Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 502278
Vorher
Petersberg 79. V V AG
Eingetragen
13.11.2007
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBergbau auf chemische und DüngemittelmineraleGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und Lehm
Gegenstand
Die Durchführung von ingenieurtechnischen Aufgabenstellungen und die Ausführung von Forschungsarbeiten in den Bereichen: a) Chemische Verfahrenstechnik: Chemisch-physikalische Prozesstechnik an mineralischen Rohstoffen aller Art, Erstellung von Aufbereitungskonzepten für Salze im Labor- und Technikmaßstab, Durchführung von großtechnischen Verfahrenserprobungen sowie das Engineering von Aufbereitungsanlagen für Salze sowie Bau und Lieferung an Anlagen oder Schlüsselkomponenten für die Aufbereitung und Produktion von Salzen aller Art oder für versatztechnische Maßnahmen. b) Geoökologie: Durchführung von Umweltberatung, Ausführung von Genehmigungsplanungen, Altlastenbearbeitung, Erstellung von abfalltechnischen Bewirtschaftungs- und Verwertungskonzepten sowie die Untersuchung und Bewertung von Altlasten. c) Chemische Laborleistungen: Durchführung von chemischen physikalischen Untersuchungen an Rohstoffen, Böden, Gasen und Wässern aller Art sowie an Abfällen. d) Geophysikalische Leistungen: Durchführung geophysikalischer Erkundungen geologischer und anthropogener Strukturen Über- und Untertage, seismische Überwachung von Bergwerksbetrieben und Lagerstätten sowie die Ermittlung von Erschütterungsemissionen sowie Bau und Lieferung von Anlagen oder Schlüsselkomponenten für seismisches Monitoring. e) Geotechnische und bergbauliche Leistungen: Planung und Ausführung von geotechnischen Untersuchungen, Beweissicherungen und Bewertungen sowie Beratungsleistungen im Bergbau. f) Entsorgungs- und Versatztechnik: Erstellung von Bergbautauglichkeitsgutachten und Rezepturentwicklungen, Engineering von Versatzanlagen sowie Entwicklung und Herstellung von Baustoffsystemen für bergbauliche Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Müller
seit 4.6.2025
Prokura
Christian Andrae
seit 4.6.2025
Prokura
Prokura
Vorstandsmitglied
Dittmar Lack
seit 17.1.2019
Prokura
Markus Dr. Pfänder
seit 16.6.2017
Vorstandsmitglied
Vorsitzender des Vorstands

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

K-UTEC AG Salt Technologies

Sondershausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die K-UTEC AG Salt Technologies wurde 2008 aus der früheren K-UTEC GmbH, die 1992 das im Juni 1951 in Sondershausen gegründete, staatliche Kali-Forschungsinstitut des VEB Kombinat Kali privatisiert hat, als Aktiengesellschaft ausgegründet.

Sie ist derzeit als Forschungs- und Ingenieurgesellschaft weltweit tätig und besitzt Kompetenzen in der Erschließung, Gewinnung sowie Aufbereitung von festen oder gelösten Salzen aller Art. Dazu bietet die Gesellschaft alle relevanten ingenieurtechnischen Dienstleistungen an.

2. Geschäftsmodell, Ziele, Strategien

Die Ausrichtung als Forschungs- und Ingenieurgesellschaft verfolgt das Ziel, über öffentlich geförderte und industriefinanzierte Forschungs- sowie Entwicklungsprojekte eigene Fachkompetenz in Nischenbereichen der Kali- und Salz- sowie der Li-Gewinnungsindustrie für die weltweite Vermarktung im ingenieurtechnischen Bereich als Alleinstellungsmerkmal auf- und auszuzubauen, zu halten und zu erweitern. Damit sollen vor allem Vorsprünge im nationalen und internationalen Wettbewerb erarbeitet und gleichzeitig Risiken in der Entwicklung neuer Verfahren reduziert werden.

Als Strategie verfolgt die K-UTEC AG den Ansatz, sowohl an allen Kali- als auch Li-Produktionsstandorten weltweit über eigene Außendienstmitarbeiter oder Vertragspartner präsent zu sein. In diesem Zusammenhang sind international vor allem die Prozess- und Verfahrensentwicklung sowie die dazu notwendigen Planungsleistungen zur Aufbereitung von komplexen, polymineralisch zusammengesetzten Salzlagerstätten aus Gründen der Alleinstellung ein strategisches Hauptziel der Gesellschaft. Die notwendigen Prozessgarantien für Kunden sollen, falls möglich, auch an die Lieferung von Schlüsselkomponenten für die Prozessanlagen geknüpft werden.

Neben der Gewinnung von Alkali- und Erdalkalisalzen zu Düngemittel oder Chemierohstoffen erlangt die Aufbereitung Li-haltiger Natursolen sowie fester Li-haltiger Mineralien wie Spodumen, Lepidolith, Zinnwaldit, Hektorit etc. sowie auch Li-haltige Abfälle aus rückgenommenen Batterien immer mehr als Lieferant der Li-Komponente in Batteriequalität, aber auch als Ausgangsstoff für Alkalisulfate an Bedeutung.

Vor dem Hintergrund geeignete, ökonomisch erschließbare K-Lagerstätten weltweit zu entwickeln, sollen als ein wichtiges weiteres strategisches Hauptziel vordringlich Abstoßlösungen aus der Seesalzproduktion küstennaher Salzseen oder Salinen sowie Konzentrate aus großen Umkehrosmoseanlagen zur Gewinnung von Trinkwasser als Rohstoffquellen definiert werden, so dass möglichst viele gelöste Wertkomponenten daraus produziert werden können.

Als drittes strategisches Ziel wird die solende Gewinnung von K-sowie Mg-Salzen als zukunftsträchtiges Gewinnungsverfahren unter Beachtung geeigneter Rahmenbedingungen der abzubauenden Lagerstätten in Verbindung mit der jeweils erforderlichen Prozesstechnik weltweit definiert. Insbesondere kann der Solungsbergbau auf Kaliumsalze so konzipiert werden, dass über eine ausgeglichene Volumenbilanz eine abstoßfreie Produktion aller Wertstoffe aus der gesolten Lagerstätte unter Rückführung nicht genutzter Salze oder Inertstoffe erreichbar ist. Dazu wurde bereits 2017 weltweit erstmals durch die K-UTEC AG ein selektives Solungsverfahren zur Gewinnung von chloridischen und sulfatischen Rohsalzen aus einer einzigen Solungsbohrung, die zwei räumlich getrennte, K-haltige Flöze erschlossen hat, in Äthiopien im Rahmen eines Junior-Mining-Projects im Industriemaßstab getestet.

