Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 6312
Vorher
Blitz H16-125 GmbH
Eingetragen
3.2.2016
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Gegenstand
(1) Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von thermoplastischen Kunststoff-Compounds, etwa thermoplastischen Elastomeren und technischen Thermoplasten, strahlenvernetzbaren Elastomeren und strahlenvernetzbaren technischen Thermoplasten, Masterbatches, Konzentraten und Polymerblends. Zudem die Erbringung von Dienstleistungen betreffend thermoplastische Kunststoff-Compounds, etwa anwendungstechnische Beratung, Beratung bei der Technologie der Strahlenvernetzung, Hilfe bei der Entwicklung von neuen Anwendungen/Applikationen und Durchführung von Prüfungen im eigenen Prüflabor.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Günther Hofmann
seit 18.1.2024
Prokura
Suresh Swaminathan
seit 3.9.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Markus Krippner
seit 12.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Teknor Apex CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Teknor Germany GmbH

Rothenburg ob der Tauber

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

3. Geschäftsergebnis

4. Beschaffung

5. Investitionen

6. Finanzierung

7. Personal- und Sozialbereich

8. Forschung und Entwicklung

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

C. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Teknor Germany GmbH gehört zum Konzern der Teknor Apex Company mit Sitz in Pawtucket (USA). Die Teknor Germany GmbH erbringt Marketing- und Vertriebstätigkeiten in den Bereichen:

- Plastic, z.B. der Verkauf von Thermoplast-Spezialitäten

- Technologie, z.B. die Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und Technologien für Thermoplaste. Teknor nutzt selbst entwickelte Prüftechniken für den Hart/Weich-Verbund und die strahlenvernetzbaren Polymere. Es wird an Werkstoffen für Dichtungssystemen, Kabelmanagement, Gesundheitsschutz, Medizinische Komponenten, industrielle Schläuche, und Haushaltgeräte gearbeitet

- Service: Dienstleistungen wie zum Beispiel Vermittlung des Service der Strahlenvernetzung von Kunststoffen. Beratung bei der Rohstoffauswahl, Haftungsprüfung von Hart/Weich-Verbunden.

Anwendungsentwicklungsingenieure und hochentwickelte analytische Labore ermöglichen die ständige Entwicklung neuer Produkte und in Zusammenarbeit mit Kunden die Lösung von Anwendungsproblemen.

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wir vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). 1

Laut ifo Konjunkturprognose Herbst 2024 ist auch für das Jahr 2024 nur ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt zu erwarten. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien.2

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressekonferenz 15.01.2024

2 Quelle: ifo lnsitut, ifo Schnelldienst digital 7/2024

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) zog in seiner Jahreswirtschaftspressekonferenz am Aschermittwoch, 14. Februar 2024, die Bilanz der Kunststoffverarbeitung in Deutschland für das Jahr 2023. Der Branchenumsatz der deutschen Kunststoffverarbeitung ging im vergangenen Jahr um 6,0 % auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Der Inlandsumsatz ging stärker zurück als der Umsatz mit dem Ausland.

Die Menge der verarbeiteten Kunststoffe ging im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 % auf 12,7 Mio. Tonnen zurück.

Die Composites-lndustrie konnte über viele Jahre ein kontinuierliches Wachstum ausweisen. Die beiden zentralen Anwendungsbereiche für Composites sind der Mobilitätssektor sowie der Bau- und lnfrastrukturbereich. Die AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe sieht allerdings auch für die Composites-lndustrie für das vergangene Jahr einen deutlichen Produktionsrückgang. Belastet wird der Markt vor allem durch eine schwächelnde Baukonjunktur und nach wie vor schwache Zulassungszahlen für Kraftfahrzeuge in Europa. Das Produktionsvolumen vor der Corona-Pandemie konnte bislang nicht wieder erreicht werden. Dennoch wird erwartet, dass es sich bei den derzeitigen Produktionsrückgängen um kurz- bis mittelfristige Effekte handelte. Wachstumsimpulse liefern derzeit vor allem der Windenergiebereich sowie thermoplastische Anwendungen im Transportsektor. Speziell im Bereich der Batterietechnik zeigen sich aber auch gute Chancen für duroplastische Materialien.3

