Gröblinghoff Heseberg Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Riedel seit 4.9.2023 | Prokura |
Dr. Birger Gröblinghoff seit 21.10.2010 | Geschäftsführer |
Marten Dipl.Kfm. Gröblinghoff seit 21.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
expert Gröblinghoff GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die expert Gröblinghoff GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, PC/Multimedia, Entertainment und Elektrohaushaltsgeräte, welches zurzeit fünfzehn großflächige Elektrofachmärkte an den Standorten Simmerath, Neuss, Kamp-Lintfort, Dormagen, Dinslaken, Xanten, Viersen, Bergheim, Wittlich, Euskirchen, Bad Honnef, Heinsberg, Bad Breisig (ab 01.04.2023), Melle betreibt. Der Vertrieb erfolgt sowohl stationär als auch online. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die Konjunktur in Deutschland erstmals seit 2020 wieder einen Rückgang von 0,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung verlief damit wie im März 2023 vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert (-0,1 %). Die privaten Konsumausgaben, als eine wichtige Stütze des Wirtschaftswachstums, gingen gegenüber dem Vorjahr sogar um 0,8 % zurück. Der Anstieg bei den Verbraucherpreisen lag 2023 mit 5,9 % unter dem Vorjahr (7,9 %). Die Zahl der Erwerbstätigen lag 2023 mit durchschnittlich 45,9 Mio. über dem Vorjahreswert. Im ersten Quartal 2024 entwickelte sich der ifo Geschäftsklimaindex leicht positiv, was auf die verbesserten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen ist. Die Inflationsrate fiel im März 2024 von 2,5% im Vormonat auf 2,2%. Unsere Einzelhandelstätigkeit fokussiert sich überwiegend in den Geschäftsfeldern Consumer-Electronics, Weiße Ware und Entertainment. Andere Betätigungsfelder sind aufgrund ihrer wirtschaftlichen Auswirkung im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur von untergeordneter Bedeutung. Stark geprägt wird die Handelsbranche nach wie vor von einigen Großvertriebsketten sowie anderen großflächigen Märkten, zu denen auch die expert Fachmärkte zählen. Ferner gewinnt der Internethandel zunehmend Marktanteile. Der Umsatz im gesamten Markt für technische Konsumgüter betrug im Jahr 2023 € 45,5 Mrd. und verzeichnete lt. dem GfK Non-Food-Index Retail Germany einen Rückgang von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die Bereiche Informationstechnologie (-8,3 %) und Unterhaltungselektronik (-7,9 %) haben zu der rückläufigen Umsatzentwicklung beigetragen. Die Umsätze im ersten Quartal 2024 liegen mit € 11,0 Mrd. rund 2,5 % unter denen des Vorjahresquartals, vor allem aufgrund der Entwicklung der Bereiche Unterhaltungselektronik (-10,3 %) sowie Informationstechnologie (-8,6 %). Consumer-Electronics Die Unterhaltungselektronik (CE) verzeichnete im Kalenderjahr 2023 einen starken Rückgang von 7,9 % auf 5,4 Mrd. €, während der Bereich Foto (PH) um 3,3 % auf 1,1 Mrd. € anstieg. Informationstechnologie (IT) verzeichnete im Kalenderjahr 2023 einen Umsatzrückgang von 8,3 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte ein Marktvolumen von 8,8 Mrd. €. Sowohl die Tablet-PCs als auch Notebooks und Desktop-PCs waren dabei rückläufig. Telekommunikation (TK) entwickelte sich ebenfalls negativ gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sank der Umsatz um 3,0 % auf 13,0 Mrd. €. Dies resultiert insbesondere aus den rückläufigen Umsätzen der Smartphones sowie Core Wearables wie etwa Smartwatches und Fitnesstracker. Weiße Ware Der Markt der Elektrogroßgeräte (MDA) sank im Jahr 2023 um 6,5 % und erzielte einen Umsatz von 8,9 Mrd. €. Die Elektrokleingeräte (SDA) verzeichneten einen Anstieg von 1,6 % bei einem Umsatz von 5,6 Mrd. €. Während Teilsegmente wie Heißluftfritteusen und Staubsauger Zuwächse aufweisen konnten, waren Heißgetränkezubereiter rückläufig. Entertainment Das Jahr 2023 verlief für den deutschen Entertainmentmarkt (ohne Videomarkt) mit 12,2 Mrd. € Umsatz über dem Vorjahresniveau (11,9 Mrd. €). Laut dem game-Verband der deutschen Games-Branche e.V. verzeichnete der Spielemarkt bei einem Umsatz von 10,0 Mrd. € einen Anstieg von 6 % gegenüber 2022. Die Zuwächse gehen insbesondere auf Games-Hardware wie Spielekonsolen sowie In-Game-Käufe und In-App-Käufe zurück. Die Musikindustrie verzeichnete 2023 erneut ein starkes Umsatzwachstum von 6,3 % auf 2,2 Mrd. €. Die digitalen Formate machten mit 1,8 Mrd. € rund 81,5 % des Gesamtumsatzes der deutschen Musikindustrie aus, während die physischen Formate (CD, Vinyl usw.) sich auf 0,4 Mrd. € (18,5 %) beliefen. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023/2024 zeichnete sich für unser Unternehmen durch einen positiven Umsatzverlauf aus. Der Umsatz lag mit TEUR 124.358 mit TEUR 12.019 deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 112.912. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der zum 01.04.2023 übernommene Fachmarkt in Bad Breisig in dem Jahresabschluss erstmalig mit dem vollen Geschäftsjahr berücksichtigt ist. Darüber hinaus sind die zum 01.10.2023 übernommen Fachmärkte in Melle und Bünde erstmalig mit dem Rumpfgeschäftsjahr in den Umsätzen enthalten. Insgesamt betreiben wir aktuell fünfzehn expert Elektrofachmärkte. Prognostiziert hatten wir einen Umsatz mit 0,2% leicht unter Vorjahresniveau aufgrund der sich eintrübenden Konjunktur verbunden mit der steigenden Inflation. Das Geschäftsjahr 2023/2024 war nicht unerheblich durch diese Effekte beeinträchtigt. Insbesondere auf der Kostenseite zeigten sich fast durchgehend Steigerungen, insbesondere im Bereich Personal als auch bei den Logistikkosten. Unter Berücksichtigung all dieser Effekte sind wir mit dem Geschäftsjahr zufrieden. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug TEUR 1.004,8 (Vorjahr TEUR 2.354) und war somit unter Vorjahresniveau. Geplant hatten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.600, den wir somit nicht erreicht haben. Die Umsatzrendite nach Steuern lag demzufolge mit 1% ebenfalls unter dem Vorjahr (2,1%) und weiter unter den Möglichkeiten unseres Geschäftsmodells, was u. a. auch auf die notwendigen Anlaufphasen der neuen Standorte in dem Geschäftsjahr 23/24 zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalausstattung hat sich auf TEUR 9.763 (Vorjahr TEUR 8.788) erneut verbessert. Die Verkaufsflächen unseres Unternehmens sind allesamt angemietet. Die Filiale in Neuss ist von der Gröblinghoff Familienvermögensverwaltungsgesellschaft mbH angemietet. 3. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die gute Geschäftsentwicklung hat die Finanz- und Vermögenslage in Ihrer Entwicklung weiter positiv beeinflusst. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren vereinbarten Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und die vorhandenen Verbindlichkeiten plangerecht auszugleichen. Dies betrifft auch die Gewährung von Garantieleistungen gegenüber unseren Kunden. Zum 31.03.2024 weisen wir liquide Mittel in Höhe von TEUR 116 aus. Es standen darüber hinaus nicht genutzte hohe kurzfristige Kreditlinien zur Verfügung. Weiterhin wurden verfügbare Kreditlinien für die Finanzierung der Standorte Melle und Bünde noch nicht abgerufen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 28.731. 4. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Das Eigenkapital konnte absolut auf TEUR 9.763 gesteigert werden. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 23,1% im Vergleich zu 26,9% im Vorjahr. Die Bilanzsumme ist mit TEUR 42.343 insbesondere aufgrund der neuen Standorte und der damit erhöhten Bestände gestiegen (Vorjahr TEUR 32.645). Die Anlagenintensität hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 20,42% auf 19,89 % im Wesentlichen aufgrund umfangreicher Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen in Bad Breisig, Melle sowie der Investition in eine PV-Anlage in Xanten erhöht. Der relative Anteil der Forderungen aus Lieferung und Leistung im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt 6,1%. Die Forderungen bestehen zum erheblichen Teil gegenüber der expert SE bzw. ihrer Tochtergesellschaften, über die maßgebliche Teile des Onlinegeschäfts abgewickelt werden. Das Vorratsvermögen ist mit TEUR 25.103 über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 19.954. 5. Ertragslage Der Umsatz betrug TEUR 124.358 nach TEUR 112.339 im Vorjahr, somit auf höherem Niveau. Der Jahresüberschuss nach Steuern reduzierte sich um TEUR 1.349 auf TEUR 1.005 nach TEUR 2.354 im Vorjahr. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Bereich und Standort, Umsatzrendite und den cash flow heran. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als positiv bezeichnet werden. III Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht 1.1 Darstellung der Risikosituation Die Risikopolitik ist im Unternehmen ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die folgenden Risiken sind in ihrer Gewichtung absteigend dargestellt: a) Gesamtwirtschaftliche Risiken: Als Risiko sehen wir eine weitere Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, u. a. bedingt durch die Inflation und durch die hohe Verschuldung der Volkswirtschaften insbesondere innerhalb der Europäischen Union. Aufgrund der Inflation befürchten wir eine Kaufzurückhaltung sowie einen Kaufkraftverlust. Eine große Herausforderung ist der Fachkräftemangel und die Möglichkeit qualifiziertes Personal einzustellen. b) Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Marktsättigung und der Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Durch die bereits zu spürende