Das vierte strategische Ziel dient der Weiterentwicklung des sogenannten Sekundärbergbaus. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit der Rückgewinnung von verkaufsfähigen Produkten aus festen sowie flüssigen Abgängen der Rohstoffindustrie zur Gewinnung von Mineralsalzen und Metallverbindungen. Insbesondere fallen in diesen Bereich die Aufarbeitung von Kathoden- und Anodenmaterialien aus Li-Batterien sowie Schlacken und Filterstäube aus der NE-Metallproduktion.

Das letzte strategische Ziel ist im Bereich der Geophysik angesiedelt. Dort werden momentan die Erkenntnisse aus seismischen Überwachungen im Kali- und Salzbergbau sowohl auf große Auffüllflächen von Tagebauen der Braunkohlengewinnung als auch auf geothermische Anlagen übertragen.

Ganz allgemein versteht sich das Unternehmen bei internationalen Greenfield-Projekten als Komplettanbieter von der Erkundung, über die Lagerstättenbewertung und das bergmännische und prozesstechnische Engineering (alles gemäß internationalem Standard wie NI 43 101, JORC, CIM...) bis zur Lieferung von Schlüsselkomponenten einschließlich deren Errichtung und der Inbetriebnahme der gesamten Anlage.

National liegen die Schwerpunkte in den Bereichen geomechanischer, bergmännischer, versatztechnischer/baustofflicher sowie geophysikalischer Dienstleistungen für produzierende und nicht-produzierende Bergbauunternehmen.

Unabhängig zu den bisherigen Strategien der Abteilungen sowie der Gesamtfirma wurde im November 2023 eine erneute Strategietagung in Teistungen durchgeführt. Während dieser Tagung sind die existierenden strategischen Ansätze überprüft und zum großen Teil auch fortgeschrieben und neu ausgerichtet worden.

3. Organisatorische Struktur des Unternehmens

Die K-UTEC AG Salt Technologies ist in der Hierarchie flach organisiert, da es neben dem Vorstand und der für alle Abteilungen zuständigen Buchhaltung mit Zentraleinkauf und Personalwesen nach einer Umstrukturierung im Sommer 2020 vier Fachabteilungen mit je einem Abteilungsleiter und dessen Stellvertreter sowie Leiter von Arbeitsgruppen gibt. Diese sind jeweils einem Vorstand fachlich und disziplinarisch zugeordnet. Im Einzelnen sind dies die nachfolgenden Abteilungen:

• Prozess- und Verfahrenstechnik

• Chemisch-analytisches Labor

• Bergbau, Geomechanik, Versatztechnik

• Erkundungs- und Überwachungsgeophysik

4. Die wichtigsten Dienstleistungen

Das Unternehmensmotto: "Cum grano salis - sana" (mit einem Korn Salz - Gesunde!") sowie "Innovation trifft Tradition" charakterisieren am besten den Anspruch der K-UTEC AG Salt Technologies, die sich im Bereich der Kali- und Salzindustrie als Kompetenzzentrum für alle verfahrenstechnischen und bergmännischen Fragestellungen versteht. Dort bietet man die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen, von der ersten Erkundung der Lagerstätte, Analysen der Bohr- bzw. Lösungsproben im Hause, über die Modellierung der Lagerstätte bis zur Berechnung der Ressourcen und Reserven (nach internationalen Standards) sowie geomechanisch bergmännische Planungen zum Abbau und Gewinnung einschließlich ggf. notwendiger Versatzprozesse bis zur Planung aller modernen Aufbereitungsverfahren an, unabhängig davon, ob die Salze in einer Lösung natürlich oder solungstechnisch gelöst sind oder als festes Salzgestein gewonnen werden.

Die Expertise für dieses breite Angebot wird durch die über 73-jährige Erfahrung der Gesellschaft in diesem Industriezweig begründet. Beginnend mit Vorstudien wird das gesamte Spektrum der Machbarkeitsstudien über Prozessentwicklung, Basic Engineering, angepasstes Detail Engineering, Ermittlung der Investitions- und Betriebskosten, Kundenausbildung und Schulung im Industriemaßstab, Lieferung von Schlüsselkomponenten für den Prozess, Betriebsassistenz beim Anfahren von komplett neuen Aufbereitungsanlagen bzw. auch Teilanlagen innerhalb vorhandener Prozessanlagen angeboten.

Die aufbereiteten Salze oder mineralischen Rohstoffe werden in der Regel zu standardisierten Produkten für die chemische Industrie aufbereitet bzw. zu Dünge- oder Futtermitteln verarbeitet. Dazu werden alle gängigen Verfahren der Prozess- und Verfahrenstechnik wie Zerkleinerung, Siebung, Flotation, Laugung, Verlösung, Evaporations- und Kühlungskristallisation, Zentrifugation, Trocknung, gegebenenfalls Kompaktierung, Verpackung etc. zur Aufbereitung der festen oder gelösten Stoffe angewandt.

In der Gewinnung der Kalium- und Magnesiumsalze wird neben den konventionellen bergmännischen Abbaumethoden insbesondere mit dem im Hause entwickelten Verfahren zur Kalt- und Heisssolung chloridischer oder auch sulfatischer, K-haltiger Mischsalze gearbeitet. Dieses Solungsverfahren ist in jüngster Zeit durch die K-UTEC AG so weiterentwickelt worden, dass höhere Ausbeuteraten in der Lagerstätte als mit konventionellen, versatzlosen Verfahren erreicht werden. Zusätzlich ist aber auch ein gänzlich abstoßfreier Betrieb möglich, d.h. eine mit einem derartigen Solungsbetrieb kombinierte Prozessanlage kann ohne feste und flüssige Abfälle betrieben werden, indem man die Rückstände zur geomechanischen Stabilisierung in die Produktionskavernen zurückpumpt.

