BSR Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Robert Leu seit 1.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.17% | |
| 48.83% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Becker-Strelitz-Reisen GmbHNeustrelitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022der Becker-Strelitz Reisen- GmbHI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodel des Unternehmens Die Becker-Strelitz Reisen GmbH besteht seit 1990. Wir beschäftigen uns mit allem, was mit der Organisation rund um den Einsatz und die Vermarktung von Bussen zu tun hat. Wir sind ein Omnibusunternehmen und gleichzeitig Reiseveranstalter für Busgruppen und Einzelkunden. Wir decken damit fast alle Dienstleistungen im Omnibusgewerbe ab. Dies betrifft sowohl Fahrten im Gelegenheitsverkehr als auch im Linien- und Schülerverkehr. Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden u. a. Komplettlösungen für die Vorbereitung und Durchführung von Reisen für Gruppen und Vereine an. Einen Großteil unseres Umsatzes realisieren wir als Reiseveranstalter für unser Tochterunternehmen Gesellschaft für Bustouristik (GFB mbH). Darüber hinaus befahren wir im Auftrag der Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft Linien im ÖPNV. Außerdem übernehmen wir für diverse Bahnbetriebe Schienenersatzverkehre. 2. Ziele und Strategien Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Destinationen und attraktiven Reiseangeboten. Marktanalysen und das Erkennen neuester Trends bei Reisezielen gehören ebenso dazu, wie die Berücksichtigung der Wünsche unserer Kunden. Die Aktualisierung unserer Webseite auf den jeweils neuesten Stand und die dazu notwendigen technischen Voraussetzungen sind uns sehr wichtig. In dem Bereich Reiseveranstaltung und Marketing beschäftigen wir ca. 25 Mitarbeiter. Der Bereich Marketing wurde in den vergangenen Jahren finanziell und personell qualitativ weiterentwickelt. Der Bereich Westmecklenburg weist auf Grund von Insolvenzen einiger Busbetriebe durch die Coronapandemie ein großes Potenzial an Neukunden für uns auf. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem Marktforschungsbericht 2017 des RDA unternehmen rund 3,9 Millionen Reisende eine oder mehrere Busreisen. Das sind rund 6 % der deutschen Urlaubsreisen. Die Fahrgastzahlen sind gerade im Gelegenheitsverkehr seit Jahren stabil. Gruppen- und Vereinsfahrten unterliegen immer wieder Schwankungen. Diese sind abhängig vom Reiseangebot und den ehrenamtlichen Vorständen der Gruppen. Nach leichten Rückgängen spüren wir auch immer wieder Aufwärtstrends. Das Jahr 2022 zeichnete sich durch eine außerordentliche Erholung und Wiederbelebung des Tourismusgeschäftes sowie des Gelegenheitsverkehres aus. Die Konjunkturumfrage des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) e.V. sieht eine Steigerung der Geschäftslage im Saldo von -42 im Jahr 2021 auf einen positiven Saldo von 35 in 2022. Für die Tourismusbranche allgemein, sieht das Statistische Bundesamt eine Steigerung der Gästeübernachtungen von 45,3%, die jedoch mit 9,1% unter dem vor Coronaniveau von 2019 lagen. Tourismus und Gelegenheitsverkehr Im Frühjahr 2022 fielen die letzten coronabedingten Auflagen weg, sodass ein auflagenfreier Tourismusbetrieb wieder möglich wurde. Die Umsatzentwicklung beurteilt der BDO wesentlich positiver als im Jahr 2021. Bei der Umsatzentwicklung im Inland wird die Erholung besonders deutlich. Hier steigt der Zufriedenheitsindex von -42 auf 43 Punkte. 64% der befragten Unternehmen sehen in 2022 eine günstigere Umsatzentwicklung, während dieser Wert 2021 noch bei 18 % lag. Beim Auslandtourismus sehen die Zahlen ebenfalls positiv aus, jedoch hat der zu Beginn des Jahres gestartete Ukrainekrieg die außenpolitische Unsicherheit wesentlich verstärkt. Gleichzeitig stiegen die Dieselpreise extrem an, während die Inflation einen außerordentlich hohen Stand erreichte. Für unsere Gesellschaft führte dies zu geminderten Gewinnmargen bei den bereits im Voraus kalkulierten Verkaufspreisen. Nahverkehr Im öffentlichen Personennahverkehr hat sich die Geschäftslage der vom BDO befragten Unternehmen zwar verbessert, jedoch