Gerhard Schnauffer GmbHLiquidiert

70563 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 7923
Eingetragen
12.10.1978
Branche
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Übernahme von Vertretungen aller Art in der Werbemittelbranche sowie Handel mit Werbemitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Schnauffer
seit 4.1.2021
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Peter Schnauffer
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Peter Schnauffer
50.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerhard Schnauffer GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 359.479,73 358.679,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 8.577,50 10.214,00
III. Finanzanlagen 350.900,23 348.463,87
B. Umlaufvermögen 138.113,63 147.143,14
I. Vorräte 0,00 8.403,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.584,43 27.366,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.888,00 8.792,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 119.529,20 111.372,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.499,18 1.406,21
Bilanzsumme, Summe Aktiva 499.092,54 507.229,22

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 276.620,22 263.627,31
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 85.503,85 85.503,85
III. Gewinnvortrag 152.558,87 142.734,51
IV. Jahresüberschuss 12.992,91 9.824,36
B. Rückstellungen 213.926,53 218.526,00
C. Verbindlichkeiten 8.545,79 25.075,91
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.545,79 25.075,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 499.092,54 507.229,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

-Fassung für Offenlegungszwecke-

Gerhard Schnauffer GmbH
Stuttgart

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der Gerhard Schnauffer GmbH handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.  

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.  

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.  

Zum 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Umstellungseffekte haben sich dadurch keine ergeben.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen im Jahresabschluss 2010 nicht zu beachten. Sofern sich Änderungen ergeben haben, wurden die Vorjahresbeträge dementsprechend nicht angepasst.

In Bezug auf den Lagebericht wurde von den größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht und auf die Erstellung eines Lageberichts verzichtet.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet worden.  

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

AKTIVA

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.  

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.
Im Jahr des Zugangs erfolgte die Abschreibung pro rata temporis.

Die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens wurden zum Bilanzstichtag wie folgt bewertet:
Die bereits zum 31.12.2009 bestehenden sowie die im Laufe des Geschäftsjahres angeschafften Wertpapiere wurden im Jahresabschluss 2010 mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB angesetzt, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorlag.

Umlaufvermögen

Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zu Nennwerten.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte, mit Ausnahme der Forderungen aus dem Körperschaftsteuerguthaben, welche mit dem Barwert bewertet wurden, zu Nennwerten.

Die übrigen flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Voraus gezahlte Aufwendungen für zukünftige Wirtschaftsjahre sind zeitanteilig abgegrenzt.

PASSIVA

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Abzinsungen waren nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Abzinsungen waren nicht vorzunehmen.

C. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme der Forderungen aus dem Körperschaftsteuerguthaben, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Rückstellungen

Die Gesellschaft hat zum 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sog. Projected Unit Credit Method erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,25 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Richttafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.
Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdotierung in Höhe von € 7.418,00. Die Gesellschaft entscheidet sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längstens möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von € 494,53 der Pensionsrückstellung zugeführt. Zum 31.12.2010 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung € 6.923,47.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Aon Hewitt GmbH zum 31.12.2010 weist eine planmäßige Auflösung der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von € 9.090,00 aus und basiert auf folgenden Parametern:

Rechnungszins:     5,15 %
Anwartschaftstrend:   entfällt (Festzusage)
Fluktuation    keine Berücksichtigung
Bewertungsmethode   Projected Unit Credit Method
Biometrische Annahmen  Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender Ausweis in der Bilanz:

Pensionsverpflichtung per 31.12.2010    € 208.093,00
Unterdotierung (Verteilung auf 14 Jahre)   €     6.923,47
Pensionsrückstellung Bilanz     € 201.169,53

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben ausnahmslos eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

D. Sonstige Angaben

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Peter Schnauffer, Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten (Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB).  

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Gerhard Schnauffer GmbH erfolgte am 14.06.2011.

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