BoldR Group Investment Warehousing GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Dr. Gabrysch seit 14.2.2024 | Geschäftsführer |
Gregory Garth Peacock seit 27.10.2022 | Geschäftsführer |
Marcus Vollbrecht seit 23.4.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.44% | |
| 0.23% | |
| 0.15% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BoldR Group GmbH (vormals: FSN Kupplung BidCo GmbH)LeutenbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeines Das Mutterunternehmen FSN Kupplung BidCo GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland und hat ihren Firmensitz in Leutenberg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Registernummer HRB 515464 eingetragen. Der Unternehmensgegenstand der FSN Kupplung BidCo GmbH ist der Erwerb, das Halten und Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen jeder Rechtsform im In- und Ausland, einschließlich Beteiligung an Grundbesitzgesellschaften sowie die entgeltliche Erbringung von Managementdienstleistungen, Verwaltungsdienstleistungen, zentralen Dienstleistungsfunktionen (z.B. strategischen, M&A-bezogenen, administrativen und/oder kaufmännischen Dienstleistungen) sowie Dienstleistungen im Rahmen der Fremdfinanzierung und Eigenkapitalbeschaffung für Gesellschaften jeglicher Industriesektoren, insbesondere jedoch im Bereich des Handels mit Autoersatzteilen und -zubehör, jeweils im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Funktionale Währung ist der Euro. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Soweit Wahlrechte für die Aufnahme von Angaben in der Bilanz oder im Anhang bestehen, wurde das Wahlrecht dahingehend ausgeübt, dass die Angaben in die Bilanz aufgenommen wurden. Ausgenommen hiervon sind die Davon-Vermerke der Restlaufzeiten. Diese sind aus dem Forderungsspiegel und dem Verbindlichkeitenspiegel im Anhang ersichtlich. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen FSN Kupplung BidCo GmbH, Leutenberg, grundsätzlich alle in der Anteilsbesitzliste aufgeführten Unternehmen einbezogen. Ausnahme ist die Krokverkstad Sverige AB. Sie ist 100%ige Tochter der Koukkupaja OY in Finnland, wird aber nicht konsolidiert, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsprechenden Bildes von untergeordneter Bedeutung ist, da der Anteil an den Vermögenswerten und dem Jahresergebnis weniger als 1% des Konzernergebnisses und des Konzernvermögens ausmacht. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Im Berichtsjahr wurden die Minderheitenanteile (je 30%) der Kupplung vor Ort GmbH und der Beeken Fahrzeugteile GmbH erworben, so dass beide Gesellschaften nun 100%ige Töchter der Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH sind. Die finnische Tochter Koukkupaja OY hat die Minderheitenanteile in Höhe von 1,38% als Eigenanteile erworben. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung der konsolidierten Tochtergesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der konsolidierten Tochtergesellschaften. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden bei Sachanlagen und Vorräten aufgedeckt bzw. als Geschäfts- oder Firmenwerte bzw. passive Unterschiedsbeträge gemäß § 301 Abs.3 HGB aktiviert. Auf- und Abstockungen von Anteilen an einem Tochterunternehmen werden als Kapitalvorgang behandelt. Gleiches gilt für Kapitalmaßnahmen von Tochterunternehmen ohne Statuswechsel. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, wobei eine imparitätische Behandlung bei Unterschiedsbeträgen vorgenommen wurde. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden - sofern vorhanden - gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie konzerninterne Zinszahlungen werden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen gemäß § 305 Abs. 1 HGB verrechnet. Gemäß § 306 HGB wurden passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften des § 298 HGB in Verbindung mit §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. Für die ausländischen einbezogenen Konzerngesellschaften werden hierfür, soweit erforderlich, Handelsbilanzen II entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie im Folgenden dargelegt. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen dabei die Material- bzw. Fertigungseinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten sowie des planmäßigen Werteverzehrs des Anlagevermögens. Soweit die Sachanlagen abnutzbar sind, werden diese um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach dem voraussichtlichen Nutzungsverlauf vorgenommen. Die zu Grunde liegenden Abschreibungssätze orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen drei und 10 Jahre. Die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über die auf Basis der vorliegenden Werttreiber angenommene Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben, die Nutzungsdauer der Markenrechte beträgt fünf Jahre. Gebäude, grundstücksgleiche Rechte und Bauten werden über 10 Jahre bis 40 Jahre abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen liegt zwischen drei und 20 Jahren. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden ebenfalls zwischen drei und 20 Jahren genutzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Der Wertansatz der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch die Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Soweit Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände zweifelhaft sind, werden diese Risiken im Rahmen von angemessenen Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind mit ihrem Nominalwert bewertet. Das Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden über eine Laufzeit von zehn Jahren linear erfolgswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen auf Ebene der einbezogenen Einzelabschlüsse wurden auf Basis landespezifischer Steuersätze ermittelt. Zusätzlich werden - soweit vorhanden - auch steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, wenn mit deren Nutzung in den folgenden fünf Jahren gerechnet werden kann. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Latenz angesetzt. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (Aktiv-Überhang) wird vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet. Die Bildung sekundärer latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte auf Grund von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht im Bereich der im Rahmen der Kaufpreisallokation vorgenommenen Aufstockungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der nachfolgenden landesspezifischen Steuersätze:
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Die erstmalige Erfassung von auf fremde Währung lautenden Forderungen/Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassakurs am Transaktionstag. Forderungen/Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind gemäß § 256a Satz 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip nicht anzuwenden. Für nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die ursprünglich in fremder Währung erworben wurden, erfolgt die Folgebewertung auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten. Für die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen von Tochterunternehmen wird die modifizierte Stichtagskursmethode gemäß § 308a HGB angewandt. Dabei werden sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten des ausländischen Tochterunternehmens mit dem Devisenkassamittelkurs am Konzernabschlussstichtag, die Posten des Eigenkapitals mit historischen Devisenkassamittelkursen und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit Durchschnittskursen (monatliche Ermittlung) in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung wird innerhalb des Konzerneigenkapitals gem. § 308a Satz 3 HGB ausgewiesen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entstehende währungskursbedingte Differenzen werden in den Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung übernommen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beiliegenden Anlagenspiegel ersichtlich. Alle Firmenwerte werden über die auf Basis der vorliegenden Werttreiber angenommene Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben, da die Konstanz der Cashflows und das Geschäftsmodell eine entsprechende Nutzungsdauer erwarten lassen. Die zum Stichtag bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte betragen insgesamt 69.606 TEUR (i.Vj. 82.599 TEUR), davon entfallen 4.266 TEUR (i.Vj. 4.818 TEUR) auf Geschäfts- oder Firmenwerte, die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden sind. Im Berichtsjahr wurden darauf planmäßige Abschreibungen in Höhe von 12.994 TEUR (i.Vj. 12.895 TEUR) durchgeführt. Angaben zu Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0 TEUR (i. Vj. 0 TEUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Bonusansprüche gegenüber Lieferanten in Höhe von 1.124 TEUR (i.Vj. 1.043 TEUR) enthalten, für die zum Bilanzstichtag noch keine Bonusgutschriften vorliegen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks und Angaben zur Kapitalflussrechnung Die in der Bilanz aufgeführten Bestände entsprechen der Definition des „Finanzmittelfonds“ in der Konzernkapitalflussrechnung (siehe Anlage 1.3). Die Kapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 erstellt. Dabei wurde der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nach der indirekten Methode ermittelt. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich Zahlungen, die inhaltlich zukünftige Rechnungslegungszeiträume betreffen. Ein Disagio ist nicht enthalten. Passiva Angaben zum Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Kapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt (siehe Anlage 1.4). Angaben zum passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der bilanzierte passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus einer Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2019 und hat Eigenkapitalcharakter. Im Geschäftsjahr wurden 8,2 TEUR des Unterschiedsbetrags erfolgswirksam aufgelöst. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen zeigen Ertragssteuern aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und nicht verbrauchte Zeitguthaben in Höhe von 761 TEUR (i.Vj. 614 TEUR), für Bonus- und Weihnachtsgeldansprüche von Mitarbeitern in Höhe von 132 TEUR (i.Vj. 244 TEUR) und für Rücklieferungen in Höhe von 60 TEUR (i.Vj. 65 TEUR) sowie für die Erstellung und Prüfung von Jahres- und Konzernabschluss in Höhe von 206 TEUR (i.Vj. 170 TEUR) enthalten. Alle weiteren sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen sonstige betriebliche Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2023, zu welchen zum Bilanzstichtag noch keine Rechnung vorlag. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus dem vom Pemberton European Mid-Market Debt Fund II SCS, SICAV-FIS, Luxemburg/Luxemburg, mittels Kreditverträgen vom 29. November 2018 und 15. Dezember 2020 ausgereichten Darlehen sowie eines Kontokorrentkredits bei der UniCredit Bank AG. Der Gesamtbetrag der Darlehen von Kreditinstituten in Höhe von 133.836 TEUR ist durch die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen abgesichert: Buchgrundschuld, Sicherungsübereignung von diversen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, entfallen auf Darlehensverbindlichkeiten für die durch den Gesellschafter eine Kapitalbelassungs- und Nachrangerklärung abgegeben wurde. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten enthalten. Angabe zu passiven latenten Steuern Die Entwicklung der passiven latenten Steuern im Berichtsjahr stellte sich wie folgt dar:
