Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 32142
Vorher
Watercryst GmbH
Eingetragen
29.9.2021
Branche
Herstellung von SolarwärmekollektorenHerstellung von PrüfmaschinenWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
Die Entwicklung, Produktion und der Verkauf von Geräten der Wassertechnik, insbesondere chemiefreien Kalkschutzgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Phillip von Kuk
seit 13.2.2025
Geschäftsführer
Georg Rosin
seit 29.9.2021
Geschäftsführer
Jobst-Herrmann Heyer
seit 29.9.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Watercryst Wassertechnik GmbH

Haan

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 207.109,00 385.996,26
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.543,00 96.237,00
243.652,00 482.233,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.372,00 50.476,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.057.619,00 1.259.649,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.043.761,00 767.574,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 377.591,17 0,00
2.523.343,17 2.077.699,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 275.000,00 275.000,00
3.041.995,17 2.834.932,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.774.029,24 3.725.636,43
2. unfertige Erzeugnisse 0,00 77.517,31
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 578.850,23 468.045,25
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.129,15
8.352.879,47 4.281.328,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 263.338,32 332.892,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 386.351,29 386.574,67
3. Sonstige Vermögensgegenstände 284.257,69 264.899,85
933.947,30 984.366,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 17.959,10 2.767.757,43
9.304.785,87 8.033.452,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.759,13 153.683,00
D. Aktive latente Steuern 4.348,76 5.758,00
12.463.888,93 11.027.825,53

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Gewinnvortrag 2.128.107,92 2.009.875,21
IV. Jahresüberschuss 820.471,78 2.118.232,71
3.398.579,70 4.578.107,92
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.859.632,00 1.650.484,51
2. Sonstige Rückstellungen 698.473,82 1.143.881,82
2.558.105,82 2.794.366,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 921.575,75 59.208,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 292.882,58 157.745,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.060.317,74 261.407,08
4. Sonstige Verbindlichkeiten 670.661,30 663.129,07
2.945.437,37 1.141.489,95
D. Rechnungsabrenzungsposten 3.499.633,04 2.394.202,33
E. Passive latente Steuern 62.133,00 119.659,00
12.463.888,93 11.027.825,53

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.2023 bis 31.12.2023 01.01.2022 bis 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 22.353.463,29 20.754.417,27
2. (-)Vermindeurng / Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 476.721,52 -509.884,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 710.383,03 1.110.478,46
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.596.278,15 -6.408.972,72
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.130.015,20 -3.521.949,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.123.424,02 -894.581,09
- davon für Altersversorgung € 3.459,79 (Vorjahr: € 1.326,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -930.995,77 -996.832,24
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.580.121,55 -6.617.445,80
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.349,72 7.885,87
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17.444,20 -17.865,12
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -353.813,89 -784.966,28
11. Ergebnis nach Steuern 822.824,78 2.120.284,71
12. Sonstige Steuern -2.353,00 -2.052,00
13. Jahresüberschuss 820.471,78 2.118.232,71

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Anlagevermögen 01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.116.124,85 53.242,35 0,00 1.169.367,20
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 258.499,30 0,00 0,00 258.499,30
1.374.624,15 53.242,35 0,00 1.427.866,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 106.408,96 3.693,94 0,00 110.102,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.305.717,20 60.901,60 0,00 2.366.618,80
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.944.924,22 643.486,62 258.480,64 2.329.930,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 377.591,17 0,00 377.591,17
4.357.050,38 1.085.673,33 258.480,64 5.184.243,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 275.000,00 0,00 0,00 275.000,00
275.000,00 0,00 0,00 275.000,00
6.006.674,53 1.138.915,68 258.480,64 6.887.109,57
Kumulierte Abschreibungen
Anlagevermögen 01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 730.128,59 232.129,61 0,00 962.258,20
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.262,30 59.694,00 0,00 221.956,30
892.390,89 291.823,61 0,00 1.184.214,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 55.932,96 9.797,94 0,00 65.730,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.046.068,20 262.931,60 0,00 1.308.999,80
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.177.350,22 366.442,62 257.623,64 1.286.169,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.279.351,38 639.172,16 257.623,64 2.660.899,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.171.742,27 930.995,77 257.623,64 3.845.114,40
Restbuchwerte
Anlagevermögen 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 207.109,00 385.996,26
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.543,00 96.237,00
243.652,00 482.233,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 44.372,00 50.476,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.057.619,00 1.259.649,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.043.761,00 767.574,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 377.591,17 0,00
2.523.343,17 2.077.699,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 275.000,00 275.000,00
275.000,00 275.000,00
3.041.995,17 2.834.932,26

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Watercryst Wassertechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Haan
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: HRB 32142

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach dem dritten Buch des HGB und unter Beachtung der einschlägigen Regelungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abgegrenzt.

Es wird von der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen und soweit zulässig an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet; handelsrechtliche Bestimmungen standen dem nicht entgegen.

Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind grundsätzlich unverändert beibehalten worden.

