MobilCom Multimedia GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Geltat seit 4.3.2010 | Prokura |
Oliver-Thorsten Lemke-Lohnert seit 5.7.2007 | Prokura |
Hartmut Herrmann seit 14.3.2006 | Geschäftsführer |
Dirk Hundertmark seit 14.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
mobilcom-debitel GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
klarmobil GmbHBüdelsdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LAGEBERICHT1. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGEa. Stellung innerhalb des Konzernverbundes Die klarmobil GmbH (klarmobil) mit Sitz in Büdelsdorf ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der freenet AG, Büdelsdorf (freenet). Die klarmobil wird in den Konzernabschluss der freenet einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis der einbezogenen Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Die Gesellschaft bietet im Discount-Segment des Mobilfunkmarktes Mobilfunkdienstleistungen an. b. Allgemeine Entwicklung der Mobilfunkbranche Der seit 2005 zu beobachtende Umsatzrückgang im Gesamtmarkt der Telekommunikation in Deutschland hat sich nach Zahlen von DIALOG CONSULT und des Branchenverbands VATM im vergangenen Geschäftsjahr einmal mehr fortgesetzt. Hintergrund ist der sehr intensive Wettbewerb mit immer günstigeren Tarifen, Flatrates und Bündelprodukten in diesem Segment. Betroffen sind dabei sowohl die klassische Festnetztelefonie als auch der Mobilfunk; die tendenziell stärkere Nutzung des Handys für Gespräche und beim Herunterladen von Daten konnte den Trend rückläufiger Endkundenpreise nicht kompensieren. T-Mobile bleibt mit einem Umsatzanteil von 30,5 Prozent Marktführer im Mobilfunk, gefolgt von Vodafone mit 28,8 Prozent und mobilcom-debitel mit 14,5 Prozent als drittgrößtem Anbieter in Deutschland. E-Plus und O2 erzielen nach Schätzungen des Branchenverbandes VATM einen Marktanteil von 12,9 beziehungsweise 11,9 Prozent. Weiter gestiegen ist die Zahl der aktivierten SIM-Karten, und zwar auf 109,1 Millionen per Ende Dezember 2009, nach 107,3 Millionen in 2008. Die hohe Marktpenetrationsrate von jetzt 132,6 Prozent und der im Vergleich zu den Vorjahren stark verlangsamte Zuwachs von nur noch 1,7 Prozent zeigen aber an, dass sich der Mobilfunkmarkt hinsichtlich der Teilnehmerzahl langsam seiner Sättigungsgrenze nähert. Der Markt rund um das mobile Internet bleibt laut Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur hingegen auf Wachstumskurs, denn das Potenzial wird noch nicht ausgeschöpft, da insbesondere nicht alle Teilnehmer über ein UMTS-fähiges Endgerät verfügen. c. Operative Entwicklung Im Geschäftsjahr 2009 konnte klarmobil sowohl im Postpaid- als auch im Prepaidgeschäft weiter nachhaltig die Kundenzahlen erhöhen. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2009 konnte klarmobil im Postpaidsegment 274 Tsd. Bruttoneukunden (BNK) und im Segment Prepaid 322 Tsd. BNK gewinnen. Die Gesellschaft verzeichnete zum 31. Dezember 2009 einen Endbestand von 1.305 Tsd. Teilnehmern (Endbestand 2008: 820 Tsd.). Seit 2008 besteht zwischen der klarmobil und T-Mobile Deutschland (TMD) ein Extended-Wholesale-Vertrag ("XVP-Vertrag"), der die exklusive Vermarktung für TMD beendete. Damit wurde die Basis für die Erweiterung der Vorleistungsgeber der Gesellschaft gelegt. Bereits im Januar 2009 nahm klarmobil o2 Germany als zweiten Netzbetreiber neben TMD in das Portfolio auf. Damit konnte das Produktangebot ausgeweitet werden. Besonders durch die im o2-Netz angebotenen Datentarife geht die Gesellschaft von zusätzlichen Wachstumschancen