Als weitere Innovation wird beim konventionellen Bergbau auf Kalisalze die Kombination Versatz mit begleitendem Pfeilerrückbau zum Erhalt hoher Extraktionsraten pro Flächeneinheit untertage angesehen. Diese Verfahren erlauben es, einen sogenannten abstoßfreien Bergbau zu konzipieren, ohne dass feste oder flüssige Reststoffe über Tage gelagert oder der Vorflut zugeführt werden müssen.

Seit etwa 20 Jahren beschäftigt sich die Prozess- und Verfahrenstechnik mit der Aufbereitung sowohl von Li-haltigen Mineralien als auch mit der solartechnischen Evaporation von Li-haltigen natürlichen Solen aus Salzseen vor allem in Südamerika. Diese stehen immer mit Vulkanismus in Verbindung und erhalten auch von dort ihre Lithiumversorgung. Daneben beginnen geothermale Tiefenwässer oder auch Formationswässer aus Erdöl- oder Gaslagerstätten eine zunehmende Bedeutung als Li-Rohstoffquelle zu erlangen. Zu deren Gewinnung läuft momentan mit weiteren Partnern, wie beispielsweise das ISE der Fraunhofergesellschaft, der Deutschen Erdwärme GmbH und anderen, ein Förderantrag beim PtJ in Jülich.

Diese Naturlösungen werden als Rohstoffquelle zur Herstellung von Li-Karbonaten sowie allen herstellbaren Li-Salzen in batterietauglicher Qualität genutzt. Vor diesem Hintergrund wurden in der jüngsten Vergangenheit eine ganze Reihe von Prozessentwicklungen zur direkten Li-Extraktion von Li-haltigen Mineralien und Lösungen über den Pilot- bis hin zum Industriemaßstab erfolgreich getestet.

Durch die Geophysik werden sowohl neue, unverritzte Lagerstätten als auch im Abbau befindliche Lagerstätten von Über- als von Untertage erkundet. Dazu kommen auch im geotechnisch relevanten Oberflächenbereich weitere Erkundungsaufgaben, z.B. für Bauvorhaben von Gemeinden oder Investoren von Windkraftanlagen oder Großbauwerken. Die Geophysik überwacht existierende Bergwerke permanent bezüglich möglicher seismischer Ereignisse durch eigen entwickelte sowie gebaute und installierte Überwachungsanlagen. Weitere dingliche Produkte sind Mess- und Steuerungsgeräte zum Einsatz in Kavernen unter Lösungsdruck während der Kavernenherstellung sowie eine weitreichende Produktpalette für die Erstellung mikroseismischer Überwachungsanlagen und Erschütterungsmessstellen für verschiedenste Anwendungen auf Bergwerken, Kavernenfeldern, geothermischen Kraftwerken und weiteren Lokationen.

Die Abteilung "Bergbau, Geomechanik, Versatz" (BGV) ist eine von der thüringischen Bergbehörde zugelassene Untersuchungsstelle zum Einbringen von Versaztbaustoffen auf der Basis industrieller Abfälle. Von ihr werden eine ganze Reihe von ehemaligen Kali- oder Salzbergwerken in Mittel- und Süddeutschland geotechnisch betreut, die ihre Grubenfelder durch den Versatz geomechanisch stabilisieren. Insbesondere auch für derartige Bergwerke im Salinar werden durch die K-UTEC AG Spezialbaustoffe für alleinige salinare Anwendungen wie Dammbau, Abdichtungsbauwerke, Ankermörtel etc. entwickelt und bei Vertragspartnern im Tonnenmaßstab produziert.

Das zertifizierte chemische Labor führt intern und extern chemische Element- sowie mineralogische Phasenanalysen von Salzproben aller Art und von industriellen Abfallstoffen durch. Damit ist es für die Bereiche Prozess-, Verfahrens- und Versatztechnik in der Optimierung einzelner Prozessschritte ein wichtiger innerbetrieblicher Partner, ohne dessen analytische Leistungen keine angepasste Prozessoptimierung machbar wäre.

5. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Im Bereich der Prozess- und Verfahrenstechnik ist ein Membrantrennverfahren zur Abtrennung von höher konzentrierten Salzen auf seine Übertragbarkeit und Anwendung im industriellen Maßstab in der Erprobung. Mit diesem Verfahren können große Volumenströme von Salzlösungen beispielsweise aus Haldenkörpern so aufbereitet werden, dass deutlich weniger spezifische Energie pro Tonne festem Produkt benötigt, wird als bei den derzeit angewandten konventionellen Evaporationsverfahren.

Die Erkenntnisse aus diesem ersten Projekt bildeten in den Folgejahren die Basis, zwei weitere Projektanträge zu stellen, in denen die organisch basierten Membranen durch keramische Membranen ausgetauscht wurden. Mit großem Erfolg, bezogen auf die Standzeit der eingesetzten Membranen sowie ihre Trennleistung, wurden diese neuen Membrantypen bisher getestet.

Die derzeit gewonnenen Erkenntnisse zur Nanofiltration hochkonzentrierter Salzlösungen über keramische Trennverfahren in einer DEMO-Anlage zur Behandlung von Sickerwässern aus Halden oder Abstoßlösungen aus einer laufenden Produktion sehen sehr vielversprechend aus und laufen bis 2024.

Weiterhin wird im Rahmen eines F+E-Projektes namens "PolyGips" an der Herstellung von Kalium- sowie Erdalkalisulfaten nach thermischer Vorbehandlung von Polyhalit unter Vermeidung einer sogenannten Syngenitbildung gearbeitet. Insbesondere soll der bei diesem Verfahren anfallende Gips in der Herstellung von Gipskartonplatten zum Einsatz kommen.

In einem weiteren Schwerpunktthema "ProLiMo" wurden aus Schwarzmassen, die als Kathodenmaterial aus der Aufbereitung von Li-Batterien stammen, mit einer Methode, die Lithium wasserlöslich und andere Wertkomponenten wie CoO oder NiO reaktiv gegenüber Säuren macht, aufbereitet. Dadurch können die genannten Wertstoffe wieder zur Herstellung neuen Kathodenmaterials direkt eingesetzt werde.