3 Quelle: Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die wesentlichen, für die Steuerung der Gesellschaft maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBIT. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug die Gesamtleistung4 der Teknor Germany GmbH 53.754 TEuro, darin enthalten sind 53.240 TEuro Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung lag um 0,5 % über der Gesamtleistung des Vorjahres. Das geplante Umsatzziel auf dem Niveau des Vorjahres konnte somit geringfügig übertroffen werden. Bezogen auf die Tonnage, als wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator, wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 7.141t TPE und 4.792t ETP abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte somit wie prognostiziert 10,4 % mehr an Volumen verkauft werden. Produziert wurden 7.097t TPE und 4.695t ETP.

4 Gesamtleistung = Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung fertige und unfertige Erzeugnisse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge

3. Geschäftsergebnis

Die Firma schloss das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 927,9 TEuro ab. Das EBIT betrug 2.295,7 TEuro. Das prognostizierte leicht positive EBIT konnte somit übertroffen werden.

4. Beschaffung

Die Materialverfügbarkeit und die Rohstoffpreislage waren im Allgemeinen stabil und ohne große Schwankungen. Die Marktentwicklungen werden von seitens Teknor Apex aufmerksam verfolgt.

Die Flexibilität beim Rohstoffeinkauf hatte auch dieses Geschäftsjahr hohe Priorität und hat die preisgünstige Beschaffung unterstützt.

5. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde 467,6 TEuro in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert, es handelt sich hauptsächlich um Ersatzinvestitionen.

6. Finanzierung

Die finanziellen Verpflichtungen konnten im Geschäftsjahr 2023/2024 jederzeit erfüllt werden. Die Zahlungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr erfolgten teilweise unter Skontoabzug.

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte bewegt sich im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Mittel.

Die Finanzierung des Neubaus erfolgte mittels Eigenkapital sowie durch Darlehen aus dem Konzern der Teknor Apex Company, Pawtucket (USA). Es handelt sich um Darlehen mit einer unbestimmten Laufzeit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten Zinszahlungen und eine Tilgung in Höhe von 1,5 Mio. Euro.

7. Personal- und Sozialbereich

Der Bestand an fest angestellten Mitarbeitern betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 im Durchschnitt 123 Personen. Die Personalkosten betrugen bezogen auf die Gesamtleistung 19,5 %.

8. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind in einem sich ständig entwickelnden Umfeld unerlässlich. In unseren Unternehmen werden Produkte fortlaufend weiterentwickelt sowie kontinuierlich Neuentwicklungen durchgeführt. Insgesamt sind zurzeit im Unternehmen 18 Arbeitnehmer im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt.

Aktuell sind mehrere Forschungsthemen im Bereich Nachhaltigkeit in Arbeit. Gerade in diesem Bereich kann sich Teknor Apex durch sein Materialwissen und sein umfangreiches Produktportfolio auszeichnen. Mehrere Partnerschaften mit Marktführern wurden bereits gestartet. Teknor Apex Europe hat darin mit Teknor Germany, eine führende Position für die gesamte Unternehmensgruppe.

8. Darstellung der Lage

Die Lage und Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr war zufriedenstellend.

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug die Gesamtleistung der Teknor Germany GmbH 53.754 TEuro.

Die Rohertragsquote betrug 44,6 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 %-Punkte deutlich erhöht. Die Erhöhung der Rohertragsquote resultiert aus gesunkenen Materialkosten in Verbindung mit stabilen Verkaufspreisen.

Die Personalaufwandsquote ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 19,5 % in Relation zur Gesamtleistung annähernd gleichgeblieben. Absolut haben sich die Personalkosten um 41,8 TEuro vermindert. Die Kostenreduzierung resultiert vor allem aus der gesunkenen Mitarbeiterzahl.

Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 TEuro auf 2.999,0 TEuro geringfügig erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen bezogen auf die Gesamtleistung 15,3 % und sind somit prozentual gesehen um 1,4 %-Punkte höher als im Vorjahr.