Kaufzurückhaltung erhöht sich der wirtschaftliche Druck innerhalb unserer Branche, wodurch die Handelsspanne weiter sinken kann. Die Inflation führt ebenfalls zu steigenden Kosten. Diese sind sowohl im Wareneinkauf, bei Personal, bei den Energiepreisen und bei Rohstoffpreisen bereits eingetreten. Darüber hinaus rechnen wir mit steigenden Fremdkapitalzinsen sowie mit noch weitere steigenden Lohn- und Lohnnebenkosten. Diese Kostensteigerungen führen darüber hinaus mittelbar zu steigenden weiteren Kosten (z. B. Logistikkosten). Können die Kostensteigerungen nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden führt dies zu einer Reduzierung des Ergebnisses. Den Kostensteigerungen begegnen wir durch diverse Maßnahmen. U. a. haben wir mittlerweile in fünf PV-Anlagen investiertMit den PV-Anlagen werden wir den Eigenstromverbrauch an den Standorten stark reduzieren. c) Finanzwirtschaftliche Risiken: Unsere Cashflow Planung ist analog der Vorjahre positiv, so dass wir von einem stabilen Geschäftsverlauf ausgehen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Finanzierungsinstrumente bestehen im Unternehmen im Wesentlichen in der Form von Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Finanz- und Risikomanagementsystem folgt einer Politik der Risikominimierung. Liquiditätsrisiken sind durch eine fortlaufende und vorausschauende Liquiditätsplanung minimiert. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen. d) Gesamtdarstellung der Risikolage: Nach unserer Einschätzung wiegen die gesamtwirtschaftlichen Risiken am stärksten, da die Themen Kostensteigerungen und Ukraine-Krise Auswirkungen auf die Konjunktur und den Konsum sowie vielfältige betriebliche Kosten haben. Die weitere Entwicklung der Inflation sowie der Ukraine-Krise ist auch nur sehr bedingt absehbar, was zu einer Verunsicherung führt. Die ertragsorientierten Risiken lassen sich teilweise reduzieren, einige Maßnahmen wurden erläutert. Das Hauptrisiko besteht darin, dass eine Weitergabe der gestiegenen Kosten nicht im gleichen Verhältnis an die Endkunden möglich ist. Die finanzwirtschaftlichen Risiken bewerten wir insbesondere aufgrund der guten Liquiditätssituation am geringsten. Die angeführten Risiken können in einer Umsatz- und Ergebnisreduzierung resultieren, was - soweit möglich - in der Planung des neuen Geschäftsjahres berücksichtigt wurde. 1.2 Darstellung der Chancensituation Für expert Gröblinghoff bestehen vielfältige Chancen für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung. Diese ergeben sich vor allem aus der konsequenten und frühzeitigen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden. Zentrales Ziel ist es, einen Mehrwert für die Kunden zu schaffen und sie in der digitalen Welt zu begleiten. Es ist auch möglich, dass die aufgeführten Risiken eine weitere Bereinigung im Handelsumfeld zur Konsequenz hat, was uns ermöglichen kann, weitere Marktanteile zu gewinnen. Der große Schwerpunkt wird der Ausbau unserer Dienstleistungen wie Garantieverlängerungen, Finanzierungen sowie Lieferungen sein. Ein weiterer entsprechender Schwerpunkt in dem neuen Geschäftsjahr wird die weitere Prozessoptimierung unseres Multi-Channel-Ansatzes sein. Insgesamt haben wir eine deutliche Ausweitung des Onlinegeschäftes in den letzten Jahren gesehen und wollen die Verknüpfung mit dem stationären Geschäft weiter verbessern. Die Marktverschiebungen und -entwicklungen, welche nahezu alle Warenbereiche betreffen, und der Bereich des Internethandels werden unsererseits weiterhin besonders beobachtet. Weitere Schwerpunkte sind die Verfolgung der vorgegebenen Ziele im Bereich der internen Unternehmensstrukturen, die unserem Unternehmen zu nachhaltigem Erfolg verhelfen soll. Unsere Abgrenzung zum Wettbewerb nehmen wir durch unsere gut aus- und fortgebildeten Verkäufer sowie Servicemitarbeiter vor, um uns auch in Zukunft von den Leistungen der Mitbewerber abzusetzen und den Kunden bei marktgerechten Preisen gut zu beraten und bestmöglich zu betreuen. Hohen Wert legen wir darüber hinaus auf die Optik unserer Fachmärkte, hier werden regelmäßig Modernisierungen vorgenommen, um eine moderne und technikbetonte Einkaufs- und Erlebnisatmosphäre zu gewährleisten. Im neuen Geschäftsjahr ist eine Modernisierung der Standorte in Kamp-Lintfort, Viersen und in dem neuen Standort in Bad Breisig geplant. Insgesamt ergeben sich für das Unternehmen durch eine mögliche Marktbereinigung Chancen, Marktanteile zu gewinnen und gute Mitarbeiter einzustellen. Voraussetzung ist dafür, dass die Konzentration auf die Bedürfnisse des Kunden die Basis für alle geschäftlichen Prozesse darstellt, hierzu zählt insbesondere die weitere Qualifizierung des Personals sowie der Ausbau der Verknüpfung zwischen stationären und online Aktivitäten. 