einschätzung den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Derivative Finanzinstrumente bzw. Investmentvermögen Das Unternehmen unterhält bei der Sparkasse Kinzigtal ein Wertpapiersammeldepot, in welchem es verschiedene Investmentfondsanteile zur langfristigen Wertanlage hält. Aufgrund der vom depotführenden Institut zum Bilanzstichtag vorgelegten Kurswertermittlungen wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses festgestellt, dass einige Fondsanteile aufgrund negativer Kurswertentwicklungen eine dauernde Wertminderung erfahren haben. Auf diese Fondsanteile wurden außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 S. 5 HGB vorgenommen. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB ermittelt. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Angabe von Art und Form der Sicherheiten Für Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.2023.618,71 (Vj EUR 773.439,50) bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Haftungsverhältnisse Es bestehen Gewährleistungsgarantien gegenüber Kunden. Diese sind gesichert durch Avalbürgschaften der Sparkasse Kinzigtal (EUR 1.149.240,38) und der Deutschen Bank (EUR 1.372.798,47). Risiken der Inanspruchnahme Für die, unter den Haftungsverhältnissen ausgewiesenen Sachverhalte wurde das Risiko der Inanspruchnahme so gering eingestuft, dass eine Passivierung als Rückstellung oder Verbindlichkeit nicht sachgerecht ist. Diese Risikoeinschätzung basiert auf den Erfahrungen der Vergangenheit. Es lagen zum Abschlussstichtag keinerlei Anhaltspunkte vor, die zu einer anderen Einschätzung des Risikos geführt hätten. Die gegebenen Bürgschaften waren zum Abschlussstichtag unkritisch. Der Kapitaldienst für die abgesicherten Darlehen wurde erbracht. Auf Grund der derzeitigen finanziellen Situation der Unternehmen für die Bürgschaften übernommen wurden, ist eine Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften unwahrscheinlich. Für Gewährleistungsrisiken ist eine pauschale Risikorückstellung gebildet worden. Erkennbare Einzelrisiken wurden ebenfalls in den Rückstellungen berücksichtigt. Die darüber hinaus bestehenden Gewährleistungsansprüche sind unter den Haftungsverhältnissen angegeben worden. Art und Zweck sowie Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen von nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäften Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse aus Mietverträgen, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Diese Verträge dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Bei den gemieten Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um Betriebsgebäude. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgt keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt. Es er erfolgt ein kontinuierlicher Liquiditätsabfluss über die Laufzeit der Verträge. Dem stehen Planungssicherheit und ein aktueller technischer Stand gegenüber. Weitere wesentliche außerbilanzielle Geschäfte wie Leasing, Factoring, unechte Pensionsgeschäfte, Sale-and-lease-back-Geschäfte, sowie Konsignationslagervereinbarungen lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die angegebenen Verträge enden zwischen 2024 und 2025. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 95.475,51 (Vj EUR 80.737,02) SONSTIGE ANGABEN Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzte sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Schultzklausel § 286 Abs. 4 HGB Es wurde die Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Entsprechend sind die Angaben § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB über die Gesamtbezügen der dort genannten Personen unterblieben. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu Gunsten von Mitgliedern der Geschäftsleitung bestehen am Bilanzstichtag Darlehen in Höhe von EUR 561.272,17. Die Modalitäten sind in folgender Tabelle dargestellt. Die Konditionen werden in Spannen angegeben, da die Gewährung in mehreren Verträgen und zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgte.
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn von EUR 13.947.391,99 (Jahresüberschuss EUR 4.364.285,38 und Gewinnvortrag EUR 9.583.106,61) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Haslach den 26. September 2024 Prinzbach GmbH Geschäftsführung Hans-Jörg Prinzbach Ralf Neumaier
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss und den Lagebericht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Prinzbach GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Prinzbach GmbH, Haslach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Elektro Prinzbach GmbH, Haslach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Prinzbach GmbH, Haslach Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und verlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. -beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt -führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung festgestellt habe.
Elzach, den 21. Oktober 2024 Heribert Becbherer, Wirtschaftsprüfer |
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