In dem F+E-Projekt "GeoLiLibs" geht es um die Analyse von Lithium in Feststoffen mittels Laser Induced Breakdown Spectroscopy. Das Ziel ist es, Li-haltige Feststoffe on-line bei Industrieanlagen und auch in Pilotanlagen zu analysieren, um prozesskritische Schritte besser und schneller zu untersuchen. Potenzielle Anwendungen sind die Laugung von Li-haltigen Erzen, um die Abreicherung zu überprüfen oder den Li-Gehalt in Produkten. Prinzipiell sind jedoch mehr Anwendungen möglich, da die Methode nicht auf Li reduziert ist. Andere Elemente wie Kalium oder Natrium können mit dieser Methode auch gemessen werden.

Die Rückgewinnung von Lithium aus Li-haltigen Batterien (spezifisch Knopfzellen) wird in dem Projekt "ReAktiv" mit einer Rückgewinnungsrate von 80 % oder höher untersucht. Das erste Projektziel ist zunächst die Prozessentwicklung im Labormaßstab und soll dann bis hin zum größeren Technikumsmaßstab entwickelt und durchgeführt werden. Abschließend soll der Prozess ökonomisch evaluiert werden. Weitere Ziele sind die Rückgewinnung weiterer Energiemetalle sowie die Fällung von Kathodenmaterial. Dies wird allerdings nur im Labormaßstab durchgeführt.

Die Abteilung BGV erarbeitet derzeit Verfahren zur Herstellung von geomechanisch hoch wirksamen Versatzbaustoffen für den Pfeilerrückbau in Kalilagerstätten (gefördert durch TAB). Damit sollen in einer Hochwertlagerstätte möglichst hohe Extraktionsraten pro Fläche erhalten werden. Weiterhin kann mit dieser neuen Abbaumethode die Lebensdauer einer Lagerstätte über Jahrzehnte verlängert werden.

In einem zweiten Projekt wird an der Entwicklung eines Materialkonfektionierungssystems zur Herstellung einer Abdichtung für solare Eindampfbecken (BMWi), ZIM gearbeitet.

6. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine Entwicklung der Weltwirtschaft war in 2022 und 2023 durch eine zunehmende Destabilisierung der Wirtschaft infolge der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen der Lieferketten sowie den Sanktionen gegen Russland als Folge des Krieges gegen die Ukraine geprägt. Im Gegensatz zu diesen restriktiven Schwankungen der weltweiten Wirtschaft hat sich der internationale Kalimarkt antizyklisch gegen alle früheren Prognosen entwickelt. Die Preise sowohl für MOP als auch für SOP und Magnesiumsulfat haben sich bis zum Jahresende 2023 im Mittel gegenüber 2020 für alle drei Produktgruppen auf einem mittleren Niveau konsolidiert. Diese Konsolidierung ist auch eine direkte Folge der Embargopolitik des gesamten Westens gegen die MOP-Produktion in Weißrussland und Russland.

Auch die Preise für Lithiumkarbonat und Hydroxid in batterietauglicher Qualität sind im Berichtszeitraum auf einem vergleichsweise mittleren Niveau stabil geblieben, jedoch mit fallender Tendenz. Dort bewegte sich der Preis pro Tonne ab Werk zum Jahresende 2023 im Mittel bei 15.000 - 25.000 Euro pro Tonne (FOB) gemäß DERA gegenüber den Preisen von 3.850 Euro zum Jahreswechsel 2020.

Dadurch, dass die Schwerpunkte der Verfahrenstechnik innerhalb der K-UTEC AG hauptsächlich in der Verfahrenstechnik zur Aufbereitung von Li-haltigen Naturlösungen liegt, konnte erneut kein Nachlassen bei Projektanfragen im Verlauf des letzten Jahres beobachtet werden. Insgesamt scheint, weltweit betrachtet, der Bedarf an ingenieurtechnischen Dienstleistungen zur Produktion dieser Gruppe von Batterierohstoffen sowie Li-Verbindungen für spezielle Anwendungsbereiche weiterhin hoch zu sein.

Alle anderen Geschäftsfelder, die ihren Schwerpunkt mehr national haben, arbeiten eher unbeeinflusst von der internationalen Wirtschaftssituation auf einem von stabilen Verhältnissen geprägten, definierten Markt der Versatzbergwerke, in denen industrielle Massenabfälle verwertet werden. Hier war der Markt insgesamt von einer starken Wettbewerbssituation unter den Kunden geprägt, wobei die K-UTEC AG mit allen Marktteilnehmern geschäftliche Kontakte pflegt. Hilfreich für die mehr national tätigen Abteilungen ist in zunehmendem Maße die Kopplung von Anfragen an die Prozesstechnik an weitere Dienstleistungen der K-UTEC, die dann im Rahmen von größeren Aufträgen als One-Stop-Supplier für den Kunden mit Mehrwert versehen ausgeführt werden.

7. Geschäftsverlauf 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine ausreichende Kapazitätsauslastung aller Abteilungen geprägt, sodass im Berichtszeitraum ein durchschnittlicher Geschäftsverlauf zu verzeichnen war.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang noch der Konkurs der Kalium Lakes Ltd. in Australien. Momentan werden durch den Konkursverwalter Interessenten zum Weiterbetrieb der Anlage gesucht. Hierzu wurde auch die Bereitschaft der K-UTEC AG zur Optimierung des zukünftigen Anlagenbetriebs abgefragt. Durch den Konkurs ist das Jahresergebnis 2023 außerplanmäßig belastet.

Die Preise für das übliche K-UTEC-Leistungsspektrum wurden im Mittel, bedingt durch eine durchschnittliche Inflationsrate von ca.7%, in gleicher Größenordnung angepasst.

Während bei Spezialdienstleistungen schon immer ein hohes Preisniveau vorherrscht, ist die Preisentwicklung bei allgemeinen Dienstleistungen unterschiedlich. In den Bereichen Geomechanik/Bergbau und Geophysik sowie Entsorgungs- und Versatztechnik konnten die Stundensätze in den letzten Jahren insgesamt auf ein auskömmliches Maß gesteigert werden. Bei den allgemeinen Labordienstleistungen sind zum Teil nur unbefriedigende Steigerungen am Markt durchsetzbar. Daher wird verstärkt auch in diesem Bereich auf Spezialdienstleistungen wie röntgenographische sowie mikroskopische Untersuchungsverfahren gesetzt, um sich von den Wettbewerbern abzuheben.

