neusta enterprise services GmbH
Konsul-Smidt-Straße 24, 28217 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Skandera seit 4.4.2025 | Geschäftsführer |
Dirk Kabus seit 1.8.2013 | Geschäftsführer |
Antje Meyer-Heder seit 1.8.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
neusta enterprise services GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des UnternehmensWir sind als Dienstleistungsunternehmen im IT-Segment bundesweit sowie in weiteren europäischen Ländern (UK, Belgien, Luxemburg, Spanien) tätig und blicken mittlerweile auf 15 Jahre Erfahrung in der IT-Dienstleistungs- und Beratungsbranche zurück. Wir bieten individuelle IT-Beratungsleistungen, Prozessmanagement, agiles und traditionelles Projektmanagement sowie SAP Leistungen in der Beratung und Entwicklung. Wir begleiten unsere Kunden in IT-Projekten aller Art. Dabei haben wir unser methodisches Repertoire stets universal den Marktanforderungen angepasst. Schwerpunkte im SAP-Umfeld sind: • Individuelle Kundenlösungen im Umfeld Finance und Controlling • Vorbereitungen von S/4Hana Transformationen mit Prozess- und Potentialberatung • Lösungen im Umfeld Portfolio- und Projektmanagement • Expertise für Integration von Finanzsystemen mit dem Schwerpunkt SAP Central Finance Zu unseren Kunden zählen sowohl KMU als auch große Unternehmen sowie Global Player aus den unterschiedlichsten Branchen (Touristik, Logistik, Werften, öffentlicher Sektor, Ver- und Entsorger u. v. m.). In den letzten Jahren ist das methodische und inhaltliche Repertoire der neusta enterprise service GmbH immens angewachsen. Neben den Branchenschwerpunkten haben sich methodische und technologische Schwerpunkte entwickelt, wie Agile Methodiken (Scrum Master, Product Owner, Agile Coaches) Projektmanagement (agil, hybrid, PRINCE 2, Spotify, SAFe, ITIL) Prozessmanagement (Analyse, Optimierung, Automatisierung) SAP-Technologien: • Ausbau der SAP Cloud Kompetenzen (SaC SAP Analytics Cloud) und IBP (Integrated Business Planning) • Einarbeitung in SAP Process Automation im Rahmen von SAP Built in der BTP (Business Technology Platform) • Erweiterungen und Vertiefung unsere SAP ePPM Portfolios (Enterprise Portfolio- und Projektmanagement) • Ausbau unserer Expertise im Central Finance • Ausbau der SAP UX-Kompetenz und Entwicklung von kundenindividuellen APPs Durch entsprechende Fortbildung und Spezialisierung unseres Personals erweitern wir ständig unsere Einsatzbereiche, unsere technologischen und methodischen Kompetenzen und somit unser Angebotsportfolio. Wir beobachten genau den Markt und die technologischen Entwicklungen und vervollständigen laufend unser inhaltliches und methodisches Portfolio. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenFür das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte der Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) einen weiteren Anstieg des Umsatzes mit Produkten und Dienstleistungen für die Informationstechnologie und Telekommunikation um 3,8 Prozent auf 203,4 Mrd. Euro (Prognose BITKOM). Die Nachfrage nach Cloud Computing, Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit ist durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft besonders hoch. Auch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G sorgt für Investitionen und Innovationen in der Branche. Die Beschäftigungssituation in der IT-Branche in Deutschland im Jahr 2023 war durch einen hohen Bedarf an Fachkräften und einen deutlichen Fachkräftemangel geprägt. Die Bundesagentur für Arbeit berichtete, dass die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der IT-Branche weiter gestiegen ist. So waren laut Mikrozensus 2023 rund 1,46 Millionen Menschen in IT-Berufen beschäftigt, was einen Anstieg von 1% im Vergleich zum Vorjahr darstellt (Statistik Arbeitsagentur). Besonders gefragt waren IT-Security-Spezialisten, Softwareentwickler, Projektmanager, IT-Architekten, agile Berater, und Data Scientists. Diese Berufe wurden durch die zunehmende Digitalisierung und den Ausbau digitaler Infrastrukturen stark nachgefragt. Der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften führte dazu, dass viele Stellen unbesetzt blieben, und Unternehmen intensiv nach geeigneten Kandidaten suchten (get in IT). Die digitale Transformation und neue technologische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Big Data und Cloud Computing schufen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Die IT-Branche bot somit vielfältige und zukunftsträchtige Jobperspektiven, auch wenn die Konkurrenz um gut ausgebildete Fachkräfte groß war (get in IT) (Arbeitsagentur Statistik). Weitere Details und Statistiken zur Beschäftigungssituation können auf den Webseiten der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamtes eingesehen werden (Arbeitsagentur Statistik) (Destatis). 2. Geschäftsverlauf und LageDas Berichtsjahr 2023 war gekennzeichnet durch ein Wiederanfahren aufgrund der Pandemiejahre verschobener Projekte. Daneben hat sich auch der Bereich Touristik wieder erholt und es konnten viele Projekte im OZG-Programm des Public Sector realisiert werden. Insgesamt führte aber die im Vergleich überproportionale Kostenentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zu einer Verschlechterung des Betriebsergebnis. Bei einem um T€ 584 gestiegenen Umsatz haben sich insbesondere die folgenden Kostenpositionen erhöht:
Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung war für die Monate Januar bis September 2023 sehr positiv, im letzten Quartal dagegen stark rückläufig (Kürzung von IT-Budgets bei Großkunden, Stopp von geplanten Digitalisierungsprojekten in er Öffentlichen Verwaltung) Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang, ab 2025 wieder mit einem leichten Anstieg, ohne das Ergebnis von 2022 zu erreichen. Wir bleiben bei unseren Investitionen in zukunftssichernde Maßnahmen wie • die Digitalisierung interner Prozesse • Automatisierung interner Prozesse • Nutzung von KI in den internen Prozessen • die Modernisierung der Arbeitsmittel zur Flexibilisierung und Mobilisierung der Projektarbeit • die Digitalisierung des Fort- und Weiterbildungsprogramms • die Attraktivität als Arbeitgeber • die Professionalisierung des Recruitings Diese binden zwar in nicht unerheblichem Maße Kapazitäten, wir sehen diese Investments allerdings als unverzichtbaren Teil der Zukunftsgestaltung unseres Unternehmens. Als weitere zukunftssichernde Maßnahme wurde die Zusammenarbeit zwischen den team neusta Gesellschaften im Vertrieb und bei der Projektumsetzung in den Bereichen Touristik, SAP und Public Sector intensiviert, um die sich ergänzenden Fachkompetenzen fokussiert einsetzen zu können. A. Ertragslage
Die Betriebsleistung unseres Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 499 verbessert. Unser Materialaufwand besteht hauptsächlich aus bezogenen Leistungen und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,3 % auf T€ 11.593 erhöht. Im Berichtsjahr haben wir erneut einen leichten Anstieg von 1,89 % (+ T€ 75) bei den Personalkosten zu verzeichnen, im Vorjahr lag der Zuwachs bei T€ 594. In der Summe führte dies dazu, dass das Betriebsergebnis mit T€ 343 gegenüber dem Vorjahr um 63,12 % gesunken ist. Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr 8 T€ und ist im Vergleich zum Vorjahr um 61,94 % gesunken. Die Ertragsteuer-Belastung beträgt T€ 121 und liegt damit um T€ 184 unter dem Vorjahreswert. In unserem Beteiligungsengagement ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 verschiedene Änderung. Mit dem Anteilskaufvertrag vom 23.08.2023 wurde die Beteiligung an der neusta identity & access management GmbH um 0,9 % auf 49,9 % erhöht. B. Vermögens- und Finanzlage
Nennenswerte Anlageinvestitionen betreffen das Finanzanlagevermögen. Die Beteiligungen an Kapitalgesellschaften erhöhten sich durch einen Anteilserwerbe im Berichtszeitraum um T€ 40,5. Dagegen steht die Abschreibung der Beteiligung an der DMPD Your Price GmbH i.H.v. T€ 9,5 aufgrund ihrer Liquidation im Jahr 2024, die zum Prüfungszeitraum schon begonnen hat. Die Veränderungen der kurzfristigen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen die Leistungsforderungen (- T€ 1.149). Dem gegenüber sind die sonstigen Vermögenswerte um T€ 406 gestiegen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr aus betrieblicher Tätigkeit einen Mittelabfluss in Höhe von T€ 516 verzeichnet, was einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr um T€ 431 entspricht. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug T€ 65 (Vorjahr: T€ 30) und setzt sich aus Sachinvestitionen (T€ 24) und dem Erwerb von Geschäftsanteilen an der neusta identity & access management GmbH (T€ 41) zusammen. Aus Finanzierungstätigkeiten wurde ein Cashflow von T€ 150 generiert (Vorjahr: T€ 200). Dieser resultiert aus Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen (T€ 370), vermindert um Tilgungen (T€ 220). Der Finanzmittelfond hat sich insgesamt um T€ 431 vermindert. 3. GesamtaussageUnsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist unter Berücksichtigung der Entwicklung im Jahr 2023 sehr stabil. Die Ertragslage in 2023 war gegenüber 2022 rückläufig aufgrund der vorab genannten Kostenerhöhungen. Mit Ausnahme der Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 151.500,00 ist die Gesellschaft nicht fremdfinanziert. Pandemiebedingte Darlehen wurden nicht in Anspruch genommen, daher gibt es auch keine Belastung durch Mittelrückführungen. Für 2024 wird ein deutlicher Rückgang beim Umsatz und Ertrag erwartet, der sich bereits im 4.Quartal 2023 gezeigt hat. Eine Fortsetzung dieser Geschäftsentwicklung wird erst Ende 2024 vollständig kompensiert werden können. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenFür unsere interne Unternehmenssteuerung haben wir - Dank der Investitionen der letzten Jahre in die eigene IT-Infrastruktur und die Prozessdigitalisierung - mittlerweile Dashboards mit Unternehmens- und Projektkennzahlen, die stets aktuell und für die verantwortlichen Mitarbeiter in den verschiedenen Rollen passend online analysiert werden können: • Umsatz (Plan/Ist) • Kosten (Plan/Ist) • Gewinn (Plan/Ist) • Liquidität und Cashflow • Fakturagrad Die Gesamterlöse (Umsatz) und das Geschäftsergebnis (EBIT) als Summe der Geschäftsentwicklung sind die zentralen Steuerungsgrößen. Die Kennzahlen werden monatlich überprüft und im Kreis des Managements besprochen. Mögliche Abweichungen von unseren Planungen, im Projekt bis zur Ebene des gesamten Unternehmens, werden so frühzeitig erkannt und - soweit erforderlich - durch geeignete Gegenmaßnahmen korrigiert. Wir profitieren von der Möglichkeit zur schnellen Reaktion, besonders in Krisenzeiten, in denen langfristige Auftrags- und Projektplanungen durch aktuelle Ereignisse stark beeinflusst werden. III. PrognoseberichtDie Projektsituation hat sich im Geschäftsjahr 2023 nach der Pandemie stabilisiert und normalisiert. In allen Tätigkeitsbereichen sind digitale und mobile Arbeitsweisen etabliert, die flexible und mobile Zusammenarbeit mit unseren Kunden in den Projekten ermöglichen. Das wird u. E. langfristig Bestand behalten. Die daraus resultierenden Effekte auf die Kostensituation bleiben aus unserer Sicht stabil. War zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 der Ausblick im Vergleich zum Berichtsjahr überwiegend positiv, so zeigen sich doch für den Jahresverlauf Tendenzen, die unsere Umsatz- und Ertragslage stark belasten: • hatten die Umsatzerlösen im letzten Quartal 2023 bereits um ca. 30% im Vergleich zu den ersten drei Quartalen nachgegeben, setzte sich diese Tendenz in 2024 fort, wo bereits in der ersten Jahreshälfte ein Umsatzrückgang von ca. 30% zur ersten Jahreshälfte 2023 zu verzeichnen ist. Wesentliche Gründe sind o steigender Druck auf die Personalkosten und sonstige Kosten durch die Inflation o steigende regulative Anforderungen und somit steigende Aufwände o Innovationsdruck und Geschwindigkeit des technologischen Wandels o Budgetkürzungen auf Kundenseite o Tendenz, innovative Kompetenzen bei den Kunden intern zu besetzen o Verschiebungen von Digitalisierungsvorhaben in Folgejahre o Sehr starke Budgetkürzungen im Bereich der Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung Um diesen Effekten zu begegnen, haben wir im Geschäftsjahr 2024 mit erheblichen Vertriebsaktivitäten und einer übergangsmäßigen Einführung von Kurzarbeit in der zweiten Jahreshälfte reagiert. Diese Punkte betreffen sowohl uns direkt als auch unsere Kunden, die aufgrund dieser Faktoren zurückhaltender werden in der Bereitschaft, in 2024 zu investieren. Diese Verunsicherung ist bereits spürbar, Projekte werden nicht oder nur zeitverzögert oder mit einem geringeren Investitionsvolumen gestartet, was negative Effekte auf Umsatz und Auslastung unserer Mitarbeiter und somit eine steigende Planungsunsicherheit zur Folge hat. Auch in neu erschlossenen Geschäftsfeldern wie dem Public Sector wird aus unserer Sicht der Investitionsstau nur sehr verhalten abgebaut und Projekte sogar gestoppt oder vertagt. Die kritische wirtschaftliche Situation in Deutschland lässt außerdem einen erhöhten Druck auf Stunden- und Tagessätze erwarten. Sehen wir für 2024 bereits einen starken Umsatzrückgang sowie einen stark steigenden Kostendruck, die die Ertragslage ebenso belasteten, erwarten wir für 2025, durch Vertriebserfolge und neue Projekte in der zweiten Jahreshälfte, eine Stabilisierung der Umsatzerlöse, ohne das Niveau des Berichtsjahres erreichen zu können. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen lassen sinkende Kosten dann wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten. IV. Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtA. Branchenspezifische und ertragsorientierte RisikenWir beobachten sehr genau die Entwicklung der Gesamtwirtschaft. Schwankungen in den Branchen, in denen unsere Kunden aktiv sind, treffen uns zwar nicht direkt, die Auswirkungen sind bei uns in der Regel jedoch zeitverzögert festzustellen. Dieser Effekt bestätigt sich in aktuellen Krisensituationen. Durch die starke Inflation und die stark angestiegenen Energiekosten verfügen Unternehmen zum Teil nicht über die finanziellen Mittel, um die gebotenen Investitionen in Digitalisierungsvorhaben vorzunehmen. Aus unserer Sicht sind die grundsätzlichen Risiken für IT-Dienstleister 2024 in Deutschland vielfältig und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem globalen Wettbewerb, dem Fachkräftemangel, dem regulatorischen Umfeld und der Cyberkriminalität. Einige mögliche Risiken sind: • Die globale Konkurrenz von IT-Dienstleistern aus anderen Ländern, insbesondere aus Asien und europäischen Ländern mit einem geringeren Kostenniveau (Portugal, Griechenland, Polen, Osteuropa), ist hoch und kann zu einem Verlust von Marktanteilen und Kunden führen. IT-Dienstleister müssen sich durch Qualität, Innovation und Differenzierung behaupten. • Der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist ein großes Problem, das die Leistungsfähigkeit und das Wachstum der IT-Dienstleister einschränkt. IT-Dienstleister müssen attraktive Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. • Das regulatorische Umfeld für IT-Dienstleister ist komplex und dynamisch und kann zu Unsicherheiten und Mehrkosten führen. IT-Dienstleister müssen sich ständig über die geltenden Gesetze und Vorschriften informieren und anpassen, um rechtliche Risiken und Sanktionen zu vermeiden. • Die Cyberkriminalität ist eine ständige Bedrohung für die IT-Sicherheit und den Datenschutz von IT-Dienstleistern und ihren Kunden. IT-Dienstleister müssen hohe Investitionen in die IT-Sicherheit tätigen und sichere IT-Lösungen anbieten, um Cyberangriffe zu verhindern und zu bekämpfen. Konkret für unser Unternehmen werden an allen Standorten steigende Personalkosten zunehmend spürbarer. Auch wir können uns nicht diesem - u.a. durch Fachkräftemangel und Inflation begründeten - Trend entziehen. Aus Gründen des Wettbewerbs wäre es zu risikoreich, diese Entwicklung allein über die Anhebung der Tageskostensätze abzufedern. Viel effizienter ist es u. E., die Produktivität - also die Qualifikation unserer Mitarbeiter - weiter zu erhöhen. Nur auf diesem Weg sind anhaltend angemessene Projektmargen zu erzielen. Diese erwarteten Umsätze können wir nur mit einer entsprechenden Anzahl von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern generieren, die auch marktgerecht zu vergüten sind. Ein weiteres Risiko ergibt sich für uns durch die mobile und flexible Zusammenarbeit, die sich langfristig etabliert hat: • für Kollaboration und interne Prozesse sind persönliche Anwesenheit und persönlicher Austausch mit Kollegen und Kolleginnen sowie persönliche Anwesenheit vor Ort bei Kunden nicht mehr notwendig. In Zeiten der Pandemie haben sich neue Prozesse zur Zusammenarbeit etabliert, die auch das deutlich zunehmende internationale Umfeld in der Projektarbeit abbilden und bei denen sehr häufig keine Anwesenheiten in eigenen Büroräumen und kundenseitigen Büroräumen notwendig sind • die Investitionen in die Sicherheit und Stabilität der genutzten Infrastruktur müssen weiter intensiviert werden • ein Nachteil der mobilen Zusammenarbeit ist aus unserer Sicht eine zunehmende Anonymisierung in der Zusammenarbeit, es müssen neue Konzepte für Kreativprozesse, kollaborative Zusammenarbeit und Mitarbeiterbindung entwickelt werden Ein noch nicht absehbares Risiko entsteht für uns aus den erkennbaren und messbaren Tendenzen zur Inflation und Rezession sowie in der Geschwindigkeit des technologischen Wandels. Beide Faktoren wirken sich auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus und könnten dazu führen, dass trotz Investitionsstau und Innovationsdruck vor allem große und kostenintensive Vorhaben zurückgehalten werden. B. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Berichtszeitraum haben wir uns wieder mit unserem Cashflow und neu gewährten Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 151.500,00 finanziert. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen, stetig wachsenden Kundenstamm. Forderungsausfälle haben sich über die Jahre im Rahmen gehalten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Es bleibt indes abzuwarten, wie diese die gegenwärtige (wirtschaftliche) Krisensituation überstehen werden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität des Unternehmens. 2. ChancenberichtDie IT-Branche ist eine der dynamischsten und innovativsten Branchen in Deutschland. Sie bietet zahlreiche Dienstleistungen an, die von der Softwareentwicklung über die IT-Beratung bis hin zur IT-Sicherheit reichen. Die IT-Dienstleister sind sowohl für die digitale Transformation anderer Branchen als auch für die eigene Wettbewerbsfähigkeit verantwortlich. Im Jahr 2024 werden sie vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten stehen, dem Fachkräftemangel, dem technologischen Wandel und dem regulatorischen Umfeld zu begegnen. • Die Corona-Pandemie hat für uns als IT-Dienstleistungen im Berichtsjahr die Nachfrage erhöht, da viele Unternehmen ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, ihre IT-Infrastruktur modernisieren und ihre IT-Sicherheit verbessern mussten. Dieser Trend hält an, die Digitalisierung entwickelt sich für alle unsere Kunden zunehmend zu einem wesentlichen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und die Kundenbindung • Der Fachkräftemangel in der IT-Branche bietet uns als IT-Dienstleister die Möglichkeit, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, die qualifizierte und motivierte Mitarbeiter anziehen und binden können. Wir können auch von der zunehmenden Diversität und Flexibilität der Arbeitskräfte profitieren, indem sie beispielsweise Remote-Arbeit, Teilzeitmodelle oder Kooperationsmodelle anbieten • Der technologische Wandel eröffnet uns neue Geschäftsfelder und Wachstumspotenziale, die von der künstlichen Intelligenz, dem