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-10 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten aktiviert. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird auf der Grundlage von Erfahrungswerten festgelegt. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig nach der linearen Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Dabei werden im Wesentlichen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren zu Grunde gelegt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen wegen vorübergehender oder dauernder Wertminderung angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und / oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 400.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der erwarteten Steuernachzahlungen für noch nicht veranlagte Geschäftsjahre gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen, so dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf etwaig bestehende steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird im Anhang angegeben.

Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30 % pauschal zugrunde gelegt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Es werden selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter zu Herstellungskosten aktiviert.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 361. Davon wurden als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 53 aktiviert.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 18.

Die ermittelten aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 4 resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz aus abweichenden Wertansätzen der langfristigen sonstigen Rückstellungen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 698 bestehen aus Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEUR 268, Rückstellungen für Gutscheine in Höhe von TEUR 119 und Rückstellungen für Gewährleistungen mit konkretem Anlass in Höhe von TEUR 60 sowie Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen in Höhe von TEUR 213. Des Weiteren bestehen Rückstellungen für die Kosten der Jahresabschlussprüfung und Jahressteuererklärungen von TEUR 39. Rückstellungen, die für mehr als ein Jahr gebildet wurden, sind entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften abgezinst worden.

Passive latente Steuern werden in Höhe von TEUR 62 ausgewiesen und betreffen in voller Höhe selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände.

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Insgesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenKI 36.608,52 22.599,51 0,00 59.208,03
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 157.745,77 0,00 0,00 157.745,77
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 261.407,08 0,00 0,00 261.407,08
Sonstige Verbindlichkeiten 663.529,07 0,00 0,00 663.529,07
Summe 1.119.290,44 22.599,51 0,00 1.141.889,95

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre insgesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 921.575,75 0,00 0,00 921.575,75
(36.608,52) (22.599,51) (0,00) (59.208,03)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 292.882,58 0,00 0,00 292.882,58
(157.745,77) (0,00) (0,00) (157.745,77)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.060.317,74 0,00 0,00 1.060.317,74
(261.407,08) (0,00) (0,00) (261.407,06)
Sonstige Verbindlichkeiten 670.661,30 0,00 0,00 670.661,30
(663.129,07) (0,00) (0,00) (663.129,07)
Summe 2.945.437,37 0,00 0,00 2.945.437,37
(1.118.890,44) (22.599,51) (0,00) (1.141.489,95)

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 92) gegenüber den Geschäftsführern enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 479), steuerfreie Zuschüsse (TEUR 85), Versicherungsentschädigungen und Schadenersatzleistungen aus Lieferantenreklamationen (TEUR 12), steuerpflichtige Zuschüsse (TEUR 15) sowie Besteuerung der Kfz-Nutzung (TEUR 37). Periodenfremde Erträge ergaben sich in Höhe von TEUR 479.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Werbe- und Reisekosten (TEUR 1.468), Raumkosten (TEUR 692), Fahrzeugkosten (TEUR 373), Kosten der Warenabgabe/Handelsvertreterprovisionen (TEUR 1.736), Markterschließungskosten (TEUR 650) und Management-Gebühren (TEUR 600). Diese enthalten keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen.

Die Erträge aus latenten Steuern (TEUR 58) beruhen auf unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz im Wesentlichen bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, bei entgeltlich erworbener Software und bei langfristigen Rückstellungen.

Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind im Geschäftsjahr 2023 im Ausmaß von EUR 701,88 angefallen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

Herr Jobst-Hermann Heyer, Kaufmann, Haan

Herr Georg Rosin, Kaufmann, Langenfeld

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt.

Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beteiligungsunternehmen

Die Watercryst Wassertechnik GmbH hält folgende wesentliche Beteiligung unmittelbar:

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Geschäftsjahr Jahresergebnis
% TEUR TEUR
WCR Technologie GmbH, Haan 100,00
(unmittelbar)
524 01.01.2023 bis 31.12.2023 167

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 3.093 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen Management Fees an die Alleingesellschafterin Watercryst Holding GmbH & Co. KG (TEUR 600), umsatzabhängige Lizenzgebühren an das verbundene Unternehmen WCR Technologie GmbH (TEUR 260), Leasing für Kfz (TEUR 68) und Mietzahlungen (TEUR 2.165). Davon sind TEUR 1.369 innerhalb eines Jahres fällig, TEUR 1.169 innerhalb von zwei bis fünf Jahren und TEUR 555 in mehr als fünf Jahren.

Angaben zu den Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Als nahestehende Personen gelten neben anderen die Geschäftsführer, hier wird auf eine betragsmäßige Angabe der Geschäftsbeziehung verzichtet, da diese nahezu ausschließlich aus den Bezügen für die Tätigkeit als Geschäftsführer resultieren.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Art des Geschäftes 2023 Name Gesellschaft Beziehung
TEUR
Management Fee 600 Watercryst Holding GmbH & Co KG Muttergesellschaft
Bezug von Dienstleistungen 265 WCR Technologie GmbH Tochtergesellschaft
Service Fee 650 Watercryst International GmbH Schwestergesellschaft

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 78.