2. Prognosebericht Das Wirtschaftsjahr 2024/2025 steht im Zeichen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Konsequenz dieser gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie unserer konservativen Vorgehensweise planen wir inklusive der erstmalig vollständigen Berücksichtigung der beiden Fachmärkte in Melle und Bünde einen leicht steigenden Umsatz um 3%. Wir erwarten auch für das Jahr 2024/2025 trotz der allgemein bekannten und beschriebenen Herausforderungen in der Gesamtwirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und in der Eurozone sowie in unserer Branche ein deutlich positives Ergebnis im Bereich von TEUR 1.000 bis TEUR 1.500. Der Bestand soll etwas reduziert werden. Im neuen Geschäftsjahr sind Investitionen in die Standorte Bünde und Dinslaken in Höhe von ca. TEUR 500 geplant.
Neuss, im Juni 2024 gez. Dr. Birger Gröblinghoff, Geschäftsführer gez. Marten, Gröblinghoff, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss der expert Gröblinghoff GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. II. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma expert Gröblinghoff GmbH mit Sitz in Neuss im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der Nummer HRB 15841 eingetragen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung erfolgte unverändert unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig auf 15 Jahre abgeschrieben, da die erworbenen Standorte langfristige Mietverträge haben, verkehrsgünstig gelegen sind und über ausreichende Parkmöglichkeiten verfügen. Außerdem ist das übernommene Personal überwiegend jung und gut ausgebildet. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass 15 Jahre der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die auf EUR lautenden Barreserven und Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf Grundlage von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und vorliegenden Angeboten ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten EUR 316.521,12 (Vorjahr: EUR 277.066,66) Forderungen gegen Geschäftsführer/Gesellschafter, die mit 1,5 % p.a. verzinst werden. Die Forderungen können jederzeit eingefordert werden. Forderungsspiegel zum 31.03.2024
Forderungsspiegel zum 31.03.2023
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Ansprüche aus Bonusvereinbarungen, die erst nach dem 31.3.2024 abgerechnet wurden, aber in das laufende Geschäftsjahr entstanden sind und um verzögerte Zahlungen mit Kreditkarten, EC-Kartenzahlungen und ähnlichen Zahlungsmittel. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beträge für ausstehende Eingangsrechnungen (48,6%), Personalverpflichtungen (33,3%) und Gewährleistung (14,8%). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten kann dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel entnommen werden:
* davon aus Steuern EUR 949.570,99 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00
* davon aus Steuern EUR 1.246.652,88 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.806,64 Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung aus dem Wareneinkauf unterliegen dem Eigentumsvorbehalt des Lieferanten. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 52.251,67 (Vorjahr EUR 54.553,92) enthalten. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Bei einem Teil der Lieferanten bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Im Zusammenhang mit dem Abschluss von Mietverträgen wurden darüber hinaus Mietkautionsbürgschaften mit Banken abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 21.626 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Außerbilanzielle Geschäfte Besondere Risiken aus den o.g. Leasingverträgen ergeben sich nach unserem Kenntnisstand nicht. Honorar für Abschlussprüfungsleistungen Das Honorar für Abschlussprüferleistungen beläuft sich auf EUR 15.500. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden nicht erbracht. Geschäftsführung Die Organe der Gesellschaft in 2023/2024 sind die Kaufleute Herr Dr. Birger Gröblinghoff und Herr Marten Gröblinghoff. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug:
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.004.819.91 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuss, 1. Juli 2024 Die Geschäftsführung gez. Herr Dr. Birger Gröblinghoff gez. Herr Marten Gröblinghoff Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die expert Gröblinghoff GmbH, Neuss Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der expert Gröblinghoff GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der expert Gröblinghoff GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wilhelmshaven, 1. Juli 2024 CAI
GmbH
Dipl.-Kfm. Volkmar Stier, Wirtschaftsprüfer |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen