Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 50647
Eingetragen
28.7.1992
Branche
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
das Recycling von und der Handel mit Baustoffen, Abbruch und Erdbau, die Vermietung von und der Handel mit Baumaschinen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Gralla
seit 3.2.2021
Prokura
Torben Wagner
seit 15.8.2018
Geschäftsführer
Jan-Peter Menck
seit 15.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Wilko Georg Erich Wagner
Schenefeld
128.000 DM
64.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WiWa Wilko Wagner GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Kerngeschäft des Unternehmens liegt im maschinellen Abbruch / Rückbau von Bauwerken nahezu jeglicher Art und Größe, sowie der sog. Abbruch im Bestand. Letzterer ist der Rückbau vorhandener Bausubstanz auf den Rohbauzustand, also unter Erhaltung der statisch tragenden Gebäudeteile nebst Außenhülle (Fundamente, Wände, Dach). In gewissen Grenzen führen wir auch den Ausbau von Gefahrstoffen (festgebundenen Asbest, Mineralwolle) durch.

2. Forschung und Entwicklung

Der Gesetzgeber fordert vom Abbruch eine Recyclingquote von 70 %. Im Jahr 2022 fielen im Rahmen von Bau- und Abbrucharbeiten, wie dem Abriss von Gebäuden knapp 222,0 Mio. Tonnen Abfall an. Bau- und Abbruchabfälle, insbesondere in Form von Bodenaushub und Bauschutt, machten demnach mit 54% den größten Teil des gesamten Abfallaufkommens in Höhe von 411,5 Mio. Tonnen aus. 88% der bei Bau- und Abbrucharbeiten entstehenden Abfälle wurden recycelt. Noch 10% der Bau- und Abbruchabfälle wurden auf Deponien entsorgt.

Vor diesem Hintergrund sind wir permanent damit befasst, effiziente und umweltfreundliche Techniken auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Dabei liegt unser Focus auf der Aufbereitung mineralischer Abbruchstoffe (Beton, Ziegel-Mineralgemische) auf gruppeneigenen Recyclingplätzen nebst deren Vermarktung, da diese die größte Fraktion der anfallenden Stoffe beim Rückbau darstellen. Eigene Forschung und Entwicklung in größerem Umfang können wir jedoch nicht abbilden, auch wenn hier im Jahr 2022 diverse Möglichkeiten zur Konzeption von stationärem Bauschuttrecycling technisch geprüft und umgesetzt wurden. So werden nach einer Erprobungsphase entsprechend zertifizierte Zuschlagstoffe für die Herstellung von Beton hergestellt und geliefert.

Gleichwohl beteiligen wir uns in Fachgremien an der Diskussion und Entwicklung dieser Themen, um so zu einem Erfahrungsaustausch beizutragen bzw. daran zu partizipieren. Weiterhin sind wir im Begriff bereits vorhandene Technik zu ergänzen, so um noch eine weitere mobile Brecheranlage, mit dem Ziel die Stoffströme zu optimieren. Das Thema "Urban Mining" wird von uns weiterhin verfolgt und umgesetzt. Die Verwertung von einzelnen Stoffen wird gezielt betrieben.

Die Implementierung der 2017 in Kraft getretenen GewerbeabfallVO und der dazugehörigen Ausführungsbestimmung hierzu ("Mitteilung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 34, Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung, Anforderungen an Erzeuger und Besitzer von gewerblichen Siedlungsabfällen sowie bestimmten Bau- und Abbruchabfällen, an Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen" (11. Februar 2019)) ist erfolgreich abgeschlossen.

In Vorbereitung war 2022 die Umsetzung der Mantelverordnung (Ersatzbaustoffverordnung), die am 01. August 2023 in Kraft getreten ist. Im Jahr 2022 war noch nicht absehbar, wie der Umgang mit der Regelung mineralischer Ersatzbaustoffe, also von aus Recyclingmaterial, Nebenprodukten oder Abfällen gewonnenen Baustoffen gestaltet werden kann. Hierzu wird die Entwicklung am Markt seit August 2023 beobachtet.