Ausschüttungssperre

In Höhe der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, der aktiven latenten Steuern vermindert um die passiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 149.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag bleiben wir aufmerksam bezüglich der geopolitischen Entwicklungen, insbesondere angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, aber auch hinsichtlich des neuen Konflikts zwischen Israel und Palästina. Trotz der angespannten Situation hat unser Unternehmen bisher keine Auswirkungen erfahren. Wir beobachten weiterhin die Entwicklung der Inflation, Energiekosten und potenziellen Störungen in den internationalen Lieferketten, insbesondere für elektronische Bauteile. Unser Fokus liegt darauf, angemessene Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um mögliche Herausforderungen zu bewältigen, während wir unsere Geschäftsaktivitäten fortsetzen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 2.948.579,70 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Haan, 24. Mai 2024

Jobst-Hermann Heyer

Georg Rosin

Lagebericht 2023 Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlage des Unternehmens

A. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien

B. Zweigniederlassungen

C. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

B. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens, inkl. Leistungsindikatoren

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognosebericht

B. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlage des Unternehmens

A. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien

Die Watercryst Wassertechnik GmbH (nachfolgend "Watercryst Wassertechnik") ist seit vielen Jahren im Bereich der Wasseraufbereitung, speziell im Bereich des chemiefreien Kalkschutzes, tätig. Die Werte Qualität, Kundenorientierung, Forschung und Entwicklung sowie eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sind die tragenden Säulen unseres steten Wachstums und Unternehmenserfolges.

Die Produkte der Marke BIOCAT werden im Wesentlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz über den 3-stufigen-Vertriebsweg, somit unter Einbeziehung des Fachhandels, vermarktet. Die Beratung und der Einbau unserer Produkte erfolgt durch die lokalen Sanitär- und Heizungsinstallateure, welche durch unseren Vertrieb und unseren eigenen Kundendienst unterstützt werden. Die Produkte werden sowohl in Einfamilienhäusern als auch in großen Wohnkomplexen, Industriebetrieben, Krankenhäusern, Altenheimen und Hotels sowie Thermen und Schwimmbädern eingesetzt.

Die Watercryst International GmbH, unsere Schwestergesellschaft, hat im Rahmen unserer Strategie zur Erweiterung der Absatzmärkte in Europa Dänemark als vielversprechenden Absatzmarkt identifiziert. Sie analysierte dort die Marktbedingungen, einschließlich der Kundenstruktur, des Wettbewerbs, potenzieller Vertriebspartner und nationaler regulatorischer Anforderungen. Mit der Watercryst Vandteknik ApS haben wir eine eigene Vertriebsgesellschaft in Dänemark etabliert, um den direkten Markteinstieg zu realisieren.

B. Zweigniederlassungen

Unser Unternehmen unterhält neben dem Hauptsitz in Haan Niederlassungen in:

Köln, Deutschland

Kematen in Tirol, Österreich

C. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung lag der Schwerpunkt auf der Fertigstellung des Produkts Leckageschutz Stand-Alone, das im November 2023 erfolgreich auf den Markt gebracht wurde. Gleichzeitig wurde intensiv an der Weiterentwicklung der bestehenden Biocat Kalkschutzanlagen gearbeitet. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf der Steigerung des Kundennutzens durch verbesserte Konnektivität und Benutzerfreundlichkeit sowie auf einer ressourcenschonenden Herstellung in einer neuen Bauform. Die Einführung der geplanten Biocat C-Serie ("Connect-Serie") ist für Anfang 2025 geplant. Darüber hinaus führten Bedarfsanalysen zur Entwicklung eines Zwischengeräts in einer neuen Bauform, welches die Lücke zwischen den Mittel- und Großgeräten der C-Serie schließt.

Ein fortlaufender Fokus liegt auf der weiteren Erforschung unseres bestehenden Kalkschutzverfahrens. Dieses Verfahren funktioniert ohne externe Energiezufuhr und den Zusatz von Chemikalien und passt sich der Wasserhärte selbständig an. Dabei wird neues Wissen über die Ionenphysik und -chemie von Wasserinhaltsstoffen sowie über Grenzflächenprozesse aufgebaut. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung hochwirksamer Kalkschutzkatalysatoren, die den Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie den spezifischen Material- und Hygienevorschriften entsprechen.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut dem Statistischen Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,1% zurückgegangen, wobei der Anstieg im Jahr 2022 auch nur bei 0,9% lag. Im ersten Quartal 2024 haben sich die konjunkturellen Aussichten nicht verbessert und die Bundesregierung wie auch die Wirtschaftsinstitute gehen von einem Wirtschaftswachstum von 0,2% für 2024 aus. Im Jahr 2023 reduzierte sich die Inflationsrate in Deutschland von 7,9% auf immer noch 5,9% und trug somit zu der erheblichen Verunsicherung der Märkte und Verbraucher bei.