schätzen immer noch mehr Befragten die Geschäftslage als ungünstiger als im Vorjahr ein. Ein nicht zu unterschätzendes Geschäftsfeld der vergangenen Jahre war der Schienenersatzverkehr. Unser größter Auftraggeber war bisher die Deutsche Bahn AG, für die wir auch in 2022 Leistungen erbracht haben. Bei Notverkehren sind wir in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor der erste Ansprechpartner. Der Umsatz aus Busnot - und Schienenersatzverkehr reduzierte sich im Vorjahresvergleich von 1.743.170 € in 2021 auf 1.214.363 € in 2022. Dieser betraf unter anderem auch Fahrten zur Flüchtlingsverteilungen innerhalb Deutschlands und Europas. Unser Vorteil ist die günstige Standortverteilung und die ständige Bereitschaft. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Jahr 2022 ist gekennzeichnet vom Aufschwung und Nachholeffekten aus den vergangenen Jahren. Während das erste Quartal bescheiden unter den Coronaauflagen lief, zeigte sich ab Ostern, mit dem Wegfall der Coronaauflagen, eine deutliche Wiederbelebung. Der Ausbruch des Ukrainekrieges ist auch für uns nicht ohne Folgen gewesen. Fahrten ins Baltikum oder den Masuren, in der Nähe der russischen Enklave Kaliningrad, litten unter Stornierungen oder mussten, wie Fahrten nach St. Petersburg, abgesagt werden. 2022 sind unsere Umsatzerlöse um 4.981.833,88 € (72%) gestiegen und entsprachen damit unseren Erwartungen. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis fiel dieses Jahr negativ aus, mit einem Fehlbetrag von 205 T€. Zu beachten ist hierbei, dass dies im Wesentlichen auf Rückstellungen für die Rückzahlung von Coronahilfen in Höhe von 280 T€ beruht. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Unsere Kapitalstruktur hat sich leicht verschlechtert. Durch unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen, verfügen wir weiterhin über eine hohe Eigenkapitalquote von 52,4 % (Vorjahr: 54,2 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen Ende 2022 127.929,97 €. Bei einem Umsatz von 11.901.367,92 € macht dies ca. 1,1% aus. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Ein Rückgriff auf die eingeräumten Kontokorrentrahmen von 237.500 € (200.000 € DB, 25.000 € Sparkasse Mecklenburg Strelitz und 12.500 € Sparkasse Mecklenburg Schwerin) unserer Kreditinstitute ist hierfür nicht erforderlich. Aufgrund unserer hohen Bankguthaben drohten uns Anfang 2022 negative Zinsen auf unseren Bankgirokonten. Aus diesem Grund entschieden wir, unsere überschüssige Liquidität in Aktienfonds zu investieren, die kurzfristig liquidiert werden können, aber grundsätzlich länger gehalten werden sollen und insofern unter den Finanzanlagen ausgewiesen werden. Unsere Investitionstätigkeiten im Bereich des Sachanlagevermögens hatten im Berichtsjahr einen Umfang von 190.000 € (nach Verrechnung von Investitionszuschüssen in Höhe von 100.000 €) und beruhten zu einem großen Teil auf der Neubeschaffung von Linien- und Reisebussen sowie auf Digitalisierung, um immer auf einem hohen Niveau arbeiten zu können. Des Weiteren wurde durch den Kauf von Bus Kröger einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 100.000 € erworben. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 77 T€ verringert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Umsätze und BWA werden regelmäßig ausgewertet und wenn notwendig, entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Jeder Mitarbeiter ist angehalten, die von ihm zu verantwortenden Reisen abzurechnen und Gewinne bzw. Verluste auszuwerten (Gewinnkalkulation für jede einzelne Reise). Die Deckungsbeiträge der einzelnen Veranstaltungen waren in 2022 weiterhin positiv, jedoch fehlte es aufgrund der Corona-Beschränkungen an Auftragsvolumen im ersten Quartal. Der Umsatz hat sich von 6.919.534,04 € im Jahr 2021 auf 11.901.367,92 € erhöht. Das ist eine Umsatzsteigerung von ca. 72 %. III. Gesamtaussage Das Wirtschaftsjahr 2022 schätzen wir im Vergleich zu den letzten zwei Jahren als sehr gut ein, in Bezug auf die erzielten Umsatzerlöse. Insgesamt konnte 2022 ohne staatliche Hilfen ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet werden. Die Rückstellungen