Auch wenn der Ansatz der GewerbeabfallVO richtig ist, nämlich durch sortenreinere Stoffströme Qualität und Absatz von Recyclingprodukten zu fördern, darf nicht verkannt werden, dass dies das Bauen zunächst grundsätzlich teurer macht. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir hierdurch bedingte höhere Kosten im Abbruch weiterhin weitgehend ungeschmälert an die Bauherren durchreichen können. Technisch und organisatorisch sind wir insoweit gut aufgestellt, auch um Änderungen durch die Ersatzbaustoffverordnung zeitnah begegnen zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 Prozent. "Unsere verhaltene Umsatzprognose wird bestätigt. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Für 2023 sind wir sogar noch pessimistischer: Wir erwarten einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 6 Prozent." Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau. "Neue Aufträge bleiben zunehmend aus: Für das Gesamtjahr 2022 wurde ein realer Orderrückgang von 9,6 Prozent gemeldet, der sich im Dezember - mit minus 23,4 Prozent im Vergleich zu Dezember 2021 - sogar beschleunigt hat (unbereinigt * : -9,7 bzw. -23,3 Prozent)." Daran könne auch das leichte Plus (1,8 Prozent) im Vormonatsvergleich nichts ändern. "Zusätzlich zur schwachen Auftragslage kommen die weiter hohen Material- und Zinskosten hinzu", beschreibt Müller die Situation. Trotz dieser Entwicklung hätten die Bauunternehmen im vergangenen Jahr aber 15.200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Müller: "Die Stimmung am Bau hat sich verdüstert. Zwar beurteilen - dank des (noch) vorhandenen Auftragsbestandes - 40 Prozent der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, genauso viele rechnen aber auch mit einer Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten." (DIHK-Umfrage Anfang 2023). Im Hochbau befürchten sogar 46 Prozent eine Verschlechterung. Angesichts der Schockstarre am Wohnungsbaumarkt ist das kein Wunder." Im Öffentlichen Bau seien die Umsätze 2022 sogar um real 6,2 Prozent zurückgegangen, was der Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei. Entspannung sei auch im Wirtschaftsbau nicht zu erwarten. Jedes vierte Unternehmen in Deutschland plane laut DIHK für das laufende Jahr eine Reduzierung seiner Investitionen. Müller: "Unsicherheit ist Gift für Investitionen. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Umsatz 2023 um real 4 Prozent zurückgehen wird, nach 4,4 Prozent im vergangenen Jahr."[1]

Der Markt für Abbruchleistungen war analog dem gesamten Baugewerbe zwar weitgehend stabil, aber gekennzeichnet durch einen geringen Rückgang der Anfragen nach Abbrüchen von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Die Nachfrage nach Maschinenabbrüchen jeder Größe, sowie Leistungen des Bereichs "Abbruch im Bestand" sichert Auslastung und Umsatz, so dass besondere Gefahren oder Risiken für das Unternehmen derzeit nicht erkennbar sind. Investoren haben trotz der allgemeinen Wirtschaftslage nicht von Ihren Vorhaben Abstand genommen. Private Bauherren im höherpreisigen Segment halten weiterhin an ihren Vorhaben fest. Die Notwendigkeit von Abbruchmaßnahmen als Vorstufe neuer Baumaßnahmen bleibt im Stadtstaat Hamburg mit knappen Ressourcen an Bauland wie in den Vorjahren weiterhin "Garant" für eine stabile Nachfragesituation. Ebenso konnten erfolgreich Projekte im Hamburger Umland, insbesondere Schleswig-Holstein, akquiriert werden, sowie weiterhin vereinzelte größere Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Auch der "Abbruch im Bestand" wächst weiter. Ursachen sind hier die notwendigen Anpassungen erhaltenswerter Baukörper an geänderte technische und wirtschaftliche Anforderungen. Dies erfordert einen Rückbau auf Rohbauniveau, ohne nennenswerte Eingriffe in die Statik. Der sich bereits seit Jahren abzeichnende Trend den "CO 2 -Speicher" von Bestandsgebäuden zu erhalten wird weiter politisch gefördert.

2. Geschäftsverlauf

Nach dem positiven Verlauf der vergangenen Jahre sind die Bauleistungen der WiWa Wilko Wagner GmbH im Jahr 2022 leicht zurückgegangen.