Gemäß unseren Erwartungen ist die Inflationsrate im Jahr 2023 gesunken. Gleichzeitig haben sich die Preise für Strom und Gas ab dem zweiten Halbjahr 2023 allmählich stabilisiert. Trotzdem sind die Auswirkungen der deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Fachkräftemangels nach wie vor durch hohe Lohn- und Gehaltskosten spürbar.

Der Anstieg der Leitzinsen zur Bekämpfung der Inflation durch die Europäische Zentralbank, welcher Ende 2022 begonnen hat, führte dazu, dass der Boom auf dem deutschen Wohnungsmarkt zum Stillstand gekommen ist. Trotz Preisrückgängen bei einigen Baustoffen wie Holz oder Stahl blieben die meisten Baumaterialien im Jahr 2023 teurer als 2021, dem Jahr vor der Energiekrise. Gemäß vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden im Jahr 2023 in Deutschland 260.100 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 26,6 % oder 94.100 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Baugenehmigungen war zuletzt im Jahr 2012 (241.100 Wohnungen) niedriger. Diese Zahlen umfassen sowohl Neubauprojekte als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden. Die Zahl der Baugenehmigungen gilt als wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität, da sie geplante Bauprojekte widerspiegelt. Zu dem Rückgang der Bauprojekte im Jahr 2023 dürften gestiegene Kosten für Baumaterialien und verschlechterte Finanzierungsbedingungen beigetragen haben.

Die genauen Folgen dieser Entwicklungen auf die Nachfrage nach unseren Produkten und somit auf unser Unternehmen sind noch nicht vollständig absehbar, haben sich jedoch durch geringeres Wachstum und höhere Kosten bereits ausgewirkt. Wir werden sie jedoch eng überwachen, um bei Bedarf rechtzeitig mit angemessenen Maßnahmen entgegenwirken zu können.

Die wachsende gesellschaftliche Fokussierung auf Gesundheit sowie politische Initiativen zur Förderung von Nachhaltigkeit und Energieeinsparung, einschließlich der Reduzierung von CO 2 -Emissionen, werden weiterhin einen nachhaltig positiven Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Watercryst Wassertechnik GmbH haben.

Die Produkte von BIOCAT ermöglichen durch den Schutz vor Kalkablagerungen eine Verringerung des Energieverbrauchs. Die Vermeidung von Chemikalien und Salzen ist ein wesentlicher Faktor bei der Wahl unserer Kalkschutzanlagen. Diese Aspekte tragen dazu bei, dass der Einbau von BIOCAT-Produkten zunehmend bei Sanierungsprojekten bevorzugt wird.

B. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens inkl. Leistungsindikatoren

Geschäftsverlauf

Die wirtschaftliche Entwicklung der Watercryst Wassertechnik GmbH weist unverändert ein positives und nachhaltiges Wachstum auf. Die Umsatzsteigerung gegenüber dem Jahr 2022 beträgt trotz geänderter Marktbedingungen im Vergleich zu den Vorjahren 7,7 %, wodurch ein Jahresumsatz in Höhe von TEUR 22.353 erzielt wurde.

Der Begriff "Green Technology" ist nicht nur eine leere Phrase, sondern bildet den Kern der Wertvorstellungen, die das unternehmerische Handeln der Watercryst Wassertechnik GmbH prägen. Dieser Wertekompass wird aktiv durch die Produkte der Marke BIOCAT umgesetzt. Die Verbindung der Ressource Wasser mit nachhaltiger Technologie und unserem Streben nach höchster Qualität wird auch künftig das Erfolgsrezept unseres Unternehmens sein.

Der andauernde Konflikt in der Ukraine stellt mittlerweile kein direktes unternehmerisches Risiko mehr dar. Die Preise für Energie haben sich stabilisiert und die Lieferketten funktionieren wieder reibungslos. Als Lehre aus vergangenen Krisen wie der Corona-Pandemie haben wir einen beträchtlichen Lagerbestand aufgebaut, um für künftige Lieferkettenprobleme gewappnet zu sein. Seit Mitte 2022 steht uns eine Logistikhalle zur Verfügung, die es uns ermöglicht, mehr Waren für unsere Kunden zu lagern. Im April 2023 wurde ein neues Verwaltungsgebäude gegenüber unserem Produktionsstandort errichtet. Zudem haben wir mit dem Eigentümer des Produktionsstandortes eine Vereinbarung getroffen, so dass Watercryst das gesamte Gebäude ab 2024 nutzen wird.

Im November 2023 wurde der lang erwartete Leckageschutz Stand-Alone der Marke BIOCAT erstmals an Kunden ausgeliefert. Ursprünglich war die Entwicklung und Markteinführung für April 2023 geplant, jedoch musste diese aufgrund der anhaltenden Chip-Knappheit bis Ende 2023 verschoben werden. Mit dem neuen Leckageschutz Stand-Alone, vermarktet als "BIOCAT LS 25-C", präsentiert das Unternehmen ein Premiumprodukt, das sich durch seine herausragende Funktionalität von anderen Produkten auf dem Markt abhebt.