Die passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2022 und auch zum 31. Dezember 2023 resultieren vollständig aus Aufdeckung von stillen Reserven bei Erstkonsolidierungen der Gruppengesellschaften sowie entsprechenden Folgeeffekten. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei einzelnen Konzerngesellschaften wurden zum Zwecke der Liquiditätsoptimierung Leasinggeschäfte über Mobilien abgeschlossen, die nicht in der Bilanz enthalten sind. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von 4.700 TEUR in den Jahren 2024 bis 2027. Aus Investitionsverpflichtungen besteht ein Bestellobligo in Höhe von 13.368 TEUR. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaften der Rameder-Gruppe haben folgendes Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen:
Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird prospektiv überprüft (Dollar-Offset-Methode). Die gegenläufigen Zahlungsströme gleichen sich über die Laufzeit jeweils aus. Es erfolgt die Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB. Etwaige Wertänderungen aus den Zinssicherungsgeschäften werden demnach nicht bilanziert („Einfrierungsmethode“). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Rameder Gruppe lassen sich wie folgt auf Regionen verteilen:
Schwerpunkt der gesamten Geschäftstätigkeit ist der Vertrieb und Anbau von Anhängerkupplungen und sonstigen Kfz-Transportlösungen wie Dachträger, Dachboxen und Fahrradträger. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung von 277 TEUR (i.Vj. 179 TEUR) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 121 TEUR (i. Vj. 31 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 387 TEUR (i.Vj. 379 TEUR) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 216 TEUR (i. Vj. 169 TEUR). Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung Im Berichtsjahr sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 3.705 TEUR (i. Vj. 2.799 TEUR) im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten, die unter anderem im Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderanteile, dem Projekt Spain/Tyson (Beratung und Prüfung des Zukaufs von ARAGON), dem Restrukturierungsprozess des Managements sowie diverser einmaliger Beratungskosten stehen. Sonstige Pflichtangaben Beschäftigte Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs in der Rameder-Gruppe beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 436 (i.Vj. 366). Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 261 TEUR (i.Vj. 193 TEUR). Die Leistungen wurden dabei wie folgt erbracht:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Beirat Auf Ebene der FSN Kupplung BidCo GmbH ist ein Beirat eingerichtet, dem im Berichtsjahr folgende Mitglieder angehörten:
Vergütungen der Geschäftsführer und des Beirats Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Bezugnahme auf § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge des Beirats betrugen im Geschäftsjahr TEUR 174. Im Geschäftsjahr wurden den Mitgliedern der Geschäftsführung und des Beirates keine Vorschüsse/Kredite gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
Veröffentlichung Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Unternehmensregister. Folgende Tochtergesellschaften der FSN Kupplung BidCo GmbH sind aufgrund ihres Einbezugs in den Konzernabschluss gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss (und einen Lagebericht) zu erstellen und offenzulegen:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Muttergesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der FSN Kupplung HoldCo GmbH, Leutenberg, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen im Unternehmensregister offengelegt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ab dem 01.01.2024 wurde Dr. David Gabrysch als neuer CEO für die Rameder-Gruppe eingesetzt. Er wurde in den Firmen Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH, FSN Kupplung BidCo GmbH und FSN Kupplung HoldCo GmbH als Geschäftsführer eingetragen. Mit Anteilskauf- und -abtretungsvertrag (Signing) vom 20. Dezember 2023 wurden die Mehrheitsanteile an der spanischen Gesellschaft ENGANCHES Y REMOLQUES ARAGON, S.L, Saragossa, Spanien durch die Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH erworben. Die dingliche Übertragung der Anteile (Closing) erfolgte im ersten Quartal 2024. Seit diesem Zeitpunkt hält die Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH 60% der Anteile an der ENGANCHES Y REMOLQUES ARAGON, S.L. Die Kaufpreiszahlung im niedrigeren zweistelligen Millionenbetrag wirkt sich in 2024 negativ auf die Finanzlage des Konzerns aus. Der Gesellschafter hat zur Finanzierung ein Darlehen im Umfang von 12.100 TEUR in 2024 gewährt. Die Akquisition und die Erstkonsolidierung in 2024 werden sich auf die Vermögens- und Ertragslage entsprechend auswirken, das Gesamtbild jedoch nicht wesentlich verändern. Unterschrift der Geschäftsleitung