Die in den vergangenen Jahren getroffene geschäftspolitische Entscheidung erweist sich weiterhin als zutreffend, Aufträge "nicht um jeden Preis" anzunehmen und mit teils verstärkten Nachunternehmereinsatz abzuarbeiten, sondern sich hier eher bei der Auftragsannahme zu beschränken und den Fremdeinsatz zurückzufahren. Hierbei wird vermehrt auf die Marge geachtet, so dass auch wenige Projekte entsprechende Erträge erwirtschaften.

Geänderten Regelungen in Gesetzgebung und Verwaltung wurde kontinuierlich durch geeignete organisatorische Maßnahmen begegnet. Der Trend zu "mehr Verwaltung" scheint indes ungebrochen, wie u.a. zunehmende Nachweis- und Dokumentationspflichten belegen. Hierbei wirkt sich auch aus, dass im Hamburger Umland andere, teils strengere Maßstäbe, an die Dokumentationspflichten gestellt werden. Verschärft wird diese Entwicklung durch den Einsatz von Recyclingbaustoffen, deren Einbau erst nach Vorliegen entsprechender Analyseergebnisse und Abgleich mit Grundwasserständen gestattet ist, sowie in bestimmten Fällen eine Anzeigepflicht gegenüber den zuständigen Behörden bedingt.

Der Einstieg in die "elektronische Bauakte" mit entsprechendem Workflow ist vollständig implementiert.

Die digitale Eingangsrechnungsprüfung und -erfassung wurde 2022 beauftragt. Ein Abschluss des Projektes, das federführend von der WiWa Wilko Wagner GmbH für die gesamte Wagner-Gruppe initiiert wurde, wird für das erste Quartal 2024 erwartet.

3. Lage

Der Markt für Abbruchleistungen speziell in Hamburg erweist sich als stabil. Dies schlägt sich auch auf die Nachfrage in den Bereichen Erdbau und Kampfmittelsondierung und auf die entsprechenden Schwesterfirmen durch. Marktteilnehmer aus dem Umland bzw. aus anderen Bundesländern versuchen weiterhin auf den "Hamburger Markt" Einfluss zu nehmen. Bislang trat dies nur selektiv auf, ohne erkennbare nachhaltige Auswirkungen. Weiterhin schätzen Hamburger Bauherren die Flexibilität und Verlässlichkeit Hamburger Unternehmen und reagieren verhalten auf auswärtige Angebote. Hierzu trägt auch eine wachsende Unsicherheit auf Bauherrenseite hinsichtlich der geltenden Rechtslage bei, da die Zuverlässigkeit auch ein Garant dafür ist, dass wechselnde Gesetzes- und Verordnungslagen umgesetzt werden.

Ein erkennbarer Druck auf die Ertragslage konnte bislang nicht nachhaltig beobachtet werden. Hierbei darf nicht übersehen werden, dass Bauen auch immer eine starke lokale Komponente aufweist. Gerade im Abbruch über das Thema der Entsorgung. Da die Entsorgungskosten noch immer gegenüber den reinen Abbruchkosten ("Mensch und Maschine") überproportional zunehmen, unterliegen auswärtige Marktbegleiter insoweit auch den regionalen Hamburger Marktbedingungen. Auf auswärtigen Baustellen konnten wir 2022 ein zuverlässiges Netzwerk aufbauen, auf das wir auch zukünftig zurückgreifen können und eine ordnungsgemäße und preislich angemessene Entsorgung sicherstellt.

Da wir in dem Marktsegment "Erdbau" über keine eigenen Ressourcen (Deponien, Gruben) verfügen, erweist sich die Entscheidung als zutreffend, derartige Leistungen nur in überschaubaren Umfang und auch nur in Verbindung mit Abbruchleistungen (Kerngeschäft) anzubieten. Diese Situation ist auch für vergleichbare Marktbegleiter ähnlich. Keiner von ihnen verfügt über gleich große Abbruch- und Erdbausparten, so dass auch dort Schwerpunkte gesetzt werden müssen.

Die Annahme von Aufträgen, die in der Ausführung zu 100% fremdvergeben werden, wurden weiterhin restriktiv gehandhabt, da diese Art der Ausführung nicht durchgängig mit dem eigenen Qualitätsanspruch vereinbar ist. Der Fokus liegt verstärkt in der schwerpunktmäßigen Ausführung mit eigenem Personal und Gerät.