Das Produkt bietet einzigartige Features in seiner Produktkategorie, darunter Bodensensoren, die direkt über Funk verbunden sind, eine Zeit-, Volumen- und Mikroleckage-Erkennung, Bluetooth-Schnittstellen, App-Steuerung und die Möglichkeit eines manuellen Eingriffs in die Wasserversorgung. Zusätzlich kann es auch im Hochdruckbereich verwendet werden.

Als Hersteller von Premiumprodukten betrachten wir einen effizienten Werkskundendienst als unverzichtbaren Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Dieses Leitbild umfasst die kontinuierliche servicetechnische Betreuung eines Geräts von der Inbetriebnahme bis zum Wartungsservice. Durch vielfältige Vertragsmodelle bieten wir unseren Kunden eine zuverlässige Partnerschaft für die Betreuung ihrer Geräte.

Im Mai 2024 fand die Rezertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems nach EN ISO 9001:2015 erfolgreich statt. Die Erfüllung dieser Standards gewährleistet, dass in unserem Unternehmen geeignete Prozesse implementiert werden, um qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen. Gleichzeitig ermöglicht das Managementsystem eine kontinuierliche Analyse und Umsetzung von Verbesserungspotenzialen.

Die EN ISO 14001:2015 ist eine international anerkannte Norm für Umweltmanagement, deren Rezertifizierung ebenfalls im Mai 2024 erfolgreich abgeschlossen wurde. Sie legt die Anforderungen an unser Umweltmanagementsystem fest. Basierend auf unseren Umweltzielen befindet sich das Unternehmen in einem fortlaufenden Verbesserungsprozess, der sich auf Verantwortlichkeiten, Verhaltensweisen sowie interne und externe Abläufe zur Umsetzung der Umweltziele konzentriert.

Beschaffung und Produktion

Durch die Implementierung einer gezielten Strategie zur Optimierung unserer Lieferketten haben wir erfolgreich Rahmenverträge mit unseren Hauptlieferanten abgeschlossen und dadurch unsere Lagerbestände strategisch erhöht. Diese strategische Maßnahme eröffnet uns die Möglichkeit, durch die Realisierung von Skalierungseffekten von signifikanten Kosteneinsparungen zu profitieren. Zugleich ermöglicht sie uns, unsere Wettbewerbsfähigkeit aktiv zu steigern, indem wir einen proaktiven Ansatz im Einkaufsmanagement verfolgen und potenziellen Preiserhöhungen vorbeugen.

Personal- und Sozialwesen

Unser Unternehmen zeichnet sich durch ein Personalwesen aus, das auf die Förderung und Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet ist. Durch gezielte Weiterbildungs- und Schulungsprogramme sowie regelmäßiges Feedback und individuelle Karriereplanung unterstützen wir unsere Belegschaft dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Zudem legen wir großen Wert auf eine offene und inklusive Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Respekt und Teamarbeit geprägt ist.

Unsere gezielten Maßnahmen zur Bewältigung des Fachkräftemangels haben nachhaltig positive Ergebnisse erzielt. Dank unserer attraktiven Benefits und Arbeitsbedingungen konnten wir uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren, wodurch wir qualifizierte Fachkräfte erfolgreich an uns binden konnten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Watercryst Wassertechnik GmbH erhöhte sich um 13 % auf TEUR 12.464 (Vorjahr TEUR 11.028).

Als produzierendes Unternehmen beinhalten die wesentlichen Vermögensgegenstände das Sachanlagevermögen einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vorräte, welche zusammen insgesamt 89,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 62,0 %) umfassen. Die immateriellen Vermögengenstände (TEUR 244) beinhalten dabei im Wesentlichen selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, das BIOCAT KLS (TEUR 22) und den Leckageschutz Stand-Alone (TEUR 186). Die Finanzanlagen betreffen die 100%-Beteiligung an der WCR Technologie GmbH. Der Bestand der liquiden Mittel hat sich durch die strategische Erhöhung der Vorräte von TEUR 4.281 in 2022 auf TEUR 8.353 in 2023 auf 0,1% der Bilanzsumme bzw. TEUR 18 reduziert (Vorjahr: 25,1 %). Die Erhöhung des Anlagevermögens (TEUR 207) und die Erhöhung der Vorräte (TEUR 4.072) bilden gemeinsam mit der Reduktion der liquiden Mittel (TEUR 2.750) und der Reduktion der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 41) die wesentlichen Teile der Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 1.436.

Über die Innenfinanzierung der Gesellschaft hinaus hat die Gesellschaft zur Finanzierung des weiteren Wachstums mit den beiden Hausbanken eine Kontokorrentlinie über insgesamt EUR 4,0 Mio. vereinbart. Diese wurde zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 922 in Anspruch genommen.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss von TEUR 820 abzüglich der Dividende von EUR 2,0 Mio. um TEUR 1.180 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich bei gestiegenem Gesamtvermögen von 41,5% auf 27,3%.