Der Zinsaufwand ist mit 3.095,4 TEuro im Vergleich zum Vorjahr um 770,7 TEuro gestiegen. Grund für die Erhöhung des Zinsaufwands sind die gestiegenen variablen Zinssätze der Finanzierung.

Das EBIT betrug 2.295,7 TEuro und somit 4,3 % bezogen auf die Gesamtleistung. Im Vorjahr betrug das EBIT -2,8 % bezogen auf die Gesamtleistung.

2. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 4.879,6 TEuro generiert.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -449,0 TEuro betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen, insbesondere für Ersatzinvestitionen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -4.414,8 TEuro resultiert aus gezahlten Zinsen und Darlehenstilgungen.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt aus Eigenkapitalzuführungen und Darlehen der Gesellschafterin.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres hat sich von 59.386 TEuro im Vorjahr auf 56.978 TEuro zum Stichtag vermindert.

Das Anlagevermögen hat sich in Relation zur Bilanzsumme nur leicht von 67,5 % auf 65,9 % vermindert. Absolut hat sich das Anlagevermögen aufgrund von Abschreibungen um 2.564,6 TEuro vermindert. Die Quote des Umlaufvermögens zuzüglich Rechnungsabgrenzungsposten hat sich von 32,5 % im Vorjahr auf 34,1 % im aktuellen Geschäftsjahr leicht erhöht. Innerhalb des Umlaufvermögens sind die Vorräte in Relation zur Bilanzsumme prozentual von 12,1 % auf 13,1 % sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 12,7 % auf 12,9 % gestiegen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten liegen in Relation zur Bilanzsumme mit 7,5 % geringfügig über dem Vorjahreswert von 7,2 %. Insgesamt hat sich die Bilanzstruktur auf der Aktivseite im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresfehlbetrags von 31,9 % auf 31,6 % nur geringfügig vermindert. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die Kredite der inländischen Muttergesellschaft.

Insgesamt sind die Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um 1.568,1 TEuro zurückgegangen. Ursächlich hierfür ist vor allem der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, da eine Teilrückzahlung des Darlehens der Muttergesellschaft erfolgt ist. Weiterhin haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 % reduziert.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist vor allem durch die Abschreibungen auf die im Rahmen der im Geschäftsjahr 2017/2018 durchgeführten Verschmelzung aufgedeckten stillen Reserven, die Finanzierung durch die Muttergesellschaft sowie die hohe Investition in den Neubau am Standort Rothenburg ob der Tauber gekennzeichnet.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024/25 wurde die Erwartungen entsprechend der aktuellen Situation angepasst. Die Unsicherheiten in der deutschen Automobilindustrie werden sicher auch für Teknor Apex eine negative Auswirkung haben und möglicherweise das Volumenwachstum begrenzen.

Aus diesem Grund konzentriert sich die Teknor Germany GmbH auch auf andere Anwendungen und europäische Märkte, wie zum Beispiel in den Konsumentenbereichen Elektro und Kabel und Medizin. Das sind Märkte, in denen sich Teknor Apex durch seine Kompetenzen in der Material- und Anwendungsentwicklung auszeichnen kann. Kurz- und mittelfristig wird die Zukunft in diesen Bereichen positiv gesehen, unterstützt mit Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit.

Für den operativen Bereich wird aufgrund von Kostensteigerungen ein EBIT von bis zu 15 - 20 % unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 erwartet. Es wird mit Umsatzerlösen und einer verkauften Tonnage auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 gerechnet.

Sonstige Risiken, insbesondere bei den Finanzinstrumenten, sind nicht gegeben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, mit wenigen Ausnahmen, zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Bilanzaufstellung, soweit eine Fälligkeit vorlag, vereinnahmt worden. Forderungsausfälle sind wegen gewissenhafter Bonitätsprüfung und einer Kreditversicherung nicht zu erwarten.

Die Auslandsgeschäfte werden in der Regel in Euro abgewickelt, so dass ein Währungsrisiko ausscheidet.

Die bestehenden Finanzierungsverträge wurden mit variablen Zinssätzen abgeschlossen. Somit besteht generell ein Risiko, sofern sich Marktzinserhöhungen ergeben, momentan wird dieses Risiko aufgrund der steigenden Zinssätze als erhöht eingeschätzt.