Leutenberg, den 30. April 2024 Dr. David Gabrysch Gregory Peacock Marcus Vollbrecht Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023FSN Kupplung BidCo GmbH, LeutenbergInhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Konzerns B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Ertragslage 4. Finanzlage 5. Vermögenslage 6. Gesamtaussage C. Prognose, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht 2. Risikobericht 3. Chancenbericht A. Grundlagen des Konzerns Die FSN Kupplung BidCo GmbH wird im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 515464 mit der Geschäftsanschrift c/o Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH, Am Eichberg Flauer 1, 07338 Leutenberg, geführt. Zum 31. Dezember 2023 besteht die Gruppe neben der FSN Kupplung BidCo GmbH als Muttergesellschaft aus folgenden Gesellschaften:
Die mit (*) gekennzeichnete Gesellschaft wurde 2019 erworben, befindet sich aber in Liquidation und wird auf Grund von Unwesentlichkeit nicht konsolidiert. Die FSN Kupplung BidCo GmbH übernimmt innerhalb des Rameder Konzerns (FSN Kupplung BidCo GmbH und ihre Tochterunternehmen) typische Holdingaufgaben. Unternehmensgegenstand der FSN Kupplung BidCo GmbH ist der Erwerb, das Halten und Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen jeder Rechtsform im In- und Ausland, einschließlich Beteiligung an Grundbesitzgesellschaften sowie die entgeltliche Erbringung von Managementdienstleistungen, Verwaltungsdienstleistungen, zentralen Dienstleistungsfunktionen (z.B. strategischen, M&A-bezogenen, administrativen und/oder kaufmännischen Dienstleistungen) sowie Dienstleistungen im Rahmen der Fremdfinanzierung und Eigenkapitalbeschaffung für Gesellschaften jeglicher Industriesektoren, insbesondere jedoch im Bereich des Handels mit Autoersatzteilen und -zubehör, jeweils im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Die wirtschaftlich bedeutendste Gesellschaft der Unternehmensgruppe ist die Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH mit Sitz in Leutenberg/OT Munschwitz. Hier befindet sich auch das Logistik-Zentrum. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist der Vertrieb und Anbau von Anhängerkupplungen und sonstigen Kfz- Transportlösungen wie Dachträger, Dachboxen und Fahrradträger. Der Rameder Konzern ist im Wesentlichen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Finnland und Schweden sowie mit einem geringeren Umsatzanteil in anderen Ländern der EU sowie der Schweiz tätig. Der Umsatz wird vorrangig über Online-Vertriebskanäle realisiert und wird schwerpunktmäßig in den Monaten März bis September erzielt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel damit geringer aus als im Jahr 2022 (6,9%). Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Der Anstieg der Inflation wurde hauptsächlich durch die Energiepreise verursacht, die die Kosten für Produkte und Dienstleistungen in die Höhe trieben. Der Anstieg der Verbraucherpreise hat die Kaufkraft, insbesondere der weniger wohlhabenden Haushalte, geschwächt. Die hohen Energiepreise hatten auch erhebliche Auswirkungen auf die Industrie in Deutschland, dadurch erhöhten sich die Produktionskosten und sie stellten eine besondere Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen und Firmen in energieintensiven Sektoren dar. Die Regierung hat vorübergehende Unterstützungsmaßnahmen beschlossen, um Haushalte und Unternehmen finanziell zu entlasten. Der Arbeitsmarkt ist angespannt und die Unternehmen leiden unter einem erheblichen Arbeitskräftemangel. Rückblickend auf 2023 ist erkennbar, dass die schwache Konjunktur nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorüber gegangen ist. Gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten behauptet sich der Arbeitsmarkt aber nach wie vor gut: Erwerbstätigkeit und Beschäftigung sind so hoch wie nie zuvor und 2023 zählt zu den Jahren mit sehr niedriger Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber Vormonat entwickelte sich mit +0,4 % auf 5,7 %. Die Rentabilität der Unternehmen ist insgesamt stabil geblieben, da die Unternehmen die höheren Kosten auf die Preise umgelegt haben. Die hohe Inflation wird jedoch die Verbraucherausgaben weiterhin belasten, solange bis die Reallöhne wieder steigen. Entwicklung der Branche Die Entwicklung im Handel mit PKW-Zubehör ist weiterhin durch einen anhaltenden Preis- und Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Der Absatz von Anhängerkupplungen ist unter anderem von Kfz- Neuzulassungen und Kfz-Umschreibungen geprägt. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte am 05.12.2023 dass insgesamt in den ersten elf Monaten des Jahres +11,4 % mehr Pkw neu zugelassen wurden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gebrauchtwagenmarkt bilanzierte in der Zulassungsstatistik insgesamt gut. Von Januar bis November wechselten insgesamt 6.543.490 Kfz (+6,1 %) und 391.285 Kfz-Anhänger ( -- 0,4 %) die Halterin beziehungsweise den Halter. Der Markt für Anhängerkupplungen und Kfz-Transportlösungen, welcher das Kerngeschäft der Rameder Gruppe darstellt, ist neben den genannten Zulassungszahlen ebenfalls sehr stark vom Freizeitverhalten der Menschen abhängig und scheint sich gegenläufig zu entwickeln. Die durch den Ukraine-Konflikt verursachte Verunsicherung der Bevölkerung und der Preisentwicklung auch in Bezug auf internationale Urlaubsreisen führten zu einer Zunahme der Freizeitaktivitäten und Urlaubsreisen im Inland, so dass die Nachfrage nach Kfz- Transportlösungen wie Anhängerkupplungen, Fahrradträgern, Dachträgern und Dachboxen stabil blieb. Die wirtschaftlichen Entlastungen durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen wurden jedoch von neuen Belastungen durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine überlagert. Die gestiegenen Verbraucherpreise in Deutschland führten zu Kaufzurückhaltung unserer Kunden. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gruppe war im Berichtsjahr insgesamt stabil. In Bezug auf die zentrale Steuerungsgröße adjusted EBITDA (Ergebnis nach Steuern abzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag, Zinsergebnis, außergewöhnliche Aufwendungen sowie Abschreibungen) wurde das Ziel trotz der außergewöhnlichen Marktsituation nur knapp verfehlt. Im Kernmarkt Deutschland verzeichneten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr einen minimalen Rückgang (-1,0 %). Gleichzeitig wurden die guten Wachstumsraten in den neuen Märkten fortgesetzt. Die Kosten der Beschaffungsseite haben sich weitestgehend erwartungsgemäß entwickelt und sind mittels Liefer- und Konditionsvereinbarungen größtenteils vertraglich fixiert. Unterjährige Einkaufspreisanpassungen aufgrund der Schwankungen am Rohstoffmarkt konnten an die Kunden weitergegeben werden. 3. Ertragslage Der Umsatz belief sich auf 129.841 TEUR (i. Vj. 122.954 TEUR), wobei folgende Aufteilung vorgenommen wird:
Der Anstieg der Umsatzerlöse ist sowohl mengen- als auch preisbedingt. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 983 TEUR (i. Vj. 579 TEUR). Darin sind im Wesentlichen Schadenersatzleistungen von 234 TEUR (i. Vj. 233 TEUR) für Versicherungsentschädigungen und Schadenersatz durch die Versender enthalten. Außerdem sind Erträge aus der Währungsumrechnung von 277 TEUR (i. Vj. 179 TEUR) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 121 TEUR (i. Vj. 31 TEUR) enthalten. Der Materialaufwand stellt mit einem Wert von 65.090 TEUR (i. Vj. 61.299 TEUR) die wesentlichste Aufwandsposition dar. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) zum Stichtag beträgt 50,13 % (i. Vj. 49,86 %). Der Personalaufwand zum Stichtag beträgt 18.962 TEUR (i. Vj. 17.739 TEUR), die Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Umsatzerlöse) beläuft sich auf 14,60 % (i. Vj. 14,43 %). Der Anstieg des Personalaufwands um 6,9% gegenüber Vorjahr ist auf den Personalaufbau ( +70 Arbeitnehmer bzw. + 19,1%), allgemeine Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie Einmalzahlungen zurückzuführen. Die Abschreibungen sind mit 15.877 TEUR auf Vorjahresniveau (i Vj. 15.789 TEUR) und entfallen mit 12.994 TEUR (i. Vj. 12.895 TEUR) auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 33.014 TEUR (i. Vj. 29.809 TEUR) und enthalten vorrangig Werbeaufwendungen in Höhe von 5.911 TEUR (i. Vj. 5.245 TEUR), Kosten der Warenabgabe in Höhe von 9.328 TEUR (i. Vj. 8.703 TEUR), Raumkosten in Höhe von 3.905 TEUR (i. Vj. 3.653 TEUR) sowie Nebenkosten für Zahlungsdienstleister und Marketplace in Höhe von 3.375 TEUR (i Vj. 2.961 TEUR). Außerdem sind EDV-Kosten in Höhe von 1.708 TEUR (i. Vj. 1.789 TEUR), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 387 TEUR (i. Vj. 379 TEUR) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 216 TEUR (i. Vj. 169 TEUR) enthalten. Weiterhin sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 3.705 TEUR (i. Vj. 2.799 TEUR) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, die unter anderem im Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderanteile, dem Projekt Spain/Tyson (Beratung und Prüfung des Zukaufs von ARAGON), dem Restrukturierungsprozess des Managements sowie diverser einmaliger Beratungskosten stehen. Das Finanzergebnis ist negativ und beträgt -11.743 TEUR (i. Vj . -9.803 TEUR). Die Entwicklung ist einerseits auf einen Anstieg der zinstragenden Darlehen und anderseits auf einen Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus zurückzuführen, der aufgrund der überwiegend variabel verzinsten Darlehen zu einem entsprechenden Anstieg der Zinslast führt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit 2.347 TEUR (i Vj. 2.344 TEUR ) auf Vorjahresniveau. Der Konzernjahresfehlbetrag hat sich deutlich von -13.250 TEUR auf 16.245 TEUR erhöht. Die Entwicklung ist vor allem auf den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und das Finanzergebnis zurückzuführen. Das adjusted EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung) im Berichtsjahr betrug 17.463 TEUR (i. Vj. 17.485 TEUR). 4. Finanzlage Die Liquidität im Berichtsjahr war immer ausreichend vorhanden, um jederzeit alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 15.268 TEUR (i. Vj. 8.890 TEUR). Dem negativen Periodenergebnis in Höhe von 16.245 TEUR (i. Vj. 13.224 TEUR), stehen insbesondere nicht zahlungswirksame Abschreibungen in Höhe von 15.877 TEUR (i Vj. 15.789 TEUR) - im Wesentlichen auf Geschäfts- oder Firmenwerte - sowie in Höhe von 4.080 TEUR (i. Vj. - 2.997) nicht zahlungswirksame Veränderungen der Aktiva und Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, sowie die Korrektur des (negativen) Finanzergebnisses in Höhe von 11.734 TEUR (i. Vj. 9.803 TEUR) gegenüber. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr -3.155 TEUR (i. Vj. - 4.245 TEUR), wovon auf Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen -2.624 TEUR (i. Vj. - 1.460 TEUR) sowie -2.800 TEUR (i. Vj. - 2.818 TEUR) auf Konsolidierungskreisveränderungen bzw. den Erwerb von sonstigen Geschäftseinheiten entfallen. Die wesentlichen Investitionen im Berichtsjahr entfielen auf den Erwerb der Minderheitenanteile der Kupplung vor Ort GmbH und der Beeken Fahzeugteile GmbH in Deutschland sowie der Koukkupaja OY in Finnland. Die erhaltenen Zinsen sind im Wesentlichen aufgrund von Zahlungen aus Zinssicherungsgeschäften auf 2.239 TEUR (i. Vj. 24 TEUR) angestiegen. Für das Jahr 2024 besteht eine Investitionsverpflichtung in Höhe von 13.368 TEUR aufgrund des Kaufvertrags der Anteile der ENGANCHES Y REMOLQUES ARAGON, S.L. vom 20. Dezember 2023. Die Finanzierung der Akquisition erfolgte überwiegend durch Fremdkapital (Gesellschafterdarlehen). Die Darlehensgewährung erfolgt im 1 Quartal 2024. Der Kaufpreis wurde am 29. Februar 2024 bezahlt. Weitere wesentliche, bereits zum Stichtag bestehende Investitionsverpflichtungen für Folgejahre bestehen nicht. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr -6.634 TEUR (i. Vj. -5.780 TEUR) und beinhaltet vor allem Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten (TEUR 7.719) und Auszahlungen für Zinsen (TEUR -13.684). Die mittelfristigen Verbindlichkeiten gegenüber externen Kreditgebern betragen 130.750 TEUR (i.Vj. 130.750 TEUR) und betreffen die Darlehen der FSN Kupplung BidCo GmbH, der FSN Kupplung Zwischenholding 1 GmbH sowie der Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH. Die variabel verzinsten Darlehen (EURIBOR + fixe Zinsmarge) sind endfällig im November 2025. Prolongationsverhandlungen finden voraussichtlich 2025 statt. Im Geschäftsjahr wurden kurzfristige Gesellschafterdarlehen in Höhe von 7.650 TEUR mit Festzinssatz aufgenommen. Die Darlehen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 und verlängern sich um eine Laufzeit von jeweils einem Jahr, wenn sie nicht von einer Partei unter Beachtung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum jeweiligen Laufzeitende gekündigt werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber externen Kreditgebern betragen 3.086 TEUR ( i. Vj. 2.998 TEUR) und betreffen Kontokorrentkredite. Die Kreditlinie beträgt 3.000 TEUR ( i. Vj. 3.000 TEUR). Wir gehen auf Basis der Unternehmensplanung davon aus, unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Kapitalstruktur ist am 31. Dezember 2023 im Wesentlichen beeinflusst von Verbindlichkeiten gegenüber externen Kreditgebern und dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag. Eine detaillierte Aufstellung der Kapitalstruktur ist den Ausführungen zur Vermögenslage zu entnehmen. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Stichtag 8.750 TEUR (i. Vj. 3.246 TEUR). 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf 160.562 TEUR (i. Vj. 149.614 TEUR). Analyse der Vermögensstruktur:
Die immateriellen Vermögensgegenstände bilden den größten Teil des Vermögens und setzen sich im Wesentlichen aus dem Geschäfts- und Firmenwert, Markenrechte und Software zusammen. Der Rückgang in Höhe von 12.828 TEUR ist im Wesentlichen durch die Abschreibung auf die Geschäfts- oder Firmenwerte (12.994 TEUR) begründet. Investitionen in Höhe von 1.855 TEUR erfolgten überwiegend in Software. Diesen stehen weitere Abschreibungen in Höhe von 2.159 TEUR gegenüber. Zugängen im Sachanlagevermögen in Höhe von 677 TEUR stehen Abschreibungen in Höhe von 724 TEUR und Umbuchungen in das immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 379 TEUR gegenüber. Der bewertete Bestand der Vorräte ist auf Vorjahresniveau und zeigt die Warenbestände der Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH, der Beeken Fahrzeugteile GmbH, der Janssen Anhängerkupplungen GmbH sowie der ELSA Group s.r.o. Die Forderungen haben sich stichtagsbedingt leicht um 296 TEUR auf 2.498 TEUR erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen auf Vorjahresniveau. Bezüglich der flüssigen Mittel verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage und auf die Konzernkapitalflussrechnung (Anlage 1.3). Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich im Wesentlichen in Folge des Konzernjahresfehbetrags um 19.549 TEUR auf 27.708 TEUR erhöht. Wir verweisen auf den Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 1.4). Analyse der Kapitalstruktur:
Das Eigenkapital ist negativ und wird daher wie in Vorjahren auf der Aktivseite ausgewiesen ( siehe Analyse der Vermögensstruktur). Der passive Unterschiedsbetrag hat sich aufgrund planmäßiger ertragswirksamer Auflösung um 8 TEUR auf TEUR 48 reduziert. Die Rückstellungen umfassen Steuerrückstellungen in Höhe von 476 TEUR ( i. Vj. 937 TEUR) und sonstige Rückstellungen (2.936 TEUR, i. Vj. 2.051 TEUR). Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (1.615 TEUR, i. Vj. 749 TEUR). Die Personalrückstellungen mit 987 TEUR ( i. Vj. 973 TEUR) und die übrigen sonstigen Rückstellungen ( 334 TEUR, i. Vj. 329 TEUR) sind auf Vorjahresniveau. Die Kreditverbindlichkeiten sind im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Es wird auf die Ausführungen zur Finanzlage verwiesen. Die Lieferverbindlichkeiten sind stichtagsbedingt deutlich angestiegen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft neu aufgenommene Darlehen. Es wird auf die Ausführungen zur Finanzlage verwiesen. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, die deutlich von 352 TEUR auf 1.826 TEUR angestiegen sind. Der Rückgang der passiven latenten Steuern ist auf die Reduzierung der Buchwertunterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz aus der Aufdeckung von stillen Reserven bei Erstkonsolidierungen der Gruppengesellschaften zurückzuführen. 6. Gesamtaussage Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung des operativen Geschäfts der Gruppe im Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklung grundsätzlich zufrieden. Das Konzernjahresergebnis ist jedoch wie in den Vorjahren durch die hohen Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte und die hohen Zinsaufwendungen in Folge der vollständigen Fremdfinanzierung deutlich negativ. Diese Entwicklung erklärt den Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags im Geschäftsjahr. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Unsicherheiten hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund des Ukraine-Konflikts und der stark steigenden Inflation in vielen europäischen Ländern lassen auch unsere Erwartungen an weiteres starkes Wachstum vorsichtig werden. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes vor allem in Bezug auf die Dauer des Konfliktes und die damit verbundenen Folgen für Lieferketten und Rohstoffverfügbarkeit. Die wirtschaftliche Situation wird daher als angespannt bewertet. Eine wesentliche Auswirkung der Pandemie bleibt weiterhin die Nachfrage nach Kfz-Transportlösungen, aufgrund zunehmender Freizeit- und Urlaubsaktivitäten mit dem Kfz im Inland. Es wird erwartet, dass der Markt für Neu- und Gebrauchtwagen im Jahr 2024 langsam wieder anzieht, da die Automobilhersteller aufgrund der verkürzten Lieferzeiten ihr Angebot an verfügbaren Fahrzeugen wieder erhöhen. Intern hat die Rameder-Gruppe die im letzten Jahr klare festgelegten Strategien und Pläne weiterentwickelt und Schritt für Schritt umgesetzt, um das Wachstum in ganz Europa voranzutreiben. Es wurden auch in 2023 beträchtliche Mittel in neues Managementpersonal, Systeme und Servicestellen sowie in Markt- und Vertriebsweganalysen investiert, um das Unternehmen bestmöglich zu positionieren und diesen Wachstumsplan effektiv zu gestalten. Im Ergebnis werden sich diese Maßnahmen positiv auf das Umsatzwachstum im Jahr 2024 auswirken. Aus heutiger Sicht halten wir die folgende Prognose für realistisch: Für das Kalenderjahr 2024 gehen wir von einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Angesichts der Investitionen in die Gruppe, eines klaren strategischen Plans und einer erwarteten Erholung des Neu- und Gebrauchtwagenmarktes glauben wir, dass der Markt für Neu- und Gebrauchtwagen im Jahr 2024 weiter anziehen wird, was zu einem Wachstum des Gesamtmarktes und einem weiteren Anstieg des Umsatzes führen wird. Die EBITDA-Prognosen liegen ebenfalls im Aufwärtstrend, es wird für das Geschäftsjahr 2024 von einer deutlichen Steigerung ausgegangen. Auf Basis der derzeitigen Planungen wird mit einer positiven Fortentwicklung des Konzerns gerechnet. 2. Risikobericht Risikomanagementziele und Methoden Vom Konzern wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Der Konzern verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die fortlaufend weiter verfeinert und ausgebaut werden. Dabei werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die Auswirkungen bestimmter Risiken auf den Jahresabschluss prinzipiell in die Kategorien „gering“, „mittel“ und „hoch“ eingeordnet. Um die möglichen Folgen globaler wirtschaftlicher Entwicklungen auf der Beschaffungsseite frühzeitig zu erkennen, steht die zentrale Einkaufsabteilung der Rameder Gruppe in ständigem Kontakt mit den Lieferanten, um auf eventuell entstehende Engpässe sofort reagieren zu können. Weiterhin wurde das Portfolio an Lieferanten erhöht, um schneller auf alternative Bezugsquellen ausweichen zu können. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die aktuelle Entwicklung auf der Beschaffungsseite liegt im generellen Rahmen des aktuellen Inflationsgeschehens und die Preissteigerungen können über die Verkaufspreise weitergegeben werden. Nach Einschätzung der Konzernleitung bestehen in diesem Bereich nur geringe Risiken. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für den Konzern wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Trotz der aktuell sehr positiven Entwicklung der Nachfrage, besteht ein Risiko von erneuten konjunkturellen Einbrüchen aufgrund des Krieges in der Ukraine und des Nahost-Konflikts. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch regelmäßige Markt- und Umfeldbeobachtungen sowie durch ein regelmäßiges Managementreporting werden solche Risiken aber zeitnah identifiziert und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, sodass das Risiko in diesem Bereich als gering eingestuft werden kann. Als weiteres Risiko ist die mitunter nicht planbare Lieferfähigkeit der Zulieferer zu sehen. Auftretenden Lieferengpässen entgegnen wir mit großer Flexibilität bei der Disposition von Alternativartikeln. Das Management schätzt dieses Risiko als gering ein. Produktrisiken Die zukünftige Konzernentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu marktgerechten Preisen zu präsentieren. Dazu wird der Markt hinsichtlich neuer Kfz-Modelle ständig beobachtet. Die zügige Entwicklung neuer fahrzeugspezifischer Anhängerkupplungen wirkt sich vorteilhaft aus, weshalb das Risiko auch in diesem Bereich als gering eingeschätzt werden kann. Investitions-/Finanzierungsrisiken Die hier möglicherweise bestehenden Risiken werden durch eine langfristige Planung und eine langfristige Finanzierung minimiert. Die Rameder Gruppe finanziert sich über langfristige Kredite von Banken. Die Bankfinanzierung erfordert die Einhaltung bestimmter vertraglich festgelegter Finanzkennziffern (Financial Covenants), die im Berichtsjahr erfüllt wurden. Die Aufrechterhaltung der Finanzierungen hängt maßgeblich von der Erfüllung dieser