Die Steuerrückstellungen wurden um TEUR 209 auf TEUR 1.860 bzw. 14,9 % erhöht (Vorjahr TEUR 1.650 bzw. 15,0 %) und beinhalten die Abschlusszahlungen für die Jahre 2021 und 2022, da diese zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagt wurden.

Die sonstigen Rückstellungen mit 5,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr 10,4 %) (TEUR 698 (Vorjahr: TEUR 1.144), betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten und Abschlusskosten. Darüber hinaus bestehen noch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 922 bzw. 7,4% (Vorjahr TEUR 0 bzw. 0,0%), gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 1.060 bzw. 8,5 % (Vorjahr TEUR 261 bzw. 2,4 %). Die sonstigen Verbindlichkeiten für Rechnungseingänge nach dem Bilanzstichtag, Lohn- und Kirchensteuer sowie kreditorische Debitoren betragen TEUR 671 bzw. 5,4 % (Vorjahr TEUR 570 bzw. 5,2 %).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde planmäßig um den Betrag von TEUR 1.105 auf TEUR 3.500 bzw. 28,1 % erhöht (Vorjahr TEUR 2.394 bzw. 21,7 %). Aus jährlichen Einzahlungen kann ein Teilbetrag erst in Folgejahren als Umsatz vereinnahmt werden.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden.

Im Berichtsjahr erfolgten Ersatzinvestitionen in technische Anlagen und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung in PKW und IT. Darüber hinaus wurden TEUR 53 in die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände (Leckageschutz Stand-Alone) investiert. Weitere wesentliche Investitionen im Ausmaß von TEUR 362 betrafen die neue Produktionsfläche im 1. OG des Produktionsgebäudes in Kematen, Österreich, welche im Jahr 2024 erstmalig genutzt und in der Folge die Produktionskapazität signifikant weiter steigern kann.

Zum Bilanzstichtag sind liquide Mittel in Höhe von TEUR 18 vorhanden. Der vereinfachte Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Jahr 2023 TEUR 1.824 (Vorjahr: 3.226). Dieser ergibt sich aus dem Jahresüberschuss von TEUR 822 zzgl. Abschreibungen TEUR 930 und Zuführung passiver Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 1.105 abzgl. Investitionen TEUR 1.033.

Ertragslage

Die Gesellschaft verzeichnet eine solide Ertragslage unter Beachtung sämtlicher Bewertungsvorschriften im Bereich des Umlaufvermögens sowie unter Berücksichtigung der Markterschließungskosten in Dänemark als strategisches Investment zur Erweiterung der Absatzmärkte in Europa.

Die Umsatzerlöse betragen 22,4 Mio. EUR und fallen damit rund 1,6 Mio. EUR höher aus als im Vorjahr.

Die Rohertragsmarge ist mit 63,7 % gegenüber 66,7 % im Vorjahr leicht rückläufig, wobei der Rückgang überwiegend aus den gestiegenen Materialkosten resultiert. Der Materialaufwand hat sich in 2023 auf TEUR 8.596 eingestellt. Durch die strategische Erhöhung des Lagerbestands und den daraus resultierenden positiven Effekten gelang es dem Unternehmen, die Auswirkungen der allgemeinen Preisspirale zu mildern und eine weitere Steigerung der Materialaufwandsquote zu verhindern. Die Personalaufwendungen steigen gegenüber dem Vorjahr um 19 % in Höhe von TEUR 837 auf 5,3 Mio. EUR. Dieser Anstieg ist auf die kontinuierliche Expansion des Unternehmens sowie auf Kostensteigerungen zurückzuführen, die durch Marktentwicklungen und Inflation bedingt sind.

Die Abschreibungen haben sich auf TEUR 931 reduziert (Vorjahr TEUR 997), wobei die wesentlichen Positionen die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände mit TEUR 292 (Vorjahr TEUR 412), die Abschreibungen auf Sachanlagen mit TEUR 423 (Vorjahr TEUR 390), die Abschreibungen auf KFZ mit TEUR 101 (Vorjahr TEUR 99) und die Sofortabschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter mit TEUR 106 (Vorjahr TEUR 86) sind.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 361. Davon wurden als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 53 aktiviert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 963 gegenüber dem Vorjahr auf 7,6 Mio. EUR erhöht. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Kosten für Mietobjekte (Mieten, Betriebskosten, Reinigung) von TEUR 315 sowie die Erhöhung der Markterschließungskosten für Dänemark von TEUR 392 begründet. Die Erhöhung der Kosten für Mietobjekte resultiert aus dem Umstand, dass die Lagerhalle im Tirol Center Kematen durch den Mietbeginn in 08/2022 im Vorjahr im Vergleich zum Jahr 2023 nur einen unterjährigen Kostenanteil verursachte und im April 2023 zusätzlich die Kosten für das neue Verwaltungsgebäude im Messerschmittweg 32 hinzukamen. Die Aufwendungen für die Markterschließungskosten in Dänemark beinhalten im Wesentlichen Kosten für den Aufbau des Vertriebs, bestehend aus Marketingkosten, PR-Kosten, Messekosten sowie Personalkosten für den dänischen Mitarbeiter.

Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR -10 auf TEUR -3 zwar verbessert, ist aber nach wie vor unbedeutend. Bei einem Jahresüberschuss vor Steuern von TEUR 1.177 ergibt sich ein Steueraufwand von TEUR 357 und ein Jahresüberschuss nach Steuern von TEUR 820.

Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtaussage

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere folgende Kennzahlen bzw. finanziellen Leistungsindikatoren heran:

Rohertrag

Vorsteuerergebnis (EBT)

Vereinfachter Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit

Den Rohertrag ermitteln wir aus der Gesamtleistung des Unternehmens abzüglich des Material- bzw. Warenverbrauchs.

Das Vorsteuerergebnis errechnet sich aus der Saldierung der Erlös- bzw. Ertragskonten und Aufwandskonten.

Den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ermitteln wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderung des passiven Rechnungsabgrenzungs-postens abzüglich Beteiligungserträge und Investitionen.

Trotz vieler Rückschläge im Branchenumfeld und einer äußerst schwachen Konjunktur erhöhte sich der Rohertrag von TEUR 13.836 in 2022 auf TEUR 14.234 in 2023. Die geplante Erhöhung auf EUR 15,8 Mio. konnte angesichts des schwachen Umfeldes insbesondere in der deutschen Bauindustrie und der Verunsicherung der Immobilienbesitzer ob neuer Gesetzesvorhaben nicht erreicht werden.

Das Unternehmen investiert weiterhin in den Aufbau des Personals (plus 20%) was zu entsprechend höheren Personalkosten führte. Darüber hinaus wurden Ausgaben für Werkschulungen, Mitarbeitertrainings und für die Erweiterung des Absatzmarktes Dänemark als Zukunftsinvestition getätigt. Die Wirkung auf das Vorsteuerergebnis blieb nicht aus, es reduziert sich auf TEUR 1.187 gegenüber dem erwarteten Vorsteuerergebnis von rund EUR 3,0 Mio. Das Management der Kosten, egal ob Material oder Personal, ist eine zentrale Aufgabe geworden.

Der vereinfachte positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 1.824 in 2023. Der Planwert von ebenfalls rund EUR 3,0 Mio. konnte aufgrund des unter den Erwartungen liegenden Jahresergebnisses ebenfalls nicht erreicht werden.

Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds, schwacher Konjunktur, verunsicherter Marktteilnehmer und hoher Zinsen sehen wir uns robust aufgestellt und gehen weiterhin davon aus, dass unsere Planungen und die damit verbundenen expansiven Erwartungen, sich jetzt und in Zukunft bestätigen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognosebericht

Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnten wir im Jahr 2023 eine bemerkenswerte Umsatzsteigerung von 7,7 % verzeichnen. Allerdings haben gestiegene Lebenshaltungskosten, eine zurückhaltende Kaufbereitschaft und ein spürbarer Rückgang im Baugewerbe dazu geführt, dass die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung nicht ganz erreicht wurde.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine geringere Inflation und damit stabilere Preise, ein durchschnittlich hohes Zinsniveau und damit keine neuen Impulse für die schwächer werdende deutsche Wirtschaft. Durch ein hohes Kostenniveau in der Baubranche aufgrund hoher Material- als auch Lohnstückkosten entsteht ein wenig attraktives Umfeld. Wir gehen dennoch davon aus, dass wir unser laufendes Geschäft in diesen sehr schwierigen Rahmenbedingungen auf Vorjahresniveau stabilisieren werden. Unsere Finanz- und Ertragslage bleibt robust, da wir durch eine effiziente Ressourcennutzung und eine strategische Ausrichtung auf rentable Projekte weiterhin einen soliden Gewinn erzielen. Somit erwarten wir für die finanziellen Leistungsindikatoren Rohertrag und Ergebnis vor Steuern keine Veränderung zum Jahr 2023 und beim vereinfachten Cash-Flow eine Verbesserung von rund 10% bis 15% gegenüber dem Jahr 2023, da wir geringere Investitionen planen, gleichzeitig aber auch Abschreibungen rückläufig sein werden.

Ab dem Jahr 2025 prognostizieren wir eine Wiederbelebung der Investitionstätigkeit in der Baubranche sowie einen Nachholeffekt infolge der verzögerten Bauprojekte aus den Jahren 2023 und 2024. In diesem Zusammenhang planen wir die Markteinführung unserer überarbeiteten Biocat KS-Serie mit dem Namen "Connect". Diese Serie zeichnet sich weiterhin durch erstklassigen Kalkschutz aus und bietet unseren Kunden einen zusätzlichen Nutzen durch die Erweiterung der digitalen Funktionen des Kalkschutzgeräts im Smart-Home Anwendungsbereich.