Der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft ist auch in unserem Bereich spürbar. Zwar bestand und besteht kein akuter Fachkräftemangel, doch zeichnen sich langfristige Tendenzen einer Verknappung des Angebotes von Fachkräften am Arbeitsmarkt ab. Momentan werden von der K-UTEC AG vor allem Chemiker, Verfahrensingenieure sowie Bergbauspezialisten gesucht. Derartigen Entwicklungen wird versucht frühzeitig gegenzusteuern, indem die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen vielschichtig gefördert wird. Insbesondere soll auch der Altersdurchschnitt im Unternehmen verbessert werden. Des Weiteren wird derzeit versucht, über die Auslobung von Bachelor- sowie Masterarbeiten an verschiedenen Universitäten sowie über das Angebot dualer Studiengänge geeignete Mitarbeiter zu finden.

8. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse/Gesamtleistung bewegen sich um 2,0 Mio. Euro über dem Vorjahrniveau. Alle Abteilungen waren durch eine gute Auslastung der vorhandenen Kapazitäten geprägt, wobei vor allem die Abteilung für Verfahrenstechnik deutlich ihre Planzahlen für 2023 überschritten hatte.

Die zunehmende Internationalisierung der Geschäftstätigkeit wird perspektivisch zu einem stetigen, nachhaltigen Wachsen der Gesamtleistungen in allen Abteilungen führen. Deswegen stellen zukünftig Projekte aus dem Ausland mit Planungsleistungen und der Lieferung von Schlüsselkomponenten eine wesentliche Umsatz- und Ertragsquelle dar.

Der derzeitig vorhandene Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2024 ist, trotz der weltweiten Konjunktursorgen, ebenfalls zufriedenstellend. Insbesondere durch die verstärkte Berücksichtigung ökologischer Komponenten in der Industrie besteht weltweit unvermindert eine hohe Nachfrage nach ingenieurtechnischen Dienstleistungen.

Der überwiegende Teil der angebotenen Dienstleistungen wird mit eigenem Personal erbracht. Fremdleistungen werden nur projektbezogen eingekauft, soweit die Dienstleistungen nicht innerhalb des eigenen Unternehmens bereitgestellt werden können. Der Personalaufwand ist der Hauptkostenfaktor. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von Personalzuwachs und Gehaltssteigerungen um TEUR 1.025 erhöht.

Das Finanzergebnis ist durch Zinsaufwendungen (TEUR 38) aus der Abzinsung von Rückstellungen geprägt. Aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung bestehen keine Bankkredite, für die Zinsaufwand entsteht. Freie finanzielle Mittel werden risikolos, meist in kurzfristigen Tagesgeldern, angelegt. Aufgrund des wieder ansteigenden Zinsniveaus am Markt wurden wieder Zinserträge (TEUR 91) erwirtschaftet.

Insgesamt konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Jahr 2022 ein deutlich höherer Jahresüberschuss (TEUR 1,041) erwirtschaftet werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt die Eigenkapitalrendite damit 9,4 % (i. V. 0,06 %).

b) Finanzlagenzlage

Die K-UTEC AG Salt Technologies ist durch eine sehr hohe Eigenkapitalquote von 68,4 % (i. V. 70,9 %) geprägt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Innerhalb der Rückstellung bilanzieren langfristige Pensionsrückstellungen mit TEUR 2.089, die teilweise (TEUR 236) durch Lebensversicherungen gegenfinanziert sind. Die sonstigen Rückstellungen haben kurzfristigen Charakter.

Die Innenfinanzierungskraft der K-UTEC AG Salt Technologies, gemessen am Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21), ist mit TEUR 1.863 (i. V. TEUR -1.761) im deutlich positiven Bereich und gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.

Die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Investitionen von TEUR 29 in Software und von TEUR 960 in moderne Betriebs- und Geschäftsausstattung, konnten problemlos ohne Aufnahme von Fremdkapital getätigt werden.

Der Zahlungsmittelbestand ist zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 141 nur leicht gestiegen. Die Gesamtsumme der kurzfristig verfügbaren Zahlungsmittel betrug zum 31.12.20223 TEUR 5.485. Während des gesamten Geschäftsjahres bestand ausreichend Liquidität, um immer fristgerecht allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der durchgeführten Investitionen unter Berücksichtigung der Abschreibungen (TEUR 333) um TEUR 667 auf nunmehr TEUR 2.386 deutlich erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Erweiterungsinvestitionen im Technikum zurückzuführen.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen ist mit ca. 14,8 % (i. V. 11,2 %) gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Die Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen durch hohe liquide Mittel innerhalb des Umlaufvermögens geprägt. Diese dienen vor allem der finanziellen Unabhängigkeit und sind eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung von Großprojekten.

Es zeigt sich deutlich, dass im Rahmen internationaler Ausschreibungen von Großprojekten die Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der K-UTEC AG Salt Technologies ein entscheidender Schlüsselfaktor ist.

9. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Die K-UTEC AG Salt Technologies agiert in einem positiven Marktumfeld. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin durch Geldpolitik und Inflation geprägt, was die Flucht in Sachwerte und Rohstoffe deutlich forciert. Die Geldmarktpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützte die stabile Entwicklung des Euro als international anerkanntes Zahlungsmittel. International zu erbringende Leistungen können somit durch die K-UTEC AG Salt Technologies auf EURO-Basis kalkuliert und abgerechnet werden.

Das allgemeine Bevölkerungswachstum und die damit verbundene Ernährungsproblematik wird die Nachfrage nach Düngesalzen und anderen salzbasierten Rohstoffen mittel- bis langfristig nachhaltig positiv beeinflussen. Auch die Ausrichtung auf die nachhaltige Nutzung von Lösungen aus Salzseen mit der Produktion aller gelösten Wertstoffe bis hin zur Produktion von Lithiumkarbonat und anderen LI-Salzen garantiert für die nahe Zukunft eine hohe Auslastung der Kapazitäten in der Firma. Wesentlicher Erfolgsfaktor im Bereich der Prozesstechnik im weitesten Sinn ist die umfangreiche über 73-jährige Erfahrung der K-UTEC AG, so dass grundsätzlich für neue Wettbewerber hohe Markteintrittsbarrieren bestehen und die Firma nach eigener Einschätzung bei der gegebenen Wettbewerbssituation im Markt gut aufgestellt ist.

Aber auch für die anderen Geschäftsbereiche bestehen gute Geschäftschancen. Die fachliche Betreuung von ehemaligen und neuen Salzbergwerken kann eine konjunkturunabhängige Grundauslastung der Abteilungen sichern. Bei derartigen Aufträgen ist die regionale Nähe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der Auftragslage mit einer leichten Erhöhung des Umsatzes um 15% bis 20% gerechnet. Die Gesamtleistung wird sich aufgrund von zu erwartendem leichten Bestandsaufbau unfertiger Leistungen ebenfalls etwas erhöhen. Soweit es gelingt, in den nächsten 2 bis 3 Geschäftsjahren weitere Großprojekte mit hohem Materialkostenanteil zu akquirieren, ist wieder mit einer deutlichen Steigerung der Gesamtleistung aufgrund des vorhanden und des potentiellen Auftragsvolumens sowie des allgemeinen Marktumfeldes zu rechnen. Die Hauptkostenfaktoren (Material- und Personalaufwand) werden sich voraussichtlich leicht unterproportional zur Gesamtleistung entwickeln. Da die mittelfristig prognostizierte Umsatzsteigerung im Wesentlichen auf der Realisierung von Großprojekten basiert, wird sich die gesteigerte Gesamtleistung auch in einer gesteigerten Ertragskraft widerspiegeln.

In 2023 begannen erhebliche Erweiterungsinvestitionen in die Ausstattung des Technikums, um das Angebotsspektrum für Technikumsversuche deutlich zu erweitern. Diese werden in 2024 voraussichtlich abgeschlossen. Daneben sind Ersatzinvestitionen zur stetigen Erneuerung der vorhandenen Ausstattung geplant. Alle Investitionen erfolgen ohne Aufnahme von Fremdkapital.

Die überwiegenden Geschäftschancen werden in der Bearbeitung von Großprojekten gesehen. Dies bringt auch vermehrte und größere Risiken mit sich. Daher ist ein funktionierendes Projekt- und Risikomanagement unabdingbar.

Ein Risikofrüherkennungssystem, das Chancen und Risiken erfasst und bewertet, ist deswegen integraler Bestandteil der Managementprozesse der Firma. Das Risikomanagement wird unmittelbar durch den Vorstand wahrgenommen. Die Auswertungsergebnisse finden Einfluss in die laufenden Geschäftsprozesse. Insbesondere werden folgende Risiken durch das Risikomanagementsystem erfasst:

Währungsrisiko: Während Inlandsprojekte überwiegend auf Basis des Euro abgeschlossen werden, ist es international auch üblich, Kontrakte auf Basis USD zu schließen. Dies bringt gerade vor dem Hintergrund langer Projektlaufzeiten und instabiler Geldmärkte besondere Risiken mit sich. Eine besondere Risikovorsorge wird bezüglich des Wechselkursrisikos derzeit nicht betrieben, da die Währungsrisiken aus dem USD insgesamt als überschaubar eingeschätzt werden

Debitorenrisiko: Diesem Risiko wird eine besondere Aufmerksamkeit seitens des Vorstandes geschenkt. Es werden in der Regel bei Großprojekten Zahlungspläne mit monatlichen Zahlungen abhängig oder unabhängig vom Projektfortschritt beziehungsweise auch Akkreditive mit dem Kunden vereinbart.

Länderrisiko: Salzlagerstätten sind überwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländern vorhanden. Die politischen Gegebenheiten sind dort erfahrungsgemäß oft instabil. Neben diesem allgemeinen Länderrisiko bestehen auch Ausfall- und Transferrisiken (z.B. Devisenbewirtschaftung), denen jedoch grundsätzlich bei Großprojekten durch Vorauszahlungsrechnungen bzw. zeitnahe Abschlagsrechnungen entgegengewirkt wird.

Substitutionsrisiko und Marktpreisrisiko: Der technische Fortschritt bringt täglich veränderte Anforderungen an die Rohstoffmärkte mit sich. Ermöglicht der technische Fortschritt den Ersatz bestimmter Rohstoffe, so ändern sich auch die Marktgegebenheiten für die Lagerstättenerkundung. Beispielsweise setzt die moderne Batterietechnik derzeit Lithium als Rohstoff ein, das auch in Salzlagerstätten vorkommt.

Operationelles Risiko: In Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit werden externe und interne Einflussfaktoren, die sich unmittelbar auf operative betriebliche Prozesse auswirken, beobachtet und ausgewertet.

Getragen durch die fachliche Expertise in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen kann auf Marktveränderungen entsprechend frühzeitig reagiert werden. So stellen Veränderungen auf den Weltmärkten nicht nur ein Risiko, sondern auch eine Chance dar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.386.385,65 1.719.194,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.091,00 15.445,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.091,00 15.445,00
II. Sachanlagen 1.922.064,21 1.265.517,21
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.421.399,50 1.208.852,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 500.663,71 56.663,71
III. Finanzanlagen 450.230,44 438.232,20
1. sonstige Finanzanlagen 450.230,44 438.232,20
B. Umlaufvermögen 13.745.104,51 13.514.496,32
I. Vorräte 176.822,54 41.125,95
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.214.023,00 1.025.108,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.083.250,24 8.128.912,39
1. sonstige Vermögensgegenstände 8.083.250,24 8.128.912,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.863.605,56 2.961.126,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.485.031,73 5.344.457,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.659,89 28.985,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.147.150,05 15.262.676,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.047.815,70 10.821.188,83
I. gezeichnetes Kapital 2.100.000,00 2.100.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.420.000,00 1.320.000,00
III. Bilanzgewinn 7.527.815,70 7.401.188,83
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 101.328,39 43.245,89
C. Rückstellungen 4.127.070,14 3.325.890,00
D. Verbindlichkeiten 870.935,82 1.072.351,34
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 55.419,71 38.461,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 427.039,89 551.219,14
3. sonstige Verbindlichkeiten 388.476,22 482.670,38
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.147.150,05 15.262.676,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.183.286,82 10.362.710,72
2. Personalaufwand 7.259.516,39 6.293.434,26
a) Löhne und Gehälter 6.034.416,28 5.093.856,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.225.100,11 1.199.577,95
davon für Altersversorgung 124.643,16 191.292,91
3. Abschreibungen 336.745,39 295.476,68
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 336.745,39 295.465,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.483.627,56 3.134.230,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.704,87 12.261,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.566,00 36.693,00
davon aus Abzinsung 37.566,00 36.693,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.110.824,48 603.830,20
8. sonstige Steuern 5.955,00 4.484,00
Jahresüberschuss 1.040.756,87 6.823,41