aus. Das Prepaid-Angebot der Gesellschaft wurde auch 2009 wesentlich ausgebaut, nachdem im Jahr 2008 15 Tsd. BNK gewonnen werden konnten. Seit März 2009 nutzt die Media-Saturn Holding GmbH (MSH-Gruppe) klarmobil als Partner für die Vermarktung von Prepaid-Produkten im Mobilfunk-Discount-Segment. Zudem konnte die Gesellschaft mit der Fachhandelskette EP: Electronic Partner, der Shop-Kette der mobilcom-debitel sowie der Handelskette Real weitere, relevante Vertriebspartner dazugewinnen. Im September 2009 wurden Datenprodukte bei der MSH-Gruppe gelauncht. Mit der Implementierung des zweiten Netzes war es u. a. möglich, die Produktpalette weiter auszubauen. Ab Februar 2009 wurde das Angebot um
erweitert. Im Monat November 2009 startete klarmobil mit der Vermarktung von Studententarifen. Diese beinhalten für einen monatlichen Grundpreis bereits Minuten-, SMS- und Datenpakete. Der Beginn der Vermarktung von Datensticks für die Nutzung des mobilen Internets war ein weiterer wichtiger Meilenstein im Geschäftsjahr 2009. Um den Kunden die Investition von Handys und Datensticks zu erleichtern, wurde zur Jahresmitte das Hardware-Finanzierungsmodell "Handyoption" eingeführt. Mit dieser Option hat der Kunde die Möglichkeit über die Laufzeit von 12 oder 24 Monaten Hardware für einen monatlichen Zuzahlungsbetrag zu finanzieren. Hierbei kann der Kunde zwischen den Zuzahlungsbeträgen 5, 10 und 15 EUR je Monat auswählen. Zur Präsentation der Hardwareangebote wurde im Juni 2009 ein neuer Handyshop auf dem Portal www.klarmobil.de gelauncht. In diesem kann der Kunde die Hardware sowohl allein oder mit einer klarmobi.de-SIM-Karte erwerben. d. Mitarbeiter Die klarmobil beschäftigte 2009 im Jahresdurchschnitt 29 Mitarbeiter und einen Geschäftsführer (2008: 25 Mitarbeiter, ein Geschäftsführer). Die Personalkosten des Gesamtjahres betrugen 1.493 Tsd. € (2008: 892 Tsd. €). Das entspricht einer Personalkostenquote von 1,7%. 2. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEDie Bilanzsumme zum 31. Dezember 2009 war mit 17.306 Tsd. € gegenüber dem Vorjahres nur leicht erhöht (2008: 15.655 Tsd. €). Der Anstieg des Anlagevermögens auf 26 Tsd. € (2008: 13 Tsd. €) resultiert im Wesentlichen aus Investitionen für eine Telekommunikationsanlage und für EDV-Hardware. Den Zugängen von 21 Tsd. € standen Abschreibungen von 8 Tsd. € gegenüber. Die Vorräte stiegen aufgrund der Erweiterung des Hardwareangebots auf 2.133 Tsd. € (2008: 440 Tsd €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen nahezu ausschließlich Airtime- und Gebührenforderungen gegen Endkunden. Zum 31. Dezember 2009 bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. 5.917 Tsd. € (2008: 3.957 Tsd. €). Das Eigenkapital stellt sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert zum Vorjahr dar. Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag 4.215 Tsd. € (2008: 4.438 Tsd. €). Wesentliche Positionen sind Rückstellungen für Händlerprovisionen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für an Endkunden verschenkte und noch nicht in Anspruch genommene Gratisguthaben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 4.239 Tsd. € fast ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften der freenet. Die Finanzlage der Gesellschaft steht im engen Zusammenhang mit der Stellung der Gesellschaft innerhalb des Konzerns und den finanziellen Verflechtungen innerhalb dieser Struktur. Deshalb kann die Liquiditätssituation abschließend im Konzernverbund beurteilt werden. Die liquiden Mittel der klarmobil von 495 Tsd. € (2008: 717 Tsd. €) sind Bank- und Kassenguthaben. 3. ERTRAGSLAGEIm Geschäftsjahr 2009 lagen die Umsatzerlöse in Höhe von 88.260 Tsd. € über dem Niveau des Vorjahres (2008: 71.722 Tsd. €). Die Umsatzerlöse aus Airtime gerieten durch die Einführung des Discount-Tarifes "9-Cent" im Februar des Geschäftsjahres unter Druck. Als gegenläufiger Effekt zur Stabilisierung der Airtime-Umsätze kann die stärkere Durchdringung von Flatrate- und Datentarifen angeführt werden. Diese führten neben den Erlösen aus Tarifoptionen, wie z.B. Minutenpaketen zur Stabilisierung der Airtime-Umsätze. Darüber hinaus leitete klarmobil im Februar 2009 mit der Einführung einer Kontoführungsgebühr bei Geringnutzung im Abrechnungssegment Postpaid eine weitere Maßnahme zur Umsatzabsicherung im unteren Nutzungssegment ein. Der Materialaufwand stieg von 49.692 Tsd. € auf 69.257 Tsd. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung des Produktportfolios der Gesellschaft um Datentarife und Flatrates. Durch die Vermarktung von höherwertigen Tarifen sind die Aufwendungen für Händlerprovisionen im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Auch fielen in 2009 erstmals Aufwendungen für Hardware (Datensticks) an. Darüber hinaus wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr Neukunden gewonnen als im Vorjahr. Im Gemeinkostenbereich konnten die Werbekosten erheblich reduziert werden. Nachdem im Vorjahr 11.073 Tsd. € für Werbung einsetzt wurden, waren es 2009 nur 7.398 Tsd. €. Die Verwaltungskosten der Gesellschaft stiegen im Geschäftsjahr 2009 auf 3.628 Tsd. € (Verwaltungskosten 2008: 3.099 Tsd.). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch den Anstieg der bestandsabhängigen Kosten für IT-Dienstleistungen durch die mobilcom Communicationstechnik GmbH, Schleswig, als auch durch den Anstieg der Kosten für Kundenservicetätigkeiten, ebenfalls durch die mobilcom Communicationstechnik GmbH, Schleswig, erbracht, zu erklären. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit spiegelt die weiterhin bestehende Marktdynamik und den anhaltenden Marktdruck im Discountsegment wider. Der verstärkte Vertrieb von Flatrate- und Datentarifen erhöht die Belastungen für Händlerprovisionen und Hardwareaufwand. Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen klarmobil und freenet wurde der im Geschäftsjahr 2009 erzielte handelsrechtliche Gewinn i. H. v 3.895 Tsd. € vollständig an freenet abgeführt (2008: 4.079 Tsd. €). 4. CHANCEN UND RISIKOBERICHTRisikomanagementziele und -methoden Das bei klarmobil vorhandene Risikomanagementsystem ist in das Risikomanagement der freenet eingebunden. Dabei soll das Risikomanagementsystem sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig von jedem unserer Führungskräfte erkannt und in systematischer, nachvollziehbarer Weise an die zuständigen Entscheidungsträger im Unternehmen kommuniziert werden. Durch die rechtzeitige Kommunikation von Risiken an die verantwortlichen Entscheidungsträger soll gewährleistet werden, dass angemessene Maßnahmen zum Umgang mit den erkannten Risiken ergriffen und hierdurch Schäden von unserem Unternehmen, unseren Mitarbeitern und Kunden abgewendet werden. Des Weiteren hat der Konzern in einem Leitfaden, der kontinuierlich ergänzt und verbessert wird, die wesentlichen Risikokategorien für den Konzern definiert, eine Strategie des Umgangs mit diesen Risikokategorien erarbeitet und die Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb des Risikomanagementsystems im Konzern dokumentiert. Dieser Leitfaden ist den Mitarbeitern bekannt und entwickelt deren Risikobewusstsein gezielt weiter. Gleichzeitig ist eine Stelle in der Aufbauorganisation des freenet Konzerns damit befasst, die formalisierten Risikoberichte der einzelnen Abteilungen und der Tochterunternehmen in regelmäßigen Zeitabständen zusammenzufassen. Diese Risikoberichte, in denen erkannte spezifische Risiken beschrieben und auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Auswirkungen hin untersucht werden, erhält der Vorstand und wertet sie entsprechend aus. Darüber hinaus hat die Unternehmensleitung zur Steuerung und Überwachung des laufenden Geschäfts ein umfangreiches monatliches Berichtswesen aufgebaut, das sowohl die finanziellen als auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren im Konzern umfasst. In regelmäßigen Besprechungsterminen mit allen relevanten Geschäftsbereichen informiert sich der Vorstand zeitnah über die operativen Entwicklungen. Zusätzlich werden in diesen Besprechungsterminen aktuelle Themen diskutiert und zukünftige Maßnahmen besprochen, wie auch die Verantwortlichen der einzelnen Unternehmensbereiche in ständiger Kommunikation mit dem Vorstand entstehende Risiken zeitnah an die Entscheidungsträger melden. Die Risiken der klarmobil entsprechen aufgrund der operativen Zusammenhänge und strukturellen Beziehungen im Wesentlichen den Risiken des Konzerns. Risiken Die nachstehend genannten Risiken könnten die Ziele der klarmobil wesentlich beeinträchtigen. Darüber hinaus können sich aus den Maßnahmen auch Chancen ergeben: Markt- und Wettbewerbsrisiken Die Telekommunikationsmärkte sind weiterhin durch intensiven Wettbewerb und hohe Wechselbereitschaft der Kunden geprägt. Dies kann zum einen zu Einbußen bei Umsatzerlösen und zum Verlust von Marktanteilen sowie zu Margendruck in den jeweiligen Geschäftsbereichen führen und/oder den Gewinn von Marktanteilen erschweren. Zum anderen bringt der starke Wettbewerb immer höhere Aufwendungen für die Gewinnung neuer Kunden bei gleichzeitig sinkenden Erlösen und hoher Wechselbereitschaft der Kunden mit sich. Der Wechselbereitschaft seiner Kunden versucht die klarmobil durch Kundenbindungsmaßnahmen entgegenzuwirken. Gelingt dies nicht in ausreichendem Umfang oder zu unangemessenen Kosten, wird sich dies negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der klarmobil auswirken. Die Margen im Discount-Geschäft sind wesentlich durch die von klarmobil genutzten Vorleistungsgeber T-Mobile Deutschland und o2 Germany und deren Gestaltung der Tarifmodelle bedingt. Darüber hinaus gehen die Mobilfunk-Netzbetreiber verstärkt dazu über, ihre Produkte selbst zu vertreiben und andere Discountanbieter aus dem Markt zu drängen bzw. eigene Discount-Anbieter als Tochtergesellschaften am Markt zu platzieren. Hinzu kommt, dass die Discountanbieter der Mobilfunk-Netzbetreiber auf Grund ihrer Geschäftsstruktur im Vertrieb zum Teil bessere Konditionen bieten können. Dies kann wiederum zum Verlust von Vertriebswegen und Kunden führen. klarmobil begegnet diesem Risiko durch konsequente Verhandlungen und Kundenwertsteigerungsmaßnahmen sowie dem Eingehen neuer Konditionsmodelle. Mit dem großen Kundenstamm und der starken Vertriebspräsenz erzielt klarmobil einen nachhaltigen Nutzen für die Netzbetreiber in Form einer verbesserten Netzauslastung. In Folge des anhaltenden Wettbewerbsdrucks ist auch nicht auszuschließen, dass sich unter den Mobilfunk-Netzbetreibern ebenfalls eine Konsolidierung vollzieht. Dies konnte zu einer Reduzierung des Wettbewerbsdrucks führen. Seit 2008 steigt der Mobilfunk-Umsatz mit sog. Non-Voice-Diensten auf Grund der stark zunehmenden Nutzung von Datendiensten erheblich an. klarmobil