Angesichts des fortwährenden Fachkräftemangels bleiben die Personalkosten eine zentrale Herausforderung. Durch die vom Unternehmen gesetzten und langfristigen Maßnahmen im Bereich Human-Ressources erwarten wir uns, auch in 2024 hoch qualifiziertes Personal einstellen und langfristig an das Unternehmen binden zu können.

Im Jahr 2023 haben wir die Teilrenovierung unseres Produktionsgebäudes eingeleitet. Die Investition in Höhe von TEUR 362 zielt darauf ab, unsere Produktionskapazitäten im Jahr 2024 zu steigern. Wir erwarten eine höhere Effizienz und Leistungsfähigkeit als direktes Ergebnis dieser Maßnahme.

B. Chancen- und Risikobericht

Chancen Unsere zukünftige positive Geschäftsentwicklung und der Ausbau unserer Marktposition gründen sich auf eine klare strategische Ausrichtung. Diese umfasst technische Innovationen, Qualitätsverbesserungen, Nachhaltigkeitsbestrebungen sowie die kontinuierliche Anpassung unseres Produktangebots an die Bedürfnisse unserer Kunden. Durch die Stärkung unseres Vertriebs im In- und Ausland werden wir unsere Präsenz auf dem Markt weiter festigen.

Besondere Erwartungen haben wir an das Leckageschutzsystem " BIOCAT LS", welches wir im April 2024 erstmals auf Fachmessen präsentiert haben. Angesichts des allgemeinen Fokus auf die Energiekosten und unserer Positionierung im Bereich der "Green Technology" erwarten wir eine steigende Nachfrage nach unseren Produkten, insbesondere mit der ab 2025 am Markt einzuführenden Connect-Serie.

Die steigende Anzahl installierter Geräte festigt unsere Reputation als führender Anbieter von chemiefreien Kalkschutzgeräten und führt zu einem wachsenden Bestand an Serviceverträgen.

Risikomanagement

Zur frühzeitigen Identifizierung, Bewertung und gezielten Bewältigung von Risiken setzen wir auf mehrere unabhängige Kontrollsysteme. Unser Anliegen ist es, nicht nur negative Auswirkungen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit zu vermeiden, sondern auch die Stabilität der bestehenden Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter zu sichern.

Durch tagesaktuelle Auswertungen und dynamische Analysen werden Risiken in den Bereichen Liquidität, Qualität, Planung und Wettbewerbsentwicklung frühzeitig identifiziert und zügig angegangen. Ein direkter Austausch mit Kunden sowie eine fortlaufende Kommunikation mit anderen Marktteilnehmern, Fachgremien, Innungen und Verbänden über unsere Mitarbeiter und Vertriebspartner sind von wesentlicher Bedeutung, um potenzielle negative Einflüsse auf unseren Geschäftsverlauf rasch zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Im Rahmen der EN ISO 9001:2015 werden in regelmäßigen Abständen unternehmensspezifische Risiken und Chancen durch verschiedene Analyseinstrumente wie SWOT- und PESTEL-Analysen untersucht. Spezifische risiko- und chancenrelevante Aspekte werden in der strategischen Risiko- und Chancenanalyse überwacht und bewertet. Das Risiko- und Chancenmanagement unterliegt einer externen Auditierung.

Schadens- und Haftungsrisiken sind durch entsprechende Versicherungen begrenzt, so dass Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Liquiditätssituation zu vernachlässigen sind.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind bislang die Ausnahme und spielen insoweit keine wesentliche Rolle für die Ertragslage der Gesellschaft.

Die Liquiditätslage ist stabil. Primär finanziert sich die Gesellschaft aus Eigenmitteln und bei Bedarf aus kurzfristigen Mitteln (Kontokorrent).

Die weitere Entwicklung der Konjunktur ist aufgrund unterschiedlicher Einflussbereiche schwierig einzuschätzen. Die Dauer des Krieges in der Ukraine wird genauso eine Rolle spielen wie die weitere Entwicklung der Zinsen und des Inflationsniveaus. Wir können nicht ausschließen, dass diese Konstellation auch Auswirkungen auf unser Unternehmen haben kann.

Marktrisiken

Dank unserer Position im Euroraum sind direkte Währungsrisiken derzeit nahezu ausgeschlossen. Ein permanentes Risiko stellt der anhaltende Fachkräftemangel dar, dem wir durch strategische Personalmaßnahmen begegnen. Eine schwache Konjunktur birgt zudem ein Ausfallrisiko unserer Lieferanten, dem wir durch die Auswahl von Alternativlieferanten proaktiv entgegenwirken. Zusätzlich stellen die hohen Baukosten und das gegenwärtige Zinsniveau eine Belastung für die Baukonjunktur dar, die zu einer verzögerten Wiederbelebung der Baubranche führen können.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Haan, 24.05.2024

Jobst-Hermann Heyer

Georg Rosin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Watercryst Wassertechnik GmbH, Haan

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Watercryst Wassertechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Watercryst Wassertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. Mai 2024

Mecklenburg + Hoffmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ∙ Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Ronny Poppe-Krol, Wirtschaftsprüfer

Claus Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

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