Mit dem Komplettangebot Abbruch-Kampfmittelsondierung-Erdbau als Alleinstellungsmerkmal erreicht der Umsatz im Jahr 2022 ein Niveau von rd. 27 Mio. EUR; die Stellung im Kreis der Marktführer im Abbruch in Hamburg bleibt erhalten.

a) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle ist und bleibt der Abbruch, was sich durch die o.a. Entscheidungen zum Erdbau nochmals bekräftigt hat.

Das Verhältnis der Gesamtleistung zu den Personalkosten liegt mit 4,89 weiterhin auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Wir haben unser Finanzmanagement verstärkt und sind darauf fokussiert, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von vereinbartem Skontoabzug zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dies ist jedoch im Baubereich durch die Abrechnung nach Leistungsfortschritt nicht immer leicht, da sich insbesondere die auftraggeberseitige Prüfung von Abschlagsrechnungen mit Leistungsnachweisen (Massenprüfungen, Aufmaßprüfungen etc.) bisweilen (zeit-) aufwendig gestaltet. Gleichwohl konnten wir durch entsprechende organisatorische Maßnahmen eine verbesserte Bewertung unserer Bonität erreichen.

Unsere Kapitalstruktur ist stabil, erwirtschaftete Ergebnisse werden im Unternehmen belassen.

Mit den Kreditinstituten wurden Vereinbarungen verlängert, um eine Belastung hinsichtlich des sog. Verwahrentgelts möglichst gering zu halten. Die Erwartung, dass im kommenden Jahr eine Kehrtwende stattfindet und Zinserträge zu erwarten sein werden, hat sich bestätigt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht, da wir derartige Fremdmittel generell nicht in Anspruch nehmen.

Größere Investitionen stehen nicht an.

Die Liquiditätslage ist mit der o.a. Maßgaben als normal einzustufen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Die liquiden Mittel konnten durch eine schnellere Realisierung der Lieferantenverbindlichkeiten genutzt werden.

Die liquiden Mittel sind um 455 TEUR gesunken. Das Eigenkapital konnte aufgrund des leicht positiven Jahresergebnisses in Höhe von 2,4 TEUR geringfügig auf 2.993 TEUR gesteigert werden.

Abweichend zum Vorjahr sind die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 14.309 T€ auf die unfertigen Leistungen passivisch ausgewiesen. Dadurch ergibt sich stichtagsbezogen zum 31. Dezember 2022 eine um 14.309 T€ höhere Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. den Umsatz pro Mitarbeiter heran. Hierzu erfolgen eine monatliche Auswertung und ein Ausblick auf die abzurechnenden Leistungsstände.

Der Umsatz pro Mitarbeiter betrug 279 TEUR und ist damit um 38 TEUR geringer.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten beurteilen wir weiterhin als stabil, trotz der gestiegenen Bauzinsen und der Ressourcenknappheit, wie auch zeitweise gestiegenen Energiekosten. Die weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Bausektor und die Flächenknappheit im Stadtstaat Hamburg bei gleichzeitig (noch) hoher Nachfrage nach Gewerbeflächen stützen diese Beurteilung. Die Prognose der Neubaunachfrage (inkl. Flüchtlinge) auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg bis 2030 (Veröffentlicht von Statista Research Department, 01.02.22) sieht zwar ein Sinken des Bedarfs nach Neubauten, allerdings nicht in derart signifikanter Weise, dass dies für den laufenden Geschäftsbetrieb relevant wäre; im Übrigen sind hiervon Gewerbebauten nicht erfasst. Weiterhin prognostiziert das Statistikamt Nord ein weiteres Bevölkerungswachstum im Stadtstaat Hamburg.

Die Verordnung zur Einführung der Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung des Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung (Mantelverordnung) ist am 01. August 2023 in Kraft getreten. Die Umsetzung bis zur Evaluierung des Verordnungspakets -voraussichtlich- im Jahr 2025 ist durch diverse Maßnahmen gewährleistet.