möchte die Wachstumschancen des mobilen Internets nutzen, um preisbedingte Umsatzverluste bei den Gesprächsgebühren aufzufangen. Die Gesellschaft trägt mit Einführung der Datentarife "Handysurf" und "Internet-Flat" im Jahr 2009 dieser Entwicklung Rechnung. Sollte es klarmobil dennoch nicht gelingen, eine entsprechende mobile Reichweite zu generieren oder sollten sich die Einkaufsmodelle seitens der Netzbetreiber zum Nachteil der Gesellschaft entwickeln, kann dies nachhaltige negative Ertragsaussichten für die Gesellschaft haben. Am 4. August 2009 ist das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft getreten. Damit ist die telefonische Werbung gegenüber einem Verbraucher künftig nur noch nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung (sog. OPT-IN-Verfahren) zulässig. Der Verbraucher muss sein Einverständnis zur Nutzung zu Werbezwecken, z. B. durch das Setzen eines Kreuzes, explizit erklären. Neben der Neukundenakquisition wird diese Regelung insbesondere das Bestandskundenmanagement beeinträchtigen, da zahlreiche Bestandskunden ihre Einwilligung nicht ausdrücklich erklärt haben und das sog. OPT-OUT-Verfahren gewählt wurde, bei dem der Verbraucher der Nutzung zu Werbezwecken ausdrücklich widersprechen muss. Diese Kunden können dann nicht mehr zu reinen Werbezwecken angerufen werden. Das kann negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der klarmobil haben. Technische Infrastruktur Die Betriebsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur inklusive der Rechenzentren und Billingsysteme des Unternehmens sind für dessen erfolgreiches Operieren und Fortbestand von erheblicher Bedeutung. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der in den Jahren 2010 und 2011 anstehenden IT-Migrationen, bei denen es sich um Projekte mit enormer Komplexität handelt. Netzwerkausfalle oder Serviceprobleme auf Grund von Systemfehlern oder -ausfallen können zum Verlust von Kunden führen und auch finanzielle Nachteile für die Gesellschaft nach sich ziehen. Zudem binden die komplexen Integrationsvorhaben aus der Zusammenführung von Unternehmen erhebliche Ressourcen. In einem dynamischen Umfeld sind die Anpassungsfähigkeit und die Stabilität von Systemen und Prozessen wichtige Grundlagen für den Geschäftserfolg der klarmobil. Projektplanung- und Organisation sind daher von hoher Bedeutung. Durch konsequentes Projekt- und Ressourcenmanagement unter Einsatz von externen Beratern begegnet klarmobil dem Risiko der Instabilität und erhält sich die Chancen die bestehenden Synergiepotentiale zu nutzen. Finanzrisiken Eine andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise könnte bei Endkunden zu einem Rückgang der Nutzung und zu Zahlungsengpässen führen. klarmobil versucht mit einer Bonitätsprüfung vor Aktivierung der Mobilfunk-SIM-Karte am Netz sowie einer Nutzungsüberwachung (High-Spender-Monitoring) dieses Risiko zu limitieren. Die Ausweitung des Mobilfunk-Endgerätegeschäfts ist mit Preisrisiken verbunden. Auch könnte eine Reduzierung von Netzbetreiber-Subventionen in dem Bereich zu einem höheren Kapitalbindungs- und Vermarktungsrisiko führen. Die deutliche Präferenz für neue Endgeräte auf der Kundenseite sowie die Skalenvorteile auf der Einkaufsseite bei den Herstellern und Netzbetreibern bieten in Kombination mit der hohen Anzahl von Verkaufspunkten deutliche Chancen. Der wirtschaftliche Erfolg der klarmobil ist stark abhängig vom Marktzugang. Unverändert ist daher die Absicherung der Handels- und Absatzwege durch Kooperationen mit stabilen Partnerunternehmen wichtig. Dem Risiko des Wegfalls von Absatzwegen begegnet klarmobil mit einem attraktiven Produktangebot und dem Eingehen zuverlässiger, langfristiger Partnerschaften. Chancen Durch die konsequente Umsetzung des Ende 2008 beschlossenen Restrukturierungs- und Integrationsprogramms schafft die Gesellschaft die Voraussetzung für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Hieraus können sich folgende Chancen ergeben:
5. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM BILANZSTICHTAGNach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich bis zur Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes nach unserer Einschätzung keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 6. AUSBLICKDie klarmobil ist als Discountanbieter integraler Bestandteil der Mobilfunkaktivitäten der freenet. Der freenet-Konzern ist der größte netzunabhängige Vermarkter von Telekommunikationsdiensten und positioniert sich als Nummer 3 im deutschen Mobilfunkmarkt. Der Fokus der Geschäftstätigkeit im Jahr 2010 wird auf der Gewinnung und Bindung qualitativ hochwertiger Kunden liegen. Für das kommende Jahr rechnet die Gesellschaft daher mit einem weiteren Rückgang der Umsätze und Teilnehmerzahlen im Bereich der Bestandskunden. Mit entsprechenden qualitätsgesteuerten Maßnahmen, versucht die klarmobil den rückläufigen durchschnittlichen Monatsumsätzen pro Kunde entgegenzutreten. Dies geschieht beispielsweise durch die Vermarktung von Tarifoptionen und Flatrates als Optionen zum bestehenden Tarif. Durch diese Optionsvermarktung soll der Airtime-Umsatz stabilisiert, ein Wechsel der Bestandskunden in Tarife mit geringerem Minutenpreis oder ein Wechsel zu Mitbewerbern verhindert werden. Ferner geht die Gesellschaft davon aus, dass die wachsende mobile Datennutzung der Kunden gerade nach Einführung der wettbewerbsfähigen Datentarife einen positiven Einfluss auf den Gesamtumsatz aus Airtime hat. Außerdem wird auch 2010 die im Sommer 2008 begonnene intensive Zusammenarbeit zwischen der klarmobil und der callmobile GmbH & Co. KG, Hamburg, weiter fortgesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Jahr 2010 liegt in der Stabilisierung der Systeme und Prozesse sowie im Nutzen der vorhandenen Synergiepotenziale. Mit dem konsequenten Betreiben des "Rainbow"- Programms der freenet stellt das Zusammenführen der Systemlandschaft eine Herausforderung für 2010 und 2011 dar. Entsprechende Phasenpläne für eine weitere System- und Datenmigration liegen vor. Das Projekt soll bis Mitte 2011 abgeschlossen sein. Das Risiko eines eventuellen Rückgangs der Umsatzerlöse durch Angebotspreissenkungen sowie geringere Nutzung versucht die Gesellschaft durch die frühzeitige Vermarktung von Tarifoptionen und Minutenpaketen mit monatlich fixen Gebühreneinnahmen im Bereich der Bestandskunden aufzufangen. Dem Risiko von Nichtnutzung durch Endkunden begegnet die Gesellschaft mit der Einführung einer Kontoführungsgebühr in Höhe von 1,00 €, sofern die Rechnungshöhe des Endkunden drei Monate in Folge einen Betrag von 3,00 € brutto unterschreitet. Ausblickend auf das Geschäftsjahr 2011 geht die Gesellschaft weiter von einem starken Neukundenwachstum sowohl im Postpaid- als auch im Prepaid-Segment aus. Die Anteil der Flatrate- und vor allem Datentarife wird nach Erwartungen der klarmobil auch im Jahr 2011 weiter zunehmen. Für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 werden weiterhin positive Jahresergebnisse erwartet. Die Qualität der Neukunden wird wie im Jahre 2010 auch in den folgenden Jahres von hoher Bedeutung sein, da diese die Höhe der Netzbetreibererlöse stark bedingt.