für die zurückzuzahlenden Coronabeihilfen i.H.v. 280 T€ sind Hauptgrund für den Jahresfehlbetrag in Höhe von 205 T€. Positiv wirkten außerordentliche Erträge aus Schadenersatz sowie aus Umsatzprovisionen für die Vorjahre in Höhe von insgesamt 569 T€. IV. Prognosebericht Die Umsatzerlöse des Jahres 2022 liegen mit einer Umsatzsteigung von über 70 % deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Dies wird sich in 2023 weiter fortsetzen. Für das Jahr 2023 wird mit einer Umsatzsteigerung von ca. 25 % gegenüber 2022 und einem Betriebsergebnis deutlich über den coronabelasteten Jahren gerechnet. Diese Erwartungen basieren auf den ab 2023 einzuführenden Preissteigerungen im Reisesegment sowie auf der stetig wachsenden Auftragslage. Damit sind wir äußerst zuversichtlich für die Saisons 2023 und 2024. Nachholeffekte aus den vergangenen Jahren machen sich hier deutlich spürbar. 1. Risikobericht Im Rahmen der andauernden Corona Pandemie war unser Unternehmen 2020 und 2021 massiv betroffen. Die coronabedingten Ausfälle und Einschränkungen führten zu Beginn 2022 zwar zu Einbußen, die allerdings innerhalb des Jahres durch Nachholeffekte ausgeglichen werden konnten, so dass im Jahr 2022 Umsätze über dem Vorkrisenniveau (2019) erzielt werden konnten. Die Schlussrechnungen für die bis 2022 erhaltenen Coronabeihilfen sind 2023 erstellt worden und aktuell noch in Prüfung. Für die daraus resultierenden potentiellen Rückzahlungsverpflichtungen wurden Rückstellungen in Höhe von 280 T€ im Berichtsjahr gebildet. Sie stellten bisher das größte finanzielle Risiko dar. Weiterhin sehen wir Risiken in äußeren politischen Rahmenbedingungen (z. B. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge) sowie eventuell weiter steigenden Rohstoff- und Einkaufspreisen für Reiservorleistungen und Busse. Gerade die jüngsten Preissprünge beim Diesel infolge der weltpolitischen Lage werden unsere Gewinnkalkulationen belasten. Ein Abwälzen der gestiegenen Treibstoffkosten ist nur bedingt möglich, für Fahrten die neu geplant und ausgeschrieben werden. Auch andere durch die Inflation bedingte Preissteigerungen können nur eingeschränkt für zukünftigen Reisen einkalkuliert werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Weitere unvorhersehbaren Krisenumstände würden die Entwicklung unseres Unternehmens beeinträchtigen. 2. Chancenbericht Durch den Kauf des Busunternehmens Kröger konnte die Gesellschaft von dem erworbenen Kundenstamm sowie dem erworbenen Unternehmensnamen, unter welchem diese nun Reisen anbieten kann, profitieren. Des Weiteren konnte durch den Kauf im Bereich von Westmecklenburg, durch die Integration des Unternehmens in unseren Firmenverbund, unsere Position weiter gefestigt werden. Durch das Wachstum des gesamten Becker Strelitz Reisen Firmenverbundes sehen wir eine deutliche Festigung unsere Position am Markt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstitutionen sowie Aktiendepots. Die Gesellschaft verfügt über einen, mit wenigen Ausnahmen, solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Seit 2022 verwenden wir zur Anlage liquider Mittel zwei Aktienfonds der Sparkasse und der Deutschen Bank. Der Aktienfond Nachhaltigkeitseinkommensstrategie der DEKA Invest i.H.v. 758.391,91 € stellt einen klassischen Aktienfond dar. Das Depot bei der Deutschen Bank ist auf 13 Aktienfonds aufgeteilt und wurde im laufenden Jahr kontinuierlich erweitert, mit einem Jahresendvolumen von 691.419,73 €. Aufgrund der konservativen Ausrichtung der beiden Aktienfonds, sind keine unverhältnismäßig hohen Risiken, abgesehen von allgemeinen Finanzmarktrisiko, zu sehen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat drei Zweigniederlassungen: - Eine Buchungsstelle für Gruppenreisen in Erfurt. Hier ist ein Mitarbeiter tätig. Eine Außenstelle in Goldenstädt bei Schwerin mit 2 Mitarbeiterinnen sowie 3 Busse mit Fahrern. - Das Büro in Bergen ist ebenfalls mit drei Mitarbeiterinnen besetzt. Außerdem sind auf Rügen fünf Busse mit Busfahrern stationiert. Für diese Niederlassungen gelten die gleichen Aussagen, wie für den Hauptbetrieb. Sie stehen im ständigen Kontakt mit uns.