Unsere Größe, Leistungsfähigkeit und Flexibilität im Hinblick auf Kundenwünsche sind die Grundlage für unsere gute Etablierung und nachhaltige Etablierung im Hamburger Markt. Diesen Weg werden wir konsequent weiter beschreiten, weshalb keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant sind. Zugleich wird der Fokus auf Rückbauarbeiten im Bestand verstärkt.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Die Gesamtleistung 2022 beträgt 27.074 TEUR, der Jahresüberschuss 2022 beträgt 2,4 TEUR. In unserer Planung gehen wir von einem gleichbleibenden Umsatz in 2023 aus. Diese Erwartung wurde bereits übertroffen.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die wesentlichen Risiken auch des kommenden Jahres liegen nahezu unverändert

• in dem anhaltenden Preisdruck durch Marktbegleiter, die aus schwächeren Regionen versuchen, über die Preise in den Hamburger Markt zu drängen, allerdings eher abgeschwächt wie genannt;

• in den steigenden Entsorgungskosten, zunehmend auch im nichtmineralischen Bereich, die Abbruchprojekte belasten (wobei die WiWa Wilko Wagner GmbH einen großen Teil ihrer mineralischen Abfälle auf Plätzen einer Schwesterfirma aufarbeitet und vermarktet) und

• weiterhin in dem generell steigenden Aufwand durch die Umsetzung der spürbar zunehmenden Regulierungsdichte seitens Gesetzgeber und Verwaltung, die auch eine ständige Anpassung bestehender Strukturen erfordert;

• sowie der unsicheren Entwicklung des Marktes in Hinblick auf steigende Energiekosten und Bauzinsen, sowie der Auswirkungen der globalen wirtschaftlichen Lage und deren Folgen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht ersichtlich.

2. Chancenbericht

Die wesentlichen Chancen ergeben sich weiterhin aus:

- der Wagner-Gruppe als Organisation verschiedener Fachfirmen mit einem umfassenden Gesamtleistungsspektrum von der Baufeldberäumung und Bauvorbereitung bis hin zur Übergabe an den Hochbauer - alle Leistungen organisatorisch aus einer Hand; dadurch entfallen für den Bauherrn zahlreiche Schnittstellen und Organisationsprobleme. Behinderungen und daraus resultierende Zeitverzögerungen bei gruppeninternen Unternehmen konvergieren gen Null,

- der Optimierung der Betriebsabläufe und Kosten des Unternehmens durch fortschreitende Abbildung in einer Softwarelösung mit dem Ziel, u.a. Auslastung, Kosten und Wertschöpfung über alle Projektphasen abzubilden und zu optimieren, hinzu kommt die konsequente digitale Vernetzung der Mitarbeiter und Baustellen mit dem Büro und mobiles Arbeiten,

- flankiert durch den weiteren Ausbau eines Quality- and Risk-Managements, mit dem eine erhöhte Kundenbindung durch eine verbesserte sowie die rechtzeitige Eingrenzung und Lösung etwaige Risiken erreicht wird,

- der steten Fortentwicklung des Bereichs "Technik" in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern,

- der Erprobung neuer Techniken, speziell auch unter Kosten-Nutzen Gesichtspunkten sowie den individuellen Anforderungen der Bauherren bzw. Projekte (z.B. staub-, lärm- und erschütterungsarme Abbruchtechniken) und den Einsatz von Abbruchrobotern,

- der im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich positiven Marktentwicklung für Abbruch- und Erdbauleistungen in der Metropolregion Hamburg

- der Einführung der Sparte "Abbruch im Bestand" durch eine Neugründung innerhalb der Wagner-Gruppe weiter wettbewerbsfähig auf dem Markt zu positionieren.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen und sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten und Nachunternehmer durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Qualität und durch ein hohes Maß an Flexibilität begegnen. Gestiegene Anforderungen von Kunden wie die Zertifizierung von Maßnahmen durch Nachhaltigkeitsbewertungssysteme (DGNB, LEED) können wir durch stetige Weiterbildung unseres Personals erfüllen.