Büdelsdorf, den 2. März 2010 klarmobil GmbH Hartmut Herrmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2009Der Jahresabschluss 2009 der klarmobil GmbH, Büdelsdorf, (klarmobil) wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung wurden die zur Fristigkeit und Zugehörigkeit der Bilanzposten anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände Die Immateriellen Vermögensgegenstände (überwiegend Software) sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Mit Beginn der Nutzungsdauer werden planmäßige Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt Sachanlagen Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen angesetzt. Bei Zugängen an beweglichen Anlagen wurde die Abschreibung im Geschäftsjahr 2009 monatsgenau ermittelt. Bei dem ab dem Vorjahr gebildeten Sammelposten für Anlagegegenstände im Wert von € 150 - € 1.000 wird eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bilanziert. Vorräte Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten abzüglich pauschalierter Wertberichtigungen angesetzt, die in Anlehnung an Erfahrungswerte aus der Vergangenheit gebildet wurden. Forderungen, die älter als 730 Tage sind, werden zu 92,5 % wertberichtigt. Andere Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz dieser Posten erfolgt zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Sämtliche Guthaben bei Kreditinstituten sind frei verfügbar. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 14/15 gesondert dargestellt. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen folgende Beteiligung:
* Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 1.204 Forderungen aus dem Cash Management gegen die mobilcom Communicationstechnik GmbH, Schleswig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 482 bestehen im Wesentlichen gegen die debitel AG, Stuttgart, (T€ 300) sowie gegen die debitel Konzernfinanzierungs GmbH, Stuttgart (T€ 95). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 120 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) der klarmobil betrug zum 31. Dezember 2009 unverändert € 26.000,00 und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen zeigen folgende Einzelposten:
Erhaltene Anzahlungen Die Erhaltenen Anzahlungen betreffen eingezahlte Prepaidguthaben von Endkunden. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen T€ 3.464 gegenüber der Gesellschafterin freenet AG, Büdelsdorf (freenet AG). Diese stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem geltenden Ergebnisabführungsvertrag. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse (T€ 88.260) wurden überwiegend durch Mobilfunkgebühren und Provisionen nahezu ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen Erträge aus Mahn-, Rücklastschrift- und Inkassogebühren (T€ 912) sowie Verwaltungsgebühren (T€ 222) ausgewiesen. Periodenfremde Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 144 und betreffen im überwiegend die Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Die Aufwendungen für bezogene Waren (T€ 6.792) betreffen mit T€ 5.647 SIM-Karten und mit T€ 1.145 den Bezug von Mobilfunkgeräten und Zubehör. Für bezogene Leistungen sind T€ 62.465 aufgewendet worden. Im Wesentlichen betreffen diese direkte Netzbetreiberkosten (T€ 48.819) und Provisionen (T€ 12.648). Personalaufwand Die Gehälter belaufen sich auf T€ 1.298. Soziale Abgaben ergaben Aufwendungen von T€ 194. Es sind keine Beträge für die Altersversorgung enthalten. Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 8) vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit T€ 7.398 Werbekosten und mit T€ 3.589 Gebühren aus der internen Leistungsverrechnung für IT, Verwaltung und Kommunikation. Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Aufwendungen aus Gewinnabführung aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 12. Dezember 2005 wurde das positive Jahresergebnis in Höhe von € 3.895.486,54 an die freenet AG abgeführt. 4. Sonstige AngabenSonstige nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Marketingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.976 davon sind T€ 956 zwischen einem und fünf Jahren fällig. Der restliche Betrag ist innerhalb eines Jahres fällig. Wesentliche Vermögenswerte der Gesellschaft wurden als Sicherheit für die im Rahmen des debitel-Erwerbs aufgenommenen Verbindlichkeiten begeben. Die klarmobil ist dem Konsortialkreditvertrag zwischen der freenet AG und den - den Kauf der debitel-Gruppe finanzierenden - Banken als Garantiegeber beigetreten. Die bei der dkf passivierten Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2009 € 1.120,6 Mio (31. Dezember 2008: € 1.287,3 Mio). Damit hat die klarmobil in erster Linie ihre in flüssigen Mitteln bestehenden Forderungen gegenüber Kreditinstituten, wesentliche Teile ihrer Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie bestimmte immaterielle Vermögensgegenstände als Sicherheit an die Kreditgeber abgetreten. Bezüglich der Bilanz zum 31. Dezember 2009 bedeutet dies, dass der wesentliche Teil der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände als Sicherheit begeben sind. Als Geschäftsführer war bestellt:
Von der Unterlassung von Angaben bezüglich der Aufwendungen für die Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2009 waren im Durchschnitt (ohne Geschäftsführung) 29 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der freenet AG, Hollerstraße 126, 24782 Büdelsdorf, einbezogen. Dieser stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss der freenet AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Als verbundene Unternehmen werden die Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der freenet AG einbezogen werden. Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird verzichtet, weil dieses im Konzernabschluss des Mutterunternehmens freenet AG enthalten ist.
Büdelsdorf, den 2. März 2010 klarmobil GmbH Hartmut Herrmann Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der klarmobil GmbH, Büdelsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 2. März 2010 PricewaterhouseCoopers
Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer |
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