Gegenwärtig sehen wir kein Liquiditätsrisiko, da die Kundenforderungen in der Regel regelmäßig vereinnahmt werden, sodass die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Wir sind eingebunden in einen starken Konzern, der von Banken unabhängig agieren kann und in Krisenzeiten in der Lage sein kann, bei Liquiditätsengpässen zu unterstützen.

Das Unternehmen hat ein internes Kontrollsystem zur Reduzierung von Geschäftsrisiken implementiert. Die Risikofaktoren werden fortlaufend überprüft und die Geschäftsführung wird im Rahmen der regulären Berichterstattung - insbesondere Besprechungen - entsprechend informiert. Auch die Muttergesellschaft in Amerika wird jeweils über die gegenwärtige Geschäftslage unterrichtet, um effektive und effiziente Lösungen für möglicherweise auftretende Probleme zu finden. Weiterhin wurden interne Regeln für das Risikomanagement und das Überwachungssystem installiert, um künftige Geschäftsaktivitäten und Markttrends zu überblicken.

Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen erwarten wir für die Teknor Germany GmbH eine zufriedenstellende Entwicklung.

 

Rothenburg ob der Tauber, 17. Dezember 2024

gez. Suresh Swaminathan

gez. Johan Gerard Duyfjes

Bilanz

Aktiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Anlagevermögen 37.546.661,89 40.111.257,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.728.540,17 2.836.809,31
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.728.540,17 2.836.809,31
II. Sachanlagen 35.818.121,72 37.274.447,81
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.832.281,90 24.637.176,30
2. technische Anlagen und Maschinen 9.255.418,00 10.097.863,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 952.862,65 936.866,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.777.559,17 1.602.541,04
B. Umlaufvermögen 19.082.911,25 19.026.379,13
I. Vorräte 7.454.366,93 7.196.549,33
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.335.339,51 3.134.151,23
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 126.376,05 124.207,93
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.992.651,37 3.938.190,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.340.584,23 7.557.669,63
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.538.448,30 5.356.906,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.280.471,81 1.463.719,84
3. sonstige Vermögensgegenstände 521.664,12 737.042,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.287.960,09 4.272.160,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 348.327,43 248.266,77
Aktiva 56.977.900,57 59.385.903,02

Passiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Eigenkapital 17.985.234,40 18.913.173,19
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 31.912.392,69 31.912.392,69
III. Verlustvortrag 13.024.219,50 9.316.133,00
IV. Jahresfehlbetrag 927.938,79 3.708.086,50
B. Rückstellungen 1.440.144,93 1.352.070,03
1. Steuerrückstellungen 70.323,00
2. sonstige Rückstellungen 1.369.821,93 1.352.070,03
C. Verbindlichkeiten 37.552.521,24 39.120.659,80
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.814,47 139.279,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.814,47 139.279,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.208.377,14 3.684.269,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.208.377,14 3.684.269,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.221.950,49 35.174.987,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 34.221.950,49 35.174.987,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 106.379,14 122.123,09
davon aus Steuern 106.189,80 121.437,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 106.379,14 122.123,09
Passiva 56.977.900,57 59.385.903,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.8.2023 - 31.7.2024
EUR
1.8.2022 - 31.7.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 53.240.346,00 54.812.144,74
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 56.629,32 -1.772.551,69
3. sonstige betriebliche Erträge 457.072,07 441.137,28
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 1.130,00 0,00
4. Materialaufwand 29.768.708,30 34.031.302,73
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 29.680.802,73 33.973.244,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 87.905,57 58.058,50
5. Personalaufwand 10.455.306,23 10.497.182,13
a) Löhne und Gehälter 8.881.036,70 8.877.911,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.574.269,53 1.619.270,68
davon für Altersversorgung 101.714,58 106.998,03
6. Abschreibungen 2.998.955,29 2.994.291,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.998.955,29 2.994.291,28
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.235.328,29 7.432.829,24
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 18.042,53 177.648,70
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.343,18 1.024,76
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.095.440,58 2.324.736,22
davon an verbundene Unternehmen 3.095.260,58 2.324.736,22
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 70.323,00 -119.516,12
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 119.515,08
11. Ergebnis nach Steuern -866.671,12 -3.679.070,39
12. sonstige Steuern 61.267,67 29.016,11
13. Jahresfehlbetrag 927.938,79 3.708.086,50