Gesamtaussage

Der zunehmenden Regulierungsdichte mit laufenden Änderungen und Anpassungen speziell im Entsorgungsbereich und den Anforderungen an Nachhaltigkeitsbewertungssysteme begegnet die Geschäftsführung weiterhin durch eine vorausschauende Firmenpolitik, die firmenübergreifend dafür sorgt, dass die Marktposition der Wagner-Gruppe und damit auch der WiWa Wilko Wagner GmbH, in Hamburg weiter auf hohem Niveau gefestigt wird. Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter -intern wie extern-, der mehrstufige Anwerbeprozess, der weitere Ausbau des QM-Systems und die weitere Digitalisierung der gesamten Abläufe vom Angebot über die Ausführung bis zur Abrechnung der Leistungen sind wesentliche Stützpfeiler der Firmenpolitik. Flankierend erfolgen permanente Maßnahmen zur Kostenoptimierung, u.a. in den Bereichen Betriebsstoffe, Verbrauchsmaterialien und Geräteauslastung. Einen zunehmend hohen Stellenwert kommt der Erzeugung und Verwertung recycelter Baustoffe zu, die seitens des Gesetzgebers forciert wird, bei leider weiterhin schwacher Eigennachfrage der öffentlichen Hand nach diesen Baustoffen. Einzelne große Projektentwickler sind bereits dazu übergegangen ihre Projekte in der Hinsicht zertifizieren zu lassen. Hier sind wir personell und organisatorisch sehr gut aufgestellt, um die Anforderungen zu erfüllen.

Für die Zukunft werden keine Risiken erwartet, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung in dieser Branche hinausgehen.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen, etablierten Kundenstamm, bei dem mit einem großen Teil eine langjährige, stabile Geschäftsbeziehung besteht. Diese Kundenbeziehungen sind transparent und nachhaltig. Größere Forderungsausfälle in diesem Bereich sind daher nicht zu verzeichnen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Bankkredite werden grundsätzlich nicht in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden alle Projekte durch eine individuelle Vor- und Nachkalkulation begleitet, so dass ein effizientes Controlling besteht.

Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Diese beschränkt sich jedoch auf Ausnahmefälle. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht die Möglichkeit, die Werklohnforderungen nach §§ 650e, 650f BGB vor oder auch noch während der Ausführung besichern zu lassen oder bei drohendem Liquiditätsverlust des Auftraggebers Vorauszahlungen zu vereinbaren. Darüber hinaus nutzen wir die Möglichkeit, vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung Bonitätsauskünfte einzuholen.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Hamburg, den 19. Dezember 2023

WiWa Wilko Wagner GmbH

Torben Wagner

Jan-Peter Menck

[1] (Quelle: Pressemeldung vom 24.02.2023, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.)

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Stand 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.613,50 29.148,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.712,50 2.014,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.627,00 7.988,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.801,50 77.141,00 59.352,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
98.254,50 101.003,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 13.926.520,12 13.533.470,92
abzüglich erhaltener Anzahlungen 0,00 13.926.520,12 -13.440.334,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.989.978,57 4.137.241,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ (i.V.: 0 T€)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 265.965,69 7.255.944,26 434.714,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 1 T€ (i.V.: 0 T€)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 947.354,04 1.402.464,99
22.129.818,42 6.067.557,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.903,36 58.074,46
14.903,36 58.074,46
22.242.976,28 6.226.635,32

PASSIVA

Stand 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 2.889.111,40 2.688.648,55
III. Jahresüberschuss 2.494,16 200.462,85
2.993.863,94 2.991.369,78
Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 192.507,49 223.304,60
192.507,49 223.304,60
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.309.219,44 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 14.309 T€ (i.V.: 0 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.352.791,82 2.696.075,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 4.353 T€ (i.V.: 2.696 T€)
davon gegenüber Gesellschafter: 0 T€ (i.V.: 0 T€)
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 395 T€ (i.V.: 316 T€) 394.593,59 315.884,98
davon aus Steuern: 365 T€ (i.V.: 306 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 28 T€ (i.V.: 8 T€)
davon gegenüber Gesellschafter: 0 T€ (i.V.: 0 T€)
19.056.604,85 3.011.960,94
22.242.976,28 6.226.635,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2021
1. Rohergebnis 8.147.722,63 8.407.493,07
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.392.526,80 4.451.038,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.137.425,15 5.529.951,95 1.087.456,57
- davon für Altersversorung: 14.234,00 € (i.V.: 13.414,78 €)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 48.408,97 48.991,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.503.970,33 2.472.919,48
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 908,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.192,72 9.609,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -52.238,84 -130.866,67
8. Ergebnis nach Steuern 9.959,82 207.518,51
9. Sonstige Steuern -7.465,66 -7.055,66
10. Jahresüberschuss 2.494,16 200.462,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeines

Die WiWa Wilko Wagner GmbH mit Sitz in Hamburg ist unter der Handelsregisternummer HRB 50647 beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der gesetzlichen Vorschriften (§ 267 Abs. 2 HGB).