Finanzkennziffern in der Zukunft ab. Die zeitnahe Überwachung der Finanzkennzahlen, als auch ggf. das zeitnahe Eingreifen bei Abweichungen wird durch entsprechende Controllingmaßnahmen gewährleistet. Bei Nichteinhaltung der Financial Covenants würden den Banken Sonderkündigungsrechte entstehen, die die Aufnahme von Verhandlungen oder gar eine Umfinanzierung erforderlich machen könnten und den Konzern in einem negativen Szenario sogar in seinem Bestand gefährden könnten. Der überwiegende Teil der Bankfinanzierung ist endfällig und hat eine feste Laufzeit bis Ende 2025. Aus diesem Grund bestehen kurzfristig keine Refinanzierungsrisiken. Über eine Refinanzierung / Prolongation wird voraussichtlich 2025 verhandelt. Auf Basis der derzeitigen Unternehmensplanungen ist daher nur ein geringes Risiko in diesem Bereich festzustellen. Risiken aus Finanzinstrumenten Der Konzern setzt derzeit derivative Finanzinstrumente nur in Form von Caps zu Sicherungszwecken im Bereich des Zinsaufwendungen ein, es wurde eine Bewertungseinheit mit dem entsprechenden Grundgeschäft designiert (vgl. auch weitere Angaben im Konzernanhang). Der aktive bzw. spekulative Einsatz von Finanzinstrumenten wird grundsätzlich vermieden. Außer den oben genannten Derivaten werden keine Finanzinstrumente verwendet, die nicht direkt aus dem Konzernabschluss ersichtlich sind. Die Risiken aus Finanzinstrumenten werden demnach als gering eingestuft, da etwaige Zinsanstiege von zu Grunde liegenden Referenzzinssätzen vollständig abgesichert sind. Wettbewerbsrisiken Durch gezielte Marktbeobachtung werden Risiken schnell erkannt. Anpassungen des Sortiments mit entsprechender Preisgestaltung können jederzeit zügig umgesetzt und das Risiko in diesem Umfeld als gering angesehen werden. Kundenabhängigkeit Die Rameder Gruppe verkauft überwiegend an Endkunden, hat aber auch die Zusammenarbeit mit B2B- Kunden intensiviert und durch den Einsatz eines Vertriebsteams speziell für diesen Markt den Umsatz steigern können. Das Risiko der Kundenabhängigkeit ist insbesondere bei Endkunden auf Grund der großen Streuung und der überwiegenden Zahlung per Vorkasse (oder vergleichbarer Online-Zahlungsmethoden) als gering einzuschätzen. Im Bereich der B2B-Kunden sind verschiedene Maßnahmen im Vertriebscontrolling und Monitoring implementiert, um eventuelle Risiken aufzudecken und entsprechend gegenzusteuern, sodass das Risiko auch hier gering ist. Personalrisiken Qualifizierte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Realisierung unserer wachstumsorientierten Unternehmensstrategie. Sollte es zukünftig nicht gelingen, qualifizierte Mitarbeiter in ausreichendem Maße für unser Unternehmen auszubilden oder zu gewinnen und langfristig zu binden, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg haben. Zusätzlich ergeben sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des daraus möglicherweise resultierenden Fachkräftemangels mittel- bis langfristige Personalrisiken. Wir begegnen diesen Risiken, indem wir uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Hierzu gehört die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, die die fachliche Kompetenz des Personals sichert. In 2024 soll ein Entwicklungsplan für Mitarbeiter erarbeitet werden, der auch der Mitarbeiterbindung dienen soll. Zudem verfolgen wir eine auf personelle Vielfalt (Diversity) ausgerichtete Personalpolitik und betreiben ein zielgruppenspezifisches Personalmarketing, sodass die Risiken in diesem Umfeld als gering einzustufen sind. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. 3. Chancenbericht Marktchancen Eine weitere Expansion in andere EU-Länder stellt die Hauptchance für den weiteren Erfolg des Unternehmens dar. Mit den online zur Verfügung stehenden firmeneigenen Portalen und der Akquisition von lokalen Spezialisten im Bereich Fahrzeugtransportlösungen im In- und Ausland werden die Voraussetzungen für eine europaweite Ausdehnung geschaffen. Aus dem weiteren Ausbau eigener Montagepoints im In- und Ausland wird ein weiterer Umsatzzuwachs resultieren, sodass die Marktposition des Konzerns gestärkt wird. Durch weitere Investitionen in die großflächige Erschließung des B2B-Marktes im In- und Ausland, durch neue, qualifizierte Vertriebsmitarbeiter:innen im Innen- und Außendienst und der Optimierung unseres Angebotes für diese Kundengruppe, werden wir weiterhin zusätzliche Umsätze generieren können. Außerdem investieren wir auch im kommenden Jahr in Maßnahmen zum weiteren Ausbau des B2C-Marktes durch Onlineshop-Optimierung und Produktentwicklung. In 2024 wird durch den Zukauf von ENGANCHES Y REMOLQUES ARAGÓN, S.L ., Spanien, Saragossa, ein Hersteller von Anhängerkupplungen und Transportlösungen in die Gruppe aufgenommen, der die Wertschöpfung innerhalb der Gruppe positiv beeinflussen wird. Alle diese Maßnahmen versprechen ein erhebliches Potential für einen Aufwärtstrend in 2024 und darüber hinaus.
Leutenberg, den 30. April 2024 Die Geschäftsführung Dr. David Gabrysch Gregory Peacock Marcus Vollbrecht Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FSN Kupplung BidCo GmbH, Leutenberg/OT Munschwitz Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FSN Kupplung BidCo GmbH, Leutenberg/ OT Munschwitz, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FSN Kupplung BidCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Jena, den 30. April 2024 KPMG AG Burkhard Lauer, Wirtschaftsprüfer Benjamin Huth, Wirtschaftsprüfer |
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