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Firma Teknor Germany GmbH hat ihren Sitz in Rothenburg ob der Tauber. Sie ist beim Registergericht Ansbach unter HRB 6312 geführt.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit hinsichtlich der Restlaufzeiten und den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Nach der in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklasse ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der§§ 242 ff. HGB sowie unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen (§§ 264 ff. HBG) und den Vorschriften des GmbHG erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 Abs. 2 HGB im Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben.

In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen und Erträge enthalten, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung erfolgte mit dem Geldkurs vom Zahltag bzw. mit dem Geldkurs am Entstehungstag der Bilanzposition. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden gern. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:

- Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 - 10 Jahre
- Bauten: 14 - 33 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 25 Jahre
- Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 33 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis 800,00 Euro) wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten keine außerplanmäßigen Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten (Durchschnittsverfahren) bzw. den niedrigeren Tagespreisen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Abschläge für ungängige Bestände werden in angemessener Höhe vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten gemäß Verbrauchsfolgeverfahren (FiFo) angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen.

Soweit die Marktpreise oder beizulegenden Werte am Bilanzstichtag unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten lagen, wurden diese zum Ansatz gebracht. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder einer verminderten Verwertbarkeit ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Preis und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden laufzeitkongruenten Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern nach § 274 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt saldiert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer kombinierten Steuersatz.

C. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich, wie im Vorjahr, um in voller Höhe um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungen für Jahresabschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von 142,3 TEuro (Vorjahr 119,1 TEuro), Rückstellungen für noch nicht in Anspruch genommene Urlaube in Höhe von 320,2 TEuro (Vorjahr 281,7 TEuro), sonstige personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 642,9 TEuro (Vorjahr 667,4 TEuro), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 133,2 TEuro (Vorjahr 153,7 TEuro) sowie Rückstellungen für Aktenaufbewahrung in Höhe von 67,3 TEuro (Vorjahr 67,3 TEuro) zusammen.

Verbindlichkeiten

Alle in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Im Jahresabschluss zum 31. Juli 2024 sind Verbindlichkeiten in Höhe von 33.451,6 TEuro (Vorjahr: 34.771,0 TEuro) gegenüber Gesellschaftern enthalten. Hierbei handelt es sich um Darlehens verbindlichkeiten. Diese sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Bei den restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von 770,4 TEuro (Vorjahr 404,0 TEuro) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.08.2023
Euro
Veränderung (,,+" Ertrag)
Euro
31.07.2024
Euro
Aktive latente Steuern 874.502,92 -196.555,90 677.947,02
Passive latente Steuern -874.502,92 196.555,90 -677.947,02
Nach Verrechnung 0,00 0,00 0,00

Die passiven latenten Steuern resultieren aus steuerpflichtigen temporären Differenzen des Anlagevermögens und des Vorratsvermögens. Die aktiven latenten Steuern entfallen auf abzugsfähige temporäre Differenzen des Anlagevermögens, des Vorratsvermögens, der sonstigen Rückstellungen und auf Verlustvorträge zur Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Der für die Bewertung relevante, aus Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer kombinierte Ertragsteuersatz beträgt 29 %. Aktive latente Steuern wurden nur bis zur Höhe der passiven latenten Steuern aktiviert.

D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzsegmentierung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

Regionen Umsatz
Umsatzerlöse Inland 21.018,9 TEuro
Umsatzerlöse EU 17.096.3 TEuro
Umsatzerlöse Europäische Nicht EU-Länder 8.417,1 TEuro
Umsatzerlöse Asien 5.076,1 TEuro
Umsatzerlöse USA 1.037,6 TEuro
Umsatzerlöse übrige Drittländer 594,3 TEuro

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen entfällt, da sich diese untereinander nicht erheblich unterscheiden.