Der Jahresabschluss der WiWa Wilko Wagner GmbH, Hamburg, wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 264 ff. HGB in der Fassung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt.

Dabei wurde für die Gewinn- und Verlustrechnung die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Die unter dem Posten "entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" ausgewiesene Software wird linear über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Die Abschreibungen werden bei Gebäuden auf Basis einer Nutzungsdauer von 25 bis 33 Jahren linear angesetzt.

Die Abschreibungen bei technischen Anlagen und Maschinen erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei bis acht Jahre.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird linear planmäßig abgeschrieben. Neuzugänge werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Anlagegegenstände mit Einzelwerten unter 800,00 € werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten für Anlagegegenstände mit Einzelwerten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurde im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen wird die 10%ige Beteiligung an der Acht GmbH ausgewiesen. Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten.

Das Vorratsvermögen ist zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungskosten unter Berücksichtigung des Auftragsfortschrittes bewertet. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen.

Bei der Bewertung der unfertigen Leistungen wurde der beizulegende Wert am Abschlussstichtag berücksichtigt. Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden, soweit erforderlich, berücksichtigt.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zu Anschaffungskosten (Nennwerten) bewertet. Notwendigen Wertberichtungen wurde Rechnung getragen. Risikobehafteten Posten wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Bei bestehenden Fremdwährungspositionen wird der Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres zugrunde gelegt.

Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft keine Fremdwährungsbeträge vereinnahmt bzw. verausgabt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

Abweichend zum Vorjahr erfolgte zum 31. Dezember 2022 ein Ausweis der erhaltenen Anzahlungen unter den Verbindlichkeiten gegenüber einer offenen Absetzung von den unfertigen Leistungen zum 31. Dezember 2021. Die Auswirkung auf die Höhe der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 beträgt +14.309 T€.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Absatz 3 HGB ist auf der letzten Seite des Anhanges dargestellt.

Die bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten entgeltlich erworbene Domainkosten sowie EDV-Software der Gesellschaft.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen Werkzeuge sowie EDV-Hardware. Die Abschreibungen erfolgen jeweils über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 102.258,38. Es ist voll eingezahlt. Der Jahresüberschuss 2022 beträgt € 2.494,16.

Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren.

Die Gesellschaft hat Vertragserfüllungsgarantien und Gewährleistungsverpflichtungen gegenüber ihren Auftraggebern durch die Inanspruchnahme eines Gewährleistungsavals der R+V Allgemeine Versicherung AG bei der Hamburger Sparkasse abgedeckt. Das Risiko der Inanspruchnahme wird von der Gesellschaft als niedrig eingestuft, da eine Inanspruchnahme bisher nicht vorlag.

Weitere Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 nicht.

4. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat von der WIWA Immobilien AG Büroräume in der Hovestraße 21 auf unbestimmte Zeit angemietet. Der jährliche Mietaufwand beträgt € 46.026,36 Der jährliche Mietaufwand in 2022 an die Hamburg Port Authorities (HPA) betrug € 77.791,28.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden im Geschäftsjahr 2022:

Fällig in/nach 2023
T€
2024 - 2026 T€ / Jahr nach 2026 T€ / Jahr
Mietvertrag Büroräume Hovestr. 21 46 46 46
HPA Hovestr. 31-33 78 78 78

Beteiligungsbesitz:

Anteil am Gesellschaftskapital/ Beteiligung ohne Einlage Buchwert
T€
Jahresergebnis 2022
T€
Eigenkapital 2022
T€
ACHT GmbH 10% 25 9 980

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Vorschrift des § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführer der WiWa Wilko Wagner GmbH waren in 2021 Herr Torben Wagner, Bauleiter, Barsbüttel, und Herr Dipl.-Ing. Jan-Peter Menck, Bauleiter, Ahrensburg, bestellt.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 96 Arbeitnehmer (i.V.: 103) davon:

Leitende Mitarbeiter: 20
Hilfskräfte: 6
Übrige Mitarbeiter: 70.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 keine Auszubildenden.