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.040.756,87 6.823,41
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.487.058,83 7.394.365,42
3. Bilanzgewinn 7.527.815,70 7.401.188,83

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die K-UTEC AG Salt Technologies hat ihren Sitz in Sondershausen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter HRB 502278 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit nach § 286 HGB, bestimmte Angaben unterlassen zu können, wurde im gesetzlichen Rahmen Gebrauch gemacht.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear. Die angesetzten Nutzungsdauern orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorgaben.

Die Finanzanlagen bilanzieren zu Anschaffungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurde ein Festwert gebildet.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten ohne Einbeziehung von Verwaltungsgemeinkosten (Bewertungsuntergrenze). Das Bewertungsschema wurde an die steuerliche Bewertung entsprechend der Feststellungen der Betriebsprüfung angepasst.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden aktivisch offen von den Vorräten abgesetzt. Soweit die erhaltenenen Anzahlungen die Vorräte übersteigen, bilanziert der übersteigende Betrag unter den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen auf der Passivseite.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen für Einzelrisiken sowie eine ausreichende Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos abgesetzt. Die Wertberichtigungen wurden beim Forderungsbestand aktivisch abgesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände bilanzieren zum Nennwert.

Das Grundkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen die unter dem Posten "Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen" ausgewiesen sind, wurde das Teilwertverfahren ohne Berücksichtigungen der Fluktuation angewendet. Laufende Rentenverpflichtungen sowie Altersvorsorgeverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Anwärtern sind mit ihrem Barwert angesetzt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen wurden zum Stichtagskurs gemäß § 256a HGB umgerechnet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Auf die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen werden planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Diese wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 800,00 die Wahlmöglichkeit der Sofortabschreibung angewandt; Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über € 800,00 wurden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (überwiegend 3 bis 8 Jahre) abgeschrieben. Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.

Unter den Finanzanlagen bilanzieren Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen zu Anschaffungskosten. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage des Gutachtens der Lebensversicherungsgesellschaft.

Der Anlagespiegel ist separat dargestellt.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren keine Einzelwertberichtigungen erforderlich. Auf den verbleibenden Forderungsbestand wurde eine Pauschalwertberichtigung mit 2,0 % auf den Nettobetrag gebildet. Die Wertberichtigungen wurden beim Forderungsbestand aktivisch abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 24).

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 700.000 Stückaktien ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Namen des Inhabers. Die Übertragung ist nur mit Zustimmung der Gesellschaft wirksam. Sämtliche Aktien sind in voller Höhe eingezahlt.

Angaben zu den Gewinnrücklagen nach § 152 AktG:

Die ordentliche Hauptversammlung hat am 15.06.2023 aus dem Bilanzgewinn einen Teilbetrag von 100.000,00 Euro in die Sonderrücklage für Pensionsverpflichtungen eingestellt.

Die Gewinnrücklagen gliedern sich zum Bilanzstichtag wie folgt auf:

gesetzliche Rücklage: 210.000,00
Sonderrücklage für Pensionsverpflichtungen: 1.200.000,00
andere Gewinnrücklagen: 10.000,00
gesamt: 1.320.000,00

Im Bilanzgewinn von Euro 7.527.815,70 ist ein Gewinnvortrag von Euro 6.487.058,83 enthalten.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde für Anschaffungen neuen Sachanlagevermögens gebildet. Die Auflösung erfolgt analog der Nutzungsdauern der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Für die Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz (gem. RückAbzinsV) 1,81 % (i. V. 1,78%)
Rententrend 1,00 % (i. V. 1,00%)
Lohn- und Gehaltstrend 0,00 % (i. V. 0,00%)

Für die Bestimmung der Sterbewahrscheinlichkeit werden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Den Berechnungen liegt eine feste Regelaltersgrenze von 65 Jahren zugrunde.

Durch die unterschiedliche Bewertung der Pensionsverpflichtung ist das handelsrechtliche Jahresergebnis niedriger als das steuerliche Ergebnis. Die Steuer wird auf der Basis des steuerlichen Ergebnisses berechnet und auch in der Handelsbilanz passiviert. Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern wird verzichtet.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 46.583 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Abzinsung der Rückstellung mit Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre (1,78%): 2.088.952 Euro
Abzinsung der Rückstellung mit Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,42%): 2.135.535 Euro
Unterschiedesbetrag (entspricht der Ausschüttungssperre): 46.583 Euro

Steuerrückstellungen waren nicht zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistung (TEuro 65), Urlaubsansprüche (TEuro 250), Leistungsvergütungen (TEUR 387) und Drohverlustrückstellungen (TEuro 1.314).

Verbindlichkeitenspiegel

gesamt davon mit einer RLZ
bis 1 Jahr
2023
Euro
2022
Euro
2023
Euro
2022
Euro
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 55.420 38.462 55.420 38.462
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 427.040 551.219 427.040 551.219
Sonstige Verbindlichkeiten 388.476 482.670 388.476 482.670
- davon aus Steuern 84.056 129.985
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 506

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 21 (i.V. TEUR 11).

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge werden Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 1 (i.V. TEUR 1) ausgewiesen.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 0 (i.V. TEUR 0) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwand aus der Zuführung zu einer Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 414 (i.V. TEUR 900).

Innerhalb der Zinsaufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 38 (i.V. TEUR 37) ausgewiesen.