Der Posten sonstige betriebliche Erträge enthält periodenfremde Erträge in Höhe von 255,0 TEuro (Vorjahr: 145,3 TEuro). Diese beinhalten hauptsächlich Stromsteuererstattungen sowie Erstattungen für Strom, Gas und Wasser für vorangegangene Geschäftsjahre.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 240,9 TEuro (Vorjahr: 108,4 TEuro) enthalten. Diese bestehen hauptsächlich aus der Nachzahlung von Mitarbeiterboni, der Nachberechnung von Rechts- & Beratungskosten sowie im Vorjahr nicht erfassten Aufwandsrechnungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält ausschließlich periodenfremde Aufwendungen aufgrund von Steuernachforderungen aus einer durchgeführten Betriebsprüfung.

E. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt am Bilanzstichtag 340,9 TEuro. Es handelt sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren im Unternehmen durchschnittlich 123 Arbeitnehmer beschäftigt.

Von den beschäftigten Arbeitnehmern waren 12 Arbeitnehmer in der Verwaltung, 18 Arbeitnehmer in der Forschung und Entwicklung, 80 Mitarbeiter in Produktion und Lager sowie 13 Arbeitnehmer im Vertrieb beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Suresh Swaminathan, President Teknor Apex Company Johan Gerard Duyfjes, kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Teknor Apex Company, Pawtucket (USA), einbezogen (größter Konsolidierungskreis und ist auch dort erhältlich). Der Jahresabschluss wird weiterhin in den Konzernabschluss der Teknor Germany Holdings GmbH, Rothenburg ob der Tauber, einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Die Offenlegung des Konzernabschlusses der Teknor Germany Holdings GmbH erfolgt in elektronischer Form beim Unternehmensregister.

Prüfungshonorare der Wirtschaftsprüfer

Bezüglich der Angabe des Gesamthonorars der Abschlussprüfer gern. § 285 Nr. 17 HGB sind die Angaben im Konzernabschluss der Muttergesellschaft Teknor Germany Holdings GmbH enthalten.

ErgebnisverwendungÜber die Verwendung des Jahresfehlbetrags für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 927.938,79 Euro befindet die Gesellschafterversammlung. Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Juli 2024 haben sich nicht ereignet.

 

Rothenburg ob der Tauber, den 17. Dezember 2024

gez. Suresh Swaminathan

gez. Johan Gerard Duyfjes

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.08.2023
EUR
Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.257.009,70 5.053,00 71.310,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.847.451,83 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 12.104.461,53 5.053,00 71.310,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.300.025,80 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.291.044,33 27.500,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.679.601,22 260.046,93 254.944,82 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.602.541,04 175.018,13 0,00 0,00
Sachanlagen 50.873.212,39 462.565,06 254.944,82 0,00
Summe 62.977.673,92 467.618,06 326.254,82 0,00
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.07.2024
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.190.752,70 7.420.200,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.847.451,83 1.847.451,83
Immaterielle Vermögensgegenstände 12.038.204,53 9.267.652,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.300.025,80 2.662.849,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.318.544,33 5.193.180,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.684.703,33 5.742.734,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.777.559,17 0,00
Sachanlagen 51.080.832,63 13.598.764,58
Summe 63.119.037,16 22.866.416,80
Abschreibungen Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.07.2024
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.07.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.098.090,14 56.078,00 0,00 8.462.212,53 0,00 1.728.540,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 1.847.451,83 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.098.090,14 56.078,00 0,00 10.309.664,36 0,00 1.728.540,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 804.894,40 0,00 0,00 3.467.743,90 0,00 23.832.281,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 869.945,49 0,00 0,00 6.063.126,33 0,00 9.255.418,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.025,26 236.918,82 0,00 5.731.840,68 0,00 952.862,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.777.559,17
Sachanlagen 1.900.865,15 236.918,82 0,00 15.262.710,91 0,00 35.818.121,72
Summe 2.998.955,29 292.996,82 0,00 25.572.375,27 0,00 37.546.661,89

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Teknor Germany GmbH, Rothenburg ob der Tauber

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Teknor Germany GmbH, Rothenburg ob der Tauber - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teknor Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar stellt. ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- -beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 17. Dezember 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer

gez. Scheffer-Hüller, Wirtschaftsprüferin

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