Internet der Dinge, der Blockchain, dem Cloud-Computing oder der Virtual Reality ausgehen. Wir können uns als Innovationspartner und Lösungsanbieter für ihre Kunden etablieren, indem wir ihnen maßgeschneiderte und zukunftsfähige IT-Lösungen anbieten • Unsere agile Methodenkompetenz in den Bereichen Projekt- und Prozessmanagement stellt eine wichtige Basis für erfolgreiche Projekte in der Zukunft dar, da sich die kundenseitige Nachfrage nach agilen Vorgehensweisen in den letzten Jahren stark erhöht hat Es bleibt unsere Überzeugung: Das Gesamtauftreten als team neusta Unternehmensgruppe verschafft uns einen großen Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern, da wir den gesamten Lifecycle von IT-Lösungen anbieten können. Von der ersten Idee über das Projektmanagement, die Gestaltung und Konzeption, weiter zu Mobile Apps und Softwareentwicklung bis hin zur Wartung und zum Hosting der Software. So können wir als Teil einer starken Unternehmensgruppe den Unternehmen alles aus einer Hand anbieten.
Bremen, den 27. November 2024 Antje Meyer-Heder, Geschäftsführerin Dirk Kabus, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der neusta enterprise services GmbH (Amtsgericht Bremen, HRB 28849) wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Bewertung liegt die Annahme der Unternehmensfortführung ("going-concern") zugrunde. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über EUR 250,00, bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben werden zu Nennwerten angesetzt. Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Rückdeckungsansprüche, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Zeitwertguthaben dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Rückstellungsposten saldiert. Die Rückstellung wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz von 0,99 % p.a. bis 1,55 % p.a. für einen Durchschnitt der letzten 10 Jahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 3 bis 10 Jahren ergibt. Ein daraus verbleibender Saldo wird in der Bilanz gesondert als Pensionsrückstellung ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes (mind. 20%) stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Lieferungs- und Leistungsforderungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus Darlehensforderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmern betreffen Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten sowie Darlehensverbindlichkeiten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 595; Vj.: TEUR 638), Urlaubsrückstellungen (TEUR 145; Vj.: TEUR 139) und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 28; Vj.: TEUR 14). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasinggeschäften hat die Gesellschaft jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 144). Aus Mietverhältnissen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von jährlich TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 98). Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Durchschnitt (§ 267 Absatz 5 HGB) 58,25 Mitarbeiter (Vorjahr: 54 Mitarbeiter). Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt: Kaufmann Dirk Kabus, Fesenfeld Kauffrau Antje Meyer-Heder, Riede-Felde Die Vergütung der Geschäftsführer für den Berichtszeitraum beläuft sich auf insgesamt TEUR 464. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der team neusta GmbH, Bremen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 542 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 27. November 2024 Antje Meyer-Heder, Geschäftsführerin Dirk Kabus, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die neusta enterprise services GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der neusta enterprise services GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der neusta enterprise services GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 27. November 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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