Rund 72% der Arbeitnehmer sind gewerbliche Angestellte.

Gemäß dem Vorschlag der Geschäftsführung wird der Jahresüberschuss 2022 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 19. Dezember 2023

WiWa Wilko Wagner GmbH

Torben Wagner, Geschäftsführer

Jan-Peter Menck, Geschäftsführer

Angaben zur Bilanz

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2022
Zugänge 2022
Abgänge 2022
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an diesen Rechten und Werten
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Rechte 420,17 0,00 0,00 420,17
EDV-Software 61.322,31 0,00 0,00 61.322,31
61.742,48 0,00 0,00 61.742,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten
Geschäftsbauten Hovestraße 0,00 0,00 0,00 0,00
Andere Bauten 18.003,00 0,00 0,00 18.003,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
Technische Anlagen 2.965,00 9.141,73 0,00 12.106,73
Maschinen 5.868,24 0,00 0,00 5.868,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen 1.350,00 15.535,00 0,00 16.885,00
Werkzeuge 56.152,74 2.590,00 0,00 58.742,74
Büroeinrichtung 22.301,66 0,00 0,00 22.301,66
Sonstige Betriebs- und
Geschäftsausstattung 51.932,37 13.799,00 0,00 65.731,37
Geringwertige Wirtschaftsgüter 29.935,06 4.594,74 0,00 34.529,80
Geringwertige Wirtschaftsgüter
zwischen 150,00 € und 1.000,00 € 41.802,36 0,00 0,00 41.802,36
230.310,43 45.660,47 0,00 275.970,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
294.552,91 45.660,47 0,00 340.213,38
Abschreibungen
kumuliert 1.1.2022
Zugänge 2022
Abgänge 2022
kumuliert 31.12.2022
Buchwert 31.12.2022
Buchwert 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an diesen Rechten und Werten
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Rechte 419,67 0,00 0,00 419,67 0,50 0,50
EDV-Software 32.174,31 10.535,00 0,00 42.709,31 18.613,00 29.148,00
32.593,98 10.535,00 0,00 43.128,98 18.613,50 29.148,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten
Geschäftsbauten Hovestraße 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Andere Bauten 15.988,50 302,00 0,00 16.290,50 1.712,50 2.014,50
2. Technische Anlagen und Maschinen
Technische Anlagen 453,00 915,73 0,00 1.368,73 10.738,00 2.512,00
Maschinen 392,24 587,00 0,00 979,24 4.889,00 5.476,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen 1.349,50 1.297,00 0,00 2.646,50 14.238,50 0,50
Werkzeuge 24.076,74 13.132,50 0,00 37.209,24 21.533,50 32.076,00
Büroeinrichtung 11.273,16 3.109,50 0,00 14.382,66 7.919,00 11.028,50
Sonstige Betriebs- und
Geschäftsausstattung 36.294,37 13.544,50 0,00 49.838,87 15.892,50 15.638,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 29.331,56 4.985,74 0,00 34.317,30 212,50 603,50
Geringwertige Wirtschaftsgüter
zwischen 150,00 € und 1.000,00 € 41.796,86 0,00 0,00 41.796,86 5,50 5,50
160.955,93 37.873,97 0,00 198.829,90 77.141,00 69.354,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00 2.500,00
0,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00 2.500,00
193.549,91 48.408,97 0,00 241.958,88 98.254,50 101.003,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WiWa Wilko Wagner GmbH

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WiWa Wilko Wagner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WiWa Wilko Wagner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken und der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmensfähigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Abschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit beseht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. Dezember 2023

JÜNGLING GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Angela Jüngling, Wirtschaftsprüferin

Hinweis: Vorstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auf der Gesellschafterversammlung am 2. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, den Bilanzgewinn von € 2.891.605,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

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