3. Sonstige Pflichtangaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die K-UTEC AG Salt Technologies durch deren Vorstand vertreten. Dem Vorstand gehören an:

Herr Dr. Heinrich Marx, Spiesen-Elversberg, Dipl.-Min. (Vorstandsvorsitzender)

Herr Dr. Markus Pfänder, Erfurt, Diplom-Physiker

Herr Dr. Sebastian Lüning, Bremen, Geologe

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Herr Kurt Stalberg, Schweinfurt, Vorsitzender, Dipl.-Kfm., selbst. Unternehmensberater

Frau Alexa Hergenröther, Witzenhausen, Dipl.-Kauffrau, selbst. Unternehmensberaterin

Herr Dr. André Kupfernagel, Göttingen, Rechtsanwalt und Notar bei Lampe Legal Anwaltsgesellschaft und Notare

Dem Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von TEuro 42 gewährt. Bezüglich der Vorstandsvergütungen wird von der Schutzklausel des § 284 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 104 Arbeitnehmer. Davon waren 8 Arbeitnehmer in dem Bereich der allgemeinen Verwaltung und 96 Arbeitnehmer im Bereich der Fachabteilungen tätig.

Nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag ergeben sich aus einem Pachtvertrag mit TEuro 493 p.a. Miete. Der Pachtvertrag hat eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2027. Daneben bestehen Verpflichtungen aus weiteren Miet- und Leasingverträgen in Höhe von ca. p. a. TEuro 118 mit einer Laufzeit von durchschnittlich 2-3 Jahren.

Es bestehen zum Stichtag 31.12.2023 Avalkredite bei Geschäftsbanken in Höhe von TEuro 260 für eigene Projekte. Diese sind durch Verpfändung von Bankguthaben besichert.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Der Vorstand unterbreitet gem. § 170 Abs. 2 AktG folgenden Ergebnisverwendungsvorschlag:

Euro
1. Verteilung an die Aktionäre (Dividende) 520.000,00
2. Einstellung in Sonderrücklage für Pensionsverpflichtungen 100.000,00
3. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00
4. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00
5. Gewinnvortrag 6.907.815,70
6. Bilanzgewinn 7.527.815,70

Die Hauptversammlung hat am 03.07.2024 den Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrates angenommen und folgende Ergebnisverwendung beschlossen:

Euro
1. Verteilung an die Aktionäre (Dividende) 520.000,00
2. Einstellung in Sonderrücklage für Pensionsverpflichtungen 100.000,00
3. Gewinnvortrag 6.907.815,70
4. Bilanzgewinn 7.527.815,70

Anlagespiegel

Stand 01.01.2023
EUR
(U) Zugang Umbuchung
EUR
(U) Abgang Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen (Software) 273.362,95 28.899,22 0,00 302.262,17
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.800,00 0,00 0,00 5.800,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.856.973,85 410.790,00 0,00 4.339.806,85
(U) 72.043,00
(geringwertige Anlagegüter) 194.779,63 32.760,48 0,00 227.540,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.663,71 516.043,00 0,00 500.663,71
(U) 72.043,00
(U) 72.043,00 (U) 72.043,00
Summe II. 4.114.217,19 959.593,48 0,00 5.073.810,67
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 215.000,00 214.000,00 215.000,00 214.000,00
2. Rückdeckungsanspr. aus Lebensversicherungen 223.232,20 12.998,24 0,00 236.230,44
Summe III. 438.232,20 226.998,24 215.000,00 450.230,44
(U) 72.043,00 (U) 72.043,00
Summe I. bis III. 4.825.812,34 1.186.591,72 215.000,00 5.826.303,28
Stand 01.01.2023
EUR
(U) Zugang Umbuchung
EUR
(U) Abgang Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen (Software) 257.917,95 30.253,22 0,00 288.171,17
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.799,00 0,00 0,00 5.799,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.654.697,35 264.686,00 0,00 2.919.383,35
(geringwertige Anlagegüter) 188.203,63 38.360,48 0,00 226.564,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. 2.848.699,98 303.046,48 0,00 3.151.746,46
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsanspr. aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. bis III. 3.106.617,93 333.299,70 0,00 3.439.917,63
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Lizenzen (Software) 14.091,00 15.445,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.420.423,50 1.202.276,50
(geringwertige Anlagegüter) 976,00 6.576,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 500.663,71 56.663,71
Summe II. 1.922.064,21 1.265.517,21
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 214.000,00 215.000,00
2. Rückdeckungsanspr. aus Lebensversicherungen 236.230,44 223.232,20
Summe III. 450.230,44 438.232,20
Summe I. bis III. 2.386.385,65 1.719.194,41

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen,

sehr geehrte Aktionäre,

der Aufsichtsrat hat die im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte unterrichtet.

Im Jahr 2023 fanden insgesamt 4 Sitzungen als Präsenzveranstaltungen statt. Daneben standen die Mitglieder des Aufsichtsrates auch außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Kontakten mit dem Vorstand.Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden nicht.

Prüfung des Jahresabschlusses 2023

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht sind von dem durch die Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer Pliess Auditor GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat festgestellt. dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden sind und hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der zu prüfende Jahresabschluss und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorab zur umfassenden Information übermittelt. Der geschäftsführende Vertreter des Abschlussprüfers über die Ergebnisse der Prüfung Bericht erstattet. Der Aufsichtsrat hat im Umlaufverfahren am 11.04.2024 dieses Ergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen. Im Ergebnis seiner eigenen Prüfung sieht der Aufsichtsrat keinen Anlass, Einwendungen gegen den geprüften Jahresabschluss und den Lagebericht zu erheben und billigt ihn vollumfänglich. Der Jahresabschluss 2023 der K-UTEC AG ist damit festgestellt. Gleichzeitig stimmt der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung zu.

Danksagung

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die stets konstruktive Zusammenarbeit und den Mitarbeitern der K-UTEC AG für Ihre engagierten Leistungen im Geschäftsjahr 2023 in der Hoffnung auf eine Ergebnisverbesserung für das Geschäftsjahr 2024.

 

Sondershausen, im April 2024

gez. Alexa Hergenröther

gez. Dr. Andre Kupfernagel

gez. Kurt W. Stalberg

sonstige Berichtsbestandteile

 

Vorstand

Vorstand

 

Sondershausen, 26. März 2024

gez. Dr. H. Marx, K-UTEC AG Salt Technologies

gez. Dr. M. Pfänder, K-UTEC AG Salt Technologies

gez. Dr. S. Lüning, K-UTEC AG Salt Technologies

Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die K-UTEC AG Salt Technologies, Sondershausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der K-UTEC AG Salt Technologies - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K-UTEC AG Salt Technologies für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 11. April 2024

Pließ Auditor GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Norbert Pließ

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