Neustrelitz, 28. Februar 2024 Robert Leu, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird über 15 Jahre linear abgeschrieben. Der in 2022 erworbene immaterielle Vermögenswert Kundenstamm unterliegt nach kaufmännischer Beurteilung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten sind im laufenden Jahr um Investitionszuschüsse in Höhe von 100.000,00 EUR gemindert. Ein Passivausweis für Investitionszuschüsse über die Bildung eines Sonderpostens erfolgte letztmalig in 2015. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen an verbundene Unternehmen und sonstige Ausleihungen mit dem Nennwert - Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten Soweit eine dauerhafte Wertminderung angenommen worden ist, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt 33.000,00 EUR und wurde mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.554.248,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten grundsätzlich die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Nachveranlagungen von Vorjahren. Gegenwärtig beinhalten die Steuerrückstellungen ausschließlich noch nicht veranlagte Steuern für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Latenten Steuern sind aus dem Bewertungsunterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet. Es wurde dabei entsprechend der gültigen Rechtslage eine durchschnittliche Steuerbelastung von 30 % zugrunde gelegt. Insoweit wurden die aktiven und passiven latenten Steuern verrechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden weitestgehend übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 733,39 EUR.
Vorräte In den Vorräten sind als Abgrenzung geleistete Anzahlungen auf Reisevorleistungen des Folgejahres enthalten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.122.945,91 EUR (Vorjahr: 739.451,34 EUR) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 89.543,13 EUR (Vorjahr: 393.879,25 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist aus korrigierten Umsatzsteuervoranmeldungen eine Forderung in Höhe von 394.347,58 EUR ausgewiesen. Daneben bestehen weitere Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Körperschaftsteuererklärungen des laufenden Jahres und der Vorjahre in Höhe von 37.238,71 EUR. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 102.095,00 EUR. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem Personalrückstellungen in Höhe von 75.490,00 EUR und Rückzahlungsverpflichtungen aus Coronazuschüssen in Höhe von 628.355,17 EUR enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 127.929,97 EUR (Vorjahr: 107.353,26 EUR). Es handelt sich gesamt um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Grundschulden und durch die Gesellschafter gegebene persönliche Bürgschaften. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren beträgt 57.783,27 EUR (Vorjahr: 93.373,88 EUR) Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.620.451,63 EUR (Vorjahr: 1.554.643,25 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 4.964,58 EUR). Angaben zu den erhaltenen Anzahlungen In den erhaltenen Anzahlungen sind Kundengelder für Reisen der Folgeperioden sowie ausgestellte Gutscheine enthalten. Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind neben Verrechnungen gegenüber mittelbar nahestehende Personen, Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt ausgewiesen. Latente Steuern 1 Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 63.227,10 EUR. Davon entfällt ein Betrag von 216.652,20 EUR auf die aktiven latenten Steuern und ein Betrag von 279.879,30 EUR auf die passiven latenten Steuern. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -47.889,98 EUR. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 102.095,00 EUR (Vorjahr: 158.064,00 EUR). Dieser Betrag ist nach §268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen für die Abzinsung der Pensionsrückstellung betrug im Geschäftsjahr 28.574,00 EUR. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um einen nicht bestrittenen Schadenersatzanspruch in Höhe von 322.689,08 EUR, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die auf Grundlage von Schlussabrechnungen ermittelten Rückzahlungsbeträge zu Corona-Hilfen für die Vorjahre in Höhe von 279.767,92 EUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtung Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtung aus Mietverträgen im Folgejahr beträgt ca. 2.716,765,00 EUR. Ausleihungen an Mitglieder der Geschäftsführung Ausleihungen an den Geschäftsführer bestehen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Bezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Angaben zum Anteilsbesitz
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch:
In den erbrachten Dienstleistungen sind Umsatzprovisionsansprüche gegenüber verbundenen Unternehmen aus Vorjahren in Höhe von 245.941,97 EUR enthalten. Diese sind im Berichtsjahr als Umsatzerlöse erfasst. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag hat es nicht gegeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Jahresergebnis wird vorgetragen. Das Jahresfehlbetrag beträgt 204.816,67 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 2.221.504,47 EUR der zu verwenden ist. Dieser Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Neustrelitz, 28.02.2024 sonstige Berichtsbestandteile
Neustrelitz, den 28.04.2024 gez. Robert Leu Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGENABSCHLUSSPRÜFERS An die Becker-Strelitz-Reisen GmbH, Neustrelitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Becker-Strelitz-Reisen GmbH, Neustrelitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Becker-Strelitz-Reisen GmbH, Neustrelitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock-Bentwisch, 29. Februar 2024 ECOVIS
Audit AG
Christian Brion, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen